10/06/2026
SPLITTING FIELD
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| schreibt im Ausstellungstext:
“Geometrische Geflechte, klare Linien, fragmentierte Flächen: Eine analytische Bildsprache prägt die Malerei von Mathias Pöschl (*1981, Wien). Seine künstlerische Praxis speist sich aus dem Interesse, mithilfe von Maschinen Malerisches hervorzubringen. Ausgangspunkt sind Aquarelle, Zeichnungen und zerrissenes,
schwarz bedrucktes Kopierpapier. Dicht übereinandergeschichtet und präzise angeordnet, fotografiert
Pöschl diese Materialien und druckt sie auf Kopiermaschinen in Copyshops aus; die Ausdrucke werden anschließend auf Holzspanplatten kaschiert. Das Werk durchläuft dabei mehrere Medien und Formen;
Prozesshaftigkeit, Material und Bildträger werden gleichermaßen reflektiert. Im fertigen Bild ist die Frage
nach seiner eigenen Entstehung eingeschrieben – ob es der Prozess oder das Endergebnis ist, das das
Werk ausmacht, lässt der Künstler bewusst offen. Das serielle Moment, die Wiederholung und minimale
Verschiebung sind Grundprinzipien von Pöschls Arbeiten. Ebenso wie strenger Formalismus und die
konsequente Verweigerung narrativer Festlegung, die sich programmatisch auch in dem Umgang mit der
Betitelung fortschreibt: Die Werke bleiben unbetitelt.”
O.T.
2023
Laserprints,glue/panel
77 x 53 cm
DM für Portfolio und Preise.
Die Ausstellung ist bis zum 18. Juli zu besichtigen.