WildWuchsTheater

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WildWuchsTheater alternative Bühne in Bamberg für Theater // aber nicht nur Mai 2010: "Warten auf Godot" (Samuel Beckett)
Februar 2011: "Geschlossene Gesellschaft" (Jean-Paul Sartre)
Juli 2012: "Die Gerechten" (Albert Camus)
November 2012: "Freunde der Melancholie"
Mai 2013: "Nachtschattengewaechse"
Mai/Juni 2013: "Reigen" (Arthur Schnitzler)
August 2013: "Freunde der Sonne"
November 2013: "angriffe(TM)"
Dezember 2013: "Freunde der Melancholie - Episode II"
April 2014: "Katzen haben sieben Leben" (Jenny Erpenbeck)
Mai 2014: "Schachnovelle" (nach Stefan Zweig)
Juni 2014: "EUROPA.

Aufstieg und Fall eines Kontinents in 15 Minuten"
Juni 2014: "das Böse"

Aufstieg und Fall eines Kontinents in 15 Minuten"
Juni 2014: "das Böse"

Operating as usual

Frohe Tage zusammen!Der Lachpillenonkel hat für Euch ein Geschenk aus der Asservatenkammer geholt!Ein bisschen Besinnlic...
25/12/2021
Stille Nacht, by Hugo Ball Youth a.k.a. WildWuchs

Frohe Tage zusammen!
Der Lachpillenonkel hat für Euch ein Geschenk aus der Asservatenkammer geholt!
Ein bisschen Besinnlichkeit in dieser verwirrten Zeit!

track by Hugo Ball Youth a.k.a. WildWuchs

Eine sehr coole Sendung über Bambergs (Sub-)Kulturlandschaft. Wir sind auch dabei. Hört mal rein!
05/10/2021
Jetzt hören: Musik und Menschen aus Bamberg mit Achim 60 Bogdahn

Eine sehr coole Sendung über Bambergs (Sub-)Kulturlandschaft. Wir sind auch dabei. Hört mal rein!

Eine Stunde Bamberg in den Zündfunk Stadtwerken – normalerweise senden wir live vor Ort, aber Corona macht die Sache im Moment noch kompliziert. Deshalb ist Achim 60 Bogdahn nach Bamberg gefahren und hat vorab viele spannende Menschen und Projekte aufgetan.

Das war's mit Pandora. ausgebüchst. Vielen Dank an alle, die mitgemacht, zugeschaut oder das alles möglich gemacht haben...
16/09/2021

Das war's mit Pandora. ausgebüchst. Vielen Dank an alle, die mitgemacht, zugeschaut oder das alles möglich gemacht haben.
Ihr seid großartig!

Das war's mit Pandora. ausgebüchst. Vielen Dank an alle, die mitgemacht, zugeschaut oder das alles möglich gemacht haben.
Ihr seid großartig!

Das Rezensöhnchen attestiert "besonderen Humor". Dazu kommen "der raue Charme des Stücks und der Bruch mit der theatrali...
25/08/2021

Das Rezensöhnchen attestiert "besonderen Humor". Dazu kommen "der raue Charme des Stücks und der Bruch mit der theatralischen Unmittelbarkeit sowie die mitreißende Musik" von Pandora. ausgebüchst

Die nächsten Termine am 10./11./12. September sind allerdings nicht in der Eisengießerei Müller, sondern in der Jäckstr. 35! Wird trotzdem unterhaltsam 😉

Das aktuelle Stück der Theatergruppe Wildwuchs "Pandora: Ausgebüchst" schöpft das Potenzial des griechischen Mythos auf humoristisch-überzogene Art aus und verwandelt die Eisengießerei Müller mit lauten Soundeffekten in Hephaistos‘ unterhaltsame Schmiede.

Seid ihr neugierig geworden? Dann folgt dem Link zu Elisa-Marias Rezension: https://rezensoehnchen.com/rezensionen/auffuehrungen/613-wie-verrueckt-kann-der-olymp-eigentlich-spielen

Hier sind mal ein paar Worte zum "anarchischen Spektakel" mit "professioneller[r] Schauspielmusik", wenn auch hinter der...
03/08/2021
Wildwuchstheater macht Titanen zu Karikaturen

Hier sind mal ein paar Worte zum "anarchischen Spektakel" mit "professioneller[r] Schauspielmusik", wenn auch hinter der Paywall:

" ... dieser enthusiastischen Truppe sei alles erlaubt. Zumal sie hervorragend spielt und auch in der Sprechkultur positiv überrascht"

Die Wildwuchs-Truppe macht in der Eisengießerei Müller mit dem Stück „Pandora ausgebüchst“ aus dem Prometheus-Mythos ein anarchisches Spektakel.

Wir haben mit dem Stadtecho Bamberg über dies und das geplaudert. Unter anderem über unser aktuelles Stück Pandora. ausg...
27/07/2021
Wildwuchstheater "Pandora. Ausgebüchst" - Webecho Bamberg

Wir haben mit dem Stadtecho Bamberg über dies und das geplaudert. Unter anderem über unser aktuelles Stück Pandora. ausgebüchst. Kleiner Spoiler, wir haben nicht viel gespoilert 🧐

Zum Saisonabschluss spielt das Wildwuchstheater das selbstgeschriebene "Pandora. Ausgebüchst" in der Eisengießerei Müller.

Für die ungemütlichen Tage noch mal unsere kleine Hörspielproduktion vom letzten Jahr: "Die Maschine steht still". Ein f...
02/02/2021

Für die ungemütlichen Tage noch mal unsere kleine Hörspielproduktion vom letzten Jahr: "Die Maschine steht still". Ein fantastischer Text von E.M. Forster mit Musik und Bildern in vier Teilen

https://www.wildwuchs-bamberg.de/die_maschine_steht_still

Für die ungemütlichen Tage noch mal unsere kleine Hörspielproduktion vom letzten Jahr: "Die Maschine steht still". Ein fantastischer Text von E.M. Forster mit Musik und Bildern in vier Teilen

https://www.wildwuchs-bamberg.de/die_maschine_steht_still

12/12/2020
Salt Bastl - Wilde Gutscheine

Noch keine Geschenke? Wilde Gutscheine sind immer eine festliche Idee: bequem nach Hause, systemrelevant und so wertvoll wie ein goldenes Steak! Schreibt uns einfach an!

#saltbastl #saltbae #sofckuanyway

19/11/2020
Nero! für Bamberg

Fundstück der Woche aus dem Archiv! Ein Husarenstück auf dem Weihnachtsmarkt 2016. Könnte man eigentlich wieder machen, wenn da nicht.... ach egal.
Fakt ist, Nero kommt zurück und zwar dann, wenn ihr am wenigesten damit rechnet.

🎃📱🧟‍🧟‍🚶‍♀🚶‍♂️Eigentlich wäre heute unser jährlicher DIGITAL-ZOMBIE-WALK gewesen. Aber wäre wäre Fahrradkette. Es ist ger...
31/10/2020

🎃📱🧟‍🧟‍🚶‍♀🚶‍♂️

Eigentlich wäre heute unser jährlicher DIGITAL-ZOMBIE-WALK gewesen. Aber wäre wäre Fahrradkette. Es ist gerade schon apokalyptisch genug da draussen, die Möglichkeiten uns misszuverstehen ist noch größer als sonst und irgendwie erscheint es uns heute einfach nicht angebracht. Also dann einfach nächstes Jahr wieder!

... und jetzt einfach weiterscrollen!

noch zwei Mal habt ihr die Gelegenheit, die Farben, die Düfte und die Geschichten des Weinbergs und vom WildWuchs: Theat...
01/10/2020

noch zwei Mal habt ihr die Gelegenheit, die Farben, die Düfte und die Geschichten des Weinbergs und vom WildWuchs: Theater im Grünen einzusammeln, bevor der Winter kommt. Es lohnt sich auch ein spontaner Besuch an der Abendkasse. Heute und morgen um 19:00 Uhr im Stiftsgarten am Michaelsberg.

Es ist übrigens auch die erste Gelegenheit für Glühwein! 🎭🍇🏔

28/09/2020
Hamlet der Däne

Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir machen Theater.

Kommen Sie rein, kommen Sie rein. Heute wirklich zum letzten Mal, Die Hamletmaschine im Innenhof Palais Schrottenberg. Wirklich die allerletzte Chance, versprochen, ohne Scheiß, vermutlich! 20:00 Uhr geht's los. Das Wetter hält.

Dem FT hat "das wunderbar absurde Theater" gefallen! Das Resume "Es war sehr gut!" Heute könnt ihr euch wieder ein eigen...
27/09/2020
Vom Suchen und Gesucht werden

Dem FT hat "das wunderbar absurde Theater" gefallen! Das Resume "Es war sehr gut!" Heute könnt ihr euch wieder ein eigenes Bild machen. Das Wetter hält und es gibt noch Karten an der Abendkasse!
Bis später!

Das Wildwuchs-Theater feierte im Stiftsgarten am Kloster Michaelsberg Premiere von "Theater im Grünen" nach Coline Serreau.

Open Air kommt mit Risiko!Nach eingehendem Studium der meteorologischen Gesamtsituation haben wir uns schweren Herzens e...
25/09/2020

Open Air kommt mit Risiko!
Nach eingehendem Studium der meteorologischen Gesamtsituation haben wir uns schweren Herzens entschlossen, WildWuchs: Theater im Grünen heute ausfallen zu lassen. Die Karten können gegen einen anderen Abend umgetauscht oder erstattet werden. Bis 19:00 Uhr ist die Abendkasse besetzt. "Fett sorry!" für alle, die sich die heutige Vorstellung gefreut haben.
(aus der Reihe: Fotos, die sonst nie an die Öffentlichkeit gekommen wären)

Open Air kommt mit Risiko!
Nach eingehendem Studium der meteorologischen Gesamtsituation haben wir uns schweren Herzens entschlossen, WildWuchs: Theater im Grünen heute ausfallen zu lassen. Die Karten können gegen einen anderen Abend umgetauscht oder erstattet werden. Bis 19:00 Uhr ist die Abendkasse besetzt. "Fett sorry!" für alle, die sich die heutige Vorstellung gefreut haben.
(aus der Reihe: Fotos, die sonst nie an die Öffentlichkeit gekommen wären)

Heute Abend Premiere von WildWuchs: Theater im Grünen! Wir verbinden uns weiter mit dem Universum, damit es nicht regnet...
24/09/2020

Heute Abend Premiere von WildWuchs: Theater im Grünen! Wir verbinden uns weiter mit dem Universum, damit es nicht regnet und ihr bringt sicherheitshalber mal Wetterfeste Kleidung mit. Wenn wir doch abbrechen müssten (was natürlich unendlich unwahrscheinlich ist), dann bekämt ihr euer Eintrittsgeld zurück. #norisknofun #esgibtkeinschlechteswetter #kulturimweinberg #bamberg #bamberglieben

(Fotos: Denis Meyer)

Wer hat den WildWuchs in den Weingarten gelassen? Kein Glyphosat der Welt kriegt uns hier wieder raus 😁. Höchstens der R...
22/09/2020

Wer hat den WildWuchs in den Weingarten gelassen? Kein Glyphosat der Welt kriegt uns hier wieder raus 😁. Höchstens der Regen, aber das ist eine andere Geschichte.
WildWuchs: Theater im Grünen steht in voller Frucht und ist erntereif. Gut, dass am 24.9. Premiere ist. Kommt, solange der Vorrat an Stühlen reicht.* Und bringt sicherheitshalber mal ne kuscheligen Pulli und ne Decke mit. 🎭🍇🏔

*Tipp: es sind nicht so viele Stühle da! #abstandsregeln

#kulturimweinberg

Da geht ihr hin! In erster Linie zum WildWuchs Theater, aber auch sonst!  Hingehen!P.S. Hingehen!P.P.S. am besten zum Wi...
04/09/2020

Da geht ihr hin! In erster Linie zum WildWuchs Theater, aber auch sonst! Hingehen!

P.S. Hingehen!
P.P.S. am besten zum WildWuchs Theater

Heute beginnt der Kartenvorverkauf für den NACHSOMMER an der ERBA-Spitze! 😀

Hier findet ihr das Programm:
https://www.koepfe-fuer-kultur.de/wp-content/uploads/2020/08/Nachsommer_Programmflyer_web.pdf

Donnerstag und Samstag läuft noch mal die Hörpielmaschine heiß. 20:00 Uhr im Innenhof vom Palais Schrottenberg. Die Masc...
13/08/2020

Donnerstag und Samstag läuft noch mal die Hörpielmaschine heiß. 20:00 Uhr im Innenhof vom Palais Schrottenberg. Die Maschine steht still von E.M. Forster. Danke für die Schnappschüsse @maack_aesthetics #bamberg #theater #livehoerspiel #kulturinzeitenvoncorona #niemandhattedieabsichteintheaterzugründen @ Palais // Bar mit Hof

"hoch ambitioniert, nicht unanstrengend, jedoch mit viel Herzblut und Können umgesetzt und mit Gewinn zu sehen und zu hö...
04/08/2020
Das Grauen direkten Erlebens

"hoch ambitioniert, nicht unanstrengend, jedoch mit viel Herzblut und Können umgesetzt und mit Gewinn zu sehen und zu hören".
Kennt man ja 😎

Heute im FT gewesen und in der "Maschine" frei zugänglich: Die Kritik zum Live-Hörspiel "Die Maschine steht still":
https://www.infranken.de/lk/gem/das-grauen-direkten-erlebens-art-5046387

Für diejenigen, die jetzt Interesse gefasst haben: Die letzten Termine sind 13. und 15. August im Palais // Bar mit Hof

Das Theater Wildwuchs hat sich mit E. M. Forsters "Die Maschine steht still" von 1909 einer verblüffend aktuellen Science-Fiction-Geschichte angenommen.

Heute Abend brummt wieder unser Live-Hörspiel  "Die Maschine steht still". 20:00 im Hof vom  Palais // Bar mit Hof. Bis ...
01/08/2020

Heute Abend brummt wieder unser Live-Hörspiel "Die Maschine steht still". 20:00 im Hof vom Palais // Bar mit Hof. Bis später...
(Foto: Denis Meyer)

Endlich kann man mal reinhören/schauen in unsere experimentelle Hörspiel-Chimäre ⚙️🕴🤫. Irgendwann kommen dann auch die a...
24/06/2020
die maschine steht still | WildWuchs Theater Bamberg

Endlich kann man mal reinhören/schauen in unsere experimentelle Hörspiel-Chimäre ⚙️🕴🤫. Irgendwann kommen dann auch die anderen Episoden und im Juli wird Die Maschine steht still auch als Live-Höspiel zu sehen/hören sein. Aber dazu später mehr...

E.M. Forster entwarf 1909 eine Dystopie, in der sich die Menschen in der absoluten Kontaktlosigkeit eingerichtet haben, unterirdisch, isoliert und versorgt durch „DIE MASCHINE“, die ihnen alle Tätigkeiten abnimmt und auch alle sozialen Kontakte beherrscht. Fortschritt bedeutet hier: Die Dinge z...

✊🏿✊🏽✊Lange haben wir geschwiegen.Weil wir glauben, dass wir große Fragestellungen besser auf der Bühne durchleben können...
14/06/2020

✊🏿✊🏽✊
Lange haben wir geschwiegen.
Weil wir glauben, dass wir große Fragestellungen besser auf der Bühne durchleben können, als sie ins Internet zu schreiben.
Weil wir gerade vor so vielen politischen, sozialen und kulturellen Baustellen stehen, dass wir nicht wussten, wo wir anfangen soll.
Weil wir die sozialen Medien eher als Spielwiese gesehen haben, als eine Plattform für sinnvollen politischen Diskurs.
Jetzt ist aber die Zeit gekommen, unmissverständlich deutlich zu machen, wo wir stehen. Das WildWuchs Theater spricht sich geschlossen gegen jede Form von direktem oder strukturellem Rassismus und faschistischen Ideologien aus. Egal ob in den USA, vor unserer eigenen Haustür oder oder sonst irgendwo.
Das mag diejenigen von euch, die uns kennen, nicht überraschen. Aber vielleicht erreicht es noch den einen oder anderen darüber hinaus. Wir wissen, dass ein Text auf Facebook, Twitter, Instagram und wie sie alle heißen nicht die Welt aus den Angeln hebt. Im Gegenteil, wir dürfen hier nicht aufhören. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass man sich mit einer kleinen Solidaritätsbekundung freikaufen kann. Die Arbeit beginnt danach. Wir müssen uns selber noch mehr überprüfen, noch aktiver werden und noch lauter.
Euer WildWuchs Theater

#BlackLivesMatter #GeorgeFloyd #whitesilenceisviolence #DieVielen

01/06/2020

+++ Schall & Rauch Streaming Festival +++
Vorfreude!
Christoph Schliengensiefs "Mea Culpa" eine ReadyMadeOper
ab 18:00 Uhr

+++ Schall & Rauch Streaming Festival +++Nachdem tausende und abertausende Zuschriften bei uns reingeflattert kamen, per...
31/05/2020
nachtkritikstream – "Die Hamletmaschine" von Heiner Müller in der Regie von Robert Wilson

+++ Schall & Rauch Streaming Festival +++
Nachdem tausende und abertausende Zuschriften bei uns reingeflattert kamen, per PN, Mail, Post und Brieftaube "Bitte, Bitte, lasst das Festival jetzt nicht einschlafen", hauen wir noch mal eine dieser unsäglichen alten Aufzeichnungen von eigentlich geilen Sachen raus. Heiner Müllers Hamletmaschine, aber nicht von uns, sondern von Robert Wilson. Viel Vergnügen!

"Die Hamletmaschine" vom Thalia Theater Hamburg 31. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 31. Mai 2020 ab 18 Uhr bis zum 2. Juni 2020 zeigen wir Heiner Müllers "Ha

Ja, ja, ja! Sie können einfach nicht still halten. Hier mit einem Experiment zu Forsters Erzählung "Die Maschine steht s...
30/05/2020
Wildwuchs-Theater präsentiert Hörspiel "Die Maschine steht still"

Ja, ja, ja! Sie können einfach nicht still halten. Hier mit einem Experiment zu Forsters Erzählung "Die Maschine steht still" auf der Coronabühne.
🧩🎙🎚⚙️🕳🔇🐜

Das Bamberger Theater-Ensemble widmet sich in der pandemiebedingten aufführungsfreien Zeit einem Hörspiel aus dem Jahr 1909, das einiges über unsere heutige Zeit aussagt.

27/05/2020
Wilde Tiere erobern leeres Bamberg zurück #4

Unglaublich! Wilde Tiere erobern leeres Bamberg zurück #4
Gesichtet in Bamberg: Schaf im Wolfspelz. Oder ist es umgekehrt oder gar ein andres Wesen?
#altesrathaus #bamberg #oberebrücke #keinwildurinieren #sauberestadt #wildwuchs #wildtier

+++Schall und Rauch Streaming Festival+++Stuttgart. Theater Rampe mit Who run the world: Das Evangelium nach Maria / Die...
25/05/2020
Vorstellungen | THTR RMPE – Theater Rampe in Stuttgart

+++Schall und Rauch Streaming Festival+++
Stuttgart. Theater Rampe mit Who run the world: Das Evangelium nach Maria / Die Apokalypse nach Lilith (2018) von Nicoleta Esinencu.
#niemandhattedieabsichteinfestivalzuveranstalten #schallundrauch
http://theaterrampe.de

ab 20:00 für 24 Stunden: X-FREUNDE (2014) von Felicia Zeller, Regie: Marie Bues | Autorinnentheater ONLINE RAMPE Repertoire

24/05/2020
Wilde Tiere erobern leeres Bamberg zurück #3

Unglaublich! Wilde Tiere erobern leeres Bamberg zurück.
Noch nie in freier Wildbahn beobachtet! Zum ersten mal auf Video! Ich kann's noch nicht fassen!
#wildlife #wildwuchs #bamberg #rosengarten #clickbait #gibdemaffenzucker

+++Schall und Rauch Streaming Festival+++The Encounter von Complicité / Simon McBurney. Am besten ist es mit Kopfhörern....
19/05/2020
The Encounter online 15 - 22 May | Complicité / Simon McBurney

+++Schall und Rauch Streaming Festival+++
The Encounter von Complicité / Simon McBurney. Am besten ist es mit Kopfhörern. Oder aufgedrehten Boxen. Enjoy!
#niemandhattedieabsichteinfestivalzuveranstalten #schallundrauch
https://www.youtube.com/watch?time_continue=6116&v=UAl9mb21NsI&feature=emb_title

Please wear headphones to watch. RAISING FUNDS FOR THE KUIKURO COMMUNITY IN THE AMAZON TO RESIST COVID-19 https://www.justgiving.com/campaign/Kuikuroagainstc...

WildWuchsTheater
16/05/2020

WildWuchsTheater

+++Schall und Rauch Streaming Festival+++Jetzt ist es aber auch mal Zeit für einen Castorf (Der haarige Affe von Eugene ...
15/05/2020
SchauSpielHausStream

+++Schall und Rauch Streaming Festival+++
Jetzt ist es aber auch mal Zeit für einen Castorf (Der haarige Affe von Eugene O'Neill). Schnallt euch 5 Stunden 15 Minuten und stellt einen Eimer neben den Bildschirm. Es gibt nur eine Pause (Video anhalten zählt nicht).

"Das Stück muss von 8 Uhr bis wann immer es verdammt nochmal zu Ende zu sein gedenkt gehen, vielleicht Viertel vor 12. Wenn es Wiederholungen gibt, müssen die drinbleiben, weil sie absolut wichtig sind für das, was ich vermitteln will." (Eugene O'Neill)

#niemandhattedieabsichteinfestivalzubetreiben #schallundrauch

https://www.schauspielhaus.de/de_DE/onlinespielplan

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Freundinnen und Freunde des Schauspielhauses, wir vermissen Sie und hoffen, dass wir bald wieder für Sie spielen können. Bis dahin möchten wir einige Aufführungen im Rahmen unseres neuen elektronischen Programmes SchauspielHausBesuch präsentieren.

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Our Story

seit Sommer 2009 machen wir in Bamberg richtig Theater. seitdem haben wir so einiges gemacht; drinnen, draußen und im Untergrund. weiteres folgt! wir sind eine Gruppe junger Menschen, denen Theater als erweiterter Begriff am Herzen liegt. wir versuchen Probleme und Strukturen unserer Lebenswelt ausfindig zu machen und in alternativen Diskursen darzustellen. wir sind für neue Ideen offen. wir machen einfach Theater.

Comments

Kleider, Macht, Leute - ein spannendes Projekt vom WildWuchsTheater #dresscodeegal
Zündfunk-Stadtwerke über BAMBERG heute, am 2. Oktober: Mit Beiträgen über das Lichtspiel Kino & Odeon Kino, Bamberg, über das neue Vereinsheim namens Vereinshain, über Punklegende Else Admire, das WildWuchsTheater, über Maria und Mariya und ihren interkulturellen Fremdgehen Podcast und den tollen Verein Freund statt Fremd im neuen Begegnungscafe "Blaue Frieda" u.v.m. (19.05 Uhr, Bayern 2)
WildWuchsTheater
😂❤️
Das WildWuchsTheater goes griechische Mythologie: Für die Abschlussinszenierung der Spielzeit 2020/2021 wird ab Donnerstag die Eigenkreation "Pandora. Ausgebüchst" gespielt. Eine theatrale Verarbeitung von Pandemie-Frust ist dabei aber nicht geplant – eine komödiantische Annäherung an die Thematik soll die Spielzeit beenden.
Kulturschaffende sind eine der am stärksten von den aktuellen Beschränkungen betroffenen Bevölkerungsgruppen. Auch das WildWuchsTheater spürt die Auswirkungen. Wir haben mit Gründungsmitglied Frederic Heisig gesprochen. https://webecho-bamberg.de/theater-in-zeiten-von-corona/
Seit mittlerweile zehn Jahren macht das WildWuchsTheater örtliche Bühnen unsicher. Morgen Abend startet die Truppe mit „Die Hamletmaschine“ in die neue Spielzeit. Für unsere Novemberausgabe haben wir ein Interview mit den drei Gründern Frederic Heisig, Daniel Reichelt und Sebastian Stahl (Naitsabes Lhats) geführt, das ihr hier nochmal nachlesen könnt. 👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇👇 10 Jahre Wildwuchstheater Gegen jede Wahrscheinlichkeit Vor zehn Jahren wurde das WildWuchs Theater gegründet und legt seitdem großen Wert darauf, ästhetisch und inszenatorisch nicht die gleichen Wege einzuschlagen wie andere Bamberger Theatergruppen. Experimentelle Stücke, fragmentarische Handlungsabläufe, Performanceanleihen und weitere Werkzeuge aus dem Baukasten des zeitgenössischen Theaters gehören für das Ensemble zum künstlerischen Selbstverständnis. Bei Stücken wie „Srebrenica“ aus der zurückliegenden Spielzeit kommt politische Haltung dazu. Auch die Inszenierung der „Hamletmaschine“ von Heiner Müller, mit dem das Theater die kommende Spielzeit eröffnet, wird sicherlich nichts von all dem vermissen lassen. Kurz gesagt, kompatibel mit der Masse zu sein, war kein Faktor, als Frederic Heisig, Daniel Reichelt und Sebastian Stahl das Theater 2009 gründeten. Wir haben uns mit ihnen zum Gespräch getroffen. 10 Jahre WildWuchs Theater – gebt mir bitte ein paar Adjektive, die diese Zeit beschreiben. Sebastian Stahl: Nervenaufreibend. Frederic Heisig: Wild, überraschend. Das ist jetzt kein Adjektiv, aber: Gegen jede Wahrscheinlichkeit. Warum? Heisig: Auf der Basis, dass wir als Studenten angefangen haben, Theater zu machen, weil es uns am Herzen liegt, es aber in Bamberg vor allem unter ästhetischen Gesichtspunkten nicht das Theater gab, das wir gerne sehen wollten – dass sich daraus das WildWuchs Theater entwickelt hat, das wir mit einer gewissen Ernsthaftigkeit betreiben und nicht locker lassen und uns ständig auf eine gewisse Art und Weise weiterentwickeln und auch bei Rückschlägen nie aufgegeben haben, dass wir unseren Biss behalten haben – ist gegen viele Wahrscheinlichkeiten. Seid ihr da, wo ihr euch vor zehn Jahren gesehen habt? Seid ihr mit der derzeitigen Situation des WildWuchs Theaters zufrieden? Daniel Reichelt: Niemand hatte die Absicht, ein Theater zu gründen. Darum ist es schwierig zu sagen, wir wären, wo wir hinwollten. Heisig: Klares jein. Wir haben uns natürlich immer wieder Ziele gesteckt und ein Großteil davon hat sich auch immer wieder erfüllt. Von manchen sind wir auch abgerückt. Zum Beispiel hatten wir lange das Ziel, ein eigenes Theater zu haben, mit eigener Spielstätte, in der wir uns voll austoben können. Inzwischen glauben wir, dass das WildWuchs Theater besser ohne feste Spielstätte funktioniert. Die Verwaltungsarbeit, die dranhängt, das Kuratieren, führt erfahrungsgemäß dazu, dass man weniger Zeit fürs Theatermachen hat. Was unterscheidet euch von anderen Theatergruppen? Reichelt: Wir sind in dem, was wir tun, ein bisschen freier als die anderen. Das kann sich auch mal darin niederschlagen, dass wir auch mal nicht vom Erfolg verwöhnte Stücke spielen, das aber gerne tun und die Freiheit haben, es zu tun. Das können sich andere nicht leisten. Wir arbeiten eben auch sehr günstig und wenn sich ein Stück mal nicht rentiert, wird es der Verein „WildWuchs“ in irgendeiner Form schon tragen. Wir können Sachen ausprobieren, die für andere schwieriger sind. Was vielleicht auch mit unserem dilettantischen Ansatz zu tun hat, nicht an so viele Regeln gebunden zu sein. Kann man nach zehn Jahren immer noch Dilettant sein, außer man erhebt den Dilettantismus zum Programm? Reichelt: Wir sind immer dilettantisch. Es gibt Programme, die sind absichtlich sehr dilettantisch aufgebaut und zelebrieren das auch. Gehört das zu den Dingen, die ihr euch erlauben könnt und andere nicht? Reichelt: Ja. Andere könnten auch kein Stück über einen Völkermord machen. Wir schon, siehe unser Stück „Srebrenica – Nie wieder?“. Wir denken, das gehört ein bisschen zu unserem Bildungsauftrag. Ihr habt einen Bildungsauftrag? Heisig: Es ist in unserer Satzung festgehalten, dass wir einen aufklärerischen Ansatz verfolgen. Soll heißen, wir verhandeln gewisse Themen, durchlaufen gemeinsam mit dem Publikum Probleme und ermutigen das Publikum, sich seiner Vernunft zu bedienen und sich selber etwas aus unseren Stücken rauszuziehen und sich selber eine Meinung zu bilden. Wie waren die Rückmeldungen bei „Srebrenica“? Heisig: Bei „Srebrenica“ waren viele Leute im Publikum, die die Ereignisse noch sehr präsent vor Augen hatten und damals sehr intensiv miterlebt haben. Oder Leute, die vom Balkan kommen. Die waren dankbar, dass wir das gemacht haben. Für jüngere Leute war das Stück als Dokumentationstheater sehr erklärend. Fast wie ein Proseminar an der Uni. Besteht da nicht die Gefahr, zu zeigefingermäßig zu sein? Reichelt: Ja, um diese Frage haben sich die Diskussionen der Schauspielerinnen und Schauspieler im Anschluss an die Aufführungen auch oft gedreht. Welche Entwicklung hat das WildWuchs Theater hinter sich? Heisig: Es hat damit angefangen, dass wir Theater unter den ästhetischen Gesichtspunkten, die uns in Bamberg fehlten, gemacht haben. Dann kam in der Stadt mehr Theater wie dieses dazu, als das ETA Hoffmann Theater Bamberg durch den Intendantenwechsel eine Ausrichtungsänderung erfahren und dann bei vielen Inszenierungen begonnen hat, ästhetisch sozusagen in unser Gebiet reinzuwildern. Aufgrund dessen mussten wir beginnen, uns zu fragen, was uns überhaupt ausmacht, was unsere Existenzberechtigung ist, was uns abhebt. In der Hinsicht hat sich vor allem unser ästhetisches Bild verändert. Wie sehen die erwähnten Rückschläge aus? Heisig: Der größte Keil, der sich bisher reingetrieben hat, war der Wegfall des Palais Schrottenberg, wo wir eine eigene Bühne hatten. Das war für unsere Planung und Entwicklung ein herber Rückschlag. Aber wir haben uns wieder gefasst und begonnen, die neue Situation, nicht an eine Spielstätte gebunden also flexibel zu sein, an unterschiedlichen Stätten unterschiedliche Sachen machen zu können, als Stärke zu sehen. Und die Höhepunkte? Reichelt: Unsere Aufführung von „Nero“ war ein Höhepunkt, weil es das unerfolgreichste Stück ist, das wir bisher gemacht haben. Und trotz mauer Zuschauerzahlen haben wir das Stück nicht aufgegeben und immer und immer wieder gespielt. Das klingt ein wenig fatalistisch. Hat sich in den zehn Jahren Ernüchterung eingestellt? Heisig: Wir haben uns gesagt, uns nicht zu Sklaven des Erfolgs machen zu lassen. Wir machen die Sachen, die wir machen wollen. Egal, was das Publikum denkt? Heisig: Relativ ja. Reichelt: Wir hatten ja auch erfolgreiche Stücke, das darf man nicht vergessen. Beim „Sandmann“ waren bei zehn von zehn Aufführungen jeweils mehr als 100 Leute da. Oder unser mainstreamigstes Stück – „Star Wars“ – das hat Freude gemacht. Und wer weiß, vielleicht kommt in der neuen Spielzeit „Episode V – Das Imperium schlägt zurück“. Allerdings nicht wie beim letzten Mal von Shakespeare geschrieben, sondern von Johann Wolfgang von Goethe. Man soll ja auch anderen Autoren eine Chance geben. Könnt ihr einschätzen, ob ihr mittlerweile für so etwas wie einen eigenen WildWuchs-Stil bekannt seid? Stahl: Ich glaube, die Leute schätzen an uns, dass wir uns abheben, weil wir teilweise wilder sind als andere Gruppen. Das ist ein Faktor, ein anderer ist Aktualität mit Reibungsthemen. Aber hauptsächlich ist die Antwort auf die Frage, wo der Unterschied zu anderen liegt: Wir hauen auch mal auf die K***e. Heisig: Obwohl wir öfter mal an gewisse Grenzen gehen, sind die Leute weniger überrascht. Ich denke, wir haben uns ein beachtliches Stammpublikum erarbeitet. Die wissen, was auf sie zukommt. Es gibt natürlich auch immer wieder Leute, die mitgeschleift werden und dann überhaupt nicht wissen, was gerade passiert. Aber im Großen und Ganzen gibt es schon eine Grundkenntnis oder ein Grundwissen darüber, was WildWuchs ausmacht. Wie wichtig ist euch Anerkennung? Stahl: Wenn man hundertprozentig hinter einer Sache steht und sich vollständig verausgaben kann, sie mit Hingabe und Passion macht, rüberbringt, was man rüberbringen will, und dann dafür Anerkennung bekommt, dann wirkt die doppelt. Fühlt ihr euch genug gewürdigt? Reichelt: Nein. Heisig: Es wäre langsam mal Zeit für einen Kulturpreis und wenn wir ihn nicht kriegen, dann verleihen wir uns unseren eigenen Kulturpreis. Das wäre dann der WildWuchs-Theaterpreis der Welt. Eure Kolleginnen und Kollegen vom Theater im Gärtnerviertel haben vor kurzem den Kulturförderpreis… Stahl: Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. …der Stadt erhalten. Hätten ihr den auch gerne? Stahl: Das TIG hat das gut gemacht die letzten Jahre. Und der Preis geht völlig in Ordnung. Wir machen es uns natürlich etwas schwerer, Preise zu bekommen, denn unser Theaterverständnis ist oft nicht so massenkompatibel und erreicht somit insgesamt weniger Menschen. Ein Preis ist schön und bringt neben Geld auch mehr Außenwirkung, aber persönlich steh ich nicht so auf Preise. Man muss im Nachhinein dann immer genau schauen, was man macht und sich eventuell mehr rechtfertigen. Ich arbeite lieber an meinem Paar Stiefel und wenn es irgendwann mal einen Preis geben sollte, dann schön, wenn nicht ist das auch vollkommen okay. Denn wir machen das, weil wir das genau so machen wollen und nicht ob eines Strebens nach Mehr. Außerdem können wir, falls es uns irgendwann gelüsten sollte, uns ja den oben genannten WildWuchs-Theaterpreis der Welt verleihen. Und zwar jedes Jahr aufs Neue! Reichelt: Aber geil wäre es schon. Es gibt Stimmen, die munkeln, dass auch wir bei diesem Preis nicht ganz chancenlos waren. Spürt ihr schon Auswirkungen der jüngst gegründeten Interessengemeinschaft Freier Darstellender Künste? Heisig: Die Szene macht vor allem im politischen Bereich Fortschritte. Wir werden im Rathaus mehr wahrgenommen mit deutlich mehr Rückmeldung. Ob uns das etwas bringt, weiß ich nicht, aber ich finde es auf jeden Fall sinnvoll, dass wir uns einbringen und weiter zeigen, was die freie Theaterszene in Bamberg eigentlich leistet und welchen Stellenwert sie hat. Reichelt: Sie hilft schon. Man merkt eine zunehmende Wertschätzung. Wie weit das mit dem Wahlkampf für die kommende Wahl zusammenhängt, sei dahingestellt. Heisig: Insofern als dass dieses Thema bereits Wahlkampfthema geworden ist, hat die IG meine Hoffnungen bereits übertroffen. Was am Ende wirklich rauskommt, müssen wir abwarten. Stahl: Wir hoffen auf Unterstützung in Sachen Räumlichkeiten, wie es sie in anderen Städten wie zum Beispiel Erlangen schon gibt. Gerade so eine boomende Stadt wie Bamberg, die ständig wächst, braucht einfach mehr Raum für alternative Kultur. Für die Saisoneröffnung habt ihr „Hamletmaschine“ von Heiner Müller gewählt. Warum dieses Stück beziehungsweise warum nicht „Hamlet“? Heisig: Ich habe in Bamberg inoffizielle Hamlet-Festspiele ausgemacht. Das TiG und das Stadttheater haben es aufgeführt und die English Drama Group der Universität hat „Rosencrantz and Guildenstern are dead“ inszeniert. Da hat es uns weniger gereizt, den Hamlet nochmal zu machen, sondern eine Beschäftigung mit der Hamletfabel zu wählen, die eher zu uns passt und poetischer, freier oder intensiver ist. Ich hatte den Text von Heiner Müller schon lange in der Ablage liegen und er hat mich schon immer fasziniert, weil er eine unglaubliche poetische Kraft ausstrahlt. Aber auch nicht leicht zu verstehen ist. Aber ich bin der Überzeugung, dass die Bildgewalt des Stücks einen Theaterabend möglich macht, der Leute auch mitreißen kann. Das Stück hat wenig Handlung. Frederic, ist es für dich als Regisseur deswegen leichter oder schwerer zu inszenieren? Heisig: Kommt darauf an. Die Uraufführung in den 70ern ist geplatzt, wegen Konflikten während der Proben zwischen Ensemble und Regie. So kann man doch kein Theater machen, haben die Schauspieler gesagt. Das Stück setzt ein erweitertes Verständnis von Theater voraus, bei dem man zum Beispiel nicht von klaren Rollen sprechen kann. Schauspieler treten aus ihren Rollen heraus und müssen sich mit fragmentarischen Rollen anfreunden, die auch wechseln können, so dass Hamlet von mehreren Leuten gespielt wird. Auch der Text ist nicht klar gegliedert, in dem Sinne, dass nicht klar ist, wer was sagt. Mir liegen solche Stücke und ich finde einen leichten Zugang zu dieser Art von Theater. Aber ich glaube, für viele Regisseure oder Theater wäre das gar keine Option. Mit anderen Worten, man kann sich als Regisseur bedenkenlos austoben und alles reinpacken, was einem einfällt? Heisig: Kann man so sehen. Aber man hat auch noch den eigenen Anspruch, dass das Ganze Sinn ergibt, dass das Ganze nicht willkürlich daherkommt. Die Bilder, die entstehen, sollen in sich geschlossen genug sein für die Leute, die mitwirken, und dem Publikum genügend Möglichkeit geben, eigenen Sinn darin zu finden. Im ersten Abschnitt zerstückelt Hamlet seinen Vater. Wird diese Szene enthalten sein? Reichelt: Ohne zu spoilern, aber wir haben das tatsächlich schon geprobt und die Szene steht mehr oder weniger. Heisig: So viel kann ich verraten: In meinem Hamletmaschinenverständnis hat der Text eine eigene Körperlichkeit und nicht alles, was gesagt wird, muss genau so stattfinden. Wer Bebilderungstheater der Textgrundlage erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. WildWuchs Theater Bamberg Premiere „Hamletmaschine“ 19. November, 20 Uhr Palais // Bar mit Hof www.wildwuchs-bamberg.de