OUTNOW! Festival

OUTNOW! Festival Performing Arts Festival / 21. - 24. Mai 2021
+++ ONLINE EDITION +++ +++english version below+++

Bereits zum fünften Mal findet das Performing Arts Festival OUTNOW!

in Kooperation zwischen der Schwankhalle und dem Theater Bremen statt. OUTNOW! präsentiert aktuelle Produktionen von Künstler*innen, Gruppen und Kollektiven, die sich am Beginn ihrer professionellen Laufbahn befinden. Aufgrund der weiterhin schwer absehbaren Bedingungen für Präsenzveranstaltungen wird das OUTNOW! Festival 2021 erstmals online stattfinden – in Livestreams, on demand Videomitschnitt

in Kooperation zwischen der Schwankhalle und dem Theater Bremen statt. OUTNOW! präsentiert aktuelle Produktionen von Künstler*innen, Gruppen und Kollektiven, die sich am Beginn ihrer professionellen Laufbahn befinden. Aufgrund der weiterhin schwer absehbaren Bedingungen für Präsenzveranstaltungen wird das OUTNOW! Festival 2021 erstmals online stattfinden – in Livestreams, on demand Videomitschnitt

Wie gewohnt öffnen

Noch immer hallen die Festival-Eindrücke in der Blogredaktion nach - und wie fast immer warten am Ende auf die einfachst...
27/05/2021
Na, wie war’s?

Noch immer hallen die Festival-Eindrücke in der Blogredaktion nach - und wie fast immer warten am Ende auf die einfachsten Fragen die kompliziertesten Antworten. Wir fragen unsere Redakteurin: Anna Maria Zimmermann, wie war’s?

Das OUTNOW!-Festival ist vorbei, das müssen wir wohl irgendwie akzeptieren. Viele Eindrücke hallen noch nach - wollen sortiert werden - und fast immer warten am Ende auf die einfachsten Fragen die kompliziertesten Antworten. Aber umso mehr lohnt es sich wohl, sie auch zu stellen. Also Anna Maria Z...

Pauline Jacob hat mit ihrem Musiktheater-Solo "Prächtiger Vogel Leierschwanz" das Festival abgeschlossen. Mareike Rabea ...
26/05/2021
Der frühe Vogel …

Pauline Jacob hat mit ihrem Musiktheater-Solo "Prächtiger Vogel Leierschwanz" das Festival abgeschlossen. Mareike Rabea Knevels war dabei und reagiert mit einer Zeichnung auf diese Produktion zwischen kulturgeschichtlichem Birdwatching und feministischem Empowerment.

Pauline Jacob hat mit ihrem Musiktheater-Solo Prächtiger Vogel Leierschwanz das Festival abgeschlossen. Mareike Rabea Knevels war dabei und hat mitgezeichnet: zwischen kulturgeschichtlichem Birdwatching und feministischem Empowerment. © Mareike Rabea Knevels

In dem digitalen Theaterstück "Look at Me!" verwandelt sich Solveig Hörter aus Gießen in die Kunstfigur Ole. Unsere Auto...
26/05/2021
Brief für und mit Ole

In dem digitalen Theaterstück "Look at Me!" verwandelt sich Solveig Hörter aus Gießen in die Kunstfigur Ole. Unsere Autorin Tina Waldeck hat einen persönlichen Brief an Ole geschrieben: über Nähe und Distanz, die Formbarkeiten von Identitäten sowie Fremd- und Eigenzuschreibungen.

In dem digitalen Theaterstück Look at Me! verwandelt sich Solveig Hörter aus Gießen in die Kunstfigur Ole. Unsere Autorin hat einen persönlichen Brief an Ole über Nähe und Distanz, die Formbarkeiten von Identitäten sowie Fremd- und Eigenzuschreibungen geschrieben. Zwei Stunden nahm ich mir ge...

Bei "Still Standing" von LOCU&RUTH ist der Titel Programm: Die beiden stehen herum. 20 Minuten lang. Unsere Autorin Juli...
26/05/2021
Und wenn sie nicht gegangen sind, dann stehen sie noch heute

Bei "Still Standing" von LOCU&RUTH ist der Titel Programm: Die beiden stehen herum. 20 Minuten lang. Unsere Autorin Julia Gudi hat ihre Eindrücke auf dieses digitale, filmische Stillleben festgehalten.

Bei Still Standing ist der Filmtitel Programm: Das Duo Locu&Ruth steht herum. 20 Minuten lang. Unsere Autorin hat ihre Eindrücke auf ein digitales, filmisches Stillleben festgehalten. Vor Absperrbändern stehen sie, vor Polizist*innen, auf Demonstrationen, in einer Menschenmenge. Um sie herum ist m...

Wir haben mit Dor Aloni und Raban Witt über ihre Performance "Hi**er Baby One More Time" gesprochen - über Identität(en)...
26/05/2021
„Identität ist ein enges Korsett, das man sich anlegt, oder das andere einem aufzwingen“

Wir haben mit Dor Aloni und Raban Witt über ihre Performance "Hi**er Baby One More Time" gesprochen - über Identität(en), Humor und das Spiel mit der vermeintlichen Sicherheit der Zuschauenden:

Hi**er Baby One More Time heißt die Performance von Dor Aloni (Regie und Schauspiel) und Raban Witt (Autor). Julia Gudi, Tina Waldeck und Lea Terlau haben die beiden live und auf Zoom getroffen. Herausgekommen ist ein Gespräch über die Bedeutung von Identität(en) für das eigene künstlerische S...

Im Blog sind in der letzten Stunde gleich zwei Besprechungen von &SISTIG ›HOW TO EXCUSE‹ // OUTNOW! Festival erschienen!...
24/05/2021
Entschuldigen Sie sich noch oder verzeihen Sie schon?

Im Blog sind in der letzten Stunde gleich zwei Besprechungen von &SISTIG ›HOW TO EXCUSE‹ // OUTNOW! Festival erschienen! 🤩

Richtiges Entschuldigen will (an)gelernt sein. Und genau das zeigt das Team von &sistig in seiner Produktion How To Excuse als ein Bootcamp der Reue. © Jonas Fischer Ich falle prompt darauf herein: Ganz viele junge Menschen stehen in unterschiedlichen Räumen vor weißen Wänden. Ein (digitales) Fe...

Lea Terlau und Mareike Rabea Knevels aus der Blogredaktion haben fragmentarische Eindrücke gesammelt: über den öffentlic...
24/05/2021
(Un)sagbar

Lea Terlau und Mareike Rabea Knevels aus der Blogredaktion haben fragmentarische Eindrücke gesammelt: über den öffentlichen Raum, das Digitale und überhaupt:

Zwei unserer Bloggerinnen haben gesprochen und geschrieben über die Nutzung des öffentlichen Raums, über die Akademisierung des Theaters und über das, was sie beim OUTNOW! gesehen haben. Rausgekommen ist dabei ein Text, der Eindrücke des Festivals einzufangen versucht. © Mareike Rabea Knevels ...

LUISE MÄRZ ›I WISH I WAS A .JPEG‹ // OUTNOW! Festival eröffnet neue Formen des Erzählens. Melancholie und Dauerschlaf pl...
24/05/2021
Schlaf im Widerstand

LUISE MÄRZ ›I WISH I WAS A .JPEG‹ // OUTNOW! Festival eröffnet neue Formen des Erzählens. Melancholie und Dauerschlaf plätschern durch ihre bildstarke Performance und schaffen einen Gegenpol zu Tatkraft und Leistungsgesellschaft. Mareike Rabea Knevels und Anna Maria Zimmermann aus der Blogredaktion haben sich drauf eingelassen

Die Theaterschaffende Luise März eröffnet in I Wish I Was A .Jpg eine neue Form des Erzählens. Melancholie und Dauerschlaf plätschern durch ihre formgebende Performance und schaffen einen Gegenpol zu Tatkraft und Leistungsgesellschaft. © Christopher Dippert Wir treiben auf einem See. Nebelschwa...

Lea Terlau aus unserer Blogredaktion hat die Audio-Installation cindy+cate ›SPRECHRAUM‹ // OUTNOW! Festival besucht und ...
24/05/2021
25 Fragen

Lea Terlau aus unserer Blogredaktion hat die Audio-Installation cindy+cate ›SPRECHRAUM‹ // OUTNOW! Festival besucht und Fragen gestellt. 25 Stück.

Der öffentliche Raum verlagert sich ins Digitale – was heißt das eigentlich? Gibt es dann noch einen analogen öffentlichen Raum? Und überhaupt: Was soll dieser ominöse öffentliche Raum eigentlich sein?  © Mareike Rabea Knevels Ich denke zuerst an Städte, an Straßen voller Menschen, an vo...

Heute Abend ist PINSKER+BERNHARDT ›PAARE SIND FEINDLICHE INSELN‹  // OUTNOW! Festival im Livestream aus der Schwankhalle...
24/05/2021
„Ich will nicht akzeptieren, dass Paarbeziehungen derart exklusiv sein sollen“

Heute Abend ist PINSKER+BERNHARDT ›PAARE SIND FEINDLICHE INSELN‹ // OUTNOW! Festival im Livestream aus der Schwankhalle zu sehen. Lina Kordes aus unserer Blogredaktion hat sich vorab mit dem Duo unterhalten:

Paare sind feindliche Inseln – Rette sich wer kann! heißt das Stück, mit dem Janna Pinsker und Wicki Bernhardt alias PINSKER+BERNHARDT beim OUTNOW! zu Gast sind. Unsere Autorin Lina Kordes hat das Duo einen Tag vor ihrem Live-Stream in der Schwankhalle Bremen getroffen und mit den beiden über d...

Wer hat eigentlich behauptet, dass bloggen nur in Worten geht? Mareike Rabea Knevels aus unserer Redaktion setzt sich ab...
24/05/2021
Dea ex machina

Wer hat eigentlich behauptet, dass bloggen nur in Worten geht? Mareike Rabea Knevels aus unserer Redaktion setzt sich ab jetzt auch zeichnerisch mit dem Festival auseinander:

Wer hat eigentlich behauptet, dass bloggen nur in Worten geht? Mareike Rabea Knevels aus unserer Redaktion setzt sich gerade auch zeichnerisch mit dem Festival auseinander:

Mit seiner Ballade vom verliebten KFZ-Lehrling hat Cem Karaca einen Klassiker der Arbeiter:innenbewegung der Türkei gesc...
24/05/2021
Du bist ein Arbeiter, bleib ein Arbeiter?

Mit seiner Ballade vom verliebten KFZ-Lehrling hat Cem Karaca einen Klassiker der Arbeiter:innenbewegung der Türkei geschrieben. Auf dem Festival haben wir nun erlebt, wie Maral Müdok den Song ins Englische überträgt - und vielleicht in sowas Änhliches wie die Gegenwart. Anna Maria Zimmermann aus der Blogredaktion hat sich zwischen drei Sprachen genauer umgeschaut:

In der Video-Performance Mechanic's Helper übersetzt Maral Müdok ein ikonisches Lied der türkischsprachigen Arbeiter*innenklasse ins Englische - und schafft auch auf visueller Ebene eine ironische Umdeutung. Gönlüme bir ateş düştü yanar ha yanar yanarÜmit gönlümün ekmeği umar ha umar u...

Da haben wir gerade erst über die Eigenartigkeit von Bildschirmtheater gegrübelt und nun das: Lea Terlau und Mareike Rab...
23/05/2021
Endlich matscht es wieder

Da haben wir gerade erst über die Eigenartigkeit von Bildschirmtheater gegrübelt und nun das: Lea Terlau und Mareike Rabea Knevels aus unserer Blogredaktion hatten das Glück, so richtig in echt beim Dreh von Dor Alonis "Hi**er Baby One More Time" dabei sein zu können:

Da haben wir gerade erst über die Eigenartigkeit von Bildschirmtheater gegrübelt und nun das: Zwei unserer Bloggerinnen hatten das Glück, so richtig in echt beim Dreh von Dor Alonis Hi**er Baby One More Time dabei zu sein. © David Baltzer Aufprallende Orangen, Bewegungen im Raum und Regen, der a...

„Shhhhp, Shhhhtttppp, Shrrrrrp“ Das Choreografinnen-Duo Lisa Rykena und Carolina Jüngst verwandeln in "She Legend" die B...
23/05/2021
„Shhhhp, Shhhhtttppp, Shrrrrrp“

„Shhhhp, Shhhhtttppp, Shrrrrrp“ Das Choreografinnen-Duo Lisa Rykena und Carolina Jüngst verwandeln in "She Legend" die Bühne in einen Olymp zweier Superheldinnen, die mit heroischen Posen durch ihre Comic-Welt slllllllrrrrpen. Mareike Rabea Knevels aus der Blogredaktion hat's aufgeshriiippnn:

Das Choreografinnen-Duo Lisa Rykena und Carolina Jüngst verwandeln in She Legend die Bühne in einen Olymp zweier Superheldinnen, die mit heroischen Posen durch ihre Comic-Welt slllllllrrrrpen. © Daniel Dömölky Polizeisirenen ertönen, dann: „The world is in trouble“.„I am ready“, sagt e...

2666 Sekunden Überleben: Lea Terlau und Lina Kordes aus der Blog-Redaktion haben sich mit zwei Texten aus unterschiedlic...
22/05/2021
Yolanda Morales und die Gewalt des Spiels

2666 Sekunden Überleben: Lea Terlau und Lina Kordes aus der Blog-Redaktion haben sich mit zwei Texten aus unterschiedlichen Perspektiven der Performance „2666“ von Yolanda Morales genähert. Sie schreiben über die Grenzen zwischen Spiel und Realität, körperliche Anspannung und über Fragen nach Empowerment und Widerstand gegen patriarchale Gewalt:

© Anja Beutler Der Live-Stream lädt: Drei Körper betreten die Leinwand, die Bühne. Drei Körper stehen erst still – Stimme aus dem Off: „choose your player“ - dann kommt Bewegung. Drei Körper bewegen sich auf der Leinwand - unser Blick, der Blick der Zuschauenden, kann nicht umherschweife...

Das Festival ist in vollem Gange! Die Shows laufen, die Bildschirme werden heißer und die Bloggerinnen schreiben ihre Kr...
22/05/2021
Festival am Bildschirm

Das Festival ist in vollem Gange! Die Shows laufen, die Bildschirme werden heißer und die Bloggerinnen schreiben ihre Kritiken - und darüber, Theater am Computer zu erleben:

Ein Theaterfestival in Zeiten der Pandemie. Wir haben uns gefragt, wie das aussehen wird und wie es sich anfühlen könnte - was wir vermissen werden und was wir Neues entdecken. Nach intensiven Diskussionen über die ersten Performances schreiben wir gerade an unseren Kritiken. Zum Inhalt also etwa...

WHOOP WHOOP!Es geht los! Vor uns liegen 4 Tage Festival und digitales Beisammensein! 💙
21/05/2021

WHOOP WHOOP!
Es geht los! Vor uns liegen 4 Tage Festival und digitales Beisammensein! 💙

Ein Drittel aller Ehen werden wieder geschieden, zwanzig Prozent aller Familien sind alleinerziehend, Singles gibt es wi...
20/05/2021

Ein Drittel aller Ehen werden wieder geschieden, zwanzig Prozent aller Familien sind alleinerziehend, Singles gibt es wie Sand am Meer und trotzdem glauben alle noch an die große Macht des Paar-Seins. Die All-In-Performance ›Paare sind feindliche Inseln – Rette sich wer kann!‹ geht diesem Narrativ mit viel Humor und feministischer Lupe auf den Grund. Allerdings ist das Objekt der Begierde hier tatsächlich ein Objekt. ›Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?‹, fragt die Performerin das Publikum und schielt verliebt zu einer Kugelhantel. PINSKER+BERNHARDT entwirren den zugleich hoch theoretischen und alltäglichen Diskurs von Objekt und Paarbeziehung für ein junges Publikum. Im Zentrum steht die Frage, was es eigentlich bedeutet, zu zweit zu sein. Denn Paar-Sein kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich, es kann abhängig machen und frei, es kann ausschließen und verbinden. Und nicht zuletzt ist das Paar-Sein auch politisch. Wie ist das Konzept von Liebe und Zweisamkeit in die Gesellschaft eingebettet, in der ich lebe? Welche Funktion erfüllt es darin? Wen und wie soll ich lieben? Und wie viele?

PINSKER+BERNHARDT ›Paare sind feindliche Inseln – Rette sich, wer kann!‹
MO 24.5. / 18.00 Uhr #LIVESTREAM aus der Schwankhalle Bremen
+ DI 25.5. – SA 29.5. on demand
#Allin Performance ab 10 JAHREN
Tickets 5/7/10 Euro / www.outnowbremen.de

Ein Drittel aller Ehen werden wieder geschieden, zwanzig Prozent aller Familien sind alleinerziehend, Singles gibt es wie Sand am Meer und trotzdem glauben alle noch an die große Macht des Paar-Seins. Die All-In-Performance ›Paare sind feindliche Inseln – Rette sich wer kann!‹ geht diesem Narrativ mit viel Humor und feministischer Lupe auf den Grund. Allerdings ist das Objekt der Begierde hier tatsächlich ein Objekt. ›Glaubt ihr, ich habe eine Chance bei ihr?‹, fragt die Performerin das Publikum und schielt verliebt zu einer Kugelhantel. PINSKER+BERNHARDT entwirren den zugleich hoch theoretischen und alltäglichen Diskurs von Objekt und Paarbeziehung für ein junges Publikum. Im Zentrum steht die Frage, was es eigentlich bedeutet, zu zweit zu sein. Denn Paar-Sein kann sich schön anfühlen und schrecklich zugleich, es kann abhängig machen und frei, es kann ausschließen und verbinden. Und nicht zuletzt ist das Paar-Sein auch politisch. Wie ist das Konzept von Liebe und Zweisamkeit in die Gesellschaft eingebettet, in der ich lebe? Welche Funktion erfüllt es darin? Wen und wie soll ich lieben? Und wie viele?

PINSKER+BERNHARDT ›Paare sind feindliche Inseln – Rette sich, wer kann!‹
MO 24.5. / 18.00 Uhr #LIVESTREAM aus der Schwankhalle Bremen
+ DI 25.5. – SA 29.5. on demand
#Allin Performance ab 10 JAHREN
Tickets 5/7/10 Euro / www.outnowbremen.de

Seit 3 Jahren stehen Locu&Ruth einfach rum. Für lange Zeit. An unterschiedlichen Orten. Regungslos und aufmerksam. Sie o...
19/05/2021

Seit 3 Jahren stehen Locu&Ruth einfach rum. Für lange Zeit. An unterschiedlichen Orten. Regungslos und aufmerksam. Sie okkupieren mit beiden Füßen ein Stückchen Erde und lassen geschehen. Echten Stillstand gibt es nicht – irgendwo bewegt sich immer etwas. Auch wenn wir fast regungslos mit unseren Körpern auf der Stelle verharren, sei es zum Protestieren, beim Warten oder Gedenken, ist in unseren Körpern und um sie herum stets einiges in Bewegung. Mit einer Filmkamera dokumentieren Locu&Ruth seit 2018 ihre Standorte und das, was dort zufällig passiert. ›Still Standing‹ zeigt Orte der Verwandlung wie den #hambacherforst, industriell genutzte Orte wie Deponien und Abbaugebiete und Orte der Verhandlung wie die Weltklimakonferenz. Für OUTNOW! erproben Locu&Ruth, was es bedeutet, im virtuellen Raum „mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen“ und stellen eine exklusive Folge von ›Still Standing‹ aus ihrem filmischen Archiv zusammen.

Locu&Ruth ›Still Standing‹
SO 23.5. / 21.00 UHR #ZOOMLECTURE + #VIDEOSTREAM
Film bis DO 26.5. on demand
kostenlos / www.outnowbremen.de

Seit 3 Jahren stehen Locu&Ruth einfach rum. Für lange Zeit. An unterschiedlichen Orten. Regungslos und aufmerksam. Sie okkupieren mit beiden Füßen ein Stückchen Erde und lassen geschehen. Echten Stillstand gibt es nicht – irgendwo bewegt sich immer etwas. Auch wenn wir fast regungslos mit unseren Körpern auf der Stelle verharren, sei es zum Protestieren, beim Warten oder Gedenken, ist in unseren Körpern und um sie herum stets einiges in Bewegung. Mit einer Filmkamera dokumentieren Locu&Ruth seit 2018 ihre Standorte und das, was dort zufällig passiert. ›Still Standing‹ zeigt Orte der Verwandlung wie den #hambacherforst, industriell genutzte Orte wie Deponien und Abbaugebiete und Orte der Verhandlung wie die Weltklimakonferenz. Für OUTNOW! erproben Locu&Ruth, was es bedeutet, im virtuellen Raum „mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen“ und stellen eine exklusive Folge von ›Still Standing‹ aus ihrem filmischen Archiv zusammen.

Locu&Ruth ›Still Standing‹
SO 23.5. / 21.00 UHR #ZOOMLECTURE + #VIDEOSTREAM
Film bis DO 26.5. on demand
kostenlos / www.outnowbremen.de

Wie weit in der Geschichte kann man sich zurück-entschuldigen? Ab welchem Punkt hätte Geschichte anders verlaufen können...
19/05/2021

Wie weit in der Geschichte kann man sich zurück-entschuldigen? Ab welchem Punkt hätte Geschichte anders verlaufen können? In Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 14 Jahren hat &sistig ein Stück über bitter notwendige, fabelhafte, bissige und utopische Entschuldigungen entwickelt. In einem Entschuldigungs-Training auf Basis von Anfragen an die Bundesregierung, Interviews mit Betroffenen, Täter*innen, Angehörigen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen führen die jungen Performer*innen vor, wie man um Verzeihung bitten könnte – für kleinere und größere Verbrechen, persönliche Missgeschicke und globale Tragödien. Sie tun was notwendig ist und machen notwendig, was getan werden muss. ›How to Excuse‹ wagt einen dokumentarisch-fantastischen Ritt durch die Geschichte und Repräsentationen des Sich-Entschuldigens. Eine Untersuchung zur (Un-) Möglichkeit einer Geste und der Versuch, nichts unversucht zu lassen.

&sistig ›How to Excuse‹
SO 23.5. / 18.30 UHR #VIDEOSTREAM
bis DO 27.5. on demand
Theater für Publikum ab 10
Tickets 3/5/7 Euro
www.outnowbremen.de

Wie weit in der Geschichte kann man sich zurück-entschuldigen? Ab welchem Punkt hätte Geschichte anders verlaufen können? In Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 14 Jahren hat &sistig ein Stück über bitter notwendige, fabelhafte, bissige und utopische Entschuldigungen entwickelt. In einem Entschuldigungs-Training auf Basis von Anfragen an die Bundesregierung, Interviews mit Betroffenen, Täter*innen, Angehörigen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen führen die jungen Performer*innen vor, wie man um Verzeihung bitten könnte – für kleinere und größere Verbrechen, persönliche Missgeschicke und globale Tragödien. Sie tun was notwendig ist und machen notwendig, was getan werden muss. ›How to Excuse‹ wagt einen dokumentarisch-fantastischen Ritt durch die Geschichte und Repräsentationen des Sich-Entschuldigens. Eine Untersuchung zur (Un-) Möglichkeit einer Geste und der Versuch, nichts unversucht zu lassen.

&sistig ›How to Excuse‹
SO 23.5. / 18.30 UHR #VIDEOSTREAM
bis DO 27.5. on demand
Theater für Publikum ab 10
Tickets 3/5/7 Euro
www.outnowbremen.de

Dass die Anonymität digitaler Räume die Grenzen des (Un-) Sagbaren verschiebt, lässt sich jeden Tag in den Kommentarspal...
19/05/2021

Dass die Anonymität digitaler Räume die Grenzen des (Un-) Sagbaren verschiebt, lässt sich jeden Tag in den Kommentarspalten und Newsfeeds sozialer Medien beobachten. Aber wie verhält es sich im öffentlichen Raum? cindy+cate wagen eine Bestandsaufnahme. Der ›Sprechraum‹ ist ein künstlerischer Versuchsaufbau, der die Vielstimmigkeit des städtischen Nebeneinanders hörbar machen will. Eigens für das OUTNOW! erarbeiten cindy+cate eine neue Form ihrer Arbeit und verlagern die Kundgebung ins Netz. Eine Radiosendung beginnt, ein Online-Portal wird eröffnet. Jeder kann schreiben. cindy+cate sprechen. Vielleicht.

cindy+cate ›Sprechraum‹
SO 23.5. / 14-18 Uhr #RADIOSENDUNG auf Radio Angrezi
& #SOUNDINSTALLATION auf dem Goetheplatz am Theater Bremen
kostenlos / www.outnowbremen.de

Dass die Anonymität digitaler Räume die Grenzen des (Un-) Sagbaren verschiebt, lässt sich jeden Tag in den Kommentarspalten und Newsfeeds sozialer Medien beobachten. Aber wie verhält es sich im öffentlichen Raum? cindy+cate wagen eine Bestandsaufnahme. Der ›Sprechraum‹ ist ein künstlerischer Versuchsaufbau, der die Vielstimmigkeit des städtischen Nebeneinanders hörbar machen will. Eigens für das OUTNOW! erarbeiten cindy+cate eine neue Form ihrer Arbeit und verlagern die Kundgebung ins Netz. Eine Radiosendung beginnt, ein Online-Portal wird eröffnet. Jeder kann schreiben. cindy+cate sprechen. Vielleicht.

cindy+cate ›Sprechraum‹
SO 23.5. / 14-18 Uhr #RADIOSENDUNG auf Radio Angrezi
& #SOUNDINSTALLATION auf dem Goetheplatz am Theater Bremen
kostenlos / www.outnowbremen.de

Adresse

Buntentorsteinweg 116
Bremen
28203

Allgemeine Information

2017 wird es OUTNOW! zum neunten Mal geben, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Theater Bremen wird fortgesetzt. Vier Tage lang präsentiert OUTNOW! in der Schwankhalle, im Kleinen Haus, im Moks und im Brauhauskeller des Theater Bremen professionelle Produkte junger Schauspieler, Regisseure, Tänzer, Choreografen, Filmemacher, Musiker und bildender Künstler aus dem In- und Ausland. Schwankhalle and Theater Bremen will continue their cooperation with both performance venues presenting the OUTNOW! Festival productions.

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Our Story

Die Schwankhalle und das Theater Bremen veranstalten vom 7. bis 10. Juni 2019 erneut das Performing Arts Festival OUTNOW! 1994 am Künstlerhaus Schwankhalle Bremen gegründet, findet das Festival seit 2013 biennal in Kooperation zwischen der Schwankhalle und dem Theater Bremen statt. OUTNOW! präsentiert junge Künstler*innen, Gruppen und Kollektive aus ganz Europa, die sich am Beginn ihrer professionellen Laufbahn befinden.

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From June 7 to 10, 2019, the Schwankhalle and Theater Bremen will again host the Performing Arts Festival OUTNOW! Founded at the Künstlerhaus Schwankhalle Bremen in 1994, the festival has taken place biannually as a cooperation project of the Schwankhalle and Theater Bremen since 2013. OUTNOW! showcases young artists, groups, and collectives from all over Europe at the start of their professional careers.

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