Theater ecce

Theater ecce "We are such stuff as dreams are made on,
and our little life is rounded with a sleep" W.Shakespeare

INKLUSIVE THEATERARBEIT SEIT ÜBER 25 JAHREN

Das Theater ecce ist eine freie Gruppe von Theaterschaffenden aller Sparten in Salzburg. Das internationale Ensemble erprobt neue Formate des Zusammenwirkens und schafft Raum für künstlerische und soziale Entwicklung. Das Theater macht gesellschaftspolitisches und literarisches Theater, inklusives und partizipatorisches Theater, theaterpädagogische Proj

ekte. Die Zusammenstellung des Ensembles und der Aufführungsort ergeben sich aus dem Stück und dessen Aussage. Daraus entstehen regionale, nationale und internationale Kooperationen mit Partnern aus Kunst, Bildung, Sozialem und Wirtschaft. Soziale Skulpturen als Beitrag zur Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse spielen eine zentrale Rolle. Das Theater ecce ist ein gemeinwohlbilanziertes Unternehmen und richtet seine Aktivitäten an den Prinzipien der Klimaverträglichkeit und der nachhaltigen Entwicklung aus.

Heute reisen wir durch die Jahre 2012 bis 2014! Den Anfang machte im Juli 2012 Ludvig Holbergs „JEPPE VOM BERGE“ im Odeï...
15/06/2026

Heute reisen wir durch die Jahre 2012 bis 2014!

Den Anfang machte im Juli 2012 Ludvig Holbergs „JEPPE VOM BERGE“ im Odeïon Salzburg. In der Übersetzung von H.C. Artmann wurde die Barockkomödie zum modernen Erfolg, der 2017 sogar ein besonderes Gastspiel am Nationaltheater in Kiew feierte. 🇺🇦

Das Jahr 2013 stand im Zeichen großer Fragen: Mit Henrik Ibsens „PEER GYNT“ brachten wir ein inklusives Großprojekt auf die Bühne. Profischauspieler*innen, Menschen mit Behinderung und Psychiatrieerfahrung begaben sich gemeinsam auf eine Identitätssuche.
Im November wurde es mit „DER FEUERVOGEL“ feurig: Eine Geschichte voller Akrobatik und Live-Musik, die uns vom Emailwerk bis ins Circuszelt nach Leogang begleitete. 🔥🎪

2014 war geprägt von mutigen Experimenten. In der absurd-grotesken Trilogie von Esteve Soler (Gegen die Demokratie/den Fortschritt/die Liebe) hielten wir der Gesellschaft in Kooperation mit dem Nationaltheater Sibiu den Spiegel vor. Im Sommer wurde es im Heckentheater des Mirabellgartens bunt: Ein Ensemble aus 7 Nationen brachte Kleists „DER ZERBROCHNE KRUG“ in 6 Sprachen auf die Bühne 🌍❤️

Unsere Zeitreise geht weiter! Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der Magie und der Kraft des Zusammenhalts. Im Septembe...
08/06/2026

Unsere Zeitreise geht weiter!
Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der Magie und der Kraft des Zusammenhalts. Im September entfesselten wir im Odeïon Kulturforum William Shakespeares „DER STURM“.
Die Geschichte um den verbannten Herzog Prospero wurde in der Inszenierung von Reinhold Tritscher zu einem bildgewaltigen Spektakel aus Rache, Vergebung und menschlichen Abgründen.
Märchenhaft ging es im November mit „DIE VERZAUBERTEN BRÜDER“ nach Jewgenij Schwarz weiter. Auf der Suche nach ihren Söhnen bewies die Mutter Wassilíssa im OVAL, im Emailwerk, im Nexus und im Stadtsaal Ried, dass Mut und Liebe die stärksten Zauberkräfte sind.

Das Jahr 2010 brachte große literarische Wagnisse und gesellschaftliche Statements. Die deutschsprachige Erstaufführung von Salman Rushdies „HARUN UND DAS MEER DER GESCHICHTEN“. Gemeinsam mit den „Blauen Hunden“ wurde das Stück zu einer klugen Parabel gegen Unterdrückung und zu einem flammenden Plädoyer für die Freiheit der Gedanken.
Ganz im Zeichen moderner Frauenbiografien stand im November die Premiere von „JESSICA 30“ von Marlene Streeruwitz. Im Odeïon beleuchteten wir in einem irrwitzigen literarischen Abenteuer das Leben zweier Generationen zwischen „Sex and the City“ und den harten Realitäten des Neoliberalismus.

Und dann hieß es: Halbzeit ! Im Jahr 2011 feierten wir bereits das 15-jährige Bestehen des Theater ecce mit zwei Produktionen, die gegensätzlicher nicht hätten sein können.
Zum Jubiläums-Auftakt brachten wir mit Michail Bulgakows „MOLIÉRE UND DIE KABALE DER SCHEINHEILIGEN“ ein gewaltiges barockes Welttheater über das spannungsreiche Verhältnis zwischen Künstler und Macht auf die Bühne.
Im November wurde es mit „ZAR WASSERWIRBEL“ von Jewgenij Schwarz noch einmal magisch und nass. Die Geschichte über Mut, Klugheit und Menschlichkeit führte uns vom Odeïon bis nach Seekirchen, Ried und Saalfelden. 15 Jahre Theater ecce bedeuteten damals bereits anderthalb Jahrzehnte voller Leidenschaft, Inklusion und außergewöhnlicher Geschichten.

hier geht es zum Spielplan:
https://www.theater-ecce.com/

03/06/2026

Wenn wir nicht gerade fleißig für „Die kleine Meerjungfrau“ proben, tauchen wir direkt ab in die nächste Welt und proben für „Das Kafka Varieté“.

Hier ist ein kleiner Videoausschnitt für euch!

Akrobatik: Malin Brandl, Pamina Milewska
Klavier: Reinhold Gerl
Es liest: Reinhold Tritscher

Am 17.09. feiern wir Premiere im Theaterzelt Salzburg – wir freuen uns schon riesig darauf, euch dort zu sehen.

https://www.theater-ecce.com/programm/

Unsere Chronik geht weiter und wir schauen zurück auf drei Jahre voller Kontraste, Herzensprojekte und starker Botschaft...
01/06/2026

Unsere Chronik geht weiter und wir schauen zurück auf drei Jahre voller Kontraste, Herzensprojekte und starker Botschaften.

Im Herbst 2006 feierten wir im Salzburger Kapitelsaal Premiere mit Bulgakovs bizarren Groteske „Hundeherz“ – eine klare Absage an die Eugenik und den blinden Gehorsam.

Das Jahr 2007 stand dann ganz im Zeichen von Inklusion, Machtspielen und purer Spielfreude: Gemeinsam mit der Lebenshilfe Salzburg brachten wir zum 40-jährigen Jubiläum das Herzensprojekt „JEDERMENSCH“ auf die Bühne des Schauspielhauses, wo Schauspieler*innen mit und ohne Behinderung zeigten, dass Menschlichkeit weit jenseits von purem Leistungsdenken liegt.
Als radikaler Kontrast folgte Ionescos „MACBETT“, eine groteske Farce über Gier und Machthunger, bevor es mit dem „MÄRCHEN VON EINEM, DER AUSZOG DAS GRUSELN ZU LERNEN“ voller Live-Musik und Akrobatik märchenhaft wurde.

Im Jahr 2008 rückten wir die gesellschaftliche Vielfalt und das Spiel mit der Wahrheit ins Rampenlicht. Als Beitrag zum EU-Jahr des interkulturellen Dialogs brachten wir unter der Regie von Reinhold Tritscher Maxim Gorkis „NACHTASYL“ auf die Bühne. Profis, Amateure sowie jugendliche Geflüchtete und Migrant*innen aus über zehn Nationen setzten damit ein zeitloses Plädoyer für den Respekt vor dem Menschen.

Zum Abschluss des Jahres entlarvten wir mit der humorvollen Märchenkomödie „DER NACKTE KÖNIG“ die Eitelkeit der Mächtigen. Eine intensive Zeit voller unvergesslicher Begegnungen.
Dieses Stück spielten wir übrigens im OVAL und im Kunsthaus Nexus wo wir jedes Jahr in der Winterzeit zu Gast sein dürfen!

Und die Tradition lebt weiter: In dieser Wintersaison stehen wir dort mit „Max – Das Schnorchelmonster“ auf der Bühne. 🌊👹 ❤️

Wer erinnert sich noch? 🙂

❤️

Heute kommen wir mit unserem Rückblick einen Tag verspätet um die Ecke –  auch Theaterleute brauchen nach dem Feiertag m...
26/05/2026

Heute kommen wir mit unserem Rückblick einen Tag verspätet um die Ecke – auch Theaterleute brauchen nach dem Feiertag mal eine kurze Verschnaufpause! :)

Mit „Romeo & Julia“ im Salzburger Volksgarten setzten wir 2003 ein preisgekröntes Zeichen für Inklusion: Als „soziale Skulptur“ konzipiert, löste das Ensemble gesellschaftliche Trennlinien einfach auf.

Nur ein Jahr später ritten wir mit „Don Quijote“, den BLAUEN HUNDEN und Breakdance-Crews von Salzburg bis nach Basel, um Cervantes’ Klassiker multimedial und lebendig neu zu interpretieren. 🐴🛡️

2005 folgte mit „Schuld und Sühne“ nicht nur ein großes internationales Projekt auf dem alten ARGE-Gelände, sondern auch ein echter Meilenstein für die Stadt: Wir brachten die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ nach Salzburg.

Sehr traurig ist, dass die beiden Darsteller auf einem meiner Lieblingsbilder überhaupt, Stefan Wartbichler und Robert Neuschmid viel zu früh verstorben sind...

Erinnert ihr euch noch an die ein oder andere Vorstellung? Wir freuen uns auf eure Geschichten in den Kommentaren! 👇

Wir wollen euch auf dem Laufenden halten: Bei uns herrscht gerade kreativer Trubel, denn die Vorproben für „Die kleine M...
20/05/2026

Wir wollen euch auf dem Laufenden halten: Bei uns herrscht gerade kreativer Trubel, denn die Vorproben für „Die kleine Meerjungfrau“ sind im vollen Gange! 🧜‍♀️🌊

Grüße aus dem Salzburg!
Die Premiere ist am 27. August
Wer ist im August dabei?



https://www.theater-ecce.com

Wir schwelgen gerade wieder in Erinnerungen! Wusstet Ihr, dass die Geschichte der "HIMMELREICHGASSE 13B" bereits im Jahr...
19/05/2026

Wir schwelgen gerade wieder in Erinnerungen!

Wusstet Ihr, dass die Geschichte der "HIMMELREICHGASSE 13B" bereits im Jahr 2002 begann?

Wir haben diesen Zeitungsbericht aus dem Jahr 2006 gefunden, als die „HIMMELREICHGASSE 13B“ auf Tour war.
Damals war es noch eine fest geplante, "richtige" Produktion – heute hat sich das Ganze zu einer lebendigen, spontanen Improvisationstheater-Serie entwickelt, bei dem kein Abend dem anderen gleicht. 🎭

Ihr wollt wissen, wie es den Bewohner*innen heute geht?
Wer erleben möchte, wie sie sich weiterentwickelt haben und in welche skurrilen Situationen sie heute stolpern, hat heute Abend in der ARGEkultur Salzburg die Chance dazu!

HIMMELREICHGASSE 13 B STAFFEL 1, FOLGE: 5
um 19:30Uhr

Kommt vorbei und werdet Teil der Geschichte. Wir freuen uns auf Euch! ❤️

Zeitreise: Ein Blick zurück auf die Jahre 1999 bis 2002 Das Jahr 1999 markiert einen Meilenstein in unserer Geschichte: ...
18/05/2026

Zeitreise: Ein Blick zurück auf die Jahre 1999 bis 2002

Das Jahr 1999 markiert einen Meilenstein in unserer Geschichte:
den Einzug in das Theaterzelt und den Beginn großer, inklusiver Visionen. Mit Peter Weiss’ „Wie dem Herrn Mockinpott das Leiden ausgetrieben wird“ feierten wir eine Premiere, die das Publikum begeisterte. Reinhold Tritscher verkörperte die kafkaeske Gestalt des Mockinpott – ein verständnisvoller Clown zwischen staatlicher Willkür und der Suche nach Gerechtigkeit.

Im selben Jahr verwandelte sich der Salzburger Volksgarten in einen Ort der Träume. Mit Calderón de la Barcas „Das Leben ist ein Traum“ bespielten wir erstmals unser Theaterzelt in einer lebendigen „Comédia“ mit Schauspiel, Akrobatik, Inklusivem Ensemble und Live-Musik.

Im Jahr 2000 folgte mit „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewskij das erste Live Streaming einer Theateraufführung in Salzburg! Das Stück zeichnete das psychologische Porträt eines „kleinen Mannes“, der sich von einem Egozentriker zu einem mitfühlenden Menschen wandelt – eine humorvolle, tiefsinnige Anleitung zum Weiterleben, um in einer technisierten Welt eine tragfähige geistige Basis und moralische Orientierung zu finden.

Im August 2001 hatte „Stalin“ von Gaston Salvatore in den Mönchsbergkavernen Premiere. Die Diskussion über Macht und Herrschaft verschärft sich, bis die Hauptfigur erkennen muss, dass Stalin einen raffinierten Plan verfolgt.
Im Oktober 2002 folgte schließlich die Premiere zu „Waikiki Beach“ von Marlene Streeruwitz im ehemaligen Stadtwerkehaus. Mit der für sie typischen Mischung aus Humor und Gewalt führte uns die Autorin durch die alltägliche Gewalt im heimischen Männerland, die ihr als das wahrhaft Exotische scheint. Es war wirklich eine gute Idee, zu flüchten.

An diese bewegten Zeiten möchten wir anknüpfen und laden euch daher ganz herzlich ein:
Morgen findet Folge 5 unserer Improtheaterserie statt: HIMMELREICHGASSE 13 B STAFFEL 1, FOLGE: 5 Alle sind herzlich willkommen!
ARGEkultur Salzburg

Zuschauerreaktion:"...also, ich fand‘s großartig in der Himmelreichsgasse 13B. Jeder der solistisch agierenden Schauspie...
28/01/2026

Zuschauerreaktion:"...also, ich fand‘s großartig in der Himmelreichsgasse 13B. Jeder der solistisch agierenden Schauspieler:innen war als Individuum zu erleben. Eine nachvollziehbare Komödie, ohne nur Klamauk zu sein.
Kompliment zu diesem innovativen Format!"

Danke an alle Mitwirkenden der VOLXTHEATERWERKSTATT und Salzburg und Freies Fernsehen für den erfolgreichen Start unseres Serienformats. Weiter geht´s am 24. Februar mit Folge 2.

Wie zusammen leben, wenn man grundverschieden ist? 🤔Den Versuch einer Antwort gibt’s heute um 19:30 Uhr!-Bei der ersten ...
27/01/2026

Wie zusammen leben, wenn man grundverschieden ist? 🤔

Den Versuch einer Antwort gibt’s heute um 19:30 Uhr!

-Bei der ersten Folge unserer neuen Impro-Serie , die euch das ganze Jahr begleiten wird:

"Himmelreichgasse 13b" in der Salzburg !

Vorbeikommen, lachen, dabei sein.

Unsere neue Impro-Serie über das (un)mögliche Zusammenleben.
Monatlich neu, immer spannend und von aufgezeichnet!

Wir freuen uns auf euch!

Adresse

Ulrike Gschwandtner Straße 5
Salzburg
5020

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