Kulturzukunft Bayern

Kulturzukunft Bayern Wir sind eine unabhängige, bürgerschaftliche Vereinigung von kulturfördernden Freundeskreisen.

Wir sprechen über Kultur. Aber wir meinen Infrastruktur.Beim Deutschen Stiftungstag 2026 durften wir zusammen mit der Be...
22/05/2026

Wir sprechen über Kultur. Aber wir meinen Infrastruktur.

Beim Deutschen Stiftungstag 2026 durften wir zusammen mit der Beisheim Stiftung den Kulturatlas Bayern vor einem Publikum vorstellen, das uns gezeigt hat: Das Problem, das wir lösen, kennen viele – weit über Kultur hinaus.

Gemeinsam mit Anna Kleeblatt, stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, und Rebecca Zimmermann, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturzukunft Bayern, diskutierten wir darüber, wie digitale Infrastruktur Zusammenarbeit, Wissensaustausch und Vernetzung im Kulturbereich langfristig stärken kann.

Stiftungen, Initiativen, Verbände aus Bildung, Sport, Soziales, Klima. Aus Bayern, NRW, Berlin und überall dazwischen. Und als wir fragten, wer erlebt, dass gute Lösungen zu selten geteilt werden, dass Akteure nebeneinander statt miteinander arbeiten, dass Förderung schwer zu finden ist – gingen fast alle Hände hoch.

Genau das ist der Moment, in dem aus einem bayerischen Kulturtool eine Frage für den gesamten Dritten Sektor wird.

Danke an das starke Panel: Isabel Pfeiffer-Poensgen, Walter Heun – und Annette Heuser, Vorständin der Beisheim Stiftung und Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und damit Gastgeberin des Deutschen Stiftungstags 2026, die den Kulturatlas als Möglichmacherin trägt und die Frage nach der Skalierbarkeit so präzise stellt wie niemand sonst.

Danke auch an unsere wunderbare Moderatorin Duda Zeco.

Die spannendste Frage ist nicht, ob der Kulturatlas ein gutes Kulturtool ist. Sondern ob er zeigt, wie sektorrelevante Infrastruktur künftig aussehen kann.

Auch in diesem Jahr durfte die Stiftung Kulturzukunft Bayern im Rahmen des -Wettbewerbs „Gutes Beispiel“ wieder eine Kat...
30/04/2026

Auch in diesem Jahr durfte die Stiftung Kulturzukunft Bayern im Rahmen des -Wettbewerbs „Gutes Beispiel“ wieder eine Kategorie ausloben – und wir freuen uns sehr über den diesjährigen Preisträger:

👉 Klappstuhl KulTour – Kultur on Tour
Ein Projekt, das zeigt, wie Kultur niedrigschwellig, überraschend und gemeinschaftlich gedacht werden kann.

Seit 2021 bringt die Klappstuhl KulTour Theater, Musik, Lesungen und Kleinkunst an Orte, an denen man sie nicht unbedingt erwarten würde: auf Wiesen, in Burgruinen, auf Betriebshöfen oder vor Kapellen. Das Publikum bringt seinen eigenen Klappstuhl mit, der Eintritt basiert auf Spenden.

Was uns besonders überzeugt hat:
Hier entsteht kulturelle Teilhabe im besten Sinne. Offen, zugänglich und getragen von ehrenamtlichem Engagement. Gleichzeitig stärkt das Projekt den ländlichen Raum, schafft Begegnung und eröffnet neue Perspektiven auf vertraute Orte.

Mit dem Preisgeld in Höhe von 2.500 € soll unter anderem die technische Ausstattung verbessert werden, auch mit Blick auf mehr Barrierefreiheit und bessere Teilhabe für alle.

Ein starkes Beispiel dafür, was möglich wird, wenn Menschen Kultur selbst in die Hand nehmen. 💪

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team der Klappstuhl KulTour e.V. 👏

Auf geht’s! Kultur verbindet.

Ein intensiver Abend im Neuen Museum Nürnberg: Beim 5. Kulturgespräch der Initiative Kulturzukunft Bayernstand ein Thema...
05/03/2026

Ein intensiver Abend im Neuen Museum Nürnberg: Beim 5. Kulturgespräch der Initiative Kulturzukunft Bayernstand ein Thema im Mittelpunkt, das viele Kulturorte aktuell beschäftigt: Interim und Zwischennutzung.

Gemeinsam mit Staatsminister Markus Blume, Kulturmanager Max Wagner und Transformationsberater Tobias Bäcker diskutierten Anna Kleeblatt und Dr. Markus Michalke, wie Kultur auch in Zeiten von Sanierung, Umbau oder Standortwechsel sichtbar und handlungsfähig bleiben kann.

Flankiert wurde die Diskussion mit vielen Praxisbeispielen: Prof. Jens-Daniel Herzog, Direktor des Staatstheaters Nürnberg, und Oliver Brunner, Intendant des Stadttheaters Ingolstadt, gaben Impulse aus ihrer Theaterpraxis und berichteten von Erfahrungen mit Übergangs- und Transformationsphasen in kulturellen Institutionen. Auch Max Wagner teilte seine Erfahrungen aus größeren Sanierungsprozessen beim Staatstheater am Gärtnerplatz oder bei der Gasteig GmbH und gab Einblicke in die Herausforderungen aber auch die Möglichkeiten, die mit solchen Übergangsphasen verbunden sein können.

Ein besonderes Augenmerk lag auf Nürnberg und den aktuellen Entwicklungen rund um das Kongresszentrum als Best-Practice-Beispiel für den Umgang mit Zwischennutzungen. Die Stadt zeigt, welches Potenzial entstehen kann, wenn Übergangsphasen aktiv gestaltet werden und kulturelle Nutzung auch in Veränderungsprozessen präsent bleibt.

Im Verlauf der Diskussion wurde zudem von Staatsminister Markus Blume betont, dass der Umgang mit dem historischen Erbe des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Land und Kommune ist und die Stadt nicht damit alleine gelassen werden darf.

Der Abend zeigte: Interim ist mehr als eine Übergangslösung. Richtig gedacht, kann es ein strategisches Instrument für kulturelle Weiterentwicklung sein.
Ein herzlicher Dank gilt dem Neuen Museum Nürnberg für die Gastfreundschaft sowie allen Beteiligten und Gästen für den offenen Austausch und die vielen Perspektiven.

Fotocredit: Ludwig Olah

HEUTE ABEND IN NÜRNBERG: Kulturgespräch mit Staatsminister Markus BlumeSanierungen, Umbauten, ausfallende Spielstätten –...
03/03/2026

HEUTE ABEND IN NÜRNBERG: Kulturgespräch mit Staatsminister Markus Blume
Sanierungen, Umbauten, ausfallende Spielstätten – Übergänge sind längst Teil kultureller Realität. Doch genau in diesen Phasen entscheidet sich, ob Kultur sichtbar und wirksam bleibt oder an Dynamik verliert. Bei unserem zweiten Nürnberger Kulturgespräch stellen wir deshalb eine zentrale Frage: Wie können Interimslösungen und Zwischennutzungen strategisch gedacht werden, nicht als Notbehelf, sondern als Chance?

🗓 HEUTE, 3. März 2026, 18:00 Uhr
📍
Anmeldung via Link in Bio

Als Gesprächsgast begrüßen wir den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, . Gemeinsam mit dem Kulturmanager Max Wagner (u. a. Generalsanierung Gasteig und Interimsquartier HP8) sowie dem Transformationsberater Tobias Bäcker, der bundesweit Kommunen und Initiativen bei Umnutzungsprozessen begleitet, diskutiert er konkrete Erfahrungen aus der Praxis und strukturelle Perspektiven für Bayern. Ferner gibt Prof. Jens-Daniel Herzog, Staatsintendant und Operndirektor des einen Impuls zum aktuellen Stand in Nürnberg.
Moderiert wird der Abend wieder von Anna Kleeblatt und Dr. Markus Michalke, die von ihren Gästen unter anderem wissen wollen:
Welche Instrumente braucht es?
Wie können Prozesse zwischen Freistaat, Kommunen und Einrichtungen verlässlich gestaltet werden?
Und was bedeutet kulturelle Kontinuität in Zeiten des Wandels?

Die Veranstaltung ist öffentlich; wir freuen uns auf einen intensiven Austausch, viele Perspektiven und einen Abend, der zeigt: Kulturpolitik beginnt im Dialog.

Sie schaffen es heute leider nicht nach Nürnberg? Kein Problem! Über unseren Youtube-Kanal können Sie live dabei sein und im Live Chat Ihre Fragens stellen.

Auf geht’s! Kultur verbindet.

🤝 Freundeskreise & Kulturvereine – wir brauchen Sie!Kultur lebt von Gemeinschaft – von Menschen, die sich einsetzen, Räu...
02/01/2026

🤝 Freundeskreise & Kulturvereine – wir brauchen Sie!
Kultur lebt von Gemeinschaft – von Menschen, die sich einsetzen, Räume schaffen, Strukturen stützen, Mut geben und Neues ermöglichen.
In Bayern sind es unzählige Freundeskreise, Fördervereine und Kulturinitiativen, die Kultur tragen, in Kommunen, in Dörfern, in Stadtteilen, in Kellern und auf Marktplätzen.
Wir möchten Sie daher einladen, Teil der Initiative Kulturzukunft Bayern zu werden.

Wir bieten:
✨ Austausch mit Kulturakteur:innen bayernweit
✨ Zugang zu Formaten & Wissen (z.B. über den bald kommenden Kulturatlas)
✨ Ein Netzwerk, das Kultur stärkt – von Oper bis Off-Space
✨ Sichtbarkeit für Ihre Arbeit und Projekte

Wir suchen:
🧡 Menschen, die Kultur lieben
🔧 Initiativen, die gestalten
🌍 Perspektiven, die die Vielfalt des Landes widerspiegeln

Ob Schlosskonzert oder Scheunenfestival, Sie sind Kultur. Lassen Sie uns daher diese Vielfalt gemeinsam stärken.

Fotocredit: Joana Bayraktar

Subkultur und Hochkultur – warum es beides braucht.Kultur lebt von Vielfalt und Offenheit.Subkultur steht für das Neue, ...
26/12/2025

Subkultur und Hochkultur – warum es beides braucht.
Kultur lebt von Vielfalt und Offenheit.
Subkultur steht für das Neue, das Unabhängige und das Experimentelle.
Hochkultur verkörpert das Etablierte, das Institutionelle und das Bewährte.

Beide Formen sind unverzichtbar, denn sie bereichern und ergänzen sich. Subkultur bringt Impulse, Fragen und Energie, Hochkultur bietet Stabilität, Sichtbarkeit und Resonanz. Im Zusammenspiel entsteht eine Kulturlandschaft, die sich weiterentwickelt, öffnet und trägt.

Die Initiative Kulturzukunft setzt sich dafür ein, dass Subkultur und Hochkultur gleichberechtigt nebeneinander bestehen und gemeinsam zeigen, was Kultur kann: verändern, verbinden, begeistern.

Subkultur ist mehr als nur ein Gegenentwurf zur etablierten Kultur.Sie entsteht dort, wo Menschen eigene Ausdrucksformen...
18/12/2025

Subkultur ist mehr als nur ein Gegenentwurf zur etablierten Kultur.
Sie entsteht dort, wo Menschen eigene Ausdrucksformen finden, sich organisieren und neue Wege gehen.
In Clubs, Ateliers, Proberäumen, auf Straßen, in Offspaces und digitalen Räumen.

Hier werden Ideen geboren, ausprobiert und weitergetragen.
Subkultur ist das kreative Labor der Gesellschaft, ein Ort für Erneuerung, Vielfalt und Mut.

Damit diese Vielfalt lebendig bleibt, braucht es Räume, die offen sind für Experimente und Engagement.
Wenn diese Freiräume verschwinden, geht ein wichtiger Teil kultureller Entwicklung verloren.

Kulturzukunft Bayern setzt sich dafür ein, Subkultur sichtbar zu machen, zu unterstützen und zu stärken.
Denn sie ist das Fundament einer lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Kulturlandschaft.

Fotocredit: , Kathi Wimmer

Gestern Abend saßen Anna Kleeblatt und Dr. Markus Michalke mit Staatsminister Markus Blume  im Marstallsaal des Residenz...
05/12/2025

Gestern Abend saßen Anna Kleeblatt und Dr. Markus Michalke mit Staatsminister Markus Blume im Marstallsaal des Residenztheaters im Rahmen des 3. Münchner Kulturgesprächs auf dem Podium. Gemeinsam blickten sie auf den aktuellen Stand der Kulturkaskade, jenem langfristigen kulturpolitischen Strategieansatz, den Blume 2023 erstmals vorgestellt hatte.

Fokus auf München: Fortschritte und Herausforderungen
Im Fokus standen die großen Münchner Bauprojekte der Kulturkaskade, die bereits die ersten Stufen der komplexen Planungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen haben. Minister Blume zeigte sich optimistisch:
🏛️ Neue Pinakothek: Trotz massiven Investitionsstaus verlaufe die Generalsanierung nun wieder im Zeitplan. Die Wiedereröffnung sei für 2030 realistisch.
🏛️ Konzerthaus München: Das Konzept rücke immer näher an die greifbare Realität. Konkrete Zwischenschritte sollen in den kommenden Monaten folgen.

Zugleich sprach Blume offen über die bürokratischen Hürden, die kulturbauliche Großprojekte in Deutschland prägen und die zu massiven Zeitverzögerungen und Kostensteigerungen führen können. Als möglichen neuen Weg nannte er die Idee eines Mieter-Vermieter-Modells, wie es Ministerpräsident Markus Söder jüngst ins Spiel gebracht hatte, um Investitionen effizienter zu steuern.

Das Kulturgespräch zeigte: Die Kulturkaskade ist kein schneller Sprint, sondern ein langfristiger Transformationsprozess, der Planungslogik, bauliche Realität und kulturpolitische Ambition miteinander verbinden muss. Umso wichtiger sind transparente Dialoge wie dieser.

🔜 Nächstes Kulturgespräch am 3. März 2026 mit Staatsminister Markus Blume
Diesmal mit besonderem Fokus auf die kulturbaulichen Vorhaben außerhalb Münchens und die gesamtbayerische Perspektive. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen, Beschlüsse und Erkenntnisse bis dahin auf dem Weg der Kulturkaskade weitergedacht wurden.

Ein großes Dankeschön an Minister Blume für seine Zeit und vor allem an alle Gäste für Ihr Kommen und die wertvollen Fragen in der abschließenden Diskussionsrunde sowie an das Residenztheater für die Zusammenarbeit.

Wir laden ein zum „3. Münchner Kulturgespräch. Kulturkaskade – Bilanz, Ausblick, Impulse“ am Donnerstag, 4. Dezember 202...
25/11/2025

Wir laden ein zum „3. Münchner Kulturgespräch. Kulturkaskade – Bilanz, Ausblick, Impulse“ am Donnerstag, 4. Dezember 2025, um 20:00 Uhr im Residenztheater / Marstallsaal in München.

Nach einem bewegten Kulturjahr ziehen Anna Kleeblatt und Markus Michalke mit Staatsminister Markus Blume Bilanz zur Kulturkaskade: Wo stehen wir heute, welche nächsten Schritte sind geplant und welche Impulse erwarten die Kulturschaffenden im kommenden Jahr? Die Kulturkaskade verknüpft Kultureinrichtungen, Architekturinvestitionen und Programmdynamik zu einer systematischen Strategie für die Kulturentwicklung Bayerns.

Die Veranstaltung wird von der Initiative Kulturzukunft in Kooperation mit dem Residenztheater organisiert.

Veranstaltungsinfos:
🗓️ Donnerstag, 04. Dezember 2025, 20:00 Uhr
📍 Residenztheater / Marstallsaal, München
🎟️ Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung über via Link in Bio

Fotocredit: Magdalena Joos

„Hochkultur“, „Populärkultur“ und „Subkultur“ – woher kommt eigentlich die Trennung?Solche Begriffe haben ihre Wurzeln i...
11/11/2025

„Hochkultur“, „Populärkultur“ und „Subkultur“ – woher kommt eigentlich die Trennung?
Solche Begriffe haben ihre Wurzeln im 19. und 20. Jahrhundert: Hochkultur galt als Bildungskultur der Elite, Populärkultur als breite, konsumierbare Kultur („popular culture“) und Subkultur als spezielle Gruppen mit eigener Identität innerhalb der Gesellschaft.
Andere Länder greifen auf ähnliche Begrifflichkeiten zurück: So etwa die USA und Kanada, wo „subculture“ definiert wird als kleinere Gruppen innerhalb einer größeren Kultur mit eigenen Merkmalen und Normen.

Auch international zeigt die Forschung: Kulturen, Sub- und Gegenkulturen existieren in fast jedem Land — von Kanada über Korea bis Mexiko. Doch wozu dient diese Einteilung überhaupt? Wer profitiert davon? Und was bedeutet das für uns heute?

Wir stellen fest:
Solche Unterscheidungen wurden oft genutzt, um kulturelle Macht- und Status-Verhältnisse abzubilden. Sie können trennen statt verbinden — indem sie Kultur in „oben“ und „unten“, „Mainstream“ und „Rand“ kategorisieren. Für eine lebendige Kulturlandschaft brauchen wir jedoch weniger Abgrenzung und mehr Inklusion.

Deshalb sagt die Initiative Kulturzukunft Bayern:
👉 Wir lösen diese Trennlinien auf und verstehen Kultur als Ganzes — vielfältig, spartenübergreifend, städtisch wie ländlich.
👉 Wir stärken die Kultur-Formen aller Größenordnungen — von Volkstanz über Techno-Club bis zum Museum.
👉 Wir setzen auf Sichtbarkeit, Teilhabe und Vernetzung dort, wo Kultur passiert — im Dorf, in der Randlage, im Stadtzentrum.

Subkultur ist keine Sekundärkategorie. Sie ist Teil unserer kulturellen DNA – und deshalb gehört sie selbstverständlich in den Kulturatlas.

Fotocredit: Kathi Wimmer

Adresse

GeorgenStr. 42
Munich
80799

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