20/05/2026
🤔 Drei Fragen an Vasiliki Bara zu LASKARINES
Die Choreografin Vasiliki Bara schöpft in LASKARINES aus ihrer griechischen Herkunft und zeitgenössischen Medien, um Neues auf der Bühne entstehen zu lassen. Für das choreografische Material vereint sie traditionelle griechische Männertänze mit der Ästhetik von Videospielen – zwei Welten, in denen der Kampf im Mittelpunkt steht. Wir aben ihr drei Fragen dazu gestellt:
1️⃣ Warum wolltest du dich mit den traditionellen Männertänzen Seranitsa und Pentozali auseinandersetzen?
Als Kind habe ich oft gesehen, wie Männer diese Tänze tanzten und war von ihrer Dynamik fasziniert. Die Frauen tanzten dagegen meist sanftere Tänze.
Ich weiß noch, dass ich schon damals den Wunsch hatte, eher die Männer- als die Frauentänze zu tanzen. Jetzt kann ich das auch wirklich tun.
2️⃣ Wie hast du diese Tänze in die Gegenwart geholt?
In meiner Arbeit verwende ich oft robotische bzw. avatarhafte Bewegungen, weil sie für mich gut widerspiegeln, wie mechanisch und gefühllos unsere Gesellschaft geworden ist.
Diese Bewegungsästhetik habe ich auch bei LASKARINES verwendet und versucht, sie mit traditionellen griechischen Tänzen zu einem Hybrid zu verbinden.
3️⃣ Wer hat dein Schaffen am stärksten inspiriert?
Am stärksten inspiriert mich unsere Gesellschaft als Ganzes. Es gibt nicht die eine Person – das wechselt ständig, und oft sind es eher alltägliche Menschen als Künstler*innen.
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🎟️ 20€ / 25€ / 30€ (nach eigenem Ermessen)
🔗 Link in Bio
Good to know: Der Titel LASKARINES verweist auf Laskarina Bouboulina, eine bedeutende Kämpferin der griechischen Revolution von 1821, die aufgrund politischer Konflikte verbannt wurde und schließlich bei einem Familienstreit ihr Leben verlor. Würde Laskarina heute die gleichen Entscheidungen treffen wie damals?