Focke-Museum

Focke-Museum Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Wie gewohnt öffnen

Verhüllungskunst im Focke-Museum? Nein, wir wollen dem Arc de Triomphe in Paris auf keinen Fall die Schau stehlen. Hinte...
28/09/2021

Verhüllungskunst im Focke-Museum? Nein, wir wollen dem Arc de Triomphe in Paris auf keinen Fall die Schau stehlen. Hinter dieser Hülle wird gearbeitet. Die Paul Denker wird neu angestrichen. Dafür wurde der Seenotkreuzer eingerüstet und mit der Plane abgedeckt, damit die Arbeiten bei jedem Wetter durchgeführt werden können.

Vier bis sechs Wochen werden die Arbeiten dauern. So lange kann die Paul Denker leider nicht besichtigt werden.

Wir sind schon gespannt, wie sie aussieht, wenn die Hüllen fallen.

Gesche Gottfried ist die wohl bekannteste Bremer Serienmörderin und damit Teil der Bremer Stadtgeschichte. In den Jahren...
26/09/2021

Gesche Gottfried ist die wohl bekannteste Bremer Serienmörderin und damit Teil der Bremer Stadtgeschichte. In den Jahren zwischen 1813 und 1827 vergiftete sie 15 Menschen aus ihrem engsten Umfeld. Für ihre Morde wurde sie am 21. April 1831 auf dem Domshof hingerichtet. Noch heute erinnert hier der „Spuckstein“ an den Ort ihrer Enthauptung. Ein Gipsabdruck ihrer Totenmaske, sowie zwei Drucke der Gesche Gottfried befinden sich heute in unserer Sammlung. Bis heute sind die Motive der Giftmörderin unklar. Wer war Gesche Gottfried? Mordete sie aus reiner Habgier oder litt sie unter einer psychischen Erkrankung?

In seinem Theaterstück „Bremer Freiheit“ (1971) inszenierte Rainer Werner Fassbinder Gesche Gottfried als selbstständige junge Frau.

Nach der Premiere des Stückes brachte der Rezensent des Weser-Kuriers Fassbinders Anliegen auf den Punkt: „Gesche ist die Frau auf dem Weg zur Emanzipation, als Unternehmerin, als denkendes Wesen, als frei über sich verfügendes Geschlechtswesen. Damit muss sie den Widerstand ihrer Umgebung herausfordern, der bigotten Eltern, der brutalen Männer und der Frauen, die sich willenlos nach dem Willen ihrer Männer haben formen lassen.“

In dem Blogbeitrag „Gesche Gottfried und die Bremer Freiheit“ erzählt Asmut Brückmann die kontroverse Geschichte der Giftmörderin unter anderem anhand von Briefen aus dem Archiv des Focke-Museums. https://bit.ly/2XNcTpf

Das Focke-Museum ist ein heimliches kleines Schifffahrtsmuseum! Es gibt unzählige Schiffsmodelle und viele andere mariti...
24/09/2021

Das Focke-Museum ist ein heimliches kleines Schifffahrtsmuseum! Es gibt unzählige Schiffsmodelle und viele andere maritime Objekte, die Ihr in der Sammlung entdecken könnt. Anhand dieser Modelle, Gemälde und weiterer Objekte erzählt der Historiker Jens Buttgereit die Geschichte von Schifffahrt und Schiffbau in Bremen.

Die Führung findet statt am Sonntag, 26. September um 15:00 Uhr. Bitte tragt bei der Führung eine Maske und meldet Euch vorher an:0421/699 600-0 oder [email protected].

Das Focke-Museum ist ein heimliches kleines Schifffahrtsmuseum! Es gibt unzählige Schiffsmodelle und viele andere maritime Objekte, die Ihr in der Sammlung entdecken könnt. Anhand dieser Modelle, Gemälde und weiterer Objekte erzählt der Historiker Jens Buttgereit die Geschichte von Schifffahrt und Schiffbau in Bremen.

Die Führung findet statt am Sonntag, 26. September um 15:00 Uhr. Bitte tragt bei der Führung eine Maske und meldet Euch vorher an:0421/699 600-0 oder [email protected].

Der erste Restaurantbesuch nach dem Lockdown, das erste Konzert oder das erste Treffen mit Freunden. Wir alle wissen, wi...
22/09/2021

Der erste Restaurantbesuch nach dem Lockdown, das erste Konzert oder das erste Treffen mit Freunden. Wir alle wissen, wie sich das angefühlt hat. Wie es war, nach einem langen Lockdown wieder ins Museum zu kommen, erzählt unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Werner Kriete:

Ich stehe vor dem Eingang, sehe hinter den Glasscheiben Magdalena vom Museumsshop und überlege, wie lange ich die Kolleginnen und Kollegen nicht gesehen habe. Ich rechne nach : ein Jahr, fünf Monate und zweiundzwanzig Tage ist es her, das ich zum letzten Mal an dem Schreibtisch im Museum war und versuchte, mich ein wenig nützlich zu machen. Wie schön, es geht wieder.

Entschlossen betrete ich das Museum. Rechts neben dem Eingang steht der Roland, es ist zwar nur der Kopf aber der Originalkopf und irgendein Spaßvogel hat ihm eine überdimensionierte Maske verpasst. Er heißt mich lächelnd willkommen, man sieht das hinter der Maske zwar nicht so besonders gut aber wir haben ja mittlerweile gelernt von den Augen zu lesen. Ich lächle zurück, auch mit Maske, und ich sehe das Rolands Grinsen noch ein bisschen breiter wird. Er hat sich scheinbar auch ein wenig gelangweilt ohne Besucher.

Ein kleines Stückchen weiter schaut mir schon der Complimentarius erwartungsvoll entgegen. Er, der so viele Verbeugungen gemacht hat und dann in der langen Zeit im Museum keine Bewegung hatte und so ein klein wenig hüftsteif geworden ist, fixiert mich , hält vor Spannung den Atem an und bewegt sich. Er ist offensichtlich erstaunt aber es geht. Mit einer formvollendeten Verbeugung begrüßt er mich zurück im Museum.

Zur linken höre ich ein Räuspern. Dort stehen der Kaiser und die sieben Kurfürsten. Der Erzbischoff von Köln hat versucht meine Aufmerksamkeit auf die hochnoble Versammlung zu lenken. Der Kaiser nickt mir huldvoll zu , die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln erh**en grüßend die rechte Hand, der König von Böhmen und der Kurfürst von Brandenburg erwarten offensichtlich eine deutliche Ehrenbezeugung von mir als altem Republikaner. Geht gar nicht, Kniefall oder so ! Der Pfalzgraf bei Rhein und der Herzog von Sachsen haben sich auch noch nicht wieder an Besucher gewöhnt und plaudern munter miteinander ohne sich von mir stören zu lassen. Ich nicke grüßend zurück und gehe weiter.

Vorbei an der Borgward Isabella! Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen sonnigen Tag und dann mit diesem Gefährt eine Überlandfahrt machen, das wäre wäre schon eine echte Kirsche auf der Torte und wirklich toll. Ein Stückchen weiter stehe ich vor einem meiner Lieblingsausstellungsstücke. Die alte Turmuhr vom Gaswerk, Baujahr 1905. Ich stehe kaum eine Minute davor da fängt sie an zu laufen. Zahnräder greifen ineinander einzelne Bauteile wirken zusammen, ein für mich magisches Klicken ertönt und zum guten Ende wird die Zeit angezeigt. Diese großartige Präzision und das fantastische Zusammenspiel fasziniert mich total, der Lauf dieser Uhr nimmt mich lange Zeit gefangen.

Ich reiße mich los und komme zu meinem absoluten Favoriten. Es ist gleichzeitig das kleinste Objekt des Focke-Museums, es ist nur mittels einer Lupe genau zu sehen: ein Pfefferkorn. Es wird datiert auf die Zeit um 1200. Mir geht noch durch den Kopf was für einen weiten Weg dieses Körnchen zurückgelegt hat und das Reisen um 1200 nicht nur strapaziös sondern auch extrem gefährlich war, da höre ich eine Stimme die mir anbietet ein paar Geschichten über seine Seereisen, Lagerhäuser, als Geldersatz und „ Pfeffersäcke“ wie man die Kaufleute damals nannte, zu erzählen. Meine Gedanken schweifen in das Mittelalter. Erst als ein anderer Besucher nach dem Pfefferkorn sieht finde ich zurück in die Gegenwart. Bei der Grabplatte von Arndt von Gröpelingen nickt mir der treue Knecht zu und lächelt angestrengt, er hat keine Hand frei zum Grüßen, er muss seinem Herrn mit dem er zusammen ermordet wurde, selbst im Tod noch zu Diensten sein.

Nur wenige Schritte weiter gibt es eine ungewöhnliche Begegnung: ein Neuer! Gerhard Coccejus, ein Bremer und Professor der Juristerei, steht mir gegenüber. Er wurde 1640 Ratsherr und später dann Gesandter für Bremen und die Hanse bei den Verhandlungen zum Ende des Dreißigjährigen Krieges in Münster und Osnabrück. Er ist erst seit kurzer Zeit hier im Museum und fremdelt noch ein wenig. Ich stelle mich vor und nach kürzester Zeit ist das Eis gebrochen. Merkt man ihm seine diplomatischen Fähigkeiten doch an. Wir freuen uns schon auf weitere Treffen. Linker Hand sehen mir schon der Ratsherr Bernhard Graevaeus und seine Frau Christine entgegen. Er mit Bibel , sie mit Gesangbuch verkörpern beide strengen reformierten Glauben, beste Beispiele für Bürgerstolz aber gleichzeitig Abstand nehmend zu Protz und Prunk. Man weiß wer man ist und man stellt das dar, mit dem gebotenen Selbstbewusstsein. Und gleichzeitig drückt der Blick deutlich die Missbilligung aus für jemandem der um diese Zeit dem Müßiggang frönt und im Museum lustwandelt statt einer ordentlichen Arbeit nachzugehen oder doch wenigstens beim Kirchgang sittliche Erbauung anzustreben. Ich verabschiede mich mit einem kurzen aber respektvollem Nicken und gehe meiner Wege. Unsere Beziehung ist bei weitem nicht so intensiv wie zu anderen Ausstellungsstücken aber sie gehören eben auch zur Museumsfamilie. Sie sind einfach beeindruckend.

Ein Stück weiter wirds ein bisschen gruselig. Das Richtschwert des Scharfrichters. Allein der Gedanke, das mit diesem wunderschön ziselierten Stück bester Handwerkskunst Menschen vom Leben zum Tod befördert wurden, treibt mir einen Schauer über den Rücken.

Es ist eine kleine Glocke und ein kleines Stück roten Stoffes das mich ein weiteres Mal zum Anhalten bringt. Die Glocke rief 1918/1919 bei den bestimmt hitzigen Debatten des Arbeiterrates der AG Weser zur Ordnung, ich höre praktisch die Stimmen der Kollegen die um den richtigen Weg streiten der sie in eine bessere Welt ohne Krieg und Ausbeutung führen soll und viele haben so ein kleines Stück Stoff im Knopfloch um sie als Revolutionäre kenntlich zu machen. Als ehemaliger Betriebsrat kann ich mir gut vorstellen, dass die Diskussionen da hoch hergegangen sind. Auf einmal wird es dämmerig, ein Teil der Beleuchtung ist abgeschaltet worden. Ich tauche so langsam aus meinen Gedanken auf und merke, ich habe die Zeit völlig aus den Augen verloren. Die Besuchszeit geht für heute zu Ende und ich war noch gar nicht überall, wohin ich eigentlich noch wollte. Den Kubus, das Schaumagazin h**e ich mir für meinen nächsten Besuch auf. Und der steht ganz sicher in aller nächster Zeit auf dem Plan. Ich wünsche den Kollegen vom Museumsshop noch einen schönen Feierabend und stehe draußen vor der Glastüre. Ich merke, dass ich ein Lächeln im Gesicht habe, aber man freut sich ja immer wenn man ein bisschen nach Hause kommt.

Der erste Restaurantbesuch nach dem Lockdown, das erste Konzert oder das erste Treffen mit Freunden. Wir alle wissen, wie sich das angefühlt hat. Wie es war, nach einem langen Lockdown wieder ins Museum zu kommen, erzählt unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Werner Kriete:

Ich stehe vor dem Eingang, sehe hinter den Glasscheiben Magdalena vom Museumsshop und überlege, wie lange ich die Kolleginnen und Kollegen nicht gesehen habe. Ich rechne nach : ein Jahr, fünf Monate und zweiundzwanzig Tage ist es her, das ich zum letzten Mal an dem Schreibtisch im Museum war und versuchte, mich ein wenig nützlich zu machen. Wie schön, es geht wieder.

Entschlossen betrete ich das Museum. Rechts neben dem Eingang steht der Roland, es ist zwar nur der Kopf aber der Originalkopf und irgendein Spaßvogel hat ihm eine überdimensionierte Maske verpasst. Er heißt mich lächelnd willkommen, man sieht das hinter der Maske zwar nicht so besonders gut aber wir haben ja mittlerweile gelernt von den Augen zu lesen. Ich lächle zurück, auch mit Maske, und ich sehe das Rolands Grinsen noch ein bisschen breiter wird. Er hat sich scheinbar auch ein wenig gelangweilt ohne Besucher.

Ein kleines Stückchen weiter schaut mir schon der Complimentarius erwartungsvoll entgegen. Er, der so viele Verbeugungen gemacht hat und dann in der langen Zeit im Museum keine Bewegung hatte und so ein klein wenig hüftsteif geworden ist, fixiert mich , hält vor Spannung den Atem an und bewegt sich. Er ist offensichtlich erstaunt aber es geht. Mit einer formvollendeten Verbeugung begrüßt er mich zurück im Museum.

Zur linken höre ich ein Räuspern. Dort stehen der Kaiser und die sieben Kurfürsten. Der Erzbischoff von Köln hat versucht meine Aufmerksamkeit auf die hochnoble Versammlung zu lenken. Der Kaiser nickt mir huldvoll zu , die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln erh**en grüßend die rechte Hand, der König von Böhmen und der Kurfürst von Brandenburg erwarten offensichtlich eine deutliche Ehrenbezeugung von mir als altem Republikaner. Geht gar nicht, Kniefall oder so ! Der Pfalzgraf bei Rhein und der Herzog von Sachsen haben sich auch noch nicht wieder an Besucher gewöhnt und plaudern munter miteinander ohne sich von mir stören zu lassen. Ich nicke grüßend zurück und gehe weiter.

Vorbei an der Borgward Isabella! Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen sonnigen Tag und dann mit diesem Gefährt eine Überlandfahrt machen, das wäre wäre schon eine echte Kirsche auf der Torte und wirklich toll. Ein Stückchen weiter stehe ich vor einem meiner Lieblingsausstellungsstücke. Die alte Turmuhr vom Gaswerk, Baujahr 1905. Ich stehe kaum eine Minute davor da fängt sie an zu laufen. Zahnräder greifen ineinander einzelne Bauteile wirken zusammen, ein für mich magisches Klicken ertönt und zum guten Ende wird die Zeit angezeigt. Diese großartige Präzision und das fantastische Zusammenspiel fasziniert mich total, der Lauf dieser Uhr nimmt mich lange Zeit gefangen.

Ich reiße mich los und komme zu meinem absoluten Favoriten. Es ist gleichzeitig das kleinste Objekt des Focke-Museums, es ist nur mittels einer Lupe genau zu sehen: ein Pfefferkorn. Es wird datiert auf die Zeit um 1200. Mir geht noch durch den Kopf was für einen weiten Weg dieses Körnchen zurückgelegt hat und das Reisen um 1200 nicht nur strapaziös sondern auch extrem gefährlich war, da höre ich eine Stimme die mir anbietet ein paar Geschichten über seine Seereisen, Lagerhäuser, als Geldersatz und „ Pfeffersäcke“ wie man die Kaufleute damals nannte, zu erzählen. Meine Gedanken schweifen in das Mittelalter. Erst als ein anderer Besucher nach dem Pfefferkorn sieht finde ich zurück in die Gegenwart. Bei der Grabplatte von Arndt von Gröpelingen nickt mir der treue Knecht zu und lächelt angestrengt, er hat keine Hand frei zum Grüßen, er muss seinem Herrn mit dem er zusammen ermordet wurde, selbst im Tod noch zu Diensten sein.

Nur wenige Schritte weiter gibt es eine ungewöhnliche Begegnung: ein Neuer! Gerhard Coccejus, ein Bremer und Professor der Juristerei, steht mir gegenüber. Er wurde 1640 Ratsherr und später dann Gesandter für Bremen und die Hanse bei den Verhandlungen zum Ende des Dreißigjährigen Krieges in Münster und Osnabrück. Er ist erst seit kurzer Zeit hier im Museum und fremdelt noch ein wenig. Ich stelle mich vor und nach kürzester Zeit ist das Eis gebrochen. Merkt man ihm seine diplomatischen Fähigkeiten doch an. Wir freuen uns schon auf weitere Treffen. Linker Hand sehen mir schon der Ratsherr Bernhard Graevaeus und seine Frau Christine entgegen. Er mit Bibel , sie mit Gesangbuch verkörpern beide strengen reformierten Glauben, beste Beispiele für Bürgerstolz aber gleichzeitig Abstand nehmend zu Protz und Prunk. Man weiß wer man ist und man stellt das dar, mit dem gebotenen Selbstbewusstsein. Und gleichzeitig drückt der Blick deutlich die Missbilligung aus für jemandem der um diese Zeit dem Müßiggang frönt und im Museum lustwandelt statt einer ordentlichen Arbeit nachzugehen oder doch wenigstens beim Kirchgang sittliche Erbauung anzustreben. Ich verabschiede mich mit einem kurzen aber respektvollem Nicken und gehe meiner Wege. Unsere Beziehung ist bei weitem nicht so intensiv wie zu anderen Ausstellungsstücken aber sie gehören eben auch zur Museumsfamilie. Sie sind einfach beeindruckend.

Ein Stück weiter wirds ein bisschen gruselig. Das Richtschwert des Scharfrichters. Allein der Gedanke, das mit diesem wunderschön ziselierten Stück bester Handwerkskunst Menschen vom Leben zum Tod befördert wurden, treibt mir einen Schauer über den Rücken.

Es ist eine kleine Glocke und ein kleines Stück roten Stoffes das mich ein weiteres Mal zum Anhalten bringt. Die Glocke rief 1918/1919 bei den bestimmt hitzigen Debatten des Arbeiterrates der AG Weser zur Ordnung, ich höre praktisch die Stimmen der Kollegen die um den richtigen Weg streiten der sie in eine bessere Welt ohne Krieg und Ausbeutung führen soll und viele haben so ein kleines Stück Stoff im Knopfloch um sie als Revolutionäre kenntlich zu machen. Als ehemaliger Betriebsrat kann ich mir gut vorstellen, dass die Diskussionen da hoch hergegangen sind. Auf einmal wird es dämmerig, ein Teil der Beleuchtung ist abgeschaltet worden. Ich tauche so langsam aus meinen Gedanken auf und merke, ich habe die Zeit völlig aus den Augen verloren. Die Besuchszeit geht für heute zu Ende und ich war noch gar nicht überall, wohin ich eigentlich noch wollte. Den Kubus, das Schaumagazin h**e ich mir für meinen nächsten Besuch auf. Und der steht ganz sicher in aller nächster Zeit auf dem Plan. Ich wünsche den Kollegen vom Museumsshop noch einen schönen Feierabend und stehe draußen vor der Glastüre. Ich merke, dass ich ein Lächeln im Gesicht habe, aber man freut sich ja immer wenn man ein bisschen nach Hause kommt.

Wenn Porzellanobjekte an den Ästen hängen, Vasen die kleinen Mauern rund um Haus Riensberg zieren und fein gekleidete Fi...
16/09/2021

Wenn Porzellanobjekte an den Ästen hängen, Vasen die kleinen Mauern rund um Haus Riensberg zieren und fein gekleidete Figurinen im Park stehen, dann laden die Mitglieder der Angewandten Kunst Bremen (AKB) zu ihrer Veranstaltung „Ins Grüne“.

Im Haus Riensberg des Focke-Museums und drum herum präsentieren 35 Mitglieder der AKB und sieben Gäste aus Bremen und dem Umland am 18. und 19. September 2021 von 11 bis 18 Uhr ihre Arbeiten. Zu sehen gibt es Schmuck und Keramik, Textilien, Holzarbeiten, Objekte aus Metall und Glas, aus Stein und Papier. Ihr könnt spazieren, schauen und kaufen - alles ist möglich bei dieser Ausstellung.

Das Bremer Kunsthandwerk und das Focke-Museum verbindet eine lange Geschichte. Diese könnt Ihr in unserem neuesten Blogbeitrag nachlesen: https://bit.ly/3CfMDlH Und im Haus Riensberg, das an beiden Tagen geöffnet ist, könnt Ihr durch die Epochen der Bremer Kulturgeschichte wandeln.

Für den Besuch von "Ins Grüne" ist keine Anmeldung erforderlich. Für den Besuch des Museums auch nicht, hier gilt aber 3G. Bitte zeigt Nachweis oder aktuellen Test an der Kasse vor.

Foto: Juliane Ludewig

Wenn Porzellanobjekte an den Ästen hängen, Vasen die kleinen Mauern rund um Haus Riensberg zieren und fein gekleidete Figurinen im Park stehen, dann laden die Mitglieder der Angewandten Kunst Bremen (AKB) zu ihrer Veranstaltung „Ins Grüne“.

Im Haus Riensberg des Focke-Museums und drum herum präsentieren 35 Mitglieder der AKB und sieben Gäste aus Bremen und dem Umland am 18. und 19. September 2021 von 11 bis 18 Uhr ihre Arbeiten. Zu sehen gibt es Schmuck und Keramik, Textilien, Holzarbeiten, Objekte aus Metall und Glas, aus Stein und Papier. Ihr könnt spazieren, schauen und kaufen - alles ist möglich bei dieser Ausstellung.

Das Bremer Kunsthandwerk und das Focke-Museum verbindet eine lange Geschichte. Diese könnt Ihr in unserem neuesten Blogbeitrag nachlesen: https://bit.ly/3CfMDlH Und im Haus Riensberg, das an beiden Tagen geöffnet ist, könnt Ihr durch die Epochen der Bremer Kulturgeschichte wandeln.

Für den Besuch von "Ins Grüne" ist keine Anmeldung erforderlich. Für den Besuch des Museums auch nicht, hier gilt aber 3G. Bitte zeigt Nachweis oder aktuellen Test an der Kasse vor.

Foto: Juliane Ludewig

Adresse

Schwachhauser Heerstraße 240
Bremen
28213

Straßenbahnlinie 4 und 5 Richtung Borgfeld, Haltestelle "Focke-Museum"

Allgemeine Information

Das Fo­cke-Mu­se­um bie­tet ei­nen um­fang­rei­chen Ein­blick in über 1200 Jah­re Bre­mer Ge­schich­te. Zum Mu­se­um ge­hö­ren ne­ben dem mo­der­nen Haupt­haus und dem in­no­va­ti­ven Schau­ma­ga­zin auch vier his­to­ri­sche Ge­bäu­de, die in ei­nem groß­zü­gi­gen Park lie­gen. As Bremen's state museum of art and cultural history, the Focke-Museum offers an extensive insight to the city's history. The buildings of the museum form a unique ensemble within a spacious park: the transparent main building, the open depot and four historic houses from different epoches. A windmill in Oberneuland also belongs to the Focke-Museum.

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 21:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

0421-699 600-0

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Bemerkungen

Anfrage. Rechts neben dem Tannenbaum, eine männliche Statur in der Wohnung meines Großvaters Friedrich Sorger. Vegesack, Weihnachten 1911. Wen stellt sie wohl da? Foto: ©Gerald Sorger
Schlüsselmoment Nr. 1: Der SV Werder Bremen wurde 2004 nicht nur Deutscher Meister, sondern gewann wenige Wochen später auch das Pokalfinale. Der Kurator Jens Buttgereit erzählt in der Ausstellung "Schlüsselmomente. Bremen im Pressefoto (1945-2020)" was vor 16 Jahren in Bremen los war. Das Focke-Museum zeigt anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Weser-Kuriers 50 wichtige Ereignisse der jüngsten Stadtgeschichte - festgehalten im Pressefoto. Das Foto zu diesem Schlüsselmoment machte Jochen Stoss.
~ Das Everything-Projekt hat eine Buntstiftaktion für Kinder von Greater Lac Kivu gestartet, bis wir die Finanzierung für die Umsetzung der ETP-Programme sichern können. Bitte helfen Sie uns, Buntstifte und Papier für die jungen Vorstellungen und Herzen von Kongo-Ruanda zu beschaffen. Fröhliche Weihnachten🎅 ~The Everything Project has started a crayon drive for the children of Greater Lac Kivu until we can secure funding for the implementation of ETP programs. Please help us procure crayons and paper for the young imaginations and hearts of Congo-Rwanda. www.gofundme.com/24gr2w 1 (845) 663-5550 USA
Es ist halt einfach ein schönes Museum. Auch bei Regen. Dafür mit (blassem) Regenbogen. 💜
Starke Ausstellung über den Aufbruch 1968ff. Leider sind die Filme alle viel zu leise eingestellt! Wenn dann noch lautstarke Führungen dazukommen, ist nichts mehr zu hören. Schade!