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Wavewolf Helping DJs sound professional. Producing, Mixing & Mastering EDM, Trance, Techno,...

15/10/2026

Der Kompressor reagiert auf alles, was in ihn hineingeht, auch auf die Frequenzen, die du im Mix gar nicht haben willst. Hat eine Spur zum Beispiel Rumpeln im Tiefbass, einen dröhnenden Bereich um 200 bis 300 Hz oder eine einzelne laute Resonanz, dann bringen genau diese Anteile den Kompressor zum Arbeiten. Er drückt dann die ganze Spur runter, weil irgendwo unten etwas pumpt, das man kaum hört. Die Kompression klingt dadurch ungleichmäßig, sie greift im falschen Moment zu und kann sogar unschönes Pumpen erzeugen.

Räumst du vorher mit dem EQ auf, also mit einem Low-Cut-Filter gegen das Rumpeln und mit Absenkungen gegen störende Frequenzen, bekommt der Kompressor nur noch das Signal, das wirklich zählt. Er reagiert dann auf den eigentlichen Sound, zum Beispiel auf die Stimme oder den Punch der Kick, und arbeitet gleichmäßiger und natürlicher. Deshalb gilt als Faustregel, dass man vor dem Kompressor mit dem EQ wegschneidet.

Ein zweiter Grund betrifft Anhebungen. Hebst du vor dem Kompressor einen Bereich an, wird dieser Bereich lauter und der Kompressor drückt ihn zum Teil wieder zurück, sodass ein Teil deiner Arbeit verloren geht. Deshalb setzen viele zusätzlich einen zweiten EQ hinter den Kompressor, mit dem sie den Sound färben, etwa mit mehr Glanz in den Höhen. Daraus ergibt sich die gängige Reihenfolge: vor dem Kompressor wird weggeschnitten, nach ihm wird geformt.

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14/10/2026

Würde ich heute bei null anfangen, wäre es vielleicht nicht FL Studio. Welche DAW nutzt du?

12/10/2026

Die beste DAW ist die, in der du jeden Tag sitzt und dranbleibst.

Serum 2 wirkt beim ersten Öffnen viel voller als der Vorgänger, weil jetzt drei Oszillatoren, zwei Filter, zwei Effektbu...
10/10/2026

Serum 2 wirkt beim ersten Öffnen viel voller als der Vorgänger, weil jetzt drei Oszillatoren, zwei Filter, zwei Effektbusse und ein eigener Mixer auf dich warten. Der Weg, den dein Sound nimmt, ist aber gleich geblieben, und sobald du ihn verstanden hast, findest du dich in jedem Preset zurecht.

Jeder der drei Oszillatoren läuft als Wavetable, Sample, Multisample, Granular oder Spectral. Bleib am Anfang bei Wavetable. WT Pos fährt durch die Wellenformen, Unison stapelt Stimmen, wobei sieben der klassische Wert für einen Festival-Supersaw sind, Detune verstimmt sie gegeneinander und Warp verbiegt die Welle. Ein zweiter Oszillator eine Oktave höher gibt dem Lead Biss, ohne dass er dünn wird. Den Sub mischst du leise dazu, wenn unten etwas fehlt, den Noise kurz am Anschlag, wenn der Sound keinen Biss hat.

Danach kommen zwei Filter, die du hintereinander oder parallel schaltest. Meistens willst du einen Tiefpass, wobei wenig Resonanz Charakter gibt und viel davon pfeift. Drive macht den Sound dicker, im neuen Clean-Modus sogar, ohne gleich zu zerren.

Lebendig wird ein Sound erst durch Modulation. Bis zu zehn LFOs, vier Envelopes und acht Macros ziehst du per Drag & Drop auf jeden Regler. Probier eine Envelope auf dem Cutoff mit rund einer halben Sekunde Decay, dann öffnet der Filter bei jedem Anschlag kurz und aus einem toten Ton wird ein Pluck, der lebt.

Am Ende sitzt das FX-Rack mit 13 Effekten auf zwei Bussen. Die Reihenfolge ist dabei kein Detail, weil eine Distortion vor dem Reverb nur den trockenen Sound anzerrt, während sie danach auch die Hallfahne mitnimmt.

Wenn du die Begriffe kennst und deine Sounds trotzdem nicht so klingen wie in deinem Kopf, hilft dir meistens auch das nächste YouTube-Video nicht weiter. Was dir fehlt, ist jemand, der Serum selbst jeden Tag nutzt und es dir genau für dein Genre und deinen Style erklärt, damit du es danach selbst umsetzen kannst. Das ist eines der vielen Dinge, die wir im Producer Mentoring machen. Schreib mir „MENTOR“ per DM, dann schauen wir uns in einem kostenlosen Erstgespräch an, wo du gerade stehst.

08/10/2026

Nimm die DAW, die dir am meisten zusagt.

Ich halte die Top 100 für ein Marketing-Ranking, weil am Ende gewinnt, wer das Budget hat und seine Fans am besten zum V...
07/10/2026

Ich halte die Top 100 für ein Marketing-Ranking, weil am Ende gewinnt, wer das Budget hat und seine Fans am besten zum Voten bringt. Ignorieren wäre trotzdem naiv, denn Booker und Festivals lesen die Liste sehr genau, und ein Platz darin verändert, was man pro Set verlangen kann.

Spannender finde ich, welche Sounds gerade nach oben gehen, nämlich Tech House auf breiter Front und die schnelle, harte Trance-Techno-Ecke, mit der KI/KI jetzt erstmals drin ist. Wen hättest du drin gesehen?

Fotos: KI/KI © Charlestpt (CC BY 4.0), Mau P © Medusa Festival (CC BY 3.0), John Summit © Baeth

05/10/2026

Julians Rat an alle, die hauptberuflich auflegen wollen: nicht kündigen, sondern erst die Stunden runterschrauben und schauen, ob es sich finanziell ausgeht.

04/10/2026

Solange du Auflegen wie ein Hobby behandelst, wirst du auch wie ein Hobby bezahlt.

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