14/06/2026
Maria Leitner – literarische Chronistin des Berliner Alltagslebens der 1920er und 1930er Jahre
Mittwoch, 17.6., 19.00 Uhr, Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße Wuppertal, Eintritt: 5€
Vortrag von Prof. i.R. Dr. Gabriele Sander. Es liest Julia Wolff.
Der Vortragsabend bietet die Möglichkeit, Maria Leitner als seismographische Beobachterin des Berliner Großstadtlebens in der späten Weimarer Republik und kurz nach Beginn des Dritten Reichs kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen ihre Reportagen, in denen sie ein breites Spektrum vor allem weiblicher Lebensformen und Reaktionsweisen auf gesellschaftspolitische und private Krisen entfaltet. Vorgestellt werden aber auch ihre drei neusachlichen Romane Hotel Amerika (1930), Mädchen mit drei Namen. Ein kleiner Berliner Roman (1932) und Elisabeth, ein Hitlermädchen; dieser 1937 in der Exilzeitschrift Pariser Tageblatt in Fortsetzungen abgedruckte Roman der deutschen Jugend beruht auf ihren Undercover-Reisen durch Deutschland 1934.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem , der .wuppertal GEDOK, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal e.V. und dem Literaturhaus Wuppertal e. V. statt.