Theater.Frauen

Theater.Frauen Vernetzungsplattform für Frauen* in Theaterberufen „Mehr Frauen ins Theater" – das titelte die Zeitschrift Theater heute im März 2011. Was ist seitdem passiert?
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Warum gibt es nach wie vor so wenige Intendantinnen? Wie bekommt man als junge Regisseurin* den Fuß in die Bühnentür? Welche Chancen bietet die Arbeit in der Freien Szene? Wie können sich Frauen* in Theaterberufen besser vernetzen? Diese Fragen stellten im Januar 2015 Frauen aus der Theaterpraxis, der Wissenschaft und der Kulturpolitik in Workshops, Vorträgen und Diskussionen zur Debatte. Nach diesem Symposium, bei dem viele Aspekte des Gender Bias im Theater zur Sprache kamen und diskutiert wurden, haben wir uns entschieden, Theater.Frauen* gemeinsam mit euch zu einer Plattform machen, über die sich Theater.Frauen* vernetzen, austauschen und Ideen teilen können. Wir wollen, dass Frauen* im Theater sowohl auf beruflicher Ebene gleichgestellt werden, als auch inhaltlich genauso vielseitig repräsentiert werden wie die männlichen Kollegen. Theater.Frauen* ist eine Community, in der tolle Stücke und Produktionen von/mit/über interessante Frauen vorgestellt werden, in der man sich Rat einholen kann, Probleme diskutiert, Mentor*innenschaften geknüpft, Jobangebote geteilt werden können und und und... Wir freuen uns auf eure Anregungen und euren Input! Initiatorinnen von Theater.Frauen sind Maria Sophie Nübling (Dramaturgin) und Christina Gassen (Regisseurin und Theaterwissenschaftlerin), die diese Seite gemeinsam mit Therese Nübling, Antje Prust und Theresa Schlesinger ehrenamtlich betreuen.

Wie gewohnt öffnen

#jobsjobsjobs Das Staatstheater Nürnberg sucht für die Dramaturgie. Go for it!!https://www.staatstheater-nuernberg.de/co...
15/07/2020
Geschäftsführende/r Dramaturg/in (m/w/d)

#jobsjobsjobs
Das Staatstheater Nürnberg sucht für die Dramaturgie.
Go for it!!

https://www.staatstheater-nuernberg.de/content/jobs/geschaeftsfuehrende-r-dramaturg-in-m-w-d

Wir sind eines der großen Mehr-Sparten-Theater in Deutschland mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 650 Veranstaltungen pro Spielzeit in den Bereichen Oper, Ballett, Schauspiel und Konzert in Nürnberg sowie mit nationalen und internationalen Gastspielen. Für die Sparte Schauspi...

Liebe Theatermacher*innen,die erste Runde unseres “Mini-Mentoring” geht zu ende und wir hoffen sehr, dass ihr einen prod...
10/06/2020

Liebe Theatermacher*innen,

die erste Runde unseres “Mini-Mentoring” geht zu ende und wir hoffen sehr, dass ihr einen produktiven und anregenden Austausch hattet! Wir haben von allen Seiten unglaublich viel positives Feedback bekommen und da es nach wie vor einen großen Bedarf gibt, sich auszutauschen und zu vernetzen, möchten wir das Format verstetigen und im Herbst/Winter diesen Jahres die zweite “Theater.Frauen Mini-Mentoring” Runde starten!

Schon eine Woche nachdem wir das Mentoring Angebot ausgeschrieben hatten, haben sich knapp 120 Bewerberinnen* bei uns gemeldet und wir konnten bis dato bereits knappe 80 Tandems bilden.
Dabei hattet ihr sehr unterschiedliche Anliegen und Themen, das reichte von dem Wunsch zu lernen, besser zu verhandeln, über die Frage, welchen Weg man am besten gehen sollte, wenn man Intendantin werden möchte, bis hin zur Suche nach ganz konkreter praktischer Unterstützung bei der Aufarbeitung von Machtmissbrauchsfällen. Aber auch Austausch hinsichtlich ästhetischer und inhaltlicher Fragestellungen wurde gesucht, und immer wieder der Wunsch, sich langfristig zu vernetzen, zu lernen, sich als Frau* nicht ständig unter den Scheffel stellen zu lassen, sich über Arbeitsweisen, selbstbewusstes Auftreten, antidiskriminierende Praxis und vieles mehr auszutauschen.

Es ist unglaublich bestärkend zu merken, was passieren kann, wenn wir zusammen kommen - und sei es nur virtuell. Dass noch einiges zu tun ist, bis die Theaterwelt so divers ist, wie sie gerne behauptet, ist uns dabei allen bewusst. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit dem Mini-Mentoring-Programm wenigstens kleine Brücken schlagen konnten!

#SmashThePatriarchy #StrongerTogether #EmpoweredWomenEmpowerWomen #NoMoreNebenrolle #FrauenAufDieGroßeBühne #MännerGagenFürAlle #GrrlPower #EqualRights #WomenSupportingWomen #GenderEqualityNow

Achtung Achtung! Die Schwankhalle und das Theater Bremen veranstalten im kommenden Mai wieder das OUTNOW! Festival. Bewe...
05/06/2020
OUTNOW! Festival

Achtung Achtung! Die Schwankhalle und das Theater Bremen veranstalten im kommenden Mai wieder das OUTNOW! Festival. Bewerben können sich junge Künstler*innen mit ihren Arbeiten ab jetzt bis zum 30. August. GO GO GO 💥

OPEN CALL: OUTNOW! 2021
+++ English version below +++

Die Schwankhalle und das Theater Bremen veranstalten vom 21. bis 24. Mai 2021 erneut das Performing Arts Festival OUTNOW!
Das Festival präsentiert Künstler*innen, Gruppen und Kollektive aus ganz Europa, die sich am Beginn ihrer professionellen Laufbahn befinden. Einzelkünstler*innen, Regisseur*innen, Gruppen und Kollektive, die noch nicht wesentlich länger als drei Jahre eigene Arbeiten produzieren, sind eingeladen, ihre aktuellen Produktionen für das OUTNOW! Festival 2021 ab sofort bis zum 30. August 2020 einzureichen.
Beiträge aus anderen Disziplinen wie Medienkunst, Bildende Kunst und Musik, die einen performativen oder theatralen Bezug aufweisen, sind dabei ebenso willkommen wie Performances im öffentlichen Raum und ortsspezifische Projekte. OUTNOW! ist offen für tourfähige Produktionen, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Alle wichtigen Informationen findet ihr unter:
--> www.outnowbremen.de

*Wir sind zuversichtlich, dass das OUTNOW! Festival 2021 wie geplant stattfinden wird. Wir beobachten die Entwicklungen der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen genau, um unsere Planungen an eventuell erforderliche Schutzmaßnahmen anpassen zu können und frühzeitig sinnvolle Lösungen für alle Beteiligten zu finden.*

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen! www.outnowbremen.de

*We are confident that the OUTNOW! Festival 2021 will take place as planned. We are closely monitoring the developments of the Corona Pandemic and its immediate effects in order to be able to adapt our plans to any protective measures that might be necessary and to find reasonable solutions for all parties involved at an early stage.*

We are looking forward to your applications!

Auch Theater in UK haben noch einen langen Weg zur wirklichen Gleichstellung der Geschlechter vor sich - das zeigt diese...
04/06/2020
Sexism and gender divide ingrained in UK theatre, study claims

Auch Theater in UK haben noch einen langen Weg zur wirklichen Gleichstellung der Geschlechter vor sich - das zeigt dieser Artikel des Guardian anhand von Zahlen und Fakten deutlich! #NoMoreNebenrolle #FrauenAufDieGroßeBühne #MännergagenFürAlle

https://www.theguardian.com/stage/2020/jan/27/sexism-gender-divide-ingrained-uk-theatre-study-claims

Researchers say gender gap has grown in some areas and accuse Arts Council of ignoring it

https://www.seeup.de/kalender/2020/5/4/roots-roads-and-rainbowsLiebe Leute, Empfehlung des Tages:Diana Sirianni & Jolika...
02/05/2020
Roots, Roads and Rainbows - Teil 1 — See Up

https://www.seeup.de/kalender/2020/5/4/roots-roads-and-rainbows

Liebe Leute, Empfehlung des Tages:
Diana Sirianni & Jolika Sudermann - van den Berg bieten euch einen kostenlosen Workshop an.
Es gibt noch freie Plätze - greift zu!

"Wir wollen Kunstschaffenden die Möglichkeit geben, sich mit ihrer inneren Motivation zu verbinden und ihre künstlerische Vision für sich zu schärfen. Unser wichtigstes Werkzeug dabei ist der eigene Körper als Ort tiefer Gefühle und Speicher wertvollen Wissens. Enger Kontakt mit anderen Teilnehmenden und Input aus unserer politischen, performativen und somatischen Praxis schaffen einen Rahmen, der den individuellen Prozess in einen kollektiven Kontext stellt."

Videokonferenz. 2 Tage, jeweils 2x 1,5 Stunden, 1 Std Mittagspause. Montag den 4.5. und Freitag den 8.5. von 10-11:30 Uhr und 12:30-14 Uhr In besonderen Zeiten wie dieser drängt sich uns die Sinnfrage auf: Warum Kunst machen? Und wie? Was brauche ich selbst und was braucht die Welt? mit: Diana

+++ JOBS +++Ihr habt die Möglichkeit, in dem tollen Team von Intendantin Julia Wissert und Sabine Reich am Theater Dortm...
24/04/2020

+++ JOBS +++

Ihr habt die Möglichkeit, in dem tollen Team von Intendantin Julia Wissert und Sabine Reich am Theater Dortmund die Theaterwelt zu verändern, denn das Schauspiel Dortmund
sucht zum 01.08.2020 eine*n Stadt-Dramaturg*in und eine*n Regieassistent*in!

Alle Details findet ihr hier:

Stadt-Dramaturg*in

Die zentrale Aufgabe der/des Stadt-Dramaturg*in ist die Entwicklung und Betreuung von Produktionen und Projekten im Rahmen des Programms „Theater in Transition“ (gefördert durch den Fonds Neue Wege). Die /der Stadt-Dramaturg*in arbeitet als Teil der Dramaturgie an der Schnittstelle von Dramaturgie und Vermittlung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und entwickelt neue Aktionsformen und Verbindungen dieser Bereiche. Wir freuen uns auf eine Person, die Lust hat, mit uns dieses Aufgabenfeld neu aufzustellen und zu erproben und die dabei eigene Akzente und Schwerpunkte setzt.

Der / die Stadt-Dramaturg*in
- gestaltet und konzipiert nachhaltig die Kommunikation mit den Menschen, mit den Communities, Initiativen, Akteur*innen und Verbänden der Stadtgesellschaft.
- kooperiert mit der Theatervermittlerin und der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
- entwickelt Community-basierte Formen der Öffentlichkeitsarbeit und Mitbestimmung
- organisiert den (internationalen) Austausch mit anderen Institutionen, die ähnliche Prozesse wie das Schauspiel Dortmund einleiten
- dokumentiert und archiviert die Projekte und Produktionen im Rahmen des Fonds „Neue Wege“.


Der/Die Bewerber/in sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich Geistes-, Kunst- oder Kulturwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation (bei nachgewiesener ausreichender Berufserfahrung ist der Hochschulabschluss nicht zwingend erforderlich)
- Kommunikations- und Organisationstalent
- Teamfähigkeit und Leitungskompetenz
- Kenntnisse der zeitgenössischen Kunst-und Kulturszene, gerne mit lokal / regionalen Erfahrungen
- mehrjährige Erfahrung in einem Kulturbetrieb
- eigenständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
- Bereitschaft für flexible Arbeitszeiten sowie Arbeiten an Sonn- und Feiertagen.

Die Bewerber/innen, die die Voraussetzungen erfüllen und sich für die Stelle interessieren, werden gebeten, bis zum 07.Mai 2020 die Bewerbungsunterlagen digital an [email protected] zu senden (bitte die Unterlagen in einer PDF-Datei zusammenfassen: max. 8 MB)

Für weitere Auskünfte steht Sabine Reich unter Mailadresse [email protected] gern zur Verfügung.

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Regieassistent*in

Wir erwarten:
- Selbstständige Organisation der Proben
- Vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit mit allen Abteilungen im Haus
- Theaterbegeisterung, Auseinandersetzung und Identifikation mit dem künstlerischen Programm
- ausgeprägte Teamfähigkeit
- Stressresistenz, Organisationstalent
- schnelle Auffassungsgabe und Kommunikationsstärke
- Sensibilität für künstlerische Prozesse
- flexible Arbeitszeiten, auch Wochenendarbeit

Die Bewerber/innen, die die Voraussetzungen erfüllen und sich für die Stelle interessieren, werden gebeten, bis zum 07. Mai 2020 die Bewerbungsunterlagen digital an [email protected] zu senden (bitte die Unterlagen in einer PDF-Datei zusammenfassen: max. 8 MB)

Für weitere Auskünfte steht Carola Bühn unter der Mailadresse [email protected] zur Verfügung.

Das Theater Dortmund // SchauSpielDortMund berücksichtigt die Gleichstellung von Frauen, Männern und Diversen nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes. Die Bewerbung von Frauen sowie Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Anerkannt Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir haben einige Hinweise von Euch bekommen (Danke!) und auch unter uns reflektieren und diskutieren wir die offenbare T...
16/04/2020

Wir haben einige Hinweise von Euch bekommen (Danke!) und auch unter uns reflektieren und diskutieren wir die offenbare Tatsache, dass die Liste der Mentor*innen nicht sehr divers ist. Die Gründe dafür sind sowohl unser eigener eingeschränkter Blick und Kontakte, als auch die strukturelle Diskriminierung im Theaterbetrieb u.a. von PoCs, LGBTQIA* oder Menschen mit Behinderung(en). Das wollen wir adressieren und ändern: Repräsentation matters und auch wenn wir bei der “erfahrenen” Generation von Theatermacher*innen zu wenig Diversität sehen, soll dieses Mentoring auch eine Ermutigung an diejenigen sein, die genau so Recht auf Teilhabe an der Kulturlandschaft haben, wie eine Erinnerung an uns, Verantwortung für die Änderung dieser Strukturen zu übernehmen.

15/04/2020

++++ Wir freuen uns riesig über soviel Zuspruch und eure Bewerbungen mit all den wichtigen und spannenden Themen, zu denen ihr euch gerne austauschen möchtet. Da unser Postfach nun aber kurz vor der Explosion steht, bitten wir euch, bis auf weiteres auf Bewerbungen in den Bereichen Regie, Dramaturgie und Schauspiel zu verzichten! +++

Wir sind überwältigt von Eurer Resonanz in so kurzer Zeit und wirklich glücklich, wie viele sich austauschen wollen! Bes...
13/04/2020

Wir sind überwältigt von Eurer Resonanz in so kurzer Zeit und wirklich glücklich, wie viele sich austauschen wollen! Besonders bedanken möchten wir uns zudem bei den vielen tollen Theaterschaffenden, die uns in den letzten Tagen kontaktiert und sich als Mentorinnen angeboten haben. Das zeigt, dass wir eine große Gemeinschaft sind, die sich unterstützen und solidarische Netzwerke aufbauen möchte.
Wir vermitteln nun die ersten Tandems und arbeiten an der Aufteilung. Daher bitten wir bei Neubewerbungen um etwas Geduld! Unser Ziel ist es, möglichst viele Mentees zu vermitteln, aber seid bitte nicht allzu traurig, wenn es in der ersten Runde nicht klappt. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Maria Nübling, Therese Nübling, Antje Prust und Theresa Schlesinger für Theater.Frauen

For all the English speakers   - a couple of days ago we launched a “Mini-Mentoring-Program”. Application is still possi...
11/04/2020

For all the English speakers - a couple of days ago we launched a “Mini-Mentoring-Program”. Application is still possible! Special shout out to all the dancers, choreographers and performance artists.

Dear theatre people,

as we don´t want to turn stay-at-home into isolation, we have created a "Mini-Mentoring- Program" for you, which connects women* who are rather at the beginning of their career with professionally experienced women* from various theatre fields.
We have been able to connect with many great artists who offer you voluntary mentoring of 2 X 1 hour each, covering the areas of direction, dramaturgy, dance and choreography, publishing, acting, performance, authorship, stage and costume design, theatre education, artistic direction, production management and PR work.

If you are interested, please send us an e-mail at [email protected] with the field that interests you as subject line and write one sentence about what you would like to talk about or what your "challenges" are right now.
We will then forward your messages to the appropriate mentors and arrange a contact.
The list of mentors can be found in the comments column - we update it regularly and try to keep supply and demand in balance as much as possible!

We hope the mini-mentorship will enable us to build solidary connections among theatre professionals and make the theatre business more gender-equitable in the long run. In this sense: Let’s create new networks!

Looking forward to hearing from you!

++++ AUFNAHMESTOPP!!! UNSER POSTFACH GLÜHT!!! Wir konnten bereits knapp 60 Tandems vermitteln, was uns sehr glücklich ma...
08/04/2020

++++ AUFNAHMESTOPP!!! UNSER POSTFACH GLÜHT!!! Wir konnten bereits knapp 60 Tandems vermitteln, was uns sehr glücklich macht, aber leider können wir keine weiteren Bewerbungen annehmen. Solltet ihr noch nichts gehört haben: checkt bitte Eure Spamfolder! Da wir auch noch in der Verteilung sind und auf ein paar Rückmeldungen warten, kann da auch noch etwas kommen ;-) Sollte es diesmal nicht geklappt haben: eure Bewerbungen werden von uns auf einer Warteliste gespeichert, es kann also sein, dass ihr bei zukünftigen Aktionen vermittelt werdet+++

Du möchtest dich über Arbeitsweisen und künstlerische Strategien austauschen? Du brauchst Austausch und Netzwerke, um aus den immer noch patriarchal und hierarchisch geprägten Strukturen auszubrechen? Dich plagen Zweifel und Zukunftsängste – wie gehen erfahrene Künstler*innen mit Unsicherheit, Druck und (Miss)erfolgen um?

Ihr lieben Theaterschaffenden,

um aus stay-at-home keine Isolation zu machen, haben wir für euch ein “Mini-Mentorinnen-Projekt” ins Leben gerufen, das Frauen* die eher am Anfang ihrer Karriere stehen mit berufserfahrenen Frauen* aus den verschiedensten Theaterbereichen in Verbindung setzt.
Wir haben viele tolle Künstler*innen gewinnen können, die euch jeweils ein ehrenamtliches Mentoring á 2 X 1 Stunde anbieten, u.a. aus den Bereichen Regie, Dramaturgie, Verlagswesen, Tanz, Schauspiel, Autor*innenschaft, Bühne und Kostüm, Intendanz, Produktionsleitung und Pressearbeit.

Bei Interesse schreibt uns gerne eine E-Mail an [email protected] mit dem Bereich im Betreff, der für euch interessant ist und einem Satz dazu, worüber ihr euch gerne unterhalten würdet oder was eure “Baustellen” sind.
Wir leiten eure Nachrichten dann an die entsprechenden Mentor*innen weiter und vermitteln einen Kontakt.
Die Liste der Mentor*innen findet ihr in der Kommentarspalte - wir aktualisieren sie laufend und bemühen uns Angebot und Nachfrage so weit es möglich ist im Gleichgewicht zu halten!

Wir hoffen, dass wir mit der Mini-Mentor*innenschaft solidarische Verbindungen unter Theaterschaffenden aufbauen können und gemeinsam den Theaterbetrieb langfristig geschlechtergerechter gestalten können. In diesem Sinne: Lasst uns neue Netzwerke bilden!

Wir freuen uns von euch zu hören!

Wir sind (über) 3.000 !! Wir lassen die virtuellen Korken knallen und freuen uns riesig über so viel Zuwachs in den letz...
07/04/2020

Wir sind (über) 3.000 !! Wir lassen die virtuellen Korken knallen und freuen uns riesig über so viel Zuwachs in den letzten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren! #smashthepatriarchy

Und als wäre das nicht aufregend genug, können wir euch morgen endlich ein neues Projekt vorstellen! Also Stay tuned!!

#TheaterFrauen #UnlearningTheaterPatriarchat #grrrrlpower

Am Theater Bremen wird weiter gelesen, um den Protest nicht abreißen zu lassen. "Die Krise ist antifeministisch", also a...
04/04/2020
Theater Bremen

Am Theater Bremen wird weiter gelesen, um den Protest nicht abreißen zu lassen. "Die Krise ist antifeministisch", also austauschen, weiter denken, gemeinsam allein sein. #Menexplainthingstome #smashthepatriarchy

„Men Explain Things to Me“. Dramaturgin Theresa Schlesinger liest Rebecca Solnit und nennt die Dinge beim Namen. Gemeinsam alleine lesen, damit der Protest nicht verstummt. Ab jetzt jeden Freitag: myveryownfeministbookclub

Adresse

Grunewaldstrasse 35
Berlin
12165

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Bemerkungen

Deutsch lernen und Theater spielen. Theaterpädagogik im DaF-Unterricht. Sprachkursteilnehmer*innen für Deutsch als Fremdsprache nehmen an einem 5-wöchigen Theaterprojekt teil, geleitet von Theaterpädagogin und Theatertherapeutin Serena Raucci. Improtheater, klassisches Theaterspiel und theatertherapeutische Übungen, um die Deutsche Sprache aus einer sinnlichen Perspektive zu erwerben. Diese Methode wurde seit 2014 am IIK von Serena Raucci implementiert und ist zum Standbein des Institutes geworden. Heute Abend präsentieren die IIK-Sprachkursteilnehmer*innen die von ihnen erarbeiteten Stücke auf einer deutschen Bühne vor einem Publikum. Das Thema der diesjährigen Aufführung ist: Legende aus der Vergangenheit, Mythen der Gegenwart und Märchen für die Zukunft. Eine Zeitreise in unsere innere Welt. Kommt vorbei und lasst euch mitreißen! Eintritt frei! Wo: Tiyatrom - Adresse: Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin Learn German and get theatrical: drama pedagogy in German as a Foreign Language instruction. German as a Foreign Language course participants take part in a five-week course led by Serena Raucci - drama teacher and theater therapist. Developing German language skills with a sensory perspective through improv-theater, classical theater games, and exercises drawn from theater therapy. This method has been implemented by Serena Raucci at IIK since 2014 and has become a fundamental element of the IIK experience. This evening the course participants will present their self-developed pieces on a German stage in front of an audience. The theme of this year's performance is: legends from the past, myths of the present and fairytales for the future. Travel in time through our inner worlds. Come along and travel with us! Free entry! Where: Tiyatrom - Adresse: Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin
Solifoto geht auch in den Ferien 🌳🌳🌳 WLAN suchen, Postkarte ausdrucken oder fotoshoppen und das Junge Staatstheater Braunschweig unterstützen! #ichbinjung #rettedeintheater Hier alle Infos zur Aktion & Postkarte runterladen: https://staatstheater-braunschweig.de/produktion/ich-bin-jung-676/
THEATERPÄDAGOG*IN GESUCHT! Für unser junges, dynamisches und erfolgreiches Team im Junges Staatstheater Karlsruhe suchen wir eine engagierte, kreative Kraft mit viel Lust auf viel Begegnung mit jungem Publikum.
SUCHE (dt./engl.) PRODUKTIONSLEITUNG ab SOFORT für internationale Projekte 2019/2020
STAATSOPERETTE DRESDEN sucht THEATERPÄDAGOG*IN! Eine neue, junge Intendantin, der Kinder- und Jugendarbeit, Vermittlung und Pädagogik wirklich am Herzen liegen! Wer Lust hat sich voll Freude einzubringen, das kann ich nur empfehlen!
Die vereinigten Theaterschaffenden Niedersachsens ziehen vor den Niedersächsischen Landtag! Auf nach Hannover! Unterstützt die Kolleg*innen vor Ort! Oder schickt eine Grußbotschaft und ein Aktionsfoto an: [email protected]
#rettedeintheater #keinekulturwüsteinniedersachsen Petition: www.openpetition.de/rettedeintheater SAVE THE DATE!!! 24.10. 12 Uhr Landtag Hannover.
Jetzt online unterschreiben! Für die niedersächsischen Theater!
#kannstesonichtmachenfrank JA, auch wir haben die provokative Meinung, die der ehemalige Volksbühnenintendant und Regisseur Frank Castorf in einem Interview mit Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung am vergangenen Wochenende veräußert hat, gelesen. JA, auch wir haben uns darüber geärgert, es miteinander besprochen, noch einmal nachgelesen und waren am Ende doch nicht verwundert darüber, dass Theatersaurier Castorf noch immer die Kultursparten der großen Zeitungen füllt. JA, es ist nicht verwunderlich, dass Castorf seine biologistische und sexistische Weltanschauung noch einmal ganz laut herauströten muss, denn lange wird man ihm wohl nicht mehr zuhören. Doch hat er es wieder mal geschafft, die kritische Masse an Theatermacher*innen in Empörung und Aufruhr zu versetzen. Frank, wir haben dich gehört. Wir werden schon nicht vergessen, dass du der alleinige Theaterherrscher auf diesem Planeten bist und wir werden auch nicht vergessen, dass die Volksbühne in Berlin das einzige Haus ist, das qua deiner Regentschaft „gutes“ Theater gemacht hat. Was das genau ist, kannst natürlich nur du einschätzen, denn du hast schon alle Inszenierungen der Welt gesehen. Du kennst dich vor allem mit den Theatermacherinnen* aus. Deshalb kannst du sie auch runterspielen. Scheinbar gibt es bloß eine nennenswerte Theaterfrau*, und das ist Pina Bausch, unvergessen. Diese Ära ist allerdings längst vorbei, also warum sich dann noch weiter mit „Frauentheater“ befassen? Fußball ist ja auch ganz toll. Aber nur Männerfußball. Ist ja auch um so vieles ästhetischer. Wir sind so froh, dass du uns erklärst, was Ästhetik eigentlich bedeutet. Einer muss es ja wissen. Eine kleine Erklärung brauchen wir auch dann, wenn Regisseur Sebastian Hartmann mal wieder brutales, frauenkörperobjektivierendes Theater macht. Äh, ja, das ist Kunst, da brauchst du dich jetzt mal gar nicht drüber aufregen. Vor allem nicht mit einem Diplom in Theaterwissenschaft, denn diese Leute haben sowieso gar keine Ahnung. Lieber schreien als blöd diskursiv labern, nicht wahr? Frank, Frank, Frank (und Sebastian und und und) – was wirklich zählt, sind nicht die sensationell uninteressanten Interviews und die zu erwartende Empörung darüber. Nein, was hier wirklich zählt, sind WIR. Diejenigen, die mit Abschätzigkeit und Ignoranz beleidigt und entmutigt werden sollen. WIR sollen das Theatermachen einfach denjenigen überlassen, die es „einfach können“ und uns am liebsten auch nicht dazu äußern. Kritiker*innen nerven. Feminist*innen nerven. Frauen* nerven. Theaterwissenschaftler*innen nerven. Laien* nerven. Assistent*innen nerven. Hospitant*innen nerven. Techniker*innen nerven. Hausbesetzer*innen nerven. Denjenigen, die das geniale künstlerische Werk kritisieren, wird Unverständnis attestiert. Diese Ahnungslosen, insbesondere die Frauen*, haben wohl einfach keinen inhaltlich-ästhetischen Zugang zu der großen Theaterkunst. Diese wird aber von einem patriarchal operierenden Machtapparat getragen, der den Marginalisierten keinen physischen Zugang gewährt, zumindest nicht in angemessener Zahl und in verantwortungsvollen Positionen. Dass ein anderes Theater machbar ist, zeigen die freien Künstler*innenhäuser, die primär von Frauen* und Kollektiven geleitet werden. WIR haben keine große Lust mehr, das allzu Offensichtliche immer wieder zu benennen und eine Aufklärungsarbeit zu leisten, die man(n) schon längst selbst hätte erbringen können. WIR haben auch keinen Bock mehr, immer wieder auf diejenigen zuzugehen, die sich „einfach nicht interessieren“, die sich nicht adressieren lassen wollen, die nicht hören wollen, warum es inakzeptabel ist, dass ein kulturpolitischer Akteur mit männerbündischen Netzwerken und Ressourcen Theaterfrauen* kategorisch homogenisiert und ihnen eine kollektive Ästhetik sowie Inkompetenz unterstellt. Es sind jedoch nicht die altbackenen und langweilig gewordenen Provokationen von Frank und Co., die für junge und anders arbeitende Theaterschaffende ein reales Problem darstellen. Sie verschriftlichen vielmehr einen Verhalten, das im Theater leider auch heute noch auf der Tagesordnung steht. Dazu tragen diejenigen bei, die diesen sexistischen Quatsch auch noch in die Praxis weitertragen. Theaterschaffende, die es gewohnt sind, dass Rumschreien ein Ausdruck der Passion des Universalgenies ist, reproduzieren dieses Verhalten. Sie hinterfragen die vorgefundene Struktur nicht und reagieren unempfänglich für Kritik. Sie verteidigen dabei eine Theatermachart à la Castorf als „kauzig, ulkig und skurril“. Sie glauben, dass die Regie die Deutungshoheit für sich beanspruchen kann und fühlen sich in den bestehenden Hierarchien wohl. Sie sorgen oftmals für ein unerträgliches Arbeitsklima im Probenprozess und profitieren dabei von den prekären Arbeitsbedingungen im Kunstbetrieb, wegen derer viele Kolleg*innen auch angesichts grober Grenzüberschreitungen schweigen, damit auch die nächste Miete gezahlt werden kann. Mit einem Provokateur in den Dialog zu treten ist schwierig, fast unmöglich und kräftezehrend. Diejenigen aber, die das Theater der Zukunft mitgestalten werden, können daran etwas ändern. Theater weiterzudenken bedeutet, an den herrschenden Strukturen zu rütteln und was zu verändern, auch wenn das heißt, den eigenen Stuhl wackeln zu sehen. Denn das Schlüsselwort des künftigen Theaters heißt Solidarität. WIR HABEN LUST auf unsere eigene, produktive Wut! … auf Solidarität und Intervention! … auf polyphone Ästhetiken und Geschichten! ... auf einen Kulturbetrieb auf Augenhöhe, geprägt von Heterogenität und gegenseitigem Interesse! … über Privilegien zu sprechen, zu streiten, Ressourcen zu teilen, auf Ermächtigung und Kompliz*innenschaft! … auf kulturpolitische Akteurinnen*, die in Nischen, Hinterzimmern, auf den kleinen (und manchmal auch großen) Bühnen agieren – trotz rassistischer, sexistischer, klassistischer, ableistischer und anderer Barrieren, Ausschlüssen, gläserner Decken! … auf Glamour und Trash, auf Reduktion und klare Formen, auf Essays, Collagen und Geschichten! ... auf queeren, intersektional-feministischen, antisexistischen und antirassistischen Hochleistungssport und fairplay! WIR wollen frei von Unterdrückung miteinander leben und arbeiten! WIR fordern gleichberechtigte Zugänge und basisdemokratische Arbeitsfelder! WIR lehnen uns gegen die Vereinzelung auf! WIR nehmen die Zustände nicht als selbstverständlich hin, sondern fordern alle Theatermacher*innen auf, sich mit bestehenden Verhältnissen und Privilegien auseinanderzusetzen – in ihren Arbeitskontexten und nicht nur auf der Bühne! WIR sind zigtausende Fußballteams! WIR stehen nicht am Spielfeldrand! WIR LASSEN UNS NICHT ZUM SCHWEIGEN BRINGEN! Mit solidarischen Grüßen Eure Initiative für Solidarität am Theater