Das-Alte-Köln

Das-Alte-Köln Köln im Mittelalter Die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Architektur der Stadt Köln bestimmt seit 1998 mein künstlerisches Schaffen. Wussten Sie z. C.F.

Unter dem Thema „Das alte Köln“ sind inzwischen 52 großformatige Gemälde zu diesem Thema entstanden, die Köln so zeigen, wie es einmal gewesen sein mag. Kaum eine andere Stadt in Deutschland kann auf eine so bunte und inhaltsvolle Geschichte zurückblicken wie Köln. B., dass Köln mit dem Bau der Stadtmauer und ihrer Tore ab 1180 die größte Befestigungsanlage nördlich der Alpen hatte? Diesen histori

schen Bauwerken habe ich einen umfangreichen Bilderzyklus gewidmet. Jedes dieser Gemälde erforderte umfangreiche Recherchen (Stadtarchiv und andere). Einige wichtige Quellen für meine Arbeit waren und sind:
„Kölner Thorburgen und Befestigungen 1180 bis 1882“ Werk des Architekten- und Ingenieur-Verein für Niederrhein und Westfalen, herausgegeben 1884;
Aubeldruck-Anstalt v. Kaiser, Lindenhöhe b. Cöln
„Das Rheinpanorama“ (Holzschnitt) des Anton Woensam von Worms aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert
„Der Kölner Plan“ des Arnold Mercator aus dem Jahr 1571
„Die große Ansicht von Köln“ des Wenzel Hollar von 1635
„Die Köln Ansichten“ des J. Finckenbaum aus dem 17. Jahrhundert
Gemälde von Jakob und Wilhelm Scheiner aus dem 19. Jahrhundert
„Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln“ herausgegeben von Paul Clemen; Druck und Verlag von L. Schwann, Düsseldorf, 1930
„Das Kölner Wohnhaus bis zur Mitte des 19. Jahrhundert“ von Hans Vogts; Verlag Gesellschaft f. Buchdruckerei AG Neuss, 1966
“Topographie der Stadt Köln im Mittelalter” herausgegeben von Hermann Keussen., Droste Verlag, Düsseldorf 1986
“Geschichte der Stadt Köln” herausgegeben von Dr. Leonard Ennen, Verlag von L. Schwann, Köln-Neuss, 1863
“Zunftkämpfe, Zunftherrschaft und Wehrverfassung in Köln” herausgegeben von Toni Heinzen, Verlag des Kölnischen Geschichtsvereins 1939
und eine mittlerweile nur noch nach Metern zu berechnende Anzahl von Büchern über Geschichte, Kultur, Leben und Sterben im alten Köln.

Im Süden der Stadt bildete der Bayenturm die Verbindung zwischen Rheinmauer und landseitiger BefestigungDer Name des Tur...
19/03/2025

Im Süden der Stadt bildete der Bayenturm die Verbindung zwischen Rheinmauer und landseitiger Befestigung
Der Name des Turmes soll sich von dem Wort "bayen" ableiten, was soviel wie schauen oder warten bedeutet, also (Wartturm) .
Der 1261 vom kölner Domkapitel einstimmig gewählte Erzbischof
Engelbert II von Falkenburg zögerte nicht lange und lies sofort nach seiner Wahl die gerade fertig gestellte kölner Stadtmauer von seinen Soldaten besetzen, um so die Herrschaft über die Stadt an sich zu reißen. Er ließ den Bayenturm zur Zwingburg ausbauen .
Doch schon ein Jahr später eroberten die Bürger Stadtmauer und Turm zurück.
Um die Wende des 14. Jh. wurde der Bayenturm umgebaut. Der rechteckige Unterbau wurde um zwei Geschosse gekürzt, darauf - durch ein Gurtgesims getrennt - wurde ein achtseitiger, ebenfalls zweigeschossiger Turm mit oberen Zinnenkranz errichtet.
Die Überleitung vom vier-zum achtseitigen Grundrisse wurde durch vier gezinnte Erker gebildet. Oben am Turm brachte man an den Schmalseiten die Kölner Stadtwappen an.
Der Bayenturm diente auch als Gefängnis für politische Gefangene. Stadtverräter wurden mit dem Tode bestraft. Die Missetäter wurden geköpft, ihre Köpfe wurden auf Stangen gespießt. Diese dann zwischen den Zinnen herausgesteckt.
https://www.das-alte-koeln.de/2_bayenturm_.html

Der starke Rundturm  der Stadtbefestigung von 1106 ging 1289 in den Besitz des Costin Lyskirchen über.1401 verkaufte der...
19/03/2025

Der starke Rundturm der Stadtbefestigung von 1106 ging 1289 in den Besitz des Costin Lyskirchen über.
1401 verkaufte der letzte Besitzer Edmund vom Cusin den Turm an die Stadt Köln.
Unmittelbar neben dem Turm befand sich eine einfache rundbogige Maueröffnung zur Rheinseite hin, das so genannte Nächelsgassentor.
Der Name Nächelskaul oder Näckilskulin geht zurück auf einen Anwohner, zu dessen Grundbesitz auch eine Grube (mittelhochdeutsch Kule) gehörte.
Der Katharinengraben war ein Teil des Stadtgrabens der Befestigung von 1106. Nachdem 1180 die große Stadtmauer gebaut wurde, verlor auch dieser Graben seine Funktion. Er entwickelte sich zu einer Senkgrube (Pfuhl), der die Abwässer der Anlieger aufnahm. Man kann sich denken, dass davon eine starke Geruchsbelästigung ausging.
https://www.das-alte-koeln.de/nachelskaulturm.html

1304 stiftete Richardis, die Witwe des Grafen Wilhelm IV von Jülich, Geldmittel  und die Ländereien, die an der römische...
19/03/2025

1304 stiftete Richardis, die Witwe des Grafen Wilhelm IV von Jülich, Geldmittel und die Ländereien, die an der römischen Nordmauer lagen, zur Gründung eines Franziskanerinnenklosters zu Ehren der heiligen Klara in Köln. Die Klarissen waren zwar ein Armutsorden, trotzdem entwickelte sich dieses Kloster zum reichsten kölner Frauenkonvent. Als Unterbringungsort für die reichen Töchter des Adels und der kölner Oberschicht, wurde es mit besonders üppigen Schenkungen bedacht. Viele landwirtschaftliche Höfe sowie große Ländereien im Umland von Köln waren in ihrem Besitz. Zwei Töchter des Grafen von Geldern traten in der ersten Hälfte des 14. Jh. in das Kloster ein, sie zum Beispiel stifteten den „Klarenaltar“, ein Hauptwerk gotischer Skulptur und Malerei in Köln, heute im Dom befindlich.
https://www.das-alte-koeln.de/2_klarissenkloster.html

Hunde wurden im Mittelalter vielfältig genutzt, z.B. als Jagd-Spür-Hetz- und Treibhunde., weiterhin als Wach- und Arbeit...
19/03/2025

Hunde wurden im Mittelalter vielfältig genutzt, z.B. als Jagd-Spür-Hetz- und Treibhunde., weiterhin als Wach- und Arbeitshunde. Kleinwüchsige Hunde wurden zum Vergnügen gehalten, Zugeordnet wurde der Hund entweder dem Guten oder dem Bösen. Er war das Symbol der ehelichen Treue (z.B. an Grabmälern lag er zu Füßen der Verstorbenen). Er stand für Tugenden wie Liebe, Barmherzigkeit, Friede, Gerechtigkeit und Wahrheit. Das Böse äußerte sich in Gefrässigkeit, Unzucht, Feindseligkeit Undankbarkeit usw Den herrenlosen Streunern ging es besonders schlecht. In den Städten, in Köln seit dem 14. Jahrhundert, wurden vom Rat so genannte Hundeschläger angestellt, die diese Tiere einfingen und tot schlugen. Dafür wurden hin und wieder Termine festgesetzt, so dass Hundebesitzer ihre registrierten Tiere (Entstehung der Hundesteuer) sicher verwahren konnten. Der tote Hund wurde dann verarbeitet zu Fett, Leim, Heilmittel, Leder und Pelz.
Redensart: "Auf den Hund kommen"
In früheren Zeiten wurde das Geld - so man selbiges besaß - zuhause in einer Holzkiste aufbewahrt. Mitunter malte man auf den Boden der Truhe
das Bild eines Hundes, der das Geld bewachen sollte. Hatte man die letzten Münzen herausgenommen, wurde der Hund sichtbar, man war also "auf den Hund gekommen", man war pleite.
(Das Gemälde beinhaltet noch eine Besonderheit. Unten rechts vor dem Römerturm sitzt unsere liebe Hündin Elli, welche während der Arbeit an diesem Bild im Alter von 14 Jahren verstorben ist)

Meine Malergehilfin schläft.
19/03/2025

Meine Malergehilfin schläft.

Gezeigt wird mein neuestes Gemälde - Das "Overstolzenhaus" in seiner Umgebung in der Rheingasse, ca. 13. Jahrhundert.
10/03/2025

Gezeigt wird mein neuestes Gemälde - Das "Overstolzenhaus" in seiner Umgebung in der Rheingasse, ca. 13. Jahrhundert.

30/10/2022

Das-Alte-Köln
In meinem Leben hat sich eine sehr erfreuliche Veränderung ergeben:
Ein Käufer hat meinen Gemäldezyklus '"Das alte Köln" erworben.
Dadurch ist die Zukunft meines Werkes gesichert und mein größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen.

20/08/2022
05/01/2022

Begleiten Sie mich auf einem Rundgang um die alte Stadtmauer und lassen Sie sich einiges über die bunte und inhaltsvolle Geschichte unserer Stadt erzählen.
DVD 17.00 €, Blu Ray 25.00 €.
Spielzeit 125 Minuten
Bei Kaufinteresse erbitte ich Kontaktaufnahme über meine Email: [email protected]

03/01/2022
Aktuell müssen die Menschen  mit der Corona-Pandemie  leben und im Mittelalter mit der Pest.  Für die Menschen  auf jede...
03/01/2022

Aktuell müssen die Menschen mit der Corona-Pandemie leben und im Mittelalter mit der Pest. Für die Menschen auf jeden Fall gestern wie heute großer Mist.

Ausschnitt aus meinem Gemälde
"Friedhof von St. Aposteln", ca. 15. Jh.
Detail eines Totentanzes
Von 1347 bis 1352 wurde Europa von der Pest heimgesucht. Die Pandemie raffte in diesen Jahren etwa 30% der Gesamtbevölkerung dahin . Dieses Ereignis veränderte das gesamte soziale menschliche Zusammenleben. Ohnmächtiges Entsetzen und panischer Ängste befielen die Menschen. Es gab keine Sicherheit mehr. Indem man dem Grauen in Bild und Wort Gestalt gab, versuchte man es zu beschwören und zu beherrschen. Großfflächige Bilder an Friedhofsmauern zeigten den tanzenden Tod, wie er alle Stände zwingt, mit ihm zu kommen.
Der berühmteste dieser Totentänze befand sich in Basel auf der Mauer des Dominikanerklosters und zeigte auf 60 Meter Länge 39 tanzende Paare .
Von 1431 bis 1448 von dem Maler Konrad Witz geschaffen, war er seinerzeit berühmt als "Der liebe Tod von Basel".
Leider hat sich keines dieser Kunstwerke im Original erhalten. Es existieren jedoch aus früheren Zeiten farbige Abbildungen auf Papier.

Ein Wortbeispiel zu dem Paar "Tod und Jungfrau" - hier links - dargestellt:
Tod:
Ach Jungfrau Euer roter Mund wird bleich jetzt und zu dieser Stund.
Ihr sprunged gern mit jungen Knaben
mit mir müsst Ihr ein Vortanz haben.
Jungfrau;
Ohweh wie gräulich hast mich gefangen.
Mir ist all Mut und Freud vergangen.
Zu tanzen glüst mich nimmermeh, ich fahr dahin,
ade ade

08/05/2021

An alle meine Freunde und Interessierte. Ich habe meinen Beitrag "Das alte Köln Onlineführung" überarbeitet und zu allen Gemälden erklärende Texte hinzugefügt. Bitte anschauen - es macht Spaß -.

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Thürmchenswall 76
Cologne
50668

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