Rauriser Literaturtage

Rauriser Literaturtage Die Rauriser Literaturtage 2025 finden von
19. März bis 23. März statt.

Am Samstag Abend waren die beiden Spitzenreiter:innen der aktuellen ORF-Bestenliste bei uns zu Gast: Laura Freudenthaler...
31/03/2026

Am Samstag Abend waren die beiden Spitzenreiter:innen der aktuellen ORF-Bestenliste bei uns zu Gast: Laura Freudenthaler und Norbert Gstrein.

Mit ihrem kürzlich erschienen Roman „Iris“ ( .und.jung ) erschafft Laura Freudenthaler einen atmosphärisch dichten Assoziationsraum. Thematisch und sprachlich vielschichtig werden Gewalt- und Beziehungsstrukturen mit kollektiver und individueller Erinnerung verknüpft.

Norbert Gstreins neuer Roman „Im ersten Licht“ (erschienen bei Hanser ) erzählt mit leisem, eindringlichem Stil von Erinnerung, Herkunft und davon, wie Vergangenheit in der Gegenwart weiterwirkt. Ein Antikriegsroman, der zeitlose Thematiken zur Sprache bringt und dabei Schuld und Verantwortung reflektiert.

Fotos (c): David Sailer

Eindücke der Lesung von Feridun Zaimoglu  am Samstag: Feridun Zaimoglus neuer Roman „Sohn ohne Vater“ (erschienen bei Ki...
31/03/2026

Eindücke der Lesung von Feridun Zaimoglu am Samstag:

Feridun Zaimoglus neuer Roman „Sohn ohne Vater“ (erschienen bei Kiepenheuer & Witsch ) handelt von einer doppelten Reise des Erzählers: zum Grab des kürzlich verstorbenen Vaters und zeitgleich in das eigene Innerstes. Mit rhythmischer Sprache und stimmungsvollem Sound werden Trauer und Verlust verhandelt und feinfühlig erzählt.

Fotos (c): David Sailer

Gespräch über Literatur„Liebesmüh in alle Zeit verloren“Über Ingeborg BachmannManfred Mittermayer spricht mit Christa Gü...
29/03/2026

Gespräch über Literatur

„Liebesmüh in alle Zeit verloren“
Über Ingeborg Bachmann

Manfred Mittermayer spricht mit Christa Gürtler, Ulrike Draesner und Irene Fußl.

Fotos (c): David Sailer

Eindrücke von den Lesungen am Freitagabend mit Ulrike Draesner  und Marlene Streeruwitz. Bei Ulrike Draesner wird „Schre...
29/03/2026

Eindrücke von den Lesungen am Freitagabend mit Ulrike Draesner und Marlene Streeruwitz.

Bei Ulrike Draesner wird „Schreiben zur Archäologie und zur Übersetzungsarbeit“, so Petra Nagenkögel, die Moderatorin des Gesprächs mit Ulrike Draesner. Mit „penelopes sch( )iff“ hat die Autorin einen Roman geschrieben, der eine Relektüre des antiken Mythos der „Odyssee“ vornimmt und dabei mit verschiedenen Sprachrhythmen und -formen einen narrativen Möglichkeitsraum eröffnet. „penelopes sch( )iff“ ist 2025 bei Penguin erschienen.

Die Werke von Marlene Streeruwitz sind literarische Kunstwerke, die mit präziser und verknappter Sprache die Strukturen von Macht und Unterdrückung, von Gewalt und Hierarchie in den Blick nehmen. Wie in „Prinzessinnenkunde“ (erschienen 2025 bei Bahoe Books ) geschrieben steht, ist „jede Beziehung […] politisch und beruht auf politischen Umständen, so wie jede Person aus diesen Bezüglichkeiten hergestellt wird“. Der Roman „Auflösungen“ (2025 bei S. Fischer erschienen) spielt in der Zeit vor der Wiederwahl Donald Trumps in New York und wurde für den Österreichischen Buchpreis nominiert. (Moderation: Manfred Mittermayer)

Musik: „duo molede“: Moritz Defregger (Violine) und Lenz Defregger (Violoncello)

Fotos (c): David Sailer

Spoken Word Katharina Wenty  , Béla Rothenbühler  und Bas Böttcher  lesen und performen ihre Texte. Fotos (c): David Sai...
29/03/2026

Spoken Word

Katharina Wenty , Béla Rothenbühler und Bas Böttcher lesen und performen ihre Texte.

Fotos (c): David Sailer

Rauris.Universität Studierende der Universität Wien sprechen mit Feridun Zaimoglu  über seinen Roman „Sohn ohne Vater“ (...
29/03/2026

Rauris.Universität

Studierende der Universität Wien sprechen mit Feridun Zaimoglu über seinen Roman „Sohn ohne Vater“ (erschienen bei Kiepenheuer & Witsch ).

Studierende der Universität Klagenfurt führen mit Angelika Reitzer ein Gespräch über ihren Gedichtband „Blauzeug“ (erschienen bei Limbus Lyrik ).

Studierende der Universität Graz sprechen mit Marlene Streeruwitz über mehrere ihrer Werke, darunter der Roman „Auflösungen“ (erschienen bei S. Fischer ).

Fotos (c): David Sailer

Programm Samstag 28.03.
28/03/2026

Programm Samstag 28.03.

Eindrücke von den Lesungen auf der Heimalm am Donnerstag Abend Christina König  spricht mit Manfred Mittermayer über ihr...
28/03/2026

Eindrücke von den Lesungen auf der Heimalm am Donnerstag Abend

Christina König spricht mit Manfred Mittermayer über ihren Debütroman „Alles, was du wolltest“ (). Mit prägnantem Stil wird eine toxische Beziehung beschrieben und zeitgleich Normen unterschwellig hinterfragt und aufgebrochen.

Im Briefroman „Hauch“ (.und.jung) von Xaver Bayer wird Kommunikation und Distanz, Wirklichkeit und Entfremdung sprachlich verhandelt. Magdalena Stieb meint, dass bei Xaver Bayer „im Schauen die Welt eingeordnet“ wird.

Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher hat mit „die Schrecken der anderen“ (.h.beckliteratur) einen „Schein-Krimi“ verfasst, der tief gräbt und weit blickt. Clavadetscher dazu: „Wir haben keine andere Möglichkeit, als durch Sprache und Erzählen Vergangenes wiederzugeben“.

Musikalisch begleitet wurden die Lesungen von Muamer Kebic auf dem Akkordeon.

Fotos (c): David Sailer

Der Förderungspreisträger Andreas Neuhauser liest seinen Text „Linz-Wegscheid“. Mit sprachlicher Klarheit und Feinfühlig...
27/03/2026

Der Förderungspreisträger Andreas Neuhauser liest seinen Text „Linz-Wegscheid“.

Mit sprachlicher Klarheit und Feinfühligkeit widmet Andreas Neuhauser sich den simplen, oft nicht wahrgenommen Dingen. In „Linz-Wegscheid“ rückt das Alltägliche und dessen Einzigartigkeit ins Zentrum.

„Für sein genaues Hinschauen, seine sprachliche Präzision, seinen Blick, der das Naheliegende nicht mit Bedeutung aufladen muss, um es ernst zu nehmen wird „Linz-Wegscheid“ mit dem Rauriser Förderungspreis ausgezeichnet“, so Jessica Beer in der Laudatio.

Wir gratulieren herzlichst!

Fotos (c): David Sailer

Literatur und Kunst: Martin Hochleitner spricht mit Ina Loitzl
27/03/2026

Literatur und Kunst: Martin Hochleitner spricht mit Ina Loitzl

Rauris.Universität Studierende der Universität Salzburg sprechen mit Sophie Hunger  über ihren Debütroman „Walzer für Ni...
27/03/2026

Rauris.Universität

Studierende der Universität Salzburg sprechen mit Sophie Hunger über ihren Debütroman „Walzer für Niemand“ (erschienen bei Kiepenheuer & Witsch ).

Studierende der Universität Innsbruck führen mit Martina Clavadetscher ein Gespräch über ihren Roman „Die Schrecken der anderen“ (erschienen bei C.H. Beck .h.beckliteratur ).

Fotos: David Sailer@

Adresse

Kirchweg 3
Rauris
5661

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