Grüner Zoo Wuppertal

Grüner Zoo Wuppertal Der Zoologische Garten Wuppertal ist einer der ältesten und traditionsreichsten Deutschlands. Der a Der Zoo ist ganzjährig geöffnet, geschlossen nur am 25.12. (1.

Weihnachtstag)

Ausgeflogen: Nachwuchs des Lachenden Hans hat die Nisthöhle verlassen Unsere drei am 17. Juli geschlüpften Küken des Lac...
24/08/2026

Ausgeflogen: Nachwuchs des Lachenden Hans hat die Nisthöhle verlassen

Unsere drei am 17. Juli geschlüpften Küken des Lachenden Hans sind flügge. Nachdem sie die ersten Wochen gut geschützt in ihrer Nisthöhle verbracht haben, sind sie nun am Wochenende ausgeflogen.

Auch wenn sie bereits selbstständig unterwegs sind, werden sie noch weiterhin von ihren Eltern gefüttert. Sie sind mittlerweile vollständig befiedert und fast so groß wie die Altvögel. Von diesen unterscheiden sie sich jedoch noch durch ihr dunkleres Kopfgefieder und ihren kürzeren Schwanz. Einer der drei frisch ausgeflogenen Jungvögel ist auf dem Foto zu sehen.

Der Lachende Hans, auch Jägerliest genannt, stammt ursprünglich aus Australien und ist der größte Vertreter der Familie der Eisvögel. Seinen Namen verdankt er seinem unverwechselbaren Ruf, der an lautes menschliches Gelächter erinnert und oft schon von Weitem zu hören ist.

Anders als viele andere Eisvögel jagt er nicht ausschließlich Fische. Zu seiner Nahrung zählen unter anderem Insekten, Mäuse, Eidechsen und sogar Schlangen.

22/08/2026

Tag der Fische 🐠

Zum heutigen Tag der Fische stellen wir euch eine besondere Art aus unserem Aquarium vor: den Banggai-Kardinalbarsch (Pterapogon kauderni).

Der kleine Fisch kommt ausschließlich im Banggai-Archipel in Indonesien vor der Ostküste von Sulawesi vor. Sein natürliches Verbreitungsgebiet ist sehr klein, die einzelnen Populationen sind stark voneinander isoliert. Zwischen ihnen findet deshalb nur wenig genetischer Austausch statt.

Besonders faszinierend ist die Fortpflanzung. Banggai-Kardinalbarsche sind Maulbrüter. Nach der Befruchtung übernimmt das Männchen die Eier und bebrütet sie in seinem Maul. Während dieser Zeit nimmt es keine Nahrung auf. Die Larven schlüpfen schließlich in seiner Maulhöhle und werden nach einigen Tagen aus dem Maul entlassen. Damit endet die Brutpflege.

Auf der Roten Liste der IUCN wird der Banggai-Kardinalbarsch als „stark gefährdet“ eingestuft. Die größte Bedrohung ist der Fang für den internationalen Aquarienhandel. Hinzu kommen der Verlust und die Beeinträchtigung seines Lebensraums durch Küstenbebauung, Verschmutzung und den Rückgang von Seegrasbeständen.

Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht. Für den Banggai-Kardinalbarsch gibt es ein EAZA Ex-situ Programm (EEP), an dem sich auch der Grüne Zoo Wuppertal beteiligt. Die bei uns gezeigten Banggai-Kardinalbarsche sind Nachzuchten aus menschlicher Obhut. Das EEP trägt dazu bei, eine langfristig stabile Population in menschlicher Obhut aufzubauen, Wissen über die Haltung und Fortpflanzung der Art zu sammeln und damit einen Beitrag zu ihrem Schutz zu leisten.

Gemeinsam für die Rückkehr des Luchses nach NRWWie kann der Luchs in Nordrhein-Westfalen wieder dauerhaft heimisch werde...
21/08/2026

Gemeinsam für die Rückkehr des Luchses nach NRW

Wie kann der Luchs in Nordrhein-Westfalen wieder dauerhaft heimisch werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich zahlreiche Fachleute aus Naturschutz, Jagd, Land- und Forstwirtschaft, Wissenschaft, Stiftungen und Behörden.

Kürzlich fand dazu das 5. Fachgespräch im Grünen Zoo Wuppertal statt. Dabei ging es darum, die bisherigen Arbeiten zu bündeln und die nächsten Schritte des Projekts weiter zu konkretisieren.

Dafür wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, die sich gezielt mit einzelnen Themenbereichen beschäftigen: Kommunikation, Organisation und Finanzierung, Jagd, Monitoring, Nutztierhaltung und Biotopverbund. Bei der Fachtagung wurden die bisherigen Ergebnisse dieser AGs vorgestellt und die nächsten Schritte gemeinsam geplant.

Einen Einblick in die praktische Umsetzung eines Wiederansiedlungsprojekts gab außerdem Markus Port, der am Luchsprojekt Thüringen beteiligt ist. Er berichtete von den dortigen Auswilderungen und den Erfahrungen, die daraus gewonnen werden konnten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung war die weitere Strukturierung des Projekts: Welche Schritte sind wann notwendig? Welche Organisationen, Stiftungen und weiteren Partner können eingebunden werden? Und wie kann die Zusammenarbeit langfristig aussehen?

Auch der Grüne Zoo Wuppertal bringt seine Expertise in das Projekt ein. Dazu gehören tiermedizinische und biologische Fachkenntnisse, die Haltung eines Zuchtpaares sowie die Unterstützung eines Koordinationsgeheges, in dem Luchse gezielt auf eine spätere Freilassung vorbereitet werden können.

Die Rückkehr des Luchses nach NRW ist also eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn viele verschiedene Akteure ihre Erfahrungen und Kompetenzen zusammenbringen.

👉 Mehr über die geplante Wiederansiedlung des Luchses in NRW gibt es auf www.luchsprojektnrw.de

Welt-Orang-Utan-TagHeute ist Welt-Orang-Utan-Tag. Er macht auf die dramatische Situation der einzigen Menschenaffen Asie...
19/08/2026

Welt-Orang-Utan-Tag

Heute ist Welt-Orang-Utan-Tag. Er macht auf die dramatische Situation der einzigen Menschenaffen Asiens aufmerksam.

Bei uns im Grünen Zoo Wuppertal leben die beiden Orang-Utan-Weibchen Cheemo und Jakowina. Die beiden können mittlerweile auf ein außergewöhnlich langes Orang-Utan-Leben zurückblicken. Cheemo ist bereits 50 Jahre alt, Jakowina sogar 51 Jahre.

Ihre wilden Artgenossen leben auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo. Man unterscheidet drei Arten: den Sumatra-Orang-Utan, den Borneo-Orang-Utan und den Tapanuli-Orang-Utan, der erst 2017 als eigene Art beschrieben wurde.

Alle drei Arten gelten laut Roter Liste der IUCN als vom Aussterben bedroht.

Eine der größten Gefahren ist der Verlust ihres Lebensraums. Riesige Flächen tropischen Regenwaldes werden durch Abholzung und die Umwandlung in landwirtschaftliche Flächen zerstört.

Verbleibende Waldgebiete werden durch Straßen und Infrastruktur voneinander getrennt. Kleine, isolierte Populationen haben langfristig kaum Überlebenschancen.

Auch Wilderei bedroht die Tiere. Obwohl die Jagd auf Orang-Utans verboten ist, werden sie unter anderem für den Verzehr als sogenanntes Buschfleisch getötet.

Orang-Utans verbringen einen großen Teil ihres Lebens oben in den Bäumen und bauen sich dort jeden Abend ein neues Schlafnest aus Ästen und Blättern. Als Fruchtfresser tragen sie außerdem zur Verbreitung von Samen bei und sind damit wichtige „Gärtner des Regenwaldes“. Schützt man Orang-Utans, schützt man also auch den Regenwald.

Regen? Na und! Unser Aktionstag findet statt! 🐸Morgen wird es nass. 🌧️ Das muss euch aber nicht davon abhalten, die fasz...
18/08/2026

Regen? Na und! Unser Aktionstag findet statt! 🐸

Morgen wird es nass. 🌧️ Das muss euch aber nicht davon abhalten, die faszinierende Welt der Amphibien und Reptilien zu entdecken. Denn unser Aktionstag „Die Welt der wechselwarmen Wunder“ findet wie geplant statt.

Ihr müsst natürlich nicht im Regen stehen. Unsere Aktionsstände befinden sich in den Tierhäusern.

Wo findet ihr was?
🐢 Besucherzentrum Aralandia: Stände vom Zoo-Verein, Losverkauf, Bastelstand und Glücksrad. Hier könnt ihr zudem Patenschaften für Schildkröte, Feuersalamander und Stumpfkrokodil zum Sonderpreis abschließen! Weitere Infos in der Story!

🐢 Südamerikahaus: Infostände von NABU NRW, NABU Wuppertal, BUND Wuppertal und Station Natur und Umwelt sowie Kinderschminken

🐢 Terrarium: Futterpräsentationen, Fühlkisten, vom Zoll beschlagnahmte Urlaubssouvenirs u.v.m.

🐸 Sonderführungen „Tiere hautnah – Meet the Team“ mit unseren Tierpflegerinnen und Tierpflegern
📍Die Tickets gibt es ab 9:00 Uhr im Besucherzentrum Aralandia (Kinder bis 14 Jahre: 3 € | Erwachsene: 5 €)

Mit eurer Teilnahme könnt ihr sogar etwas für den Feuersalamander tun. Die Einnahmen und Spenden des Aktionstages kommen dem LARS-Projekt (Lokaler Amphibien- und Reptilienschutz) zugute. Gemeinsam setzen sich der Grüne Zoo Wuppertal und seine Partner dafür ein, die durch den Hautpilz Bsal bedrohten Feuersalamander zu schützen und ihre Population langfristig zu erhalten.
Und mal ehrlich: Für Feuersalamander könnte das Wetter kaum besser sein. Bei feuchter Witterung sind sie nämlich besonders aktiv.

Also Schirm einpacken und ab in den Zoo! Wir freuen uns auf euch.

📅 Mittwoch, 19. August 2026
⏰ 9:00–16:00 Uhr

17/08/2026

So schlüpft ein Königspinguin

Am 15. August ist ein weiteres Königspinguin-Küken geschlüpft. Wir konnten die letzte Stunde dieses ganz besonderen Momentes mit der Kamera festhalten.

Die Mutter des Nachwuchses ist Pina. Ihr erkennt sie an einer schwarz-gelben Markierung am linken Flügel. Beim Vater gibt es noch ein kleines Fragezeichen. Als möglicher Vater kommt Pinas Partner Stefan infrage, mit dem sie schon mehrere Küken aufgezogen hat.

Stefan hat sich in diesem Jahr allerdings auch mit dem Weibchen Odense verpaart und zieht mit ihr zusammen derzeit ein Küken auf. Pina hat das Ei deshalb ganz alleine ausgebrütet. Normalerweise wechseln sich Männchen und Weibchen beim Brüten und der Aufzucht des Nachwuchses regelmäßig ab.

Doch wie kommt ein Königspinguin eigentlich aus seinem Ei?
Mit dem sogenannten Eizahn, einer kleinen Verhornung an der Schnabelspitze, beginnt das Küken, die Eischale von innen anzuritzen. Dabei entsteht zunächst eine kleine Öffnung. Schritt für Schritt arbeitet sich das Küken weiter durch die Schale, bis es schließlich komplett geschlüpft ist. Dieser Vorgang kann ein bis zwei Tage dauern und ist für das Küken eine echte Kraftanstrengung.

Königspinguine bauen kein Nest zum Brüten, sondern tragen ihr einzelnes Ei auf den Füßen und bedecken es mit ihrer Bauchfalte. Genau wie vorher das Ei bleibt auch das geschlüpfte Küken in den ersten Wochen unter der wärmenden Bauchfalte.

15/08/2026

Aktionstag Amphibien und Reptilien im Grünen Zoo Wuppertal

Am Mittwoch, 19. August, dreht sich im Grünen Zoo Wuppertal alles um unsere faszinierenden Amphibien und Reptilien! Von 9:00 bis 16:00 Uhr erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.

🐍 Tiere hautnah – Meet the Team
Bei unseren Sonderführungen könnt ihr die Tierpflegerinnen und Tierpfleger persönlich kennenlernen und faszinierende Details über das Leben von Echsen, Salamandern und Co. aus erster Hand erfahren. Die Führungen finden um 10:30, 11:30, 13:30, 14:30 und 15:30 Uhr statt.
🎟️ Tickets gibt es ab 9:00 Uhr am Infostand am Seelöwenbecken: Kinder bis 14 Jahre 3 €, Erwachsene 5 €.

🎉 Große Verlosung
Es warten tolle Preise auf Groß und Klein! Der Hauptgewinn für alle ab 18 Jahren: Rund vier Stunden lang das Terrarium-Team begleiten, bei der täglichen Arbeit dabei sein und exklusive Einblicke hinter die Kulissen bekommen.

Mitmachen, staunen und informieren
🐸 Kinderschminken & Bastelaktionen
🐸 Tierpatenschaften des Zoo-Vereins zum Sonderpreis
🐸 Infostände rund um Amphibien-, Reptilien- und Artenschutz
🐸 Mit dabei: der Landesfachausschuss Amphibien- und Reptilienschutz des NABU NRW, der NABU Wuppertal ,die Station Natur und Umwelt sowie die BUND-Kreisgruppe Wuppertal.

🪙 Gemeinsam für den Feuersalamander
Die Einnahmen und Spenden des Aktionstages fließen in das LARS-Projekt (Lokaler Amphibien- und Reptilienschutz). Gemeinsam arbeiten der Grüne Zoo Wuppertal, der NABU, der BUND Wuppertal, die Bergische Universität Wuppertal und die Kalkwerke Oetelshofen daran, die durch den Hautpilz Bsal bedrohten Feuersalamander zu schützen. Ziel ist es, die Population durch Erhaltungszucht zu sichern und die Tiere langfristig wieder an der Wupper auszuwildern.

📅 Mittwoch, 19. August 2026
⏰ 9:00–16:00 Uhr

Kommt vorbei, entdeckt die faszinierende Welt der wechselwarmen Wunder und unterstützt dabei den Schutz unserer heimischen Amphibien!

ℹ️ Wichtig: An den Aktionsständen ist nur Barzahlung möglich.

Abschied von Hirscheber ManniManchmal bedeutet verantwortungsvolle Tierhaltung auch, Abschied nehmen zu müssen.So haben ...
14/08/2026

Abschied von Hirscheber Manni

Manchmal bedeutet verantwortungsvolle Tierhaltung auch, Abschied nehmen zu müssen.
So haben wir heute leider eine traurige Nachricht: Unser männlicher Hirscheber Manni wurde am 13. August aufgrund schwerwiegender und nicht mehr behandelbarer Veränderungen an seinem Bewegungsapparat eingeschläfert.

Manni litt bereits seit längerem unter wiederkehrenden Lahmheiten, die zunächst gut auf eine Schmerzmitteltherapie ansprachen. In den vergangenen Monaten hatte sich sein Gangbild jedoch deutlich verschlechtert. Auch eine gründliche Klauenpflege in Narkose brachte keine Besserung.

Röntgenaufnahmen zeigten schließlich eine schwerste Arthrose an beiden Vorderfüßen sowie verschleißbedingte Versteifungen an der Brustwirbelsäule. Aufgrund dieser schwerwiegenden Befunde und den damit verbundenen Einschränkungen wurde aus Gründen des Tierwohls entschieden, Manni einzuschläfern.

Damit ist der ursprünglich geplante Umzug in eine andere Zuchtgruppe nicht mehr möglich.
Manni wurde am 20. März 2015 im Chester Zoo geboren und lebte seit Februar 2017 bei uns im Grünen Zoo Wuppertal. Hier wurde er Vater von 5 Jungtieren und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seiner bedrohten Art.

Seine beiden Töchter Kalia und Kendari werden in Kürze mit ihrer Mutter in die vom Zoo-Verein Wuppertal finanzierte Anlage „Rivers of Sulawesi“ umziehen. Perspektivisch wird ein neues Hirscheber-Männchen hinzukommen, mit dem eine neue Zuchtgruppe aufgebaut wird. Die Anlage wird im September offiziell eröffnet.

Manni wird nicht nur durch seine Nachkommen in der Hirscheberpopulation weiterwirken. Nach seinem Tod wurden Blut-, Gewebe- und Organproben für verschiedene wissenschaftliche Projekte entnommen und an Forschungseinrichtungen weitergegeben:

🔬 Afrikanische Schweinepest
Am Nationalen Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest am Friedrich-Loeffler-Institut wird untersucht, wie Zellen des Hirschebers auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) reagieren. Die Erkenntnisse sollen helfen zu verstehen, warum verschiedene Schweinearten unterschiedlich auf das Virus reagieren und langfristig auch zur Entwicklung von Impfstoffen beitragen.

Die Afrikanische Schweinepest stellt auch für die wildlebenden Hirscheber auf Sulawesi eine zusätzliche Bedrohung dar. Aktuelle Beobachtungen geben Anlass zur Sorge, dass die Erkrankung die Bestände an den Rand der Ausrottung gebracht haben könnte. Ein wirksamer Impfstoff, der sich beispielsweise in der Natur über Futterköder verabreichen ließe, könnte deshalb für den Schutz wildlebender Hirscheber von großer Bedeutung sein.

🔬 Genetische Forschung
Blut- und Organproben wurden an die LMU München gegeben. Dort wird zur genetischen Gesundheit südostasiatischer Säugetiere geforscht. Mannis Proben dienen dabei als wertvolles Vergleichsmaterial.

🔬 Illegaler Wildtierhandel
Gewebeproben wurden außerdem für das Projekt FOGS – Forensic Genetics for Species Protection bereitgestellt. Dort werden genetische Referenzdaten aufgebaut, die künftig helfen können, illegalen Wildtierhandel und den Handel mit illegalen Tierprodukten besser zu bekämpfen.

🔬 EAZA Biobank
Eine weitere Blutprobe wurde in der EAZA Biobank eingelagert und steht damit auch für zukünftige wissenschaftliche Fragestellungen zur Verfügung.

🔬 Veterinärmedizinische Lehre
Mannis Tierkörper wurde an die Justus-Liebig-Universität Gießen übergeben. Dort kann er in der veterinärmedizinischen Lehre genutzt werden. Gleichzeitig ermöglicht die Untersuchung, noch mehr über seinen Gesundheitszustand und die bei ihm festgestellten Erkrankungen zu erfahren.

Auch das Wissen, das unser Tierpflege- und Veterinärteam im Laufe der Jahre durch Manni über das Management dieser Tierart gesammelt hat, bleibt uns erhalten. Erfahrungen mit Trainingsmethoden, Gesundheitsversorgung, Narkosemanagement und Haltung dieser besonderen Tierart werden künftig vielen weiteren Hirschebern zugutekommen.

Manni wird uns allen sehr fehlen. Er hat uns viel über diese faszinierende Tierart beigebracht und dazu beigetragen, dass wir mehr über Hirscheber lernen und sie besser schützen können.

Kurs für Erwachsene: Luchs, Waldrapp & Co. – aus dem Zoo in die FreiheitWie können Zoos dazu beitragen, bedrohte Tierart...
13/08/2026

Kurs für Erwachsene: Luchs, Waldrapp & Co. – aus dem Zoo in die Freiheit

Wie können Zoos dazu beitragen, bedrohte Tierarten in ihrer ursprünglichen Heimat zu schützen? Und welche Tiere konnten dank gezielter Schutz- und Wiederansiedlungsprojekte bereits in die europäische Wildnis zurückkehren?

Bei den „Nachmittagen für Zoofreunde – Kurse für Erwachsene“ dreht sich im September alles um Luchs, Waldrapp & Co.

Wir werfen einen Blick auf die Besonderheiten ausgewählter europäischer Tierarten – von ihrem Aussehen und Verhalten bis zu ihren Lebensräumen und den Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind. Dabei geht es auch darum, wie sich der Grüne Zoo Wuppertal und der Zoo-Verein Wuppertal e.V. für den Natur- und Artenschutz engagieren.

Bei einer Tasse Kaffee bleibt Zeit für den gemeinsamen Austausch. Anschließend geht es bei einer kleinen Erkundungstour zu den passenden Tieranlagen im Zoo.

📅 1. September 2026 | 14:00–16:30 Uhr oder
📅 5. September 2026 | 14:00–16:30 Uhr

💶 14 € pro Person zzgl. Zooeintritt
🎟️ Der Zooeintritt für angemeldete Kursteilnehmende beträgt 10 €. Jahreskarten können selbstverständlich genutzt werden.

📌 Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich!
📧 [email protected]
☎️ (0202) 563-3635

Die „Nachmittage für Zoofreunde“ laden dazu ein, sich einmal etwas ausführlicher mit einem spannenden Thema rund um Tiere, Natur- und Artenschutz zu beschäftigen.

13/08/2026

Schritt für Schritt zur neuen Wohngemeinschaft: Die Goldkopflöwenäffchen lernen die Aras kennen

Unsere beiden Goldkopflöwenäffchen sind in eingezogen und erkunden immer weitere Bereiche der fast 1100 Quadratmeter großen Freiflugvoliere. Gestern trafen Lila und Elqui dabei erstmals auf die Hyazinth-Aras. Alle Tiere beäugten sich interessiert.

Die beiden Goldkopflöwenäffchen sollen weiter ausreichend Zeit bekommen, die große Anlage mit ihren verschiedenen Kletter- und Erkundungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Bis Lila und Elqui alle Bereiche und Wege – auch die Wege zurück in ihren geschützten Rückzugsbereich – sicher kennen, wird es noch einige Tage dauern. Deshalb wird Aralandia auch am 13. und 14. August zeitweise für Besucherinnen und Besucher geschlossen bleiben.

Wir bitten um euer Verständnis und freuen uns, euch weiter an diesem spannenden Prozess teilhaben zu lassen.

Mit Aralandia realisierte der Zoo-Verein Wuppertal e.V. das bislang größte Projekt seiner Geschichte. In der bis zu 10 Meter hohen für Besucherinnen und Besucher begehbaren Freiflugvoliere leben Hyazinth-Aras gemeinsam mit Sonnensittichen, Chile-Flamingos und Südlichen Pudus. Nun sind auch Goldkopflöwenäffchen Teil der tierischen Wohngemeinschaft.

Adresse

Hubertusalle 30
Wuppertal
42117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+492025633600

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