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Guessbach Rockt Events

Guessbach Rockt Events Guessbach Rockt Events organisiert und unterstützt Konzerte und Festivals im Landkreis Bamberg. We Im Moment arbeiten wir an einem neuen Event. Stay turned!

Guessbach Rockt Events organisiert Festivals im Landkreis Bamberg. Im Jahr 2017 fand zum zweiten mal das Guessbach Rockt Festival in Breitengüßbach statt. Ebenfalls arbeiten wir mit anderen Veranstaltern wie z.B. dem Leave Us Kids Alone Festival zusammen und unterstützen sie bei der Umsetzung ihrer Events.

Wie gewohnt öffnen

Wer in Bamberg auch weiterhin Konzerte besuchen möchte, sollte diese Petition unbedingt unterschreiben und einen weitere...
25/10/2020

Wer in Bamberg auch weiterhin Konzerte besuchen möchte, sollte diese Petition unbedingt unterschreiben und einen weiteren Schlag gegen die regionale Kulturszene verhindern!

Offener Brief an den Oberbürgermeister und die Stadträtinnen und Stadträte der Stadt Bamberg

Bambergs lebendige Stadtkultur erhalten – trotz Corona!

Unterzeichnen unter:
https://www.openpetition.de/petition/online/bambergs-lebendige-stadtkultur-erhalten-trotz-corona

Am kommenden Dienstag sollen im Finanzsenat der Stadt Bamberg harte Einschneidungen gemacht werden, neben drastischen Kürzungen im Bereich Bamberg_Kultur, Sport und Bildung, stehen auch die Zweigstellen der Stadtbücherei Bamberg auf der Liste.

Grünes Bamberg Starke SPD CSU Kreisverband Bamberg Bamberger Linke Liste Volt Bamberg Die PARTEI Bamberg Bamberger Bürger Block Bambergs unabhängige Bürger - BuB Freie Wähler Bamberg Stadt FDP Bamberg

20/10/2020
FRANZ KAfkA - Künstlerischer Arbeitskreis für kulturellen Antrieb

Und erneut tritt die Stadt Bamberg die Kultur mit Füßen. Die Fortsetzung einer traurigen Entwicklung der letzten Jahre: Immer mehr Raum für Kultur geht verloren. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, wird von lokaler Subkultur nicht mehr viel übrig bleiben. Besonders bedenklich ist es, dass auch immer wieder die Interessen gewisser Personen im Vordergrund stehen.
Aber lest selbst:

𝐃𝐚𝐬 𝐄𝐧𝐝𝐞 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐫𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭!
Eine Stellungnahme von Jérémie und Felix über das Ende von FK:K und Kesselhaus 2.0 - ein Feedback darüber wie die Stadt Bamberg mit Kunst und Kultur verfährt!

An dieser Stelle hätten wir gern kommende Entwicklungen, Ideen für das FK:K V, Ausstellungen, Workshops oder Veranstaltungen angekündigt. Dies können wir an dieser Stelle leider nicht machen. Wir sagen stattdessen leider: Wir hören auf! Wir geben auf!

Die Steifheit, der 𝐟𝐞𝐡𝐥𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐌𝐮𝐭 und die “Kunstfeindlichkeit” der Stadt Bamberg hat uns die Lust auf ein Weitermachen verdorben. Mit der Stadt Bamberg sind nicht die Bewohner*innen gemeint sondern Politik und Verwaltung. Es ist sicherlich unfair alle über einen Kamm zu scheren, aber leider ist schlussendlich die Konsequenz, dass es für uns hier nicht weitergeht auch wenn Publikum, Künstler*innen, z.T. Mitarbeiter*innen der Verwaltung und ein paar wenige Politiker*innen es immer begrüßt haben was wir machen. Es zu Begrüßen und uns anerkennend auf die Schulter zu klopfen reicht jedoch nicht aus, wenn man etwas weiterentwickeln und aufbauen möchte...

Es hat uns sehr gefreut, dass unsere Projekte und Aktionen so schnell auf große Resonanz gestoßen sind. Höhepunkte waren sicherlich das „reverse graffiti“ an der Unteren Brücke, das wir gegen große Widerstände umsetzen konnten. Und das Festival FK:K, dass sich innerhalb von vier Jahren rasant weiter entwickelte, tolle Förderungen bekam und zahlreiche Zuschauer*innen aus anderen Städten nach Bamberg lockte. So schreibt Julian Weber in der taz: „Dass mitten im [touristischen] Trubel in der nordbayerischen Provinz nun zum vierten Mal ein Festival für experimentelle Klangkunst stattfindet, grenzt an ein kleines Wunder, zumal es Kontraste setzt.“

Aber nun wollen wir einmal von vorne beginnen und erklären warum wir aufhören:
Seit ca. sieben Jahren beteiligten wir uns an Überlegungen zur Schaffung von Orten für künstlerische Projekte. Zuerst brachten wir uns bei Planungen für ein soziokulturelles Zentrum im ehemaligen Maisel-Gebäude ein. Anschließend gaben wir die ersten Impulse gemeinsam mit Akteur*innen von “kontakt - das kulturfestival” für ein „Kunstquartier Lagarde“. Wir veröffentlichten 2016 einige Leerstände im Bereich des Schlachthofs. Fast all diese Gebäude stehen noch immer ungenutzt leer. Warum ist in einer sehr großen Halle in diesem Areal, die vor ein paar Jahren das größte Bordell Süddeutschlands war noch kein Band- und Theaterprobenort entstanden? 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐢𝐬𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐦 𝐭𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐆𝐞𝐛ä𝐮𝐝𝐞 𝐉ä𝐜𝐤𝐬𝐭𝐫𝐚ß𝐞 𝟕𝟔 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐂𝐥𝐮𝐛? Das Gebäude und die Lage sind ideal! Etc. pp. die Liste der potentiellen Orte die wir vorgeschlagen haben ist lang. [Vor ein paar Tagen kam bei der letzten Kultursenatssitzung heraus: “Ein Leerstandsmanagement brauchen wir nicht es läuft doch super wie es ist. Das Immobilienmanagement macht das schon.” NEIN es läuft garnichts und 𝐝𝐚𝐬 𝐈𝐦𝐦𝐨𝐛𝐢𝐥𝐞𝐧𝐦𝐚𝐧𝐚𝐠𝐞𝐦𝐞𝐧𝐭 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐭 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐙𝐰𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧𝐧𝐮𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐧𝐞𝐮𝐞𝐧 𝐈𝐝𝐞𝐞𝐧 𝐢𝐦 𝐖𝐞𝐠! Es ist seit vielen Jahren ein Trauerspiel! Wir können von zahlreichen Beispielen erzählen in denen künstlerische (Zwischen)Nutzungen blockiert wurden!]

Wir begannen uns mit der Gründung des Franz KAfkA verstärkt für die Schaffung von einem Ort für geförderte zeitgenössische Kunst zu engagieren. Dank der Kooperation und Offenheit von Kunstverein Bamberg und Kunstraum Jetzt wurde bei uns eine Begeisterung für das Kesselhaus entfacht. Dieser Ort hat ein enormes Potenzial! Auch Dank der Tatsache, dass wir diesen tollen Ort mit dem Festival FK:K vier mal bespielen durften, entwarfen wir die Vision eines Orts für zeitgenössische Kunst und schrieben ein Konzeptpapier wie „in Laborphasen innerhalb von 3-5 Jahren die Potenziale des Gebäudes im Hinblick auf die Schaffung eines transdisziplinären künstlerischen Produktionshauses untersucht bzw. ausprobiert werden könnten“. Das klingt zunächst etwas abstrakt, aber in dem Konzeptpapier erklärten wir es genauer und fassten es unter dem Namen „Kesselhaus 2.0“ zusammen. Dies wollen wir auch hier tun und die Grundideen des Konzepts in drei Punkten darstellen:

1. Laborphasen bzw. Zwischennutzung?
Damit sollte eine 3-5-jährige Zwischennutzung geschaffen werden, die keine teure Sanierung zum Ziel hat, sondern in Form von verschiedenen Veranstaltungen und Veranstaltungsformaten ausprobieren kann, was in Bamberg und im Kesselhaus gut funktioniert. Das Potenzial dieses Industriegebäudes ist neben dem öffentlich bekannten Kesselraum noch sehr groß. Es gibt einen für Veranstaltungen perfekt geeigneten riesigen Keller, die ehemalige Wäscherei in den sogenannten Sheddachhallen wird derzeit als Lagerraum de facto ungenutzt verschwendet und es gibt einige weitere kleine Räumlichkeiten, die sich für diverse Bespielungen und Nutzungen anbieten. Das Gebäude ist im Bezug auf die Lage in der Stadt, die Architektur und die Größe perfekt geeignet für die Schaffung eines Ortes wie wir ihn vorgeschlagen haben.
Wir verstehen nicht warum z.B. das Kulturamt der Stadt in ca. sechs Jahren ein Baugutachten forciert mit dem erklärten Ziel ein Kulturzentrum oder eine Ausstellungshalle oder vielleicht auch etwas ganz anderes aufzubauen, statt es von uns mal ausprobieren zu lassen, was dort überhaupt funktioniert. Unsere Vermutung ist, dass das Kulturamt seinen eigenen Plan, vom derzeitigen Hauptwacheck ins Kesselhaus umzuziehen, am Stärksten verfolgt. Zu dieser Idee existieren Pläne, die der Öffentlichkeit bislang noch nicht gezeigt wurden. Die Idee, dass das Kulturamt (mit ehrenamtlichen Initiativen der Stadt) ein Programm organisiert und selbst als Kulturamt in die Sheddachhallen einzieht sehen wir kritisch. Wir verstehen nicht wohin dies führen soll. Denn es würde unserer Meinung nach zu keiner Besserstellung der lokalen Szene führen, sondern vielmehr tatsächlich eine Konkurrenz zu den derzeitigen Plänen für das Lagardegelände schaffen, da die Nutzungspläne für beide Bereiche sich stark ähneln würden. Das wäre schade um das riesige Potenzial des Kesselhauses! Wir verstehen nicht, weswegen in keiner Institution der Stadt Bamberg (Verwaltung, Stadtrat, Regierung) der Wille und Mut besteht, etwas Neues und Anderes auszuprobieren, obwohl das Risiko und die Kosten außerordentlich gering wären.

2. Transdisziplinär?
Dies bedeutet, dass alle Kunstgattungen und vor allem die Schnittmengen zwischen diesen präsentiert werden. Es sollte Ausstellungen [regionaler und (inter)nationaler Künstler*innen], experimentelle Musik, Workshops zu progressiver Stadtentwicklung, Theater, Tanz, Performance, Kunstvermittlung und ein diverses Programm (mit Inhalten für Bewohner*innen der Stadt, die sonst kein Kulturprogramm geboten bekommen z.B. Veranstaltungen die sich an die portugiesischen, arabischen, türkischen Bürger*innen der Stadt richten) geben.

3. Künstlerisches Produktionshaus?
Der Fokus sollte auf der Präsentation von zeitgenössischer Kunst aller Sparten und auf kulturellen Projekten liegen, die Dank einer guten und inhaltlich spannenden Kuration sehr gute Aussichten auf hohe Förderkulissen besitzen. Eine solche Kuration muss, so zeigen es Beispiele aus vielen Städten von zentralen Akteur*innen bzw. einer verantwortlichen Leitung organisiert werden. Unsere Pläne sahen neben den oben genannten Ideen vor: a) ein Residency-Programm für Soundart zu etablieren, da das Kesselhaus dafür architektonisch einzigartig und bestens geeignet ist. b) Außerdem planten wir externe Förderungen zu akquirieren um die Zusammenarbeit der regionalen Szene mit anderen Künstler*innen und somit ein bessere Vernetzung der Künstler*innen der Stadt mit anderen Städten und deren Institutionen aufzubauen. Eine externe Jury hätte bei der Auswahl der Programmpunkte unterstützen sollen. Jérémie und Felix hätten gern die Leitung übernommen und den Aufbau eines solchen Hauses im kommenden Jahr begonnen. (Wir hätten dies als Labor bzw. Zwischennutzung gemacht und Evaluationen der jeweiligen Veranstaltungen und Projekte vorgenommen, um herauszufinden was funktionierende Formate und Nutzungen des Gebäudes für die Zukunft sein könnten.) Außerdem wollten wir den bereits begonnen Aufbau eines Netzwerks verschiedener anderer Institutionen in Bayern, Deutschland und Europa mit einem EU-Kulturförderprogramm weiterführen und in Bamberg ansiedeln. Als wir dies einmal bei einem Gespräch erwähnten, sagte ein Mitarbeiter der Stadt “da können wir nicht mitmachen!”

Es ist sehr schade und ernüchternd, dass Ambitionen wie diese so erstickt werden.

Dieses „da können wir nicht mitmachen“ verblüffte uns. Es geht, um dies zusammenfassend zu sagen, darum, dass wir angeboten haben in einer Zwischennutzung v.a. mit externen Fördermitteln den Aufbau eines umfangreichen Programms und kleineren Sanierungen des Kesselhaues zu organisieren. Mit dem Ziel herauszufinden, wie in dem Gebäude Kunst angesiedelt werden kann und die (jüngere) zeitgenössische Kunst einen Ort erschaffen kann, der in einem weiten Umkreis etwas Besonderes wäre. Man könnte es vielleicht auch als Glücksfall für die Stadt oder als Schnäppchen bezeichnen...

Das „da können wir nicht mitmachen“ muss an dieser Stelle etwas genauer erklärt werden: Im letzten Jahr traf sich v.a. Felix mit einigen Politiker*innen und Mitarbeiter*innen der Verwaltung und erklärte die Ideen, die hinter der Vision von „Kesselhaus 2.0“ stehen. Diese internen Gespräche fassen wir jetzt hier einmal öffentlich zusammen:

𝐀𝐧𝐝𝐫𝐞𝐚𝐬 𝐒𝐭𝐚𝐫𝐤𝐞: Äußerte sich, wie wir, skeptisch gegenüber der Idee, dass es mit der Gesamtsanierung des Gebäudes und der Schaffung eines Kulturzentrums bzw. einer Ausstellungshalle etwas wird. Er hielt die Ideen zum Kesselhaus 2.0 für fruchtbarer, wollte sich aber natürlich nicht festlegen. Stattdessen wurde angeboten einmal nach Hamburg zu fahren und das Kraftwerk Bille (ein sehr gutes Vorbild für die Ideen zum Kesselhaus 2.0) anzuschauen. Leider sind wir nicht nach Hamburg gefahren und wir bekamen nun eine Absage mit dem Inhalt, dass man unsere Arbeit sehr schätze aber nichts für und mit uns erarbeiten werde.

𝐉𝐨𝐧𝐚𝐬 𝐆𝐥ü𝐬𝐞𝐧𝐤𝐚𝐦𝐩: Sagte, dass das Konzept zum Kesselhaus 2.0 ihm sehr gut und interessant erscheine außerdem passe es sehr gut zu den Ideen und Idealen der Grünen im Bezug auf die Stadtentwicklung Bambergs. Er postete daher im Wahlkampf auf Facebook: „Volle Unterstützung für Kesselhaus 2.0“. Auf die letzten zwei E-Mails zum Thema Kesselhaus antwortete er uns leider nicht mehr.

𝐔𝐥𝐫𝐢𝐤𝐞 𝐒𝐢𝐞𝐛𝐞𝐧𝐡𝐚𝐚𝐫: Führte ein längeres Gespräch mit Felix und sagte, dass sie die Ideen zum Kesselhaus 2.0 nun besser verstehe und sehr spannend finde. Sie bat uns, dass wir ihr die potenziellen Förderungen zusenden und erläutern. Außerdem bat sie uns eine Verbindung zu einer Immobilien-Investment-Firma herzustellen. Der Gedanke das Gebäude zu verkaufen und so evtl. doch eine künstlerische Nutzung zu ermöglichen stand im Raum. Nach dem Gespräch und nach dem Festival FK:K IV baten wir um ein Gespräch um einmal etwas konkreter über das Kesselhaus sprechen zu können. Nun folgte die E-Mail, die zu unserem Entschluss führt aufzugeben:

Die recht kurze Antwort in der E-Mail war zusammengefasst: Vielen Dank für all ihr Engagement und dass Sie die Stadt so gut (auch in der überregionalen Presse) repräsentieren. Aber wir werden versuchen Lagarde umzusetzen und nicht am Kesselhaus weiterarbeiten. Die Begründung, welche die Stadt gab verwunderte eigentlich nicht: Wir haben dafür kein Geld! (Die Position des Kämmerers zu progressiven Tendenzen und zeitgenössischer Kunst - vgl. weiter unten - lässt grüßen…!) Was uns daran jedoch sehr verwundert, uns resignieren lässt und uns wütend macht ist, dass wir noch nie konkret gefragt wurden was unsere Ideen und Vorstellungen bezüglich einer Finanzierung des Kesselhaus 2.0 sind. Dabei gibt es von unserer Seite dazu konkrete Ideen und Vorarbeiten, die vor allem verschiedene externe Förderungen für das Gesamtprojekt aber auch einzelne Projekte vorsieht. Das bedeutet es würde Geld akquiriert, welches das Kesselhaus entwickelt, bespielt und die Bamberger freie Szene stärker fördern würde. Aber wir wurden nicht gefragt und uns wird weder geglaubt, dass so etwas möglich ist noch wird uns zugehört!

In Deutschland ist der Bereich Kultur zunächst kommunale, dann Länder und zuletzt Bundesaufgabe. Dies nennt sich Subsidiaritätsprinzip - v.a. der Bund und z.T. die EU springen dann finanziell mit ein, wenn die Projekte künstlerisch als so wichtig eingeordnet werden, dass sie unbedingt stattfinden sollen. (Wir haben sowohl für Theaterprojekte, eine Ausstellung als auch die letzten drei Jahre für das Festival FK:K immer Bundesmittel bekommen. Auf dieser Ebene wird unsere Arbeit also sehr geschätzt.) So müssen wir zusammenfassen, dass der Bund uns sagt: die Arbeit die ihr macht ist so wichtig und gut, dass ihr recht viel Geld bekommt und die Stadt sagt: ein bisschen was geben wir dazu, wenn ihr Euch und das Kesselhaus aber weiterentwickeln wollt sind wir raus. Das finden wir sehr schade!

Das K.O.-Argument: Bamberg ist arm und kann daher kein Geld für Kunst und Kultur ausgeben ist nicht erst seit diesem (Corona-)Jahr omnipräsent. Nun möchten wir öffentlich machen, was an diesem Argument der Stadt Bamberg ein großes Problem ist. 𝐃𝐚𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦 𝐡𝐚𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐍𝐚𝐦𝐞𝐧: 𝐁𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐦 𝐅𝐞𝐥𝐢𝐱. Er akquiriert viel Geld für die Sanierung von Gebäuden, zahlreiche Projekte und Investitionsvorhaben der Stadt, aber manifestiert eine rückwärtsgewandte Stadtentwicklung. Immer fällt der Bereich Kunst und Kultur unter den Tisch vor allem wenn es darum geht zeitgenössische Kunst zu präsentieren. Der Stadtrat hat keinen Mut sich in dieser Sache einmal durchzusetzen. (Vgl. die massiven Kürzungen im Haushalt für die Kultur vor ein paar Wochen und die Vereitelung eines städtischen Leerstandsmanagements vor ein paar Tagen.) Sowohl der letzte wie auch der derzeitige Stadtrat schaffen es nicht gegen die “Schwarze-Null-Politik” anzukommen und diese zu hinterfragen. Auf Bundesebene hat sogar die personifizierte “Schwarze-Null” Olaf Scholz eingelenkt. Herr Felix kann in Bamberg immer sagen „Kein Geld da“ (er ist Kämmerer/Finanzreferent der Stadt) und er kann immer sagen „Kein Raum da“ (er ist Chef des Immobilienmanagements) und er kann sagen “Kein Kesselhaus” (er sitzt im Aufsichtsrat der Sozialstiftung Bamberg, der unseres Wissens das Kesselhaus gehört und die Verwaltung des Gebäudes ans Immobilienmanagement übertragen hat). Es ist zum Haareraufen.

Alles in allem also ein mühsamer und schmerzhafter Prozess herauszufinden, dass man mit idealistischer, künstlerisch anspruchsvoller und bundesweit sehr anerkannter Arbeit in Bamberg gesagt bekommt: Nein! Danke!

Daher sagen wir Danke für das Wenige und Tschüss!

Jérémie & Felix

@
Stadt Bamberg Andreas Starke Jonas Glüsenkamp Ulrike Siebenhaar Bamberg_Kultur

11/10/2020

Heute Abend veranstaltet unser geschätzter Kollege und Supporter Gary von GMP den BAMBERG IM NETZ - Online-Festival-Stream. Es gibt diverse grandiose Bands aus Der Region zu sehen, u.a. auch ehemalige Bands, die bereits bei uns auf der Bühne standen, wie Thy Last Words, Smoking Barrel, Gastfreund, u.v.m.!

Schaut auf jeden Fall dort vorbei und nutzt diese Alternative bis wir uns wieder im realen Moshpit sehen \m/

(Link in den Kommentaren)

Guessbach Rockt Events's cover photo
07/09/2020

Guessbach Rockt Events's cover photo

Night of Light 2020! - Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der VeranstaltungswirtschaftSeit de...
22/06/2020

Night of Light 2020! - Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft
Seit dem 10.03.2020 ist einem kompletten Wirtschaftszweig faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen. Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!
Wir fordern einen Branchendialog mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden!
Mehr zur Aktion gibt es hier: https://night-of-light.de

Nachdem gestern bereits die Hardcore-Bands das Jugendzentrum Bamberg abgerissen haben, geht es heute mit dem Metal-Samst...
14/12/2019

Nachdem gestern bereits die Hardcore-Bands das Jugendzentrum Bamberg abgerissen haben, geht es heute mit dem Metal-Samstag weiter; u.a. mit Varus als Headliner!

Heute präsentieren wir euch unser Line-Up für das Winter Madness Festival 2019 am 13./14. Dezember 2019 im Jugendzentrum Bamberg. In den kommenden Wochen werden wir euch die Bands nochmal genauer vorstellen.

+++ Line Up 2019 +++
Core-Freitag: Waves like Walls, Knockout Concept, End of Nothing, Drown The Sun und Falsetrip

Metal-Samstag: Varus, Human Suffering, Dawn of Eternity, Fading Aeon und Lost in Salvation

+++ Ticket VVK +++
Absofort unter https://bit.ly/WMF19tix für 7 Euro inkl. Gebühren (Tagesticket)

So sah's letztes Wochenende beim Leave Us Kids Alone Festival in Bamberg aus. Heute ist bereits der zweite Tag des KRACH...
13/07/2019

So sah's letztes Wochenende beim Leave Us Kids Alone Festival in Bamberg aus.

Heute ist bereits der zweite Tag des KRACH am BACH 2019 // Prölsdorf (12. - 13. Juli 2019), bevor nächsten Samstag das Wild Tunes Festival vom Bamberger Festivals e.V. stattfindet. Mit dabei sind unter anderem die Jungs von ANGIZ:
https://www.facebook.com/events/1140242119481563/?ti=cl

Morgen beginnt der Vorverkauf für das Leave Us Kids Alone Festival in Bamberg!
23/06/2019

Morgen beginnt der Vorverkauf für das Leave Us Kids Alone Festival in Bamberg!

Morgen beginnt endlich der Vorverkauf!

Für nur 5,50€ bekommt ihr 5 DJs, 7h Partyeskalation und viele coole Specials!

Alle weiteren Infos hier:
LUKA X 2019 | 10 years of music | Open Air


08/03/2019
www.youtube.com

Habt ihr eigentlich schon das neue Video von Dying Gorgeous Lies gesehen?

31/12/2018
GUESSBACH ROCKT 2016 | EVENT BERICHT | DarkSiffler

Nun geht mittlerweile auch das dritte Jahr zu Ende. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns über die Jahre unterstützt haben und hoffen dass ihr auch zukünftig mit dabei seid!

Anbei noch ein Video vom ersten Guessbach Rockt Festival als uns der DarkSiffler besucht hat:

Hier ist meine Review zum Guessbach Rockt Festival in Breitenguessbach. War sehr gut... aber seht selbst. 2017 https://www.facebook.com/events/17883255547302...

Um zukünftige Events besser planen zu können, würde uns interessieren, was ihr bisher in der regionalen Musikszene vermi...
24/05/2018

Um zukünftige Events besser planen zu können, würde uns interessieren, was ihr bisher in der regionalen Musikszene vermisst und was für euch ein Grund ist, auf Konzerte zu gehen.
Wart ihr auf dem Rock Together Festival oder auf einem der beiden Guessbach Rockt Festivals? Wenn ja, warum, wenn nein, was würde euch dazu bewegen zu kommen?

Foto: - Guessbach Rockt 2017

Adresse

Erlein 1
Breitengüßbach
96149

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