Grüner Zoo Wuppertal

Grüner Zoo Wuppertal Der Zoologische Garten Wuppertal ist einer der ältesten und traditionsreichsten Deutschlands. Der a Der Zoo ist ganzjährig geöffnet, geschlossen nur am 25.12. (1.

Weihnachtstag)

05/10/2026

Rivers of Sulawesi – mehr als nur ein neues Zuhause für unsere Hirscheber

In unserer neuen, vom Zoo-Verein Wuppertal aus Patenschaftsgeldern finanzierten Anlage „Rivers of Sulawesi“ haben unsere Sulawesi-Hirscheber einen neuen Lebensraum erhalten. Gleichzeitig ist die Anlage ein wichtiger Baustein für den Schutz dieser bedrohten Tierart.

Hirscheber gehören zur Familie der Echten Schweine und kommen nur auf der indonesischen Insel Sulawesi sowie einigen vorgelagerten Inseln vor. Unterschieden werden drei Arten: der Sulawesi-Hirscheber, der Molukken-Hirscheber und der Togian-Hirscheber.

Neben Bedrohungen wie Lebensraumzerstörung und Wilderei, sind Hirscheber heute auch von der sich rasant ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) bedroht. Seit 2018 hat sich die Viruserkrankung rasch in Asien ausgebreitet. Die dort heimischen Wildschweinarten haben keine Abwehrkräfte gegen das Virus. Im Oktober 2023 gab es erste bestätigte Fälle beim Sulawesi-Hirscheber. Inzwischen wurden Ausbrüche aus allen sechs Provinzen Sulawesis gemeldet.

Eine aktuelle Veröffentlichung von 31 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zeigt, dass die Afrikanische Schweinepest bereits zu massiven Bestandseinbrüchen bei mehreren in Asien heimischen Wildschweinarten geführt hat. Bei einigen Populationen gingen die Bestände innerhalb weniger Monate nach Auftreten des Virus um mehr als 80 Prozent zurück. Das zeigt wie schnell eine Tierart an den Rand der Ausrottung gebracht werden kann.

Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift Nature Reviews Biodiversity erschienen und legt zugleich erstmals einen umfassenden Notfallaktionsplan vor, um die drohende Ausrottung betroffener Wildschweinarten zu verhindern.

Für die Hirscheber ist die Situation besonders kritisch, denn sie haben eine vergleichsweise langsame Fortpflanzungsrate. Sie bringen meist nur ein bis zwei, gelegentlich drei Jungtiere zur Welt. Nach einem starken Einbruch der Population kann sich der Bestand deshalb nur langsam wieder erholen.

Im Rahmen der IUCN-Neubewertungen wird der Sulawesi-Hirscheber daher auf der Roten Liste von „gefährdet“ auf „vom Aussterben bedroht“ hochgestuft.

Für die beiden anderen Hirscheberarten sind bislang keine bestätigten ASP-Fälle bekannt. Aufgrund der zunehmenden Bedrohungssituation werden jedoch auch sie vorsorglich als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.

Der von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgestellte Fahrplan umfasst acht Maßnahmen, von denen drei besonders dringend umgesetzt werden müssen. Dazu gehören Frühwarnsysteme für ASP-Ausbrüche, die Einrichtung von Notfallfonds sowie insbesondere der Ex-situ-Artenschutz – also der Aufbau und die Erhaltung von Reservepopulationen außerhalb des natürlichen Lebensraums. Zoos spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Nachzucht in menschlicher Obhut kann maßgeblich dazu beitragen, dass bedrohte Arten überleben.

Auch der Grüne Zoo Wuppertal leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Bereits fünf Hirscheber-Jungtiere wurden bei uns in den letzten Jahren erfolgreich aufgezogen. Unsere Weibchen werden in Kürze wieder Gesellschaft von einem Männchen bekommen, damit die Zucht fortgesetzt wird.

Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. und der Grüne Zoo unterstützen zudem ein Schutzprojekt für Togian-Hirscheber in ihrem natürlichem Lebensraum. Das Projekt wird gemeinsam mit der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. - ZGAP und der indonesischen Naturschutzorganisation KASI Foundation umgesetzt.

Damit verbindet „Rivers of Sulawesi“ zwei wichtige Säulen des Artenschutzes: den Schutz bedrohter Arten in ihrem natürlichen Lebensraum und die Erhaltung von Reservepopulationen in menschlicher Obhut.

02/10/2026

Aktionstag für den Drill im Grünen Zoo Wuppertal

Am Sonntag, 4. Oktober, dreht sich von 9 bis 16 Uhr im Grünen Zoo Wuppertal alles um eine der am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas: den Drill.

Bei unseren Drills gibt es gerade ganz frischen Nachwuchs zu entdecken: Am 21. September hat Weibchen Traceuse ihr zweites Jungtier zur Welt gebracht. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr den Nachwuchs eng an Mamas Bauch beobachten.

Vater Raul fällt vor allem durch sein farbenfrohes Hinterteil auf. Warum ist es eigentlich so leuchtend blau-violett gefärbt? Das und vieles mehr erfahrt ihr am Aktionstag.

📍 Kommentierte Fütterungen der Drills um 12 und 16 Uhr

📍Einblicke in das Leben und Sozialverhalten der Drills durch unser Tierpflegeteam

📍 Glücksrad: Beim Zoo-Verein Wuppertal e.V. gewinnt jeder Dreh!

📍 Drill-Patenschaft: Zum Aktionstag könnt ihr am Infostand des Zoo-Vereins eine Patenschaft für einen Drill zum halben Preis abschließen – für 150 statt 300 Euro.

📍 Quiz mit Gewinnspiel, Bastelaktionen und Kinderschminken

📍Jede Menge Informationen über Drills, die Bedrohungen in ihrer Heimat und ihren Schutz

Auch Rettet den Drill e.V. ist mit einem Informationsstand dabei. Der Verein setzt sich für den Erhalt des Drills und seines natürlichen Lebensraums in Nigeria, Kamerun und auf der Insel Bioko ein und wird schon seit vielen Jahren vom Grünen Zoo und dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. unterstützt.

👉 Mit eurem Besuch könnt ihr gleichzeitig etwas für den Schutz der Drills tun! Die Spenden des Aktionstages gehen vollständig an Rettet den Drill.

📅 Sonntag, 4. Oktober 2026
⏰ 9–16 Uhr

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Thementag - Drill AffenAm Sonntag, den 4. Oktober 2026, rücken wir eine der seltensten Primatenarten Afrikas in den Mitt...
01/10/2026

Thementag - Drill Affen

Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, rücken wir eine der seltensten Primatenarten Afrikas in den Mittelpunkt.

Von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr findet ein abwechslungsreiches Programm aus exklusiven Einblicken, Mitmachaktionen und wichtiger Aufklärungsarbeit statt.

Da der Bestand und der natürliche Lebensraum des Drills rapide abnehmen, bietet dieser Thementag eine wertvolle Gelegenheit, das Bewusstsein für deren Schutz und den Erhalt ihrer Heimat aktiv zu schärfen.
Das Tierpflege-Team stellt die faszinierenden Primaten direkt an der Anlage vor und gibt bei kommentierten Fütterungen spannende Einblicke in deren Lebensweise sowie das Sozialverhalten. Zudem ist der Rettet den Drill e.V. mit einem Informationsstand vor Ort vertreten. Die Vereinsmitglieder informieren über die wichtige Artenschutzarbeit in Afrika und zeigen auf, wie jeder Einzelne zum Überleben dieser bedrohten Tiere beitragen kann.

Ein abwechslungsreiches Quiz mit integriertem Gewinnspiel fordert das Wissen der Anwesenden heraus und verspricht eine spielerische Entdeckungsreise für die ganze Familie. Kreative Bastelaktionen und ein buntes Kinderschminken runden das Programm ab und machen den Tag zu einem wertvollen und erlebnisreichen Ausflug für Groß und Klein.

Der Grüne Zoo Wuppertal lädt alle herzlich ein, diesen Aktionstage zu besuchen, die Tierwelt zu erleben und einen aktiven Beitrag zum weltweiten Naturschutz zu leisten.

Ungewöhnliche Luchs-Geburt im AugustBereits Ende Mai hatte unsere Karpatenluchs-Katze Missy ein Jungtier zur Welt gebrac...
28/09/2026

Ungewöhnliche Luchs-Geburt im August

Bereits Ende Mai hatte unsere Karpatenluchs-Katze Missy ein Jungtier zur Welt gebracht, das leider tot geboren wurde. Kürzlich gab es erneut Nachwuchs, allerdings zu einem für Luchse äußerst ungewöhnlichen Zeitpunkt: Im August brachte Missy ein weibliches Jungtier zur Welt. Leider überlebte auch dieser Nachwuchs nicht und verstarb am folgenden Tag.

Luchse sind Einzelgänger und kommen normalerweise nur einmal im Jahr zur Paarungszeit – zwischen Februar und April – zusammen. Die Jungtiere werden dann im Mai oder Juni geboren. Eine Geburt im August ist eine ausgesprochen seltene Ausnahme.

Missy und Viktor leben bei uns im Zoo dauerhaft zusammen und begegnen sich nicht nur zur Paarungszeit. Nach dem Verlust des ersten Wurfes kam es dann zu einer erneuten Paarung. Auch in der Natur wurden solche außergewöhnlichen zweiten Würfe jedoch bereits vereinzelt beobachtet.

Nachdem das Jungtier am 13. August entdeckt worden war, wurde der Weg an der Luchsanlage abgesperrt, um Missy die nötige Ruhe für die Aufzucht ihres Jungtieres zu gewährleisten. Zur Beobachtung der Tiere standen uns Wildkameras zur Verfügung, die der BUND finanziert und bereits einige Wochen zuvor in der Anlage angebracht hatte.

Die Aufnahmen zeigten, dass Missy im Umgang mit ihrem Jungtier noch sehr unsicher war. Sie trug es lange umher, es konnte jedoch nicht beobachtet werden, dass sie es säugte. Am folgenden Tag verstarb das Jungtier. Die pathologische Untersuchung ergab, dass es keine Nahrung aufgenommen hatte.

Auf eine Handaufzucht wurde aus mehreren Gründen bewusst verzichtet: Eine Aufzucht durch den Menschen kann dazu führen, dass Jungtiere kein normales Sozialverhalten gegenüber Artgenossen entwickeln. Dies kann sich später unter anderem auf die Fortpflanzung und die eigene Jungtieraufzucht auswirken.

Gleichzeitig könnte der Nachwuchs von Missy und Viktor perspektivisch für eine Auswilderung infrage kommen. Dafür ist es besonders wichtig, den Kontakt zu Menschen so gering wie möglich zu halten und den Tieren die Möglichkeit zu geben, ein natürliches Verhalten zu entwickeln.

Auch für Missy selbst ist die Erfahrung mit einem Jungtier von Bedeutung. Die Zeit, die sie mit ihrem Nachwuchs verbringen konnte, bot ihr die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit einem Jungtier zu sammeln.

Inzwischen wurde die Luchsanlage noch einmal angepasst, um Missy künftig noch mehr Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe zu bieten. Dafür wurden unter anderem zusätzliche geschützte Höhlen geschaffen.

Auch wenn wir uns auch diesmal einen glücklicheren Ausgang gewünscht hätten, ist diese Geburt ein wichtiger Erfolg. Wir sind froh, dass unser Luchspaar so gut harmoniert und hoffen, dass es Missy beim nächsten Mal gelingt, ihren Nachwuchs erfolgreich aufzuziehen. Dieser könnte künftig eine wichtige Rolle bei der Wiederansiedlung des Karpatenluchses in Nordrhein-Westfalen spielen.

Der letzte wildlebende Luchs in NRW wurde 1745 erlegt. Das Luchsprojekt NRW setzt sich durch das Einbeziehen vieler verschiedener Stakeholder für die Rückkehr der Art ein. Ziel ist es, geeignete Lebensräume zu erschließen, bestehende Luchsvorkommen für einen genetischen Austausch besser miteinander zu vernetzen und langfristig die Voraussetzungen für die Auswilderung geeigneter Tiere zu schaffen.

Patentag im Grünen Zoo WuppertalAls Dank für ihre Unterstützung wurden am 12. September alle Patinnen und Paten für Tier...
26/09/2026

Patentag im Grünen Zoo Wuppertal

Als Dank für ihre Unterstützung wurden am 12. September alle Patinnen und Paten für Tiere und Pflanzen zum jährlichen Patentag in den Grünen Zoo Wuppertal eingeladen.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff begrüßte gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz und dem 1. Vorsitzenden des Zoo-Vereins Bruno Hensel die anwesenden Patinnen und Paten.

Diese konnten sich am Infostand des Zoo-Vereins über die Verwendung der Patengelder informieren und mit Tierpflegenden sowie dem Zooleitungsteam ins Gespräch kommen. Bei Führungen durch den Zoo gab es jede Menge Neuigkeiten zu erfahren. Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität standen zwei Zoomobile bereit, die eine bequeme Fahrt durch den Zoo ermöglichten.

Erstmals wurden in diesem Jahr sämtliche externen Baukosten einer Anlage ausschließlich aus Patenschaftsmitteln finanziert. Rund 200.000 Euro wurden vom Zoo-Verein in „Rivers of Sulawesi“ investiert – einer Gemeinschaftsanlage für Sulawesi-Hirscheber und Kurzkrallenotter. Auch Balistare und Palawan-Pfaufasane haben hier eine neue Voliere bezogen. Die neue Anlage wurde offiziell am diesjährigen Patentag eröffnet.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff erhielt eine Ehrenpatenschaft für einen Sulawesi-Hirscheber.

Die Patenschaften werden vom Zoo-Verein Wuppertal betreut. Als Patin oder Pate übernimmt man eine symbolische Patenschaft für ein Tier oder eine Pflanze im Grünen Zoo. Die Spende kommt allerdings nicht nur dem eigenen Patentier zu Gute, sondern fließt in das Gesamtbudget ein und macht besondere Anschaffungen und Projekte möglich, die aus den regulären Mitteln des Zoos nicht finanziert werden könnten.

Ihr möchtet selbst eine Patenschaft übernehmen? Es kann für jedes Tier und jede Pflanze im Grünen Zoo eine Patenschaft abgeschlossen werden. Die jährlichen Kosten liegen je nach Tierart zwischen 75 und 3.000 Euro.

Weitere Informationen findet ihr hier: https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/Tierpatenschaften/patenschaften.php

23/09/2026

Tuffis Fußabdruck für den Artenschutz

Beim Elefantentag am Sonntag, dem 27. September, könnt ihr von 9.00 bis 16.00 Uhr ein ganz besonderes Souvenir erwerben: Originale Fußabdrücke unserer Elefantenkuh Tuffi auf Leinwand. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Big Life Foundation zugute und unterstützt damit den Schutz von Elefanten in ihrem natürlichen Lebensraum.

Doch wie entsteht eigentlich so ein Fußabdruck?
Unser Tierpflegeteam hat sich das Medical Training mit den Elefanten dabei zunutze gemacht. Tuffi ist durch dieses Training daran gewöhnt, dass ihre Füße angefasst, kontrolliert und gepflegt werden. Die Erstellung der Fußabdrücke ließ sich deshalb prima in dieses vertraute Training integrieren.

Dabei lässt sich auch gut erkennen, dass die Unterseite eines Elefantenfußes keineswegs glatt ist. Das unregelmäßige Profil der Fußsohle sorgt für zusätzlichen Halt und hilft den Tieren, auf unterschiedlichen Untergründen sicher aufzutreten.

Beim Elefantentag erwarten euch noch weitere Highlights. Nutzt die Gelegenheit, mit unserem Elefantenpflege-Team ins Gespräch zu kommen und bei exklusiven Führungen spannende Blicke hinter die Kulissen der Anlage zu werfen.

Macht bei der großen Verlosung mit, bei der als Hauptpreis eine exklusive Führung inklusive Zoo-Eintritt und einer Überraschung winkt.

Auch der Zoo-Verein Wuppertal e.V. gibt Einblicke in seine Arbeit. Beim Glücksrad könnt ihr tolle Preise erspielen.

Kommt zum Elefantentag, informiert euch über die Grauen Riesen und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Elefanten in ihrem angestammten Lebensraum.

Nachwuchs bei den DrillsHeute in den frühen Morgenstunden wurde ein männliches Drill-Jungtier geboren. Für Mutter Traceu...
21/09/2026

Nachwuchs bei den Drills

Heute in den frühen Morgenstunden wurde ein männliches Drill-Jungtier geboren. Für Mutter Traceuse ist es bereits der zweite Nachwuchs. Sie kümmert sich fürsorglich und trägt ihn stets eng am Körper. Vater ist der neunjährige Raul.

Neben Traceuse, Raul und ihrem Jungtier leben noch drei weitere Drills bei uns im Grünen Zoo: Traceuses 2-jähriger Sohn Kito sowie das Weibchen Uyo mit ihrer neun Monate alten Tochter Mardea.

Wir beteiligen uns mit der Zucht der Drills am EAZA Ex-situ-Programm (EEP). Ziel dieses Zuchtprogramms ist es, eine genetisch vielfältige Reservepopulation aufzubauen und so einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt der Art zu leisten.

Drills gehören zu den am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Kamerun, Nigeria und auf der Insel Bioko. Wilderei und Lebensraumzerstörung sorgen dafür, dass die Bestände dieser Regenwaldbewohner immer mehr zurück gehen.

Wenn ihr mehr über diese faszinierenden Affen und ihren Schutz erfahren möchtet, dann kommt am 4. Oktober 2026 zum Drill-Aktionstag bei uns im Grünen Zoo. Von 9 bis 16 Uhr dreht sich alles um die Drills.

An verschiedenen Informations- und Aktionsständen erfahrt ihr Wissenswertes über ihre Lebensweise, ihre Gefährdung und die Schutzprojekte in ihrem natürlichen Lebensraum. Außerdem erwarten euch kommentierte Fütterungen, Bastelaktionen und ein Quiz mit Gewinnspiel.

Auch die Arbeit von Rettet den Drill e.V. wird vorgestellt. Der Verein setzt sich dafür ein, den Drill in seinem natürlichen Lebensraum zu erhalten und wird vom Grünen Zoo Wuppertal und dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. schon seit vielen Jahren unterstützt.

20/09/2026

Elefantentag im Grünen Zoo Wuppertal 🐘

Am Sonntag, 27. September, dreht sich im Grünen Zoo Wuppertal von 9 bis 16 Uhr alles um die Afrikanischen Elefanten.

Rund um unser Elefantenhaus erwarten euch interessante Einblicke und Aktionen:

🐘 Führungen hinter die Kulissen, auch als spezielle kindgerechte Führung (💶 Kinder bis 14 Jahre 3 €, Erwachsene ab 15 Jahren 10 €)

🐘 Kommentiertes Elefantentraining

🐘 Kinderschminken und Bastelaktionen

🐘 Gewinnspiel

🐘 Infos über Elefanten und ihren Schutz

👣 Und als ganz besondere Erinnerung könnt ihr originale Fußabdrücke unserer Elefantenkuh Tuffi erwerben. Damit erhaltet ihr nicht nur ein einzigartiges Kunstwerk, sondern leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Elefanten in ihrem angestammten Lebensraum.

Der Elefantentag soll nicht nur Wissen über diese faszinierenden Tiere vermitteln, sondern auch ganz konkret zu ihrem Schutz in der Natur beitragen. Alle Erlöse des Aktionstages gehen an die Big Life Foundation, die sich für die Erhaltung der Elefanten und ihrer Lebensräume in Ostafrika einsetzt.

🎟️ Die Tickets für die Führungen hinter die Kulissen gibt es am Veranstaltungstag – solange der Vorrat reicht – am Infostand im Elefantenhaus. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

ℹ️ Wichtig: An den Aktionsständen ist nur Barzahlung möglich.

Kommt vorbei und entdeckt die Welt der Elefanten!

Internationaler Tag des Roten PandasHeute ist der Tag des Roten Pandas. Der auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannte B...
19/09/2026

Internationaler Tag des Roten Pandas

Heute ist der Tag des Roten Pandas. Der auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannte Bewohner der Bergwälder des Himalayas ist stark gefährdet. Bedrohungsfaktoren sind der Verlust und die Zerschneidung des Lebensraums sowie Wilderei.

Der Grüne Zoo Wuppertal unterstützt deshalb mit seinem Naturschutzeuro das Red Panda Network. Die Organisation setzt sich in Nepal direkt für den Schutz der Roten Pandas und ihrer Lebensräume ein.

🌳 Wälder schützen und wieder miteinander verbinden
Das Red Panda Network pflanzt Bäume, renaturiert Lebensräume und arbeitet daran, wichtige Waldgebiete miteinander zu verbinden. Mittlerweile wurden fast eine Million Bäume im Lebensraum der Roten Pandas gepflanzt.

🌳 Wälder überwachen
Ein Netzwerk aus lokalen „Forest Guardians“ kontrolliert die Lebensräume, dokumentiert Sichtungen von Roten Pandas, entfernt Fallen und Schlingen und meldet illegale Aktivitäten.

🌳 Forschen und beobachten
Durch wissenschaftliches Monitoring wird untersucht, wo Rote Pandas vorkommen und wie sich ihre Lebensräume verändern. Die gewonnenen Daten helfen dabei, Schutzmaßnahmen gezielt zu planen.

🌳 Bevölkerung einbeziehen
Naturschutz kann langfristig nur funktionieren, wenn die Menschen, die vom Wald abhängig sind, gleichzeitig eine wirtschaftliche Perspektive haben. Deshalb findet Naturschutz gemeinsam mit den Menschen vor Ort statt. Das Red Panda Network schafft nachhaltige Einkommensmöglichkeiten, beispielsweise durch Ökotourismus, Ausbildung und Qualifizierung.

Der Grüne Zoo Wuppertal trägt zudem durch koordinierte Zucht im Rahmen des EAZA Ex-situ-Programms (EEP) zum Erhalt einer gesunden Reservepopulation der Roten Pandas bei.

Nachwuchs bei den ChileflamingosAm 8. September ist in   ein Chileflamingo-Küken geschlüpft. Flamingos bauen kegelförmig...
18/09/2026

Nachwuchs bei den Chileflamingos

Am 8. September ist in ein Chileflamingo-Küken geschlüpft. Flamingos bauen kegelförmige Bruthügel aus Schlamm am Ufer von Gewässern. In die Nestmulde wird ein einzelnes Ei gelegt, das abwechselnd von beiden Partnern bebrütet wird. Auch nach dem Schlüpfen kümmern sich Mutter und Vater gemeinsam um ihren Nachwuchs.

Inzwischen hat das Flamingo-Küken seinen Brutkegel verlassen und beginnt, gemeinsam mit seinen Eltern die Umgebung zu erkunden. Dabei zeigte sich jedoch, dass die Kolonie wenig Erfahrung im Umgang mit Küken hat. Einige Tiere versuchten wiederholt, das Jungtier mit kräftigen Schnabelstößen zu vertreiben.

Für die Eltern und ihr Küken bedeutete dies eine sehr stressige Situation, denn die Elterntiere mussten ihren Nachwuchs immer wieder verteidigen.

Um der kleinen Familie vorübergehend mehr Ruhe zu ermöglichen, wurde heute mit Schattenleinen ein geschützter Bereich für die Eltern und ihr Küken abgetrennt. Die übrigen Flamingos können diesen Bereich nicht betreten, sodass die Eltern sich hier entspannt um ihren Nachwuchs kümmern können.

Adresse

Hubertusalle 30
Wuppertal
42117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+492025633600

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