22/10/2017
Im Jahre 2002 kamen drei Aktivistinnen aus Mönchengladbach auf die simple aber effektive Idee, „Kunst“ und „Automaten“ in Verbindung zu bringen und in einem ausrangierten Süßigkeiten / Zi******en / Spritzbesteck Automaten, in kleinen, liebevoll gestalteten Schächtelchen, Kunst und ARTverwandtes anzubieten.
Seitdem scharen sie in unregelmäßigen Abständen Künstler*innen und Pseudokünstler*innen (und solche, die eines von Beiden werden wollen) um sich, planen, entwerfen, gestalten Inhalte zu einem Oberthema und befüllen den Artomaten gemeinsam mit Werken aus ganz unterschiedlichen Bereichen.
Kleine Objekte, Musik, Literatur, Gimmicks, Absurdes und weniger Absurdes, Geistreiches und Versponnenes, Dinge mit Augenzwinkern und Dinge mit Augen.
An einer Hauswand in der Verlängerung der Gladbacher Altstadtmeile hängt er dann (wenn er nicht gerade auf Reisen geht) und mit 3 Euro pro Schachtel und etwas Geschick beim Akt des Ziehens ist man dabei.
Dass die Beschriftung der 13 Artomaten-Schächte oft wenig Aufschluss über den Inhalt der jeweiligen Schachteln gibt, gehört zum Konzept. Überraschung ist ein Teil des Spiels und Garant für das wahre AUTO/ARTOmatenglück.
Wie der Artomat funktioniert?!
Hier bitte, seht selbst :)