12/10/2026
Das ist unser neues Projekt! Süss Bitter-Waltzing in the Clouds
Mit Ethel Merhaut und Band. Wir buchen!
„Süss & Bitter“ – Lieder aus den Jahren um 1930
Berlin und Wien um 1930 – eine Zeit voller Gegensätze. Operette und Kabarett, Schlagerrevue und Tonfilm erleben eine ungeheure Blüte, Tango, Foxtrott und Walzer bestimmen den Rhythmus der Großstadt. Leichtigkeit, Glamour und frivoler Witz treffen auf gesellschaftlichen Umbruch und eine politische Wirklichkeit, deren Schatten bereits immer deutlicher spürbar werden.
In „Süß & Bitter“ begibt sich Ethel Merhaut gemeinsam mit ihren Musikern auf eine musikalische Reise in diese schillernde Epoche. Mit Liedern von Friedrich Hollaender, Richard Werner Heymann, Paul Abraham, Walter Jurmann, Michael Jary und anderen lässt sie die pulsierende Unterhaltungskultur jener Jahre wieder lebendig werden – mit bekannten Melodien ebenso wie mit beinahe vergessenen Kostbarkeiten.
Wien – Stadt der Musik, des Weines, der Psychoanalyse und der sprichwörtlichen Gemütlichkeit. Eine Stadt voller Widersprüche, in der Melancholie und Lebenslust, feiner Humor und tiefer Ernst, große Gefühle und leise Zwischentöne seit jeher nah beieinanderliegen.
„Waltzing in the Clouds – Eine kleine Liebeserklärung an Wien“ nähert sich Ethel Merhaut gemeinsam mit ihrem Trio ihrer Heimatstadt auf ganz persönliche Weise und zeichnet über ihre Musik ein facettenreiches Porträt Wiens, von Operette und Wienerlied über Chanson und Schlager bis hin zum scharfzüngigen Kabarettlied.
Von Franz Lehár, Robert Stolz und Hermann Leopoldi bis zu Georg Kreisler und Hugo Wiener spannt sich ein weiter musikalischer Bogen durch das 20. Jahrhundert. Bekannte Melodien treffen dabei auf beinahe vergessene Kostbarkeiten und erzählen von einer Stadt, die sich immer wieder neu erfunden hat und deren Musik ebenso vielfältig ist wie ihre Geschichte.
Besetzung
Ethel Merhaut - Gesang
Belush Korenyi - Klavier
Aliosha Biz - Geige
Clemens Gigacher - Kontrabass
Repertoire: „Wien wird tausendmal schöner“ R. Stolz, „35 Groschen“ H. Leopoldi, „Vilja Lied“ F.Lehar, „Novak lässt mich nicht verkommen“ Hugo Wiener, „Wien ohne Wiener“ G. Kreisler, „Chesterfield Girl“ G. Bronner.
Ein ebenso beschwingter wie besinnlicher Abend über eine Epoche, deren Musik süß und bitter zugleich ist: voller Lebenslust, Witz und Sehnsucht und doch stets mit dem Abgrund im Blick.