26/04/2026
Lächeln über Religionsgrenzen hinweg
Am Samstag, 25. April 2026, fand in Braunau eine interreligiöse Stadtwanderung statt, die an die 40 Teilnehmer:innen zusammenbrachte und Einblick in die Vielfalt religiösen Lebens vor Ort ermöglichte.
Im Laufe des Tages wurden mehrere religiöse Einrichtungen besucht, darunter das Interkulturelle Friedenszentrum, die Neuapostolische Kirche, die serbisch-orthodoxe Kirche, der „Raum der Stille“ im Krankenhaus St. Joseph, in dem der Buddhismus vorgestellt wurde, die Stadtpfarrkirche St. Stephan, die Bürgerspitalkirche als derzeitiges Quartier der rumänisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft, und die Evangelische Dankbarkeitskirche, in der auch die Altkatholische Religionsgemeinschaft vorgestellt wurde.
An jeder Station erhielten die Teilnehmer:innen eine kurze Einführung in die jeweilige Glaubenstradition.
Besonders eindrucksvoll war die Offenheit, mit der die Besucher:innen empfangen wurden. Jedes Gotteshaus setzte eigene inhaltliche Schwerpunkte. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel die unterschiedlichen Traditionen miteinander verbindet.
Wie es Pfarrer Jan Lange am Ende treffend formulierte: „Auch wir kennen die Versuchung, uns im eigenen Recht zu verbeißen. Auch wir erleben eine Welt, in der Fanatismus laut ist, Angst geschürt und Mauern gebaut werden. Der Weg zu einer friedlichen Welt ist lang – aber er beginnt genau hier, im Aufstehen, Teilen und Weitergehen. Und zwar miteinander.“
Die Mitglieder des Interreligiösen Arbeitskreises Braunau sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Braunau, Mag. Elma Pandžić, bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmer:innen und Vertreter:innen der Religionsgemeinschaften für ihre Offenheit, ihr Engagement und die wertvollen Einblicke.