03/06/2026
Das Versprechen der Rosenkreuzer
Wer diese Zeilen liest, fühlt sich vielleicht von dem Namen „Rosenkreuzer“ auf eine besondere Weise berührt und angesprochen.
Das ist kein Zufall, sondern bedeutet, dass man in seiner seelischen Entwicklung einen gewissen Reifungsgrad erreicht hat. Die Seele hat einen Ruf vernommen, den man nicht mehr ignorieren kann.
Es ist ein Kontakt aus der geistigen Welt. Wer diesem Ruf getreulich folgt, begibt sich auf einen Weg, auf welchem sich für ihn die Schatzkiste der jahrtausendealten Weisheit der Rosenkreuzer öffnen wird.
In der Neuzeit hütet A.MO.R.C diesen Schatz für den Menschen, der dafür bereit ist, ihn zu empfangen. Es ist der Weg zum „Erkenne Dich Selbst“, was nämlich des Menschen wahrer hoher Wert und Bestimmung ist.
Es ist ein traditioneller Schulungs- und Einweihungsweg, der zeitlos und doch auch gerade heute wieder „hochaktuell“ ist.
Der genaue „Wegweiser“ zu dem verborgenen Schatz offenbart sich in den 3 Veröffentlichungen, mit denen die Rosenkreuzer sich im 17. Jahrhundert der Öffentlichkeit vorstellten:
Fama Fraternitatis (1614)
Confessio Fraternitatis (1615) und
Chymische Hochzeit (1616)
Wenn man sich nicht entmutigen lässt von dem anfangs sehr mysteriös und kryptisch erscheinenden Text, erfährt man Unterstützung durch das wohlausgefeilte und erprobte Lehrsystem von A.M.O.R.C. Des weiteren erhält man noch tiefere Belehrung durch Kontakt und Führung von innen (die Rosenkreuzer nennen es den „Inneren Meister“). Wenn man lernt, dessen leise, unverwechselbare Stimme wahrzunehmen, dann verspürt man die frohe innere Gewissheit, dass man auf dem richtigen Wege der Heimkehr
ist. Dorthin, woher man gekommen ist: als ein ewiges geistiges Wesen, das sich verkörpert hat in der physischen Welt, um mehr zu lernen und sich ganzheitlich weiterzuentwickeln.
Das bedeutet auch, seinen einzigartigen Beitrag an der spirituellen Evolution der
ganzen Schöpfung zu leisten.
In welcher Form dies geschieht, wird sich zeigen, wenn man geduldig, unermüdlich und zuversichtlich die innere Arbeit fortsetzt.
Dabei kommt man nicht umhin,
sich der intensiven Entschlüsselung der verborgenen Weisheit in den 3 oben genannten Manifesten zu widmen.
Diese liegt hinter Parabeln und einer Verschlüsselung in einer Geheimsprache verborgen, die damals unter den gebildeten Europäern in ihren Schriften benutzt wurde, um sich vor Verfolgung durch die orthodoxe Kirche und den damaligen Herrschaftskreisen zu schützen.
Die Verschlüsselung geschah mithilfe der Gematria (jüd. Numerologie System),
Kabbala (jüdische Mystik), Alchemie, christlicher Mystik und den Schlüsseln des Tarot- Systems.
Für den heutigen Menschen ist die Beschäftigung mit diesen Systemen eine gewaltige geistige Herausforderung. Es ist aber auch die lohnenswerteste Arbeit, der sich ein Mensch in seiner jeweiligen Inkarnation widmen kann.
Alle diese Systeme sind
Wegweiser für die spirituelle Entwicklung, den Rückweg
und die Wiedervereinigung mit der göttlichen Quelle, dem Ursprung.
Das Versprechen aus der „Confessio“ für den spirituell entwickelten, mit Gott verbundenen und mit „Christusbewusstsein“ ausgestatteten Menschen:
Gewissheit des ewigen Lebens
Klarsichtigkeit (Öffnen des Dritten Auges)
Weisheit
Gesundheit
Wohlstand
Freiheit
Innerer und äußerer Frieden
Die „Confessio“ endet mit den Worten:
„ Eben auch wir, ob wir wol die gantze Welt reich und gelehrt machen und von unzehligem Jammer erledigen können, wir doch keinem Menschen ohne (!) Gottes sonderbare Schickung nimmermehr offenbar und bekandt werden mögen….dass er auch eher das Leben im suchen und nachforschen verlieren wird, als dass er uns finde und also gelange und komme zur gewünschten Glückseligkeit der Fraternität deß Rosen-Creutzes.“
B.K.