LIquA - Linzer Institut für qualitative Analysen

LIquA - Linzer Institut für qualitative Analysen LIquA Das Linzer Institut für qualitative Analysen (LIquA) ist ein außeruniversitäres und unabhängiges Forschungsinstitut.

Es wurde 2001 in Linz, Oberösterreich, gegründet und hat seither zahlreiche Studien veröffentlicht, Evaluierungen durchgeführt, Workshops geleitet, Vorträge abgehalten und Beratungen gegeben. Zu den Auftraggebern zählen öffentliche Behörden wie Bundesministerien, Landesverwaltungen und Magistrate genauso wie Universitäten, NGOs/NPOs und privatwirtschaftliche Unternehmen. Die wissenschaftliche Fors

chung von LIquA weist einen stark inter- und transdisziplinären Charakter auf. Die Verbindung wirtschafts-, sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Theorien und Methoden und die enge Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren aus den jeweiligen Praxisfeldern sind charakteristisch für die Arbeitsweise des Instituts.

14/03/2025

Hallo,

für die wissenschaftliche Arbeit zum Dritten Kulturentwicklungsplan der Stadt Linz (KEP3) suchen wir eine geringfügige Unterstützung. Konkret geht es um die Durchführung von Flash-Interviews bei ausgewählten Linzer Festivals in den kommenden Monaten sowie die anschließende Aufbereitung der Ergebnisse.

Termine und Zeiten:
* Crossing Europe – Dienstag, 29. April 2025, 17:00 – 21:00 Uhr
* STREAM Festival – Freitag, 30. Mai 2025, 17:00 – 21:00 Uhr
* Pflasterspektakel – Donnerstag, 17. Juli 2025, 17:00 – 21:00 Uhr
* Ars Electronica – Donnerstag, 4. September 2025, 14:00 – 18:00 Uhr
* Kinderklangwolke – Sonntag, 7. September 2025, 14:00 – 18:00 Uhr

Anforderungen:
* Durchführung von Kurzinterviews mit Festivalbesucher:innen (vorwiegend auf Deutsch, gelegentlich auf Englisch)
* Dokumentation und erste Aufbereitung der Ergebnisse

Honorar:
* 100 Euro pro Festival (inkl. 4 Stunden Interviewführung + 1 Stunde Nachbereitung)

Falls jemand Interesse hat oder jemanden kennt, der oder die dafür infrage kommt, bitte eine kurze Nachricht per E-Mail an [email protected].

Wir freuen uns über Rückmeldungen!

In der fünften Ausgabe des  -Newsletters wird wieder über den aktuellen Stand des RAIDAR-Forschungsprojektes berichtet.I...
30/05/2023

In der fünften Ausgabe des -Newsletters wird wieder über den aktuellen Stand des RAIDAR-Forschungsprojektes berichtet.

In den letzten drei Monaten haben wir wichtige Schritte gesetzt, um dem Ziel näher zu kommen: automatisch und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz relevante Inhalte zu Hass und Anzeichen von Radikalisierung in großen Datenbeständen identifizieren, die aus strafrechtlicher Sicht relevant sein könnten.

Dazu wurde das RAIDAR-System auf mehreren Ebenen weiterentwickelt. So wurde u. a. im Rahmen der Text-Klassifikation eine Übersicht über aktuelle State-of-the-Art-Methoden für Knowledge Infusion erstellt, ein konzeptuelles Modell für die 19 verschiedenen Klassifikationsansätze und zur Fusion selbiger entwickelt und weitere Features und Methoden für die Informationsvisualisierung implementiert (Linguistik, Topics, Clustering).

Was sonst noch alles in der Entwicklung des RAIDAR-Systems passiert ist, kann im aktuellen Newsletter nachgelesen werden:

Soeben ist die vierte Ausgabe des Newsletters zu unserem Forschungsprojekt   erschienen. RAIDAR steht dabei für "Rapid A...
23/02/2023

Soeben ist die vierte Ausgabe des Newsletters zu unserem Forschungsprojekt erschienen. RAIDAR steht dabei für "Rapid Artificial Intelligence based Detection of Aggressive or Radical content on the Web". Im Rahmen dieses Projekts erforschen wir Methoden der Erhebung und Bewertung von demokratiegefährdenden Inhalten in großen Datenbeständen, vor allem mit Fokus auf Hassäußerungen und Anzeichen von Radikalisierung.

Derzeit fokussiert die technologische Entwicklung auf die Implementierung verschiedener Machine-Learning-Modelle, etwa indem Workflow-Tasks für Sexism-Binary-Detektoren und Toxicity-Binary-Detektoren mit Hilfe von https://airflow.apache.org in die RAIDAR-Plattform integriert werden. Die technologische Entwicklung wird dabei laufend von uns – gemeinsam mit dem https://researchinstitute.at – aus rechtlicher und ethischer Perspektive reflektiert, um die Schranken einer KI-basierten automatisierten Erfassung von großen Datenbeständen rund um die Themen Radikalisierung und Hassrede aufzuzeigen.

Nähere Details zu den Aktivitäten finden sich im aktuellen Newsletter: https://www.raidar.at/newsletter

Platform created by the community to programmatically author, schedule and monitor workflows.

Soeben ist die dritte Ausgabe des Newsletters zu unserem Forschungsprojekt   erschienen. RAIDAR steht dabei für "Rapid A...
24/11/2022

Soeben ist die dritte Ausgabe des Newsletters zu unserem Forschungsprojekt erschienen. RAIDAR steht dabei für "Rapid Artificial Intelligence based Detection of Aggressive or Radical content on the Web".

In der technologischen Entwicklung hat unser Konsortium in den letzten drei Monaten weiter an der Plattformarchitektur gearbeitet, die aus Crawlern, Datenbanken, Datenverarbeitungs- und Datenanalyseeinheiten, grafischen Benutzeroberflächen und Orchestrierungs-Tools besteht. Begleitend zur technologischen Entwicklung finden u. a. laufend Workshops und Evaluierungen statt, um die rechtlichen und ethischen Anforderungen im Sinne von Law-by-Design und Ethics-by-Design zu berücksichtigen.

In der ethischen Begleitforschung haben wir u. a. geklärt, welche grundsätzlichen ethischen Fragen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie den Umgang mit Hassäußerungen im Internet aufgeworfen werden und wie diesen im RAIDAR-Projekt begegnet werden kann – etwa durch die Implementierung der Ethik-Leitlinien für eine vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz, die von der Hochrangigen Expertengruppe für Künstliche Intelligenz der Europäischen Kommission 2019 veröffentlicht wurden.

Nähere Details zu den Aktivitäten im aktuellen Newsletter finden sich hier: https://www.raidar.at/newsletter

"Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst."(Maria von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), mährisch-...
19/09/2022

"Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst."
(Maria von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), mährisch-österreichische Schriftstellerin)

Die Marktgemeinde Lustenau will in einem zwei Jahre dauernden partizipativen Prozess mit Start im Herbst 2022 eine zukunftsweisende Aktualisierung des 2009 veröffentlichten, ersten Kulturleitbilds vornehmen. Unter Beteiligung der Akteurinnen und Akteure aus dem Kunst- und Kulturbereich und darüber hinaus soll an einer gemeinsamen Vision, Leitzielen und Maßnahmen für die kulturelle Zukunft Lustenaus gearbeitet werden.

Wir freuen uns, die Vorarlberger Marktgemeinde bei der Erstellung der "Kulturstrategie Lustenau 2030" inhaltlich und organisatorisch begleiten zu dürfen.

Hass im Netz ist ein leider immer aktueller werdendes Thema. Im Rahmen des Forschungsprojektes RAIDAR (Rapid Artificial ...
05/08/2022

Hass im Netz ist ein leider immer aktueller werdendes Thema. Im Rahmen des Forschungsprojektes RAIDAR (Rapid Artificial Intelligence based Detection of Aggressive or Radical content on the Web) erforschen wir derzeit Methoden der Erhebung und Bewertung von demokratiegefährdenden Inhalten in großen Datenbeständen, einschließlich Hass und Anzeichen von Radikalisierung.

Für eine KI-basierte Analyse dieser Datenbestände sind wir u. a. damit beschäftigt, eine Hate-Speech-Taxonomie zu erstellen. Mit ihrer Hilfe werden dann geeignete automatische Detektionsmodelle entwickelt, um ermittelnde Behörden – unter Berücksichtigung rechtlicher und ethischer Grenzen – in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Um auf dem Laufenden über das Projekt zu bleiben, gibt es die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren: https://www.raidar.at/newsletter

Bild: Aktueller Entwurf der Hate-Speech-Taxonomie (Philipp 2022).

29/07/2022

"In den einsamen Stunden des Geistes, Ist es schön in der Sonne zu gehn, An den gelben Mauern des Sommers hin."
(Georg Trakl (1887-1914), österreichischer Dichter)

Projekt-Update zum Leitbildprozess "Kunst im Traklhaus" in Salzburg.

Basierend auf einem im April 2020 fertiggestellten rund 70-seitigen Empfehlungspapier zur organisatorischen und programmatischen Neuausrichtung der Galerie im Traklhaus haben wir das Land Salzburg zwischen Herbst 2021 und Frühling 2022 in einem Leitbildprozess begleitet. In mehreren Treffen mit der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes Salzburg und unter Beiziehung von Expert*innen aus dem Kunst- und Kulturbereich wurde ein Vorschlag für ein Leitbild sowie die programmatische Ausrichtung und kuratorische Praxis erarbeitet, die in den folgenden Monaten noch intern am Land Salzburg abgestimmt werden.

Weitere Informationen:
https://liqua.net/liq/leitbildprozess-kunst-im-traklhaus
https://www.facebook.com/traklhaus

Die Galerie im Traklhaus besteht seit 1973 im Geburtshaus des Dichters in der Salzburger Altstadt.

27/06/2022

"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben."
(Bertrand Russell (1872-1970), britischer Philosoph, Mathematiker, Religionskritiker und Logiker)

Projekt-Update zu Fair Pay II in Salzburg.

Nachdem das Land Salzburg letztes Jahr die Umsetzung von Fair Pay I angegangen ist, bei der es um die gerechte Bezahlung von angestellten Kulturarbeiter*innen ging, wird nun intensiv an Fair Pay II gearbeitet. Dabei steht die gerechte Bezahlung für selbständige Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Kulturvermittler*innen im Bundesland Salzburg im Fokus.

Wir begleiten dazu die Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft des Landes Salzburg, u. a. bei der Konzeption und Durchführung einer Serie an Arbeitsgruppen-Treffen mit Vertreter*innen aus den verschiedensten Sparten. In diesen jeweils mehrstündigen Treffen wurde in den letzten drei Monaten mit Vertreter*innen aus Literatur, Musik, Film, Darstellender Kunst, Bildender Kunst, Fotografie, Medienkunst und Spartenübergreifender Kunst diskutiert, wo denn die größten Knackpunkte bei der Einführung eines Fair-Pay-Modells auf Ebene des Landes Salzburg liegen. Bei allen Treffen anwesend waren auch Vertreter*innen des Kulturamts der Stadt Salzburg, da eine Verschränkung der Fair-Pay-Aktivitäten mit der kommunalen Ebene genauso wichtig ist wie mit den anderen Bundesländern und dem Bund, der seit Herbst 2020 an einem "Fairness-Prozess" arbeitet: https://www.bmkoes.gv.at/Kunst-und-Kultur/Fairness.html.

Als wesentliche Grundlagen für Fair Pay II in Salzburg dienen der Kulturentwicklungsplan des Landes Salzburg (https://www.salzburg.gv.at/themen/kultur/kulturentwicklungsplan) und der im September 2021 veröffentlichte "Fair Pay Reader" des Kulturrates Österreich (https://kulturrat.at/fair-pay-reader). Eine aktive Einbindung der verschiedenen Interessensvertretungen in den Fair-Pay-II-Prozess versteht sich von selbst. Über die Sommermonate wird nun – in Abstimmung mit den an den Arbeitsgruppen-Treffen beteiligten Vertreter*innen – am Fair-Pay-II-Modell gearbeitet, um für das kommende Jahr einen ersten großen Schritt für eine gerechte Bezahlung von selbständigen Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Kulturvermittler*innen im Bundesland Salzburg zu machen.

Weitere Informationen:
https://liqua.net/liq/fair-pay-ii-salzburg

"Wisset, die euch Hass predigen, erlösen euch nicht."(Maria von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), mährisch-österreichische...
24/05/2022

"Wisset, die euch Hass predigen, erlösen euch nicht."
(Maria von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), mährisch-österreichische Schriftstellerin)

Projekt-Update zu RAIDAR.

Im Rahmen von RAIDAR (Rapid Artificial Intelligence based Detection of Aggressive or Radical content on the Web) erforschen wir Methoden der Erhebung und Bewertung von demokratiegefährdenden Inhalten in großen Datenbeständen, einschließlich Hass und Anzeichen von Radikalisierung. RAIDAR will in diesem Kontext nicht nur neue Methoden zur Sondierung dieser Inhalte liefern, sondern eine anwender*innenfreundliche und IT-basierte Plattform zur teilautomatisierten und versatilen Analyse von großen Datenbeständen aus unterschiedlichsten Quellen entwickeln.

Ziel dabei ist, das System in die Lage zu versetzen, automatisch und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz relevante Inhalte zu Hass und Anzeichen von Radikalisierung in diesen Datenbeständen zu identifizieren, die aus strafrechtlicher Sicht relevant sein könnten. Als Bedarfsträger fungiert das Bundesministerium für Justiz (BMJ), das durch die Entwicklung dieses teilautomatisierten Assistenzsystems bei seiner juristischen Arbeit entlastet werden soll. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird dabei auch eine Technikfolgenabschätzung zu den ethischen Grenzen und rechtlichen Schranken im Kontext von KI-basierter automatisierter Erfassung von Daten durchgeführt.

Partner*innen im Projekt sind das AIT Austrian Institute of Technology GmbH als leitende Organisation, die Semantic Web Company GmbH, Scenor - Verein zur Erforschung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen sowie das Research Institute.

RAIDAR wird im Rahmen des österreichischen Sicherheitsforschungsprogramms KIRAS gefördert, einem nationalen Programm zur Förderung der Sicherheitsforschung in Österreich. Die Programmverantwortung für das KIRAS-Programm liegt beim Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT). Das BMLRT hat die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit dem Programm- und Schirmmanagement für das KIRAS-Programm beauftragt.

Weitere Informationen:
https://www.raidar.at/projekt

"Die Arbeit ist immer noch das beste Mittel, das Leben zum Verschwinden zu bringen." (Gustave Flaubert (1821 - 1880), fr...
16/05/2022

"Die Arbeit ist immer noch das beste Mittel, das Leben zum Verschwinden zu bringen." (Gustave Flaubert (1821 - 1880), französischer Erzähler und Novellist)

Ein Kurz-Update zu laufenden Projekten von LIquA.

Derzeit begleiten wir u. a. das Land Salzburg beim Prozess zur Umsetzung von Fair Pay für selbstständige Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen und Kulturvermittler*innen sowie beim Leitbildprozess für die landeseigene Galerie im Traklhaus, darüberhinaus auch die Stadt Innsbruck bei der Erstellung einer Kulturstrategie für die kommenden Jahre. Außerdem sind wir GSK-Partner beim FFG-KIRAS-Projekt "Rapid Artificial Intelligence based Detection of Aggressive or Radical content on the Web (RAIDAR)" und beschäftigen uns dort u. a. mit dem Aufbau einer deutschsprachigen Taxonomie und Ontologie zu Hate Speech sowie den ethischen Grenzen von KI-basierter automatisierter Erfassung von großen Datenbeständen.

Näheres zu den Projekten unter https://liqua.net/liq/forschung/projekte

Details zu diesen und kommenden Projekten gibt es zukünftig wieder in regelmäßigen Abständen auf unserer Facebook-Seite.

28/09/2020

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