05/05/2026
Vier kompetente Frauen sezieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Aspekte, die Mutterschaft derzeit zerfleddern: Vorstellung vom angeborenen Mutterinstinkt, Natur und Egoismus und Selbstbestimmung, demografische und biologistische Schreckgespenster, alte Familienkonzepten und neue soziale Strukturen, Geschlechterhierarchien und die Suche nach Liebe und Gemeinschaft.
Ana Wetherall-Grujić zeigt in „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ auf, wie die Gesellschaft Gebärende im Regen stehen lässt und dass irrer Mutterkult keine Lösung ist. Verena Güntner erzählt in ihrem Roman „Medulla“ von drei schwangeren Frauen, die sich der Enge vorgezeichneter Lebensentwürfe widersetzen. Jessica Linds psychologisches Familiendrama „Kleine Monster“ gibt einen subtilen Einblick in die Widersprüchlichkeit von Mutterliebe und in die Abgründe, die in Eltern wie in Kindern schlummern.
Moderiert wird der Abend von Sarah Diehl, die mit ihren Bestsellern „Die Uhr, die nicht tickt“ und „Die Freiheit, allein zu sein“ sowie ihren Seminaren zur Kinderfrage eine starke Stimme für weibliche Selbstbestimmung im deutschsprachigen Raum ist.
ᐅ Im Rahmen der Reihe "Unter Umständen - feministische Perspektiven auf Mutterschaft"; eine Kooperation mit dem Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft (AEP)
ᐅ Do 7.5.26 - 20.00 Uhr
ᐅ Eintritt: pay as you wish bar vor Ort
ᐅ Zählkarten auf www.stromboli.at
ᐅ Büchertisch der riepenhausenbuchhandlung mit den Büchern der Autorinnen und ausgewählten Werken zum Thema