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Vorstadtprinzessin Kölnkalk

Vorstadtprinzessin Kölnkalk Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Vorstadtprinzessin Kölnkalk, Trimbornstr, Cologne.

Wie gewohnt öffnen

17/07/2021
23/06/2021
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15/04/2021

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Und die Politiker so: "Ausgangsperre? Machen wir. Kinder aus der Schule holen? Gekauft. Homeoffice-Pflicht oder Testpflicht in Unternehmen? Nene, lieber nicht. Das würde zu viel Sinn ergeben. "

06/03/2021

Tabasom 6 Jahre aus Kara Tepe

"Ich bin manchmal traurig, dass wir hier leben. Viele Kinder hier sind schwierig. Manchmal wollen sie mit mir befreundet sein, manchmal nicht. Ich weiß dann nicht wie ich mich verhalten soll und was ich machen muss. Meine Schwester und ich vermissen außerdem unsere Cousinen. Wir sind ja gemeinsam hierhergekommen, aber zwischendrin wurden wir alle getrennt. Sie sind jetzt in Athen und wir sind noch hier. Ich verstehe nicht warum das so gemacht wird. Das passiert vielen Familien. Manchmal nehmen sie die Oma weg oder die Schwester und den Bruder und die müssen dann in ein anderes Lager und der Rest der Familie muss hierbleiben. Das verstehe ich nicht.

Da ich nicht zur Schule gehe versuche ich meiner Mama viel mit der Hausarbeit zu helfen. Ich wasche das Geschirr ab zum Beispiel. Wir haben dann eine Schüssel mit kaltem Wasser wo ich das dann saubermache. Es gibt kein Waschbecken oder eine Spülmaschine. Auch unsere Kleidung muss mit der Hand und kaltem Wasser in der Schüssel gewaschen werden"

17/02/2021

Tajala 10 Jahre, lebt im neuen Moria.

Wenn ich der Camp Manager wäre, würde ich als erstes eine Schule bauen für alle. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Frauen und Männer. Dann könnte man das hier bestimmt leichter aushalten. Außerdem würde ich das mit den Ärzten verbessern. Weil aktuell, wenn man zum Arzt geht passiert nichts. Sie geben uns keine Medikamente, nur etwas Paracetamol, also Schmerzmittel. Das soll dann für alles helfen. Aber es hilft uns nicht. Mein Papa ist krank und braucht richtige Hilfe und nicht nur Schmerzmittel.
Ich habe auch oft Kopfschmerzen und weiß nicht warum.
Mein größter Traum ist, an einen besseren Ort zu gehen. Ich möchte in die Schule. Ich möchte etwas lernen, ich war noch nie in meinem Leben in der Schule.

Meine Familie ist auch oft traurig, dass wir hier so leben müssen. Meine Mama weint nicht, aber sie hat oft Angst das weiß ich. Wir werden oft Nachts wach. Manchmal habe ich auch Albträume. Oft träume ich, dass wir ertrinken. Wir sind dann alle unter Wasser und gehen unter. Dann wache ich auf und habe große Angst. Aber meine Mama versteht dann nicht was los ist.

13/02/2021

Junge, 8 Jahre aus Afghanistan lebt seit fast 2 Jahren in Moria.

"Ich habe immer wieder Albträume. Die größte Angst ist dann, dass der Regen in unser Zelt kommt und das Zelt kaputt geht oder wegfliegt. Das ist ja bei anderen Zelten auch schon passiert. Wenn es sehr windig ist, dann wackelt auch das ganze Zelt und es ist sehr laut, das macht mir Angst. Ich träume dann, dass wir wieder auf der Straße sind, wie damals nach dem Feuer oder als wir aus dem Gefängnis gekommen sind in der Türkei. Oder ich träume, dass wir ins Meer treiben und untergehen, weil unser Zelt so nah am Wasser steht."

13/02/2021

Neda 13 Jahre

Ich lebe jetzt hier in Kara Tepe seit 1,5 Jahren. Der Weg hierher war grausam. Ich muss weinen, wenn ich daran denke. Wir mussten ganz schnell wegrennen aus dem Haus in Afghanistan. Die ganze Familie musste zusammen gehen. An der Grenze zur Türkei hatten wir meinem 83 Jahre alten Opa ein Pferd gemietet, weil er nicht so schnell laufen kann. Eines Tages hat der Schmuggler meinen Opa vom Pferd geworfen. Das war ein sehr trauriger und schlimmer Moment. Daran muss ich die ganze Zeit denken. Erst hatten sie gesagt wir müssen nur 30 Minuten laufen, aber wir liefen die ganze Nacht im Gebirge. Dann haben sie meinen Opa einfach vom Pferd geworfen. So wie man eine Jacke in die Ecke wirft, wenn man müde von der Arbeit nach Hause kommt. Mein Opa ist dann dort gestorben.
Auch im Iran wurde paar Mal auf uns geschossen. Ich hatte so eine schlimme Angst, dass meine Familie verletzt wird. Ich hatte einfach so schreckliche Angst.
Die meiste Zeit, wenn ich daran Denke muss ich weinen. Es verfolgt mich. Als wir auf dem Boot waren hatte ich wahnsinnige Angst. Der Mann, der hinten am Motor saß, hatte noch niemals vorher ein Boot bedient. Wir kamen ins Wasser und fuhren erstmal im Kreis, wir waren alle ganz eng aneinandergepresst und schrien.

Ich dachte mir, so sollte es nicht sein.

Sobald ich die Augen zugemacht habe, habe ich meine ganze Familie im Wasser ertrinken sehen. Ich habe gebetet: lieber Gott, bitte rette uns und habe meine Augen weit aufgerissen. Es war besonders schlimm als wir in der Mitte waren. So weit weg von der Türkei und so weit weg von Griechenland.

Ich habe große Angst vor der Zeit. Weil ich bin schon so lange hier. Und ich kann hier einfach nichts für mich tun. Ich muss in die Schule und auch Sport machen und eine Klasse für Kunst besuchen. Das alles gibt es hier nicht. Ich habe Angst, dass mir die Zeit davonläuft.

26/01/2021

Heute hatte ich ein Treffen mit der Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk von Ärzte ohne Grenzen was mich sehr tief bewegt hat. Es fällt mir schwer überhaupt darüber zu schreiben, während ich hier im warmen Haus sitze und an heute Morgen zurückdenke.

Katrin hat mir die Klinik gezeigt und mir viel darüber berichtet wie es den Kindern geht. Dass viele Kinder nicht mehr sprechen, plötzlich aufhören zu laufen, nicht mehr spielen, schlafwandeln, sich ritzen oder sich versuchen selbst das Leben zu nehmen über 50 versuchte Selbstmorde hat es von Minderjährigen gegeben. Sie erzählt mir, dass die Kinder selbst sagen, dass sie keine Zukunft oder kein Leben mehr haben. Dass sie panische Angst haben, vor Regen, vor Wind, dass ihr Zelt wie andere Zelte beim Wind zusammenbricht, oder wieder ein Feuer kommt.

Die Panik und das Trauma der Kinder sind allgegenwärtig. Parallel kämpfen auch die Eltern mit ihrem Trauma und posttraumatischen Belastungsstörungen und Depressionen. Katrin sagt ganz offen, dass das Camp die Menschen und vor allem die Kinder krank macht. Dass es keinen Spielplatz oder überhaupt einen Schutzraum gibt, in dem die Kinder einfach so frei und ungezwungen spielen können. Die Ärzte würden alles geben um irgendwie zu helfen, aber es sei sehr schwer, wenn sich die Lebensbedingungen nicht ändern würden. Solange die Kinder keinen Schutzraum haben um ihre Traumata zu verarbeiten sei es schwierig. Ich denke dabei an mein Gespräch mit Fabiola, die letztes Jahr im März ihren Patienten in Moria Ingwer verteilt hat und sie gebeten hat Nachts einen Tee zu trinken. Damals sagte sie mir, dass es nicht wirklich möglich ist erfolgreich Menschen physiotherapeutisch zu behandeln, solange sie im Nassen schlafen. Ihre Muskeln sind kalt und hart und werden nicht mal während der Sitzungen warm. Und wenn die Menschen im Anschluss wieder ins Kalte kommen und jede Nacht in Nassen Decken schlafen, dann ist die Erfolgschance schmerzfrei zu werden recht klein. Ähnlich stelle ich mir das bei einer Kinderseele vor. Die da liegt im kalten und nassen Wie soll die irgendwie heilen?
Über 100 Kinder stehen auf der Warteliste für einen Therapie Platz bei den 4 Psychologen Tendenz steigend.
Außerdem hat sie mir die bittere Info gegeben, dass die Hebammen in der Klinik fast jede Woche (0,6 pro Woche genau gesagt) Vergewaltigungen behandeln. Frauen, sowie auch Männer. Ich bin geschockt, weil ich dachte, dass das neue Moria irgendwie sicherer sei.

Karin teilt mir mit, dass sie nach 6 Jahren Moria auch an ihre eigene Belastbarkeitsgrenze kommt. Es ist unerträglich zu wissen, dass es eine bewusste Entscheidung ist, dass die Kinder so Leben müssen. Dass man das vermeiden könnte, es aber nicht tut. Es fällt ihr mittlerweile schwer, wenn sie sieht wenn es regnet oder wenn es stürmt, wie heute. Weil sie weiß, was das mit den Kindern macht.
Als ich mich von ihr verabschiede bin ich traurig. Wir haben ihr Interview auf Video und ich bin froh, dass es auch Spezialisten wie sie gibt, die so klar und offen sprechen. Ich hoffe sehr, dass Viele ihre Worte im Film hören werden. Aber gleichzeitig tut es mir weh, wenn ich erkenne, dass ich mit meinen persönlichen Einschätzungen richtig liege. Irgendwie wünsche ich mir, dass das alles nicht passiert.
Es ist unerträglich zu wissen, dass Viele so leiden, es ist nicht richtig. Und es ist unfassbar, das selbst alarmierende Reports von renommierten Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen die Verantwortlichen nicht ins Tun bewegen.

Foto Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk von Ärzte ohne Grenzen in einem Behandlungsraum. Moria Januar 2021

Photos from Gerhard Trabert's post
17/01/2021

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Photos from Alea Horst's post
17/01/2021

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Monitor
26/11/2020

Monitor

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria hatte die Bundesregierung zugesagt, 1553 weitere Menschen in Deutschland aufzunehmen. Es handele sich dabei um 408 Familien mit Kindern, die in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannt wurden, hieß es im September in einer Regierungserklärung. Mehr als zwei Monate später sind nur 149 Personen in Deutschland angekommen. Das Bundesinnenministerium verweist darauf, dass seit April 2020 insgesamt 1.192 Personen aus Griechenland aufgenommen wurden. Dabei handele es sich aber nicht um die zusätzlichen Geflüchteten, die nach dem Brand in Moria aufgenommen werden sollen.

Sea-Watch
12/11/2020

Sea-Watch

Devastating days in the central Mediterranean: In the past 48 hours alone, the Open Arms has had to come to the aid of three boats at the last minute. Despite all attempts, the crew was unable to save 6 people. Among them was Joseph, a 6-month-old child. The 250 survivors are now onboard the Open Arms and need a port of safety immediately. Without civil rescue, they would probably have drowned.

The horrifying images that Proactiva Open Armsshared with us give an insight into the daily reality in the Mediterranean. In the evening, the International Organization for Migration (IOM) also reported a devastating shipwreck off Libya's coast with more than 70 dead. 47 survivors were brought back to Libya, only 31 bodies could be recovered.

At this moment, Médecins Sans Frontières (MSF) in Sorman, Libya, is taking care of three women rescued by fishermen. They are the lonely survivors of another shipping accident in which 20 people drowned.

According to the Watch The Med - Alarmphone, many boats are still in distress or missing at sea. We have experienced enough tragedies in the last hours. The unwillingness of the European authorities to provide assistance is cruel, illegal, and deadly.

These deaths are on you, Europe.

Alea Horst
11/11/2020

Alea Horst

Der Winter steht vor der Tür, an Europas Außengrenzen sieht es immer düsterer aus.
Neben der Schließung des friedlichen Pikpa Camps wird demnächst das Kara Tepe Lager mit Wohncontainern geschlossen werden. Unterdessen schreiben mir meine Freunde aus Moria 2, dass sie Nachts frieren und der Wind den Zelten zu schaffen macht. Immer und immer wieder versuchen sie die Planen zu befestigen während ich hier in meinem warmen Wohnzimmer sitze.
Der Lockdown hat erneut dafür gesorgt, dass die Menschen das Camp nicht verlassen dürfen. Azim erzählt mir, dass sie nicht unterrichten dürfen, dass sie aber daran arbeiten eine Sondergenehmigung zu erhalten, damit wenigstens etwas positives passiert.
So oder so ist der Plan, dass nächstes Jahr Moria 3 ein geschlossenes Internierungslager wird ohne Zutritt für Hilfs- oder Menschenrechtsorganisationen. Moria 2 ist der Anfang. Mir wird ganz schwindelig bei dem Gedanken.

Nach wie vor arbeite ich an der Ausstellung in Berlin die ich am Wochenende aufbauen werden. Das Thema ist zu wichtig um zu warten. Sobald wir eröffnen dürfen, stehen wir dann bereit.
Bitte tragt Euch für den Newsletter ein, dass wir Euch informieren, sobald die Ausstellung betreten werden darf.

http://postauslesbos.de/

Sea-Watch
03/11/2020

Sea-Watch

Last night, one part of the camp on #Samos completely burnt down, leaving some of the inhabitants homeless.

On Friday, Samos got hit by a heavy earthquake. What has to happen that these camps will finally be evacuated?

#Vathy #Moria2 #LeaveNoOneBehind

15/10/2020
Monitor

Monitor

Anfang September brannte das überfüllte Flüchtlingslager Moria ab, nun ist das Zeltlager auf der Insel Le**os zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage überflutet worden. Mehr als 7000 Geflüchtete leben laut UN-Flüchtlingshilfswerk dort. Der EU zufolge ist das Lager provisorisch; eine Arbeitsgruppe aus EU-Kommission und griechischen Behörden arbeite an "besseren Unterkünften". Was muss noch passieren, damit die Menschen menschenwürdig untergebracht werden?

Fordere jetzt die Evakuierung von Moria und den Lagern auf den griechischen Inseln
15/09/2020
Fordere jetzt die Evakuierung von Moria und den Lagern auf den griechischen Inseln

Fordere jetzt die Evakuierung von Moria und den Lagern auf den griechischen Inseln

Das völlig überfüllte Lager Moria ist abgebrannt. 13.000 Menschen haben alles verloren, was kein Zuhause, aber ihre einzige Unterkunft war. In Deutschland haben über 170 Kommunen, Städte und Länder ihre Aufnahmebereitschaft unzählige Male bekundet. Das Bundesinnenministerium blockiert diese S...

14/09/2020
ZDF heute

ZDF heute

Arzt Gerhard Trabert versucht den Menschen auf Le**os zu helfen. Die Zustände vor Ort sind katastrophal.

13/09/2020
Aktuelle Stunde

Aktuelle Stunde

"Jenseits von Worten" nennt unsere Reporterin Isabel Schayani die Lage im griechischen Flüchtlingslager Moria. "Die Polizei lässt Nicht-Regierungsorganisationen nicht vor, um Essen zu verteilen."

Sea-Watch
13/09/2020

Sea-Watch

The fire in Moria happened 5 days ago.
Since then, 12,000 people have been living on the streets, without adequate supplies, hygienic facilities or a roof over their heads. Various medical organizations are prevented from working and not allowed to assist the people.
Again and again, the people demonstrate for their rights and demand to be finally evacuated. The police attacks protests, hurts children and does not care about casualties.
Support the movement to relocate the people to your country!

PRO ASYL
09/09/2020
PRO ASYL

PRO ASYL

Über Jahre hinweg wurden Geflüchtete in #Moria festgehalten und zermürbt. Alle EU-Staaten haben dabei zugesehen - und die politisch Verantwortlichen in Deutschland salbadern tagein-tagaus von irgendwelchen europäischen Lösungen, die dann doch nie kommen. Während Bundesländern & Kommunen die freiwillige Aufnahme der Menschen in Not untersagt wird.

01/09/2020
Sascha Lobo

Sascha Lobo

Die Corona-Demo am 29.08. in Berlin war sehr gefährlich für die liberale Demokratie - aber nicht wegen des versuchten Nazi-Sturms auf den Bundestag. Sondern wegen Peter und Cordula und des Toleranz-Paradoxons.

#ichfragmich #berlin2908 #corona #rechtsextrem #berlin #frankwaltersteinmeier

Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop
24/05/2020

Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop

Guten Tag, ich hab da mal ne Frage und erbitte Einsicht in mir unbekannte Welten.

Liebe IMPF-GEGNER*INNEN,

dass ihr unsolidarisch und egoistisch handelt, geschenkt. Dass man mit euch nicht diskutieren kann ohne, dass ihr 345 Smileys benutzt: nervig, aber geschenkt.

Ich verstehe auch wenn man vor etwas Angst hat und unsicher ist, hätte ich zum Beispiel auch vor Sachen wie einer OP am offenen Herzen oder dem Gehirn, oder halt an diesem blöden Virus zu erkranken, aber was - WAS in dreiherrgotts Namen bringt eine*n auf die vollkommen ekelhafte, abstossende, widerwärtige Idee das größte Verbrechen der Menschheit für seine Ängste zu instrumentalisieren? Wie krank und verkommen und menschlich verwahrlost und durchgedreht muss man drauf sein?

Daher eine ernstgemeinte Frage, all Ihr die euch heiser schreit und wund schreibt oder selbst die, die gemäßigt sind: WIE kommt man auf die IDEE Dr. Drosten neben Josef Mengele zu platzieren und darunter zu schreiben "I am only a Doctor"?

Wie kommt man darauf sich mit einem gelben Judenstern und dem Spruch "Nicht geimpft!" auf dem Shirt mitten auf die Strasse zu stellen (und sich vorher noch die Mühe macht sowas im Internet zu KAUFEN) ohne vor Selbstverachtung im Boden zu versinken?

Wie kommt man darauf, mit einem Schild auf dem "My Body, My Choice" (WTF!!) steht, dumm und stolz in einer Demo mitzulaufen, neben N***s, Identitären, Klimawandel-Leugnern und Pro-Life Honks die ihre menschenverachtende, rückwärts, anti-feministische und rechts gerichtete Meinung rausposaunen?

How dare you?

Schämt ihr euch nicht? Und wenn ihr euch schämt: geht ihr mit diesen Leuten ins Gespräch? Was würdet ihr machen, wenn ihr, als Anti-Impfi und (angeblich) erklärte/r Anti-Faschist*in, Feminin*in, Umweltschützer*in, Person die Angehörige/Bekannte durch die Naziherrschaft verloren hat oder einfach nur normaler Mensch, solch einer Person gegenüber steht?

Gilt dran 'the greater good' 'a la "naja, da seh' ich mal drüber hinweg, weil IMPFEN IST EIN EINGRIFF IN DAS ###x VON MIR / MEINEN KIND / HUND / KONTO" etc.? Oder denkt ihr: 'oh, irgendwas ist hier aber garnicht mehr so schön wie im Internet und wo setze ich den Zwinker-Smiley?' Mir kommt da echt zu wenig aus eurer Ecke.

Wie geht das zusammen? Und wenn ihr denkt, dass das nicht zusammen geht: wie kommt man bitte auf solch eine Idee solch einen Dreck für solche verqueren Gedankengänge zu missbrauchen?

Und wie stellt ihr euch vor, soll man mit euren 'Anti-Impf-Buddies' umgehen? Denke, das ist eure Aufgabe denn mit "uns" Mainstream-Leuten und obrigkeitshoerigen Schlafschafen kann man ja nicht reden. Dann macht das doch auch mal bitte, wenn ihr das ebenfalls scheisse findet. Oder wie soll das ablaufen? Fresse halten und durchziehen?

Ich meine das ernst! Ich brauche da mal Antworten, weil ich echt NICHTS mehr verstehe.
Danke!
Eure La Saskia
(Foto: @stephanpalagan / Twitter)

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51105

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Bemerkungen

Bo! Das war ja wieder was gestern beim Kalker Kunstrasen. Besten Dank an alle! Nun geht aber der Takt schon weiter. GEILON! Unser Quintett hat sich ja gegenseitig an Lagerfeuern während der Uni kennen gelernt. Das Musizieren hat denen so viel Spaß gemacht, dass die sich dann irgendwann zu regelmäßigen Proben getroffen haben. Das erste Konzert fand schließlich Silvester 2009/2010 in Kalk in der Vorstadtprinzessin Kölnkalk statt. Nach diversen Silvester- und Neujahrsgalen, vielen weiteren Konzerten, vielen netten Leuten, die sie kennen lernen durften, und den besten Liedern aus 500 Jahren Musikgeschichte dürfen die jetzt endlich im Sonic Ballroom ihr 10jähriges Bandjubiläum feiern. Cool*ey! Tickets hier: https://www.love-your-artist.de/de/tickets/25370/