Kulturregion Stuttgart

Kulturregion Stuttgart 43 Kommunen, Vereine und der Verband Region Stuttgart: Wir stärken das künstlerische Profil der Region und schaffen Freiräume für Beteiligung vor Ort.

Die KulturRegion Stuttgart entwickelt gemeinsam mit ihren 43 Mitgliedskommunen, dem Verband Region Stuttgart und drei Mitgliedsvereinen Kulturprojekte und stärkt damit das kulturelle Erscheinungsbild der Region.

Die KulturRegion Stuttgart entwickelt gemeinsam mit ihren 43 Mitgliedskommunen, dem Verband Region Stuttgart und drei Mitgliedsvereinen Kulturprojekte und stärkt damit das kulturelle Erscheinungsbild der Region.

Wie gewohnt öffnen

Verschiedene Perspektiven auf den öffentlichen Raum stehen im Fokus des Aktionsprogramms am Bauwagen, der heute durch OB...
25/10/2021

Verschiedene Perspektiven auf den öffentlichen Raum stehen im Fokus des Aktionsprogramms am Bauwagen, der heute durch OB Maximilian Friedrich und Johannes Ellrott, Kultur- und Sportamtsleiter, in Backnang in Empfang genommen wurde. Am Mi. (27.10.) besucht die Radio-AG gemeinsam mit einer Kunstklasse des Max-Born-Gymnasium den Wagen und führt Interviews mit dem Laufpublikum, aus denen ein Podcast erwächst. Zu einer Entdeckungsreise über die Grenzen eures Alltags hinaus lädt am Sa. (30.10.) das Reisebüro Diletto mit der Künstlerin Christina Mäckelburg ein. Bereits am Freitag sind eure Wünsche für eine Kulturmeile und die künftige Innenstadt im Gespräch mit Tobias Grossmann (Stadtplanungsamt) und Martin Schick (Kultur- und Sportamt) gefragt. Am So. (31.10.) laden wir euch wieder zur »Unterhaltung im Freien« ein: nimmt Platz auf und näht mit an der regionalen Picknickdecke!

Nervenkitzel pur in Vaihingen.de: die Jugendlichen der Drehscheibe für Jugend und Kultur zeigen waghalsige Tricksprünge ...
20/10/2021

Nervenkitzel pur in Vaihingen.de: die Jugendlichen der Drehscheibe für Jugend und Kultur zeigen waghalsige Tricksprünge auf ihren Dirtbikes – mitten auf dem Marktplatz! Der mobile Tricksprung in Kooperation mit Uli Conle war Teil verschiedener Aktionen, die rund um den Bauwagen angeboten wurden. Vielen Dank an Frank Kleinbach für diese tollen Bilder!

#ZukunftKultur – Neue Aufgaben für neue Zeiten: Welche neuen Aufgaben für die Kultur erwachsen aus der sich verändernden...
15/10/2021

#ZukunftKultur – Neue Aufgaben für neue Zeiten: Welche neuen Aufgaben für die Kultur erwachsen aus der sich verändernden Zeit? Wie kann der Kulturbetrieb seinen Platz in der Gesellschaft behaupten? Und: Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, damit die neuen Aufgaben erfüllt und Chancen genutzt werden können?

Am 20. Oktober 2021 beschließen wir unsere dreiteilige Veranstaltungsreihe »Zukunft:Kultur«. Die Moderatorin und Kulturjournalistin Adrienne Braun spricht mit

- Dr. Henning Mohr, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe,
- Julian Warner, Kurator des Festivals 2022 der KulturRegion Stuttgart
- Marc Gegenfurtner, Direktor des Kulturamtes der Landeshauptstadt Stuttgart

über die Möglichkeiten, das kulturelle Leben wieder in die Mitte unserer Gesellschaft zurückzubringen.

Die Podiumsdiskussion findet um 20 Uhr im Stuttgarter Hospitalhof unter Beachtung der 3G-Regel statt. Ihr könnt euch bis 19. Oktober anmelden: [email protected]

#ZukunftKultur – Neue Aufgaben für neue Zeiten: Welche neuen Aufgaben für die Kultur erwachsen aus der sich verändernden Zeit? Wie kann der Kulturbetrieb seinen Platz in der Gesellschaft behaupten? Und: Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, damit die neuen Aufgaben erfüllt und Chancen genutzt werden können?

Am 20. Oktober 2021 beschließen wir unsere dreiteilige Veranstaltungsreihe »Zukunft:Kultur«. Die Moderatorin und Kulturjournalistin Adrienne Braun spricht mit

- Dr. Henning Mohr, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe,
- Julian Warner, Kurator des Festivals 2022 der KulturRegion Stuttgart
- Marc Gegenfurtner, Direktor des Kulturamtes der Landeshauptstadt Stuttgart

über die Möglichkeiten, das kulturelle Leben wieder in die Mitte unserer Gesellschaft zurückzubringen.

Die Podiumsdiskussion findet um 20 Uhr im Stuttgarter Hospitalhof unter Beachtung der 3G-Regel statt. Ihr könnt euch bis 19. Oktober anmelden: [email protected]

Willkommen in Vaihingen an der Enz! Seit heute steht der Bauwagen mitten auf dem Marktplatz, besondere Aktionen im Gepäc...
14/10/2021

Willkommen in Vaihingen an der Enz! Seit heute steht der Bauwagen mitten auf dem Marktplatz, besondere Aktionen im Gepäck. Kunstvolle Tricksprünge auf Dirtbikes zeigen morgen von 15-16 Uhr Jugendliche der Drehscheibe für Jugend und Kultur auf dem mobilen Tricksprung. Am Samstag lädt der Illustrator Lukas Eggert von 11-16 Uhr zu einem Zeichenworkshop ein, bei dem ihr das Besondere im Alltäglichen und eurer Umgebung erkunden könnt - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der regionalen Picknickdecke: näht mit und werdet Teil der "Unterhaltung im Freien", von 13-18 Uhr!

Willkommen in Vaihingen an der Enz! Seit heute steht der Bauwagen mitten auf dem Marktplatz, besondere Aktionen im Gepäck. Kunstvolle Tricksprünge auf Dirtbikes zeigen morgen von 15-16 Uhr Jugendliche der Drehscheibe für Jugend und Kultur auf dem mobilen Tricksprung. Am Samstag lädt der Illustrator Lukas Eggert von 11-16 Uhr zu einem Zeichenworkshop ein, bei dem ihr das Besondere im Alltäglichen und eurer Umgebung erkunden könnt - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der regionalen Picknickdecke: näht mit und werdet Teil der "Unterhaltung im Freien", von 13-18 Uhr!

Tierischer Besuch in Fellbach! Während sich die Teilnehmerinnen für das Bewegungsprogramm »Fünf Esslinger« unter Anleitu...
08/10/2021

Tierischer Besuch in Fellbach! Während sich die Teilnehmerinnen für das Bewegungsprogramm »Fünf Esslinger« unter Anleitung von Gerda Forster am Bauwagen vorbereiten, ist ein spontaner Zaungast aufgetaucht. Mit gebührender Distanz beobachten Pferd und Reiter das Geschehen. Mit diesen zwei Impressionen von Frank Kleinbach verabschieden wir uns heute aus Fellbach und freuen uns sehr, euch ab dem 14.11. mit tollen Aktionen in Vaihingen.de zu empfangen!

Zieht euch warm an! Unser Bauwagen ist heute in Fellbach angekommen und bringt nicht nur den Herbst mit, sondern auch ei...
04/10/2021

Zieht euch warm an! Unser Bauwagen ist heute in Fellbach angekommen und bringt nicht nur den Herbst mit, sondern auch ein gut gefülltes Aktionsprogramm in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern: Eine Standwanderung mit Hörspielen durch die Mythologie des Wassers bietet beispielsweise LaFuchsiaKollektiva an. Die ca. 40-minütige Tour kann täglich zw. 15-19 Uhr selbstständig durchgeführt werden. Am Dienstag könnt ihr bei einem Demenzparcours mitmachen oder euch mithilfe eines Altersanzugs in die Lage von demenziell erkrankten Menschen hineinversetzen. Der Mittwoch steht ganz im Zeichen von Bewegung: das Programm »Fünf Esslinger« ist für Menschen jeden Alters gedacht und offen. Zum Abschluss unseres Halts in Fellbach laden wir euch am Freitag dazu ein, die regionale Picknickdecke zu erweitern - willkommen bei der »Unterhaltung im Freien«!

Weitere Infos zum den Aktionen findet ihr unter: https://www.kulturregion-stuttgart.de/was/veranstaltungen/spielraum-bauwagen-in-fellbach-fellbach-1732

Zieht euch warm an! Unser Bauwagen ist heute in Fellbach angekommen und bringt nicht nur den Herbst mit, sondern auch ein gut gefülltes Aktionsprogramm in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern: Eine Standwanderung mit Hörspielen durch die Mythologie des Wassers bietet beispielsweise LaFuchsiaKollektiva an. Die ca. 40-minütige Tour kann täglich zw. 15-19 Uhr selbstständig durchgeführt werden. Am Dienstag könnt ihr bei einem Demenzparcours mitmachen oder euch mithilfe eines Altersanzugs in die Lage von demenziell erkrankten Menschen hineinversetzen. Der Mittwoch steht ganz im Zeichen von Bewegung: das Programm »Fünf Esslinger« ist für Menschen jeden Alters gedacht und offen. Zum Abschluss unseres Halts in Fellbach laden wir euch am Freitag dazu ein, die regionale Picknickdecke zu erweitern - willkommen bei der »Unterhaltung im Freien«!

Weitere Infos zum den Aktionen findet ihr unter: https://www.kulturregion-stuttgart.de/was/veranstaltungen/spielraum-bauwagen-in-fellbach-fellbach-1732

Eine Ruheoase, ein Experimentierfeld, ein Wahrnehmungsraum, vor allem aber ein Begegnungsort für alle - unser Bauwagen e...
02/10/2021

Eine Ruheoase, ein Experimentierfeld, ein Wahrnehmungsraum, vor allem aber ein Begegnungsort für alle - unser Bauwagen erwartet euch noch bis morgen auf der Ritterstraße in Esslingen.de, das sich temporär in eine Stadt im Fluss mit vielfältigem Programm verwandelt hat. Mit an Bord sind viele Mit-Mach-Aktionen, die einladen zur Bespielung und (Wieder-)Aneignung des öffentlichen Raums sowie zum Austausch mit anderen Leuten, etwa bei der "Unterhaltung im Freien", der gemeinsamen Erweiterung einer regionalen Picknickdecke. Näht ihr mit?

Fotos: Frank Kleinbach

Noch 8 Stunden habt ihr die Gelegenheit, den #kulturimpulsregionstuttgart der Pianistin Judy Ruks und der Sängerin Kathr...
30/09/2021
Lo que muere renace

Noch 8 Stunden habt ihr die Gelegenheit, den #kulturimpulsregionstuttgart der Pianistin Judy Ruks und der Sängerin Kathrin Schweizer zu unterstützen. Die beiden Musikerinnen möchten den Tango Argentino in Stuttgart in die Aktualität überführen – ihr Motto: »Lo que muere renace«, in etwa: Was stirbt, lebt wieder auf. Im Zentrum ihrer Interpretationen stehen Werke des Violinisten und Tangomusikers Ramiro Gallo, von dessen Album sich auch ihr Projekttitel ableitet.

https://www.startnext.com/lo-que-muere-renace

Unter dem Titel „Lo que muere renace“, (was stirbt, wird auferweckt), wollen die beiden Künstlerinnen den Tango Argentino hier in Stuttgart in die Aktualität überführen. Im Zentrum stehen dabei Kompositionen des Violinisten Ramiro Gallo, der in Argentinien zahlreiche Preise für seine Werke ...

Bereits 2018 hat Eugen Schütz gemeinsam mit der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, regionalen Künstler:innen und Bürger:in...
29/09/2021
50MeterKunstwand der LebenshilfeVaihingenMühlacker

Bereits 2018 hat Eugen Schütz gemeinsam mit der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, regionalen Künstler:innen und Bürger:innen eine 50 Meter lange Kunstwand geschaffen. Jedes Element dieser Wand wurde auf individuelle Weise, aus verschiedenen Materialien gefertigt und strahlte doch als verbindendes Kunstwerk in den öffentlichen Raum.

Für die Region Stuttgart möchte Eugen Schütz nun eine weitere Wand gestalten lassen. Daneben hofft er auf Unterstützung für seinen #kulturimpulsregionstuttgart, um das Kunstwerk nächstes Jahr bei der internationalen Kunstausstellung des European Cultural Centre Italy »Time-Space-Existance« im Rahmen der Kunstbiennale 2022 in Venedig zeigen zu können.

https://www.startnext.com/50meterkunstwand-der-lebenshil

Mit dem Motto "Menschen gewinnen" habe ich als Kurator die inklus.Kunstwand entwickelt und an einem Wochenende 2018 für und mit der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, regionalen Künstlern und vielen Bürgern 50Meter als Aktionskunst erstellt. Ein Wunsch war, dieses Projekt als Tournee...

Mit diesen tollen Impressionen verabschieden wir uns aus Stadt Waldenbuch und heißen euch seit heute in Esslingen.de her...
27/09/2021

Mit diesen tollen Impressionen verabschieden wir uns aus Stadt Waldenbuch und heißen euch seit heute in Esslingen.de herzlich willkommen! Mitten auf der Ritterstraße verwandelt unser Bauwagen die Einkaufstraße in eine kleine, bunte Oase und bietet vielfältige Möglichkeiten, den Platz gegenüber dem Amtsgericht bis Sonntag einzunehmen und zu bespielen. Die Erweiterung der regionalen Picknickdecke, in welcher bereits Geschichten aus Nürtingen, Remseck am Neckar und Waldenbuch verwebt sind, zählt zu den besonderen Aktionen am Samstag am Bauwagen. Erweitert gemeinsam mit den Künstlerinnen die Picknickdecke und lasst, passend zum Festivalstart von Stadt im Fluss, die Fäden und Worte bei »Eine Unterhaltung im Freien« fließen. Eigene Soffreste können gerne mitgebracht werden!

Eure Unterstützung ist gefragt: Der Sänger und Songschreiber Chris Reckwardt möchte ein umfassendes Deutschpop-Album mit...
25/09/2021
Chris Reckwardt-Debütalbum

Eure Unterstützung ist gefragt: Der Sänger und Songschreiber Chris Reckwardt möchte ein umfassendes Deutschpop-Album mit Liedern veröffentlichen, die in den letzten eineinhalb Jahren entstanden sind. Der Stuttgarter arbeitet ohne eine Agentur oder ein Label im Hintergrund, weshalb er umso mehr auf die Unterstützung der Crowd hofft. Das Album soll zehn Lieder im konventionellen Format und drei im 8D-Audio-Format, einem besonders räumlichen Surround-Klang, enthalten - definitiv ein #kulturimpulsregionstuttgart

Gemeinsam mit dir zu meinem ersten Album

Eure Alltagsvisionen für neue MobilitätBis Sonntag steht unser Bauwagen noch auf dem Marktplatz in Stadt Waldenbuch. Zum...
24/09/2021

Eure Alltagsvisionen für neue Mobilität

Bis Sonntag steht unser Bauwagen noch auf dem Marktplatz in Stadt Waldenbuch. Zum Abschluss des dortigen Programms wartet eine besondere Mitmach-Aktion auf euch, die ihr euch jetzt schon vormerken könnt: Die lokale Agenda 21 beschäftigt sich mit Mobilitätsvisionen und -lösungen in Waldenbuch. Gemeinsam mit Wolfgang Klein sammeln sie Alltagsvisionen für neue, nachhaltige Mobilität von Bürger:innen.

Am 26. September, von 13 bis 18 Uhr, könnt ihr euch mit euren Erfahrungen und Ideen für Mobilität beteiligen. Kommt vorbei!

📸 Fotos: Frank Kleinbach

Hereinspaziert! Unser Bauwagen erwartet euch noch bis 18 Uhr auf dem Marktplatz in Stadt Remseck am Neckar mit vielen Mi...
19/09/2021

Hereinspaziert! Unser Bauwagen erwartet euch noch bis 18 Uhr auf dem Marktplatz in Stadt Remseck am Neckar mit vielen Mitmach-Aktionen, mit denen ihr den Platz erkunden, bespielen und gestalten könnt. Näht beispielsweise mit an der überregionalen Picknickdecke und verwebt eure Geschichten bei »Eine Unterhaltung im Freien«. Morgen noch steht unser Bauwagen in Remseck, bevor es am Dienstag in die nächste Kommune, nach Waldenbuch geht.

Adieu, Nürtingen.de! Die Zeit auf dem Stadtbalkon, einer temporären Spiel- und Erprobungsfläche direkt am Neckar, die si...
15/09/2021

Adieu, Nürtingen.de! Die Zeit auf dem Stadtbalkon, einer temporären Spiel- und Erprobungsfläche direkt am Neckar, die sich für die Auseinandersetzung mit der Frage nach lebenswerten Orten besonders anbietet, war uns eine Freude. Morgen erobert unser Bauwagen eine andere kommunale Mitte: den kürzlich fertig gestellten Marktplatz in Stadt Remseck am Neckar. Wir freuen uns sehr auf die dortigen Begegnungen, Gespräche und Aktionen und laden euch schon jetzt herzlich zur "Unterhaltung im Freien" am kommenden Sonntag (18.9.) ein. Erweitert gemeinsam mit uns die regionale Picknickdecke!

Fotos: Frank Kleinbach

Kurzentschlossene können sich noch für unsere Podiumsdiskussion »Zukunft:Kultur – Neue Wege in der Krise« anmelden. Im S...
15/09/2021

Kurzentschlossene können sich noch für unsere Podiumsdiskussion »Zukunft:Kultur – Neue Wege in der Krise« anmelden. Im Stuttgarter Hospitalhof spricht die Kulturjournalistin Adrienne Braun am 16. September mit der SoulPop-Sängerin Tabea Booz, der Intendantin des Theater Rampe, Martina Grohmann, und Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der HfMT Hamburg, über Hürden und Chancen in der Pandemie.

📍Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, Goes-Saal
☝️Der Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr.
✍️Bitte meldet Euch an bei [email protected]

Kurzentschlossene können sich noch für unsere Podiumsdiskussion »Zukunft:Kultur – Neue Wege in der Krise« anmelden. Im Stuttgarter Hospitalhof spricht die Kulturjournalistin Adrienne Braun am 16. September mit der SoulPop-Sängerin Tabea Booz, der Intendantin des Theater Rampe, Martina Grohmann, und Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der HfMT Hamburg, über Hürden und Chancen in der Pandemie.

📍Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, Goes-Saal
☝️Der Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr.
✍️Bitte meldet Euch an bei [email protected]

Eure Unterstützung ist gefragt: Die »TanzKompanie« setzt einen wichtigen #kulturimpuls, sie möchte auf hohem Niveau die ...
13/09/2021
DieTanzKompanie - Inklusive Tanzperformance

Eure Unterstützung ist gefragt: Die »TanzKompanie« setzt einen wichtigen #kulturimpuls, sie möchte auf hohem Niveau die Themen Handicap und Tanz ins Bewusstsein der Zuschauer:innen bringen. Das neu gegründete Ensemble unter der Leitung von Grégory Darcy mit Profitänzer:innen und Profimusiker:innen mit und ohne Handicap sammelt auf Startnext für ihr neues Stück »Renaissance«. Damit versuchen sie auf die Frage, was nach einer Zerstörung, einer Flut, einer Pandemie kommt, eine Antwort zu geben.

https://www.startnext.com/dietanzkompanie-inklusive-tanz

...bringt auf hohem Niveau das Thema Handicap und Tanz ins Bewusstsein der Zuschauer*innen

Viele Postkarten bereichern bereits den Platz rund um unseren Bauwagen auf dem Stadtbalkon in Nürtingen 🙂 Und wo macht i...
12/09/2021

Viele Postkarten bereichern bereits den Platz rund um unseren Bauwagen auf dem Stadtbalkon in Nürtingen 🙂 Und wo macht ihr am liebsten Urlaub in eurer Stadt?

Der Startschuss für unser Projekt SPIEL:RAUM ist gefallen! Seit gestern ist der Bauwagen auf dem Stadtbalkon in Nürtinge...
11/09/2021

Der Startschuss für unser Projekt SPIEL:RAUM ist gefallen! Seit gestern ist der Bauwagen auf dem Stadtbalkon in Nürtingen aufgepoppt und bietet zahlreiche Möglichkeiten, um den Ort in Beschlag zu nehmen, umzuwandeln und Nutzungsideen zu entwickeln. Verschiedene Aktionen laden außerdem zu Austausch und Naturerkundung ein: ein Schwätzbänkle, initiiert vom Stadtseniorenrat Nürtingen, eine Picknickdecke, die ebenfalls zu einer "Unterhaltung im Freien" einlädt und die ihr heute gemeinsam mit den Künstler:innen erweitern könnt. Am morgigen Sonntag gibt's ab 16 Uhr haarsträubende Geschichten für Groß und Klein auf dem Lügenbänkle zu hören und am Dienstag, 14.9., bietet der NABU Nürtingen ab 18.30 Uhr einen Stadtpapzierung an. Alle weiteren Infos findet ihr auf unserer Webseite www.kulturregion-stuttgart.de. Kommt gerne ohne Anmeldung vorbei und nehmt Platz!

#popupplätze #reclaimyourcity #stadtselbermachen

#ZukunftKultur – Neue Wege in der Krise: Welche neuen Wege wurden in der Kulturbranche beschritten, auf denen man vielle...
09/09/2021

#ZukunftKultur – Neue Wege in der Krise: Welche neuen Wege wurden in der Kulturbranche beschritten, auf denen man vielleicht auch in Zukunft weitergehen möchte – oder sogar gehen muss?

Am 16. September 2021 setzen wir unsere Veranstaltungsreihe »Zukunft:Kultur« fort. Die Moderatorin und Kulturjournalistin Adrienne Braun spricht mit

- Tabea Booz, deutschsprachige SoulPop-Sängerin,
- Martina Grohmann, Intendantin Theater Rampe, und
- Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg,

über Hürden und Chancen in der Pandemie.

Die Podiumsdiskussion findet um 19:30 Uhr im Stuttgarter Hospitalhof unter Beachtung der 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen) statt. Ihr könnt euch bis 15. September anmelden: [email protected]

#ZukunftKultur – Neue Wege in der Krise: Welche neuen Wege wurden in der Kulturbranche beschritten, auf denen man vielleicht auch in Zukunft weitergehen möchte – oder sogar gehen muss?

Am 16. September 2021 setzen wir unsere Veranstaltungsreihe »Zukunft:Kultur« fort. Die Moderatorin und Kulturjournalistin Adrienne Braun spricht mit

- Tabea Booz, deutschsprachige SoulPop-Sängerin,
- Martina Grohmann, Intendantin Theater Rampe, und
- Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg,

über Hürden und Chancen in der Pandemie.

Die Podiumsdiskussion findet um 19:30 Uhr im Stuttgarter Hospitalhof unter Beachtung der 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen) statt. Ihr könnt euch bis 15. September anmelden: [email protected]

Adresse

Leuschnerstraße 53
Stuttgart
70176

Allgemeine Information

1. Vorsitzender Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister Ludwigsburg; stv. Vorsitzender Dr. Fabian Mayer, Erster Bürgermeister Stuttgart; stv. Vorsitzender Andreas Hesky, Oberbürgermeister Waiblingen; stv. Vorsitzende Dorothee Kraus-Prause, Regionalrätin Geschäftsführerin: Bettina Pau

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+49711221216

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Der FÖRDERKREIS BILDENDER KÜNSTLER WÜRTTEMBERG zeigt im KUNSTBEZIRK Galerie im Gustav-Siegle-Haus Stuttgart Leonhardsplatz 28 70182 Stuttgart Die Ausstellung La montagne/Panoramen Eröffnung: Freitag, den 24. September 2021 / 18 Uhr Ausstellungsdauer: 24. September bis 23. Oktober 2021 Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 15 bis 19 Uhr, nicht an Feiertagen Link zur Website der Ausstellung: https://sites.google.com/site/associationtraficdart/la-montagne-panoramen Ausstellende Künstlerinnen und Künstler: Strasbourg: ApoG + Manu Poydenot | Christophe Wehrung | Danièle Schiffmann | Elise Planhard | Gabriel Micheletti | Monaline Mourbat-Buri | Patick Bogner | Philippe Hennequière | Régis Pirastru | Stéphane Spach | Suzanne Obrecht | Alain Eschenlauer Stuttgart: Rainer Negrelli | Stefan Potengowski | Uli Gsell | Enver Isufi | Markus Ege | Selket Chlupka | Bettina Leib | Anne-Claire | Usula Krimm | Sonja Wolber Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Straßburg und Stuttgart ist das Projekt Teil eines transkulturellen und künstlerischen Austauschs zwischen den beiden Städten. Der Verein Trafic d'Art startet einen Aufruf zur Teilnahme, um 22 Künstler (12 aus Straßburg und 10 aus Stuttgart) zum Thema "Der Berg" auszuwählen. Nachfolgend die drei Projekte: - "Linie: Grenze oder Unionslinie", die 2013 durchgeführt und 2014 in Straßburg, Dresden und Stuttgart vorgestellt wurde - Rheingold", das 2015 entstand und 2016 in Stuttgart und 2017 in Straßburg präsentiert wurde, - Der Wald / the forest" ist 2017 entstanden und wird 2018 in Stuttgart und 2019 in Straßburg präsentiert. Das Projekt "Der Berg / Panoramen" bietet erneut einen künstlerischen Blick auf unsere beiden Länder durch Kunst, Geschichte, Geopolitik, Geologie, Mythologie... Jeder Künstler wird aufgefordert, ein Werk zum Thema des Berges zu schaffen. Der historische, kulturelle und symbolische Reichtum der Vogesen und des Schwarzwalds wird die Inspirationsquelle für die Werke sein. Die Straßburger Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut ein Rahmenprogramm mit Filmvorführungen, Vorträgen und Lesungen zum Thema Berge, Städtepartnerschaften und deutsch-französische Beziehungen anbieten. Ausstellungstermine und Veranstaltungsorte - Ausstellung in Stuttgart: Kunstbezirk von Mitte September bis Ende Oktober 2021 - Ausstellung in Straßburg: Apollonia (Frühjahr 2022) „Was für ein Monstrum, dieser Berg mit tausend Gesichtern, immer in Bewegung, mal leicht, mal schwer, dann wieder nur einer, dann viele. Und den willst du malen? Wie denn? Eine Spalte? Eine Wand, die sich aufschichtet? Die Wolke da? Weißt du überhaupt, wie er sich anfühlt? Kalt, nasser Granit, oder ein warmer großer Stein, der von der Sonne schon den ganzen Morgen beschienen wurde, auf den du dich setzt und das Vesperbrot auspackst.“ (Ursula Krim) ----- Beste Grüße ! Annette Haug Presse- und Öffentlichkeitsarbeit FÖRDERKREIS BILDENDER KÜNSTLER WÜRTTEMBERG KUNSTBEZIRK Galerie im Gustav-Siegle-Haus Stuttgart Leonhardsplatz 28 70182 Stuttgart www.kunstbezirk-stuttgart.de
Der FÖRDERKREIS BILDENDER KÜNSTLER WÜRTTEMBERG zeigt im KUNSTBEZIRK Galerie im Gustav-Siegle-Haus Stuttgart Leonhardsplatz 28 70182 Stuttgart Die Ausstellung Distanz und Nähe Die virtuelle Eröffnung fand am 7. Mai 2021, 18:30 Uhr per Zoom-Konferenz statt. Ausstellungsdauer: 7. Mai bis 19. Juni 2021 Dr. Susanne Lüdke führte gemeinsam mit unserem Vorstand U. Gsell in die Ausstellung ein. Die Referentin erläuterte die einzelnen Werke und mehr als 80 Gäste hörten und sahen zu - obwohl der Ton teilweise zu wünschen übrig ließ. Das wird besser bis zur Finissage, die vielleicht auch schon wieder zumindest teil-präsent stattfinden werden kann - dazu muss die Inzidenz aber noch deutlich runter. Stand 08.05.21 hält Stuttgart den traurigen nationalen Rekord mit >220. Da muss noch viel geschehen ... Auf jeden Fall Finissage am 19. Juni 2021 – Bitte informieren Sie sich auf der Website www.kunstbezirk-stuttgart.de über das genaue Wann und Wie. Bildhauerei und mehr Das hier umreißt das Thema: „Mit dem Thema „Distanz und Nähe“ haben wir und als Individuen aber auch als Gemeinschaft unsere Erfahrungen. Denn der Mensch als soziales Wesen ist aufgrund seiner Natur fortdauernd damit beschäftigt, Distanz und Nähe zu definieren. Im Zuge der Corona-Pandemie haben wir durch die strukturellen und sozialen Veränderungen im Alltagsleben und die mehrheitlich als Ausnahme wahrgenommene Lage unfreiwillig und abrupt Anlass, unser Verhältnis zu anderen Menschen, zur Gesellschaft und auch zu uns selbst intensiv zu beleuchten. Abgelöst von einer klaren Inhaltlichkeit sind Distanz und Nähe aber auch Kategorien der Wahrnehmung und der Gestaltung in der Kunst. So ist das Thema der Ausstellung schon alleine formal und kompositorisch von großer Bedeutung und Bandbreite.“ Die Ausstellung versammelt dreidimensionale Positionen von Künstlerinnen und Künstlern aus Baden-Württemberg, die sich dem Thema auf realistischer oder abstrakter Ebene nähern. Zu sehen sind Skulpturen, Installationen, Videos, kinetische Objekte. Die beteiligten Künstler sind Mitglieder der Künstlerverbände VBKW (Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg) und BfB (Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg). Es stellen aus: Esther Rollbühler, Jörg Bollin, Claudia Dietz, Heike Endemann, Birgit Rehfeldt, Karen Bayer, Birgit Feil, Markus Hallstein, Michaela Fischer, Sylvia Wanke, Bernd Zimmer, Thomas Heger, Andreas Ilg, Christoph Traub, Kersten Paulsen. Juriert wurde die Ausstellung von Dr. Susanne Lüdtke, Dieter Soldan und den Kuratoren Uli Gsell und Tobias Ruppert. Aufgrund der momentan geltenden Einschränkungen des Ausstellungsbetriebs ist die Schau zunächst (hoffentlich nur: ZUNÄCHST) ausschließlich virtuell zu besuchen. Das hat Vor- und Nachteile. Unter DIESEM LINK können Sie sich virtuell in den KUNSTBEZIRK begeben und vom Sofa aus die Ausstellung genießen - und zwar mit dem Rotwein, der Ihnen schmeckt. Allerdings: Das haptische Vergnügen der Dreidimensionalität bleibt Ihnen versagt, ebenso der Gedankenaustausch mit anderen, die die Ausstellung besuchen - aber wir hoffen, dass das auch noch möglich sein wird bis zum 19.06.2021. Die Einführung in die Ausstellung von Dr. Susanne Lüdtke Weil der Ton bei der Eröffnung so bescheiden, die Einführung aber so bemerkenswert war, veröffentlichen wir hier den Text für all diejenigen, die ihn nachlesen wollen. "Liebe FreundInnen der Kunst, eine Jury, bestehend ausTobias Ruppert vom VBKW, Uli Gsell für den BfB, dem Kommunikationsdesigner Dieter Soldan und der Kunsthistorikerin Susanne Lüdke hat aus 68 Einreichungen 15 sehr unterschiedliche Positionen ausgewählt. Ich beginne mit einer Stele, die auch von der Geschichte der Pandemie erzählt - auf sehr leichte und humorvolle Weise Birgit Rehfeldt – Holzbildhauerin, Ostfildern, bekannt für ihre Skulpturen, die von starken Frauen erzählen (by the way, wir haben hier 9 Frauen von 15) „Corona-Mahnmal“ heißt die Arbeit aus dem letzten Jahr, ein Auto liegt unten auf dem Dach, Klopapierrollen und ein Hefestück erinnern an Hamsterkäufe, Aktenordner an Home-Office, ein Kochtopf an die neu entdeckte Küchenbegeisterung und das Haus auf dem oder in dem Kochtopf auch daran, dass wir in dieser Zeit ziemlich im eigenen Saft schmoren. Nicht nur lustig, würde ich meinen. Einen Schritt weiter wird es abstrakt und ernster, schwebend begegnen sich zwei Formen, zwei Materialien. Gegensätze, die sich anziehen oder auch zerstören, jedenfalls in sehr ästhetische Spannung zueinander geraten.„Distanz und Nähe” diesmal viel weiter interpretiert Ein Begriff aus menschlichem Bezug wird zum Thema skulpturalen Ausdrucks. Distanz sowie Nähe sind Begriffe der zwischenmenschlichen Beziehungen. Distanz sowie Nähe können je nach Situation durchaus positive Aspekte haben, sagt Jörg Bollin, hier umgesetzt in einer raumgreifenden Bodenskulptur bestehend aus einer naturrauen Granittranche die von einem Stahlring tangiert/durchkreuzt wird. Der in den Stein integrierte und zum Raum hin offene Ring symbolisiert dem Betrachter „Distanz und Nähe”. Eine ähnlich abstrakte und klassische Bildhauerposition vertritt Bernd Zimmer mit der Freiplastik „l’espoir“ aus Alabastergips. Die Äste der dreiteiligen Form bewegen sich in einer suchenden Geste im Raum. Sie suchen die Annäherung, weichen aber gleichzeitig einander aus. Unterstützt wird diese immanente Bewegung durch eine Bemalung in changierenden Blautönen. Beim Umschreiten der Freiplastik ergeben sich je nach Ansicht unterschiedliche Gesten von Annäherung und Entfremdung. Weniger streng, eher spielerisch kommt die Installation von Claudia Dietz daher mit dem Titel: „stay in touch“ – Composita aus den Materialien Sandstein, Seil, Farbe. Hier raumgreifend, aber in den Maßen durchaus variabel. Nähe und Distanz lassen sich nicht allein konkret und absolut denken lassen, sondern auch abstrakt wie relativ. Sich trotz unmittelbarerer räumlicher Nähe fern zu sein, ist genauso möglich wie eine Nähe trotz großer räumlicher Distanz zu spüren. Diese Ambivalenz erleben wir derzeit täglich. Diese installative Auseinander-Setzung mit Distanz und Nähe gleicht einer Zusammen-Setzung; weil die jeweils autonomen Komponenten doch durch ein deutlich sichtbares Seil miteinander verknüpft sind. Die Teilstücke der Installation sind räumlich aufeinander bezogen. Einige sind sich näher als andere. Auch das ist es ja, was wir seit einem guten Jahr erleben. Beziehungen schlafen ein oder werden intensiviert. Mehr Nähe oder mehr Distanz stellen sich her. Gegenüber dieser Installation sehen wir einen sehr ironischen Blick auf die Begleiterscheinungen der Pandemie: Andreas Ilg unter dem Titel: “ménage à trois“ besthend aus 3 Teilen: der Maske, einem Barhocker und einer Digitalcollage. Die “Maske“ entstand im erstem Lockdown. Es handelt sich um eine modifizierte Schutzmaske bei der die Orginalaktivkohle zur Gasfilterung durch Kleinplastikpartikel ersetzt wurde und die 2 Filterkartuschen mit Kleinplastikfiguren beklebt wurden. Kleinplastikfiguren bzw. Kleinplastikteile verwendet Andreas Ilg gern auch um Waffen nachzubauen, deren Wirksamkeit sich auf spöttische oder scharfe ironische Kommentare zur Waffen- respektive Spielzeugindustrie beschränkt. So auch hier. Die “Maske“, sagt der Künstler, schützt leider weder vor Mikroplastik noch vor Coronaviren, allerdings hilft sie dem Träger, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten wird. An der Kopfseite des Raumes kommen wir wieder zu einer sehr klassischen Bildhauerarbeit aus Granit von Christoph Traub. „Small Story“ nennt er sie. Da sind zunächst zwei gebrochene organische Formen, man könnte sie vielleicht auch als Torsi lesen, eingespannt in einen geometrischen Rahmen, aber in den Raum greifend. Die Geste geht ins Leere, wird aufgehalten oder eingesperrt von der Geometrie. Erst auf den zweiten Blick kommt die ironische Brechung der Arbeit zutage. Zwei kleine Figuren kauern und liegen unter den großen organischen Formen und bringen damit das Thema von der abstrakten in die reale, menschliche Ebene. Unsere Kleinheit und Schwäche, auch die Abhängigkeit von der Natur, die Unterordnung in größere Zusammenhänge. All das kann hier hineingesehen werden. Wir gehen auf die andere Seite der Stellwände und sehen im Durchgang kleine Wesen aus Draht und Pappe, Drahtgeflechte, die in ihrer Form an Organe erinnern können, verbunden mit röhrenartigen Installationen, Zuflüsse, Abflüsse, aus denen wieder Drähte, Pfeile, Widerhaken erwachsen. Sind das Mikroben? Jedenfalls sind wir eindeutig in der Welt von Esther Rollbühler, deren Objekte faszinieren durch ein Zusammenspiel von sehr freier Phantasie mit doch ziemlich deutlichen Anspielungen auf Reales und dazuhin Gefühle zwischen eklig, lustig oder doch ernst gemeint auslösen. Scherz, Satire, Ironie und ihre tiefere Bedeutung könnte frei nach Grabbe auch über dieser wieder sehr spielerischen Arbeit von Markus Hallstein Titel: „Die Richtungen der Malerei“ – und das darf nicht nur, sondern soll durchaus mehrdeutig verstanden werden, und dafür muss sich das Objekt bewegen. Die Arbeit ist in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Roman „Glory, Glory, Halleluja!“ von Helene Böhlau, erschienen 1898, entstanden. Vier Maler nehmen sich der jungen Künstlerin Mimmi Witt an. Zunächst als väterliche Freunde, die das junge Ding von ihrem jeweiligen Malstil überzeugen wollen, zunehmend wird daraus ein begehrliches Annähern mit Pinsel und Palette. Wir BetrachterInnen werden zum voyeuristischen Publikum. Ein früher Beitrag zur Metoo-Debatte von Helene Böhlau und eine witzig-frivole Auseinandersetzung damit von Markus Hallstein. Auch technisch sehr brillant und ästhetisch überzeugend gelungen, finde ich. Gehen wir nur um die Ecke in den anderen Teil des Raumes, dann treffen wir gleich auf das Paar von Michaela Fischer. Eine kleine, wunderschöne Bronzearbeit, die sich sehr gut behaupten kann neben den viel größeren Werken hier. Michaela Fischer ist ja vor allem bekannt durch ihre Schnürfiguren, Gestalten, die eingebunden oder gefesselt sind, ihrer Körperlichkeit beraubt, nur die Fesseln oder Verbände sind sichtbar und formen die Gestalt nach. Hier haben wir jetzt Vollfiguren, ein Paar, nebeneinander sitzend, aber ohne Bezug aufeinander zu nehmen, einsam trotz der körperlichen Nähe. Es ist der Mangel an Kommunikation, die Unfähigkeit sich mitzuteilen, die eine Wand zwischen den beiden schafft. In der Gemeinschaft, wenn das Miteinander trotz der räumlichen Nähe nicht mehr gelingt, können wir uns umso einsamer fühlen. Nebenan zwei Kleinskulpturen aus handelsüblicher Seife von Thomas Heger. Seit 20 Jahren entsteht eine Serie von Kleinskulpturen, die allesamt den Themenkreis Wasser haben. Das Wasser ist gleichzeitig „der Freund und der Feind“ der Seife. Eine höchst ambivalente Beziehung. Deswegen auch der Titel „Fast für die Ewigkeit“. Seife steht für Sauberkeit und sinnbildlich sogar für Unschuld. So können wir unsere Hände in Unschuld waschen. Und gerade als Seifenblock geht sie eine innige Beziehung zum Menschen ein, da sie in den Händen oder auf der Haut gerieben wird, um ihre Funktion zu erfüllen. Der Inbegriff der Nähe, gleichzeitig schwindet das Material dabei. In der Seifenskulptur begegnen sich nun zwei Menschen - Mann und Frau - in einem Wasserbecken. Der Raum ist einengend, wohl zu eng um beiden ausreichend Platz zu geben. Nähe wäre hier unbequem, so bleibt für eine harmonische Koexistenz nur die Distanz in der Wahl für zwei Seifenbecken. Birgit Feil greift mit „Lockdown“ das Thema social distancing auf, ein sehr befremdliches Erlebnis, das besonders in den Städten spürbar wird, wo sich die Menschen sonst auf engem Raum zwanglos begegnen, ob beim Einkaufen, bei Veranstaltungen, auf dem Wochenmarkt, wo auch immer. In diesem Fall sind es die Wohnverhältnisse. Distanz überall trotz naher Wohnblöcke und naher Mitbewohner. Aber sogar die Menschen, die miteinander wohnen, schauen sich nicht an, halten Abstand und bleiben für sich. Der Raum wird eng, erinnert an einen Käfig. Viele blicken nach unten, eine melancholische Stimmung liegt über allen. Interessant neben der unglaublich gelungenen Menschendarstellung ist die Technik der Künstlerin. Wir sehen, dass die Figuren ziemlich grob aus Ton geformt sind, die Oberfläche ist nicht eben, man sieht Risse und einzelne Batzen von Material, das aufgebracht wurde. Der Anspruch ist ganz offenkundig nicht die naturgetreue Oberflächengestaltung. Und trotzdem wirken diese kleinen Gestalten sehr natürlich, präsent und lebensecht. Sie sind übrigens in Kunststoff gegossen und haben nur noch den Anschein des Materials Ton, aus dem sie geformt wurden. Heike Endemann greift noch viel konkreter das Bild des Käfigs auf Die aus einem Stück gearbeitete Holzskulptur steht für einen Stapel von Affenkäfigen, Transportbehältern für Tiere, die einerseits ermöglichen, den darin gefangenen Lebewesen nahe zu kommen, andererseits werden diese auf Distanz gehalten. Es gibt also ganz extrem zwei Blickwinkel. Für die im Käfig gefangenen ist Welt auf einen kleinen Raum begrenzt, vieles von dem, was vertraut ist, ist nicht erreichbar. Der Käfig ist andererseits auch ein Raum, der vor der Außenwelt schützt. Und für uns stellt sich die Frage, wer sich und weshalb innerhalb oder außerhalb des Käfigs befindet. Karen Bayer Die Installation besteht aus drei Teilen, einer Tonplastik auf einem Sockel, auf die der Betrachter herunterschaut, einem Kasten, in den der Betrachter durch einen Sehschlitz auf eine weitere Tonplastik schaut und einem Schaukasten, der eine gezeichnete Animation zeigt. Alle drei Installationsteile zeigen eine Frau, der Würstchen in Körper und Kopf gerammt wurden oder in den Mund gestopft werden. Also ganz klar Vergewaltigungsszenen. Die Arbeit untersucht, wie sich Nähe und Distanz durch die Form der Präsentation von Kunst und durch Interaktion des Betrachters mit dem Kunstwerk herstellen lassen. So schaffen Blickwinkel, Abstand zum Werk und Größe der Arbeit wie beispielsweise der auf dem Sockel liegenden kleinen Tonfigur, deren Körper von einem Würstchen durchbohrt ist, Distanz zum Dargestellten. Dagegen entsteht Nähe, wenn der Betrachter an den Kasten mit Sehschlitz herantritt, in dem die Büste einer Frau steht, der ein Würstchen frontal in die Stirn gebohrt wurde. Der Betrachter hat den Blickwinkel des Mächtigeren. Auch der im Schaukasten installierte Monitor schaltet sich mittels eines Bewegungsmelders an. Tritt der Betrachter heran, löst er den Film aus und sieht sich vis-a-vis mit einer Frau, der Würstchen in den Mund gestopft werden. Die Hand, die die Tat ausführt, kommt aus Richtung des Betrachters. Er wird so in die Täterrolle versetzt. Eine ziemlich heftige Auseinandersetzung mit dem Thema Nähe und Distanz. Und darüber Arbeiten von Kersten Paulsen. Haben eine gewisse Verwandtschaft mit den Objekten von Esther Rollbühler, aber durch ihre schiere Größe sind diese Amöben einfach viel ungemütlicher als die kleineren Objekte. Sehr eindrucksvoll, denn das sind ja eigentlich Körper, aus denen die Tentakeln kommen, so eine Art Ganzkörperanzüge. Und auf diese Weise kommen diese Krankheitserreger uns auf Augenhöhe und in imponierender Größe entgegen. Zum Schluss noch ein Gang in die Blackbox zu Sylvia Wanke, der Bildhauerin und Szenographin, die hier zwei Maskenfiguren „Giantlady und Kopffüßler“, für eine vorübergehende Zusammenkunft installiert.Beide Figuren sind als bespielbare Theaterfiguren konzipiert, die auf der Straße, bei Figurenparaden und -festivals untereinander und mit dem Publikum die genrebedingten Grenzen von Distanz und Nähe be- und überspielen. Maske und Kostüm thematisieren auf ironische Weise die aktuelle Masken- und Abstandspflicht. Unter beiden Objekten kann eine Spielerin oder ein Spieler komplett verschwinden und die Kunstfigur von innen bewegen. Wir hoffen, dass die Ausstellung vor ihrem Ende am 19. Juni auch noch real und analog besucht werden kann. ----- Beste Grüße ! Presse- und Öffentlichkeitsarbeit FÖRDERKREIS BILDENDER KÜNSTLER WÜRTTEMBERG KUNSTBEZIRK Galerie im Gustav-Siegle-Haus Stuttgart Leonhardsplatz 28 70182 Stuttgart www.kunstbezirk-stuttgart.de