Die Kammermusik in all ihren Erscheinungsformen zu fördern, dabei Genre-Grenzen hinter sich zu lassen und das historische kulturelle Erbe Europas mit der lebendigen, zeitgenössischen Musik zu verbinden, ist das erklärte Ziel des Steirischen Kammermusikfestivals. Egal ob im Klassikbereich, im Jazz oder der Weltmusik – Das Steirische Kammermusikfestival hat es sich zur Aufgabe gemacht, an den atmosp
härisch einladendsten Konzertorten der ganzen Steiermark hochqualitative Konzerte anzubieten. Stimmungsvolle, historische oder naturbezogene Plätze wie zum Beispiel Schlösser in Privatbesitz, Almhütten oder die steirische Lurgrotte, die üblicherweise für ein Konzertpublikum nicht erschlossen sind, werden für ein Klangerlebnis der besonderen Art adaptiert. Neben den Besonderheiten seiner Konzertorte sind dem Steirischen Kammermusikfestival insbesondre der offene Zugang zu den Konzertbesuchern, persönliche Publikumsbetreuung sowie eine frische und kreative Art der Kunstvermittlung, also ein Kulturerlebnis für alle Sinne, das Hauptanliegen. Ausgehend von ein paar wenigen, kleinen Konzerten und Hausmusikabenden in Rein, dem Wohnort des Brüderpaares Hütter, entwickelte sich so im Laufe von über 25 Jahren ein Festival mit jährlich dutzenden Konzerten in der gesamten Steiermark. Neben dem zwischen Juli und September angesiedelten Sommerprogramm des Festivals werden mit den Adventkonzerten sowie dem Fest der Religionen zudem zwei Dezember-Konzertreihen mit jeweils vier bis fünf Konzerten angeboten, deren besonderer Schwerpunkt im interkulturellen Dialog zur Weihnachtszeit liegt.