HALLE FÜR KUNST Steiermark

HALLE FÜR KUNST Steiermark Die HALLE FÜR KUNST widmet sich der Präsentation von zeitgenössischer Kunstproduktion. A.rtificial I.ntrospection O.

Oswald Wiener, Jenna Bliss, Günter Brus, VALIE EXPORT, Tishan Hsu, Morag Keil, Josh Kline, Michael Krebber, Maria Lassnig, u.a.

Ken Okiishis „25 jan. 2025“ ist Teil unserer aktuellen Ausstellung „A.rtificial I.ntrospection O.“ und untersucht die in...
10/06/2026

Ken Okiishis „25 jan. 2025“ ist Teil unserer aktuellen Ausstellung „A.rtificial I.ntrospection O.“ und untersucht die instabile Beziehung zwischen digitalen Bildern, physischer Präsenz, Wahrnehmung und Erinnerung. Das Werk kombiniert eine Abfolge digitaler Bilder, die auf einem Monitor angezeigt werden mit ausdrucksstarken Pinselstrichen, die direkt auf den Bildschirm gemalt wurden, und schafft so ein vielschichtiges visuelles Erlebnis, in dem die gemalten Spuren abwechselnd sichtbar und verdeckt werden. Durch die Gegenüberstellung von Bildern, die von einem Porträt von Luigi Mangione bis hin zu anderen Gesichtern und Nahaufnahmen reichen, verdeutlicht Okiishi, wie Bedeutung eher durch Mediensysteme und technologische Prozesse als durch direkte Wahrnehmung geprägt wird. Die gemalten Gesten suggerieren Berührung und körperliche Präsenz, während sie gleichzeitig die Distanz zwischen den Betrachtern und den digitalen Darstellungen betonen. Durch dieses Wechselspiel von Malerei, Video und bildschirmbasierten Darstellungen offenbart Okiishi die Wahrnehmung als einen dynamischen, instabilen Prozess, in dem physische Gesten, digitale Daten, Interpretation und Subjektivität kontinuierlich miteinander interagieren, sich verschieben und neu definieren.

Images:
Ken Okiishi, 25 jan. 25, 2025
Acrylfarbe auf Mylar, Monitor, .mov File (Farbe, ohne Ton)
121,9 × 68.6 × 9,5 cm
Courtesy Reena Spaulings Fine Art, New York und Pilar Corrias, London

The New Sacred Art MovementMi, 10.06., 18 Uhr; Rechbauerkino, GrazFilmpremiere und Gespräch mit Regisseur Olusola Otori ...
08/06/2026

The New Sacred Art Movement
Mi, 10.06., 18 Uhr; Rechbauerkino, Graz
Filmpremiere und Gespräch mit Regisseur Olusola Otori und Fotograf Adolphus Opara um das von Künstler:innen und Handwerkern mit Susanne Wenger erhaltenen UNESCO Weltkulturerbe der "Sacred Ọ̀ṣun Òṣogbo Groves".

Am MI, 10.06.2026 wird im Rechbauerkino in Graz, im Beisein des Regisseurs Olusola Otori und des Fotografen Adolphus Opara der Dokumentarfilm „The New Sacred Art Movement“ („Die Neue Sakrale Kunstbewegung“) gezeigt werden (orig. mit englischen Untertiteln

Sichern Sie sich Ihr Exemplar! Der Katalog „Viscous City“ von Evelyn Plaschg, erschienen bei Revolver Publishing (Berlin...
29/05/2026

Sichern Sie sich Ihr Exemplar! Der Katalog „Viscous City“ von Evelyn Plaschg, erschienen bei Revolver Publishing (Berlin) und basiert auf ihrer gleichnamigen Ausstellung in der HALLE FÜR KUNST Steiermark im vergangenen Jahr.

Die Publikation ist nicht nur eine Erweiterung der Ausstellung, sondern auch eine Erkundung von Plaschgs Denken und ihrer räumlichen und malerischen Praxis, die sich auf Architektur, Stadttheorie und zeitgenössische visuelle Kultur stützt und mit diesen in Dialog tritt. Mit dem Fokus auf die Stadt als „viskosen“ Organismus wird urbaner Raum nicht nur als lebender Organismus dargestellt; ihr Ansatz lässt sich mit Georg Simmels soziologischen Schriften über die Stadt als Ort des Pulsierens, der Interaktion, der Vermischung, der Nähe und Intimität in Verbindung bringen, aber auch als Ort der Reibung und Spannung, der Entfremdung und Einsamkeit – unter Berücksichtigung der digitalen Sphäre, ohne die die zeitgenössische Stadt nicht denkbar ist. Eine Besonderheit der Publikation besteht darin, dass es ihr gelungen ist, die relationale Qualität von Plaschgs Gemälden zu vermitteln: Ähnlich wie die Ausstellung ordnet das Buch die Arbeiten der Malerin sequenziell an, sodass sich Bilder, Farben und Motive über die Seiten hinweg wiederholen und miteinander verbinden, was an filmische oder digitale Bildströme erinnert.

Mit Beiträgen von Vanessa Joan Müller, Kari Rittenbach und Jan Tappe
Konzept und Design: Evelyn Plaschg, Alexander Nussbaumer, FONDAZIONE
Alle Infos hier: https://halle-fuer-kunst.at/shop/evelyn-plaschg-viscous-city/
Online-Bestellung: [email protected] (Euro 22,50.-)

Kommt am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 18 Uhr zur Eröffnung: A.rtificial I.ntrospection O. in die HALLE FÜR KUNST Steie...
13/05/2026

Kommt am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 18 Uhr zur Eröffnung: A.rtificial I.ntrospection O. in die HALLE FÜR KUNST Steiermark!

Die Ausstellung konzentriert sich auf Oswald Wieners Konzept der Introspektion als kognitiv-psychologische Praxis, die er im Laufe seines Lebens immer wieder anpasste und neu ausrichtete und zunächst in literarischen und wissenschaftlichen Werken, darunter „die verbesserung von mitteleuropa, roman“ (1969), entwickelte. Er setzt sich mit Alan Turing, Ludwig Wittgenstein und der Kybernetik auseinander, um die traditionelle humanistische Sichtweise des Subjekts zu kritisieren. Seiner Ansicht nach sollten Menschen nicht als autonome, bewusste Wesen betrachtet werden, sondern als Systeme oder „Automaten“, die von ihrer Umgebung geprägt sind. Der Turing-Test wird so dargestellt, dass er sich ausschließlich auf beobachtbares Sprachverhalten konzentriert und Menschen und Maschinen als gleichwertig behandelt, wenn sie ähnlich reagieren. Wiener kritisiert dies, da dabei innere mentale Zustände wie Emotionen, Vorstellungskraft und Wahrnehmung außer Acht gelassen werden. Er schlägt daher vor, formale Modelle der Kognition um Selbstbeobachtung zu ergänzen, um das menschliche Denken und Bewusstsein besser zu verstehen.

Image:
Notebook by Oswald Wiener

Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung: A.rtificial I.ntrospection O. am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 18 Uhr!A.I.O. ver...
12/05/2026

Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung: A.rtificial I.ntrospection O. am Dienstag, den 19. Mai 2026, um 18 Uhr!

A.I.O. verbindet Oswald Wieners Kybernetik und seine Theorien zum Denken über Introspektion mit zeitgenössischen Kunstpraktiken, die sich auf Selbstwahrnehmung und KI konzentrieren. Die Ausstellung argumentiert, dass sowohl Kunst als auch Kybernetik Prozesse der Übersetzung und Verbreitung von Informationen beinhalten und dass die heutigen KI-Systeme Wieners Bedenken hinsichtlich der Ununterscheidbarkeit von Mensch und Maschine besonders relevant machen. Die Ausstellung untersucht, wie Subjektivität in einer von algorithmischen Systemen geprägten Welt noch verstanden und dargestellt werden kann, und verlagert den Fokus vom technologischen Fortschritt auf Fragen der Selbstwahrnehmung, Kontrolle und Handlungsfähigkeit. Sie betrachtet Introspektion sowohl als künstlerische als auch als politische Praxis und untersucht, wie Menschen und Maschinen sich zunehmend gegenseitig prägen.

Image:
Morag Keil, Mr Magic (2), 2024
Courtesy Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin

Adresse

Burgring 2
Graz
8010

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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