Hofhaus Odenhoven

Hofhaus Odenhoven Stories and photos about an old Lorraine farmhouse. Histoires et photos d'une ancienne ferme lorraine. September 2019·.was built in 1827.
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THIS OLD LORRAINE FARMHOUSE
Hofhaus Odenhoven·Donnerstag, 12. At that time still outside the small hamlet of Odenhoven, above the church and visible from far away. Among the locals it has been known as the "Hofhaus" for generations. For more than 30 years owned by the married couple Franz and Marina Götzinger, it is today above all famous for the concerts, which take place twice a year in a small

private H***y Tonk on top of the former beet cellar under the name “Backwater House-Concerts”. See www.facebook.com/backwaterhouseconcerts
In the future we intend to fill this page with details about the building history of this house, its builders and former inhabitants. We invite everyone who can contribute with stories, anecdotes or photographs to participate. We are happy to receive any information sent to: [email protected]


CETTE ANCIENNE FERME LORRAINE
a été construite en 1827. A cette époque encore à l'extérieur du petit hameau d'Odenhoven, au-dessus de l'église et visible de loin. Parmi les habitants de la région, elle est connue depuis des générations sous le nom de "Hofhaus". Depuis plus de 30 ans propriété des époux Franz et Marina Götzinger, elle est aujourd'hui surtout célèbre pour les concerts qui ont lieu deux fois par an dans un petit H***y Tonk privé au-dessus de l'ancienne cave à betteraves sous le nom "Backwater House-Concerts". Voir www.facebook.com/backwaterhouseconcerts
A l'avenir, nous avons l'intention de remplir cette page avec des détails sur l'histoire de la construction de cette maison, ses constructeurs et ses anciens habitants. Nous invitons tous ceux qui peuvent contribuer avec des histoires, des anecdotes ou des photos à participer. Nous sommes heureux de recevoir toute information envoyée à : [email protected]

DIESES ALTE LOTHRINGISCHE BAUERNHAUS..wurde 1827 erbaut. Damals noch außerhalb des kleinen Weilers Odenhoven, oberhalb der Kirche und schon von weitem sichtbar. Unter den Einheimischen ist es seit Generationen als "Hofhaus" bekannt. Seit mehr als 30 Jahren im Besitz des Ehepaares Franz und Marina Götzinger, ist es heute vor allem bekannt für die Konzerte, die zweimal im Jahr in einem kleinen privaten H***y Tonk auf dem ehemaligen Rübenkeller unter dem Namen "Backwater House-Concerts" stattfinden. Siehe www.facebook.com/backwaterhouseconcerts
In Zukunft wollen wir diese Seite mit Details zur Baugeschichte dieses Hauses, seiner Erbauer und ehemaligen Bewohner füllen. Wir laden alle ein, die mit Geschichten, Anekdoten oder Fotos dazu beitragen können. Wir freuen uns über jede Information, die an folgende Adresse geschickt wird: [email protected]

16/02/2026
Wie das Südwestdeutsche ist auch das Lothringer (Bauern-) Haus ein sog. Einhaus. Wohntrakt, Stall und Scheune befinden s...
04/07/2025

Wie das Südwestdeutsche ist auch das Lothringer (Bauern-) Haus ein sog. Einhaus. Wohntrakt, Stall und Scheune befinden sich unter einem Dach mit einem durchlaufenden First. Bei diesem Haus trennt eine giebelhohe Brandmauer den Wohn- vom Wirtschaftsteil. Der Hausflur ist hier eher eine Art Gasse zwischen den Bereichen. Diese "Gasse" ist mit zugerichteten Steinplatten belegt. Der Plattenbelag hat zur Sraßenseite hin ein etwa 2%iges Gefälle. Zusammen mit dem leicht konkaven Profil des Bodens ergibt sich so ein praktischer "Rinnstein", der Schmutzwasser zuverlässig nach draußen befördert. So konnte man den Putzeimer einfach durch die offene Küchentür leeren.

In den 1950/60er Jahren wurde dieses Gefälle begradigt, wodurch der Flurboden zur Hintertür (Hoftür) um ca. 10 cm abgesenkt wurde, während er zur Haustür (Straßenseite) hin um das gleiche Maß anstieg. Um Platz für die nun höher sitzende Haustür zu schaffen, musste das Oberlicht entfernt und die Haustürtreppe entsprechend angepasst werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden sowohl die originale Haustür als auch die alte Treppe durch Modelle ersetzt, die damals modern waren. Auch der neue Fliesenbelag entsprach dem Geschmack der Zeit.

Die Arbeiten zur Wiederherstellung des Originalzustands wurden mehrfach unterbrochen und zogen sich über mehrere Jahre hin. Beim Abbruch eines Bauernhauses in Filstroff wurden zeitgenössische Treppenstufen gefunden, wenn auch einfachere als die ursprünglichen. Bei Aufräumarbeiten tauchten Reste der alten Haustür auf, die aufwändig restauriert und ergänzt werden konnten. Zudem wurde ein neues Oberlicht eingesetzt. Einige der steinernen Bodenplatten hatten unter Fliesen und Estrich die Zeit überdauert und wurden sorgfältig wieder freigelegt. Für den Rest des Flurbodens liegen Steinplatten bereit, die im Laufe der Jahre zusammengetragen wurden. Es bleibt noch Einiges zu tun.
⚒🪒💪😎

DAS WEGKREUZ AM HOFHAUS ODENHOVENErste Weg- oder Flurkreuze sind seit dem 14.Jhd belegt. Aufgestellt wurden sie stets  a...
09/04/2025

DAS WEGKREUZ AM HOFHAUS ODENHOVEN

Erste Weg- oder Flurkreuze sind seit dem 14.Jhd belegt. Aufgestellt wurden sie stets an öffentlichen Wegen, besonders an Wegkreuzungen oder -gabelungen, häufig am Ortsausgang, wo man auf dem Weg zur Feldarbeit kurz innehalten und um einen guten Tag bitten konnte.

Das Kreuz am Ortsausgang von Odenhoven (Bild 1), wo sich die Wege nach Tromborn und Brettnach trennen, ist nicht das erste an dieser Stelle. Vor dem letzten Krieg stand hier ein deutlich größeres Exemplar (Bild 2), auch dieses schon aus Gusseisen, mit einer Madonna im Zentrum und einer Figurengruppe am Fuß. Es ist anzunehmen, dass auch dieses Kreuz seine Vorgänger hatte, vermutlich aus Stein und sicherlich älter als das 1827 dahinter errichtete Hofhaus.

1988: Auf dem gemauerten Sockel, heute integrativer Bestandteil der hofeigenen Küchengartenmauer, ist nur noch ein ca. 16 cm hoher Stumpf des Kreuzes vorhanden.

1989: Der Hauptteil des Kreuzes wird bei Räumarbeiten im alten Hofhaus unter einer Ansammlung von Schutt entdeckt. In der Lehrwerkstatt der Dillinger Hütte werden die Komponenten wieder zusammengefügt und fehlende Elemente nachgeschmiedet und ergänzt. (Bild 3 + 4)

1990: Das restaurierte Kreuz wird am ursprünglichen Standort wieder aufgestellt. (Bild 5)

2001: Aufgrund am Original erkennbarer, ältester Farbreste erhält es seine endgültige Lackierung samt partieller Vergoldung. (Bild 6)

2025: Lackierung und Vergoldung, ein Vierteljahrhundet der Witterung ausgesetzt, erfahren eine nötig gewordene Auffrischung.

HERKUNFT
Kreuze aus Gusseisen findet man ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts, als durch die rasante Entwicklung der technischen Möglichkeiten auf dem Gebiet des Eisengusses für immer mehr Dinge
des täglichen Lebens, der darstellenden Kunst und des Baugewerbes auf den relativ
billigen und doch äußerst stabilen Rohstoff Gusseisen zugegriffen wurde. Schon um 1800 hatte jede größere Gießerei, aber auch eine Vielzahl heute nicht mehr bekannter kleinerer Betriebe, dieses Produkt im Angebot.

Unser Kreuz stammt aus der Gießerei TUSEY bei Vaucouleurs an der Meuse, erkennbar an der Inschrift auf seinem Fuß „GASNE TUSEY MEUS(E)“ (Bild 7). Der Name Gasne verweist auf den „maitre de forge“ Louis Gasne, von 1874 bis 1896 Inhaber des Betriebs (Bild 8 ). Das Modell für das Kreuz könnte von L. Thiriot stammen, einem Modelleigentümer aus Paris, mit dem Gasne, wie schon sein Vorgänger Ed. Zégut einen Vertrag geschlossen hatte. Der 1890 von Gasne herausgegebene Katalg enthält auch alle Modelle aus dem Thiriot-Katalog (1887).

IKONOGRAFIE + BEDEUTUNG
Die sehr spezielle und eindeutige ikonographische Aussage dieses Exemplars – die Darstellung und Lobpreisung des Hl.Sakramentes der Eucharistie - und seine direkte Nachbarschaft zur Pfarrkirche, legen nahe, dass dieses Kreuz als ein Bestandteil des liturgischen Gemeindelebens aufgestellt und genutzt wurde.
Hier versammelten sich, bis in die jüngste Vergangenheit, am Weißen Sonntag die Kommunionskinder der Pfarrei, wo sie vom Pfarrer begrüßt und dann in einer feierlichen Prozession zur Kirche geführt wurden. (Bild 9)

Im Zentrum des Kreuzes steht in einem offenen Kreis der Kelch mit der Hostie, Symbole für das Blut und den Leib Christi, sein Opfer für die Menschheit, und für deren immer wiederkehrende Anwesenheit in der Hl. Eucharistie. Die Hostie selbst, verziert mit den Strahlen der Sonne, erscheint hinter dem Rand des Kelches wie die aufgehende Sonne am Horizont. Gleichzeitig dient sie dem daraufstehenden kleinen Kreuz als Basis und erinnert mit ihrem sichtbaren Halbkreis an bekannte stilisierte Darstellungen des Golgatha-Hügels, auf dem das Kreuz errichtet war. Dieses kleine Kreuz weist noch einmal auf den Opfertod Jesu Christi hin und die Art und Weise, wie er stattgefunden hat. (Bild 10a + b)

Ummantelt wird die Darstellung von einem flatternden Spruchband mit der Inschrift :
„O salutaris hostia“ (O heilbringende Opfergabe/Hostie) Hierbei handelt es sich um die erste Zeile der letzten beiden Verse des lateinischen Kirchenliedes „Verbum supernum prodiens“, eines Hymnus, den Thomas von Aquin für das Morgengebet am Fronleichnamsfest schrieb. Diese letzten beiden Verse sind oft für sich als Gesang zum Eucharistischen Segen oder zur Kommunion verwendet worden.

RECHTZEITIG VOR OSTERN ist es wieder auf seinem Platz: Das alte Wegkreuz wurde vor 20 Jahren aufwändig restauriert und h...
26/03/2025

RECHTZEITIG VOR OSTERN ist es wieder auf seinem Platz:
Das alte Wegkreuz wurde vor 20 Jahren aufwändig restauriert und hat seitdem Wind und Wetter tapfer standgehalten.Nach dieser langen Zeit hatte es sich eine kleine Auffrischung verdient und ist jetzt bereit für die nächsten 2 Jahrzehnte. ⛅️☔️

Kann man ein Stück Land besitzen? Ein altes Haus? Oder sind wir nur vorübergehende Hüter eines Ortes? Seit jetzt 35 Jahr...
30/11/2024

Kann man ein Stück Land besitzen? Ein altes Haus? Oder sind wir nur vorübergehende Hüter eines Ortes? Seit jetzt 35 Jahren widmen sich die aktuellen Bewohner behutsam der Renovierung des alten Hofhauses. Sie bemühen sich, es instand zuhalten und vorsichtig an neue Anforderungen anzupassen – und dabei gleichzeitig sein Gesicht, seine Würde und seine Geschichte zu bewahren.
Der Lohn: Ein lebendiges Zuhause, das Geschichten flüstert für jene, die bereit sind zuzuhören. Ein Ort, an dem Langeweile keine Chance hat - wo jede Wand eine Chronik, jeder Winkel ein Geheimnis birgt.

WIR FREUEN UNS, dass das Hofhaus nun wieder seine historische Eingangstür hat!Es hat ein paar Jährchen gedauert, bis die...
25/08/2024

WIR FREUEN UNS, dass das Hofhaus nun wieder seine historische Eingangstür hat!
Es hat ein paar Jährchen gedauert, bis die originale Tür von 1827 wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren konnte. In den 1960er Jahren wurde die alte Tür durch eine neue ersetzt. Mehr als 30 Jahre später fanden wir dann die Überreste der alten Tür in den Ruinen des ehemaligen Rübenkellers.
Aber es gab zunächst Wichtigeres zu tun, bevor auch diese Fundstücke endlich den Weg in unsere Werkstatt fanden und in wochenlanger Arbeit restauriert, teilweise ergänzt und mit zeitgenössischen Beschlägen versehen werden konnten. Nach einem Anstrich mit historischer Leinölfarbe strahlt die alte Tür jetzt wieder in neuem Glanz!

Heute die ersten Schneeflocken! Kommt da noch was bis Weihnachten? ⛄️
04/12/2023

Heute die ersten Schneeflocken! Kommt da noch was bis Weihnachten? ⛄️

Mit zwei phantastischen Konzerten ist dieses Jahr die Musik zurückgekehrt ins Hofhaus. Ein paar Eindrücke findet ihr auf...
02/12/2023

Mit zwei phantastischen Konzerten ist dieses Jahr die Musik zurückgekehrt ins Hofhaus. Ein paar Eindrücke findet ihr auf unserer Seite Backwater House-Concerts.

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