Fischmüllers Kabinett

Fischmüllers Kabinett My brain is my prison
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FISCHMÜLLERS Kabinett für außerordentliche Erfahrungen ist ein Raum in einem recht alten Haus (Baujahr 1460). In den ersten Jahren fanden Aktionswochen statt. Eingeladene Künstler hatten die Gelegenheit vor Ort zu arbeiten und die entstandenen Dinge anschließend auszustellen. Inzwischen finden nur selten und unregelmäßig künstlerische Aktionen statt, die auch weniger konventionellen Ausstellungen entsprechen. Der experimentelle Charakter steht im Vordergrund. Das Kunstschaufenster allerdings wird im monatlichen Wechsel von unterschiedlichen Künstlern gestaltet. Parallel dazu gibt es im dreischächtigen Kunstkondomautomaten neben dem Schaufenster Miniaturkunst käuflich zu erwerben (4 €). Arbeiten des "Künstlers des Monats" sind auch im Automaten zu bekommen. Neben Kunsterzeugnissen von Frau Müller im zweiten Schacht. Und im dritten Schacht gibt es Kunst von verschiedenen Künstlern. Dazu selbstverständlich ein Kondom. Man will sich schließlich nicht fortpflanzen oder andere Unannehmlichkeiten bereiten. Viel Freude damit und nehmen Sie das Leben nicht so schwer.

Das Kunstschaufenster im Mai in Fischmüllers Kabinett Viktor Mörseburg präsentiert sein aktuelles Werk, welches er exklu...
30/04/2020

Das Kunstschaufenster im Mai in Fischmüllers Kabinett

Viktor Mörseburg
präsentiert sein aktuelles Werk, welches er exklusiv für das Kunstschaufenster entwickelt hat.
Titel der Arbeit:
Der Gott der hässlichen Organspenderinnen

Mörseburg hat kleine Flaschen mit spirituell angereichertem Inhalt anschaulich in vier der sechzehn Fenstersegmente drapiert und in selbsterklärender Weise beschriftet.
Als Hintergrund fungiert weißer Rauch aus Rom in bewegten Bildern.

Nach Meinung von Viktor Mörseburg erschließt sich das vorgestellte Produkt für den mit eigener Intelligenz ausgestatteten Betrachter ohne Nachhilfe. Der Rest glaubt sowieso, was seiner jeweiligen emotionalen, materiellen oder sonstigen Bedürftigkeit entspricht und/oder den zu erreichen wollenden Zielen dient, welche in der Regel trivialer Natur sind.
Gut möglich, dass er mit dieser Sichtweise nicht ganz falsch liegt.

Das Kunstschaufenster im April inFischmüllers Kabinett Künstler: Stephan Sauer. Titel:Reklamationoder:Das Kreuz mit dem ...
31/03/2020

Das Kunstschaufenster im April in
Fischmüllers Kabinett
Künstler: Stephan Sauer.
Titel:
Reklamation
oder:
Das Kreuz mit dem menschlichen Bewusstsein

Stephan Sauer ist entfernt und nicht in Blutlinie verwandt mit Charlotte Sauer. Beide wiederum sind aus unterschiedlichen Richtungen näher verwandt mit Sabine Kleinhanns, die in diesem Kontext allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wenn man es sich recht überlegt - gar keine.
Einige Worte zu Herrn Sauer:
Stephan Sauer erklärte, dass ihn Kunst im Allgemeinen nicht interessiert. Er engagiert sich weder aktiv noch passiv in der Flüchtlingshilfe. Ihm gehen musizierende Menschen auf Balkonen auf die Nerven. Er hat die Erde nicht von seinen Kindern geborgt, weil er Kinder nicht leiden kann. Außerdem besitzt er keine. Er hat nur eine stark haarende männliche Perserkatze. Auch Frauen kann er nicht leiden, dies betrifft insbesondere seine Mutter. Er geht Frauen lieber aus dem Weg. Väter findet er im Prinzip lächerlich. Er reist nicht gern, weil er die Meinung vertritt, dass die Menschen überall auf der Erde erbärmlich sind. In ein Flugzeug oder in einen Zug wird er sich nicht setzen, weil er die geistigen und physischen Ausdünstungen seiner Mitmenschen nicht erträgt. Er will die Welt nicht besser machen, weil er weiß, dass das seinem Kater egal ist.
Kurz: Stephan Sauer ist ein schlechter und vollkommen unwichtiger Mensch.
Er hat mir die Zustimmung erteilt den letzten Satz so zu formulieren wie ich ihn formuliert habe. Er sagt, er sei bereit sich der Wahrheit zu stellen.
Danke, Stephan.

Das Kunstschaufenster im März setzt der niederösterreichische Künstler Alfons Zimmermann, der zudem nebenberuflich als f...
01/03/2020

Das Kunstschaufenster im März
setzt der niederösterreichische Künstler Alfons Zimmermann, der zudem nebenberuflich als forensischer Laborangestellter in Teilzeit und ohne Rentenausgleich tätig ist, pointiert und farbenfroh in Szene. Er widmet sich dabei ganz seinem Steckenpferd: Dem Parasitären. Im Allgemeinen und zuweilen auch im ganz Konkreten.
Das hier vorgestellte Werk trägt den Titel
„Ich habe Dir noch so viel zu sagen“
Untertitel: „Humbahumbatätärää“

Im KunstKondomAutomaten neben dem Fenster gibt es wie üblich die entsprechende Miniaturkunst käuflich zu erwerben.

Kunstschaufenster im FebruarTitel der Arbeit: Falsche Fragen auf richtige AntwortenCharlotte Sauer heißt die Künstlerin ...
31/01/2020

Kunstschaufenster im Februar

Titel der Arbeit: Falsche Fragen auf richtige Antworten

Charlotte Sauer heißt die Künstlerin des Monats Februar in Fischmüllers Kabinett und hat gemäß dieser Funktion die Ausgestaltung des Kunstschaufensters übernommen (siehe Abbildungen 01 bis 17).
Für Fragen, Antworten, Kritik, Lob oder Interviews steht Frau Sauer nicht zur Verfügung.
Sie weiß schon alles und beabsichtigt dieses Wissen aus guten Gründen für sich zu behalten.

01/01/2020

Schlechte Kunst für schlechte Menschen
Das neue Jahr in Fischmüllers Kabinett beginnt mit dem nicht mehr ganz jungen, aber auch noch nicht sehr alten Künstler, Lyriker und Busfahrer Johan P. Schmid.
Johan P. Schmid hat sich, nachdem ich ihn vor zwei Jahren eingeladen hatte, ausführlich mit der Örtlichkeit, den Geschehnissen und Persönlichkeiten beschäftigt, die bis dato in Fischmüllers Kabinett zu begutachten waren.
Mein langjähriges Stammpersonal und moralischer Halt, die kritischen Kritiker der KRITISIERBAR, welche bedauerlicherweise ihre unersetzliche Mitarbeit Ende vorletzten Jahres aus gesundheitlichen Gründen einstellen mussten, verhalfen mit einer eher beiläufig, jedoch elegant platzierten Aussage zum Titel der vorliegenden Präsentation von Johan P. Schmid.
An dieser Stelle spreche ich den jungen Herren für die Überlassung des Zitats im Namen von Johan P. Schmid meinen Dank aus.
Herr Schmid hegte ursprünglich die Absicht, seine künstlerische Schaufenstergestaltung mit einer umfangreichen theoretischen Einführung und Beschreibung dem Betrachter und Leser erklärenderweise nahezubringen.
Dem sah ich mich gezwungen deutlich entgegenzuwirken. Eine nicht ganz einfache Aufgabe.
Herr Schmid gerierte sich, trotz seines nachweislich ausreichend hohen Testosteronspiegels, reichlich zickig, als ich ihm vorsichtig versuchte die Grenzen der intellektuellen und emotionalen Möglichkeiten der Leser, Interessierten und Frauen aufzuzeigen. Außerdem vertrat und vertrete ich nach wie vor die Haltung, dass ein Werk durch zu viele Worte Gefahr läuft, zerredet zu werden. Eine Haltung, die Herr Schmid ausdrücklich nicht teilt.
Als ich ihm vorwarf mit Wissen und Bildung zu protzen wie ein Neureicher mit seiner vergoldeten Limousine, konterte er leicht beleidigt, wenigstens habe er etwas, womit man protzen könne, und wer hätte das schon!
An diesem Punkt blieb ich ihm die Antwort schuldig.
Er schickte mir täglich neue Textentwürfe, zitierte lebende und nicht mehr lebende Philosophen deutscher und nichtdeutscher Abstammung, kokettierte mit einem die Kunstwelt erschüttern würdenden Manifest, prahlte mit revolutionären kulturkritischen Ansätzen, echauffierte sich über jammernde, ausschließlich Belanglosigkeiten produzierende Künstler und deren geist- und gefühlloses, Kunst konsumierendes Publikum – und wie sich beide Parteien gegenseitig bedingten.
Johan P. Schmid sagt: Der Künstler ist die Hure des Systems. Für Geld und Lob macht der Künstler alles. Ohne das System kein Künstler. Ohne Künstler kein System. Man hat sich gegenseitig abhängig gemacht und die Beziehung basiert auf denselben Werten. Der Künstler ist auch nur ein gewöhnlicher Mensch. Er will nicht groß, sondern berühmt und geliebt werden.
Ich finde Johan P. Schmid wirklich sehr sexy.
Es war eine kurzweilige, wenn auch Kräfte zehrende und aufreibende gemeinsame Zeit, in der ich mich in der Rolle des Sparringspartners zu sein genötigt sah.
Das Ergebnis seiner gedanklichen Eskapaden gipfelte in der schlichten Erkenntnis, dass das menschliche Wesen innerlich leer sei und es aus diesem Grunde alles Mögliche anstellt, um diese Leere zu stopfen.
Der Vorgang des „Stopfens“ in seinen mannigfaltigen Erscheinungsformen wurde von Johan P. Schmid als ausnahmslos destruktiv beschrieben.
Dies war der Moment, als ich ihm den Witz mit der Blondine und dem Blinklicht erzählte.
Wir fassten in beiderseitigem Einverständnis den Entschluss, das Kunstschaufenster für den Januar 2020 mit der Überschrift „Schlechte Kunst für schlechte Menschen“ zu versehen.
Frau Müller im Namen aller Beteiligten, Freiburg im Breisgau, Erster Januar 2020

Fotoalbum ist einsehbar

Erster Januar im neuen Jahrzehnt
01/01/2020

Erster Januar im neuen Jahrzehnt

Erster Januar im neuen Jahrzehnt

Hedi Grießinger heißt die Künstlerin, die im Monat Dezember das Schaufenster in Fischmüllers Kabinett dekorieren durfte....
01/12/2019

Hedi Grießinger heißt die Künstlerin, die im Monat Dezember das Schaufenster in Fischmüllers Kabinett dekorieren durfte.

Der interessante Titel
"Häkeln Sticken Makramee" trägt ergänzend den hübschen Untertitel
"Wir häkeln uns eine Klitoris.
Auch in schwarz.
Und für in die Handtasche."

Frau Grießinger stellt fraglos ihr aktuelles Werk auf ganz reizende Weise unter das Motto "Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt".
Dem Betrachter bleibt es freilich freigestellt das Ganze auch als anregenden Impuls für die Vorweihnachtszeit zu begreifen. Es gibt schließlich nichts Individuelleres und Erfüllenderes als Selbstgemachtes am Baum oder auf dem Gabentisch.
Oder eben für die Handtasche.

Im KunstKondom-Automaten neben dem Kunstschaufenster gibt es wie üblich die zum Hauptwerk in Korrespondenz stehenden Miniaturen käuflich zu erwerben. Zwei mal zwei Euro. Unverändert. Aus technischen Gründen kein Inflationsausgleich möglich. Dafür in diesem Monat ganz besonders entzückend und aufwändig gearbeitet.

An dieser Stelle wünsche ich von ganzem Herzen allen Lesern, Zuschauern, Interessierten, Kunden und Frauen eine friedliche und gesegnete Adventszeit!

Neuer Monat – neue Kunst im Schaufenster von Fischmüllers Kabinett.  Für den Wonnemonat November hat sich Ida Horn mit e...
03/11/2019

Neuer Monat – neue Kunst im Schaufenster von Fischmüllers Kabinett.
Für den Wonnemonat November hat sich Ida Horn mit einer ganz herzerfrischenden und abwechslungsreich optimistischen Arbeit ins Zeug gelegt: Fräulein Olga sagt… heißt das aktuelle Produkt ihrer künstlerischen Schaffenskraft.
Das Zentrum dieses Werks bildet die mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Puppenfigur Fräulein Olga. Man geht schließlich mit der Zeit.
Ida Horn gestand in einer ruhigen Minute, dass ihr die Sache mit der KI leicht entglitten ist und Fräulein Olgas Tendenz zu eigenständigen Gedanken in bedenklicher Weise Ausmaße angenommen hat. Als Handlungsoption zur Begrenzung dieser ungewollten Entwicklung zieht sie nicht zuletzt den Einsatz von physischer Gewalt in Betracht. Auch hier beweist Frau Horn ein Händchen für zeitgemäße Entschiedenheit.
Im Schaufenster direkt nicht zu sehen, ist ein kleiner pädagogisch wertvoller Film. Er bildet sozusagen die moralische Grundlage für Frau Horns – konkret: Fräulein Olgas - künstlerische Intention.
Zu sehen hier: https://youtu.be/tq0YS4Fr0b4

Außerdem:
Im KunstKondomAutomaten gibt es selbstredend - angelehnt an Thema und Form zum Schaufenster – auch diesmal Miniaturkunst käuflich zu erwerben.

Das Kunstschaufenster im OktoberDer Künstler Nikolaus Fischer präsentiert " Das Haus von Nikolaus" oder "Das Gute gibt e...
03/10/2019

Das Kunstschaufenster im Oktober

Der Künstler Nikolaus Fischer präsentiert " Das Haus von Nikolaus" oder "Das Gute gibt es nur, weil es das Gute nicht gibt" aus dem Jahr 2019.

Die einzelnen Fenstersegmente sind gefüllt mit geschredderten Schriftstücken – welche Nikolaus Fischer “Episoden” nennt – und mit je einem verkohlten Holzrahmen in Form eines einfachen Hauses.

Das Ganze kommt etwas symbolträchtig daher. Oder einfach herbstlich. Schließlich haben wir Oktober. Man sollte nichts überbewerten.

Im Automaten daneben gibt es wie üblich Miniaturkunst. Passend zum Fenster handelt es sich hierbei ebenfalls um kleine verbrannte Häuser mit ein bisschen Schnickschnack drumherum.

Das Kunstschaufenster im September Aurélie Marthol, die einzige mir persönlich bekannte Vollromantikerin, entsprechend m...
06/09/2019

Das Kunstschaufenster im September

Aurélie Marthol, die einzige mir persönlich bekannte Vollromantikerin, entsprechend menschenscheu und misanthropisch veranlagt, hat für diesen Monat das Fischmüllers Schaufenster mit Papierröllchen und Fotofolie bestückt.
Sie hat meine Einladung angenommen, da sie eine Schwäche für Namen mit Umlauten und Doppelkonsonanten hat. Was habe ich wieder einmal großes Glück.

03/09/2019

Das Kunstschaufenster im September von

Aurélie Marthol

In Kürze erscheint hier ein wenig Text zur Künstlerin und Bilder vom aktuellen Schaufenster.

Bis dahin müssen Sie sich in Geduld üben. Wenn Ihnen langweilig wird gründen Sie doch eine Bürgerintiative oder nehmen Drogen. Sie könnten auch fernsehen. Oder versuchen Sie zu schlafen. Sie könnten auch einer Laienspieltruppe oder einem Madrigalchor beitreten. Oder legen Sie sich mit einem Buch an einen See. Möglicherweise fangen Sie dann an über den Sinn des Lebens zu grübeln. Depressionen wären auch eine Möglichkeit. Oder Sport.

Es wird schon.

Das Kunstschaufenster im AugustEs gibt für alles eine Lösung.  heißt die installative Konzeptarbeit von Norbert Nemmert,...
31/07/2019

Das Kunstschaufenster im August

Es gibt für alles eine Lösung.
heißt die installative Konzeptarbeit von Norbert Nemmert, die er mit liebevoller Unterstützung seiner Lebensgefährtin, die namentlich nicht genannt werden möchte, für den August in Fischmüllers Kabinett - konkret im Schaufenster - der Öffentlichkeit präsentiert.
Gezeigt wird u.a. eine Urlaubsimpression an der Ostsee seiner jüngst verstorbenen Tante Ingeborg zusammen mit ihrem noch lebenden, aber inzwischen schwer leidenden Ehemann, genauer: Witwer, (Onkel) Hermann.
Auch ein Leuchtturm ist zu sehen.
Der Betrachter kann sich vor Ort ein Bild machen.
Photographieren ist auf Nachfrage erlaubt.

Künstlerin des Monats JuliEufrosinia GlobocnikManifest der EntbehrlichkeitDer anwesend seiende Künstler als fiktive Mögl...
30/06/2019

Künstlerin des Monats Juli
Eufrosinia Globocnik

Manifest der Entbehrlichkeit

Der anwesend seiende Künstler als fiktive Möglichkeit
Abwesenheit als notwendige Maßnahme
Einbildung als Realität ist auch nur eine Entscheidung

Die zweifelhafte Wahrscheinlichkeit einer tatsächlich vorhandenen Wirklichkeit als gut gemeinte, jedoch im Ergebnis katastrophalen Existenzform (...)

Künstlerin des Monats Juli
Eufrosinia Globocnik

Manifest der Entbehrlichkeit

Der anwesend seiende Künstler als fiktive Möglichkeit
Abwesenheit als notwendige Maßnahme
Einbildung als Realität ist auch nur eine Entscheidung

Die zweifelhafte Wahrscheinlichkeit einer tatsächlich vorhandenen Wirklichkeit als gut gemeinte, jedoch im Ergebnis katastrophalen Existenzform (...)

Morbus MuellerSchaufensterkunst Juni 2019Frau Müller
07/06/2019

Morbus Mueller
Schaufensterkunst Juni 2019
Frau Müller

Morbus Mueller
Schaufensterkunst Juni 2019
Frau Müller

01/05/2019
Kunstschaufenster im Mai: Vanessa Lieblich

Vanessa Lieblichs Kunst zeichnet sich vor allem aus durch eine an keinerlei Bedingungen geknüpfte Gefühlstiefe. Kaum ein anderer vermag es so sensibel und gleichzeitig ästhetisch gereift, innerste Erregung öffentlich erfahrbar zu machen. Es liegt ihrem Tun kein intellektuell aufschlüsselbares Rezept zugrunde. Es scheint ausschließlich ihren natürlichen Talenten, ihrem durch und durch gesunden Wesen, ihrer weiblichen Intuition und ihrem schnörkellosen Verstand zu entspringen, den Zuschauer und Leser zu berühren und zu bannen.
Und selbstverständlich hat Vanessa eine Botschaft. Und diese Botschaft lautet:
Scheut Euch nicht Eure Gefühle und innersten Werte zu zeigen! Teilt Eure Liebe, Eure Trauer, Eure Empathie, Euren Schmerz und Eure Sehnsüchte mit allen Menschen! Nicht jeder hat das Glück sein von Leid gebeuteltes Schicksal einer Allgemeinheit zuteil werden lassen zu können. Denn nur durch das Sichtbarmachen von Gefühlen wird Schmerz zu echtem Schmerz, Liebe zu wahrer Liebe, Schönheit zu großer Schönheit, Güte zu aufrichtiger Güte.
Und wenn alles gut geht, lässt sich damit sogar Geld verdienen!

Vanessa Lieblichs Wissen über die wahrhaft wichtigen Themen und Sinnhaftigkeiten, die das Menschsein ausmachen, ist überwältigend und verdient somit ALLER Aufmerksamkeit und Anerkennung!
Darum: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, belohnen Sie Vanessa mit einem LIKE!

Nicole A. Wietlisbach: Eine Ausnahmekünstlerin. Keine Allüren, ohne psychische Deformationen, sich nicht als den Mittelp...
02/04/2019
Nicole A., Wietlisbach

Nicole A. Wietlisbach: Eine Ausnahmekünstlerin. Keine Allüren, ohne psychische Deformationen, sich nicht als den Mittelpunkt der Welt begreifend, nicht korrumpierbar, authentisch.
Und: Sie kann was.
www.nicolewietlisbach.ch
Sie vertritt das Kunstschaufenster von
Fischmüllers Kabinett im April.

Nicole A. Wietlisbach. Basel. Webseite der Künstlerin Nicole A. Wietlisbach. Auf dieser Webseite zeigt sie einen Ausschnitt und Einblick in ihre Arbeit.

28/02/2019
Edmund Knoll

Edmund Knoll ist Mensch.
Seine gesamte Gestalt trägt menschliche Züge.
Seine Füße. Seine Blasenfunktion. Seine Stirnfalten. Seine Pigmentsörungen. Sein Alter. Seine Blutgruppe. Seine seelische Verfasstheit. Seine Haarfarbe. Seine Sehbehinderung. Seine inneren und äußeren Organe. Seine Sprechweise. Sein Paarungsverhalten. Seine Vorliebe für Fettgebratenes. Die Begrenztheit seines Gehirns.
Im Monat März ist im Kunstschaufenster seine Videoarbeit
„Es gibt keine Unterschiede“ mit dem Untertitel „Ich bin auch nur ein Mensch“zu sehen.

Das Kunstschaufenster im FebruarDie in Insiderkreisen gut bekannte Konzeptkünstlerin Frau Dr. Hildegard Schneider-Wohlle...
02/02/2019

Das Kunstschaufenster im Februar

Die in Insiderkreisen gut bekannte Konzeptkünstlerin Frau Dr. Hildegard Schneider-Wohlleben-Knaupp beschäftigt sich in ihren Werken mit dem Phänomen der Penetranz des Überflüssigen.

Auf vielfältige Weise thematisiert, illustriert und positioniert sie ihre Interventionen in Raum und Zeit und beeindruckt nicht zuletzt durch die verstörende Beiläufigkeit ihrer Arbeiten, die in Punkto Intensität und intellektueller Schärfe, garniert mit subtiler Sinnlichkeit, den Zuschauer beunruhigen und erregen. Versöhnenden Ausgleich als Möglichkeit – ob ästhetisch oder moralisch intoniert – zieht die Künstlerin grundsätzlich nicht in Betracht.

Die Gesamtarbeit trägt die Überschrift “Und jetzt?”, die vier Einzelarbeiten folgende Titel:

1. Warum nur ist alles so schön?

2. Es ist alles gesagt. Es ist schon lange alles gesagt . Es ist schon sehr lange alles gesagt.

3. Hitzewallungen blaufränkisch

4. Öffentliche Hinrichtung der Romantik

(Der kluge Betrachter wird in der Lage sein die Titel den jeweiligen Filmen zuordnen zu können)

Zusätzlich ist der KunstKondomautomat mit Miniaturkunst von Frau Dr. Hildegard Schneider-Wohlleben-Knaupp befüllt (Automatenschacht: Künstlerin des Monats Februar).

Adresse

Fischerau 10
Freiburg Im Breisgau
79098

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