LSD Viertel

LSD Viertel benannt nach den Straßen (Lychener Str. / Schliemannstr. / Dunckerstr.)

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22/08/2021
"Der Eigentümer TLG will das berühmte Brauerei-Areal offenbar an einen Investor verkaufen. Mieter schlagen Alarm und für...
18/08/2021
Berliner Kulturbrauerei steht vor dem Verkauf

"Der Eigentümer TLG will das berühmte Brauerei-Areal offenbar an einen Investor verkaufen. Mieter schlagen Alarm und fürchten das Aus für die kulturelle Nutzung"

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/millionen-deal-um-areal-in-prenzlauer-berg-berliner-kulturbrauerei-steht-vor-dem-verkauf/27521170.html

Der Eigentümer TLG will das berühmte Brauerei-Areal offenbar an einen Investor verkaufen. Mieter schlagen Alarm und fürchten das Aus für die kulturelle Nutzung.

Der etwas andere "Konsumtempel" Stahlheimer, 1989Foto von Gerd Danigel
01/04/2021

Der etwas andere "Konsumtempel"
Stahlheimer, 1989
Foto von Gerd Danigel

Der etwas andere "Konsumtempel"
Stahlheimer, 1989
Foto von Gerd Danigel

Wenn die Verzweiflung riesig ist 🤔
31/03/2021

Wenn die Verzweiflung riesig ist 🤔

Wenn die Verzweiflung riesig ist 🤔

16/03/2021
Nachfolger für Druckatelier in der Dietrich-Bonhoeffer-Str. gesucht
21/09/2020

Nachfolger für Druckatelier in der Dietrich-Bonhoeffer-Str. gesucht

Nachfolger gesucht! Unser Freund und Kollege Eberhard Hartwig betreibt im Berliner Prenzlauer Berg seit vielen Jahren sein Druckgraphik-Atelier, welches er nun aus Altersgründen an einen Nachfolger übergeben möchte. Das Atelier ist als Druckerei ebenso hervorragend eingeführt wie als Anbieter von zahlreichen Workshops sowie als Ausstellungs- und Eventlocation. Wir können hier nur einen ganz kleinen Teil der Angebote vom Steindruck, Aquatinta-Radierung und Bleisatz bis bis zum Holz- und Linolschnitt beschreiben, schaut einfach auf die Webseite www.druckgraphik-atelier.de! Wer sich das Projekt zutraut, jedoch noch etwas Einarbeitung benötigt, dem steht Eberhard gerne als Mentor zur Seite. Zur Ausstattung des Ateliers gehören: Bleisatz mit Tiegelpresse (Format ca. A5), Abziehpresse (max. B 52 x L 57 cm), Lithographie mit ca. 80 Steinen, Sutter-Reiberpresse (B 83 x L 108 cm), Ätz-Aquatinta, Kaltnadelradierung sowie zwei Pressen (B 82 x L 120 cm sowie B 40 x L 85 cm) ... wobei nicht die einzelnen Maschinen, sondern das gesamte Atelier abgegeben werden sollen. Eberhard beschreibt das Ladengeschäft als mietpreissicher, eine Verlagerung ist natürlich ebenfalls möglich. Für Details wendet Euch bitte direkt an Eberhard: Telefon 030 44043421, Mail: [email protected]

Die Angst des Eisdealers vor der Kundenschlange
25/05/2020

Die Angst des Eisdealers vor der Kundenschlange

07/03/2020

Überall Bakterien
1887, von Alexander Moszkowski
(polnisch-deutscher Schriftsteller und Satiriker)

Nee, ich sag' schon! von Bakterien
Hat man früher nischt jewußt.
Da war's Essen noch ne' Freude
Und det Trinken war ne' Lust.
Aber seit man die Bazillen
Und dergleichen Zeugs erfund,
Is der Mensch total jeliefert,
Alles is jetzt unjesund.

Les' ick da, det äußerst jiftig
Heutzutag Vanillen-Eis:
Früher aß man's mit Verjnügen
Jeden Sommer massenweis'.
Heute is selbst die Vanille
Vom Bazillenherd bedroht,
Schmecken dhut se ausjezeichnet,
Aber nachher is man dot.

Jrüne Aale, sonst det Beste
Wo der Mensch nur haben kann,
Sind nu ooch nich zu jebrauchen,
Seit der Fischbazillus dran.
Ißt se eener mit Verjnügen
An der Spree zum Abendbrot,
Liejt er jleich in letzten Zügen
Zehn Minuten später: dot.

Krebse, rechte scheene, jroße,
Wie jesund det früher war!
Heute jibt es Krebsbazillen
In dem Oderkrebs sogar;
Hat man sechs Stück ufjeprepelt,
Denkt man jleich: Schockschwerenot,
Warum is mich denn so übel?
Nächsten Morjen is man dot.

Ooch det Atmen ist jefährlich:
Wenn ich dir jut raten kann,
Mitmensch, atme nich zu ville,
Sieh dir erst de Luft mal an;
Kommste in so'n Pilzjewimmel,
Hilft dir keen Karbol und Jod,
Ziehste in den janzen Schimmel,
Fällste um un biste dot.

Holste dir nen netten Schmöker
Aus de Leihbibliapothek,
Kriegste jleich n Schock Millarden
Von Mikroben uf'n Weg;
Kommste uf de vierte Seite,
Wirste im Jesichte rot,
Uf der fünften kriegste's Fieber,
Bei der sechsten biste Dot.

Det ick mit de Hochbahn rutsche,
Kommt mir niemals in den Sinn;
Nee, in die Bazillenkutsche
Da kriegt mir keen Deibel rin!
Steigste in fidel und munter,
Plötzlich spürste Atemnot,
Fährste bis zum Zoo hinunter,
Steigste aus und biste dot.

Nee, ick sag schon! Von dem Leben
Hat man nischt als wie Verdruß,
Weil man die verfluchten Dinger
Immerzu verschlucken muß!
Alle Dage muß man lesen,
Wie det Kleinzeug uns bedroht,
Und wir jroßen Lebewesen
Fallen um - schwapp - mausedot!

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10157052230682749&id=203760612748
23/01/2020

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10157052230682749&id=203760612748

[english below]

clubsterben, kein haus weniger und die große politik

in vielen zeitungen und stadtmagazinen wird in diesen tagen mit dem thema clubsterben aufgemacht. die parteien im berliner abgeordnetenhaus überbieten sich im anbiederungswettbewerb an die clubszene, die in ihrem musikkulturellem ausdruck äußerlich homogen erscheint, in fragen ihrer politischen haltung und ihrer sozialen struktur aber höchst unterschiedlich ist. im zentrum der dabei strapazierten narrative steht die deutungshoheit um den mythos berlin, die immateriellen ressourcen der stadt und ihre gegenwärtige und zukünftige inwertsetzung.

vor etwa einem jahr haben wir auf der demo gegen die bebauung der rummelsburger bucht und die bedrohung der dort angesiedelten sozialen und kulturellen orte einen redebeitrag gehalten, der umreißt, wie wir die sache sehen und warum uns weder der wert der marke berlin noch die ökonomische bedeutung der clubkultur am herzen liegt, sondern das ganz andere:

relax - it's only gentrifizierung?

das stadtmarketing inszeniert berlin seit jahrzehnten als stadt grenzenloser freiheit, als urbanen möglichkeitsraum, als arena kreativer ideen. "freiheit" ist berlins markenzeichen und standortfaktor, der unique selling point dieser stadt.
tatsächlich wurde die stadt damit einer immer weiter greifenden verwertung zugeführt.

stadtpolitisch bedeutet der standortfaktor freiheit vor allem:
eine dröhnende eventisierung im öffentlichen raum in form von fanmeilen und hauptstadt-hotspots;
den umbau ganzer stadtquartiere zum zwecke monokultureller vermarktung;
die explosion der miet- und lebenshaltungskosten durch die privatisierung des kommunalen wohnraums;
und die ordnungspolitische aufrüstung von polizeibefugnissen und kontrolle des öffentlichen raums
- kurzum grünes licht für sämtliche spielarten der gentrifizierung.

gentrifizierung ist ein großstädtischer verwertungsvorgang, der sich in berlin bilderbuchartig beobachten lässt. die stadt wächst und frisst sich zugleich auf. ihre schillernde anziehungskraft treibt den verwertungsprozess bis in die letzten winkel voran und stellt die machtfrage: wem gehört die stadt?

woher oder weshalb die menschen kommen, um in berlin zu leben, zu feiern, abzuhängen, ist ganz egal. problematisch ist vielmehr, dass sich berlin bald nur noch die rich kids und die, die in den boom-branchen roboten gehen, leisten können. das ist ein armutszeugnis für eine stadt, in der einst ganze straßenzüge jenseits der marktlogik existieren konnten. eine utopische stadt der leistungsverweigerung und der austeiger*innen, in der antistaatliche selbstorganisation, autonomie und kollektive prozesse die herrschende ordnung immer wieder herausforderten.

die durchökonomisierung der stadt kann niemanden freuen, der in ihr glücklich und entspannt leben will. eine lebenswerte stadt für alle kann aber nur bestehen, wenn sie ihre freiräume behauptet. wenn platz ist für das unfertige und das unperfekte, das sich der verwertungslogik so gut es geht entzieht.

auch die clubs spielen dabei eine zwiespältige rolle. die clubszene als touristischer anziehungspunkt ist ein faktor bei der fortlaufenden verwertung und der damit einhergehenden verdrängungsdynamik - und wird gleichzeitig von ihr verdrängt.
aber die clubs sind mitnichten die ersten opfer dieser entwicklung und werden auch nicht die letzten sein. wagenburgen und jugendschiffe, besetzte oder kollektiv bewohnte häuser wie die friedel, die rigaer, die liebig, nichtkommerzielle und autonome projekte wie drugstore, potse und syndikat - der verwertungsdruck, der auf der stadt lastet, setzt überall und auch in den letzten nischen das recht auf eigentum und inwertsetzung durch.

ganze kieze erleben seit den nuller jahren einen nahezu kompletten bevölkerungsaustausch, der in der ersten welle befruchtend für das nachtleben ist, für viele menschen aber den verlust ihrer wohnung bedeutet. ein entgrenztes nachtleben ermöglicht in seinen besten momenten ein ausbrechen aus der normalität. genauso kann es aber auch zu einem fit for feiern werden, das teil der amüsier- und wertschöpfungsmaschine wird - ersatzhandlungen für eine freiheit, die diese stadt nicht einlösen kann.

wenn wir von freiheit sprechen, dann meinen wir selbstbestimmte freiräume, die keinem verwertungsinteresse dienen.
wenn wir an freiheit denken, dann wird berlin ein sicherer hafen für alle, die auf der flucht sind und kein abschiebedrehkreuz.
wenn wir von freiheit träumen, dann bleiben wir alle und verteidigen das recht auf stadt gegen die riot cops der eigentumslogik.

diese freiheiten hat auch rotrotgrün nicht im warenkorb. der kapitalismus ist auch unter der gegenwärtigen regierungskoalition normalität und katastrophe in einem. sein verwertungsdruck ist allgegenwärtig und die eigentumsverhältnisse sind eine frage der staatsräson.

wir stellen deshalb keine erfüllbaren forderungen. nicht an den senat, nicht an die regierung, nicht an die politik. wir haben kein interesse an einer befriedeten, geordneten, geplanten stadt. unser terrain ist das ungeordnete, der zwischenraum, die brache, die abwesenheit von kontrolle, verwaltung und stadtplanung. dort, wo die verwertung vor die wand fährt, erblühen unsere landschaften. deshalb wünschen wir der marke berlin fortwährendes scheitern, stillstand, havarie - es wäre ein großer gewinn an lebensqualität, wenn berlin seinen alten ruf als "schwer verwertbar" zurückgewinnen würde. in diesem sinne:
schafft ein - zwei - viele B E Rs!
rummelsburger bucht bleibt risikokapital!
wir bleiben alle! - #keinhausweniger

://about blank | apodiktische abteilung

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the extinction of clubs, no house less and big politics

in many newspapers and magazines all over the city you can find articles about the extinction of clubs these days. the political parties in berlin‘s house of representatives outdo each other in a competition to smarm over the club scene which seems to be quite homogeneous in its musical culture, but is highly heterogenous when it comes to its political stance and social structures.
the center of those strained narratives is the sovereignty over the myth berlin, the intangible resources of the city and its current and future valorisation.

about a year ago, at the demonstration against the building development at rummelsburger bucht and the threat for social and cultural spaces there, we read out a statement that outlines our perspective and why neither the value of the trademark ‚berlin‘, nor the economical significance of its club culture are of an interest of heart to us; but rather this:

relax – it‘s only gentrification?

since many years, the city marketing orchestrates berlin as a city of unlimited freedom, an urban room of possibilities, an arena for creative ideas. ‚freedom‘ is berlin‘s trademark and locational factor, this city‘s unique selling point.
in fact, the city has been exposed to an increasingly reaching exploitation.

politically, the locational factor freedom mostly means:
a booming eventisation in public spaces in the shape of fan miles and capital-hotspots;
the restructuring of entire districts in favor of monocultural commercialization;
the explosive increase of rents and living expenses through the privatisation of communal living space;
and the upgrade of police powers by regulatory policies and surveillance of public spaces
– in a nutshell: green lights for all varieties of gentrification.

gentrification is a way of exploitation in urban space, that can be observed like a storybook in berlin. the city grows and eats itself at the same time. its dazzling power of attraction drives the exploitation into the furthest corners and asks the question of power: who does the city belong to?

from where and why people come to berlin to live, to party, to hang out doesn‘t matter. the problem is rather that berlin soon will only be affordable for the rich kids and those who work in the booming sector. that is an evidence of incapacity for a city, where entire quarters were able to exist beyond the market logic. a utopia for nonconformits, people refusing to function for and in the system, were anti-stateist self-organisation, autonomy and collective processes continously challenged the status quo.

the complete economization of the city can‘t be enjoyed by anyone who wants to live here happily and relaxed. a city worth living in can only be one if it protects its free spaces. if there is room for the unfinished and the imperfect which manages to stay away from exploitation as far as possible.

but also the clubs have an ambigous role in this. the club scene as a tourist magnet is one factor of the continous exploitation and its immanent displacement dynamics – but it also suffers from this displacement at the same time.

but the clubs are by far not the first victims of this development and will also not be the last. caravan places and youth ships, squatted or collectively run houses like friedel, rigaer, liebig, non-commercial and autonomous projects like drugstore, potse and syndikat – the pressure of exploitation which pooresses the whole city enforces the right of property and valorisation in every last niche.

whole districts experience a nearly complete change of their inhabitants since the millennium which is fruitful for the nightlife at first but later results in the loss of housing for most inhabitants. a boundary-free nightlife enables breaking free from normality in its best moments. but it can also turn into a synthetic event that is part of the amusement- and value machinery – replacement behaviour for a kind of freedom that this city doen‘t have to offer anymore.

when we use the term ‚freedom‘, what we mean is self-determined free spaces that do not stand in any exploitational interest. when we think about freedom, berlin would be a save haven for all those who are on the run, instead of a deportation hub. when we dream about freedom, we will all stay and defend the right of urban space against the riot cops of logic of property.

those liberties are not a part of red-red-green social-economical parties‘ range either. also under the current governing coalition, capitalism is normality and catastrophy at once. its exploitation pressure is ubiquitous and ownership structures are a question of the reason of state.

for that reason, we do not claim attainable demands. not towards the senate, not towards politics. we don‘t have any interest in a pacified, orderly, planned city. our terrain is the disorderly, the gap, the wasteland, the absence of control, administration and city planning. it is where exploitation hits the wall that our landscapes will thrive. this is why we wish continous failing, stagnation, disaster to the trademark berlin – it would be such a significant gain for the quality of life if berlin could regain its old reputation as ‚hard to utilise‘.

with this in mind:

build one - two – many BERs!
rummelsburger bucht remains venture capital!
all of us will stay! - #keinhausweniger #nouhouseless

://about blank | apodictical department

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Bisher ja nix Neues
01/01/2020

Bisher ja nix Neues

Ab heute in der Galerie erstererster, Pappelallee 69... Die Kunst-Klikke-Helmi:
06/12/2019

Ab heute in der Galerie erstererster, Pappelallee 69... Die Kunst-Klikke-Helmi:

Ab heute in der Galerie erstererster, Pappelallee 69... Die Kunst-Klikke-Helmi:

Stargarder Ecke Schliemann 1988, Robert Conrad
05/12/2019

Stargarder Ecke Schliemann 1988, Robert Conrad

Heute im Supalife Kiosk:
29/11/2019

Heute im Supalife Kiosk:

Kurz nach elf, noch hat der Meister die Werkstatt nicht betreten. Der Klebestift und die Schere ruhen auf der Arbeitsfläche. Fassaden von Berliner Häusern, alte Geschäfte und ihre Ladenfronten sind auf Karton aufgezogen. Farblos, aber in Grautöne getaucht, wirken sie wie eine Erinnerung von Berlin, wie es sich angefühlt hat, „der alte Kiez“, bevor die Stadt sich umkrempelte, bevor sie begonnen hat sich um sich selbst zu drehen, wieder und wieder.

Tim Roeloffs baut Räume und Städte, entwirft Visionen auf Karton und haucht ihnen Leben ein; mit Erinnerungen und Details gespickt, die er kopiert, zuschneidet und arrangiert. Die Collagen, die sich im Moment hier befinden, beziehen sich auf das L*D-Viertel (Lychener-, Schliemann- und Dunckerstraße), mitten im Helmholzkiez, Prenzlauer Berg. Tim taucht ein in seine eigene Vergangenheit. Und dabei streift er auch unsere Vergangenheit. Es ist schön ihn hier zu haben, ihm zuzuhören, mit ihm „das billigste Pilsener das du findest“ zu trinken und ihm bei der Arbeit zuzusehen.

Am Freitag laden wir zur Finissage ein. Ein besonderer Abend der mit einer Filmvorführung abgerundet wird:
„Jahrgang 45“ (DDR 1966, s/w, 94 min.) Regie dieses Spielfilms führte Jürgen Böttcher (besser bekannt als Strawalde). Die Uraufführung fand erst 1990 statt. Wir sind schon sehr gespannt auf diesen Film und freuen uns sehr auf Freitag. Infos zur Produktion, der Handlung und den Schauplätzen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Jahrgang_45

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Prenzlauer Berg
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