EmailWerk - Offenes Kulturhaus Seekirchen

EmailWerk - Offenes Kulturhaus Seekirchen Das Kulturhaus EmailWerk ist eine Veranstaltungs- und Produktionsstätte für zeitgenössische Kunst

🎉 WIR SIND ZURÜCK......mit der ersten Veranstaltung: Tanz aus den Sommerferien! 💃🕺Die Ferien gehen zu Ende – früher hieß...
31/08/2026

🎉 WIR SIND ZURÜCK......mit der ersten Veranstaltung:
Tanz aus den Sommerferien! 💃🕺

Die Ferien gehen zu Ende – früher hieß es Kinderdisco, heute feiern wir den perfekten Ferienabschluss bei SEASON DANCE

Unser DJ sorgt mit coolen Beats, aktuellen Party-Hits und euren Lieblingssongs für beste Stimmung auf der Tanzfläche. Egal ob Tanzprofi oder einfach zum Spaß haben: Hauptsache dabei sein und mit tanzen! 🥳✨

👉 DAS ERWARTET EUCH:
• Altersgerechtes DJ-Set mit toller Musik
• Entspannte Atmosphäre & gute Laune
• Gemeinsam tanzen und Energie tanken

📅 WANN: Freitag, 11. September 2026
⏰ ZEITEN:
• 18:00 – 20:00 Uhr: Dance-Time für Kids & Teens
• Ab 20:00 Uhr: Dance-Time für Alle

Kommt vorbei, bringt eure Freunde mit und lasst uns die Sommerferien gemeinsam ausklingen! 🙌✨

👀 Schon entdeckt?Unser neues Workshop-Plakat ist jetzt am Emailwerk zu sehen! 🎨🎭🎶Hip Hop & Breaking • Theater • LandArt ...
27/07/2026

👀 Schon entdeckt?
Unser neues Workshop-Plakat ist jetzt am Emailwerk zu sehen! 🎨🎭🎶

Hip Hop & Breaking • Theater • LandArt • Sing & Play • Gospel to Pop

👉 Jetzt anmelden unter www.emailwerk.at

☀️ Die Kunstbox-Crew geht in die Sommerpause! 🌴Wir wünschen unserem wunderbaren Publikum einen erholsamen Sommer, viele ...
19/07/2026

☀️ Die Kunstbox-Crew geht in die Sommerpause! 🌴

Wir wünschen unserem wunderbaren Publikum einen erholsamen Sommer, viele sonnige Momente und eine schöne Zeit mit euren Lieblingsmenschen.

Danke, dass ihr uns begleitet – wir freuen uns schon darauf, euch nach der Sommerpause im September wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

Genießt den Sommer! ☀️💛

Eure Kunstbox-Crew

Unsere Zeitreise geht weiter! Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der Magie und der Kraft des Zusammenhalts. Im Septembe...
08/06/2026

Unsere Zeitreise geht weiter!
Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der Magie und der Kraft des Zusammenhalts. Im September entfesselten wir im Odeïon Kulturforum William Shakespeares „DER STURM“.
Die Geschichte um den verbannten Herzog Prospero wurde in der Inszenierung von Reinhold Tritscher zu einem bildgewaltigen Spektakel aus Rache, Vergebung und menschlichen Abgründen.
Märchenhaft ging es im November mit „DIE VERZAUBERTEN BRÜDER“ nach Jewgenij Schwarz weiter. Auf der Suche nach ihren Söhnen bewies die Mutter Wassilíssa im OVAL, im Emailwerk, im Nexus und im Stadtsaal Ried, dass Mut und Liebe die stärksten Zauberkräfte sind.

Das Jahr 2010 brachte große literarische Wagnisse und gesellschaftliche Statements. Die deutschsprachige Erstaufführung von Salman Rushdies „HARUN UND DAS MEER DER GESCHICHTEN“. Gemeinsam mit den „Blauen Hunden“ wurde das Stück zu einer klugen Parabel gegen Unterdrückung und zu einem flammenden Plädoyer für die Freiheit der Gedanken.
Ganz im Zeichen moderner Frauenbiografien stand im November die Premiere von „JESSICA 30“ von Marlene Streeruwitz. Im Odeïon beleuchteten wir in einem irrwitzigen literarischen Abenteuer das Leben zweier Generationen zwischen „Sex and the City“ und den harten Realitäten des Neoliberalismus.

Und dann hieß es: Halbzeit ! Im Jahr 2011 feierten wir bereits das 15-jährige Bestehen des Theater ecce mit zwei Produktionen, die gegensätzlicher nicht hätten sein können.
Zum Jubiläums-Auftakt brachten wir mit Michail Bulgakows „MOLIÉRE UND DIE KABALE DER SCHEINHEILIGEN“ ein gewaltiges barockes Welttheater über das spannungsreiche Verhältnis zwischen Künstler und Macht auf die Bühne.
Im November wurde es mit „ZAR WASSERWIRBEL“ von Jewgenij Schwarz noch einmal magisch und nass. Die Geschichte über Mut, Klugheit und Menschlichkeit führte uns vom Odeïon bis nach Seekirchen, Ried und Saalfelden. 15 Jahre Theater ecce bedeuteten damals bereits anderthalb Jahrzehnte voller Leidenschaft, Inklusion und außergewöhnlicher Geschichten.

hier geht es zum Spielplan:
https://www.theater-ecce.com/

Abgründe hinter der Idylle: Die CRIMINALE 2026 zu Gast im EmailwerkIm Rahmen der diesjährigen CRIMINALE – dem größten Kr...
09/05/2026

Abgründe hinter der Idylle: Die CRIMINALE 2026 zu Gast im Emailwerk

Im Rahmen der diesjährigen CRIMINALE – dem größten Krimi-Branchentreff Europas, der 2026 in Stadt und Land Salzburg gastiert – lud das Emailwerk Seekirchen zu einem literarischen Abend der besonderen Art. Im Zentrum standen die österreichischen Spannungsautoren Mina Albich und Herbert Dutzler. Sie präsentierten Texte aus der neu erschienenen Festivalanthologie „Mord und Mozartkugel“, die den dunklen Geheimnissen hinter der glanzvollen Weltkulturerbe-Fassade Salzburgs nachspürt. Das Ergebnis war ein Abend, der durch atmosphärische Dichte, Gänsehautmomente und feinsinnigen Humor überzeugte.
Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurde deutlich, dass hier nicht einfach nur Texte vorgetragen, sondern Geschichten zum Leben erweckt werden. Das Publikum lauschte geradezu mucksmäuschenstill, als Mina Albich den Abend eröffnete. Die promovierte Wienerin, ausgebildete Kriminalpsychologin und Mediatorin, las ihre Kurzgeschichte „Vierzehn“. Albichs Stärke liegt in der psychologischen Tiefe; sie verzichtet auf plakative Blutbäder und setzt stattdessen auf fein durchdachte Figurenzeichnungen. Für sie ist eine Lesung mehr als nur ein Vortrag: „Ein gutes Buch zu lesen ist Hochgenuss. Aber sich vorlesen zu lassen, das ist ein Eintauchen in die Gedankenwelt des Autors“, so die Autorin. Diesem Anspruch wurde sie vollauf gerecht. Sie nahm sich ausführlich Zeit für den Dialog mit dem Publikum und gewährte sympathische Einblicke in ihre „Schreibstube“.

Im zweiten Teil des Abends bewies Herbert Dutzler, der unter anderem durch seine überaus erfolgreichen Ausseerland-Krimis um Inspektor Gasperlmaier bekannt ist, sein außergewöhnliches Talent als Vorleser. Mit seiner Geschichte „Moorleiche, frisch“ brachte er nicht nur Hochspannung, sondern auch die für ihn typische Situationskomik und eine gehörige Portion schwarzen Humor auf die Bühne, der auch Seekirchen als Teil der Story nicht ausklammerte. Dutzler, ein ehemaliger Lehrer, besticht durch sprachliche Präzision und eine bemerkenswerte stimmliche Wandlungsfähigkeit. Er verlieh jedem seiner Charaktere eine unverkennbar eigene Stimme, was seine Lesung phasenweise zu einem fast schon schauspielerischen Erlebnis machte und durchaus an seine berühmteste Figur erinnerte, den unvergesslichen Kommissar Franz Gasperlmaier, einen Polizisten mit Ecken und Kanten, der mit seinem grantigen Charme und unkonventionellen Methoden das Herz einer ganzen Lesergemeinde eroberte und inzwischen sogar fürs Fernsehen verfilmt wurde.

Beiden Autoren gelang es meisterhaft, ihre Textpassagen so geschickt auszuwählen, dass die Neugier des Publikums maximal geweckt wurde, ohne dabei zu viel von der eigentlichen Handlung oder gar der Auflösung vorwegzunehmen.

Fazit: Die Lesung im Emailwerk war ein vergnüglicher, spannender und literarisch hochwertiger Abend. Mina Albich und Herbert Dutzler lieferten den lebhaften Beweis dafür, dass die Kombination aus malerischen Kulissen wie dem Salzburgerland und dunklen Abgründen – genau wie in der Anthologie „Mord und Mozartkugel“ – ein Garant für mörderisch gute Unterhaltung ist.

(lf)

Subtile Rebellion in einer lauten Welt. In seinem neunten Kabarettprogramm „Happy Place“ festigt Hosea Ratschiller seine...
19/04/2026

Subtile Rebellion in einer lauten Welt.

In seinem neunten Kabarettprogramm „Happy Place“ festigt Hosea Ratschiller seinen Ruf als Meister sanfter, aber dennoch tiefgründiger Gesellschaftskritik. Vor einem zweifellos verzauberten Publikum navigiert Ratschiller mit beruhigender Stimme und beschwingter Art durch die Absurdität des modernen Daseins und beweist, dass man nicht schreien muss, um einen starken Standpunkt zu vertreten.

Die Show ist als Suche nach einem „Happy Place“ angelegt – einem Zufluchtsort in einer hektischen, von Technologie überfluteten Welt. Ratschiller macht jedoch von Anfang an klar, dass der Weg zu diesem Ziel kein unbeschwerter Spaziergang ist. Er ist vielmehr gepflastert mit „harten Wahrheiten“ und einem notwendigen, etwas unbequemen Aufruf, „den Mist in dir loszuwerden“. Ratschiller versteht es meisterhaft, in ruhigem Ton und scharfem Witz intensive Momente gesellschaftlicher Reflexion zu schaffen, ohne dabei mit der Brechstange vorzugehen. Er setzt „mentale Schrauben“ ein, die tief in die Sprache eingebohrt sind – eine Technik, die das Publikum zum Lachen bringt, während es gleichzeitig bedeutende, manchmal düstere Erkenntnisse verarbeitet.

Das Programm hat mehrere Höhepunkte. Da ist zum einen die Perspektive des Kindes: Ratschiller gewährt einen eindringlichen Einblick in den Generationswandel und stellt fest, dass Kinder die neue Realität oft besser verstehen, als wir ihnen beibringen möchten. Seine Anekdote darüber, wie er seine Tochter im Supermarkt fragte, was sie denn am liebsten von da mitnehmen wolle und sie sich für „die Kasse“ entschied – eine Metapher dafür, dass sie lieber die Geldmaschine als nur ein Spielzeug haben wollte –, ist zugleich komisch und beunruhigend. Dann „Früher Weltfrieden, heute Milliardäre“: Mit dieser prägnanten Zusammenfassung fängt Ratschiller den Wandel der modernen Weltordnung perfekt ein. Er erinnert sich an eine Kindheit, in der der einzige „Milliardär“ Dagobert Duck war, und hebt die aktuelle Entmenschlichung einer Welt hervor, die sich wie ein Selbstbedienungsladen für die Superreichen anfühlt. Das Problem mit „Up“: In einem brillanten, metaphorischen Abschnitt hinterfragt er die menschliche Besessenheit, den Gipfel zu erreichen, und lobt stattdessen die „Mittelmäßigkeit“. Er merkt an, dass zwar alle nach dem Gipfel streben, der wirklich lohnende Ort jedoch die Zwischenstation ist, wo es im Gegensatz zum Gipfel etwas zu essen gibt (metaphorisch dargestellt durch ein „Kreuz aus Messer und Gabel“).

„Happy Place“ ist ein tiefgründiges, unterhaltsames und unverzichtbares Kabarettstück. Ratschiller verbindet persönliche Anekdoten, Klassentreffen und Beobachtungen zur KI mit tiefscharfer Gesellschaftskritik. Das Publikum kommt in den Genuss einer „leichten Schaumsuppe“ – ein Titel, der trügerisch leicht klingt, hinter dem sich jedoch eine zutiefst nährende und intellektuell anregende Show verbirgt.

Das endgültige Ziel – der „Happy Place“ – entpuppt sich als ein Ort, der alles hat, außer vielleicht Menschen, ein erschreckender Hinweis auf unser zunehmend isoliertes, digitalisiertes Dasein. Ein Muss für alle, die stillen Witz gegenüber lauter Absurdität bevorzugen.

Subtile Rebellion in einer lauten Welt. In seinem neunten Kabarettprogramm „Happy Place“ festigt Hosea Ratschiller seinen Ruf als Meister sanfter, aber dennoch tiefgründiger Gesellschaftskritik. Vor einem zweifellos verzauberten Publikum navigiert Ratschiller mit beruhigender Stimme und beschwi...

Wenn der Traum zur Zerreissprobe wird.Was passiert, wenn man sich weigert, einen Traum aufzugeben? In dieser scharfsinni...
19/04/2026

Wenn der Traum zur Zerreissprobe wird.

Was passiert, wenn man sich weigert, einen Traum aufzugeben? In dieser scharfsinnigen Komödie beschließen drei ehemalige Schauspielerinnen, die sich eine Wohnung teilen, dass 50 nicht das Ende des Weges ist – sondern die Startlinie für ihren großen Durchbruch.

Die Prämisse ist brillant: Eine der Mitbewohnerinnen hat „die beste Komödie der Welt“ geschrieben, ein Stück, das verspricht, sie aus ihrem seelenzerstörenden Job als Trauerrednerin zu befreien und zurück auf die Bühne zu bringen, wo sie und ihre Freundinnen hingehört. Doch der Weg ins Rampenlicht ist nie geradlinig. Während sie das Stück planen, werden alte Wunden wieder aufgerissen, und der Traum vom Ruhm droht ihre langjährige Freundschaft zu zerstören.

Das Stück zeichnet sich dadurch aus, wie es das empfindliche Gleichgewicht zwischen der Unterstützung einer Freundin und der Verfolgung des eigenen Egos auslotet. Die von Benjamin Blaikner verfasste Handlung versteht ganz offensichtlich die Verzweiflung und den Humor, die damit einhergehen, wenn man in der Lebensmitte versucht, in einer von Jugendlichkeit besessenen Branche Fuß zu fassen. Die Spannung zwischen den Figuren schafft eine perfekte Mischung aus Komödie und echtem Herzschmerz, während jede Frau erkennt, dass die größten Hindernisse auf ihrem Weg oft ihr eigener Ehrgeiz sind – und ihre Freundinnen.

Hinter Caroline, Susanne und Elisabeth verbergen sich die Schauspielerinnen Caroline Richards, Susanne Lipinski und Elisabeth Breckner, die die oft komplizierten und temporeichen Dialoge mit einer unvergleichlichen Meisterschaft vermitteln, die ihresgleichen sucht. Benjamin Blaikner, der auch Regie führt, hat diese intelligente Beziehungskomödie mit dem Titel „Aufhören“ den dreien auf den Leib geschrieben.

Es sind tausende von Höhen und Tiefen, große und kleine, die auf subtile Weise Einzug in die genialen Dialoge halten. Das Publikum wird keine Sekunde aus der Spannung entlassen, wenn die drei gemeinsam und einzeln entscheiden, diese Erfahrungen zu meistern und ihre Beziehung neu zu definieren. Es ist ein zärtlicher, chaotischer und letztlich bewegender Blick auf Freundschaft und die Weigerung, in Vergessenheit zu geraten. Ein Muss für jede und jeden, der jemals trotz aller Widrigkeiten an einem Traum oder einer Freundschaft festgehalten hat.
(lf)

Mehr Bilder:
https://www.flickr.com/photos/kunstbox/albums/72177720333177339

Chansons zwischen Poesie, Politik und TheaterWer Georg Clementi und Ossy Pardeller als Clempanei auf der Bühne erlebt, b...
12/04/2026

Chansons zwischen Poesie, Politik und Theater

Wer Georg Clementi und Ossy Pardeller als Clempanei auf der Bühne erlebt, betritt eine Welt, in der Chanson, Theater und literarische Eleganz zu einem einzigartigen musikalischen Menü verschmelzen. Ihr aktuelles Programm ist kein musikalisches Alltagsgericht, sondern ein mehrgängiges Festmahl für Ohren und Sinne – serviert mit den feinsten Zutaten: Clementis preisgekrönte, poetisch-politische Texte, Pardellers virtuose, klangreiche Gitarrenarrangements und einer Prise theatralischem Witz, der mal zart, mal beißend daherkommt, eine Poesie, die keine Grenzen kennt.

Clementis Texte sind wie ein Spaziergang durch Europas Sprachen und Landschaften: Sie wechseln mühelos zwischen Hochdeutsch, Italienisch und Südtiroler Dialekt, erzählen von Liebesgeschichten, die trotz Ironie unter die Haut gehen, und packen politische Themen in Bilder, die nachhallen. Ob in „Hass macht hässlich“ oder im „Lied eines Soldaten“ – hier wird nichts platt serviert, sondern mit der Eleganz eines Dichters, der selbst aus der Härte des Lebens noch Poesie destilliert. Besonders berührend: „Nicht ohne Dich“, ein Lied, das wie ein Seufzer zwischen den Lebenswelten schwebt. Mit dem Titelsong der neuen CD „Leben muasch“ macht Clementi den emotionalen Sack endgültig zu und „Mach dir keine Sorgen“ wird als zweite Zugabe zur tröstlichen Lebensweisheit, vorgetragen mit einem Augenzwinkern, das jede Sentimentalität vermeidet.

Pardellers Gitarre dazu ist kein Begleitinstrument, sondern ein ganzer Kosmos. Mal klingt sie nach den weiten Landschaften von Element of Crime, mal nach der dramatischen Tiefe von Reinhard Mey, dann wieder nach dem Chanson-Esprit von Jacques Brel – neu interpretiert und ins Jetzt übertragen, wie etwa bei den seltenen, aber umso eindrucksvolleren Covers. Die Clempanei braucht keine aufwendige Bühnenshow: Mit zwei Stimmen, einer Gitarre und einer Portion schauspielerischer Präsenz erschaffen sie ganze Welten.

Dass hier auch die Handschrift des Theatermachers im Spiel ist, merkt man sofort. Clementi inszeniert die Lieder mit dramatischem Gespür – mal als persönliches Duett, mal als humorvolle Szene, die das Publikum zum Lachen und Nachdenken bringt. Und wenn Ossy allein auf der Bühne bleibt, weil Georg ins Publikum singen geht, kennt die Intimität, die fast alle Songs ausmacht, keine Grenzen mehr. Die Clempanei kocht, wie man in Südtirol sagt, mit „lei guats Zeug drin“. Ihre Musik ist anspruchsvoll, ohne elitär zu wirken, unterhaltsam, ohne oberflächlich zu sein. Sie schlagen eine Brücke vom Gardasee über Bozen und die Dolomiten bis nach Wien und wer weiß wo überall auch noch – und nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise, die nach mehr schmecken lässt.

Wer die Clempanei hört, versteht, warum Chanson mehr ist als nur Musik. Es ist Literatur, Theater und Lebensgefühl in einem – serviert von zwei Künstlern, die ihr Handwerk lieben und es mit Leidenschaft und Esprit zelebrieren. Ein Konzert, das man niemals verpassen sollte und ein Muss für Chanson-Liebhaber und alle, die Musik mit Tiefgang und Charme schätzen.
(lf)

Chansons zwischen Poesie, Politik und Theater. Wer Georg Clementi und Ossy Pardeller als Clempanei auf der Bühne erlebt, betritt eine Welt, in der Chanson, Theater und literarische Eleganz zu einem einzigartigen musikalischen Menü verschmelzen. Ihr aktuelles Programm ist kein musikalisches Alltags...

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Anton-Windhager-Strasse 7
Seekirchen
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