„Ich bin ein Gastarbeiterkind" - art project

„Ich bin ein Gastarbeiterkind" - art project Gegenstände, Bilder und Installationen werden durch Musik, Tanz, Worte oder bewegte Bilder zum Leben erweckt und
bekommen eine individuelle Dynamik. Das Fest.

Die Initiative „Ich bin ein Gastarbeiterkind“ ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Künstlerinnen, Kulturschaffenden und Menschen mit eigener postmigrantischer Biografie. „Ich bin ein Gastarbeiterkind“
Eine Kunstreihe von Elissavet Hasse zum Thema (Post-) Migration

Sechs Künstler*innen, ehemalige Gastarbeiterkinder, erzählen in einer Performance von einem Teil ihrer Kindheit, der sie bis

heute stark geprägt hat. Die Zuschauenden erleben verschiedene Kunstformen und Geschichten in einer Art Ausstellung mit mehreren Stationen, die nicht voneinander getrennt sind und doch für sich stehen. Die Verbindung der Parallelwelten entstehen in den Betrachtenden und den Künstler*innen selbst.

„Ich bin ein Gastarbeiterkind“ ist eine sehr persönliche Arbeit, die sich mit den menschlichen Wunden und Traumata von Migrantenkindern beschäftigt. Noch in den dritten Generationen gibt es Gefühle von Diskriminierung und Ausgrenzung. Auch die eigene Familie bot wenig Halt, im Gegenteil: Es gab kaum schulische Unterstützung, Kinder wurden allein gelassen oder zeitweise bei der Familie in der Heimat zurückgelassen. Die Eltern, die viel arbeiteten und sich selbst entwurzelt fühlten, waren mit den Konflikten, die sich aus der unterschiedlichen Sozialisation von Eltern und Kindern ergaben, überfordert. Dieses Leben zwischen 2 Heimaten und zwischen 2 Kulturen, die ständige Zerrissenheit führte einige Gastarbeiterkinder in die Kreativität und ermöglichte die Entstehung neuer Welten. Für die Erstellung der Ausstellung recherchiert das Künstlerteam sorgfältig und arbeitet eng mit ehemaligen Gastarbeitern und deren Kindern und Enkelkindern zusammen. Die künstlerischen Ergebnisse dieser Prozesse eröffnen dem Publikum den Zugang zu einer lebendigen Geschichte, die bisher nur betroffenen Menschen vorbehalten war. In den zunehmend von der Migration geprägten Nationen möchte das Projekt über die verbindende und erhellende Rolle von Kunst und Kultur zur Stärkung des Zusammenhalts in Europa beitragen. Eine Performance, was an ein Familienfest erinnert. Es wird gegessen, getrunken, gelacht, getanzt und erzählt.

Gestern war die Premiere unseres Stücks „Mutter sprich“ – ein bewegender Abend voller intensiver und humorvolle Momente....
17/12/2025

Gestern war die Premiere unseres Stücks „Mutter sprich“ – ein bewegender Abend voller intensiver und humorvolle Momente.
Heute geht es weiter mit der nächsten Vorstellung und einem anschließenden Publikumsgespräch, moderiert von der Vorstandsvorsitzenden des griechischen Kulturvereins POP, Katherina Nikolaou-Müller.
Wir sind sehr gespannt auf eure Fragen, Gedanken und Anmerkungen.

09/12/2025

In ihrem autobiografischen Monolog reflektiert Elissavet Hasse eine Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Nähe und Distanz. Am 16. und 17. Dezember in Köln.

Den ganzen Artikel findet ihr unter https://www.choices.de/mutter-sprich-horizont-theater

Wenn es euch gefällt, unterstützt uns auch gerne über „zahl-ich“.

Premiere am 16.12., 19 Uhr im Horizont TheaterWir sind bereit für den Abend – hier ein Foto von mir und meiner Mutter.Ko...
03/12/2025

Premiere am 16.12., 19 Uhr im Horizont Theater
Wir sind bereit für den Abend – hier ein Foto von mir und meiner Mutter.
Kommt vorbei und schaut’s euch an!

01/12/2025

“Mutter sprich” feiert Premiere am 16.12.25 im Horizont Theater. Wir freuen uns auf deinen Besuch 😊

Shermin ist ein absoluter Volltreffer für die Rolle der Tochter in “Mutter spricht”. Ich freue mich sehr über unsere Zus...
22/11/2025

Shermin ist ein absoluter Volltreffer für die Rolle der Tochter in “Mutter spricht”. Ich freue mich sehr über unsere Zusammenarbeit. Premiere am 16.12. um 19:00 Uhr im Horizont Theater in Köln.

Heute habe ich bei der Netzwerkveranstaltung des Landesbüros Darstellende Künste über mein Theaterprojekt "Wieder Kind w...
12/09/2024

Heute habe ich bei der Netzwerkveranstaltung des Landesbüros Darstellende Künste über mein Theaterprojekt "Wieder Kind werden" und den Arbeitsprozess mit autobiografischen Geschichten gesprochen. Danke an alle Beteiligten.

Herzlich willkommen, Günfer! Wir freuen uns sehr, Günfer als neues Mitglied in unserem Ensemble begrüßen zu dürfen. Günf...
01/06/2024

Herzlich willkommen, Günfer!
Wir freuen uns sehr, Günfer als neues Mitglied in unserem Ensemble begrüßen zu dürfen. Günfer wird bei unserer Aufführung "Ich bin ein Gastarbeiterkind" mitwirken, die nächsten Sonntag stattfinden wird.
Günfer Çölgeçen, geboren 1967 in Denizli, Türkei ist Schauspielerin und Theaterpädagogin. Gastengagements führten sie u.a. an das Maxim Gorki Theater in Berlin, Theater Oberhausen, Theater Duisburg, WLT Castrop-Rauxel und diverse Off-Theater. 2007 wurde sie beste Darstellerin in NRW. Aktuell ist sie in Filmen wir den Kölner Tatort oder einer Netflix Produktion zu sehen. Ihr künstlerischer Werdegang mündete ab 1992 auch in die Konzeption und Realisation eigener Stücke.
Mit ihrem Schwerpunkt „kulturelle Diversität“ arbeitete sie auch als Kulturmanagerin für das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste Sie leitete zwei Förderprogramme und war Autorin der ersten Bestandsaufnahme interkultureller Theaterarbeiten in NRW.
Von 2018 bis 2020 war sie als Diversitätsagentin künstlerische Leiterin der Bürgeroper Dortmund im Rahmen des 360° Programmes der Bundeskulturstiftung.
© Andre Chrost.

Heute war ich auf einer Pressekonferenz im Schauspielhaus für das Birlikte Kulturfest. Nicht die Reden der Politiker hab...
22/05/2024

Heute war ich auf einer Pressekonferenz im Schauspielhaus für das Birlikte Kulturfest. Nicht die Reden der Politiker haben mich so bewegt wie die der Überlebenden. Sie haben viele Fragen gestellt und nur wenige Antworten erhalten. Es ist äußerst frustrierend, dass so wenig Aufmerksamkeit den Menschen gewidmet wurde, die zuerst verdächtigt wurden, den Anschlag selbst verübt zu haben. Bald soll dort ein Mahnmal errichtet werden, 20 Jahren nach dem Bombenattentat, wo 22 Menschen teilweise schwer verletzt wurden.

Wir treten dort mit zwei Aufführungen auf: "Ich bin ein Gastarbeiterkind" und "Mein Nachbar Mo(hammed)".

Wir freuen uns riesig, Antonis Papamichail in unserem Team begrüßen zu dürfen! Antonis ist ein Musiker aus Rhodos und wi...
10/05/2024

Wir freuen uns riesig, Antonis Papamichail in unserem Team begrüßen zu dürfen! Antonis ist ein Musiker aus Rhodos und wird am 09.06. bei der Wiederaufführung von *Ich bin ein Gastarbeiterkind* mit uns auf der Bühne stehen. Neben ihm gibt es zwei weitere neue Mitglieder in unserer Clique!

Unser erstes Arbeitstreffen war super musikalisch. Antonis brachte seine Leidenschaft für ungewöhnliche Instrumente mit und erzählte uns die faszinierende Geschichte seiner Waldzither – ein Instrument, das man normalerweise nicht mit Rebetika in Verbindung bringt. Er entdeckte sie zufällig auf einem Flohmarkt und kann seitdem nicht mehr ohne sie leben.

Bleibt dran für mehr Updates und kommt vorbei, um Antonis live zu erleben! 💫

Are you a professional artist from the diaspora looking for opportunities to advance your art in Germany and wanting to ...
19/04/2024

Are you a professional artist from the diaspora looking for opportunities to advance your art in Germany and wanting to connect, exchange ideas, and support each other with like-minded individuals? Then you've come to the right place. We warmly invite you to our first roundtable discussion! The roundtable provides a platform for creatives with diverse cultural backgrounds to meet and exchange ideas together. It's an opportunity to make new connections and support each other. Please register below: [email protected]

Die Diskussion um die Ramada-Beleuchtung auf der Venloer Straße in Köln ist interessant, aber ich frage mich: Regt ihr e...
16/03/2024

Die Diskussion um die Ramada-Beleuchtung auf der Venloer Straße in Köln ist interessant, aber ich frage mich: Regt ihr euch auch über die türkischen Imbisse, Läden, Putzfrauen, Fordarbeiter und Straßenreinigungspersonal auf? Oder sollen diejenigen, die hier leben, oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und ohne angemessene Rechte, einfach ignoriert werden? Es ist an der Zeit, die Gleichheit für alle anzuerkennen, unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft.

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