Theater macht Geschichte

Theater macht Geschichte Theaterwerkstatt mit Workshops und Podiumsdiskussion zur Verantwortung des Theaters im Umgang mit Geschichte

Wie gewohnt öffnen

Aus den Akten auf die Bühne gibt es jetzt auch in einem neuen Format! Mit dem Audiowalk 🎧 zu "Keine Zuflucht. Nirgends" ...
17/02/2020

Aus den Akten auf die Bühne gibt es jetzt auch in einem neuen Format! Mit dem Audiowalk 🎧 zu "Keine Zuflucht. Nirgends" können sich Zuhörer*innen an insgesamt elf Stationen in der Bremer Innenstadt auf die Spuren der jüdischen Familie Rosenberg begeben.

Die Rosenbergs, bestehend aus den Eltern Siegmund und Frieda sowie den Kindern Gertrud und Helmut, litten wie viele andere Familien in Bremen unter der Diskriminierung und Verfolgung durch die Nazis. Unser Audiowalk zeigt, welche Orte entscheidend für das Schicksal der Rosenbergs wurden.

Die Texte zum Audiowalk "Keine Zuflucht. Nirgends" haben Studierende der Uni Bremen recherchiert und verfasst. Diese Texte hat die Bremer Shakespeare Company professionell eingelesen und in Szene gesetzt. Den gesamten Audiowalk und weitere Informationen findet ihr unter:

"Aus den Akten auf die Bühne" gibt es jetzt auch in einem neuen Format! Unser Audiowalk 🎧 zu "Keine Zuflucht. Nirgends" ist ab sofort online. Zuhörer*innen können sich an insgesamt elf Stationen in der Bremer Innenstadt auf die Spuren der jüdischen Familie Rosenberg begeben - oder auf der Website den "Sprechenden Akten" folgen.

Die Rosenbergs, bestehend aus den Eltern Siegmund und Frieda sowie den Kindern Gertrud und Helmut, litten wie viele andere Familien in Bremen unter der Diskriminierung und Verfolgung durch die Nazis. Unser Audiowalk zeigt, welche Orte entscheidend für das Schicksal der Rosenbergs wurden.

Die Texte zum Audiowalk "Keine Zuflucht. Nirgends" haben Studierende der Uni Bremen recherchiert und verfasst. Diese Texte hat die Bremer Shakespeare Company professionell eingelesen und in Szene gesetzt. Den gesamten Audiowalk und weitere Informationen findet ihr unter:
www.sprechende-akten.uni-bremen.de/keine-zuflucht-nirgends/audiowalk/

Weltweit wird zum 75. Jahrestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert, auch an den Theatern. Mittlerweile ist das eige...
27/01/2020
Theater und Holocaust - Das Menschheitsverbrechen auf die Bühne gebracht

Weltweit wird zum 75. Jahrestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert, auch an den Theatern. Mittlerweile ist das eigentlich Undarstellbare des Holocaust in der ganzen Breite der Theaterformen angekommen. Und längst sind es vor allem die individuellen Schicksale, die das Unbegreifliche näherbringen. #theatermachtgeschichte

https://www.deutschlandfunkkultur.de/theater-und-holocaust-das-menschheitsverbrechen-auf-die.2159.de.html?dram:article_id=468807

Weltweit wird zum 75. Jahrestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert, auch an den Theatern. Doch bis der Holocaust auf der Bühne überhaupt thematisiert wurde, hat es gedauert – vor allem, aber nicht nur in Deutschland.

Die erste Folge von "My Heimat. My Holocaust.", die YouTube-Serie von Hund & Naiv in Kooperation mit dem Cameo Kollektiv...
09/01/2020

Die erste Folge von "My Heimat. My Holocaust.", die YouTube-Serie von Hund & Naiv in Kooperation mit dem Cameo Kollektiv ist hier zu sehen: https://youtu.be/M1ZNo_dHSCc
Oscar befragt Menschen auf der Straße und Zeitzeug*innen, wie Erna de Vries, was sie von dem Begriff Heimat halten. #myheimat #theatermachtgeschichte

Irgendwann steht jeder Mensch vor der Frage nach dem eigenen Selbst und fragt sich „Wer bin ich?“. Das ist der Moment, a...
01/01/2020

Irgendwann steht jeder Mensch vor der Frage nach dem eigenen Selbst und fragt sich „Wer bin ich?“. Das ist der Moment, an dem wir uns mit unserer Vergangenheit, unserer Geschichte auseinandersetzen müssen. Uns haben die Eltern und Großeltern ein Erbe mit auf unseren Weg gegeben, das tief in uns Spuren hinterlässt. Und doch bleiben viele Geschichten in einem diffusen Schatten und werden verschwiegen.
Drei Schauspieler begeben sich auf eine Reise in das Leben der Generationen von damals und denen, die danach kamen. „Am Ende bleibt Schweigen“ ist am 30. Januar um 19.30 Uhr und am 2. Februar um 18.00 Uhr im Freies Theater Wiesbaden zu sehen.
#theatermachtgeschichte

Foto: Alexa Sommer /www.eyetakeyourpicture.de

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verb...
17/12/2019
10 Vaterunser Von Christiane Huber

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. 10 VATERUNSER von Christiane Huber begibt sich auf die Suche nach letzten Zeitzeug*innen in Bayern, in Polen und in der Ukraine. Dabei ist es vor allem das Vergessen, das Abwesende, wie die nicht mehr aufgefundenen Akten, die ermordeten oder verstorbenen Menschen, über die gesprochen wird, die selbst nicht mehr zu Wort kommen können, die unterdrückte Erinnerung und das Schweigen, die sich wie ein Schleier über die Orte und die Gemeinschaften legen. Premiere ist am 11. Januar 2020 in den Münchner Kammerspielen. #theatermachtgeschichte #10vaterunser

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. Im gesamten Gebiet des Deutschen Reichs wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 13 Millionen Menschen fremder Nationalität als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt;...

Gegen das Schweigen! Esther Bejarano engagiert sich auch mit 95 gegen offenen oder versteckten Rassismus und Rechtsextre...
17/12/2019
Holocaust-Überlebende mahnt: "Junge Menschen dürfen nicht schweigen"

Gegen das Schweigen! Esther Bejarano engagiert sich auch mit 95 gegen offenen oder versteckten Rassismus und Rechtsextremismus. Sie war 18, als sie nach Auschwitz kam. Für sie war es das Schwerste überhaupt, für die Lagerinsassen Musik zu machen und "als die SS sich dann noch einfallen ließ, dass wir spielen müssen, wenn neue Transporte kommen, die für die Gaskammern bestimmt waren. Und wie die Leute uns zu gewunken haben aus den Zügen und gedacht haben, wo Musik spielt, da kann es ja nicht so schlimm sein. Das war das Schlimmste, was mir passiert ist."

Sie wollte noch den Prozess gegen den ehemaligen KZ-Wachmann Bruno D. erleben. Esther Bejarano hat Auschwitz überlebt und engagiert sich gegen rechts. Auch mit 95 noch.

"Ersan Mondtag begräbt die elende, fundamental zerstörerische Verstrickung von deutscher Wirtschaft und deutschem Faschi...
12/12/2019
"Die Verdammten" am Schauspiel Köln - Täter aus dem Reich der Untoten

"Ersan Mondtag begräbt die elende, fundamental zerstörerische Verstrickung von deutscher Wirtschaft und deutschem Faschismus, er setzt den Tätern sozusagen die Totenmaske auf. 'File closed', Deckel drauf – aber ist der Fall denn wirklich erledigt?" In der Theateradaption von Viscontis "Die Verdammten" am Schauspiel Köln bleiben die politischen Hinter- und Abgründe des Geschehens jedoch erstaunlich fern, so Michael Laages auf Deutschlandfunk.

Sehr bereitwillig machten deutsche Industrielle mit den Nationalsozialisten gemeinsame Sache. Davon erzählt Luchino Viscontis Film "Die Verdammten". In der Theateradaption von Regisseur Ersan Mondtag am Schauspiel Köln bleiben die politischen Hinter- und Abgründe des Geschehens jedoch erstaunlich...

11.12., 18.00 Uhr Aufführung von Das Karussell der Erinnerung Drei Schauspieler*innen und ein Musiker erinnern sich - an...
10/12/2019

11.12., 18.00 Uhr Aufführung von Das Karussell der Erinnerung

Drei Schauspieler*innen und ein Musiker erinnern sich - an Dinge, die sie selbst gar nicht erlebt haben. Text-Grundlage dieses Erinnerungsspieles sind die transkribierten Schilderungen der Überlebenden, sowie institutionelle Dokumente der NS- und Nachkriegszeit, die etwa beweisen: Die Finanzbehörde organisierte Versteigerungen des letzten Hab und Gutes der deportierten Juden, die Bevölkerung machte Jagd auf Schnäppchen.

"Frauen, die nicht in die Norm passten, landeten schon in den Zwanzigerjahren in der 'Irrenanstalt', doch den Massenmord...
10/12/2019

"Frauen, die nicht in die Norm passten, landeten schon in den Zwanzigerjahren in der 'Irrenanstalt', doch den Massenmord an den für schizophren oder asozial oder geisteskrank oder lebensunwert erklärten Insassen vollzog man in der NS-Zeit. Tausende wurden allein in der Anstalt Pirna-Sonnenstein ermordet. Sieben weiblichen Opfern, stellvertretend für alle anderen, gibt Tine Rahel Völcker im Berliner Ballhaus Ost eine Stimme und eine Bühne. Vom 16.-19. Januar ist das Stück "Frauen der Unterwelt. Sieben hysterische Akte" wieder zu erleben. #theatermachtgeschichte #frauenderunterwelt

Foto: Dorothea Tuch

"Elfriede Jelinek selbst hätte sicher trotzdem ihre Freude daran gehabt zu sehen, wie ihr fein komponierter Kunsttext vo...
04/12/2019
An der Gegenwart vorbei

"Elfriede Jelinek selbst hätte sicher trotzdem ihre Freude daran gehabt zu sehen, wie ihr fein komponierter Kunsttext von 1988, der mit klingend verballhornter Hölderlin-, Hegel-, Goebbels- und RAF-Rhetorik den versteckten Faschismus aus dem Geist des deutschen Idealismus heraus singen lässt, heute von den allerorten offen und kunstlos dröhnenden nationalistischen Parolen einfach zermalmt wird." Doris Meierhenrich ist die „Wolken.Heim“-Inszenierung von Martin Laberenz am Deutsches Theater Berlin zu behaglich.
Nächste Vorstellungen am 7. und 13. Dezember:
https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/wolken-heim/4275/

Elfriede Jelineks „Wolken.Heim“ am DT und Anne-Cécile Vandalems „Die Anderen“ in der Schaubühne.

Auf der neuen Website von Das Karussell der Erinnerung(www.theaterkunstkoeln.de/das-karussell/) geben ein Bericht der WD...
03/12/2019

Auf der neuen Website von Das Karussell der Erinnerung
(www.theaterkunstkoeln.de/das-karussell/) geben ein Bericht der WDR Lokalzeit aus Köln und die Audiodokumentationen von NRWision aufschlussreiche Informationen zum Theaterparkours. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, den 11.12., 18.00 Uhr und Donnerstag, den 12.12. um 16.00 Uhr. Startpunkt: Erinnerungsort Alter Schlachthof/Bibliothek HSD, Geb. 1
Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf

Reservierung:
[email protected]
Telefon: 0157 34 29 71 00

#karusselldererinnerung #theatermachtgeschichte #erinnernheißthandeln

Unsere neue Webseite ist online!

https://www.theaterkunstkoeln.de/das-karussell/

Hier können Sie mehr über "Das Karussell der Erinnerung" erfahren. Sehen Sie den anschaulichen Bericht der Lokalzeit des WDR und die informativen Audiodokumentationen von NRWISION.

"Das Karussell der Erinnerung" geht wieder in Derendorf um.

Die Termine:
Mi. 11.12., 18.00h – 20.15h
Do., 12.12. 16.00h - 18.15h

Start:
Erinnerungsort Alter Schlachthof/Bibliothek HSD, Geb. 1
Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf

Reservierung und Info unter:
[email protected]
Telefon:0157 34 29 71 00
www.facebook.com/daskarusselldererinnerung

#düsseldorf #geschichte #buschermühle

02/12/2019
Sucht nach uns

"Das Zentrum für Politische Schönheit hat gegenüber dem Reichstag eine ambulante Gedenkstätte gegen den Verrat an der Demokratie errichtet. Es heißt, die "Widerstandssäule" enthalte die menschlichen Überreste von Opfern des Nationalsozialismus: "Das ZPS hat die Asche der Ermordeten Hitlerdeutschlands jetzt ins Regierungsviertel überführt. Die Toten befinden sich an dem Ort, an dem 1933 die Demokratie beseitigt wurde. Dort legte der Konservatismus die deutsche Demokratie in die Hände der Mörder. Bis heute erinnert nichts an diesen Verrat."

Am Samstag, den 7. Dezember 2019 wollen die Aktionskünstler*innen aber nach einem "zivilgesellschaftlichen Zapfenstreich" gegen die AfD ein Fundament gießen, um die Säule dauerhaft an ihrem Ort zu verankern.
#zps #suchtnachuns #theatermachtgeschichte

http://www.sucht-uns.de

„Erinnern heißt Handeln!“ (Esther Bejarano)Am 11. und 12. Dezember geht Das Karussell der Erinnerung in die nächste Rund...
27/11/2019

„Erinnern heißt Handeln!“ (Esther Bejarano)

Am 11. und 12. Dezember geht Das Karussell der Erinnerung in die nächste Runde. Auf einem Spaziergang vom Campus Derendorf über drei Stationen bis zum Haus der Jugend in Düsseltal erinnern drei Schauspieler*innen und ein Musiker an den 11. Dezember 1941. An diesem Tag vor genau 78 Jahren wurden 1007 jüdische Männer, Frauen und Kinder vom Derendorfer Güterbahnhof ins Ghetto Riga deportiert.

Mi. 11.12., 18.00 Uhr - 20.15 Uhr
Do., 12.12. 16.00 Uhr - 18.15 Uhr
Start: Erinnerungsort Alter Schlachthof/Bibliothek HSD, Geb. 1
Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf
Bitte wetterfeste Kleidung tragen.
Eintritt frei.

Reservierung:
[email protected]
Telefon: 0157 34 29 71 00

#theatermachtgeschichte #karusselldererinnerung

„Erinnern heißt Handeln!“ Esther Bejarano

Am 11. und 12. Dezember geht "Das Karussell der Erinnerung" in die nächste Runde. Auf einem Spaziergang vom Campus Derendorf über drei Stationen bis zum Haus der Jugend in Düsseltal erinnern drei Schauspieler*innen und ein Musiker an den 11. Dezember 1941. An diesem Tag vor genau 78 Jahren wurden 1007 jüdische Männer, Frauen und Kinder vom Derendorfer Güterbahnhof ins Ghetto Riga deportiert.

Mi. 11.12., 18.00 Uhr - 20.15 Uhr
Do., 12.12. 16.00 Uhr - 18.15 Uhr
Start: Erinnerungsort Alter Schlachthof/Bibliothek HSD, Geb. 1
Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf
Bitte wetterfeste Kleidung tragen.
Eintritt frei.

Reservierung:
[email protected]
Telefon: 0157 34 29 71 00

#eventsdüsseldorf #veranstaltungendüsseldorf #veranstaltungen

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste Max Reinhardt, der Gründer des Großen Schauspielhauses das Land ...
27/11/2019
Zum 29. November- 100 Jahre Geschichte: Die Glitzerkiste Friedrichstadt-Palast

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste Max Reinhardt, der Gründer des Großen Schauspielhauses das Land verlassen. "Die Nazis nannten das Haus in 'Theater des Volkes' um, im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und später unter anderem als Wärmehalle genutzt. Während der deutschen Teilung entwickelte sich der Palast zu einem Sehnsuchtsort im Osten." Zur Geschichte des Friedrichstadt-Palast Berlin, der am 29. November 100 Jahre alt wird: https://einjahrhundertpalast.berlin/

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/zum-29-november-100-jahre-geschichte-die-glitzerkiste-friedrichstadt-palast-li.2011

Vor einem Jahrhundert hat begonnen, was zum größten Revuetheater der DDR wurde. Der Friedrichstadt-Palast bringt noch heute ein wenig Las Vegas nach Deutschland. Und will einem mit Robotern und Showgirls etwas übers Leben verraten.

"Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die Aberkennung der Gemeinnützigk...
26/11/2019
Holocaust-Überlebende schreibt offenen Brief an Olaf Scholz

"Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) vorzugehen. Die 94-jährige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA bezeichnete die Entscheidung vor dem Hintergrund alltäglicher rechtsextremer Bedrohungen als 'Kränkung'. 'Das Haus brennt - und Sie sperren die Feuerwehr aus!', schrieb sie."

Der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt. Die Entscheidung stößt auf heftige Kritik und Unverständnis.

21/11/2019
Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten (Trailer)

„Das Theaterstück zeigt, wie der NS-Terror, wie jede Diktatur die Bindungen der Gesellschaft zersetzt, es zeigt, wie der Wahnsinn sich langsam, aber stetig ins Gemeinwesen frisst. Das ist beängstigend gut und hellsichtig gegenwärtig. Ganz starkes Theater.“ (frizz)
Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten
in der Regie von Armin Petras ist am Samstag, den 28. Dezember um 19:30 Uhr im Schauspiel Leipzig zu sehen.

Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten nach dem Roman von Hans Fallada, Fassung von Armin Petras / Für die Bühne bearbeitet von Armin…

Die Preisverleihung andersartig gedenken on stage 2019 war ein Abend beeindruckender Momente: "Wir sind alle bewegt über...
20/11/2019

Die Preisverleihung andersartig gedenken on stage 2019 war ein Abend beeindruckender Momente: "Wir sind alle bewegt über die Resonanz, das Theater Thikwa war bis zum letzten Platz belegt. Es war feierlich, würdevoll und berührend zugleich so vielen jungen Menschen zu ihrer Arbeit mit Biografien der Opfer der nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Morde zu gratulieren. Insgesamt wurden 5 Schultheater und ein generationsübergreifendes Projekt ausgezeichnet. Die Worte von Sebastian Urbanski 'ich lebe gern' klingen noch nach. Eindringliche Erzählung von der 86-jährigen Cäcilia Brockmann 'und als ein Kind alleine zum Arzt musste, wußten wir, es kommt nicht wieder zurück...' bohrten sich ein, als sie ihre Erinnerung an die Nazi-Zeit mit uns teilte." #theatermachtgeschichte

Erste Eindrücke aus der Preisverleihung von andersartig gedenken on stage 2019. Wir sind alle bewegt über die Resonanz, das Theater Thikwa war bis zum letzten Platz belegt. Es war feierlich, würdevoll und berührend zugleich so vielen jungen Menschen zu ihrer Arbeit mit Biografien der Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde zu gratulieren. Insgesamt wurden 5 Schultheater und ein generationsübergreifendes Projekt ausgezeichnet. Ein Abend voller beeindruckender Momente. Die Worte von Sebastian Urbanski "ich lebe gern" klingen noch nach. Eindringliche Erzählung von der 86-jährigen Cäcilia Brockmann "und als ein Kind alleine zum Arzt musste, wußten wir, es kommt nicht wieder zurück..." bohrten sich ein, als sie ihre Erinnerung an die Nazi-Zeit mit uns teilte.
Das Theaterstück "Das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort. Oder:Keine Ahnung!", der Gewinnerbeitrag, hinterließ einen dicken Kloß im Hals, als die jungen Darsteller*innen der Stadtteilschule Bergedorf aus Hamburg Schilder mit vollständigen Namen der im Rothenburgsort ermordeten Kinder hochhielten und dazu sangen "hier ist ein Lied für jedes tot gemachte Kind"..
Und dennoch war es vor allem ein Abend voller Hoffnung und herzlichen Miteinanders.
Allen Preisträger*innen und der Jury nochmal ein großes Dankeschön! Allen Unterstürzern und der EVZ Foundation danken wir, dass sie an das Projekt und das Wettbewerbsformat geglaubt haben.
Es bedankt sich der Förderkreis Gedenkort-T4.
Fotos aller Preisträger*innen finden Sie auf www.andersartig-gedenken.de
Foto (c)Marko Georgi

Was passiert, wenn man Kunst missbraucht? Diese Frage stellen die spreeagenten Berlin in ihrer Inszenierung MÄDCHENORCHE...
20/11/2019
Auf der Bühne: Das Mädchenorchester von Auschwitz | ARTE

Was passiert, wenn man Kunst missbraucht? Diese Frage stellen die spreeagenten Berlin in ihrer Inszenierung MÄDCHENORCHESTER. Das Musiktheaterstück greift das traurige Kapitel der Frauenkapelle des KZ Auschwitz-Birkenau auf, die zu unvorstellbarem Leid aufspielen mussten, um zu überleben. Ein Beitrag auf Arte berichtet über das zeitgenössische Musiktheater.
#theatermachtgeschichte #mädchenorchester

Was passiert, wenn man Kunst missbraucht? Dieser Frage geht das Berliner Ensemble Spreeagenten in ihrer Inszenierung des „Mädchenorchesters“ nach. Das Musiktheaterstück greift das traurige Kapitel der Frauenkapelle des KZ Auschwitz-Birkenau auf, die zu unvorstellbarem Leid aufspielen mussten, ...

Adresse

Friedrichstraße 200
Berlin
10117

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Theater macht Geschichte erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Theater macht Geschichte senden:

Videos

Kategorie

Kunst & Unterhaltung in der Nähe


Andere Theater in Berlin

Alles Anzeigen

Bemerkungen

Ich bin mir nicht sicher, ob hier der richtige Platz ist, aber ich versuche mal mein Glück (ansonsten diesen Post bitte einfach löschen): Ich bin auch der Suche nach Theaterprojekten mit Publikumsaufführungen zum Thema Holocaust bzw. NS-Verbrechen, die an Schulen (oder Universitäten) von Schülern (oder Studierenden) selbst erarbeitet werden. Hintergrund: Ich promoviere an der LMU in München und beschäftige mich mit der Resonanz des Zuschauers auf solche Theaterprojekte. Falls jemand hier etwas weiß, wäre ich über jegliche Tipps oder eine Nachricht sehr dankbar! ;)
Liebe Kolleginnen & Kollegen, am 9. und 10. März würden wir gerne mit Euch/Ihnen über das Thema »Kulturelle Bildung in der Gedenkstättenarbeit« in den fachlichen Austausch und die Reflexion gehen, sowie gemeinsam Qualitätskriterien für pädagogischen Projekte zur kulturellen Teilhabe in Gedenkstätten entwickeln. Kulturelle Bildung als Teil historisch-politischer Bildung in Gedenkstätten erscheint uns in unserer Praxis in zweierlei Hinsicht innovativ: sie ermöglicht den Teilnehmenden einerseits oft andere, ungewöhnliche Zugänge zum Thema, verhilft ihnen andererseits auch zu einer Stimme, ihre Wahrnehmungen zum Ausdruck zu bringen. Drei in Ravensbrück »beheimatete« oder auf Ravensbrück bezogene Projekte sollen vorgestellt und diskutiert werden: • dasvonderFREUDENBERG-STIFTUNGgeförderteundvonderRAAMECKLENBURG- VORPOMMERN getragene Projekt »Zeitlupe« in Neubrandenburg, • dasvonderDR.-HILDEGARD-HANSCHE-STIFTUNGgeförderteProjekt»Ravensdruck«,in dem die Geschichten von Ravensbrück-Überlebenden immer wieder Anlass waren, Jugendliche an die Geschichte heranzuführen und mit der Druckerpresse vor Ort ins Bild zu bringen, • das von der DR.-HILDEGARD-HANSCHE-STIFTUNG initiierte und auch von der STIFTUNG ERINNERUNG, VERANTWORTUNG, ZUKUNFT geförderte »Ravensbrücker Generationenforum«, das seit 2005 jährlich Jugendliche mit Ravensbrück- Überlebenden zusammengebracht hat und in diesem Jahr zum letzten Mal stattfinden wird. Es soll in diesem Jahr von der Begegnung Überlebender und Jugendlicher in eine neue Form überführt werden, die mit dem Projekt »Sound in the Silence« neue Wege geht und ein Projekt, das 2006 in Ravensbrück seinen Ausgang nahm, fortführt. [https://www.youtube.com/watch?v=TRvzGNJAvEk | https://www.youtube.com/watch?v=5MGQOuvvrQQ | https://www.youtube.com/watch?v=hsciYtf74po] Zentrale Fragen, die uns in den Pädagogischen Diensten in diesem Kontext beschäftigen und die wir mit Ihnen im ersten Teil der Veranstaltung diskutieren möchten, sind: Haben diese Projekte das Potential, die kaum mehr möglichen direkten Begegnungen mit Überlebenden in kulturelle Performance zu überführen? Können wir gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch kulturelle Bildung neue Wege finden, zu erinnern und zu gedenken, und somit die Bedeutung von NS-Tatorten wie Ravensbrück (re-)aktualisieren? Und wie entgehen wir der oft anzutreffenden Neigung zum Re- enactment? Ein Kriterium für kulturelle Bildung in unserer Gedenkstättenarbeit, das wir bereits als Stärke empfinden, ist die Implementierung der Projekte in der Region. Dieses Thema möchten wir daher im zweiten Teil der Veranstaltung aufgreifen und werden uns dazu mit Vertreter_inne_n außerschulischer Bildungsträger aus Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern austauschen. Dabei wollen wir die Frage stellen, welche Chancen und Möglichkeiten für die kulturelle Bildung sich aus diesen Kooperationen generieren. Das »Ravensbrücker Kolloquium« veranstalten wir diesmal in Zusammenarbeit mit der DR.-HILDEGARD-HANSCHE-STIFTUNG, dem LANDESJUGENDRING BRANDENBURG und dem Stadtteil- und Kulturzentrum MOTTE in Hamburg. Hier geht‘s zum Programm und Anmeldeformular: http://www.ravensbrueck.de/mgr/neu/dl/veranstaltungen/2018_03_09-10_Kolloquium.pdf