Akademie Graz

Akademie Graz AKADEMIE GRAZ
Neutorgasse 42
8010 Graz
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18/06/2026

Dienstag, 23.06.2026 Beginn: 16.00 Uhr

Begleiten Sie Dr.in Yvonne Živković durch die künstlerisch-wissenschaftliche Rauminstallation Troubled Waters – Vergessene und verdrängte Flussgeschichten

Die Ausstellung widmet sich den Flüssen Donau, Drina, Feistritz, Kutschenitza, Save und Rječina und beleuchtet ihre Rolle als Lebensadern, Erinnerungsräume und Zeugen von Krieg, Flucht, Migration und ökologischen Krisen.

Die Installation basiert auf dem internationalen Forschungsprojekt Liminal Waterway Countercultures und entstand in Zusammenarbeit mit der Akademie Graz und dem PPMHP Rijeka.

🌊 Wie erzählen Flüsse Geschichte?
🌊 Welche Erinnerungen tragen ihre Ufer?
🌊 Können kulturelle Narrative helfen, heutige Krisen besser zu verstehen?

Mehr Informationen: liminalwater.uni-graz.at

01/06/2026

🌊 Troubled Waters – vergessene und verdrängte Flussgeschichten 🌊. Entdeckt die verborgenen Geschichten von Donau, Drina, Save, Rječina, Feistritz und Kutschenitza.
Zwischen Kunst, Literatur und Forschung eröffnet Troubled Waters neue Perspektiven auf Flüsse als Lebensadern, Erinnerungsräume und Zeugen von Krieg, Migration und ökologischen Krisen. Eine Ausstellung über Wasserwege, ihre kulturellen Narrative und die Frage, wie sie unser Verständnis gegenwärtiger Krisen prägen können.
🌊 Kunst trifft Wissenschaft
📍 Akademie Graz
🎥 Walk through the exhibition

27/05/2026

Eine künstlerisch-wissenschaftliche Rauminstallation über Flüsse als Lebensadern, Krisenräume und kulturelle Erinnerungsorte. 🌊
„Rivers in Crisis“ untersucht anhand von Wasserwegen in Österreich und am Westbalkan die Verflechtungen von Mensch, Natur, Migration und Geschichte — zwischen Kunst, Literatur und Forschung.
Mit Arbeiten von Benedikt Alphart, Anita Fuchs, Iva Korbar, Christina Helena Romirer und Ivo Vičić.
Kuratiert von Yvonne Živković und Astrid Kury.
liminalwater.uni-graz.at

Der vierte Tag unserer Reise begann mit einem intensiven Eintauchen in die Geschichte und Kultur Georgiens. Am Vormittag...
05/05/2026

Der vierte Tag unserer Reise begann mit einem intensiven Eintauchen in die Geschichte und Kultur Georgiens. Am Vormittag stand der Besuch des Georgischen Nationalmuseums auf dem Programm. Die Führungen durch die verschiedenen Sammlungen boten einen facettenreichen Überblick – von archäologischen Funden über die bewegte Geschichte des Landes bis hin zu eindrucksvollen Exponaten aus der jüngeren Vergangenheit. Besonders die Darstellungen der sowjetischen Epoche hinterließen einen nachhaltigen Eindruck und regten zum Nachdenken an.

Im Anschluss führte uns der Weg zum Flohmarkt an der Trockenen Brücke. Zwischen alten Büchern, sowjetischen Relikten, Schmuck und zahlreichen Alltagsgegenständen.

Am Nachmittag stand ein diplomatischer Programmpunkt im Mittelpunkt: der Besuch der Österreichischen Botschaft Tiflis. In einem Gespräch mit Botschafter Robert Gerschner, der sein Amt 2024 übernommen hat und zuvor als Gesandter an der österreichischen Botschaft in Moskau tätig war, erhielten wir Einblicke in die außenpolitische Arbeit Österreichs im Südkaukasus. Besonders hervorgehoben wurde die Entwicklungszusammenarbeit mit Georgien und Armenien. Die Projekte konzentrieren sich vor allem auf Land- und Forstwirtschaft, Dezentralisierung sowie Konfliktprävention – Bereiche, die für eine nachhaltige Entwicklung und Stabilität der Region von zentraler Bedeutung sind.

Im Anschluss berichtete Ana Margvilashvili über ihre Arbeit, insbesondere im Bereich des Empowerments von Frauen.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Pantheon, einer Nekropole auf dem Mtatsminda. Hier sind zahlreiche bedeutende georgische Schriftsteller, Künstler und einige wichtige politische Persönlichkeiten begraben. Die teils kunstvoll gestalteten, teils ungewöhnlichen Grabmäler zeugen von der kulturellen Bedeutung dieses Ortes. Gleichzeitig bot sich ein weiter Blick über die Stadt Tiflis, der den Tag stimmungsvoll abrundete.

Der vierte Tag verband auf eindrucksvolle Weise historische Reflexion, aktuelle politische Einblicke und kulturelles Gedenken.

Der Tag in Tiflis begann mit einem Spaziergang durch die Altstadt gemeinsam mit Prof. Dr. Benedikt Harzl, begleitet von ...
04/05/2026

Der Tag in Tiflis begann mit einem Spaziergang durch die Altstadt gemeinsam mit Prof. Dr. Benedikt Harzl, begleitet von Gesprächen über Kultur und Stadtentwicklung.

Anschließend folgte ein Besuch im unabhängigen Kunstraum Kurorti sowie im kreativen Zentrum Fabrika, die beide Einblicke in die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene boten.

Ein zentrales Highlight war das Gespräch mit Univ.-Prof.in Dr.in Nino Lapiashvili, Leiterin des Institute for European Studies an der Tbilisi State University, zu den Zukunftsperspektiven Georgiens.
Den Abschluss bildete der Besuch des Departments für Media Art an der Ilia State University und einem Gespräch mit seiner Leiterin Univ.-Prof.in Dr.in Nana Iashvili über die universitäre Kunst- und Designausbildung in Georgien. .lapiashvili

03/05/2026

Am zweiten Tag unserer Reise stand zunächst der Besuch des Stalin-Museums in Gori auf dem Programm, ein unsägliches Relikt der Verherrlichung des georgischstämmigen Diktators, das mit einer nur kleinräumigen Aktualisierung versehen wurde.

Am Nachmittag besuchten wir
Metropolit Isaiah von Nikosi und Zchinwali in Zemo Nikosi, ein Ort nahe des von Russland besetzen Gebietes Süd-Ossetien. Nach dem Krieg 2008 und trotz der schwierigen geographischen Lage wurde von ihm 2009 das Animationsfestival und 2011 die Kunstschule im Ort gegründet. Er selbst studierte Animationskunst, bevor er sich 1993 für ein Klosterleben in Abchasien entschied. 1995 wurde er zum Bischof von Nikosi ernannt.

Der nächste Besuch führte uns in das Gori Art House. Wir wurden von Mari Topchishvili empfangen, die uns eine Einführung in ihre Arbeit und die aktuellen Ausstellungen gab. Das Gori Art House, 2020 als Gori Photographers Club gegründet, fördert die Entwicklung der Fotografie, zeitgenössischer Kunst und Kultur im Allgemeinen in Georgien. Es fungiert als regionale Plattform mit Workshops verschiedener Genres, klassischen Ausstellungen, Foto-Kursen und Kunst-Festivals mit internationaler Beteiligung. Die reflektierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Geschichte des Landes und künstlerisch aufgearbeiteten Inhalten politischer Proteste, brachte das Gori Art House unverschuldet in die Situation, um das Weiterbestehen dieses für die Region so wichtigen Hauses fürchten zu müssen.

Die Reise führte uns weiter zur historischen Höhlenstadt Uplistsikhe. Die in den Fels gehauene antike Siedlung zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Georgiens. Zugleich bot sich ein beeindruckender Ausblick auf die umliegende Landschaft.

Den Ausklang des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen mit Weinverkostung im Weingut Merebashvili in Kaspi. Die zum Teil in traditionellen Amphoren nach jahrhundertealter Tradition hergestellten Weine und die hervorragenden regionale Gerichte waren ein Exempel für Georgische Gastfreundschaft und Kulinarik!

In Mzcheta, dem religiösen Zentrum Georgiens wurde ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe besichtigt. Die mittelalterliche K...
02/05/2026

In Mzcheta, dem religiösen Zentrum Georgiens wurde ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe besichtigt. Die mittelalterliche Kathedrale Swetizchoweli (“lebensspendende Säule”) aus dem 11. Jh. Diese Kathedrale ist die zweitgrößte georgische Kirche (nach der Dreifaltigkeits-Kathedrale in Tiflis) und war lange die Krönung- und Begräbniskirche der georgischen Monarchen. Im Anschluss trafen wir in Tsetovani, Nana Cher, der Leiterin des Mtskheta-Mtianeti Regional Hub “For Better Future”. Ihr Vortrag über die jüngere Geschichte Georgiens und ihre Arbeit nach der russischen Okkupation 2008 v.a. für displaced persons aktiv. Durch die Arbeit dieser NPO sollen Bürger:innen vermehrt in die politischen Entscheidungsprozesse integriert werden sowie die soziale Verantwortung von Unternehmen befördert und sich für Frieden engagiert werden! TIPP: in der hauseigenen Werkstatt entsteht hochwertiger Schmuck von dort wohnhaften Frauen in feinster Handarbeit!

Die akademie Graz ist derzeit on Tour in Georgien! Nach einer Stadtrundfahrt durch Tiflis war der erste historische Höhe...
02/05/2026

Die akademie Graz ist derzeit on Tour in Georgien! Nach einer Stadtrundfahrt durch Tiflis war der erste historische Höhepunkt unserer Anreise, der Besuch Georgiens ältester Kreuzkuppelkirche, die georgisch-orthodoxe Dschwari-Kirche (Dschwari/Kreuz) aus dem 6. Jh.

23/04/2026

Künstlerinnengespräch mit Claudia Larcher im Rahmen der galerientage 2026
📍 Akademie Graz
📅 25.04.2026
🕚 ab 11 Uhr
In der Ausstellung less is more, more, more von Claudia Larcher starten um 11 Uhr wir mit einem Screening und beginnen nach Eintreffen, des von Claudia Slanar geführten Rundgangs, mit dem Künstlerinnengespräch!
Wir freuen uns auf euren Besuch!

Adresse

Neutorgasse 42
Graz
8010

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 14:00

Telefon

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