***** Sommertheater 2007
Romeo & Julia *****
2007 fand erstmals ein Sommertheater in Alkoven statt, bei dem, unter der Regie von Obmann Michael Eibensteiner, 29 AlkovnerInnen aus drei Generationen auf der Bühne standen, davon 16 zum ersten Mal. August 2007 die Premiere von Romeo + Julia im Kulturtreff. Alkoven statt. Das Premierenpublikum, darunter Landtagspräsidentin Angela Orthner und Konsulent
Josef Haiböck von der Grenzlandbühne Leopoldschlag, zeigte sich vom Ergebnis überrascht und beeindruckt. In den vielen Rückmeldungen wurden die schauspielerischen Leistungen, die Inszenierung und die Vermischung von klassischen mit modernen Theaterelementen als besonders interessant hervorgehoben. Aufgrund des großen Andrangs wurde eine 6. Vorstellung angehängt, die jedoch schon vor dem offiziellen Kartenverkauf bereits wieder ausverkauft war. Außerdem gab es zwei geschlossene Vorstellungen für die Gewerkschaft der Gemeindebediensten des Bezirkes Eferding und für Schüler der Hauptschule Alkoven, HAK Eferding und dem Stiftsgymnasium Wilhering. Insgesamt haben in 8 Vorstellungen 1.635 Zuschauer (verkaufte Karten) Romeo + Julia gesehen. Dies ist ein schöner Erfolg für unseren Verein.
***** Sommertheater 2009
Der Alpenkönig und der Menschenfeind *****
7 Vorstellungen von „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ mit über 1600 verkauften Karten – das war die erfolgreiche Bilanz des Alkovener Sommertheaters 2009. Insgesamt bedeutet dies eine Steigerung der Besucherzahlen von 25% im Vergleich zum Alkovener Sommertheater 2007. Dieses äußerst erfreuliche Ergebnis zeugt einerseits von der ansprechenden Qualität der Produktion, andererseits auch vom großen kulturellen Interesse des Alkovener Publikums, das offen für eine zeitgemäße Inszenierung war und zahlreich zu diesem thematisch sehr anspruchsvollen Drama erschienen ist. Die Inszenierung von Regisseur Michael Eibensteiner faszinierte und überraschte das Publikum ebenso, wie die schauspielerischen Leistungen der 29 Laiendarsteller. Besonders die beiden Hauptcharaktere Michael Linzner (Herr von Rappelkopf) und Christian Lindorfer (Rappelkopfs Geist) wurden vom Publikum gefeiert. Sebastian Kreinecker sorgte als einfältiger Diener für viele Lacher und lieferte den Spruch des Jahres („Ich war zwei Jahr in Paris…“). Neben dem stimmigen Ensemble beeindruckten die Tanzchoreographie der Alpengeister von Sybille Bauer und die fahrbare Bühne, die unter der Leitung von Ernst Eibensteiner in vielen Stunden und mit großem Aufwand vieler Helfer aufgestellt wurde. Das größte Alkovener Kulturprojekt dieses Jahres hat klar aufgezeigt, was in Alkoven im kulturellen Bereich alles möglich ist, wenn viele an einem Strang ziehen und es keine Rolle spielt, wie alt man ist, woher man kommt oder was man macht. Alle verfolgten - getragen von einer Welle der Euphorie - zielstrebig und motiviert ein Ziel. Umso erfreulicher war es, dass auch viel Unterstützung von außerhalb (Gemeinde, Bauhof, Unternehmen, Feuerwehr,...) gekommen ist. Jedenfalls machte dieses Event Lust auf mehr. Man darf also gespannt sein ...
***** Sommertheater 2011
Landeshauptstadt Alkoven *****
Das Stück:
Wegen Korruption und Misswirtschaft angeklagt, flüchten eine Wirtschaftlerin, ein Politiker und ein Bürokrat aus ihrer Heimatstadt und treffen auf ein einfaches, aber glückliches Vogelvolk. Rasch bemerken sie dessen Gutgläubigkeit und sehen eine Chance, wieder zu Macht und Ansehen zu kommen. Sie bieten den Vö**ln ihre Unterstützung an. Dabei suggerieren sie mit absurden Argumenten den Vö**ln, dass diese auserwählt seien, über die Menschen zu herrschen. Zur Untermauerung ihrer neugewonnenen Bedeutung müssen die Vögel eine Stadt in den Wolken bauen. Der Plan scheint aufzugehen, als die Menschen als Lohn für ihre Hilfe mit einer Fülle an Macht und Privilegien belohnt werden. Doch das Zusammenleben in der Wolkenstadt wird schnell auf harte Proben gestellt. Das Aufeinanderprallen zweier völlig verschiedener Welten, die Ankunft seltsamer Profitgeier und Einschleimer, die ihre eigenen raffgierigen Pläne verfolgen, übereifrige Bürokraten und allerhand skurrile Ereignisse und Aktionen machen aus diesem Theaterstück über Macht, Korruption und Manipulation eine unterhaltsame Komödie, die leider nichts an Aktualität und Realität verloren hat.
***** Sommertheater 2015
Don Juan *****
Don Juan ist berüchtigt für seinen ausschweifenden Lebensstil und als Eroberer junger Herzen. Nur mit der Treue will es nicht so recht klappen, wie auch Donna Elvira feststellen muss, nachdem sie flugs von Don Juan aus dem Kloster entführt wurde. Selbst seine Mutter verzweifelt zusehends am Sohnemann und seinem zügellosen Leben, und ihre schwersten Geschütze prallen an ihm ab wie an Teflon. Auch sein Diener Sganarell fürchtet wegen neuer klösterlichen Eskapaden bereits die göttliche Vergeltung. Doch erst als Donna Elvira’s Brüder zum Halali auf Don Juan blasen wird es richtig brenzlig für den Lebemann. Ist Don Juan noch zu retten? Die Geschichte des Don Juan – von Molière literarisch verarbeitet – bildet die Grundlage des diesjährigen Alkovener Sommertheaters. Mit vielen komischen Einfällen gespickt, lässt Regisseur und Kabarettist Michael Eibensteiner Molières Komödie nun in neuem Licht erscheinen.
***** Sommertheater 2017
Ein Sommernachtstraum *****
Der Sommernachtstraum zählt zu den bekanntesten Werken von William Shakespeare. Es ist eine märchenhafte Komödie rund um die Hochzeit des Athener Herzogs Theseus. Eine Gruppe von mehr oder weniger talentierten Handwerkern will zu Ehren dieser Hochzeit ein Theaterstück einstudieren. Sie treffen sich zur Probe im angrenzenden Zauberwald, wohin sich auch zwei junge Paare mit kompliziertem Liebesstatus zurückziehen. Unglücklicherweise geraten alle unfreiwillig in einen Ehestreit des Elfenkönigspaares Oberon und Titania. Und weil der schelmische Puck, ein ständig Schabernack treibender Elf, auch seine Finger mit im Spiel hat, kommt es zu allerhand turbulenter Verwechslungen.
***** Sommertheater 2019
Don Camillo und Peppone *****
In der italienischen Provinz in den 50er Jahren: Der schlitzohrige Priester Don Camillo und sein politischer Kontrahent, der kommunistische Bürgermeister Peppone, liefern sich einen erbitterten Kampf um die Herzen ihrer Landsleute. Sie konkurrieren um die Lösung der sozialen Fragen ihrer Zeit, setzen dazu aber unterschiedliche Mittel ein. Dabei hat Don Camillo in Jesus einen starken Verbündeten, jedoch auch strengen Richter. Und so geht es im wahrsten Sinne des Wortes Schlag auf Schlag: Peppone will seinen Sohn auf den Namen Lenin taufen lassen, aber das geht Don Camillo zu weit. Eine unmögliche Liebesbeziehung muss verhindert werden und eine antikapitalistische Demonstration mutiert zur Prozession. Stur drehen Don Camillo und Peppone an der Eskalationsschraube, bis die Situation außer Kontrolle zu geraten droht. Doch hinter bissigen Worten verbirgt sich auch eine gegenseitige Zuneigung der beiden Raubeine, und am Ende müssen sie doch erkennen, dass sie einander näher sind als sie es wahrhaben wollen, und ihre ideologische Borniertheit dem Dorf mehr schadet als nützt. Eine turbulente Komödie für Jung und Alt, die thematisch aktueller denn je erscheint.