Galerie Christine Knauber

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Äußerst beliebt beim Galerie-Publikum: die Serie "Suppen" von Miguel Vallinas (Spanien). Hier sechs der 12 ausgestellten...
15/02/2020

Äußerst beliebt beim Galerie-Publikum: die Serie "Suppen" von Miguel Vallinas (Spanien). Hier sechs der 12 ausgestellten Fotografien: "Zuckersuppe", Regensuppe", "Fliegende-Untertassen-Suppe", "Garnelensuppe", "Poolsuppe" und "Weltsuppe" (alle: Fotografie, 50 x 50 cm, 2019).

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und NUR NOCH HEUTE BIS 20 UHR zu sehen ist. Für Kurzentschlossene: heute bis 20 Uhr ist Finissage!

Guten Morgen, genießen Sie Ihr Frühstück, Sie haben noch etwas Zeit: die Finissage der Ausstellung "Delicatessen" beginn...
15/02/2020

Guten Morgen, genießen Sie Ihr Frühstück, Sie haben noch etwas Zeit: die Finissage der Ausstellung "Delicatessen" beginnt heute erst ab 16 Uhr.

Katerina Belkina
"Early Breakfast" (Teil des Triptychons "Repast")
Fotografie, 38 x 50 cm, 2015

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und NUR NOCH HEUTE zu sehen ist!

Drei kleine, exzellente Radierungen von Sarah Deibele: "Jäger", "Opernsängerin" und "Koch" aus der Serie "Broterwerb und...
14/02/2020

Drei kleine, exzellente Radierungen von Sarah Deibele: "Jäger", "Opernsängerin" und "Koch" aus der Serie "Broterwerb und Steckenpferd" (alle: Farbradierung und Aquatinta, 13 x 10 cm, 2017).

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und NUR NOCH BIS MORGEN zu sehen ist. Für Kurzentschlossene: morgen zwischen 16 und 20 Uhr ist Finissage!

Mathias Roloff"Die Auflösung des Knotens"Öl auf Leinwand40 x 50 cm, 2019Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke...
12/02/2020

Mathias Roloff
"Die Auflösung des Knotens"
Öl auf Leinwand
40 x 50 cm, 2019

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und nur noch bis kommenden Samstag (15.02.2020) zu sehen ist.

Anke Jungbluth"Kunos Wasser"Fotografie, 48 x 32 cm, 2017Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstler...
11/02/2020

Anke Jungbluth
"Kunos Wasser"
Fotografie, 48 x 32 cm, 2017

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und nur noch bis kommenden Samstag (15.02.2020) zu sehen ist.

Voilà, das waren die Weine, die wir gestern in fröhlicher Runde mit 20 Gästen verkostet haben, in aufgestellter Reihenfo...
07/02/2020

Voilà, das waren die Weine, die wir gestern in fröhlicher Runde mit 20 Gästen verkostet haben, in aufgestellter Reihenfolge. Einen Testsieger konnten wir erwartungsgemäß nicht festlegen, dafür waren alle Tropfen einfach zu exzellent und auch recht unterschiedlich. Ziemlich einig waren sich aber fast alle, dass der "Clos Beatus Ille" von der Domaine Saint-Péfert im Preis/Leistungsverhältnis ein mächtig guter Stoff ist. Bezeichnenderweise ist er gleich doppelt im Bild zu sehen, was ich eben erst bemerkte, haha. Weinkarte siehe Kommentarspalte.

Dank, Dank und nochmals Dank an Rainer Knauber und Sebastien Gorius von der La Cantine d'Augusta!

Im Bildhintergrund:
Rainer Ehrt
"Abendmahl im Schlaraffenland (oder: Das große Fressen)"
Tusche, 59 x 89 cm, 1998

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und nur noch bis 15. Februar zu sehen ist.

Passend zur heutigen Galerie-Weinprobe "Kunst im Glas" … Ganz so trunken wie auf der Zeichnung wird's wohl nicht werden,...
06/02/2020

Passend zur heutigen Galerie-Weinprobe "Kunst im Glas" … Ganz so trunken wie auf der Zeichnung wird's wohl nicht werden, aber fröhlich ganz bestimmt!

Tobias Deicke
"Herrenabend"
Bleistift und Tusche, 2019
30 x 40 cm

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern rund ums Essen, Trinken und Genießen präsentiert und nur noch bis zum 15. Februar zu sehen ist.

NOCH 3 TICKETS ZU VERGEBEN!Kunst im GlasEine exklusive Weinprobe mit Rainer KnauberDo, 6. Februar, 19 UhrTicket: 60 Euro...
01/02/2020

NOCH 3 TICKETS ZU VERGEBEN!
Kunst im Glas
Eine exklusive Weinprobe mit Rainer Knauber
Do, 6. Februar, 19 Uhr
Ticket: 60 Euro

Am kommenden Donnerstag, dem 6. Februar, findet in der Galerie anlässlich der Ausstellung "Delicatessen" eine exklusive Weinprobe unter dem Motto "Kunst im Glas" statt. Mein Mann, Rainer Knauber – ein ausgesprochener Weinliebhaber und Genussblogger (http://knauber-kocht.de), – wird an diesem Abend seine zehn liebsten Weine vorstellen, vom exzellenten Alltagswein bis hin zur Top-Liga. Dazu gibt es ein Gourmet-Buffet unseres geschätzten Nachbarn von der La Cantine d'Augusta. Weitere Informationen finden Sie hier: http://galerie-knauber.de/kunst-im-glas/

Für diesen Abend sind noch 3 Tickets zu vergeben! Sollten Sie in den Genuss dieses Abends kommen wollen, können Sie sich gern bei mir anmelden. Wer zuerst kommt, trinkt zuerst!

PS: Der Herr auf der Abbildung ist übrigens nicht mein Mann, sondern ein von Jörg Menge gezeichneter Bacchus. Zu sehen in der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und noch bis zum 15. Februar zu sehen ist.

Eine der ganz besonderen Delikatessen aus der Ausstellung: die Skulpturengruppe der Bildhauerin Nadine Elda Rosani entlo...
23/01/2020

Eine der ganz besonderen Delikatessen aus der Ausstellung: die Skulpturengruppe der Bildhauerin Nadine Elda Rosani entlockt jedem Besucher mindestens ein Schmunzeln.

Nadine Elda Rosani
Prêt-à-manger
Linde (gesägt), Digitaldruck und Lack
115 x 130 x 80 cm (2017)

Werkbeispiel aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert und noch bis zum 15. Februar zu sehen ist.

Letzten Dienstag verwandelte sich die Galerie für einen Abend in ein exklusives Restaurant. Anlässlich der Ausstellung "...
17/01/2020

Letzten Dienstag verwandelte sich die Galerie für einen Abend in ein exklusives Restaurant. Anlässlich der Ausstellung "Delicatessen" kochte Bernhard Moser (Sommelier, Koch, Gründer und Leiter des Gourmet-Festivals Eat! Berlin, das weltweit zu den zehn besten Food-Festivals zählt) für 20 Gäste ein vorzügliches 6-Gänge-Menü unter dem Motto "Kunst auf dem Teller". Es war so köstlich und die Gespräche so anregend, dass ich schlichtweg vergaß, die Kunst auf dem Teller zu fotografieren. An dieser Stelle mein allerherzlichstes Dankeschön an Bernhard Moser und sein Team! Es war berauschend!

Am 6. Februar folgt übrigens "Kunst im Glas". Mein Mann Rainer Knauber (Knauber kocht) wird seine zehn liebsten Weine vorstellen, vom exzellenten Alltagswein bis hin zur Top-Liga. Damit die Begegnung mit Bacchus nicht zu intensiv ausfällt, stellt unser geschätzter französischer Nachbar Sebastien Gorius von der La Cantine d'Augusta ein famoses Buffet zusammen. Ein Platz ist noch zu vergeben, dann gibt's noch die Chance der Warteliste. Weitere Infos: http://galerie-knauber.de/kunst-im-glas/

Prosit Neujahr! Ich wünsche Ihnen einen schönen Start ins neue Jahrzehnt!Jörg Menge, "Gestern Nacht" (Bleistift, 2019, "...
08/01/2020

Prosit Neujahr! Ich wünsche Ihnen einen schönen Start ins neue Jahrzehnt!

Jörg Menge, "Gestern Nacht" (Bleistift, 2019, "Suite Bacchanti")

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert. Ab heute stehen die Galeriepforten wieder von Mittwoch bis Samstag für Sie offen.

Prosit und frohe Weihnachten!Jörg Menge, "Nächtliche Gewissheit" (Bleistift und Tempera, 2019; aus der "Suite Bacchanti"...
20/12/2019

Prosit und frohe Weihnachten!

Jörg Menge, "Nächtliche Gewissheit" (Bleistift und Tempera, 2019; aus der "Suite Bacchanti")

Schöne Überraschung, als ich heute das Magazin "Berlin-Programm" für Januar 2020 zugeschickt bekam und auf Seite 87 und ...
19/12/2019

Schöne Überraschung, als ich heute das Magazin "Berlin-Programm" für Januar 2020 zugeschickt bekam und auf Seite 87 und 92 jeweils einen bebilderten Beitrag über die derzeit laufende Ausstellung "Delicatessen" entdeckte!

Wer hätte gedacht, dass die Galerie auch mal unter der Rubrik "Restaurant" landet?! Sie wundern sich? Nun, man kann einfach keine Ausstellung unter dem Motto "Delicatessen" machen, ohne auch "Kunst auf dem Teller" zu servieren: und so verwandelt sich die Galerie am 14. Januar 2020 für einen einzigen Abend in ein Restaurant. Bernhard Moser – Journalist, Diplom-Sommelier, Gault&Millau dekorierter Koch, Gründer und Festivalleiter des Gourmet-Festivals Eat! Berlin (eines der zehn besten Food-Festivals der Welt) – wird für uns ein mehrgängiges Überraschungsmenü kreieren, nebst exzellenter Weinbegleitung. Weitere Informationen finden Sie hier: http://galerie-knauber.de/kunst-auf-dem-teller-bernhard-moser/

Vielen Dank an BERLIN PROGRAMM und seinen Chefredakteur Rainer Rimbach für diese beiden Beitrage!

Vielleicht ein Rezept für die Festtage? ;)Rainer Ehrt, "Cabbie Claw" (Holzschnitt und Buchdruck, 2007).Text im Bild:"EIN...
19/12/2019

Vielleicht ein Rezept für die Festtage? ;)

Rainer Ehrt, "Cabbie Claw" (Holzschnitt und Buchdruck, 2007).

Text im Bild:
"EINE 'WINDSKULPTUR' AUS SCHOTTLAND

Ein 2–3 Pfund schwerer Kabeljau
Petersilie
Meerrettich
und ein zugiger Ort

Den Kabeljau entschuppen und ausnehmen. Abspülen und trocknen, innen und außen mit Salz würzen. Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen den Fisch an einem offenen, luftigen Platz aufhängen, aber weg von der Sonne (falls sie scheinen sollte) und außer Reichweite von Katzen. 48 Stunden hängen lassen oder auch länger, das hängt davon ab, wieviel Hautgout Sie vertragen. In Wasser mit Petersilie und geriebenem Meerrettich pochieren. Entgräten, zerlegen und mit Petersilie und Chayennepfeffer garniert servieren. Dazu gibt es Kartoffelpüree und Eisauce. Das Gericht hat nichts mit Taxifahrern (den 'cabbies') zu tun, es sei denn, man erledigt den Kabeljaukauf beim Fischhändler mit einem Taxi."

Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie nochmal genau nach, oder fragen Sie Ihren Künstler oder Galeristen.

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert. Vor Weihnachten können Sie die Ausstellung noch bis Freitag sehen; im neuen Jahr stehen die Köstlichkeiten dann wieder ab 8. Januar für Sie bereit.

Rainer Ehrt vor Eva Pietzckers feinen Radierungen: "Äpfel" (2014) und "Winter" (2008, beide mit Aquatinta sowie handkolo...
18/12/2019

Rainer Ehrt vor Eva Pietzckers feinen Radierungen: "Äpfel" (2014) und "Winter" (2008, beide mit Aquatinta sowie handkoloriert).

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert. Vor Weihnachten können Sie die Ausstellung noch bis Freitag sehen; im neuen Jahr stehen die Köstlichkeiten dann wieder ab 8. Januar für Sie bereit.

© Foto: Harry Schnitger Fotografie

Mathias Roloff
17/12/2019

Mathias Roloff

Thanks to Harry Schnitger for the photos of the exhibition opening @Galerie Christine Knauber. The group show DELICATESSEN is on view until 2020 Feb 15.
#mathiasroloff #contemporaryart #painting #berlin #contemporary #contemporaryartist #gallery #artdealer #artshow #artcollector #delicatessen @ Galerie Christine Knauber

Miguel Vallinas, 12 Fotografien aus der Serie "Suppen" (2019); von "Entensuppe aus Gummi" über "Zuckersuppe", "Regensupp...
17/12/2019

Miguel Vallinas, 12 Fotografien aus der Serie "Suppen" (2019); von "Entensuppe aus Gummi" über "Zuckersuppe", "Regensuppe" und "Weltsuppe" bis hin zu "Fischsuppe" und "Stofftiersuppe". Guten Appetit!

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert. Vor Weihnachten können Sie die Ausstellung noch bis kommenden Freitag sehen; im neuen Jahr stehen die Köstlichkeiten dann wieder ab 8. Januar für Sie bereit.

© Foto: Harry Schnitger Fotografie

Links: Claudia Hauptmann, "Midas" (Öl auf Leinwand, 2019)Einem Mythos nach wünschte sich König Midas von Dionysos, dass ...
14/12/2019

Links: Claudia Hauptmann, "Midas" (Öl auf Leinwand, 2019)
Einem Mythos nach wünschte sich König Midas von Dionysos, dass alles zu Gold werde, was er berühre. Dummerweise hatte er dabei nicht an Speis und Trank gedacht, die ihm nun verwehrt blieben.

Rechts: Mathias Roloff, "Am Rande der Tafel" (Öl auf Leinwand, 2016)
Diesmal ein stilles Stillleben.

Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von 12 Künstlern präsentiert. Vor Weihnachten können Sie die Ausstellung noch bis kommenden Freitag sehen; im neuen Jahr stehen die Köstlichkeiten dann wieder ab 8. Januar für Sie bereit.

Das beeindruckende Triptychon "Repast" der russischen Fotografin Katerina Belkina: "Early Breakfast", "The Dinner" und "...
13/12/2019

Das beeindruckende Triptychon "Repast" der russischen Fotografin Katerina Belkina: "Early Breakfast", "The Dinner" und "Late Supper" stehen als Sinnbild für die drei Lebensalter. – Aus der Ausstellung "Delicatessen", die 40 Werke von zwölf Künstlerinnen und Künstlern zeigt.

Seit knapp zehn Jahren mache ich neben der Galeriearbeit (zusammen mit Ralph Stabbert) monatlich einen Radierworkshop im...
30/11/2019

Seit knapp zehn Jahren mache ich neben der Galeriearbeit (zusammen mit Ralph Stabbert) monatlich einen Radierworkshop im Atelier Blumenfisch, wo etwa 20 bis 25 Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten. Die besten Werke werden über die Galerie verkauft, wo sie eine ständige Präsenz haben. Nun ist der rbb auf unsere Arbeit aufmerksam geworden und hat letzten Mittwoch drei Stunden lang in der Werkstatt Blumenfisch und in der Galerie gedreht. Voraussichtlich wird der etwa 3-minütige Beitrag nächsten Dienstag ab 18.30 Uhr in der Sendung zibb gezeigt (Link folgt). Das macht uns alle natürlich mächtig stolz, und ich wette, dass Paul und seine Kollegen schon eine Stunde vorher den Fernseher einschalten, um nichts zu verpassen.

Titel und Titelbild sind für den Inhalt des Artikels nicht so aussagekräftig, deshalb vorab ein paar persönliche Worte d...
29/11/2019
Das prekäre Geschäft mit dem Glamour

Titel und Titelbild sind für den Inhalt des Artikels nicht so aussagekräftig, deshalb vorab ein paar persönliche Worte dazu. Die Autorin Birgit Rieger befasst sich in diesem Tagesspiegel-Beitrag mit der momentanen Situation der Berliner Galerienlandschaft, basierend auf Interviews mit ausgewählten Galeristen sowie auf der Grundlage der aktuell veröffentlichten Umfrageergebnisse des Landesverbandes Berliner Galeristen (lvbg). Andreas Herrmann (Galerie mianki), einer der Vorstände des lvbg, fasst diese mit einem Satz zusammen: "Die Situation ist alarmierend."

Ich wünschte mir, dass Politik und Gesellschaft anerkennen würden, welchen wertvollen gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag kleine und mittelständische Galerien leisten. Die Galerien sind die erste Anlaufstelle für Bürger und Künstler: hier stellt ein Künstler erstmals seine Werke aus, hier kommt der Bürger erstmals in Berührung mit zeitgenössischer Kunst. Die Galerien leisten aus eigener Kraft die Aufbauarbeit und legen die Grundlage, von der später der Sekundärmarkt (Kunsthandel, Auktionshäuser), die großen städtischen Galerien und Museen, öffentliche Institutionen und nicht zuletzt auch ganz allgemein die Gesellschaft profitieren.

Der Galerist ist also nicht nur ein kleiner Unternehmer, er ist – zumindest in meinen Augen – vor allem ein Vermittler. Galerist wie Künstler befinden sich am Beginn ihrer Laufbahn der gleichen Situation ausgesetzt: es liegt ein weiter, sehr steiniger Weg vor ihnen, der im Grunde nur mit einer gewissen Passion geschafft werden kann. Alte Hasen der Branche sagen, dass dieser Weg mit etwa 10 Jahren beziffert werden muss; das ist doppelt bzw. dreifach so viel wie in anderen Branchen. Ähnlich sieht es für die Künstler aus. Vielen (nicht allen!) ist das von Anfang an bewusst, und sie beißen sich durch.

Das mindeste, was ich erwarte, ist dafür eine gewisse Anerkennung. Die bleibt aber von Seiten der Politik aus. Ganz im Gegenteil: der Branche wird es noch schwerer gemacht. Drei Beispiele: Erstens, ab 2014 wurde auf Wunsch der EU in Deutschland der ermäßigte Steuersatz von 7 % für Galerien abgeschafft (man hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, dies zu verhindern oder alternative Lösungen zu finden, man hat die Terminfrist aber schlicht verschlafen). Galerie-Verkäufe sind seitdem mit 19 % USt. belegt, was zu einer Verteuerung der Kunstwerke führte. (Von der investierten Zeit für teils recht komplizierte Gespräche mit Künstlern, um ihnen die neue Abrechnungsmethode zu erklären, will ich mal gar nicht reden; geschenkt.) Indirekt hat der Staat damit kundgetan, dass er die Kunst nicht mehr wie einst als "Grundbedarf" des Volkes ansieht. Dass Künstler ihre Werke weiterhin für 7 % aus dem Atelier verkaufen können, hilft da nicht viel weiter, da ihre Werke zu mind. 50 % (eher höher) über Galerien verkauft werden. Es trifft also am Ende auch wieder die Künstler.

Zweitens: Galerien müssen für jeden Verkauf eines Kunstwerks eine Abgabe an die Künstlersozialkasse leisten i. H. v. derzeit 4,2 % des anteiligen Künstlerentgelts. Zum Vergleich: je nach Umsatz sind diese Zahlungen mit den jährlichen Strom- bis hin zu den Mietkosten vergleichbar. Die Künstlersozialkasse ist eine wunderbare Sache; sie unterstützt bzw. übernimmt 50 % der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungskosten der Künstler, finanziert aus den Einnahmen, welche die "Kunst-Verwerter" (Unternehmen, Verlage, Fernsehanstalten usw.) als Abgabe leisten müssen. Das ist soweit richtig und gut so. Man könnte aber durchaus mal darüber nachdenken, kleine Galerien, denen es nicht viel anders als den Künstlern geht, die sie ausstellen, bis zu einer gewissen Umsatzgrenze davon zu befreien.

Drittens: Wenn ein Berliner Kultursenator wie Herr Lederer meint, er sei nicht für die Galerien zuständig, dann gleicht das einem Schlag ins Gesicht. Herr Lederer sieht die Zuständigkeit beim Wirtschaftssenator, weil ja die Galerien „Rendite machen“. Er sollte mal die jüngste, oben erwähnte Umfrage des lvbg studieren. Darüber hinaus könnte die Berliner Politik auch mal darüber nachdenken, wie hoch der Beitrag zu bemessen ist, welchen die Galerien für den Kulturstandort Berlin erwirtschaften, z. B. wie viel Prozent der Touristen aufgrund der hiesigen Galerienlandschaft nach Berlin kommen. Kleines Gedanken-Experiment: Denken wir uns mal Berlin ohne die privatwirtschaftlichen Galerien vor: es bleibt für jeden Bezirk eine Kommunalgalerie übrig, und natürlich die großen Häuser. Weniger Galerien = weniger Chancen für Künstler = weniger kulturelle Bildung = weniger Touristen = weniger Einnahmen für die Stadt = … usw.

Nochmal: die Galeristen nehmen vieles in Kauf, sie haben sich diesen steinigen, enorm risikobehafteten Weg ja selbst ausgesucht und lieben in der Regel ihre Arbeit über alles, aber das mindeste, was sie erwarten dürfen sollten, ist Anerkennung, Beachtung und vor allem, dass man ihnen nicht zusätzliche Steine in den Weg legt.

VIP-Party und Champagner – die Kunstszene lebt vom Glanz. Und auch Berlin profitiert davon. Aber das Geschäft wird zunehmend schwierig.

Liebe Galerie-Freunde, hier ein paar Impressionen von der Ausstellungseröffnung "Delicatessen". Es war ein rundum köstli...
26/11/2019

Liebe Galerie-Freunde, hier ein paar Impressionen von der Ausstellungseröffnung "Delicatessen". Es war ein rundum köstlicher Abend mit vielen fröhlichen Gästen!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Fotografen Harry Schnitger für die schönen Aufnahmen! Und natürlich Dank auch an die Helferinnen Djenna, Steffi, Hannah und Frau Schu, die dafür gesorgt haben, dass es an nichts fehlte – vom kühlen Tropfen über reichlich Olivennachschub bis hin zum Regenschirmeimer!

Die Ausstellung "Delicatessen" mit 40 Werken von 12 Künstlerinnen und Künstlern ist Mittwoch bis Freitag von 13 bis 19 Uhr und Samstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Herzlich willkommen!

Adresse

Langenscheidtstraße 6
Berlin
10827

U Kleistpark, S Julius-Leber-Brücke

Öffnungszeiten

Mittwoch 13:00 - 19:00
Donnerstag 13:00 - 19:00
Freitag 13:00 - 19:00
Samstag 13:00 - 18:00

Telefon

03069816509

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