AMORC - Die Rosenkreuzer München

AMORC - Die Rosenkreuzer München Wir sind Teil der internationalen Rosenkreuzer-Organisation AMORC. Erkenne dich selbst und das Universum wird sich dir offenbaren. 🌹

Du findest spirituelles Wissen, Mystik und Philosophie, um dein Bewusstsein, inneres Wachstum und Harmonie zu fördern.

Das Versprechen der RosenkreuzerWer diese Zeilen liest, fühlt sich vielleicht von dem Namen „Rosenkreuzer“ auf eine beso...
03/06/2026

Das Versprechen der Rosenkreuzer

Wer diese Zeilen liest, fühlt sich vielleicht von dem Namen „Rosenkreuzer“ auf eine besondere Weise berührt und angesprochen.
Das ist kein Zufall, sondern bedeutet, dass man in seiner seelischen Entwicklung einen gewissen Reifungsgrad erreicht hat. Die Seele hat einen Ruf vernommen, den man nicht mehr ignorieren kann.
Es ist ein Kontakt aus der geistigen Welt. Wer diesem Ruf getreulich folgt, begibt sich auf einen Weg, auf welchem sich für ihn die Schatzkiste der jahrtausendealten Weisheit der Rosenkreuzer öffnen wird.

In der Neuzeit hütet A.MO.R.C diesen Schatz für den Menschen, der dafür bereit ist, ihn zu empfangen. Es ist der Weg zum „Erkenne Dich Selbst“, was nämlich des Menschen wahrer hoher Wert und Bestimmung ist.
Es ist ein traditioneller Schulungs- und Einweihungsweg, der zeitlos und doch auch gerade heute wieder „hochaktuell“ ist.

Der genaue „Wegweiser“ zu dem verborgenen Schatz offenbart sich in den 3 Veröffentlichungen, mit denen die Rosenkreuzer sich im 17. Jahrhundert der Öffentlichkeit vorstellten:

Fama Fraternitatis (1614)
Confessio Fraternitatis (1615) und
Chymische Hochzeit (1616)

Wenn man sich nicht entmutigen lässt von dem anfangs sehr mysteriös und kryptisch erscheinenden Text, erfährt man Unterstützung durch das wohlausgefeilte und erprobte Lehrsystem von A.M.O.R.C. Des weiteren erhält man noch tiefere Belehrung durch Kontakt und Führung von innen (die Rosenkreuzer nennen es den „Inneren Meister“). Wenn man lernt, dessen leise, unverwechselbare Stimme wahrzunehmen, dann verspürt man die frohe innere Gewissheit, dass man auf dem richtigen Wege der Heimkehr
ist. Dorthin, woher man gekommen ist: als ein ewiges geistiges Wesen, das sich verkörpert hat in der physischen Welt, um mehr zu lernen und sich ganzheitlich weiterzuentwickeln.
Das bedeutet auch, seinen einzigartigen Beitrag an der spirituellen Evolution der
ganzen Schöpfung zu leisten.
In welcher Form dies geschieht, wird sich zeigen, wenn man geduldig, unermüdlich und zuversichtlich die innere Arbeit fortsetzt.
Dabei kommt man nicht umhin,
sich der intensiven Entschlüsselung der verborgenen Weisheit in den 3 oben genannten Manifesten zu widmen.
Diese liegt hinter Parabeln und einer Verschlüsselung in einer Geheimsprache verborgen, die damals unter den gebildeten Europäern in ihren Schriften benutzt wurde, um sich vor Verfolgung durch die orthodoxe Kirche und den damaligen Herrschaftskreisen zu schützen.
Die Verschlüsselung geschah mithilfe der Gematria (jüd. Numerologie System),
Kabbala (jüdische Mystik), Alchemie, christlicher Mystik und den Schlüsseln des Tarot- Systems.
Für den heutigen Menschen ist die Beschäftigung mit diesen Systemen eine gewaltige geistige Herausforderung. Es ist aber auch die lohnenswerteste Arbeit, der sich ein Mensch in seiner jeweiligen Inkarnation widmen kann.
Alle diese Systeme sind
Wegweiser für die spirituelle Entwicklung, den Rückweg
und die Wiedervereinigung mit der göttlichen Quelle, dem Ursprung.

Das Versprechen aus der „Confessio“ für den spirituell entwickelten, mit Gott verbundenen und mit „Christusbewusstsein“ ausgestatteten Menschen:

Gewissheit des ewigen Lebens
Klarsichtigkeit (Öffnen des Dritten Auges)
Weisheit
Gesundheit
Wohlstand
Freiheit
Innerer und äußerer Frieden

Die „Confessio“ endet mit den Worten:

„ Eben auch wir, ob wir wol die gantze Welt reich und gelehrt machen und von unzehligem Jammer erledigen können, wir doch keinem Menschen ohne (!) Gottes sonderbare Schickung nimmermehr offenbar und bekandt werden mögen….dass er auch eher das Leben im suchen und nachforschen verlieren wird, als dass er uns finde und also gelange und komme zur gewünschten Glückseligkeit der Fraternität deß Rosen-Creutzes.“

B.K.

Fest der Rose mit anschließender Meditation für den FriedenAm 14.06.2026 um 15.00 Uhr - Gäste sind herzlich willkommen!D...
29/05/2026

Fest der Rose mit anschließender Meditation für den Frieden
Am 14.06.2026 um 15.00 Uhr - Gäste sind herzlich willkommen!

Der Tag der Rose ist ein besonderer Tag für die Rosenkreuzer, denn sie tragen das Symbol der Rose als Wahrzeichen.
Die Rose ist eine ganz besondere Blume, gilt sie doch als die Lotusblume des Abendlandes und verkörpert die Seele des Menschen.
Das Fest der Rose wird um den 21. Juni herum begangen, als einer der Höhepunkte im Jahreszyklus der Rosenkreuzer.

Nach dem Fest der Rose findet direkt anschließend die Friedensmeditation statt.
Jeder ist willkommen, um gemeinsam für mehr Frieden in unserer Welt zu meditieren. Alles was ist, entstand zuvor im Geiste. So wollen wir uns verbinden, um auf geistigem Wege Frieden zu verursachen, Frieden in uns selbst und Frieden in den Krisenregionen unserer Welt. Die Grußformel der Rosenkreuzer zeugt von diesem hohen Anliegen, sie lautet: „Mit den besten Wünschen für wahren, inneren Frieden!“ – Wir wollen Impulse erhalten, wie wir selbst etwas friedlicher werden können und Impulse aussenden, in dem wir mit ganzem Herzen Frieden in der Welt innerlich ersehnen und erleben – auch um achtsam zu werden, für Aufgaben, die dann auf uns zukommen können, um der Vision Taten folgen zu lassen.

Wir freuen uns auf dein Kommen - gerne kannst du dich anmelden unter [email protected] oder einfach vorbeikommen:

AMORC München
Schillerstraße 40
80336 München

Die 2 Bäume im ParadiesWir sind wohl alle vertraut mit der Schöpfungsgeschichte (Genesis Moses 1,3).Da gibt es die gött...
28/05/2026

Die 2 Bäume im Paradies

Wir sind wohl alle vertraut mit der Schöpfungsgeschichte (Genesis Moses 1,3).

Da gibt es die göttliche Schöpfung / das Geschenk des Paradiesgartens mit seiner unermesslichen Vielfalt von Pflanzen, Tieren, Fruchtbarkeit und Vollkommenheit.
Am letzten Tage (6.Tag der Schöpfung) kommt es zur Erschaffung des ersten Menschen, Adam, gestaltet nach Gottes Ebenbild.
Auch Adam, als getreues Ebenbild Gottes, ist vollkommen, ganzheitlich, alle Gegensätze sind in ihm harmonisch vereint. Gut und böse sind getrennt, d.h. das Böse ist eine Möglichkeit, aber nicht aktiviert.
Damit er nicht allein ist, wird ihm eine Gefährtin zur Seite gestellt, Eva, entnommen aus einer Rippe Adams.

Nun gibt es inmitten dieses Paradieses (der ganzheitlichen Vollkommenheit) 2 Bäume:
Der „Baum des Lebens“ und der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“.
Eva lässt sich durch die Schlange im Paradies dahingehend beeinflussen, von der Frucht des letzteren Baumes zu essen, damit sie und Adam „weise werden wie Gott.“

Das ist grob zusammengefasst die biblische Erzählung vom Sündenfall und der anschließendem Vertreibung aus dem Paradies. Vor dem Eingang zum Paradies aber, so heißt es, „stehen die Cherubim mit flammender Schwertklinge“.
Denn sollten die beiden noch zusätzlich von dem „Baum des Lebens“ essen, dann würde der Bruch zwischen Gott und Mensch, dessen Sündhaftigkeit (Ungehorsam, der Vermischung von Gut und Böse) für ewig andauern. Dann könnte der Mensch nie wieder ins Paradies , in den Zustand der Ganzheitlichkeit und Vollkommenheit zurückkehren.

Welche spirituelle Bedeutung hat nun diese Allegorie von den beiden Bäumen im Paradies?
Wir erinnern uns vielleicht, dass der „Baum des Lebens“ (der Unsterblichkeit)
ein jahrtausendealtes Symbol über alle Zeiten und Kulturen hinweg ist, welches die Verbindung zwischen Mensch und Kosmos und den ewigen Kreislauf der Natur darstellt.
In der jüdischen Mystik, der Kabbala, ist der „Baum des Lebens“ (Etz Chajim) das zentrale Schöpfungsdiagramm. Es dient als spiritueller Entwicklungsweg und Aufstieg der menschlichen Seele zum Göttlichen.

Könnte es sich bei der Allegorie der beiden Bäume im Paradies vielleicht um 2 grundlegende Lebensprinzipien der Biologie handeln: das exokrine und das endokrine Drüsensystem im Menschen? Das führt zu vielen weiteren Fragen. Welche Funktionen haben diese Drüsensysteme für die spirituelle Entfaltung. Und warum arbeiten Rosenkreuzer mit „Psychischen Zentren“ und nicht mit der Öffnung der 7 Chakren?

Da ist einmal die Assoziation des „Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse“
mit dem System von Gehirn und Nerven (das exokrine Drüsensystem) welches die Sekrete über Ausführungsgänge an die äußere Körperoberfläche
abgibt. (die 7 Chakren, auch als Lotusblumen bezeichnet,

Im Gegensatz dazu steht
die Verknüpfung vom
„Baum des Lebens“ mit dem Herz und Kreislaufsystem ( das endokrine Drüsensystem). Dieses leitet die Botenstoffe, (Hormone) direkt in das Blut,
Es gibt ja keine Funktion im Körper, keine Aktivität in den Zellen, einschließlich der DNA Replikation, die nicht unter dem direkten oder indirekten Einfluss von Hormonen steht. Auch die Zirbeldrüse und Hypophyse im Gehirn sind essentielle endokrine Drüsen, die Hormone direkt in die Blutbahn geben. Sie spielen eine große Rolle in der geistigen Entwicklung.

Die Kontaktpunkte zwischen der physischen und der psychischen Welt werden von den Rosenkreuzern als „Psychische Zentren“ bezeichnet. Sie sind mit der Aktivität bestimmter endokriner Drüsen verbunden.
Die Arbeit mit diesen „Psychischen Zentren“ ist ein sehr behutsamer und langwieriger Vorgang. Der Schwerpunkt liegt auf physischer, sittlicher und charakterlicher Reinigung und Stärkung der Schüler.
Es ist eine gesicherte, traditionelle Methode der ganzheitlichen physischen und psychischen Entwicklung und benötigt keinen äußeren Beistand. Die Führung erfolgt durch die Verbindung mit dem „inneren Meister“ (Gott unseres Herzens, Gott unseres Verstehens).

Die schnellere, einseitig forcierte Aktivierung und Öffnung der 7 Chakren der Hindu-Philosophie dagegen ist ohne Guru-Beistand nicht ungefährlich für den Schüler.

Interessant ist auch, dass die Rosenkreuzer von „12 Psychischen Zentren“ sprechen.
Es wird überliefert, dass der Mensch in Atlantis bereits über ein weitaus größeres Energiesystem von 12 Chakren verfügte. Die 5 weiteren Chakren (göttliche und multidimensionale Chakren) als die heute bekannten 7 Chakren sind ihm dann durch Missbrauch dieser Kräfte verloren gegangen bzw deaktiviert worden.
Das soll laut Überlieferung zum Ende der atlantischen Hochkultur geführt haben.

Am Anfang der Schöpfung haben wir von einem „Baum des Lebens“ gehört, zu welchem der Zugang nach dem Sündenfall der ersten Menschen versperrt worden ist.
Am Ende der Zeiten, so steht es in der Offenbarung 22.3,
steht der „Baum des Lebens“, der 12mal im Jahr unterschiedliche Früchte trägt, als zentrales Symbol für die wiederhergestellte Ordnung der gesamten Schöpfung.

Es ist die Verheißung des vollendeten, transformierten „neuen“ Menschen; einer bewussten Rückkehr in den Paradiesgarten, in die Ganzheitlichkeit, in die Einheit mit Gott.

B.K.

Der Name „A.M.O.R.C.“ - neu entschlüsseltDer Name „A.M.O.R.C“ ist als authentische Nachfolgeorganisation der historisch...
18/05/2026

Der Name „A.M.O.R.C.“ - neu entschlüsselt

Der Name „A.M.O.R.C“ ist als authentische Nachfolgeorganisation der historischen Rosenkreuzer im Jahre 1915 in New York von Harvey Spencer Lewis sehr bewusst gewählt worden. Der Begriff hat vielschichtige Bedeutungen. An dieser Stelle kann ich mich nur auf eine wenige beschränken, wie sie sich mir erschlossen haben. Um seine alte Strahlkraft und wichtige Funktion als mystisch-philosophische Lehrstätte gerade für die heutige Zeit neu zu beleben, lohnt es sich, die lateinische vollständige Namensform einmal näher zu untersuchen und darüber zu kontemplieren:

„Antiquus Mysticusque Ordo Rosae Crucis“

Was ist die wahre Bedeutung dieser Buchstaben neben einer nur wörtlichen Übersetzung des Lateinischen ins Deutsche?

Bei tieferer Betrachtung entdeckt man, dass sich nicht nur die antike Vergangenheit, „Antiquus“sondern auch Funktion als mystisch-philosophischer Lehrtempel (Mysticusque) wie auch geistliche Gemeinschaft/Bruderschaft (Ordo) als auch Inhalt der initiatischen Lehre: Bedeutung der „ Rosae Crucis“ dahinter verbirgt.
Ich möchte mich heute nur mit der Bedeutung der Worte „Antiquus Mysticusque Ordo“ befassen.

Die drei Worte „Antiquus Mysticusque Ordo“ kann man zurückführen auf die antiken Mysterientempel, wie sie vormals als Lehrstätten und Weisheitsschulen in Ägypten bestanden und wie sie die gesamte griechische Philosophie und damit das abendländische Geistesleben beeinflusst und geprägt haben.

Es ist nachgewiesen, dass eine der wichtigsten Strömungen, die das abendländische Geistesleben befruchtet haben, über die Philosophen Pythagoras, Platon und anderen aus Ägypten stammt.
Diese haben dort in langjährigen Aufenthalten in den Mysterientempeln ihre Einweihungen empfangen und universale Lehren erhalten.
So lautete Platons ursprünglicher Name „Aristokles“. Nach seiner Einweihung in den Aton-Kult änderte er diesen bei seiner Rückkehr nach Athen in „Pl-Aton“ - Platon.

Auch die jüdisch-kabbalistische Tradition hat ägyptische Wurzeln. So heisst es: „Moses (ägyptischer Name) wurde unterwiesen in aller Weisheit der Ägypter in Worten und Werken.“ (Apg 7,22)
Sowohl die wichtigsten Geistesströme Europas (Rosenkreuzer, Theosophen, Alchemisten, Manichäer) als auch die im Nahen Osten entstandenen Religionen haben uralte gemeinsame Wurzeln. Leider sind diese heute weitgehend verkannt und vergessen bzw werden geleugnet.
Eine erneute Besinnung und Wiederentdeckung dieser gemeinsamen spirituellen Wurzeln, die alle Menschen und Kulturen verbinden, ist von entscheidender Bedeutung, sowohl für das physische als auch für das geistige, seelische Überleben des Menschen.

Wieder einmal ist A.M.O.R.C. aufgerufen , alle Kräfte der Menschen auf dem spirituellen Weg- zu bündeln und sich - unter der Führung aus der geistigen Welt - dieser wichtigen Aufgabe zu widmen.

B.K.

"Die dunkle Nacht der Seele"In der mystischen Literatur wird  man immer wieder denBegriff „Die dunkle Nacht der Seele“ a...
11/05/2026

"Die dunkle Nacht der Seele"

In der mystischen Literatur wird man immer wieder den
Begriff „Die dunkle Nacht der Seele“ antreffen.

Diesen Titel hat der spanische Mystiker Johannes vom Kreuz (16 Jh.) einem Gedicht vorangestellt, in dem er die läuternde (reinigende)
Körper und Seele zutiefst erschütternde Erfahrung beschreibt, die der Schüler auf dem Wege der Nachfolge Jesu, dem Archetyp unseres Wesens, früher oder später erleidet.

Der Maler Albrecht Dürer hat in einem seiner Kupferstiche „ Melencolia 1“ (514) ein sehr eindrucksvolles Bild über diesen Ausnahmezustand angefertigt. Es handelt sich um eines der komplexesten Werke der Kunstgeschichte und es lohnt sich sehr, darüber zu kontemplieren.

Wohl jeder Studierende vom Rosenkreuz ist auf seinem Weg inzwischen mehr oder weniger stark von dieser Erfahrung der „Dunklen Nacht der Seele“ „gebeutelt“ worden. Dabei hatte er sich doch erhofft, dass sein Leben mithilfe des Studiums fortan glatter und reibungsloser verlaufen , ja er sein Leben meistern würde.

Hingegen treffen ihn auch weiterhin im Außen Krankheiten, finanzielle Probleme und Schicksalsschläge.

Aber noch schmerzhafter sind die Gefühle von Sinnlosigkeit, Orientierungslosigkeit, Auflösung der eigenen Identität und eine Gottverlassenheit.

Wenn diese Erfahrungen (oft sind es auch mehrere kleine) als Prüfungen angesehen werden können, die anzeigen, dass eine neue höhere Entwicklungsstufe bevorsteht, ist das eine hilfreiche ermutigende Einstellung.

Jetzt gilt es zu beweisen, ob man schon die erforderliche Reife für den nächsten Entwicklungsschritt erlangt hat.

Wie ernsthaft, standfest und mit wieviel Hingabe wird das Ziel der Ganzheit, Vollkommenheit (Christusbewusstsein) verfolgt?

Das, was unserem Körper (dem „Kreuz“, das uns auferlegt ist) widerfährt, als „dunkle Nacht der Seele“ ist vergleichbar mit dem Vorgang, wie er sich im „Athanor“ beim Schüren des Feuers unter der Obhut des Alchimisten vollzieht.

In diesem Schmelztiegel werden auch wir immer wieder bearbeitet, geläutert , bis das Kreuz, unser Körper „golden“ geworden ist. Nur dann können die höheren Schwingungen der geistigen Welt empfangen werden.

Erst wenn man diesem Ziel näher kommt, kann die rote Rose, (Christusbewusstsein) auf dem goldenen Kreuz erblühen und ihren einzigartigen Duft verströmen.

B.K.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung„Jede Wirkung basiert auf einer Ursache, jede Ursache erzeugt eine Wirkung.Wenn man vo...
07/05/2026

Das Gesetz von Ursache und Wirkung

„Jede Wirkung basiert auf einer Ursache, jede Ursache erzeugt eine Wirkung.
Wenn man von „Zufall“ spricht, bedeutet das nur, dass man die Ursache (das dahinter liegende Gesetz) noch nicht erkannt hat.
Es gibt viele Ebenen der Verursachung - physische, psychische und geistige.
Auf allen regiert ein und dasselbe Gesetz.“
So lautet das 6. Hermetische Gesetz des „Hermes Trismegistos“, wie es im Buch „Kybalion“ aufgezeichnet ist.

Dieses allgemeingültige Gesetz, das auch als „Goldene Regel“ in die Ethik aller Weisheitslehren und Philosophien Einzug gehalten hat, ist auch als „Gesetz des Ausgleichs“, der ausgleichenden Gerechtigkeit bekannt geworden.

In den östlichen Religionen ist es als das Prinzip von „Karma“ (Sanskrit: „Tat“,) verankert, was andeutet, dass auf jede Aktion, Tat, eine Reaktion erfolgt.
Dabei ist das Prinzip von „Karma“ eng mit der „Reinkarnation“ verbunden, da die Reaktion nicht unmittelbar auf die Tat erfolgt. Wäre sie das, wäre sie ja von dem Handelnden von vornherein eingeplant oder beabsichtigt worden.

Die erfolgte Wirkung liegt in der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung (Karma), dem „geistigen Ursachengesetz“.
Das Gesetz ist völlig neutral , bedeutet keine Bestrafung und es ist zeitlos; d.h. die Wirkung, der Ausgleich kann auch erst in späterem Leben erfolgen, sich manifestieren.

In seiner universellen Bedeutung stellt dieses Gesetz die spirituelle Kraft dar, die den Kosmos (griechisch: Weltordnung) immer wieder ins Gleichgewicht bringt und darin erhält.

Was bedeutet dieses fundamentale Gesetz von Ursache und Wirkung,
des Ausgleichs, für den
Studierenden vom Rosenkreuz?

Es heißt:
Jeder unserer Gedanken,
Jedes unserer Worte,
Jegliches Tun hat einen Einfluss
auf unser Schicksal
- jenseits der Zeit ….

Das würde aber auch bedeuten:

Da alle Realität EINS ist, besteht darüber hinaus ein Einfluss auf die spirituelle Evolution des GANZEN!

B.K.

Das "Wahre Selbst"Was verstehen wir unter dem „Wahren Selbst“?Es ist immer wieder aufschlussreich und empfehlenswert, di...
29/04/2026

Das "Wahre Selbst"

Was verstehen wir unter dem „Wahren Selbst“?

Es ist immer wieder aufschlussreich und empfehlenswert, die Begriffe, die im spirituellen Studium häufig Anwendung finden, zu hinterfragen.

Es ist überraschend und erstaunlich, was für Entdeckungen man dabei macht. Zugleich macht es auch demütig.
Man erfährt, dass man auf dem Weg der Meisterung des Lebens immer ein Studierender bleiben wird.

Es braucht ja einen gewissen Reifungsprozess, bis man die schnellen Antworten des Ego Verstandes ( Zentrum unseres Bewusstseins) beiseite lassen kann, um jene leise innere Stimme (die göttliche Stimme in uns) wahrzunehmen und auf sie zu hören.

Die Rosenkreuzer sprechen dabei von der Stimme des „Inneren Meisters“ und ermahnen, achtsam zu leben und sich immer mehr auf diese leise innere Stimme auszurichten.

Dabei entdecken wir ein neues Zentrum in uns: das Zentrum unserer Gesamtpersönlichkeit, (Seelenpersönlichkeit), das die Tiefe unserer Seele mit einbezieht: unser „Wahres Selbst“.

Wie kann man nun unterscheiden, ob wir aus dem Ego heraus urteilen und handeln oder aus dem „wahren Selbst“.
Die Unterscheidung ist ganz einfach: Immer wenn unsere Gedanken in die Vergangenheit und Zukunft schweifen, befinden wir uns im Ego-Modus, dem materiellen, sterblichen Ich-Zentrum.

Das „Wahre Selbst“ hingegen ist unsterblich, lebt ganz im Hier und Jetzt, und nimmt dabei die Möglichkeiten und Chancen des jeweiligen Augenblicks wahr. Es lebt im ewigen Jetzt.

Am 20. März haben die Rosenkreuzer weltweit das Neujahrsfest, die Frühjahrs-Equinox gefeiert.

Dieses Fest ist eine gute Gelegenheit, sich darauf zu besinnen , dass wir in jedem Augenblick unseres Lebens neu anfangen können, auf die Stimme unseres „Wahren Selbst“ zu lauschen und uns klarzumachen, heute ist der erste Tag des Lebens, das noch vor uns liegt.

Es ist das Geheimnis eines Lebens in der Abhängigkeit von unserem „Wahren Selbst“ (vom Inneren Christus).
In dem Augenblick, wo wir neu beginnen, auf diese innere Stimme zu hören, wird alles Bisherige, und sei es noch so schief gelaufen, zu einem Baustein für die „Ganzheit“, was die Bibel mit „Heil“ und „Friede“ bezeichnet.

Die Rosenkreuzer nennen diesen Bewusstseinszustand:
„wahrer innerer Friede“.

B.K.

Es gibt wohl kein heiligeres Symbol, ja Archetyp für den Studierenden einer spirituellen Tradition als den„Baum des Lebe...
23/04/2026

Es gibt wohl kein heiligeres Symbol, ja Archetyp für den Studierenden einer spirituellen Tradition als den
„Baum des Lebens“.

Der „Baum des Lebens“ ist ein „umgekehrter“ Baum.
Er steht buchstäblich „auf dem Kopf“. Das heißt, seine Wurzeln befinden sich im Himmel, der Bereich des Göttlichen/ Ewigen und seine Äste, Blätter und Früchte ragen in die unterste Ebene der materiellen Welt/der Vergänglichkeit.

Diesen heiligen „Baum des Lebens“, der verkehrt herum nach unten hängt, treffen wir u. a. auch in der nordischen Mythologie als „Yggdrasil“ und als „Heiligen Baum“ wird er in der Bhagavadgita (Kap. 15) erwähnt.

Was bedeutet nun dieser umgekehrte heilige „Baum des Lebens“, wie er auch in der kabbalistischen Lehre als tiefgründiges und nahezu unergründliches Lehrsystem beschrieben wird?

Er versinnbildlicht den Weg der Rückkehr des Menschen zu seinem göttlichen Ursprung, seiner Quelle.

Gleichzeitig ist er auch eine Mahnung, sich darauf zu besinnen, dass die spirituelle Welt eine genaue „Umkehrung“ der materiellen Welt ist.

In den Lehren der Rosenkreuzer wird diese Umkehrung durch die Umstellung der Buchstaben CR zu RC verdeutlicht.

Bei dieser Rückkehr und Annäherung an den Ursprung, was viele Inkarnationen in Anspruch nehmen kann, erfährt der Mensch seinen wahren Adel und Wert.

Das ist für immer auch das höchste Ziel, das jeder Studierende der Lehren des Ordens vom Rosenkreuz anstrebt:
Mensch, Erkenne Dich Selbst!

B.K.

Gedanken von Jakob Böhme zur Freiheit:Die Idee der Freiheit, welche für die klassische deutsche Philosophie maßgebend wu...
15/04/2026

Gedanken von Jakob Böhme zur Freiheit:

Die Idee der Freiheit, welche für die klassische deutsche Philosophie maßgebend wurde, findet bei Jakob Böhme erstmals ihre Begründung.

„Da der Urgrund oder das Göttliche unbedingter, ewig freier Wille und Ursprung aller Dinge ist, wird auch der Mensch umso freier, je mehr er in sich selbst einen Bezug zum Göttlichen herstellt.

Dies ist möglich, weil der Mensch als leiblich, seelisch und geistiges Wesen selbst Teil des Ewigen, Göttlichen oder Urgrundes ist.
So kann er nur persönlich oder gesellschaftlich Bedingtes in und um sich relativieren und lieber den Sinn des Ganzen, und so auch sich selbst als ganzes und freies Wesen begehren.“

B.K.

01/04/2026

Geist und Materie als Einheit

In einer Zeit, in der vieles getrennt erscheint, erinnert der rosenkreuzerische Weg daran, dass Geist und Materie keine Gegensätze sind, sondern unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Wirklichkeit. Der geistige Ursprung bedingt die materielle Welt, und die materielle Welt ist das Feld, in welchem sich das Geistige entfalten kann.

Wer nur das Transzendente sucht und das Irdische verachtet, verliert die Balance. Wer nur im Materiellen lebt und das Geistige ignoriert, verliert die Tiefe und die Anbindung an das Ewige. Erst in der bewussten Verbindung beider Pole entsteht Harmonie. Der Mensch ist dazu berufen, Mittler zu sein, nicht Spalter.

Vielleicht lohnt es sich, im eigenen Leben achtsam zu prüfen, wo Trennung entstanden ist und wo Verbindung möglich wäre. In dieser bewussten Vereinigung von Innen und Außen, von Denken und Handeln, von Erkenntnis und Verantwortung liegt ein wesentlicher Schritt auf dem spirituellen Weg.

*****
In eigener Sache: AMORC ist eine Gemeinschaft von Menschen, die auf der Suche sind nach Erfahrungen der Seele und nach Antworten auf die elementare Frage „Wer bin ich“.

Wenn du weitere Informationen wünschst, besuche unseren YouTube-Kanal und die AMORC Instagram-, Pinterest-, X- und Threads-Präsenzen. Auf unserer Website amorc.de findest du alle Informationen zu unseren Städtegruppen. Wenn du Kontakt mit uns aufnehmen möchtet, schreib an [email protected].

AMORC – Die Rosenkreuzer

Adresse

Schillerstraße 40
Munich
80336

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von AMORC - Die Rosenkreuzer München erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie