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MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln Das MAKK bietet als einziges in NRW das gesamte Spektrum des europäischen Kunsthandwerks vom Mittel Das MAKK ist das einzige Museum seiner Art in NRW.

Der zentral in der City gelegene Museumsbau ist eine Architekturikone von Rudolf Schwarz aus den 1950er Jahren. Die Sammlungen umfassen das gesamte Spektrum des europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Einzigartig in Europa ist die ständige Ausstellung »Kunst + Design im Dialog«. Hier sind internationale Designklassiker im Kontext bildender Kunst zu erleben. Auf der Web

Der zentral in der City gelegene Museumsbau ist eine Architekturikone von Rudolf Schwarz aus den 1950er Jahren. Die Sammlungen umfassen das gesamte Spektrum des europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Einzigartig in Europa ist die ständige Ausstellung »Kunst + Design im Dialog«. Hier sind internationale Designklassiker im Kontext bildender Kunst zu erleben. Auf der Web

Wie gewohnt öffnen

Twig - TischleuchteDesignerin: Isabel HammFür unsere erste MAKKedition hat die Kölner Designerin Isabel Hamm exklusiv di...
07/12/2022

Twig - Tischleuchte
Designerin: Isabel Hamm

Für unsere erste MAKKedition hat die Kölner Designerin Isabel Hamm exklusiv diese Tischleuchte gestaltet.
"Inspiriert von den Verästelungen eines Baumes habe ich für die MAKKedition dekorative Tischleuchten aus Glas, poliertem Messing und einem kreisrunden Fuß aus Marmor oder Keramik gestaltet. Das Spiel von Materialien, Oberflächen, Formen und Proportionen der einzelnen Elemente ist fein aufeinander abgestimmt. Bestückt mit einem LED-Leuchtmittel schaffen die Licht-Skulpturen ein warmes Ambiente-Licht in Wohnräumen." [Isabel Hamm]

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.

Fotos: © Isabel Hamm

VEGA. Strukturen im Verborgenen - TascheDesignerin: Maren Dessel"Ich hatte die Möglichkeit, mich fotografisch mit den si...
06/12/2022

VEGA. Strukturen im Verborgenen - Tasche
Designerin: Maren Dessel

"Ich hatte die Möglichkeit, mich fotografisch mit den sichtbaren und unsichtbaren Strukturen des Museums auseinanderzusetzen, um diese im Verborgenen innerhalb der Tasche wiederkehren zu lassen.
Motiv 1: Um die rasterhafte Struktur des Museumsdachs zu erfassen, lohnt es sich, den Blick im Raum zu heben. Diese Struktur findet der*die Betrachter*in in der „VEGA MAKKedition“, indem er*sie den Blick senkt. Motiv 2: Die Beine, die man in der Innentasche erkennen kann, gehören zu einem Menschen des Sicherheitsdienstes des MAKK. Er beschützt die Kostbarkeiten des Museums. Hier entsteht die Verbindung zur „VEGA“. In ihr wissen wir unsere wichtigsten Dinge, die wir für den Tag mit uns führen, gut aufgehoben." [Maren Dessel]

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.

📷Tasche: © Marie Köhler, Marina Rosa Weigl
📷Innentasche: © Maren Dessel

vis-a-vis - HalsketteKünstler: Lutz Fritsch "Die exklusiv für das MAKK entworfene Schmuck-Skulptur „vis-a-vis“ nimmt typ...
05/12/2022

vis-a-vis - Halskette
Künstler: Lutz Fritsch

"Die exklusiv für das MAKK entworfene Schmuck-Skulptur „vis-a-vis“ nimmt typische Elemente meiner skulpturalen Arbeit in Form und Farbe auf und steht im Dialog mit dem Ausstellungsmotto des Museums: die Beziehung von Design und Kunst."
[Lutz Fritsch]

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.

📷: © Jan Rothstein

Der „Habit de Cour“ spiegelt die prachtvolle höfische Gala- und offizielle Staatskleidung sowie den Kleiderluxus unter K...
03/12/2022

Der „Habit de Cour“ spiegelt die prachtvolle höfische Gala- und offizielle Staatskleidung sowie den Kleiderluxus unter Kaiser Napoleon wider. Der kastanienbraune Rock ist entlang des hohen Stehkragens, der Säume und der Ärmelaufschläge mit einer reichen, vielfarbigen und fein ausgeführten Stickerei verziert; die Knöpfe sind bezogen und bestickt. Die Weste - ebenfalls überreich mit floralen Stickereien verziert - entstand noch zur Zeit des Ancien Régime unter Ludwig XVI. und wurde später gekürzt, um der neuen Mode zu entsprechen.

Der Träger des Anzugs war eher klein aber sehr schlank und hatte eine Fehlbildung am oberen Rücke, die die versierte Schneiderei geschickt zu überspielen vermochte. Wem der Anzug einstmals gehörte, lässt sich heute leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

Der vegetabile Dekor, dem die Herrenmode vergangener Epochen nicht abgeneigt war, ist botanisch eindeutig nicht bestimmbar. Er verweist auf Artischocke oder Distel, Efeu oder wilden Wein. Auf der Weste finden sich Rosen, Ranunkeln, Vergissmeinicht, Salomonssiegel, Distel und Wachholder.

Höfischer Herrenanzug (Habit de Cour) mit vegetabilem Dekor
Frankreich, Premier Empire, um 1804/14
Rock (Justeaucorps): Wolltuch mit Seidenstickerei; Futter: Seidengewebe (Köperbindung); Rückenlänge 117 cm
Hose (Culotte): Wolltuch mit Seidenstickerei; Futter: Bastfasergewebe (Hanf oder Leinen, Leinwandbindung); L 71 cm
Weste (Gilet): Seidengewebe (Rippeneffekt durch abgeleitete Leinwandbindung), mit Seidenstickerei; Rückseite und Futter: Bastfasergewebe (Hanf oder Leinen, Leinwandbindung); Rückenlänge 56 cm
Ankauf (2018)
📷: RBA Köln, rba_d054240, Marion Mennicken

💙💛
01/12/2022

💙💛

FREE SMILE - eine tolle Initiative des Blau-Gelbes-Kreuz e.V.:
"In dieser schwierigen Zeit wollen wir ukrainischen Kindern die Möglichkeit geben, für einen Moment einfach Kind zu sein."
Der Kiwanis Club Köln unterstützt Free Smiles!

Das erste Lächeln schenken wir am 11. Dezember durch eine gesponserte Familienführung durch das MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln für Kinder ab 9 Jahren (und Ihre Familien) zum Thema "Was ist Design?"

Details unter: https://www.free-smile.de/detail?recordId=recqWPoo5woSKX081

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie ...
01/12/2022

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Entstanden sind eine Halskette, eine Tischleuchte und eine Tasche in einer jeweils streng limitierten Auflage von 10 + 1 Exemplaren. Die Objekte werden zum Museumspreis ausschließlich über das MAKK verkauft. Die MAKKeditionen sind ein exklusives Angebot für alle Kunst- und Designinteressierte.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.
Sichern Sie sich eine der exklusiven Arbeiten als zukünftiges Sammlerstück und persönliches Accessoire. Bestellungen können ab dem 8.12.2022 um 18 Uhr vor Ort oder per E-Mail an [email protected] vorgenommen werden. Der Zuschlag erfolgt nach dem Zeitpunkt der Bestellung.

📷: Leuchte ©Isabel Hamm, Halskette © Jan Rothstein, Tasche © Marie Köhler, Marina Rosa Weigl

"Inspiriert von Elemente der Natur, werden die pflanzlichen Formen transformiert und mit der mir eigenen Kunstsprache zu...
28/11/2022

"Inspiriert von Elemente der Natur, werden die pflanzlichen Formen transformiert und mit der mir eigenen Kunstsprache zum artifiziellen Objekt." [Susanna Taras]

Susanna Taras: "Blumen, Flowers, Fleurs", bis 26. März 2023
📷: Ute Vogel

Dieser Modeschmuck erinnert an die „Pril-Blumen“, die 1972 von Henkel als selbstklebende Abziehbildchen auf den Rückseit...
26/11/2022

Dieser Modeschmuck erinnert an die „Pril-Blumen“, die 1972 von Henkel als selbstklebende Abziehbildchen auf den Rückseiten von Spülmittelflaschen lanciert wurden. Tatsächlich wurde er im Frühjahr 1992 auf der Modemesse „Igedo“ in Düsseldorf erworben und noch im gleichen Jahr dem Museum für Angewandte Kunst Köln geschenkt. Der Modeschmuck setzt auf eine bunte Farbmischung von satten Tönen, ganz nach dem Zeitgeschmack einer junge Kundschaft. Die Ohrclips wurden für 7,90 Deutsche Mark angeboten.

🌸

Halskette mit zugehörigen Ohrclips in Form von Asterngewächsen
Deutschland, Neuss, Guzman & Partner GmbH by José Guzman, 1992
Kunststoff; Metall
Kette: L 48,5 cm; Ohrclips: L 11,5 cm
Anonyme Schenkung (1992)
📷: RBA Köln, rba_d054240. Marion Mennicken

Kölner Designpreis! Nach zwei Jahren Pandemie konnte der Kölner Designpreis endlich wieder mit Publikum bei uns im Haus ...
24/11/2022

Kölner Designpreis!
Nach zwei Jahren Pandemie konnte der Kölner Designpreis endlich wieder mit Publikum bei uns im Haus verliehen werden und es war eine große Freude, den Saal und die Halle gut gefüllt mit fröhlichen und interessierten Menschen zu erleben.

34 Abschlussarbeiten von Studierenden der Designstudiengänge Kölner Hochschulen Ecosign, Köln International School of Design der TH Köln, Hochschule Macromedia, Rheinische Fachhochschule Köln waren nominiert, davon sind 31 Arbeiten in der Ausstellung, die noch bis zum 4. Dezember 2022 bei uns zu sehen ist.
Der Eintritt ist frei.

In diesem Jahr wurden zwei dritte Preise vergeben. Zum einen an Lisa Marleen Mantel und Laura Juliane Wagner für ihren Kurzfilm „Borrowed Limbs“, der sich kritisch mit der – weit verbreiteten – optimistischen Vision körperloser Künstlicher Intelligenzen auseinandersetzt.
Zum anderen an Leonard von Brenndorff, der mit NOPLACE einen flexiblen Arbeits- und Ausstellungsraum kreiert hat, der im Gegensatz zu gängigen Coworking-Konzepten ganz bewusst auf solidarische Unterstützung und gegenseitige Inspiration setzt.

Der zweite Platz ging an Johanna Poncar, die aus Rhabarbertrester einen gänzlich kreislauffähigen Werkstoff entwickelt hat, der sich als alternativer Werkstoff zur Herstellung von Papier und dreidimensionalen Formteilen eignet. Wegen seiner stoßdämpfenden Eigenschaften, der lokalen Verfügbarkeit, seiner Kompostierbarkeit und der Lebensmittelunbedenklichkeit eignet sich das Material hervorragend als Verpackungsmaterial für frisches Obst und Gemüse.

Den ersten Preis gewann Anastasia Bondar. Sie hat sich mit der nachhaltigen Sanitärversorgung für Kommunen auseinandergesetzt und ihr gelang es mit verschiedenen Methoden nicht nur, Menschen für das Thema Trockentoilette zu sensibilisieren, sondern darüber hinaus auch, die unterschiedlichen Akteur*innen in Forschung, Verwaltung und Politik für eine praktische Umsetzung zu gewinnen.

Am Abend wurde noch ein Publikumspreis vergeben. Diesen erhielt Ophelia Fischer für Capsule Coat - ein modulares und multifunktionales Jacken-System, welches ein hohes Maß an Nachhaltigkeit und Funktionalität zum Ziel hat.

Dank der großzügigen Förderung durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH wird der 1. Preis mit 3.500 Euro, der 2. Preis mit 2.000 Euro und der 3. Preis, der in diesem Jahr zweimal vergeben wurde, mit jeweils 1.000 Euro und der Publikumspreis mit 500 Euro dotiert.

Musikalisch wurde die Preisverleihung von Crayon (Farah Wind & Stefan Koutzev) mit semi-modularen Synthklängen und einer Soundcollage verschönert.

"Überdimensionale Pflanzenobjekte in irisierenden, flirrenden Farbkompositionen feiern das Leben mit floraler Pracht." [...
22/11/2022

"Überdimensionale Pflanzenobjekte in irisierenden, flirrenden Farbkompositionen feiern das Leben mit floraler Pracht."
[Susanna Taras]

Obwohl die Fernsehtechnik grundsätzlich bereits in den 1920er Jahren bekannt war und während der 1930er weiterentwickelt...
21/11/2022

Obwohl die Fernsehtechnik grundsätzlich bereits in den 1920er Jahren bekannt war und während der 1930er weiterentwickelt wurde, gab es in den USA bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nur ein paar hundert Geräte. Das Massenmedium der damaligen Zeit war noch das Radio. Spätestens aber ab 1946 – mit gleichzeitiger Zunahme der TV-Sender – stiegen die Produktionszahlen sprunghaft an. 1948 entwarf der bedeutende französisch-amerikanische Designer Raymond Loewy für die Firma Hallicrafters dieses Fernsehgerät. Der Bildschirm ist so klein wie ein Handy. Mal ehrlich, schaut Ihr Filme gerne auf dem Handy? 📺

Raymond Loewy, The Hallicrafters Fernseher, 1948
Foto: © Sascha Fuis Photography

Das annähernd quadratische Halstuch von Gucci  (Ende 20. Jahrhundert) fällt durch seine Farbpracht auf. Der reiche Blüte...
20/11/2022

Das annähernd quadratische Halstuch von Gucci (Ende 20. Jahrhundert) fällt durch seine Farbpracht auf. Der reiche Blütendekor besteht aus naturalistischen Rosen in diversen Rot- und Rosétönen, Weiß sowie Gelb. Der mittige Posament-Blütengrund, das in zwei gegenständige Voluten ausläuft, wirkt dabei wie eine Stickerei. Jedoch ist das Muster gedruckt; die restliche Fläche des Tuches ist mit unterschiedlich großen, zartgelben so genannten "Fischblasen" gefüllt, die als Untergrund für große Rosenbündel und verschiedene Blütenzweige dienen. Das Tuch ist aus Seide mit Köperbindung. Diese Webart bildet ein regelmäßiges, diagonales Muster, das wahrscheinlich alle von uns vom Jeansstoff kennen. 🌹

MAKK, Inv. Nr. 1590, Foto: RBA Köln, Marion Mennicken

Auch zum Tag der Suppe ist es bei uns blumig. Diese prächtige Terrine und sechs Teller mit Holzschnittblumen und Insekte...
19/11/2022

Auch zum Tag der Suppe ist es bei uns blumig. Diese prächtige Terrine und sechs Teller mit Holzschnittblumen und Insekten wurden um 1732/35 in der Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur Meissen hergestellt.
Welche Suppe würdet ihr daraus am liebsten löffeln? 🍲

Foto: © RBA, Marion Mennicken, Katrin Wißkirchen

Wir laden euch herzlich zur Ausstellungseröffnung und Preisverleihung des Kölner Design Preises am 23. November ab 19 Uh...
17/11/2022

Wir laden euch herzlich zur Ausstellungseröffnung und Preisverleihung des Kölner Design Preises am 23. November ab 19 Uhr ins MAKK ein. Alle nominierten Abschlussarbeiten der Kölner Gestaltungshochschulen werden in der Ausstellung präsentiert. Die Preisträger*innen der diesjährigen Jurierung werden um 19 Uhr bekanntgegeben.

Eure Meinung ist gefragt: Am 23.11. sind im Rahmen der Eröffnung alle Besucher*innen aufgerufen, einen Publikumspreis zu küren.

Die Ausstellung ist darüber hinaus bis zum 4. Dezember geöffnet.
Wir freuen uns auf euch!

Köln International School of Design der TH Köln Rheinische Fachhochschule Köln Ecosign Hochschule Macromedia

Marcel Breuer fuhr gerne Fahrrad. Der Lenker seines Rads inspirierte ihn zu seinen Stahlrohrmöbeln. 1925 entwarf er den ...
16/11/2022

Marcel Breuer fuhr gerne Fahrrad. Der Lenker seines Rads inspirierte ihn zu seinen Stahlrohrmöbeln. 1925 entwarf er den Clubsessel B3, der aus miteinander verschraubten, gebogenen Stahlrohr-Elementen besteht. In den 1960er Jahren erwarb der Italiener Dino Gavina die Lizenz zur Produktion des Stuhls und gab ihm, aus Gründen der Vermarktung, den Namen Wassily, denn Wassily Kandinsky nutzte ihn in seinem Dessauer Meisterhaus.

Wer gerne mal auf dem Stuhl sitzen möchte, kann das zur Zeit im Museum Ludwig Köln tun, denn die Kolleg:innen dort haben ein paar Exemplare aus dem Vorzimmer von Direktor Yilmaz Dziewior in die Ausstellung “Grüne Moderne” gestellt, wo sie sich ganz hervorragend einfügen.

Betrachten kann man den Stuhl auch in unserer Ausstellung “Kunst + Design im Dialog”

Marcel Breuer, Armlehnstuhl Thonet B3, Wassily, 1925-27, MAKK, Inv.Nr.: A1939,
📷: 1-4 © Ute Vogel; 5 Sascha Fuis Photographie

"Mit meinen Rauminstallationen kreiere ich prachtvolle Gigantengärten, in der die Natur eine monumentale Übersteigerung ...
14/11/2022

"Mit meinen Rauminstallationen kreiere ich prachtvolle Gigantengärten, in der die Natur eine monumentale Übersteigerung erfährt."
[Susanna Taras]

In der Damenmode der 1850er Jahre waren bei den Krinolinenkleidern unter anderem die schmalen, abfallenden Schultern mit...
12/11/2022

In der Damenmode der 1850er Jahre waren bei den Krinolinenkleidern unter anderem die schmalen, abfallenden Schultern mit den tief ansetzenden Ärmeln charakteristisch, die zu dieser Zeit ein Indikator des modischen Wandels waren. Die erste Besitzerin und Trägerin unseres Kleides war Julie Bertha Auguste Proetzel, die 1840 heiratete und auf dem Rittergut Esbeck lebte.

Für die Aufnahme des Krinolinenkleides in die Kölner Sammlung sprachen das Alter, die relativ gute Stabilität der Gewebe und Garne, vor allem aber das in seiner Leuchtkraft erhaltene polychrome Druckmuster.

🧵
Hier einige handwerkliche Details: Oberstoff: Halbseidengewebe (sog. Chaly, Chalynette, auch Chalinet oder Barège in Leinwandbindung) aus Seide und Wolle; Zehn-Farben-Druck (wohl Kombination von Handmodel- und Walzendruck); Miederstäbe: wohl Walfischbein; Haken und Ösen aus Metall

Krinolinenkleid mit Rosen- und Enzianblüten, Deutschland, um 1855, MAKK, Inv. Nr. P1059, 📷: RBA Köln, Marion Mennicken

Happy Birthday, Jasper Morrison! 🎈Der "Thinking Man's Chair" ist ein früher Entwurf von Jasper Morrison, von 1988. In De...
11/11/2022

Happy Birthday, Jasper Morrison! 🎈

Der "Thinking Man's Chair" ist ein früher Entwurf von Jasper Morrison, von 1988. In Deutschland wurde er in den achtziger Jahren im Rahmen des "Neuen Deutschen Designs" bekannt, 1984 hatte er zusammen mit Andreas Brandolini und dem Experimental-Designer Joachim B. Stanitzek das „Kaufhaus des Ostens“ eröffnet, eine „Verkaufsausstellung von schönen Möbeln zu Wahnsinns-Preisen“. In den 1990er Jahren wurde der Brite zum international Star mit einem "supernormalen" Design, dessen Qualität sich weniger durch die Form als vielmehr durch den Gebrauch vermitteln solle. Morrison vereinfacht und reduziert alles auf das Wesentliche, auf das, was wirklich gebraucht wird und nützlich ist. Er entwirft für viele große Hersteller und bespielt virtuos die gesamte Palette des Produktdesigns von Interior über Mode bis hin zu Handys und Fahrrädern.
Die Funktionalität der "Thinking Man's Chairs" äußert sich nicht zuletzt in den kreisrunden Tischchen am Ende beider Armlehnen – super praktisch für einen Drink und beispielsweise ein gutes Buch.
Ob Pimm's, Kölsch oder Sake – cheers Jasper! 🍹🍺🍶

Jasper Morrison,"Thinking Man's Chairs", 1988, Inv.Nr.: A1808,
📷Foto: DetlefSchumacher.com

"Blumen und Blüte sind für mich Ausdruck von Schönheit, strahlender Kraft und gebündelter Energie. Diese Freude und Füll...
07/11/2022

"Blumen und Blüte sind für mich Ausdruck von Schönheit, strahlender Kraft und gebündelter Energie. Diese Freude und Fülle möchte ich durch meine Kunstwerke in die Welt bringen."
[Susanna Taras]

Die halbhohen Damen-Schnürstiefel aus weichem, aber robustem, genarbtem schwarzen Leder („Aunt Sally“) sind mit einem ei...
05/11/2022

Die halbhohen Damen-Schnürstiefel aus weichem, aber robustem, genarbtem schwarzen Leder („Aunt Sally“) sind mit einem eingestickten bunten Dekor aus unterschiedlichen Blumen (Schneeball, Rosen, Vergissmeinnicht, Apfel und Quitte) verziert. Auf der Vorderkappe prangt ein geprägter Totenschädel.

Die patentierte, öl-, fett-, säure-, benzin- und alkaliresistente, luftgepolsterte Kunststoffsohle ist mit auffälligem gelben Garnfaden rahmenvernäht, die laut Unternehmen „ewig hält“.

Seit 1911 firmierten Benjamin Griggs und sein Sohn Reginald unter „R. Griggs and Co.“ Im Laufe der Jahre erwarb sich das Unternehmen einen hervorragenden Ruf mit der Herstellung strapazierfähiger Arbeitsschuhe für Bergarbeiter und Soldaten, die auch im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen.

Es war ironischerweise ein Soldat der deutschen Wehrmacht, der die weitere Entwicklung des britischen Unternehmens beflügeln sollte: 1943 brach sich der Arzt Dr. Klaus Maertens auf Fronturlaub beim Skifahren einen Fuß und sann während seiner Rekonvaleszenz über die Erfindung einer weniger harten, luftgepolsterten Sohle zur Schonung des Fußes nach.

Gemeinsam mit Dr. Herbert Funck entwickelte er seine Erfindung weiter und starteten 1947 mit der Produktion handgemachter Schuhe mit bequemer Gummi-Laufsohle. Maertens und Funck eröffneten 1952 eine Fabrik in München.

1959 wurde William Griggs auf ein Inserat der deutschen Firma aufmerksam, die um Lizenznehmer für die Herstellung der neuen Sohle warb. Nach geringfügigen Form- und Materialanpassungen – darunter die gelbe Rahmennaht – und der Anglisierung des Namens des Erfinders zu „Dr. Martens“, kam am 1. April 1960 der legendäre erste Dr. Martens-Schuh aus der Fabrik „R. Griggs and Co.“ in Northampton auf den Markt.

In den nachfolgenden Jahren sollte sich dieser Stiefel und nachfolgende Modelle nicht nur für Fabrik- und Bauarbeiter, Post- und Polizeibeamte und medizinischem Personal zu einem nachgefragten Artikel entwickeln, sondern auch zu einem genuinen Attribut jugendlicher Subkultur und Mode.

MAKK, Inv. Nr. 2019/1/1-4, Foto: RBA Köln, Marion Mennicken

Unser Programm zur Museumsnacht Köln : 19.00–1.00 Ein Audioguide führt durch die Ausstellung. Neben dem »normalen« Audio...
04/11/2022

Unser Programm zur Museumsnacht Köln :

19.00–1.00 Ein Audioguide führt durch die Ausstellung. Neben dem »normalen« Audiorundgang gibt es einen speziellen für Kids in Form eines Hörspiels — und eine Fassung für blinde und sehbehinderte Menschen mit zusätzlichen Beschreibungen.

19.00–1.00 Radio LoveLove (DJ-Sets). Twit One (A.U.D.D.A.), Hulk Hodn (ENTBS) und Crackler (Groove Attack) bringen ihre Lieblingsplatten mit.

19.00–1.00 InstaSpot: Fotografiere dich mit Susanna Taras’ »Blumen, Flowers, Fleurs«

19.15–23.45 Henna-Tattoo-Session mit Sama

19.30–0.30 cineMAKK meets Museumsnacht. Die deutsche Kinogesellschaft zeigt eine spezielle Auswahl an Kurzfilmen zum Thema Flowers im Loop.

Führungen:
19.30–21.00 Werkstatt für alle: »Blumentöpfe aus Tetra Pak«
19.30 Aus alt mach neu! Re- und Upcycling im Design
20.00 plastic fantastic — Gutes Design kontra Wegwerfgesellschaft
20.30 Von den Bauhausmädeln zum gendersensiblen Design
21.00 nordish by nature — Alvar Aalto und die skandinavische Design-Bewegung
21.30 Ich will Spaß, ich will Spaß! Memphis Design — die bunten 80er Jahre
22.00 Flower Power? Faktencheck im Design der 60er und 70er Jahre
22.30 Turn old into new! Re- and upcycling in design.
23.00 Ideenschmieden der Moderne: Das Bauhaus

50 Jahre Cactus. 💥🍾Designobjekt und Garderobe – der Cactus ist das Ergebnis des italienischen Radical Design der 1960er ...
02/11/2022

50 Jahre Cactus. 💥🍾
Designobjekt und Garderobe – der Cactus ist das Ergebnis des italienischen Radical Design der 1960er und 1970er Jahre, die von der Pop Art Kunst inspiriert war. Entworfen haben ihn 1972 Guido Drocco und Franco Mello für Gufram.

Viele Designer wehrten sich damals radikal dagegen, dass sich die Form eines Gegenstandes immer seiner Funktion und seinem Gebrauch anpassen sollte. Design hatte doch auch etwas mit Fröhlichkeit, Spaß, Witz und Schönheit zu tun und diente nicht nur einer sinnvollen und guten Anwendung. In diesen Jahren entstanden besonders im italienischen Design viele sehr auffallende Objekte, die im Wohnraum etwas Besonderes sind und deren Funktion nicht das Wichtigste war.

Der Cactus besteht aus einem Stahlkern und ist mit Kunststoff überzogen. Er hat 2165 Noppen, die mit Guflac, einer Spezialbeschichtung, behandelt werden. So rutscht keine Jacke runter.

🌵
Foto Cactus: © Rheinisches Bildarchiv, Marion Mennicken
Foto Ausstellungsansicht: © DetlefSchumacher.com

🖤
31/10/2022

🖤

Gestern war ein sehr trauriger Tag für uns von der Photoszene, aber auch für die Fotografieszene in ganz Köln, in Deutschland und weltweit. Im Alter von 86 Jahren ist Renate Gruber gestorben. Sie war nicht nur eine große Unterstützerin und Förderin unserer Arbeit, sondern der Fotografie allgemein und zudem ein wandelndes Geschichtsbuch mit zahlreichen Anekdoten und Erinnerungen an ihre vielen Begegnungen mit den ganz Großen aus der Fotografie- und Kunstwelt. Die Fotografiesammlung, die ihr 2005 verstorbener Ehemann L. Fritz Gruber und sie aufgebaut haben, bilden die Basis für die Fotografische Sammlung im Museum Ludwig, und das „Haus Gruber“ in Braunsfeld war viele Jahrzehnte lang ein Treffpunkt. Legendär sind ihre Feiern zum Geburtstag der Fotografie am 19. August genauso wie ihr feiner, oft auch spitzbübischer Humor, ihre Eleganz und ihre einnehmende und vollkommen offene Art – sie interessierte sich für die Kunst genauso wie für die Menschen und machte keinen Unterschied, ob jemand berühmt war oder ganz am Anfang seiner Karriere stand. Sie war eine Grande Dame und sie war eine Lady – und mit ihrem Tod geht auch ein wichtiges Stück Fotografiegeschichte verloren.

Wir werden dich sehr vermissen.

Foto: Damian Zimmermann

Happy Birthday, Martine Bedin ! Martine Bedin arbeitet als Designerin, Künstlerin, Architektin und Dozentin. 1981 gehört...
31/10/2022

Happy Birthday, Martine Bedin !

Martine Bedin arbeitet als Designerin, Künstlerin, Architektin und Dozentin.
1981 gehörte sie zu den Mitbegründern der Memphis-Gruppe. Für deren erste Kollektion entwarf sie die Leuchte "Super". Sie beschrieb sie als "wie einen kleinen Hund, den ich bei mir tragen kann". Der ursprüngliche Prototyp wurde später vom Victoria and Albert Museum in London für seine postmoderne Sammlung erworben.

Die Leuchte "Super" von Martine Bedin gefällt uns so gut und ist für Memphis so repräsentativ, dass wir sie nicht nur in unserer permanenten Designausstellung präsentieren, sondern auch als ein Motiv für unsere Plakat-Kampagne ausgewählt haben.

Übrigens: Wer mag, das Plakat gibt es kostenfrei im MAKK.

Martine Bedin, Memphis, Leuchte "Super", 1981, MAKK, Inv.Nr: Ov00188,Foto: © RBA Köln, Marion Mennicken, rba_d032531

Adresse

An Der Rechtschule
Cologne
50667

Zug, S-Bahn, U-Bahn, Bus Haltestelle: Dom/Hauptbahnhof

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4922122123860

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MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln

Das MAKK ist das einzige Museum seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Seit 1989 präsentiert das Haus seine umfassenden Sammlungen aus 800 Jahren europäischen Kunsthandwerks sowie eine 5.000 Jahre zurückreichende Schmucksammlung im Herzen von Köln - Blick auf die Domspitzen inklusive. Der Rundgang durch die Jahrhunderte vermittelt den künstlerischen Reichtum der unterschiedlichen Epochen und Stile. Im Jahr 2008 konnte ein weiteres Highlight eröffnet werden: die durch die Sammlung Prof. R.G. Winkler wesentlich erweiterte Design-Abteilung mit ihrem Schwerpunkt auf nordamerikanischem und westeuropäischem Design des 20. und 21. Jahrhunderts. In Europa einzigartig ist das Konzept - Design wird nicht isoliert, sondern in Dialog mit Werken der Bildenden Kunst ausgestellt, also Mondrian und Rietveld! Die temporären Ausstellungen und die vielfältigen Veranstaltungsangebote des MAKK sind immer wieder ein Publikumsmagnet und spiegeln die Interessensvielfalt der Besucher - von Architektur und Fotografie über alle Bereiche des Kunsthandwerks bis zu zeitgenössischem Design.

Foto: Ausstellungsansicht „Kunst + Design im Dialog“ © DetlefSchumacher.com

www.makk.de

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Bemerkungen

Twig - Tischleuchte
Designerin: Isabel Hamm

Für unsere erste MAKKedition hat die Kölner Designerin Isabel Hamm exklusiv diese Tischleuchte gestaltet.
"Inspiriert von den Verästelungen eines Baumes habe ich für die MAKKedition dekorative Tischleuchten aus Glas, poliertem Messing und einem kreisrunden Fuß aus Marmor oder Keramik gestaltet. Das Spiel von Materialien, Oberflächen, Formen und Proportionen der einzelnen Elemente ist fein aufeinander abgestimmt. Bestückt mit einem LED-Leuchtmittel schaffen die Licht-Skulpturen ein warmes Ambiente-Licht in Wohnräumen." [Isabel Hamm]

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.

Fotos: © Isabel Hamm
VEGA. Strukturen im Verborgenen - Tasche
Designerin: Maren Dessel

"Ich hatte die Möglichkeit, mich fotografisch mit den sichtbaren und unsichtbaren Strukturen des Museums auseinanderzusetzen, um diese im Verborgenen innerhalb der Tasche wiederkehren zu lassen.
Motiv 1: Um die rasterhafte Struktur des Museumsdachs zu erfassen, lohnt es sich, den Blick im Raum zu heben. Diese Struktur findet der*die Betrachter*in in der „VEGA MAKKedition“, indem er*sie den Blick senkt. Motiv 2: Die Beine, die man in der Innentasche erkennen kann, gehören zu einem Menschen des Sicherheitsdienstes des MAKK. Er beschützt die Kostbarkeiten des Museums. Hier entsteht die Verbindung zur „VEGA“. In ihr wissen wir unsere wichtigsten Dinge, die wir für den Tag mit uns führen, gut aufgehoben." [Maren Dessel]

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.

📷Tasche: © Marie Köhler, Marina Rosa Weigl
📷Innentasche: © Maren Dessel
vis-a-vis - Halskette
Künstler: Lutz Fritsch

"Die exklusiv für das MAKK entworfene Schmuck-Skulptur „vis-a-vis“ nimmt typische Elemente meiner skulpturalen Arbeit in Form und Farbe auf und steht im Dialog mit dem Ausstellungsmotto des Museums: die Beziehung von Design und Kunst."
[Lutz Fritsch]

Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.

📷: © Jan Rothstein
Der „Habit de Cour“ spiegelt die prachtvolle höfische Gala- und offizielle Staatskleidung sowie den Kleiderluxus unter Kaiser Napoleon wider. Der kastanienbraune Rock ist entlang des hohen Stehkragens, der Säume und der Ärmelaufschläge mit einer reichen, vielfarbigen und fein ausgeführten Stickerei verziert; die Knöpfe sind bezogen und bestickt. Die Weste - ebenfalls überreich mit floralen Stickereien verziert - entstand noch zur Zeit des Ancien Régime unter Ludwig XVI. und wurde später gekürzt, um der neuen Mode zu entsprechen.

Der Träger des Anzugs war eher klein aber sehr schlank und hatte eine Fehlbildung am oberen Rücke, die die versierte Schneiderei geschickt zu überspielen vermochte. Wem der Anzug einstmals gehörte, lässt sich heute leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

Der vegetabile Dekor, dem die Herrenmode vergangener Epochen nicht abgeneigt war, ist botanisch eindeutig nicht bestimmbar. Er verweist auf Artischocke oder Distel, Efeu oder wilden Wein. Auf der Weste finden sich Rosen, Ranunkeln, Vergissmeinicht, Salomonssiegel, Distel und Wachholder.

Höfischer Herrenanzug (Habit de Cour) mit vegetabilem Dekor
Frankreich, Premier Empire, um 1804/14
Rock (Justeaucorps): Wolltuch mit Seidenstickerei; Futter: Seidengewebe (Köperbindung); Rückenlänge 117 cm
Hose (Culotte): Wolltuch mit Seidenstickerei; Futter: Bastfasergewebe (Hanf oder Leinen, Leinwandbindung); L 71 cm
Weste (Gilet): Seidengewebe (Rippeneffekt durch abgeleitete Leinwandbindung), mit Seidenstickerei; Rückseite und Futter: Bastfasergewebe (Hanf oder Leinen, Leinwandbindung); Rückenlänge 56 cm
Ankauf (2018)
📷: RBA Köln, rba_d054240, Marion Mennicken
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Die ersten MAKKeditionen gehen an den Start. Hierzu hat das Museum die Designerinnen Maren Dessel und Isabel Hamm sowie den Künstler Lutz Fritsch aus Köln eingeladen, exklusiv für das MAKK Arbeiten zu realisieren, die als zeitgenössische Design- und Kunstobjekte einen konkreten Bezug zum Museum und dessen Sammlungen herstellen.

Entstanden sind eine Halskette, eine Tischleuchte und eine Tasche in einer jeweils streng limitierten Auflage von 10 + 1 Exemplaren. Die Objekte werden zum Museumspreis ausschließlich über das MAKK verkauft. Die MAKKeditionen sind ein exklusives Angebot für alle Kunst- und Designinteressierte.

Wir laden Sie am 8. Dezember um 18 Uhr herzlichst zum Release der ersten MAKKeditionen ein.
Sichern Sie sich eine der exklusiven Arbeiten als zukünftiges Sammlerstück und persönliches Accessoire. Bestellungen können ab dem 8.12.2022 um 18 Uhr vor Ort oder per E-Mail an [email protected] vorgenommen werden. Der Zuschlag erfolgt nach dem Zeitpunkt der Bestellung.

📷: Leuchte ©Isabel Hamm, Halskette © Jan Rothstein, Tasche © Marie Köhler, Marina Rosa Weigl
"Inspiriert von Elemente der Natur, werden die pflanzlichen Formen transformiert und mit der mir eigenen Kunstsprache zum artifiziellen Objekt." [Susanna Taras]

Susanna Taras: "Blumen, Flowers, Fleurs", bis 26. März 2023
📷: Ute Vogel
Dieser Modeschmuck erinnert an die „Pril-Blumen“, die 1972 von Henkel als selbstklebende Abziehbildchen auf den Rückseiten von Spülmittelflaschen lanciert wurden. Tatsächlich wurde er im Frühjahr 1992 auf der Modemesse „Igedo“ in Düsseldorf erworben und noch im gleichen Jahr dem Museum für Angewandte Kunst Köln geschenkt. Der Modeschmuck setzt auf eine bunte Farbmischung von satten Tönen, ganz nach dem Zeitgeschmack einer junge Kundschaft. Die Ohrclips wurden für 7,90 Deutsche Mark angeboten.

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Halskette mit zugehörigen Ohrclips in Form von Asterngewächsen
Deutschland, Neuss, Guzman & Partner GmbH by José Guzman, 1992
Kunststoff; Metall
Kette: L 48,5 cm; Ohrclips: L 11,5 cm
Anonyme Schenkung (1992)
📷: RBA Köln, rba_d054240. Marion Mennicken

Kölner Designpreis!
Nach zwei Jahren Pandemie konnte der Kölner Designpreis endlich wieder mit Publikum bei uns im Haus verliehen werden und es war eine große Freude, den Saal und die Halle gut gefüllt mit fröhlichen und interessierten Menschen zu erleben.

34 Abschlussarbeiten von Studierenden der Designstudiengänge Kölner Hochschulen Ecosign, Köln International School of Design der TH Köln, Hochschule Macromedia, Rheinische Fachhochschule Köln waren nominiert, davon sind 31 Arbeiten in der Ausstellung, die noch bis zum 4. Dezember 2022 bei uns zu sehen ist.
Der Eintritt ist frei.

In diesem Jahr wurden zwei dritte Preise vergeben. Zum einen an Lisa Marleen Mantel und Laura Juliane Wagner für ihren Kurzfilm „Borrowed Limbs“, der sich kritisch mit der – weit verbreiteten – optimistischen Vision körperloser Künstlicher Intelligenzen auseinandersetzt.
Zum anderen an Leonard von Brenndorff, der mit NOPLACE einen flexiblen Arbeits- und Ausstellungsraum kreiert hat, der im Gegensatz zu gängigen Coworking-Konzepten ganz bewusst auf solidarische Unterstützung und gegenseitige Inspiration setzt.

Der zweite Platz ging an Johanna Poncar, die aus Rhabarbertrester einen gänzlich kreislauffähigen Werkstoff entwickelt hat, der sich als alternativer Werkstoff zur Herstellung von Papier und dreidimensionalen Formteilen eignet. Wegen seiner stoßdämpfenden Eigenschaften, der lokalen Verfügbarkeit, seiner Kompostierbarkeit und der Lebensmittelunbedenklichkeit eignet sich das Material hervorragend als Verpackungsmaterial für frisches Obst und Gemüse.

Den ersten Preis gewann Anastasia Bondar. Sie hat sich mit der nachhaltigen Sanitärversorgung für Kommunen auseinandergesetzt und ihr gelang es mit verschiedenen Methoden nicht nur, Menschen für das Thema Trockentoilette zu sensibilisieren, sondern darüber hinaus auch, die unterschiedlichen Akteur*innen in Forschung, Verwaltung und Politik für eine praktische Umsetzung zu gewinnen.

Am Abend wurde noch ein Publikumspreis vergeben. Diesen erhielt Ophelia Fischer für Capsule Coat - ein modulares und multifunktionales Jacken-System, welches ein hohes Maß an Nachhaltigkeit und Funktionalität zum Ziel hat.

Dank der großzügigen Förderung durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH wird der 1. Preis mit 3.500 Euro, der 2. Preis mit 2.000 Euro und der 3. Preis, der in diesem Jahr zweimal vergeben wurde, mit jeweils 1.000 Euro und der Publikumspreis mit 500 Euro dotiert.

Musikalisch wurde die Preisverleihung von Crayon (Farah Wind & Stefan Koutzev) mit semi-modularen Synthklängen und einer Soundcollage verschönert.
"Überdimensionale Pflanzenobjekte in irisierenden, flirrenden Farbkompositionen feiern das Leben mit floraler Pracht."
[Susanna Taras]
Obwohl die Fernsehtechnik grundsätzlich bereits in den 1920er Jahren bekannt war und während der 1930er weiterentwickelt wurde, gab es in den USA bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nur ein paar hundert Geräte. Das Massenmedium der damaligen Zeit war noch das Radio. Spätestens aber ab 1946 – mit gleichzeitiger Zunahme der TV-Sender – stiegen die Produktionszahlen sprunghaft an. 1948 entwarf der bedeutende französisch-amerikanische Designer Raymond Loewy für die Firma Hallicrafters dieses Fernsehgerät. Der Bildschirm ist so klein wie ein Handy. Mal ehrlich, schaut Ihr Filme gerne auf dem Handy? 📺

Raymond Loewy, The Hallicrafters Fernseher, 1948
Foto: © Sascha Fuis Photography
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