Theater.Frauen

Theater.Frauen Vernetzungsplattform für Frauen in Theaterberufen
(2)

„Mehr Frauen ins Theater" – das titelte die Zeitschrift Theater heute im März 2011. Was ist seitdem passiert? Warum gibt es nach wie vor so wenige Intendantinnen? Wie bekommt man als junge Regisseurin den Fuß in die Bühnentür? Welche Chancen bietet die Arbeit in der Freien Szene? Wie können sich Frauen in Theaterberufen besser vernetzen? Diese Fragen stellten im Januar 2015 Frauen aus der Theaterpraxis, der Wissenschaft und der Kulturpolitik in Workshops, Vorträgen und Diskussionen zur Debatte. Nach diesem Symposium, bei dem viele Aspekte des Gender Bias im Theater zur Sprache kamen und diskutiert wurden, haben wir uns entschieden, Theater.Frauen gemeinsam mit euch zu einer Plattform machen, über die sich Theater.Frauen vernetzen, austauschen und Ideen teilen können. Wir wollen, dass Frauen im Theater sowohl auf beruflicher Ebene gleichgestellt werden, als auch inhaltlich genauso vielseitig repräsentiert werden wie die männlichen Kollegen. Theater.Frauen ist eine Community, in der tolle Stücke und Produktionen von/mit/über interessante Frauen vorgestellt werden, in der man sich Rat einholen kann, Probleme diskutiert, Mentor*innenschaften geknüpft, Jobangebote geteilt werden können und und und... Wir freuen uns auf eure Anregungen und euren Input! Initiatorinnen von Theater.Frauen sind Maria Sophie Nübling (Dramaturgin) und Christina Gassen (Regisseurin und Theaterwissenschaftlerin), die diese Seite ehrenamtlich betreuen.

Brit Marling schreibt über die Notwendigkeit neuer und anderer Geschichten jenseits von Binaritäten und Gender Stereotyp...
08/02/2020
Opinion | I Don’t Want to Be the Strong Female Lead

Brit Marling schreibt über die Notwendigkeit neuer und anderer Geschichten jenseits von Binaritäten und Gender Stereotypen!
I don't want to be the strong female lead!
#beyondbinaries

"Even the spirited Antigone, the brave Joan of Arc and the unfettered Thelma and Louise meet tragic ends in large part because they are spirited, brave and unfettered. They can defy kings, refuse beauty and defend themselves against violence. But it’s challenging for a writer to imagine a world in which such free women can exist without brutal consequences.
We live in a world that is a direct reflection of these stories we’ve been telling. (...)
Excavating, teaching and celebrating the feminine through stories is, inside our climate emergency, a matter of human survival. The moment we start imagining a new world and sharing it with one another through story is the moment that new world may actually come."

https://www.nytimes.com/2020/02/07/opinion/sunday/brit-marling-women-movies.html

In pop culture, women are often objectified and disposed of. But even when we’re not being victimized, the alternative leaves much to be desired.

21/01/2020
www.dramaforum.at

Alle Schreiber*innen können sich noch bis zum 7.2. für den Retzhofer Dramapreis 2021 bewerben! Die Chance für neue Stücke von und mit großartigen, diversen, schwierigen, tollen, verschiedenen, unterschätzten, lauten, leisen, unbequemen, lustigen, politischen Frauen* und natürlich auf 5000 Euro!
#FrauenaufdiegroßeBühne #NoMoreNebenrolle #NeueDramatik

Zur Ausschreibung hier lang:
https://www.dramaforum.at/wp-content/uploads/2019/11/AUSSCHREIBUNG-RETZHOFER-DRAMAPREIS-2021.pdf

"Der Retzhofer Dramapreis ist ein Nachwuchspreis für szenisches Schreiben, der sich von vielen anderen Preisen im deutschen Sprachraum unterscheidet. Das Besondere dieses Preises ist, dass die BewerberInnen in der Arbeit an ihrem Wettbewerbsbeitrag von ExpertInnen für Drama und Film (RegisseurInnen, DramaturgInnen, SchauspielerInnen und AutorInnen) kostenlos beraten und unterstützt werden."

15/01/2020

Am 25.+26. Januar ist es wieder soweit: in der Universität der Künste Berlin könnt ihr mit spannenden Theatermacher*innen über Performances von [Weiblichkeit] in den darstellenden Künsten III diskutieren - mit dabei sind u.a. die Leiterin des Theatertreffens Yvonne Büdenhölzer, die ab 2020 eine Frauenquote bei den zum Theatertreffen eingeladenen Regisseur*innen eingeführt hat!

Zum spannenden Pgrogramm geht's unten! Spread the news und kommt zahlreich! #NoMoreNebenrolle #FrauenAufDieGroßeBühne #MännerGagenFürAlle

Um Anmeldung bis zum 17.01.2020 wird gebeten – bitte per E-Mail mit Angabe des Namens, des Workshop-Wunsches und einem Hinweis, ob Student*in, Mitarbeiter*in bzw. Lehrende*r der UdK oder HfS Berlin oder ob extern an [email protected]

Neues Jahr, neue Ausschreibungen! Für Freischwimmen kann sich frau* mit ausgearbeiteten Projektvorhaben aber auch mit Pr...
06/01/2020
OPEN CALL | FREISCHWIMMEN. Plattform für Performance und Theater

Neues Jahr, neue Ausschreibungen!
Für Freischwimmen kann sich frau* mit ausgearbeiteten Projektvorhaben aber auch mit Projektideen bewerben und zwar am Theater Rampe, der Schwankhalle in Bremen, dem brut Wien, FFT Düsseldorf, den Sophiensaelen Berlin und der Gessnerallee Zürich.
Alle Infos auf einmal gibt's hier:

OPEN CALL Freischwimmen Netzwerk 2020-22 Freischwimmen ist eine Produktionsplattform für Performance und Theater, getragen durch brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, Schwankhalle Bremen, Sophiensæle Berlin und Theater Rampe Stuttgart. Das Netzwerk möchte Künstler*innen und Gruppen b...

#womanoftheweek des BR - Bayerischer Rundfunk war Ende Dezember die Komponistin Olga Neuwirth. Im Podcast spricht sie üb...
27/12/2019
Die Komponistin Olga Neuwirth - Woman of the Week | BR Podcast

#womanoftheweek des BR - Bayerischer Rundfunk war Ende Dezember die Komponistin Olga Neuwirth. Im Podcast spricht sie über ihre Oper "Orlando" - das erste abendfüllende Werk einer Komponistin, die an der Wiener Staatsoper aufgeführt wurde!
Toller und wichtiger Beitrag!

#FrauenaufdiegroßeBühne #smashthepatriarchy #solidaritybabies

Olga Neuwirth ist eine der bedeutendsten Komponistinnen der jüngeren Generation und behauptet sich in der oft von Männern dominierten Kulturbranche. Ihre Oper "Orlando" ist das erste abendfüllende Werk einer Komponistin, das an der Wiener Staatsoper aufgeführt wird. In dieser Folge hat sie u. a....

#JOBS: An den Sophiensaelen wird gesucht! "Für den Bereich TANZDRAMATURGIE/PROGRAMMKURATION TANZ suchen die SOPHIENSÆLE ...
10/12/2019
Tanzdramaturg*in / Programmkurator*in Tanz gesucht - News

#JOBS: An den Sophiensaelen wird gesucht!

"Für den Bereich TANZDRAMATURGIE/PROGRAMMKURATION TANZ suchen die SOPHIENSÆLE ab der Spielzeit 2020/21 eine*n engagierte*n Mitarbeiter*in in Vollzeit."

Wir suchen eine Tanzdramaturg*in / Programmkurator*in Tanz in Vollzeit!

Und es geht eben doch! nachtkritik.de berichtet über das  Landestheater Schwaben, wo die Intendantin und Regisseurin Kat...
28/11/2019
Das Landestheater Schwaben in Memmingen – Ein Haus bringt Frauen in die erste Reihe und hat Erfolg

Und es geht eben doch! nachtkritik.de berichtet über das Landestheater Schwaben, wo die Intendantin und Regisseurin Kathrin Mädler und ihre Chefdramaturgin Anne Verena Freybott seit der Spielzeit 2016/17 mit einem mutigen Spielplan und Fokus auf dem Aufbrechen von festgefahrenen Sichtweisen, Rollenbildern und Klischees das Publikum begeistern.

Das Mutlabor von Christian Muggenthaler 27. November 2019. Es ist sieben Jahre her, da führte die Regisseurin Kathrin Mädler das Publikum des Theaters Ingolstadt in den Untergrund. In den Kasematten alter Befestigungsanlagen arrangierte sie unter dem Titel Das Monster weint in unheimlicher,

Theatermacher*innen aufgepasst: noch bis 17. November könnt ihr euch beim Theatertreffen Stückemarkt mit neuen Texten un...
11/11/2019
Theatertreffen - Stückemarkt – Open Call 2020

Theatermacher*innen aufgepasst: noch bis 17. November könnt ihr euch beim Theatertreffen Stückemarkt mit neuen Texten und Performances bewerben!

Der Stückemarkt präsentiert neue Autor*innenstimmen aus der ganzen Welt, die sich in verschiedenen theatralen Formaten – von dramatischen Texten bis hin zu Performances – Gehör verschaffen.

Am Schlosstheater Moers wird abgerechnet! Die Regisseurin Susanne Zaun und ihr Team haben "Die Mutter aller Fragen oder ...
06/11/2019
Zeitlos? Hä?

Am Schlosstheater Moers wird abgerechnet! Die Regisseurin Susanne Zaun und ihr Team haben "Die Mutter aller Fragen oder 25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte" auf die Bühne gebracht und Cornelia Fiedler hat drüber geschrieben. Lesen und dann ab nach Moers!

"Es sind Gespenster einer dienenden, abhängigen Weiblichkeit, die tagtäglich auf den Bühnen spuken, und weiter spuken müssen. Denn, so heißt es seitens der - Stand 2018 - zu 78 Prozent männlich besetzten Intendantenposten in Deutschland, in den Dramen von Shakespeare bis Ibsen würden eben existenzielle Fragen in zeitloser Manier verhandelt. Verhandelt ja, existenziell ja, zeitlos: hä?"

"25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte": Susanne Zaun rechnet am Schlosstheater Moers vor, dass Schauspielerinnen in klassischen Rollen am Ende fast immer tot auf der Bühne liegen.

Aufgepasst liebe Menschen in Leipzig und Berlin! Schaefer//scherpinski feiern bald Premiere mit Fallsucht | Leipziger Ca...
29/10/2019
Fallsucht – Cammerspiele Leipzig

Aufgepasst liebe Menschen in Leipzig und Berlin! Schaefer//scherpinski feiern bald Premiere mit Fallsucht | Leipziger Cammerspiele und das solltet ihr nicht verpassen!

Premiere am 03.11.2019 um 18 Uhr in der naTo Leipzig
weitere Termine:
05./06.11. um 20 Uhr | naTo Leipzig

13./14.11.2019 um 20 Uhr | Werk 2, Halle D Leipzig
22./23.11.2019 um 20 Uhr | Acker Stadt Palast Berlin

09./10.01.2020 um 19:30 Uhr | TheaterArche Wien

"In der autobiographischen Solo-Performance Fallsucht erzählt Lara Scherpinski von einer Krankheit, die von der Aura des Geheimnisvollen umgeben ist: Epilepsie. Heilig, prophetisch, sündig, unbändig, von Dämonen besessen. Der absolute Kontrollverlust im Denken, Fühlen und Erleben ist eine menschliche Urangst, materialisiert in einer Krankheit, die den Frieden bedroht. Es ist dieses Unbeherrschbare, das wir immer wieder zu bewältigen suchen, indem wir es von uns wegstoßen, in gesellschaftliche DIN-Passformen bringen oder sogar als Lebensform disqualifizieren."

Freies Theater und Möglichkeitsraum für innovative Projekte im Bereich Darstellende Kunst, die sich neuen Ausdrucksformen und aktuellen Fragen widmen.

Nieder mit dem Intendantenmodell! Thomas Schmidt im Gespräch mit Anja Reinhardt über die Ergebnisse der Studie „Macht un...
01/10/2019
Macht und Missbrauch am Theater - "Frauen sind definitiv schlechter gestellt"

Nieder mit dem Intendantenmodell! Thomas Schmidt im Gespräch mit Anja Reinhardt über die Ergebnisse der Studie „Macht und Machtmissbrauch am Theater“:

"Der strukturelle Rahmen, der ein Auslöser ist für den ganzen Machtgebrauch und Machtmissbrauch, liegt eigentlich am Intendantenmodell. (...) Die Arbeit am Theater, die ja eine Teamarbeit ist, entspricht nicht mehr der strukturellen Lösung, dass eine Person an der Spitze – zu 75 Prozent sind das übrigens Männer – durchregieren kann. Und zwar fast ohne Regularien und mit sehr weitreichenden Kompetenzen, die dazu führen, dass viele junge Künstlerinnen, Assistentinnen, Darstellerinnen in Situationen gebracht werden, in denen sie auch existenzielle Bedrohung erfahren."

Frauen am Theater haben eine höhere Arbeitsbelastung, sind häufiger existenziell bedroht, erfahren öfter psychischen oder physischen Missbrauch als ihre Kollegen. Der Herausgeber der ersten deutsche Studie zu diesem Thema, Thomas Schmidt, sieht eine Ursache bei den Intendanten.

Aufgepasst! Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München vergibt anlässlich des Weltfrauentag am 8. März 2020 Projektf...
24/09/2019
Projektförderung Weltfrauentag 2020

Aufgepasst! Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München vergibt anlässlich des Weltfrauentag am 8. März 2020 Projektförderungen. Vergeben werden insgesamt 15.000 Euro, berücksichtigt werden 3 bis 6 Projekte. Bewerbungsschluss ist der 3. November - also nichts wie ran!

Zur Ausschreibung geht es hier: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Kulturfoerderung/Ausschreibungen/Projektfoerderung_Weltfrauentag.html

muenchen.de – Das offizielle Stadtportal für München – Willkommen im Rathaus

Frankfurter*innen und Frankfurt-Besucher*innen aufgepasst: vom 30. August an habt ihr eine Woche lang Zeit, euch am Mous...
22/08/2019
Künstlerhaus Mousonturm – Unf**k My Future. How to Live Together in Europe 30.8.–8.9.2019

Frankfurter*innen und Frankfurt-Besucher*innen aufgepasst: vom 30. August an habt ihr eine Woche lang Zeit, euch am Mousonturm bei "Unf**k My Future" spannende Arbeiten fantastischer Künstler*innen anzugucken und jede Menge spannender Gepräch mit u.a. Margarita Tsomou, Anta Helena Recke und Natasha A. Kelly anzuhören!
Also: Tickets sichern und nichts wie hin!

2016 betitelten viele Zeitungen die Jugend als unpolitisch, beziehungsunfähig und konsumgeil. So kann man sich irren! Eine ganze Generation ist wütend, deutschlandweit, europaweit, weltweit – auf das System, die Politik und die Erwachsenen. Die Elterngeneration hat versagt, es braucht neue Mitte...

21/08/2019

Wärmste Empfehlung für Berlin und Umgebung: Stück Fleisch | eine feministische Science-Fiction Saga am 26. und 27.8. in der Brotfabrik Berlin.

"STÜCK FLEISCH nimmt die unmit­tel­ba­re Zukunft durch eine dys­to­pi­sche Lin­se ins Visier: 2133, das Jahr, in dem laut Welt­wirt­schafts­fo­rum die Geschlech­ter­gleich­be­rech­ti­gung erreicht wird.
Die Erde ist zer­stört, demo­kra­ti­sche Sys­te­me abge­schafft und die Über­le­ben­den des Drit­ten Welt­krie­ges ret­te­ten sich auf Raum­schif­fe. Dort hält sich das patri­ar­cha­le Sys­tem des Allein­herr­schers Adam Repli­kan­tin­nen, gezüch­te­te Frau­en*, als Skla­vin­nen. Adams Toch­ter und die Repli­kan­tin Anna ver­bün­den sich, um die abso­lu­ten und bru­ta­len Macht­struk­tu­ren aus­zu­he­beln und mehr zu sein, als ein Stück Fleisch.

Gemein­sam lotet das Ensem­ble Geschlech­ter­struk­tu­ren aus und prä­sen­tiert die Resul­ta­te im Rah­men einer sze­ni­schen Ein­rich­tung: Was bedeu­tet es, als Frau* in patri­ar­cha­len Hier­ar­chi­en zu funk­tio­nie­ren, zu leben und Selbst­be­stim­mung ein­zu­for­dern? STÜCK FLEISCH erzählt eine Geschich­te von struk­tu­rel­ler Unter­drü­ckung, die, wenn­gleich in fer­ner Zukunft ange­sie­delt, den­noch die heu­ti­gen Alarm­glo­cken schril­len lässt."

"Bert Brecht ist der Inbegriff der modernen Muse. Selber kein Genie, sondern eher der fähige Buchhalter gemeinschaftlich...
12/08/2019
Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

"Bert Brecht ist der Inbegriff der modernen Muse. Selber kein Genie, sondern eher der fähige Buchhalter gemeinschaftlicher Kreativprozesse, sorgte er früh dafür, im Windschatten seiner Liebhaberinnen wie der grossen Helene Weigel etwas Unsterblichkeit zu erlangen. #dichterdran"

... würden Literaturkritiker*innen genauso über Autoren schreiben, wie sie über Autorinnen schreiben, klänge das etwa so, sagt Güzin Kar!

Nadia Brügger, Simone Meier und Güzin Kar haben mit #dichterdran einen hashtag gestartet, der den Sexismus in der Literaturkritik ordentlich aufs Korn nimmt und zeigt, dass auch hier noch ein weiter Weg vor uns liegt, bevor dem Werk von Autorinnen der selbe Respekt entgegen gebracht wird, wie dem der Kollegen! #dichterdran #grrrlpower

https://www.watson.ch/leben/spass/320017093-dichterdran-frauen-schreiben-ueber-autoren-mit-ironie-gegen-sexismus

#dichterdran – der amüsante Hashtag gegen Sexismus in der Literaturkritik.

"Weiße männliche Produzenten engagieren mit großer Wahrscheinlichkeit weiße männliche Regisseure, die mit großer Wahrsch...
11/08/2019
Theaterbrief aus New York – Geschlechter(un)gerechtigkeit am Broadway und in der Off-Szene

"Weiße männliche Produzenten engagieren mit großer Wahrscheinlichkeit weiße männliche Regisseure, die mit großer Wahrscheinlichkeit ein weißes männliches Kreativteam auswählen." - Regisseurin Leigh Silverman

Verena Harzer berichtet für nachtkritik.de über Geschlechter(un)gerechtigkeit am Broadway und in der Off-Szene. #FrauenAufDieGroßeBühne #NoMoreNebenrolle

https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17034:theaterbrief-aus-new-york-geschlechter-un-gerechtigkeit-am-broadway-und-in-der-off-szene&catid=448&Itemid=100072

Noch hält die gläserne Decke von Verena Harzer 2. August 2019. Die Originaltonaufnahme knistert und rauscht. Es ist eine Stimme, die an diesem Abend im New Yorker Helen Hayes Theater fast jeder Zuschauer erkennen dürfte, der sich den Überraschungserfolg "What the Constitution Means to Me&

#heforshe
18/07/2019

#heforshe

Autsch. Die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins zeigt auch in diesem Jahr wieder wie weit der Weg noch ist. Noch e...
09/07/2019
Werkstatistik 2017/18 des Deutschen Bühnenvereins ist erschienen

Autsch. Die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins zeigt auch in diesem Jahr wieder wie weit der Weg noch ist. Noch einiges zu tun liebe Spielplanmacher*innen!

"In der Top Ten der meistgespielten Autorinnen tauchen als Frauen nur Sarah Nemitz und Elfriede Jelinek (Platz 8) auf. Noch ärger seht es beim Musiktheater aus. Unter den insgesamt 321 Komponist*innen, die 2017/18 auf deutschsprachigen Bühnen uraufgeführt wurden, sind 298 Männer, 18 Frauen und fünf Kollektive."

Alles beim Alten 9. Juli 2019. Ferdinand von Schirachs "Terror" war auch in der Spielzeit 2017/18 das am häufigsten inszenierte Gegenwartsstück, der meistgespielte Autor ist William Shakespeare, die meistinszenierten Gegenwarts-Autor*innen sind Lutz Hübner und Sarah Nemitz, das lässt

#wortzumsonntag diesmal von Anna Gien über Stefan Puchers Inszenierung von „Lulu“ an der Volksbühne: „An dieser Stelle s...
09/06/2019
"Lulu" an der Volksbühne: Feminismus-Theater der widerlichsten Sorte

#wortzumsonntag diesmal von Anna Gien über Stefan Puchers Inszenierung von „Lulu“ an der Volksbühne:
„An dieser Stelle sollte vielleicht eines klargestellt werden: Feminismus ist kein "Thema". Feminismus ist auch kein "Genre". Und erst recht ist Feminismus keine harmonisch-geschlossene Bewegung, in der sich alle einig sind, und die irgendwas mit #MeToo, Kastrationspanik und rosafarbenen BHs zu tun hat. Er ist nichts, das jetzt gerade irgendwie Hochkonjunktur hat, weil Blutrot das neue Pink ist. Und wenn diese Inszenierung das ist, was nun gemeinhin als "Feminismus" rezipiert wird, zusammen mit dem Haufen seichter Debattenbücher und Bodypainting-Performances im Instagram-Livestream, dann müssen wir das, was wir da machen, irgendwie anders nennen.“

Stefan Puchers #MeToo-Musical "Lulu" an der Berliner Volksbühne ist ein Paradebeispiel für ein um sich greifendes Feminismus-Spektakel, in dem weibliche Positionen entstellt werden. Eine wütenden Antwort von Monopol-Kolumnistin Anna Gien, aus deren Roman in der Inszenierung zitiert wird

Der Künstlerinnenpreis NRW geht dieses Jahr an zwei Dramaturginnen! Also fleißig nominieren und bewerben bis zum 1. Juli...
07/06/2019
Der Künstlerinnenpreis NRW | Frauenkulturbüro NRW

Der Künstlerinnenpreis NRW geht dieses Jahr an zwei Dramaturginnen! Also fleißig nominieren und bewerben bis zum 1. Juli!!

„Mit dem Künstlerinnenpreis 2019 im Bereich Dramaturgie zeichnet das Land Nordrhein-Westfalen zwei Dramaturginnen aus, die mit ihrer Arbeit wichtige künstlerische Impulse setzen. Der Preis lenkt den Blick auch auf die aktuelle Diskussion zur Gleichberechtigung von Frauen in den Darstellenden Künsten, die in den Leitungspositionen der großen Häuser noch immer unterrepräsentiert sind."

Alle weiteren Infos hier:

Das Frauenkulturbüro NRW e.V. macht Leistungen von Künstlerinnen sichtbar.

Theatermacher*innen in und um Wolfenbüttel aufgepasst: die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) veranstaltet eine...
06/06/2019
Vielstimmigkeit?! | bpb

Theatermacher*innen in und um Wolfenbüttel aufgepasst: die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) veranstaltet eine Fachtagung für politische Theatermacher*innen die fragt: Wie lassen sich im Theater Räume eröffnen, in denen unterschiedliche und widersprüchliche Stimmen, Körper, Perspektiven, Narrative aufeinandertreffen und in Verhandlung treten? Und was können kulturelle und politische Bildungsarbeit voneinander lernen, wie können sie zusammenwirken?

Mit dabei sind u.a. Dirk Lauke, Turbo Pascal und Wolfgang Merkel.

https://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/291752/vielstimmigkeit

Raus aus der Blase! Aber wie? Wie können Theaterschaffende mit Menschen im Zuschauerraum umgehen, die nicht an Dialog interessiert sind? Wie lassen sich im Theater Räume eröffnen, in denen gesellschaftliche Widersprüche verhandelt werden? Wie können kulturelle und politische Bildung zusammen ge...

Adresse

Grunewaldstrasse 35
Berlin
12165

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Theater.Frauen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Theater.Frauen senden:

Videos

Kategorie

Kunst & Unterhaltung in der Nähe


Andere Theater in Berlin

Alles Anzeigen

Bemerkungen

Deutsch lernen und Theater spielen. Theaterpädagogik im DaF-Unterricht. Sprachkursteilnehmer*innen für Deutsch als Fremdsprache nehmen an einem 5-wöchigen Theaterprojekt teil, geleitet von Theaterpädagogin und Theatertherapeutin Serena Raucci. Improtheater, klassisches Theaterspiel und theatertherapeutische Übungen, um die Deutsche Sprache aus einer sinnlichen Perspektive zu erwerben. Diese Methode wurde seit 2014 am IIK von Serena Raucci implementiert und ist zum Standbein des Institutes geworden. Heute Abend präsentieren die IIK-Sprachkursteilnehmer*innen die von ihnen erarbeiteten Stücke auf einer deutschen Bühne vor einem Publikum. Das Thema der diesjährigen Aufführung ist: Legende aus der Vergangenheit, Mythen der Gegenwart und Märchen für die Zukunft. Eine Zeitreise in unsere innere Welt. Kommt vorbei und lasst euch mitreißen! Eintritt frei! Wo: Tiyatrom - Adresse: Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin Learn German and get theatrical: drama pedagogy in German as a Foreign Language instruction. German as a Foreign Language course participants take part in a five-week course led by Serena Raucci - drama teacher and theater therapist. Developing German language skills with a sensory perspective through improv-theater, classical theater games, and exercises drawn from theater therapy. This method has been implemented by Serena Raucci at IIK since 2014 and has become a fundamental element of the IIK experience. This evening the course participants will present their self-developed pieces on a German stage in front of an audience. The theme of this year's performance is: legends from the past, myths of the present and fairytales for the future. Travel in time through our inner worlds. Come along and travel with us! Free entry! Where: Tiyatrom - Adresse: Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin
Solifoto geht auch in den Ferien 🌳🌳🌳 WLAN suchen, Postkarte ausdrucken oder fotoshoppen und das Junge Staatstheater Braunschweig unterstützen! #ichbinjung #rettedeintheater Hier alle Infos zur Aktion & Postkarte runterladen: https://staatstheater-braunschweig.de/produktion/ich-bin-jung-676/
THEATERPÄDAGOG*IN GESUCHT! Für unser junges, dynamisches und erfolgreiches Team im Junges Staatstheater Karlsruhe suchen wir eine engagierte, kreative Kraft mit viel Lust auf viel Begegnung mit jungem Publikum.
SUCHE (dt./engl.) PRODUKTIONSLEITUNG ab SOFORT für internationale Projekte 2019/2020
STAATSOPERETTE DRESDEN sucht THEATERPÄDAGOG*IN! Eine neue, junge Intendantin, der Kinder- und Jugendarbeit, Vermittlung und Pädagogik wirklich am Herzen liegen! Wer Lust hat sich voll Freude einzubringen, das kann ich nur empfehlen!
Die vereinigten Theaterschaffenden Niedersachsens ziehen vor den Niedersächsischen Landtag! Auf nach Hannover! Unterstützt die Kolleg*innen vor Ort! Oder schickt eine Grußbotschaft und ein Aktionsfoto an: [email protected]
#rettedeintheater #keinekulturwüsteinniedersachsen Petition: www.openpetition.de/rettedeintheater SAVE THE DATE!!! 24.10. 12 Uhr Landtag Hannover.
Jetzt online unterschreiben! Für die niedersächsischen Theater!
#kannstesonichtmachenfrank JA, auch wir haben die provokative Meinung, die der ehemalige Volksbühnenintendant und Regisseur Frank Castorf in einem Interview mit Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung am vergangenen Wochenende veräußert hat, gelesen. JA, auch wir haben uns darüber geärgert, es miteinander besprochen, noch einmal nachgelesen und waren am Ende doch nicht verwundert darüber, dass Theatersaurier Castorf noch immer die Kultursparten der großen Zeitungen füllt. JA, es ist nicht verwunderlich, dass Castorf seine biologistische und sexistische Weltanschauung noch einmal ganz laut herauströten muss, denn lange wird man ihm wohl nicht mehr zuhören. Doch hat er es wieder mal geschafft, die kritische Masse an Theatermacher*innen in Empörung und Aufruhr zu versetzen. Frank, wir haben dich gehört. Wir werden schon nicht vergessen, dass du der alleinige Theaterherrscher auf diesem Planeten bist und wir werden auch nicht vergessen, dass die Volksbühne in Berlin das einzige Haus ist, das qua deiner Regentschaft „gutes“ Theater gemacht hat. Was das genau ist, kannst natürlich nur du einschätzen, denn du hast schon alle Inszenierungen der Welt gesehen. Du kennst dich vor allem mit den Theatermacherinnen* aus. Deshalb kannst du sie auch runterspielen. Scheinbar gibt es bloß eine nennenswerte Theaterfrau*, und das ist Pina Bausch, unvergessen. Diese Ära ist allerdings längst vorbei, also warum sich dann noch weiter mit „Frauentheater“ befassen? Fußball ist ja auch ganz toll. Aber nur Männerfußball. Ist ja auch um so vieles ästhetischer. Wir sind so froh, dass du uns erklärst, was Ästhetik eigentlich bedeutet. Einer muss es ja wissen. Eine kleine Erklärung brauchen wir auch dann, wenn Regisseur Sebastian Hartmann mal wieder brutales, frauenkörperobjektivierendes Theater macht. Äh, ja, das ist Kunst, da brauchst du dich jetzt mal gar nicht drüber aufregen. Vor allem nicht mit einem Diplom in Theaterwissenschaft, denn diese Leute haben sowieso gar keine Ahnung. Lieber schreien als blöd diskursiv labern, nicht wahr? Frank, Frank, Frank (und Sebastian und und und) – was wirklich zählt, sind nicht die sensationell uninteressanten Interviews und die zu erwartende Empörung darüber. Nein, was hier wirklich zählt, sind WIR. Diejenigen, die mit Abschätzigkeit und Ignoranz beleidigt und entmutigt werden sollen. WIR sollen das Theatermachen einfach denjenigen überlassen, die es „einfach können“ und uns am liebsten auch nicht dazu äußern. Kritiker*innen nerven. Feminist*innen nerven. Frauen* nerven. Theaterwissenschaftler*innen nerven. Laien* nerven. Assistent*innen nerven. Hospitant*innen nerven. Techniker*innen nerven. Hausbesetzer*innen nerven. Denjenigen, die das geniale künstlerische Werk kritisieren, wird Unverständnis attestiert. Diese Ahnungslosen, insbesondere die Frauen*, haben wohl einfach keinen inhaltlich-ästhetischen Zugang zu der großen Theaterkunst. Diese wird aber von einem patriarchal operierenden Machtapparat getragen, der den Marginalisierten keinen physischen Zugang gewährt, zumindest nicht in angemessener Zahl und in verantwortungsvollen Positionen. Dass ein anderes Theater machbar ist, zeigen die freien Künstler*innenhäuser, die primär von Frauen* und Kollektiven geleitet werden. WIR haben keine große Lust mehr, das allzu Offensichtliche immer wieder zu benennen und eine Aufklärungsarbeit zu leisten, die man(n) schon längst selbst hätte erbringen können. WIR haben auch keinen Bock mehr, immer wieder auf diejenigen zuzugehen, die sich „einfach nicht interessieren“, die sich nicht adressieren lassen wollen, die nicht hören wollen, warum es inakzeptabel ist, dass ein kulturpolitischer Akteur mit männerbündischen Netzwerken und Ressourcen Theaterfrauen* kategorisch homogenisiert und ihnen eine kollektive Ästhetik sowie Inkompetenz unterstellt. Es sind jedoch nicht die altbackenen und langweilig gewordenen Provokationen von Frank und Co., die für junge und anders arbeitende Theaterschaffende ein reales Problem darstellen. Sie verschriftlichen vielmehr einen Verhalten, das im Theater leider auch heute noch auf der Tagesordnung steht. Dazu tragen diejenigen bei, die diesen sexistischen Quatsch auch noch in die Praxis weitertragen. Theaterschaffende, die es gewohnt sind, dass Rumschreien ein Ausdruck der Passion des Universalgenies ist, reproduzieren dieses Verhalten. Sie hinterfragen die vorgefundene Struktur nicht und reagieren unempfänglich für Kritik. Sie verteidigen dabei eine Theatermachart à la Castorf als „kauzig, ulkig und skurril“. Sie glauben, dass die Regie die Deutungshoheit für sich beanspruchen kann und fühlen sich in den bestehenden Hierarchien wohl. Sie sorgen oftmals für ein unerträgliches Arbeitsklima im Probenprozess und profitieren dabei von den prekären Arbeitsbedingungen im Kunstbetrieb, wegen derer viele Kolleg*innen auch angesichts grober Grenzüberschreitungen schweigen, damit auch die nächste Miete gezahlt werden kann. Mit einem Provokateur in den Dialog zu treten ist schwierig, fast unmöglich und kräftezehrend. Diejenigen aber, die das Theater der Zukunft mitgestalten werden, können daran etwas ändern. Theater weiterzudenken bedeutet, an den herrschenden Strukturen zu rütteln und was zu verändern, auch wenn das heißt, den eigenen Stuhl wackeln zu sehen. Denn das Schlüsselwort des künftigen Theaters heißt Solidarität. WIR HABEN LUST auf unsere eigene, produktive Wut! … auf Solidarität und Intervention! … auf polyphone Ästhetiken und Geschichten! ... auf einen Kulturbetrieb auf Augenhöhe, geprägt von Heterogenität und gegenseitigem Interesse! … über Privilegien zu sprechen, zu streiten, Ressourcen zu teilen, auf Ermächtigung und Kompliz*innenschaft! … auf kulturpolitische Akteurinnen*, die in Nischen, Hinterzimmern, auf den kleinen (und manchmal auch großen) Bühnen agieren – trotz rassistischer, sexistischer, klassistischer, ableistischer und anderer Barrieren, Ausschlüssen, gläserner Decken! … auf Glamour und Trash, auf Reduktion und klare Formen, auf Essays, Collagen und Geschichten! ... auf queeren, intersektional-feministischen, antisexistischen und antirassistischen Hochleistungssport und fairplay! WIR wollen frei von Unterdrückung miteinander leben und arbeiten! WIR fordern gleichberechtigte Zugänge und basisdemokratische Arbeitsfelder! WIR lehnen uns gegen die Vereinzelung auf! WIR nehmen die Zustände nicht als selbstverständlich hin, sondern fordern alle Theatermacher*innen auf, sich mit bestehenden Verhältnissen und Privilegien auseinanderzusetzen – in ihren Arbeitskontexten und nicht nur auf der Bühne! WIR sind zigtausende Fußballteams! WIR stehen nicht am Spielfeldrand! WIR LASSEN UNS NICHT ZUM SCHWEIGEN BRINGEN! Mit solidarischen Grüßen Eure Initiative für Solidarität am Theater