Retro-Spectiv KG

Retro-Spectiv KG Veranstaltungs-Organisation - Graphik-Design - Vermietung von Requisiten - Oldtimer-Handel und mehr......

Wir haben unser Unternehmen in Hinblick auf die Vielfältigkeit des Lebens gegründet und freuen uns, Sie bei der Abdeckung folgender Bereiche unterstützen zu dürfen:
*Organisation von Veranstaltungen
*Graphik-Design
*Vermietung von Requisiten
*Oldtimer-Handel..und mehr

03/09/2026

"Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann."
– deutsches Sprichwort

Unterschiedliche Menschen bringen unterschiedliche Erwartungen mit.
Der Auftraggeber möchte das eine, der Fachbereich braucht etwas anderes, die Projektleitung hat Prioritäten – und irgendwo dazwischen soll möglichst alles gleichzeitig funktionieren.

Es allen recht machen zu wollen, ist ein guter Vorsatz.
In der Praxis kann er aber dazu führen, dass Entscheidungen hinausgeschoben, Prioritäten verwässert oder Grenzen immer weiter verschoben werden.

Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, jeden Wunsch erfüllen zu müssen.
Die eigentliche Kunst liegt darin, unterschiedliche Interessen ernst zu nehmen, Spielräume zu nutzen - und trotzdem zu erkennen, wann eine Grenze erreicht ist.

Entgegenkommen ist wichtig. Flexibilität auch.
Aber beides funktioniert nur, solange daraus nicht ein ständiges Nachgeben wird.

Gute Zusammenarbeit heißt auch, freundlich und klar zu sagen:
Das geht. Das geht anders. Oder: Das geht so nicht.

Klarheit ist nicht das Gegenteil von Entgegenkommen. Sie ist erst die Voraussetzung dafür, dass Zusammenarbeit funktioniert.

Grenzen zu ziehen ist dabei vielleicht nicht immer angenehm – aber oft notwendig, damit Zusammenarbeit auf Dauer funktioniert.

Wie weit versucht Ihr, es allen recht zu machen?
Und wo zieht Ihr Eure Grenzen?

„Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern will, für den ist kein Wind der richtige.“ — Seneca Ein Satz, der verdächtig...
01/09/2026

„Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern will, für den ist kein Wind der richtige.“
— Seneca

Ein Satz, der verdächtig gut ins Projektleben passt.

Ein Projekt kann bestens organisiert sein, es wurden Termine festgelegt, Meetings geplant, es gibt To-do-Listen, engagierte Menschen und viel Bewegung.

Aber solange nicht wirklich klar ist, wohin die Reise gehen soll, hilft auch der beste Rückenwind nur bedingt.

Was ist das Ziel?
Was soll am Ende erreicht sein?
Was hat Priorität – und was nicht?

Gerade in der Projektarbeit zeigt sich immer wieder:
Nicht jedes Problem entsteht durch fehlenden Einsatz. Manchmal fehlt vor allem die klare Richtung.

Oder anders gesagt:
Manchmal fühlt man sich fast wie auf Odysseus’ Irrfahrt, bevor überhaupt klar ist, welchen Hafen man ansteuern soll.

Projektassistenz ist für mich manchmal ein bisschen vergleichbar mit Navigation an Bord:
Der Kapitän bestimmt das Ziel – aber jemand muss auch die Karte im Blick behalten, den Kurs überprüfen und rechtzeitig darauf hinweisen, wenn man abzudriften beginnt.

Wie erleben Ihr das in Projekten?
Ist der Kurs meist klar, oder wird manchmal schon losgesegelt, bevor das Ziel wirklich feststeht und die Mannschaft vollzählig an Bord ist?

28/08/2026

"Kannst Du das nur schnell...?"

Ein Satz, den man oft hört - nicht nur im Berufsleben, auch privat.

"Nur schnell" die Daten einspielen. "Nur schnell" etwas abstimmen. "Nur schnell" ein Dokument fertig machen. "Nur schnell" noch eine Information einholen. "Nur schnell" noch das Logo in ein anderes Format bringen.

Manchmal ist eine Sache ja wirklich schnell erledigt.

Allzu oft steckt hinter diesem kleinen "nur schnell" aber ein Rattenschwanz an Arbeiten:

Informationen zusammensuchen. Rückfragen stellen. Zusammenhänge prüfen. Fehlendes nachfordern.
Abstimmen. Nachhaken. Dokumentieren.
Und manchmal auch rechtzeitig erkennen, dass noch etwas ganz anderes fehlt, bevor überhaupt weitergearbeitet werden kann.

Genau dieses Drumherum ist in meiner Tätigkeit als Projektassistenz oft das Wesentliche.

Denn es geht nicht nur um die einzelne Aufgabe, sondern um das Big Picture:
Was wird gebraucht?
Wer braucht was von wem?
Was ist noch offen?
Und was muss jetzt passieren, damit es später nicht plötzlich irgendwo hängt?

Die eigentliche Arbeit steckt nicht im "nur schnell" – sondern in allem, was davor und danach notwendig ist.

"Nur schnell" gehört deshalb zu den Formulierungen, bei denen ich inzwischen sehr "schnell" hellhörig werde. 😄

Was war Euer letztes "nur schnell", das dann doch deutlich länger gedauert hat?

400 Kilometer mit einem 99-jährigen Herrn. 🥰🚗Und was sollen wir sagen?Er hat sich großartig geschlagen.Am Freitag sind w...
25/08/2026

400 Kilometer mit einem 99-jährigen Herrn. 🥰🚗

Und was sollen wir sagen?

Er hat sich großartig geschlagen.

Am Freitag sind wir mit unserem Chevrolet Capitol AA von 1927 von Marbach an der Donau Richtung Steyr aufgebrochen – mit dem alten Koffer auf der Rückbank und natürlich auf eigener Achse.

Ziel: die 47. Internationale Löwen Rallye.

Wir lernten,
dass ein Roadbook zunächst durchaus eine kleine Wissenschaft für sich sein kann,
dass 30 km/h Durchschnitt auf der Magna-Teststrecke erstaunlich anspruchsvoll sind,
dass die Auffahrt zum Gasthof Koglerhof für einen Chevrolet von 1927 zwar ordentlich Arbeit bedeutet – er sie aber bravourös schafft ….. und dass Frisbee-Scheiben in die Schaufel eines Kinderbaggers zu werfen definitiv nicht zu unseren Kernkompetenzen gehört. 😁

Dafür können wir Mittagspause.

Also Grammophon ausgepackt, Schellackplatte aufgelegt und neben dem Chevy ein bisschen 1920er-Jahre-Atmosphäre verbreitet.

Das sorgte für viel Freude, viele Gespräche und ziemlich viele Fotos.

Überhaupt waren es neben den wunderbaren Straßen und außergewöhnlichen Fahrzeugen vor allem die Begegnungen, die dieses Wochenende so besonders gemacht haben.

Das älteste teilnehmende Fahrzeug war übrigens ein Brush Runabout aus dem Jahr 1909.
Da kommt sich unser 1927er plötzlich geradezu jugendlich vor. 😉

Und dann gab es sogar noch etwas zu feiern:
5. Platz bei den Vorkriegsfahrzeugen! 🦁🏁

Aber die schönste Zahl des Wochenendes bleibt für uns:
rund 400 Kilometer auf eigener Achse.

Davon jeweils rund 80 Kilometer An- und Rückfahrt zwischen Marbach und Dietachdorf.

Mit 99 Jahren.

Bravo, Chevy. 💚

Und ein großes Dankeschön an den ÖGHK und alle, die diese Löwen Rallye zu einem so schönen Wochenende gemacht haben.

Fotos:
unsere Aufnahmen aus der Rallye; das Bild mit uns beiden: © Sascha Alexandra Heidrich

Morgen geht’s nach Steyr.Von 21. bis 23. August findet rund um Steyr die 47. Internationale Oldtimer Löwen Rallye der Ös...
20/08/2026

Morgen geht’s nach Steyr.

Von 21. bis 23. August findet rund um Steyr die 47. Internationale Oldtimer Löwen Rallye der Österreichischen Gesellschaft für historisches Kraftfahrwesen (ÖGHK) statt.

Martin und ich sind Mitglieder der ÖGHK – und unser Chevy soll uns nicht nur nach Steyr bringen, sondern natürlich auch durch die Rallye.

Historische Fahrzeuge sind für uns keine Ausstellungsstücke.
Sie sollen fahren.

Die „alten Autos“ gehören zu uns und wir fahren regelmäßig damit. Denn nur wer ein Fahrzeug fährt, kennt auch seine Eigenheiten, seine Möglichkeiten und manchmal eben auch seine Grenzen.

Natürlich bedeutet eine längere Strecke mit einem Auto, das noch ganz ohne moderne Technik auskommt, etwas anderes als eine Fahrt mit einem heutigen Fahrzeug.

So ein 99 Jahre altes Auto hat schließlich auch sein Eigenleben.

Man hört genauer hin, beobachtet, fühlt – und weiß nie ganz genau, ob der Chevy mit den eigenen Plänen genauso einverstanden ist wie man selbst. 😉

Aber genau das gehört für uns dazu.

Am Freitag geht’s los – und nächste Woche erzählen wir, ob der Chevy und wir in dieser Frage einer Meinung waren. 😄

Mehr zur Löwenrallye:
https://loewen-rallye.at/

Historisch korrekt – oder nur alt?Eine historische Produktion braucht nicht einfach alte Dinge. Sie braucht Dinge, die z...
18/08/2026

Historisch korrekt – oder nur alt?

Eine historische Produktion braucht nicht einfach alte Dinge. Sie braucht Dinge, die zur dargestellten Zeit, zum Ort und zum Milieu passen.

Einem Buch, das in einer Geschichte des Jahres 1890 gerade neu erschienen ist, darf man sein mittlerweile 136-jähriges Alter nicht ansehen. Es muss das Bild eines eben erst gedruckten und gebundenen Buches vermitteln.

Wie das Buch auf dem Foto: Es stammt tatsächlich aus dem Jahr 1890 – und sein Einband sieht heute noch beinahe so aus, als käme es frisch aus der Buchhandlung. Kleine Spuren, die auf einem scharfen Foto auffallen, verschwinden im Film oft in Einstellung, Licht und Bewegung.

Auch bei Möbeln oder Fahrzeugen reicht die Jahreszahl allein nicht. Wo spielt die Geschichte? In welchem Land und Milieu? Wer benutzt den Gegenstand? War er damals neu, schon länger vorhanden, üblich oder vielleicht sogar außergewöhnlich?

Ein Puch 500 in einer amerikanischen Alltagsszene wäre beispielsweise zumindest erklärungsbedürftig.

Deshalb beginnt eine Requisitenanfrage für uns nicht mit:
„Was haben wir aus diesem Jahrzehnt?“

Sondern mit:
„Wann spielt die Szene? Wo? Und bei wem?“

Historische Beratung heißt dabei nicht, auf größtmöglicher Authentizität zu beharren. Regie und Ausstattung entscheiden, was für den Film funktioniert.

Es geht nicht darum, Fehler zu suchen. Sondern Entscheidungshilfen zu geben.

13/08/2026

Be different – be you.

Ich kann am besten, entspanntesten und konzentriertesten arbeiten, wenn ich mich wohlfühle, mir selbst gefalle und mich auch in meiner Kleidung wiedererkenne.

Trotzdem scheint es in manchen Unternehmen eine unausgesprochene Vorstellung davon zu geben, wie ein professioneller Mensch auszusehen hat.

Ich habe meinen ganz eigenen, durchaus eigenwilligen Stil, den ich nicht aufgebe, nur weil ich ein Büro betrete.

Nicht, um aufzufallen.
Sondern weil das ICH bin.

Professionalität ist keine Uniform. Sie zeigt sich in Wissen, Haltung, Verlässlichkeit, selbständigem Denken, Mitdenken und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Man hat im Berufsleben eine Rolle. Aber man muss deshalb keine Maske tragen, die zeigen soll, wie diese Rolle angeblich auszusehen hat.

Vielleicht sollten wir uns weniger in berufliche Schablonen pressen lassen – und ein wenig mehr zu unserem eigenen ICH stehen.

Wie viel von Eurem eigenen ICH nehmt Ihr mit in Ihren Berufsalltag?

Hochzeits„kutschen“ einmal anders 💐Wunderschön war die Hochzeit auf rund 1.800 Metern Seehöhe!Unser VW-Bus von 1965 brac...
11/08/2026

Hochzeits„kutschen“ einmal anders 💐

Wunderschön war die Hochzeit auf rund 1.800 Metern Seehöhe!

Unser VW-Bus von 1965 brachte das Brautpaar nach der Trauung von der Kirche auf etwa 1.550 Metern hinauf zur Hochzeitslocation auf rund 1.800 Metern. Dort wurde natürlich ausführlich gefeiert. 🥂

Beim Hochzeitsauto denken viele zuerst an eine elegante Limousine oder ein Cabriolet. Das können wir selbstverständlich auch: Unser Chevrolet Capitol von 1927 ist eine wunderbare historische Hochzeitskutsche für Stadt und Flachland.

Aber es darf auch ungewöhnlicher sein.

Sogar unsere VW-Pritsche von 1966 wurde schon in eine kleine rollende Hochzeitsgesellschaft verwandelt: mit rund 100 Jahre alten Fauteuils, Tischchen, Blumenschmuck und einem Orientteppich unter den Füßen. Martin schenkte zu Beginn der Fahrt Champagner aus – stilvoller kann man auf einer Pritsche vermutlich kaum unterwegs sein. 😉

Gefahren wurde damals ausschließlich über Privatgrund vom Hotel zur Hochzeitsfestwiese am Neusiedler See. Auf öffentlichen Straßen wäre eine solche Beförderung auf der Ladefläche natürlich nicht möglich.

Auch unsere 1957er Ente, unser 1958er Käfer oder der 1949er Fiat 1100 könnten sich in festliche Begleiter verwandeln.

Die außergewöhnliche Bergfahrt war diesmal unser persönliches Hochzeitsgeschenk.

Normalerweise sind wir vor allem in Wien und Umgebung sowie rund um unseren zweiten Stützpunkt in Marbach an der Donau unterwegs. Aber mit uns kann man über fast alles reden: Auch eine zunächst unmöglich klingende Idee lässt sich manchmal verwirklichen. Bei weiteren Anfahrten oder besonders aufwendigen Strecken muss der zusätzliche Aufwand natürlich mitgedacht werden.

Ob Hochzeit, runder Geburtstag oder ein anderer besonderer Anlass: Die richtige „Kutsche“ ist die, die zu den Menschen, zum Ort und zur ganz persönlichen Geschichte dieses Tages passt.

Was wäre Eure Wahl: klassische Limousine, Cabriolet, VW-Bus – oder vielleicht sogar die Pritsche?

06/08/2026

Jung ist kein Synonym für dynamisch.

In Ausschreibungen ist noch immer gern von einem „jungen, dynamischen Team“ die Rede.

Dabei frage ich mich: Was genau sagt das Alter eines Menschen darüber aus, wie neugierig, beweglich oder lernbereit er ist?

Mit den Jahren wachsen Erfahrung und Kompetenz. Das Geburtsjahr verrät aber nicht,
wie rasch sich jemand in ein neues Thema einarbeitet,
wie offen er neuen Systemen und Arbeitsweisen begegnet,
wie ruhig er bleibt, wenn sich Rahmenbedingungen ändern,
oder wie viel Energie er in ein Projekt einbringt.

Ich habe Projekte in sehr unterschiedlichen Branchen begleitet – als Projektassistenz oder im PMO.

Die Rolle war oft ähnlich, die Themen, Abläufe und Anforderungen waren es nicht.

Mir fällt es leicht, mich auf neue fachliche Zusammenhänge, unterschiedliche Arbeitsweisen und unbekannte Situationen einzustellen und darin rasch handlungsfähig zu werden.

Diese Beweglichkeit ist mit den Jahren nicht kleiner geworden. Im Gegenteil: Heute erkenne ich noch schneller, worauf es ankommt.

Erfahrung heißt für mich nicht zwingend, alles schon zu kennen.

Sie zeigt sich auch darin, zu wissen, wie man sich zurechtfindet, wenn vieles noch unbekannt ist.

Vielleicht sollten wir deshalb weniger nach „jung und dynamisch“ suchen – und genauer nach Menschen, die neugierig, verlässlich, beweglich und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Erfahrung bremst Dynamik nicht.

Sie sorgt oft erst dafür, dass Bewegung eine Richtung bekommt.

Woran erkennt Ihr einen dynamischen Menschen – am Geburtsjahr oder daran, wie er denkt, lernt und handelt?

Viele Einzelteile. Ein Gesamtbild.Wer in ein laufendes Projekt einsteigt, sieht zunächst viele Einzelteile:Protokolle, T...
04/08/2026

Viele Einzelteile. Ein Gesamtbild.

Wer in ein laufendes Projekt einsteigt, sieht zunächst viele Einzelteile:
Protokolle, Termine, offene Punkte, unterschiedliche Erwartungen, gewachsene Abläufe – und Entscheidungen, deren Vorgeschichte man noch nicht kennt.

Die Aufgabe besteht darin, möglichst rasch zu verstehen, wie alles zusammenhängt.

Welche Information fehlt noch?
Welche Entscheidung wirkt sich an anderer Stelle aus?
Wo braucht die Projektleitung Entlastung?

Und was muss jetzt geschehen, damit im Projekt nicht nur viel gearbeitet wird, sondern es tatsächlich vorankommt?

Genau dort liegt eine meiner Stärken.

Ich arbeite mich rasch in komplexe Themen ein, ordne Informationen, erkenne Zusammenhänge und halte fest, was geklärt, entschieden oder umgesetzt werden muss.

Dabei geht es mir nicht darum, bestehende Strukturen neu zu erfinden. Ich möchte sie verstehen – und dort stärken, wo sie noch nicht tragen.

So wird aus vielen Einzelteilen wieder ein Projekt, das steuerbar bleibt.

Steht bei Ihnen ein Projekt vor dem Start – oder braucht ein laufendes Vorhaben rasch zusätzliche Struktur und Verlässlichkeit? Dann sollten wir miteinander sprechen.

Projektassistenz · Project Management Officer · remote, hybrid oder vor Ort

Adresse

Mittergasse 55
Klosterneuburg
3420

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