ProdArt e.V.

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Heute sind wir in Bremen auf die Straße gegangen – 5.5, Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.Ein T...
05/05/2026

Heute sind wir in Bremen auf die Straße gegangen – 5.5, Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

Ein Tag, der wachrütteln sollte.
Ein Tag, um da zu sein, sichtbar zu werden und nicht wegzuschauen.

Doch es haben zu viele gefehlt.

Wir waren nicht annähernd so viele, wie wir hätten sein müssen.
Und das tut weh. Und es macht wütend.

Wo waren die Institutionen?
Wo waren die Vereine, die behaupten, für und mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten?

Wo wart ihr, als es darauf ankam?

Es ist nur ein Tag im Jahr.
Einer.
Und selbst da: zu viele Abwesenheiten.

In einer Zeit, die für unsere Gemeinschaft entscheidend ist – und gefährlich – können wir uns Schweigen und Gleichgültigkeit nicht leisten.

Denn Gleichstellung verteidigt man nicht aus der Bequemlichkeit heraus und auch nicht mit leeren Worten, wenn es gerade passt.
Man verteidigt sie, indem man da ist. Indem man Haltung zeigt. Indem man kämpft.
Fabián Aimar.

5. Mai: »Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung"±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±...
04/05/2026

5. Mai: »Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung"

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Die Rechte von Menschen mit Behinderungen sind in Gefahr – und zwar massiv.

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Am 5. Mai gehen wir in ganz Deutschland auf die Straße – am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. In zahlreichen großen und mittleren Städten finden Demonstrationen statt, denn es geht um Dringendes, um Grundrechte und um echte Teilhabe.

Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen gegenüber:

diskriminierenden Vorhaben wie Änderungen am Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
aktuellen Kürzungen durch die Bundesregierung
politischen Entwicklungen, die hart erkämpfte Rechte wieder infrage stellen

Inklusion ist kein Luxus. Gleichberechtigung ist kein Verhandlungspunkt.
Der 5. Mai ist unser Moment, sichtbar zu werden.

Wie kannst du unterstützen?

Komm zu einer der Demonstrationen
Teile Informationen und Aufrufe in den sozialen Medien
Unterstütze Petitionen und Initiativen
Sprich darüber in deinem Umfeld

Denn: Jede Stimme zählt. Jede Präsenz macht einen Unterschied.

Demonstrationen in Deutschland (5. Mai):

Aalen – 10:00 Uhr, Marktplatz (Brunnen)
Berlin – 15:00 Uhr, Brandenburger Tor
Bielefeld – 11:00 Uhr, Rathausplatz
Bremen – 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Darmstadt – 17:00 Uhr, Marktplatz
Dresden – 16:00 Uhr
Essen – 16:00 Uhr, Willy-Brandt-Platz
Flammersfeld – 16:00 Uhr, Rathaus
Frankfurt am Main – 15:00 Uhr, Haus am Dom
Fulda – 13:00 Uhr, Universitätsplatz
Fürstenwalde – 09:30 Uhr, Samariter-Festwiese
Görlitz-Weinhübel – 13:30 Uhr, Bahnhof
Halle (Saale) – 16:30 Uhr, Steintor
Hamburg – 17:00 Uhr
Hannover – 13:00 Uhr, Kröpcke
Kiel – 15:00 Uhr, KulturForum
Köln – 15:00 Uhr, Chlodwigplatz
Lüneburg – 12:00 Uhr, Clamartpark
Mainz – 16:00 Uhr, Helmut-Kohl-Platz
Marburg – 16:30 Uhr, Hauptbahnhof
München – 18:00 Uhr, Sendlinger Tor
Orlamünde – 14:00 Uhr, zentraler Platz
Rostock – 12:30 Uhr, Neuer Markt
Schwerin – 12:30 Uhr, Bertha-Klingberg-Platz
Stuttgart – 14:00 Uhr, Kronprinzplatz
Trier – 12:45 Uhr, Porta Nigra (Vorplatz)
Wiesbaden – 15:00 Uhr, Rathaus
Witten – 16:00 Uhr, Rathausplatz
Würzburg – 10:00 Uhr, Unterer Markt

Gleichberechtigung ist nicht verhandelbar. Würde auch nicht.
Am 5. Mai setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine gerechte, inklusive und solidarische Gesellschaft.
ProdÁrt e.V. unterstützt und schließt sich diesem Aufruf an.

Wir laden alle Akteur*innen im Bereich Behinderung ein – Organisationen, Fachkräfte, Initiativen und Menschen mit Behinderungen selbst – sich zu beteiligen und gemeinsam Haltung zu zeigen, einschließlich auch jener, die sich an diesem Bereich bereichern.

Nur gemeinsam können wir echte Veränderung erreichen.

Die Menschlichkeit verschwindet nicht plötzlich.Sie wird kleiner.Ein wenig weniger Empathie.Ein wenig weniger Vorstellun...
18/04/2026

Die Menschlichkeit verschwindet nicht plötzlich.
Sie wird kleiner.
Ein wenig weniger Empathie.
Ein wenig weniger Vorstellungskraft.
Ein wenig weniger Stille.
Jeden Tag. Tag für Tag.
Bis wir eines Tages etwas Seltsames bemerken:
Dass wir noch ein menschliches Gesicht haben.
Aber in einer Welt leben,
in der das Menschliche
nicht mehr wesentlich ist.
Und dann taucht eine Frage auf.
Nicht über die Welt.
Über uns.
Ob wir noch menschlich sind.
Oder ob wir uns einfach daran gewöhnt haben,
so zu erscheinen.
***************************************************************
Texte, Dramaturgie und Regie: Fabián Aimar
Choreografie: Guenther Grollitsch
Mit: Zoe Akkermann, Andreya Pandara, Guenther Grollitsch, Doris Geist, Antonio Papazis und Helen Franziska Hannak.
Spielort: "etage_bremen", Herdentorsteinweg 37, Bremen
Uraufführung: Samstag, 2. Mai 2026, 20:00 Uhr
Weitere Vorstellung: Sonntag, 3. Mai 2026, 19:00 Uhr

16/03/2026

367 Unterschriften werden noch gebraucht!

04/02/2026

Arne Frankenstein hat beim Symposium „Menschenrechte ohne Schranken“ von ProdArt teilgenommen und sich für eine Ausweitung der Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Sexualassistenzen in Bremen ausgesprochen. Angesichts der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sprach er sich für ein stufenweises Vorgehen unter wesentlicher Mitwirkung des Landesteilhabebeirats aus.

15/01/2026

Gerne weisen wir hin auf das Symposium „Menschenrechte ohne Schranken - Körper, Wünsche und Rechte: Sexualassistenz und Behinderung im 21. Jahrhundert“, das vom 22. bis 24. Januar 2026 im Zentrum für Kunst im Tabakquartier (Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen, Deutschland) stattfinden wird. Die Veranstaltung von ProdArt e.V. hat zum Ziel, die öffentliche, institutionelle und wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Sexualassistenz für Menschen mit Behinderungen zu stärken, verstanden als eine wesentliche Dimension von Autonomie, menschlicher Würde und voller gesellschaftlicher Teilhabe.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei; aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird eine vorherige Anmeldung empfohlen [email protected]
Weitere Informationen und den Zeitplan gibt es unter https://prodart.org/symposium-menschenrechte-ohne-schranken-aktiv/
(up)

14/11/2025

5 Unterschriften werden noch benötigt! Etablieren Sie Sexualassistenzrechte in Deutschland

Im Rahmen des Projekts „Menschenrechte ohne Schranken Aktiv“ (Menschenrechte ohne Barrieren – Aktiv)hat ProdArt e.V.. di...
11/11/2025

Im Rahmen des Projekts „Menschenrechte ohne Schranken Aktiv“ (Menschenrechte ohne Barrieren – Aktiv)
hat ProdArt e.V.. die Freude, Sie herzlich zum Internationalen Symposium über Sexualassistenz und selbstbestimmte Sexualität einzuladen:
„Körper, Wünsche und Rechte: Sexualassistenz und Behinderung im 21. Jahrhundert“
(Das Recht auf Lust, Autonomie und Würde neu definieren)
📅 22.–24. Januar 2026
📍 Zentrum für Kunst im Tabakquartier
Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen
Donnerstag, 22. und Freitag, 23. Januar 2026
Symposium – Sexualassistenz / selbstbestimmte Sexualität
Samstag, 24. Januar 2026
Tagung – Kunst und Menschenrechte
Ehrengast: Prof. Manfred Nowak (Jurist, Menschenrechtsexperte und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter)
Ziel der Veranstaltung ist es, einen interdisziplinären Dialograum über Sexualassistenz als Ausdruck von Inklusion, Autonomie und Würde von Menschen mit Behinderungen zu schaffen.
Gleichzeitig soll das Engagement Deutschlands bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (2007) gewürdigt und gestärkt werden – eines internationalen Abkommens zum Schutz der Würde und der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen.
Diese Konvention bringt die rechtliche Verpflichtung und die ethische Verantwortung Deutschlands zum Ausdruck, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten, indem Gesetze, Politiken und gesellschaftliche Praktiken an diese universellen Grundsätze angepasst werden.
Am Symposium nehmen Fachleute aus den Bereichen Gesundheit, Psychologie, Ethik, Recht, Sozialarbeit und Sexualpädagogik aus Europa und anderen internationalen Kontexten teil.
Dieser wichtige akademische Beitrag im Bereich des Sozial- und Behindertenrechts wird eine wertvolle Bereicherung für den Dialog darstellen.
Weitere Informationen zum Symposium vom 22. bis 24. Januar 2026 finden Sie unter:
🔗 https://prodart.org/kongress/
Mehr über das Projekt „Menschenrechte ohne Schranken“ und den Kongress 2024 finden Sie hier:
🔗 https://www.youtube.com/watch?v=1nxIzfWtDMU&t=17s
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Bremen e. V. MenschenrechteOhneSchranken

Kongress "Menschenrechte ohne Schranken" - ein Kongress zu Sexualität und Genderperspektiven von Menschen mit Behinderung in Bremen 01.10.2024 bis 05.10.2024...

Adresse

Alfelderstraße 19
Bremen
28207

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