Stadtbad Wedding

Stadtbad Wedding Das Stadtbad Wedding war eine der Volksbadeanstalten, die um die Wende zum 20. Jahrhundert in Berlin und dessen Vororten errichtet wurden. Es stand in der Gerichtstraße im Ortsteil Gesundbrunnen.
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Als Schwimmbad wurde es 1999 außer Betrieb genommen. Nach der Veräußerung an einen Privatinvestor firmierte es unter dem Namen Stattbad Wedding und diente anderen kulturellen Zwecken. Im Jahr 2016 wurde die Immobilie wiederum verkauft, der neue Eigentümer aus Regensburg hat vor, auf der Fläche Wohnungen zu errichten.GeschichteBau und BadebetriebDas Gebäude wurde im Auftrag der Gemeinde Wedding zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet, um der schnell anwachsenden Bevölkerung Bade- und Sportmöglichkeiten zu bieten. In den Mietshäusern, die damals vor allem in der Nähe der neuen Fabriken für die Arbeiter und deren Familien errichtet worden waren, gab es nämlich keine Duschen oder Badewannen. Die Baupläne für das Volksbad lieferte der Architekt und Stadtbaurat Ludwig Hoffmann, der auch in anderen Gemeinden und in Alt-Berlin Stadtbäder und andere kommunale Gebäude entworfen hatte. 1907 wurde die Einrichtung eingeweiht; ihre Hauptbestandteile waren zwei Schwimmbecken, die entsprechend ihrer Abmessungen als Kleine Halle und als Große Halle bezeichnet wurden. Die Kleinere durfte nur von Frauen, die Größere nur von Männern benutzt werden. Darüber hinaus gab es eine reine Bäderabteilung und Umkleidemöglichkeiten. Die ursprüngliche Architektur ähnelte dem Stadtbad Oderberger Straße, das bereits zuvor nach Hoffmanns Plänen gebaut worden war.

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