26/07/2024
Seit je her fasziniert mich der Zugang zum Inneren, zur Seele. Schon immer wollte ich verstehen...mich selbst, andere und die Welt. Dabei sind neben Büchern und Kreativität, Orakel- und Tarotkarten mein Weg, Zugang zu bekommen.
Bilder überwinden oft die Kluft, die es auf dem Weg zu echtem Verständnis zu überwinden gilt. Worte schaffen das oft nicht, weil wir mit ihnen zu sehr im Verstand unterwegs sind und alles rationalisieren.
Die Karten benutze ich nicht als Werkzeug der Zukunftsvorhersage, denn ich glaube, dass wir unser Leben selbst gestalten können. Vielmehr nutze ich sie zur Selbstreflexion und um zu verstehen, welche Energien gerade in meinen Leben vorhanden sind. Worauf darf ich achten darf, was mir vielleicht noch nicht bewusst ist und wie eine mögliche Lösung aussehen könnte.
Der Eremit sagt mir zum Beispiel, dass es Zeit ist, nach innen statt nach aussen zu sehen. Er sagt mir auch, dass ich vertrauen darf, denn ich sehe nicht den ganzen Weg, sondern nur dass, was genau jetzt vor mir liegt. Ich darf meinen Weg Schritt für Schritt gehen und nicht im Sprint. In der Stille finden sich die Antworten, die ich suche. Gleichzeitig warnt die Karte mich davor, in die Isolation und in die Einsamkeit zu rutschen, denn das Leben will gelebt werden, mit all seinen Höhen und Tiefen. Für mich geht es um eine tiefe Verbindung mit mir selbst. Denn wenn ich mit mir verbunden bin, dann meistere ich auch die Herausforderungen, vor die mich das Leben stellt.