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08/05/2026

Sie war 15. Ihre Schwester sollte Kaiserin werden.

08/05/2026

Zum Muttertag darf es ein bisschen mehr sein als Blumen.
Ein schön gedeckter Tisch, ein liebevoll zubereitetes Rezept, eine Tasse Kaffee und ein Moment, der nur ihr gehört.

Das Sissi Kochbuch bringt Wiener Charme, Romantik und Genuss auf den Muttertagstisch.

Für Mama. Mit Liebe. Und einem Hauch von Kaiserin.

Nach dem ersten Sissi-Film war nichts mehr wie vorher.Romy Schneider war über Nacht ein Star. Man erkannte sie auf der S...
05/05/2026

Nach dem ersten Sissi-Film war nichts mehr wie vorher.

Romy Schneider war über Nacht ein Star. Man erkannte sie auf der Straße. Man schickte ihr Briefe. Man wollte immer dasselbe von ihr: Sissi.

Nicht Romy. Sissi.

Sie war 17 Jahre alt und hatte eine Identität übernommen, die ihr nicht gehörte. Das Gesicht einer historischen Kaiserin. Das Lächeln eines Märchens. Das Publikum wollte kein dreidimensionales Mädchen, es wollte sein Bild.

Romy wollte nach dem ersten Film aufhören. Sie hatte das Gefühl, die Rolle könnte sie verschlucken. Ihre Mutter, die selbst die Mutterfigur im Film spielte überredete sie zu Teil 2. Dann zu Teil 3.

Als die Trilogie 1957 abgeschlossen war, war Romy Schneider international berühmt. Und gleichzeitig gefangen.

„Sissi zu spielen war mein größter Erfolg”, sagte sie später. „Und mein größtes Gefängnis.”

Sie tat alles, um auszubrechen — Paris, Alain Delon, die Zusammenarbeit mit Orson Welles. Sie spielte komplexe, gebrochene, dunkle Figuren. Sie wollte zeigen: Ich bin mehr als das Mädchen mit der Krone.

Ob ihr das glaubt, erfährt ihr in Teil 3.

Schreibt es in die Kommentare: Habt ihr das gewusst, dass Romy die Rolle als Gefängnis empfand?

01/05/2026

Vor Bridgerton, gab es Sissi.

Comment “Sissi” for the pre-order link.

24/04/2026

Die Kostüme im ersten Sissi-Film: Wer hat sie entworfen, wie viele wurden gemacht - und wie authentisch waren sie wirklich?

Wenn ihr an Sissi denkt, denkt ihr wahrscheinlich an das Weiß. Das Hochzeitskleid. Die kaiserlichen Gewänder. Diese besondere Mischung aus Romantik und Pracht, die mit jedem Auftritt Romys auf der Leinwand eine neue Epoche beschwört.

Diese Kostüme waren kein Zufall.

Die Kostümbildner des Films arbeiteten mit österreichischen Schneidereien zusammen, die das imperiale Handwerk noch kannten. Die Stoffe orientierten sich an historischen Vorbildern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Nicht alles war akkurat - Spielfilmkostüme müssen die Kamera lieben, nicht das Geschichtsbuch -, aber die Atmosphäre stimmte.

Romys Figur spielte eine entscheidende Rolle: Sie war schlank, zierlich, fast wie Elisabeth selbst beschrieben. Die Kostüme saßen wie angegossen - und wurden zu einem Teil von Romys öffentlichem Bild, das sie jahrelang nicht mehr loswerden sollte.

Heute befinden sich einige dieser Originalkostüme in Museen. Andere sind verloren.

Was ist eure Lieblingsszene mit einem Sissi-Kostüm? Schreibt es in die Kommentare - und taggt eine Person, die Sissi so liebt wie ihr! ⬇️

24/04/2026

Vor 172 Jahren betrat sie zum ersten Mal Wien als Kaiserin. Es war der 24. April 1854.

Elisabeth von Bayern, 16 Jahre alt, hatte am selben Tag geheiratet - in der Augustinerkirche in Wien, mit 1.000 Gästen und 70 Bischöfen. Die Zeremonie dauerte Stunden. Der Hochzeitszug durch die Palastkorridore brauchte allein eine Stunde.

Als der Abend endlich zu Ende war und das Festdinner um 22 Uhr aufgetragen wurde, hatte Elisabeths langer, erschöpfter Tag gerade erst begonnen.

Historiker berichten, dass sie keinen Hunger hatte.

Sie war ein Mädchen, das nie am Hof hatte leben wollen. Sie wuchs in Bayern auf - ungezwungen, naturverbunden, frei. Und nun saß sie in der Hofburg, in einem Korsett, das ihr Leben von nun an figurativ bestimmen würde.

Der Sissi-Film zeigt den strahlenden Beginn dieser Geschichte. Was er nicht zeigt: In den ersten Jahren am Wiener Hof hat Elisabeth heimlich geweint. Fast jeden Abend.

Die Kaiserin, die wir kennen - die Ikonenfrau mit dem 19-Zoll-Korsett, dem meterlangen Haar, der unnahbaren Eleganz - entstand erst über Jahre. Zuerst war da ein junges Mädchen, das Heimweh hatte.

Speichert diesen Post für den 24. April — heute ist ein historischer Tag. 🌿

23/04/2026

Romy Schneider sprach kein Wort Französisch, als sie 1958 nach Paris zog.

Sie war 19 Jahre alt. Sie hatte gerade drei Sissi-Filme gedreht und war in Deutschland ein Star. Und dann verließ sie alles - ihre Mutter, ihre Karriere, ihre Sprache - für einen Mann, den sie gerade erst kennengelernt hatte: Alain Delon.

Paris. Fremde Sprache. Fremde Stadt. Fremde Filmkultur.

Sie lernte Französisch im Schnelldurchlauf, spielte innerhalb von Monaten ihre ersten französischen Rollen - und wurde eine der größten Schauspielerinnen, die Frankreich je hatte.

Romy Schneider hat sich selbst neu erfunden. Nicht einmal, sondern mehrfach.

Hättet ihr das gewusst? Schreibt es unten! ⬇️

🌿 Frühling am kaiserlichen Hof – und am Hof trank man Maipunsch.Sobald das Waldmeister spross und die ersten Erdbeeren r...
23/04/2026

🌿 Frühling am kaiserlichen Hof – und am Hof trank man Maipunsch.

Sobald das Waldmeister spross und die ersten Erdbeeren reiften, war das nicht nur Natur, sondern ein Ritual am Wiener Hof. Der Frühling hatte offiziell begonnen.

Kaiserin Elisabeth war dafür bekannt, sehr wenig zu essen. Sie war berühmt für ihre extreme Disziplin bei der Erhaltung ihrer Figur. Doch die Frühlingsküche am Hof war üppig, saisonal und von einer Eleganz, die bis heute inspiriert.

Unser Kochbuch bewahrt diese Tradition. Hier findest du das Rezept für den kaiserlichen Maipunsch mit Waldmeister, Weißwein und einem Schuss Sprudelwasser, der hervorragend zu den anderen fantastischen Rezepten in dem Bestseller-Kochbuch passt.

Scrolle weiter, um dieses erfrischende Rezept zu entdecken.

14/04/2026

War der erste Kuss im Film wirklich so?

Im Film ist es magisch. Ein Blick bei der Jagd. Ein junger Kaiser, der seine Braut vergisst und sich in die falsche Schwester verliebt. Romantik pur.

Doch was sagt die Geschichte wirklich?

Was der Film richtig hat: Franz Joseph begegnete Elisabeth tatsächlich zufällig in Bad Ischl, wo eigentlich ihre ältere Schwester Helene als potenzielle Braut präsentiert werden sollte.
Der Kaiser verliebte sich in die jüngere, ungekämmtere, wildere Elisabeth – das gilt als historisch gesichert.

Was der Film erfindet: Die dramatische Jagdszene existierte in dieser Form nicht. Ihre Begegnung fand bei einem höfischen Abendessen am 16. August 1853 in Bad Ischl statt, nicht bei einem romantischen Aufeinandertreffen im Wald. Der Kaiser war beeindruckt von Elisabeths Natürlichkeit – dem Gegenteil der steifen Hofetikette, die ihn umgab.

Was der Film weglässt: Elisabeth soll geweint haben, als sie erfuhr, dass sie Kaiserin werden sollte – allerdings vor Angst und nicht vor Freude. Nicht vor Freude, sondern vor Angst. Sie war 15 Jahre alt und wollte nicht an den Wiener Hof.

Der Film zeigt ein Märchen. Die Geschichte zeigt ein Kind, dem eine Krone aufgesetzt wurde, die es nie wirklich wollte.

Sie war 16 Jahre alt. Und sie war nicht einmal die erste Wahl.Das ist die Geschichte, die hinter der berühmtesten Rolle ...
14/04/2026

Sie war 16 Jahre alt. Und sie war nicht einmal die erste Wahl.

Das ist die Geschichte, die hinter der berühmtesten Rolle der deutschen Filmgeschichte steckt, und kaum jemand kennt sie vollständig.

Im Jahr 1955 suchte Regisseur Ernst Marischka eine junge Darstellerin für die Rolle der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Das Mädchen sollte natürlich wirken, ungekünstelt und frisch – ein Gegenentwurf zu den polierten Hollywoodstars der Zeit. Er schaute sich viele Kandidatinnen an.

Dann kam der entscheidende Hinweis: Magda Schneider, selbst eine bekannte österreichische Schauspielerin, die bereits für die Rolle der Herzogin Ludovika besetzt war, schlug ihre eigene Tochter vor. Ihre 16-jährige Tochter Rosemarie, die alle nur Romy nannten.

Romy Schneider hatte erst zwei Jahre zuvor ihren ersten Filmauftritt gehabt. Sie war kein Star, kein Name. Sie war ein Teenager, der auf der Leinwand noch kaum aufgefallen war. Marischka sah sie. Und er sah es sofort.

Was er sah, war nicht nur Schönheit, sondern auch etwas in ihren Augen, das sich nicht erzwingen lässt. Eine Art Melancholie unter der Lebendigkeit. Genau das hatte Elisabeth von Österreich ausgemacht: diese besondere Mischung aus Leichtigkeit und unausgesprochener Schwere.

Die Dreharbeiten begannen im August 1955, Romy Schneider war noch keine 17 und die Figur, die sie spielte, war 15.

Und die Welt würde nie mehr dieselbe sein.

Nächste Woche in Teil 2: Wie die Rolle Romys Leben veränderte – und nicht immer zum Besseren.

Adresse

Schloss Schönbrunn, Molnargang 1
Vienna

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