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Meine Seite DerBikeFitter dreht sich rund um`s Thema Rad und hier vorzugsweise um die Sitzposition auf selbigem. Angefangen vom Trekking Bike/E- Bike, über Mountain Bikes, Rennräder bis hin zum Triathlonrad, stelle ich jedes Rad individuell auf deine Bedürfnisse und Vorlieben ein. Sicherheit, Handling, Wohlbefinden stehen genauso im Vordergrund wie maximale Kraftübertragung und maximaler Speed. Je

nachdem was für dich Priorität hat. Ich kann hier auf mehr als 10 Jahre Praxis Erfahrung sowohl als BikeFitter/Laufanalytiker als auch als Trainer (akadem. Experte) zurück greifen und bin selbst seit Jahren ambitionierter Rennradfahrer aus Leidenschaft. Eine gute Mischung wenn es um das Thema Sitzposition geht.

22/08/2021

MISSION 40. Ötztaler Radmarathon...die Jagt nach dem Adler Trikot...letztes Update:
Mittlerweile schreiben wir KW33. Jetzt sind es nur noch 7 Tage bis zum Showdown in Sölden :-). Was hat sich noch getan in den letzten Wochen?
1. Leistungsdiagnostik: Ich habe keine mehr gemacht und mich in der Trainingsvorbereitung zu 100% auf mein Körpergefühl und meine Erfahrung verlassen. Lediglich ZWIFT meinte eine Leistungssteigerung wahrgenommen zu haben und hat mich was meinen FTP anbelangt höher eingestuft :-) Was min Gefühl dazu sagt? ZWIFT hat eindeutig recht. Ich habe gute Schritte in die richtige Richtung gemacht und meine Leistung merklich gesteigert.
2. Gewichtsreduktion: Hier hat sich einiges getan. Hauptsächlich durch die längeren und intensiveren Trainingseinheiten. Aktuell mit heutigem Stand habe ich mein Gewicht um 7 1/2 kg reduziert :-)
3. Performance: Wie schon erwähnt hat sich hier doch einiges getan. Aktuell stehe ich bei 5.952 km und 46.437 gefahrenen Höhenmetern. Ich weis die ganz schnellen haben ein vielfaches davon. Viel gebracht hat auch unser Ausflug in die Savoyer Alpen.
Was die Trittfrequenz und meinen linken Hüftbeuger anbelangt, so habe ich hier meine Sitzposition nachgebessert und feingetunt. Wie die letzten Wochen gezeigt haben eine gute Entscheidung.
4. Material: Bitte entschuldigt aber ich komm aus dem schwärmen was mein Scott Foil 10 anbelangt einfach nicht mehr raus. Das Rad ist einfach nur geil zu fahren und sau schnell. Den Bergtest in den Savoyer Alpen hat es mit bravour bestanden! Es hat mit seiner Stefigkeit für puren Vortrieb und Fahrspaß gesagt. Es rollt im Gruppetto super und ist in den Abfahrten extrem schnell. Die Discs sind dabei ein Traum :-) Einzig wenn es etwas windiger ist, ich habe 44iger Aerolaufräder von KingOfTheMountain (KOM) montiert, tut man gut daran den Lenker mit beiden Händen gut fest zu halten!!

Fazit...der Ötztaler kann kommen! Ich werde in ohne Angst aber mit Respekt auf der Jagt nach dem Adler Trikot in Angriff nehmen. Mal schauen was ihre Majestät das Timmelsjoch heuer an Überraschungen für mich bereit hält!?

Übrigens, Freitag und Samstag findet ihr mich wieder in der Sporthütte Fiegl in Sölden. Wenn ihr also Zeit und Lust habt zum neuen Objekt der Begierde über passende Rahmengrößen, biomechanisch optimales Sitzpositions Tuning zu reden, oder einfach generell darüber Fachzusimpeln, dann freu ich mich auf euren Besuch.

Also wir sehen uns in Sölden...RIDE ON

21/06/2021

MISSION 40. Ötztaler Radmarathon...Update:

Wir schreiben KW25 also noch 10 Wochen bis zum Showdown im Ötztal. Was hat sich in den letzten 13 Wochen getan?

1. Leistungsdiagnostik: Leider Aufgrund der Covid Richtlinien und viel Arbeit bis dato keinen Termin wahrnehmen können. Das heißt ich werde auch 2021 auf mein Körpergefühl und meine Erfahrung setzen.

2. Gewichtsreduktion: Ein Thema das schleppend voran geht. Bis dato sind es lediglich 3 1/2 kg. Das heißt da muss noch was gehen. Da jetzt die Trainingsstunden und Intensitäten steigen wird da auch noch was passieren bis zum 29.08..

3. Performance: Grundsätzlich konnte ich gute Trainings, sowohl Indoor als auch Outdoor machen und meine Leistung verbessern. Gesamt kam ich bisher auf 3691 km und die Wattwerte haben sich doch verbessert. Diese Woche geht es auch noch das erste Mal ins Trainingslager. In den Savoyer Alpen werden wir 284 km mit knapp 7500 hm in 3 Tagen machen und 6 Tour de France Monumente genießen. Unter anderem Col de la Madeleine, Col du Galibier, L`Alpe d`Huez und Col de I`Iseran :-) Wir werden schwitzen aber Spaß haben!
Einzig bei der Trittfrequenz steht mir mein linker Hüftbeuger im Weg. Seit der Beckenzertrümmerung zickt der bei hohen Belastungen. Also wie bei vielen anderen Themen > "Gut Ding braucht Weile."

4. Material: Die ersten 1200 km mit dem Scott Foil haben sich richtig gut angefühlt. Das Rad ist sehr steif, direkt und sau schnell. Es macht richtig richtig viel Spaß :-) In den Savoyer Alpen wird es sich nun zeigen wie sich das Mehrgewicht vom Foil zum Addict, der wesentlich steifere Rahmen, und die viel bessere Aerodynamik bei harten Anstiegen anfühlen.

Den am Berg gilt das beinharte Gesetz "WATT pro KG!" Auf der anderen Seite, wenn ich am Berg WO geben muss, dann mit diesem Rad mit Stil ;-)

Also RIDE ON

20/03/2021

MISSION 40. Ötztaler Radmarathon...auf der Jagd nach dem ADLER Trikot:

Hallo Zusammen, lange ist es her das sich hier etwas getan hat. Mein letzter Eintrag ist vom 09.09.2019 wo ich über meine Erfahrung beim Ötztaler Radmarathon geschrieben habe. Nun ja, es gab ja danach nicht viel zu berichten. Hauptgrund war schlicht auch das uns im Frühling 2020 Covid-19 überrollt und uns das Leben schwer gemacht hat. Man wurde bzw. hat sich isoliert weil man nicht abschätzen konnte was für Auswirkungen der Virus auf unsere Gesundheit hat. Es gab keine Veranstaltungen, Training war wenn möglich gesundheitsorientiert und eher Just for Fun, ohne Trainingsziel.

Ein Jahr und 2 Wochen Covid-19 (Oktober 2020) später sieht es noch nicht viel besser aus. Und das obwohl wir mittlerweile ja einiges über das Scheißerle gelernt haben sollten. Ich für meinen Teil hab mich wieder erholt. Seit Mitte/Ende Februar habe ich wieder einen vernünftigen Puls, einen stabilen Kreislauf und kann wieder trainieren so wie ich es gewohnt bin. FAZIT > ich brauch das Scheißerle nicht nochmal! Einmal reicht!

Und obwohl die Situation aktuell noch nicht so prickelnd ist, habe ich mich am 04.03.2021 megamäßig über ein Mail vom OK Team des Ötztaler Radmarathons gefreut. Hatte ich bei meinem ersten Anlauf einen Startplatz für die 40. und somit Jubiläums Ausgabe des Ötztaler Radmarathons zu ergattern kein Glück, so war mir Fortuna bei der Neuauslosung der Restplätze (aufgrund Stornierungen) hold.

ICH HABE EINEN STARTPLATZ :-) :-) :-)

Die Krux daran...ich habe nur noch 25 Wochen Zeit mich darauf vorzubereiten. Also fertig Just for Fun ;-) und anständig trainieren, mit System. Wobei der Spaßfaktor kommt da auch nicht zu kurz :-) Zusätzlicher Vorteil > Man(n) hat ein ZIEL!

Gleich in KW10 habe ich meine Trainingsplanung, sprich die Zyklisierung vorgenommen und mit dem geplanten Training begonnen. Es gibt mehrere Bereiche die nun im Focus stehen.

1. Leistungsdiagnostik: Ich muss, sofern möglich, so rasch es geht eine Leistungsdiagnostik machen. Ich brauch, speziell für diese kurze Vorbereitungsphase, meine genauen Werte um ein qualitativ gutes Training umsetzen zu können. Klar habe ich das Vorbereitungstraining für meine erste Teilnahme 2019 nach meinem Körpergefühl und meiner Erfahrung als Trainer gesteuert. Aber da hatte ich auch mehr Vorbereitungszeit. Jetzt muss ich in 25 Wochen auf den Punkt fit sein. Sollte es nicht möglich sein zeitnah eine Leistungsdiagnostik zu machen, werde ich über meinen Wahoo Kickr einen FTP Test fahren.

2. Gewichtsreduktion: Ich bin aktuell schlicht zu SCHWER 😉 Jeder Radfahrer weiß, dass bei so einem Event mit so vielen Höhenmetern, schlicht „WATT pro KG“ ein wichtiger Parameter ist. Nur mal so zur Orientierung…1 kg mehr Gewicht sind je nach Steigung ca. 8-12 Watt mehr an Leistung die erbracht werden muss. Nun ja…da kommt bei mir schon ein bisschen zusammen. Da geht’s bergab schon VIEL besser…Masse mal Gefälle ist meins :-D Also es gilt > Ist der Berg zu hart bist du zu schwer 😉 Das Ziel ist somit klar…Gewicht auf 75-78 kg reduzieren. Auf mein früheres Kampfgewicht von 68 kg bei 180 cm Körpergröße werde ich es wohl leider nicht schaffen.

3. Performance verbessern: Aktuell bin ich weit davon entfernt am Berg gut, geschweige denn schnell zu sein. Wobei wen man die richtig guten Radfahrer anschaut, wann ist man selbst schnell genug? Ich muss ja nur drüber kommen oder? Das Training ist nun so ausgelegt, dass je nachdem wie es Familie und Beruf zulassen, 3-5 mal pro Woche trainiert wird. Davon 1x Intervall, 1x Berg und der Rest dient der Verbesserung der Grundlage. Grundlage wird natürlich auch am Berg gefahren. Ebenfalls im Focus liegt das Training der Trittfrequenz. Sowohl im flachen, bergab und auch bergauf. Vor allem bergauf möchte ich ökonomischer werden. Dazu habe ich bei meinem neuen Road Runner wieder die Kurbellänge von 175 auf meine früher gewohnte 172,5er gewechselt. Auch wenn Studien sagen das es völlig egal ist welche Kurbellänge man fährt und das der Kraftoutput derselbe ist. Mit der 172,5 fühle ich mich einfach wohler. Damit kann ich lockerer hohe Trittfrequenzen fahren. Liegt sicher auch daran das die kürzere Kurbel auch den kürzeren Weg für eine Umdrehung zurück legt. Das heißt ich kann für dieselbe Frequenz langsamer pedalieren bzw. leichter höhere Frequenzen fahren.

4. Material: Materialtechnisch habe ich auch ohne Ötztaler Startplatz aufgerüstet. JOBRAD sei dank werde ich mich da stark verbessern. Sowohl in der Steifigkeit des Rahmens und der Felgen, als auch bei der Aerodynamik dieser beiden Komponenten. Jetzt müssen nur noch die fehlenden Bremsen kommen dann geht’s zum ersten Outdoor Test.

5. Mentale Stärke und Race- Intelligenz: Bei so einer Veranstaltung sind neben der guten Vorbereitung auch mentale Stärke und die richtige Einteilung wesentliche Erfolgsfaktoren. Rufe nichts ab was du nicht trainiert hast. Sei zu dir selbst ehrlich ob dir das mitfahren in einer Gruppe hilft oder auf Dauer schadet. Wenn andere schneller sind dann sind sie schneller. Wenn nicht hast du sie am Jaufen bzw. spätestens am Timmelsjoch wieder eingeholt. Meinst du das du in der „falschen“ Gruppe mitfahren musst ereilt dich unter Umständen das Schicksal im Besenwagen Platz zu nehmen. Neben der Härte durch Streckenlänge und Höhenmeter kann deine Mentale Stärke vor allem auch durch die verschiedenen Klimazonen und deren unvorhersehbaren Wetterkapriolen auf die Probe gestellt werden. Dass heißt ab jetzt wieder…be a Eddy! Eddy Merckx, einer der besten Radfahrer die es je gab hat es auf den Punkt gebracht: „Ride as much or as little, or as long or as short as you feel. BUT RIDE.“, zu deutsch „Fahre so viel oder so wenig, so weit oder nicht so weit wie du willst. Hauptsache, du fährst.“ EDDY MERCKX.

Mit diesen Schwerpunkten sollte ich gut vorbereitet sein für die Jagd nach dem ADLER Trikot.

Was habt ihr für Ziele 2021?

Ich hatte einen Traum...und am 01.09.2019, nach 12:18.47 ist er Wirklichkeit geworden. Aber der Reihe nach. Am 29.08. gi...
09/09/2019

Ich hatte einen Traum...und am 01.09.2019, nach 12:18.47 ist er Wirklichkeit geworden. Aber der Reihe nach. Am 29.08. gings Richtung Sölden, vollbepackt für das Abenteuer Ötztaler Radmarathon. Als Motivation auch dabei meine Liebsten, meine Frau, mein Sohn und meine Mutter. Da kann ja fast nix mehr schiefgehen :-)

In Sölden angekommen, eingecheckt, gings für mich noch auf`s Rad. Knapp 47 km Einrollen für den großen Tag. Und es rollte gut.

Freitag/Samstag ging ich dann meiner Lieblingsbeschäftigung nach. Ich machte BikeFittings in der Sporthütte Fiegl. 08:30 bis 19:00. Normal sagt man das des ned gscheid ist. Mich hat es motiviert mich noch mit Gleichgesinnten auszutauschen :-)

Samstag gings dann totmüde ins Zimmer. Noch alles kontrollieren, Pasta essen und ab ins Bett.

01.09., 04:30...der Wecker schepperte unerbittlich und erinnerte mich daran was ich heute vorhabe. Also raus aus den Federn. Das erste mal Frühstück ohne Kaffee. Dafür gab es Pasta und Wasser. Während dem Essen nochmal Marschrute durchgehen. Wo nehm ich am Jaufen nur die fehlenden 25 min. her? In Schönau wäre ich ja wieder 35 min. vorne. Hmmm....aber der Jaufen...noch hab ich keinen Plan.

Anziehen, es ist kalt. Und es wird am Timmelsjoch regnen. Also Funktionsshirt, Armlinge, Beinlinge, Dress, Windjacke. Regenjacke muss auf jeden Fall mit. Für die ersten Kilometer noch 2 Riegel und 4 Gel`s + mein Isofit Pulver von Natural Power für 4 Flaschen. Reifen checken und aufpumpen. Noch eine Banane für vor den Start. Passt.

Um 06:15 war vor der Sporthütte Fiegl Treffpunkt mit den anderen Green Devils. Brrrr....es ist wirklich frisch. 06:15 ist keine gute Zeit. Wir stehen viel zu weit hinten. Nur noch etwa 400-500 stehen hinter uns. 15 min. früher und wir stehen 500 m weiter vorne --- nächstes mal :-) Banane essen, was trinken und Austretten bevor es los geht.

06:45...war jetzt schon der Startschuß? Nix passiert. Nach ca. 7 min. kommen wir in Bewegung und aus Sölden raus fängt es an zu rollen. Da war doch noch was? -25 min. am Jaufen! Also Kette rechts und Gas. Es läuft super, schneller als gewollt aber super. Geil mit so einem Speed nach Ötz zu brettern. Meine Beine kommen perfekt in Tritt. Hinterher sollte sich herausstellen das ich als 2396igster in den Anstieg zum Kühtai gefahren bin. Nach Adam Riese müsste ich dann über 1500 auf den 32 km überholt haben. Und ich hab über 15 min. auf meine Marschrute gutgemacht. Geil!!

Also rauf auf`s Kühtai.Ich bin gut im Tritt. Trotzdem überholen mich wieder ca. 1300....hahaha. Da ich bishierhin 1 Riegel und 2 Gel`s zu mir genommen, noch etwas mehr wie 1 Trinkflasche zur Verfügung habe, lass ich die Labe aus. War auch viel zuviel los. Und da war ja noch der Jaufen mit seinen unerbittlichen 14:45. Auf der Abfahrt überhol ich wieder knapp 400. Abfahrt ist halt meins, aber aufpassen musst. Ich fahr trotz hohem Speed sehr konzentriert und aufmerksam. Bei einer Galerie hat`s welche zerlegt. Sieht nicht gut aus. Hoffentlich ist nicht`s schlimmes passiert.

Von Kematen Richtung Innsbruck erwisch ich eine sehr gute Gruppe. Kurz vor Innsbruck muss ich bei einer Welle reißen lassen. Rein in den Anstieg zum Brenner. Cool wieviel Leute dich an der Strecke anfeuern. Danke dafür!! Brenner rollt. Und da mir wieder der Jaufen in Sinn kommt drück ich etwas mehr als geplant. Von 2 Gruppen lass ich mich auf den Brenner ziehen. Jeweils solange bis ich reißen lassen muss. Auf den letzten Höhenmetern zum Brennerpaß brennen die Oberschenkel. Wenn das mal gut geht. Bei der Labe begegne ich Gerald. Er hat leider Krämpfe. "Fahr locker weiter ich muss mich verpflegen. Ich hol dich ein dann schauen wir." Rasch Trinkflaschen füllen, Riegel und Gel ausfassen und weiter.

Richtung Sterzing wird es wärmer. Das tut meinen Beinen gut. Sie erholen sich. Super. Gerald hol ich nicht ein. Später erfahr ich das er ausgestiegen ist. Schade! Ist ein echter Hero. Er hat 2018 gefinisht!! Während der Abfahrt einen Riegel essen, wichtig.

Meno was für Pfosten. Jetzt schneidet der mich schon das 2. mal beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr. Ich mach ihm ne Ansage. Jetzt hält er Abstand ;-)

Anstieg zum Jaufen erreicht. 15,5 km, und die Beine fühlen sich gut an. Also einen Gang höher schalten und durchziehen. Banane essen nicht vergessen. Um 14:25.59 Uhr bin ich oben. 19 min vor der Karenzzeit...yeeesss :-) Und die Beine fühlen sich super an. Jetzt wird`s entspannt. Verpflegen, Trinkflaschen füllen und weiter gehts. Abfahrt ist ja meins ;-) Nach 25 min. passiere ich St. Leonhard.

Jetzt geht es auf ihre Majestät das Timmelsjoch. 29 km. 1800 hm. Ich freu mich auf den Anstieg, genieße jeden Meter. Über 1 Stunde vor der Karenzzeit erreiche ich Schönau. Zeit genug für eine etwas längere Pause. Verpflegen mit Suppe, Kuchen, Banane, Kornspitz und einen RedBull hab ich mir auch gegönnt ;-) Leute beobachten...faszinierend was man alles sieht. Radler motivieren..."Du hast jetzt noch 2 1/2 h Stunden Zeit bis auf`s Timmelsjoch! Du schaffst das!" Nach ca. 15 min. fahr ich wieder los. Meter für Meter meinem Traum, welcher langsam Realität wird, entgegen :-)

Ca. 3 km vor der Paßhöhe wird ihre Majestät zickig. Was mit etwas tröpfeln anfängt artet mit Starkregen und Sturm aus. Nass und kalt. Und es soll noch kälter werden. Mit einem Fingerzeig und den Worten "Gib`s mir...du schaffst mich heute nicht!" drück ich die letzten Kilometer durch. Ich hab bei dem Sauwetter keine Lust stehen zu bleiben und stürz mich gleich in die Abfahrt. Ich will so schnell wie möglich runter von dem Berg. Jetzt wird es kalt, saukalt. Ich klemm das Oberrohr zwischen den Beinen ein damit sich das Rad nicht aufschauckelt, so schlotter ich. Hätt die Regenjacke doch anziehen sollen. Highspeed 82 km/h, schneller ging`s nicht.

In der Gegensteigung wurde es wieder etwas wärmer, aber auch nur damit es dann bei der letzten Abfahrt wieder kalt werden kann :-p Unten angekommen bin ich so durchnässt und abgekühlt das ich kaum pedalieren kann.Erst in der kleinen Welle bei Zwieselstein zwing ich mich meine Beine zu bewegen. Der Rest läuft wie von selbst. Die letzten Kilometer vor Augen geht alles wieder leichter. So viele Leute feuern dich an. Auch meine Freunde Kerstin und Toni pushen mich für die letzten Meter.

Dann die letzte Kurve...da ist das Ziel, da meine Schätze...ich hab`s geschafft. Nach 12:18.47 hab ich mir meinen Traum erfüllt. Meine Freunde warten schon, gratulieren mir. Ich suche meine Frau, meinen Sohn und meine Mutter. Ich will das mit ihnen genießen! Ein ganzes Jahr haben sie mich dabei unterstützt mir diesen Traum zu erfüllen :-)

Nach meinem schweren Unfall 2015 hab ich nicht mehr daran geglaubt so einen Event überhaupt fahren zu können. Mein Sohn und meine Frau haben mich motiviert es doch zu probieren. Danke dafür! Ich Liebe euch!!

25/08/2019

So das letzte lange Training mit ein paar Höhenmeter ist absolviert. Auf die Silvretta gings mit Röbi the Master 1...176 km, 1900 hm. In den letzten 3 Monaten lief meine Vorbereitung für den Ötztaler Radmarathon echt gut. In diesen 3 Monaten bin ich 3230 km mit über 30.000 hm gefahren. Auch der Tipp von Mathias Nothegger die Strecke abzufahren war Gold wert. Die Wetter Forecast für den 01.09. sieht aktuell ja auch recht gut aus. Es ist also alles für einen geilen Event angerichtet. Jetzt entscheidet also nur noch Tag X und das Murmele ;-) Wünsch allen noch eine gute regenerative Woche. Wir sehen uns in Sölden :-)

13/08/2019

Hallo Zusammen, jetzt hab ich schon eine Zeit lang nichts mehr hören lassen. Schlicht zuviel zu tun.

Dennoch habe ich "meinen Traum" vom Ötztaler nicht aus den Augen verloren. Aber der Reihe nach.

Nach einer Schrecksekunde im April, dachte ich muss an einem MTB Bewerb teilnehmen, und in Folge einem Sturz mit Handverletzung, konnte ich 2 Wochen nicht trainieren. Auch der März war aufgrund meiner beruflichen Aktivitäten mit nur 4h Stunden Training in 3 Wochen nicht sehr förderlich für meine Leistung. Sprich ich war schlicht über 30h Training im Rückstand.

Erst ab Ende Mai pendelte sich alles wieder ein. Das hieß Grundlage neu aufbauen. Bewerbe wie ALE la Merckx, Tannheimer Tal Radmarathon und Rad am Ring mussten aus dem Training heraus bestritten werden.

Was leistungsmäßig jetzt nicht gerade prickelnd war. Bei ALE la Merckx war sogar schon der Zielbereich und die Zeitnehmung abgebaut. Ich war am Berg schlicht zu langsam. Einziger Trost, die letzen 55 km ins Ziel waren sehr schnell. Beim Tannheimer Tal Radmarathon war ich eine 1/2 h langsamer als meine bisher beste Zeit.

Nun gut, es hieß ja Grundlage neu aufbauen.

Erst bei Rad am Ring kam ich etwas in Fahrt. War aber auch eine geile Veranstaltung mit einer geilen Strecke!! Ich hatte sogar die 2 1/2 im Regen Spaß. Zudem waren es die meisten Höhenmeter an einem Stück (3360) seit meinem Crash. Und die Hüfte hat gehalten :-)

Zwischenzeitlich habe ich auch wieder meinen Trainingsrückstand aufgeholt und bin mittlerweile ca. 10h im Plus ;-)

Nachdem ich mir bei Mathias Nothegger sein Buch "Richtige Ernährung im Ausdauersport" abgeholt habe, hatte dabei die Gelegenheit mich mit ihm über den Ötztaler Radmarathon zu unterhalten, folgte ich seinem Rat und fuhr am 03.+04.08. die gesamte Strecke ab. Ein Tipp für den ich ihm sehr dankbar bin. Es hat mein Selbstbewusstsein gestärkt und mir gezeigt das ich es kann! Extrem dabei, ich hatte auf der Strecke Sterzing - Jaufen - Timmelsjoch - Sölden einen Durchschnittspuls von 117!? --- Ich muss unbedingt mal an meine Grenzen gehen.

Letzten Sonntag (11.08.) fuhr ich dann mit meinem Kumpel Röbi Rund um Vorarlberg. Und das im Intervallcharakter. Das hieß einfach immer wieder Puls nach oben. Nicht in die kleinsten Gänge schalten --- quälen!! Das gelang mir recht gut. Ich war zwar platt, aber sehr zufrieden.

In den nächsten 2 Wochen vor dem Ötzi werden nochmal Kilometer und die ein oder andere harte Einheit am Berg gemacht. Bevor es in der letzten Woche in den Regenerationsmodus für den 01.09. geht.

Also...Murmele ich komme und ich denke ich bin gut vorbereitet um deiner Bezwingung auch würdig zu sein :-)

15/03/2019

Auch das Training läuft sehr gut. Die Wattwerte werden besser und mit dem Gewicht bin ich mittlerweile bei 79 kg. Das heißt -7 kg, und das schon Mitte März. Da geht noch was :-) Nach der VP2, diese geht noch bis KW15, werde ich eine Leistungsdiagnostik machen, um zu sehen wo ich stehe. In KW 13 steht ja mein Trainingslager an, wo nochmal Grundlage (GA1/GA2) geschruppt wird. Dannach gehts ans Höhenmeter sammeln---viele Höhenmeter :-) also, der Berg...ähm viel besser...der Ötztaler Radmarathon ruft und ich werde kommen...mit einer Form, in der ich diese geniale Veranstaltung genießen kann :-) just do it 💪💪💪

15/03/2019

Am 04.09.2018 habe ich geschrieben...."Ich habe einen Traum 😃 Die Atmosphäre am Sonntag beim Ötztaler Radmarathon 2018 hat mich dermaßen motiviert, das ich beschlossen habe, mir den Traum des Ötztaler Radmarathons (nach meinem Radunfall-Beckenzertrümmerung) nun doch zu realisieren 😊 Zudem hat mein kleiner Sohn (3 Jahre) gefragt „Papa, fährst du da auch?“ „Nein Benedikt- Luis.“ „Warum nicht?“ „Aber ich fahr....so....brrrmmm...ich bin ganz schnell.“ Was soll Papa da zu seinem Sohn sagen. Ich möchte mir diesen Traum erfüllen und ihn stolz machen. 😊 Die Vorbereitung startet am 01.10.2018. Und mit ein bisschen Glück 🍀 klappt’s 2019 🏔🚵🏻‍♂️💨💨💪🏻💪🏻💪🏻"

Und so geil...ICH HAB DEN STARTPLATZ!!!

27/01/2019

Hallo Zusammen, mittlerweile bin ich im letzten Mesozyclus der VP1 und die 1. Woche davon ist vollbracht. Zur Info, die VP1 umfasst 5 Mesozyclen im Modus 2:1. Gestern war 2 1/2 Stunden Technik Training, und heute 2 Stunden Kraftausdauer am Plan. Montag ist jeweils Intervall/Fartlek Time :-) Bis dato gehts vorwärts. In den letzten Wochen konnte ich 20 Watt steigern und 1 kg. Körpergewicht reduzieren. Aktuell steh ich bei 82 kg. Mitte Dezember waren es noch 86 kg. So kanns auf gesunde Art und Weise weiter gehen.

Ab KW07 beginnt die VP2. Diese umfasst 3 Mesozyclen und der Trainingsumfang macht 18,5 % des Jahrestrainings aus. Zudem ändern sich die Trainingsbereiche: 60% GA1, 20% GA2, 15% EB und 5% WSA.

Auch ist eine Leistungsdiagnostik im RADLABOR Freiburg geplant. Bin gespannt wo ich stehe.

Also weiter geht`s...just do it 💪

12/01/2019

So 3 von 4 Trainings in dieser Woche sind absolviert. Montag 1h Intervalle im GA2/EB Bereich, sprich grün/gelb mit roten Spitzen auf dem IC7. Donnerstag 2h 10 Fartlek GA1/GA2. Heute 1h 36 Technik Training im GA1 Bereich (blau), mit Priorität saubere, stabile Pedalierbewegung bei 100-110 RPM. Was nicht ganz ohne ist mit meiner rechten, zertrümmerten Hüfte 🙈😜 Aber von nichts kommt nichts 💪🏻💪🏻💪🏻 also...Just do it

05/01/2019

Heute 1 1/2 h moderates, Technik orientiertes Training im GA1 Bereich absolviert.

Für nächste Woche sind 4 Trainings geplant.

Bis 10.02. ist mein Trainingsplan in der VP1 mit 70% GA1, 20% GA2 und 10% EB. Gesamt umfasst er 5 Mesozyklen (2:1). Ab 11.02. gehts dann für 3 Mesozyklen in die VP2.

Bezüglich meiner Schulter mache ich bis Ende Februar Mobilisationsübungen und angepasste Kräftigungsübungen. Sofern alles klappt beginne ich im März mit dem Oberkörperaufbau an den Geräten.

Just do it....

02/01/2019

1. Training heute nach 2 1/2 Wochen hartnäckiger Erkältung. Röbi 1 hat uns 1 h anständig getrieben. Grün, Gelb und etwas Rot war angesagt. Am Ende waren es 30,6 km mit Ds. 143 Watt.

Sehr sehr positiv...ich hab über Weihnachten 3 kg Gewicht reduziert 😃 so kann’s weiter gehen. Ziel sind 75 kg...also noch -8. Auf gehts 🚴‍♂️💨💨

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