Wann Eröffnung 14:30, 20.04.2015
danach täglich 9 bis 18 Uhr bis 28.04.2015
Wo ‘Roter Platz’, Schönbrunner Straße 76
Die Stadtlandschaft ist ein Projekt im Rahmen der Diplomarbeit ‘Spielerische Architekturen im öffentlichen Raum’ an der TU Wien. Der öffentliche Raum ist unser Lebensraum im Gefüge der Stadt. Er bestimmt unseren Alltag und wird dennoch oft nicht bewusst wahrgenommen. Mit der 2-w
öchigen Intervention "Stadtlandschaft - Spielen auf eigene Gefahr" soll das geändert werden: auf spielerische Weise gliedert man sich in in den öffentlichen Raum ein, lernt ihn kennen und achtet so mehr auf die Welt, von der man täglich umgeben ist. Als Austragungsort des Spiels dient der "Rote Platz", der in der Vergangenheit schon öfters verändert wurde. Nun wird dieser hochfrequentierte, dennoch meistens ungenutzte, Ort zum Mittelpunkt eines regen Treibens. Es soll gespielt werden! Das Spiel animiert uns aus dem Alltag herauszutreten und Dinge anders zu machen als sonst. Spielen hilft uns, als erwachsenen, verantwortungsbewussten Menschen, ein wenig loszulassen und wieder mehr Kind zu sein, sich der Imagination hinzugeben und in einfachen Tätigkeiten mehr zu sehen, als nur den praktischen Nutzen.
2 Teams, zufällige Passanten oder Freunde treten gegeneinander an. Dabei muss es nicht wichtig sein wer oder wie viele Personen zusammenspielen. Ziel ist es, die einzelnen Module auf das eigene Spielfeld zu bringen. Mithilfe des Glücksrades wird entschieden, ob man sich einen neuen Baustein nehmen darf, dem Gegner einen stibitzen oder einen Baustein abgeben muss. Sieger sind diejenigen, die ihr Spielfeld vollständig ausgefüllt haben. Mit jedem Modul wächst das Spiel und wird so zur Stadtlandschaft. Die Module haben die Grundform eines Prismas. Diese Grundbausteine sind mit verschiedenen Funktionen ausgestattet. So kann ein Prisma als Stehtisch oder Sitzbank genutzt werden, als Zielscheibe für Ballwürfe und als Versteck dienen, als Sitzmöbel oder Trommel verwendet werden. Das Spiel hat somit nicht nur einen vergnüglichen und kompetitiven Nutzen, sondern verändert auch den physischen Raum und damit unsere Wahrnehmung des ‘roten Platzes’
Kommt vorbei und spielt! www.stadtlandschaft.at
[email protected]
auf Twitter