23/07/2026
Was hat sich verändert in letzter Zeit?
Vermutlich ist dir schon aufgefallen, dass die Menschen sich entweder total relaxt verhalten oder komplett im Stresslevel stehen. Die einen bewegen sich fort als wären sie ferngesteuert, während andere eher durch das Leben hetzen. Atemlos von Termin zu Termin. Immer wieder blockiert und aufgehalten von den ferngesteuerten Massenindividuen, welche scheinbar keine Ziele mehr erreichen müssen. Der Einfachheit zuliebe nenne ich die zwei Hauptdarsteller einfach die "Hetzer" und die andere Fraktion die "Ferngesteuerten". Die dritte Fraktion betitele ich mit "Beobachter".
Die "Beobachter" sind derzeit in der absoluten Unterzahl und sind nur noch verwundert, was sich derzeit in unserem Leben so abspielt. Während die "Ferngesteuerten" sich um niemanden und Nichts Gedanken machen und ihnen sowieso alles am A... vorbei geht, können die "Hetzer" keine ruhige Minute irgendwo und irgendwie verbringen. Die "Hetzer" suchen sich die "Schuldigen" am liebsten dort, wo ihnen am wenigsten Gegenwind entgegen weht, weil sie ja schon so viel Ärger mit den "Ferngesteuerten" und teilweise auch mit den "Beobachtern" haben, während die "Ferngesteuerten" mit ihrer berühmten Einstellung der Gleichgültigkeit den ungemütlich "Hetzer" auf die Palme treiben. Die "Beobachter" versuchen, leider meist erfolglos, bei beiden "Lebensarten" zumindest so etwas wie einen tieferen "Sinn des Lebens" zu entdecken, was aber in der Regel nicht von Erfolg gekrönt ist. Befeuert wurde das extrem Verhalten in der Zeit des großen "Hausarrestes" welche die Menschen in zwei Gruppen gespaltet hat. Die einen dafür - die anderen dagegen. Die beste Situation wäre gewesen, dass jeder nach bestem Wissen und Gewissen handeln hätte dürfen und man sich gegenseitig betreffend der persönlichen Einstellung tolerant respektiert hätte. Leider wurde diese Grundeinstellung der "Beobachter" nicht akzeptiert. Natürlich hat das eine Spaltung bis in die Familien hinein provoziert, was noch bis heute einen bitteren Geschmack hinterlässt. Ich möchte hier erwähnen, daß es seit dieser Zeit die Menschlichkeit, wie auch die Zeit des Einfühlungsvermögen gegenüber anderen Denkens fast komplett verloren gegangen ist. Meine Generation ist in einer Zeit der absoluten Freiheit und höchst möglichen Toleranz aufgewachsen und wir waren garantiert keine "Weicheier" welche sich vor allem gefürchtet haben, aber wir hatten noch den nötigen Respekt voreinander. Die Umgangsformen waren feinfühlig gegenüber unseren Mitmenschen und wir haben uns noch so geprügelt, dass der "Unterlegene" keine echten körperlichen Verletzungen hatte. Die Polizei zu rufen wäre keine echte Option gewesen. Auch hatten wir noch echten Respekt vor den "Gesetzeshütern", welche durchaus nicht wegen jedem vergehen eine Anzeige schreiben mussten. Unsere Politiker damals waren garantiert keine Heiligen, trotzdem aber noch echte Menschen mit Charakter. Das "Jetzt" zu beschreiben fällt mir echt schwer, weil Gendern, Bevormundung, Lug und Betrug nur dazu dienen den Bürger unmündig zu machen. Genauso die Wörter mit ....köpfe, .....schnitzel und unterstellung der Aneignung von fremden Kulturgut usw. Wir haben derzeit wahrlich ganz andere Probleme, denen wir uns widmen müssten. Allein die Missachtung der Umweltprobleme, bei der unter anderem versucht wird das Pfurzen der Kühe in den Vordergrund zu stellen. Auch die Abschiebung von Menschen, welche sich hier integriert und angepasst haben und somit einen wertvollen Beitrag für unsere Länder leisten wollen und können, während andere Persönlichkeiten trotz schwerster Verfehlungen weiter ihr Unwesen treiben dürfen. Dies alles wirkt leider nicht so, als würde es um die Vorteile der Bürger und Bürgerinnen der europäischen Länder gehen, sondern es kommt der Verdacht auf, dass es eher das Gegenteil bewirken soll. Trotzdem sollten wir nicht verzagen und uns seelisch hinunterziehen lassen - wir sollten anfangen unseren Protest gegen das alles zu formieren, in dem wir uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen. Wir sollten den Zusammenhalt fördern, wieder den Ton der Höflichkeit erklingen lassen und ein "Miteinander" gegenüber dem verzweifelten Einzelkämpfertum den Vorzug geben. Fangt in der Familie an, weitet es in die Arbeitsstelle aus und lasst euch nicht entmutigen, wenn die "Ferngesteuerten", die "Hetzer" und die "Beobachter" nicht sofort dabei sind. Es liegt an uns, die Welt gegen alle Wiederstände zu verbessern. Wir sind die Basis unserer Länder.
Ihr könnt gerne noch eure Gedanken dazu in den Kommentaren posten. Höflichkeit ist das oberste Gebot und beschimpft wird niemand.
Alles Liebe und viel Mut wünscht euch Gerd Michael Schramm