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Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte

Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte Der Lukas Verlag ist ein kunst-, kultur- und zeitgeschichtlich ausgerichteter, unabhängiger Wissenschafts- und Sachbuchverlag aus Berlin. Wissenschafts- und Sachbuchverlag aus Berlin.

Schwerpunkte Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte, Architektur, vom Mittelalter bis zur Moderne.

Schwerpunkte Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte, Architektur, vom Mittelalter bis zur Moderne.

Wie gewohnt öffnen

Klammheimlich fand ein neues Buch den Weg in unser Programm:Jörn Reißig (1958–1997) steht als Beobachter, Fotograf und P...
03/02/2022

Klammheimlich fand ein neues Buch den Weg in unser Programm:

Jörn Reißig (1958–1997) steht als Beobachter, Fotograf und Psychiatriepatient exemplarisch für den inneren und äußeren Überlebenskampf eines Chronisten der »Wendejahre«. Das von der Brotfabrik Berlin herausgegebene Buch zeigt eine vielschichtige Auswahl aus dem fotografischen und schriftlichen Nachlass.

https://www.lukasverlag.com/neuerscheinungen/titel/594-wenn-die-unruhe-zu-gross-wird.html

Ein Auftrag, drei Bücher. Seit heute in der Druckerei.
01/02/2022

Ein Auftrag, drei Bücher. Seit heute in der Druckerei.

31/01/2022

Podcast COSMO italiano:
GIORNO DELLA MEMORIA – STORIE DI SOPRAVVISSUTI E SALVATI
GEDENKTAG – GESCHICHTEN VON ÜBERLEBENDEN UND GERETTETEN
Von Luciana Caglioti

https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/263/2632698/cosmoitaliano_2022-01-27_giornodellamemoriastoriedisopravvissutiesalvati_cosmo.mp3

È il Giorno della memoria, che ricorda la liberazione del lager di Auschwitz il 27 gennaio del 1945: è il lager simbolo della Shoah e della barbarie nazista, e noi non vogliamo dimenticare. Vi facciamo ascoltare la testimonianza di Edith Bruck, sopravvissuta all'Olocausto. E parliamo con la storica Sara Berger di alcune storie di solidarietà nell'Italia di quegli anni, di come molti ebrei furono aiutati a nascondersi e scappare, e furono salvati.

Ab Minute 16:22 ein Interview mit Dr. Sara Berger zu ihrem Buch »Ich gebe zu, dass mir manchmal die Hände zitterten: Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943–1945« (Berlin: Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 2021, 536 S., € 25,–, ISBN 978-3-86732-398-7, www.lukasverlag.com/in-vorbereitung/titel/590-ich-gebe-zu-dass-mir-manchmal-die-haende-zitterten.html).

DR. SARA BERGER ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut und zuständig für die Ausstellungen des Instituts.
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COSMO italiano. 27.01.2022, 25:21 Min., verfügbar bis 27.01.2023

»Es ist ein unbekanntes und sehr spannendes Kapitel der Politik- und Architektur-Geschichte, das Thomas Flierl hier erzä...
07/01/2022
Wie die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky vier Jahre Gestapo-Haft überstand

»Es ist ein unbekanntes und sehr spannendes Kapitel der Politik- und Architektur-Geschichte, das Thomas Flierl hier erzählt. Seine Recherchen kommen rechtzeitig vor einem großen Jubiläum, das Margarete Schütte-Lihotzky wieder in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit rückt.«

https://www.fr.de/politik/briefe-im-schuhkarton-gefunden-wie-die-architektin-margarete-schuette-lihotzky-vier-jahre-gestapo-haft-ueberstand-91220617.html

Margarete Schütte-Lihotzky versuchte sich als Kurierin für den kommunistischen Untergrund, doch sie wurde von der Gestapo gefasst. Der Historiker Thomas Flierl hat sich dem Briefwechsel mit ihrem Ehemann gewidmet.

Gestern erschien unser 25. und damit letztes Buch im zu Ende gehenden Jahr 2021. Ein weiteres (ge)wichtiges Werk!
03/12/2021

Gestern erschien unser 25. und damit letztes Buch im zu Ende gehenden Jahr 2021. Ein weiteres (ge)wichtiges Werk!

Hier der Link zu einer Petition gegen das drohende Memorial-Verbot in Russland: https://chng.it/SX7FtMfYpXMehrere unsere...
17/11/2021

Hier der Link zu einer Petition gegen das drohende Memorial-Verbot in Russland: https://chng.it/SX7FtMfYpX

Mehrere unserer Titel sind direkt oder indirekt mit Memorial verbunden, am eindeutigsten natürlich der Carola-Neher-Band (2016), wo die Memorial-Mitgründerin Irina Scherbakowa zu den Herausgebern und Autoren gehört. Das schon etwas ältere Buch »Jahrhundertschicksale. Frauen im sowjetischen Exil« (2003) wäre ohne das Engagement vieler Partner in den postsowjetischen Staaten ebenso wenig möglich gewesen wie »›Ich kam als Gast in euer Land gereist…‹ Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors« (2013). Und natürlich gibt es auch in der von Ekke Maaß verfassten Festschrift der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft »fluchtzeiten«, die Anfang Januar 2022 erscheinen wird, zahlreiche Querverbindungen zu Memorial.

Wir sind dabei.
04/11/2021

Wir sind dabei.

4.11. Irene Dische „Die militante Madonna“. Mod. Franziska Augstein. Buchpremiere. Literatur LIVE
9.11. Samira El Ouassil & Friedemann Karig „Erzählende Affen“ Buchpremiere. Literatur LIVE
14.11. Prof. Dr. Hendrik Streeck im Gespräch mit Dr. Yael Adler „Unser Immunsystem“ / Buchpremiere
15.11. Sönke Wortmann im Gespräch mit Frank Goosen „Es gilt das gesprochene Wort“ Buchpremiere.
16.11. Alexander Osang "Fast hell"
17.11. Ana Zirner & August Zirner „Ella und Laura. Von den Müttern unserer Väter“ Buchpremiere. LitLIVE
23.11. Tobias Bamborschke „Schmetterling im Winter“ Lesung & Konzert // Literatur LIVE im Pfefferberg
24.11. Svenja Flaßpöhler „Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren“ Premiere
29.11. Gerulf Pannach "Als ich wie ein Vogel war"- Die Texte. Gespräch, Songs mit Kuno Kunert & S. Sallmann
5.12. Ingrid Noll liest aus „Kein Feuer kann brennen so heiß“ Berliner Buchpremiere. Literatur LIVE
6.12. Stefan Schwarz „Da stimmt was nicht!" Literatur LIVE im Pfefferberg Theater
14.12. Wolfgang Martin „Paradiesvögel fängt man nicht ein“ Hommage an Tamara Danz. Literatur LIVE
15.12. Stephan Orth spricht über „Couchsurfing in Saudi-Arabien“ Berliner Premiere / Literatur LIVE

Hoffmann und Campe Verlag I Ullstein Verlag I Piper Verlag I Aufbau Verlag I Verlag Galiani Berlin I Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte I Diogenes Verlag I Bild und Heimat Verlag I Friedemann Karig I Tamara Danz I #irenedische #wolfgangmartin Hendrik Streeck #augustzirner #anazirner #tobiasbamborschke Isolation Berlin Stephan Orth #ingridnoll #TamaraDanz Stefan Schwarz Stefan Tiefschwarz Klett-Cotta Verlag

Die Buchhandlung Georg Büchner hat dem Lukas Verlag (anlässlich einer Lesung mit dessen Autor Andreas Lorenz) mal wieder...
03/11/2021

Die Buchhandlung Georg Büchner hat dem Lukas Verlag (anlässlich einer Lesung mit dessen Autor Andreas Lorenz) mal wieder ein komplettes Schaufenster spendiert.

Der Neusprech-Titel der Veranstaltung »Brain & Books" ist zugegeben furchtbar, die Idee dahinter, nämlich illustren Berl...
27/10/2021
Pop-Up-Messe in Berlin

Der Neusprech-Titel der Veranstaltung »Brain & Books" ist zugegeben furchtbar, die Idee dahinter, nämlich illustren Berliner Fach- und Sachbuchverlagen erstmalig ein eigenständiges Podium zu bieten, jedoch zu begrüßen. Deshalb sind auch wir am 5. November mit einem kleinen Stand dabei und würden uns über einen Besuch im »Tagungswerk« in der Lindenstraße 85 sehr freuen. (Eintritt ist frei, es gilt 2G.)

https://www.boersenblatt.net/news/boersenverein/pop-messe-berlin-211453

P.S.: Wer kann mir erklären, was eine "Pop-Up-Messe" ist?

Unter dem Motto "Brain & Books" steht eine neue Pop-Up-Messe für Wissenschafts-, Sachbuch- und Fachverlage, die der Landesverband Berlin-Brandenburg im Börsenverein am 5. November von 13 bis 18 Uhr organisiert.

Bitte schon mal vormerken: virtueller taz-talk am 8.11. um 19 Uhr mit Andreas Lorenz über seinen in Auschwitz ermordeten...
21/10/2021
Nach dem Osten mit unbekanntem Ziel: Als die Berliner Juden verschwanden

Bitte schon mal vormerken: virtueller taz-talk am 8.11. um 19 Uhr mit Andreas Lorenz über seinen in Auschwitz ermordeten Großvater Hugo Lewandowski.
Bereits am 2.11. sprechen Simon Lütgemeyer und der Verleger mit dem Autor vor echtem Publikum in der Buchhandlung Georg Büchner.

Andreas Lorenz im taz Buch Talk über sein Buch „Nach dem Osten mit unbekanntem Ziel“, in dem er die Spuren seines Großvaters sucht.

Die Woche beginnt für uns gut: mit einer ganzen Seite im Tagesspiegel über Andreas Lorenz' Buch »Nach dem Osten mit unbe...
18/10/2021
Beginn der Juden-Deportationen vor 80 Jahren: Ein Koffer in Auschwitz brachte ihn auf die Spur seines Großvaters

Die Woche beginnt für uns gut: mit einer ganzen Seite im Tagesspiegel über Andreas Lorenz' Buch »Nach dem Osten mit unbekanntem Ziel. Großvater Hugo, eine Spurensuche«.
(Hier leider mit Bezahlschranke.)

https://plus.tagesspiegel.de/berlin/beginn-der-juden-deportationen-vor-80-jahren-ein-koffer-in-auschwitz-brachte-ihn-auf-die-spur-seines-grossvaters-278515.html

Am 18. Oktober 1941 begann die Verschleppung der Juden aus Berlin. Andreas Lorenz recherchierte die Geschichte seiner Familie: Was wurde aus Hugo Lewandowski?

Deutsche Erinnerungen. Andreas Lorenz spricht über die Geschichte des ermordeten Großvaters Hugo Lewandowski und liest a...
16/10/2021
Nur ein Porzellanelefant blieb zurück. – Gleis 69

Deutsche Erinnerungen. Andreas Lorenz spricht über die Geschichte des ermordeten Großvaters Hugo Lewandowski und liest aus seinem bei uns erschienenen Buch "Nach dem Osten mit unbekanntem Ziel". (Am 2. November übrigens noch einmal in der Georg-Büchner-Buchhandlung.)

https://gleis69.de/nur-ein-porzellanelefant-blieb-zurueck

Nur ein Porzellanelefant blieb zurück. Veröffentlicht am15. Oktober 202115. Oktober 2021AutorRedaktion_Gleis69 . Selma Meerbaum-Eisinger war eine junge jüdische Dichterin, die als Verfolgte des Naziregimes in einem rumänischen Zwangsarbeitslager starb. Nach ihr ist das Meerbaumhaus im Berliner H...

Kam eben aus der Druckerei. »Die Publikation unternimmt den Versuch, Kurt Meyers Lebensweg, der sich mit dem von Fritz S...
12/10/2021

Kam eben aus der Druckerei. »Die Publikation unternimmt den Versuch, Kurt Meyers Lebensweg, der sich mit dem von Fritz Schumacher und Konrad Adenauer in Köln sowie von Ernst May, Hannes Meyer und Bruno Taut in Moskau überschnitt, detailliert zu rekonstruieren, seine Arbeitsbiografie und seine persönliche Lebensgeschichte nachzuvollziehen, sein Umfeld zu skizzieren und Einblick in städtebauliche Ideen aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu geben.«
Siehe auch: https://www.lukasverlag.com/neuerscheinungen/titel/591-kurt-meyer-1888-1944.html

05/09/2021

#Druckfrisch: Im neuen Band der Schriftenreihe der Gedenkstätte Stille Helden beleuchtet Sara Berger Rettungs- und Hilfsaktionen für verfolgte Jüdinnen und Juden im deutsch besetzten Italien 1943-1945.

Etwa vier Fünftel der ausländischen und italienischen Jüdinnen und Juden konnten sich im besetzten Italien dem Zugriff der Faschisten und Nationalsozialisten entziehen. Tausende versuchten mit und ohne ortskundige Helferinnen und Helfer die Flucht in das durch die Alliierten befreite Süditalien oder in die sichere Schweiz. Die seit 1939 operierende Hilfsdelegation für jüdische Emigranten (Delasem) arbeitete im Untergrund mit Vertretern der Kurie verschiedener Städte zusammen, um Gelder an Hilfsbedürftige zu verteilen, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und Verstecke zu finden. Kirchliche Netzwerke ermöglichten die Aufnahme jüdischer Männer, Frauen und Kinder in Klöstern und anderen katholischen Einrichtungen. Mehrere tausend Jüdinnen und Juden konnten in den Städten untertauchen, weil ihnen städtische Angestellte und Druckereien falsche Ausweispapiere verschafften. Möglichkeiten zum Untertauchen bestanden aber auch in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten. Angehörige des politischen Widerstands, nichtjüdische Verwandte, Freunde und Bekannte boten Verfolgten Unterkunft und Hilfe und retteten ihnen so vielerorts das Leben.
Der Band mit zahlreichen Abbildungen ist im Buchhandel und beim Lukas Verlag erhältlich. Weitere Informationen und Publikationen der Gedenkstätte Stille Helden finden Sie unter: https://bit.ly/3z7rsRN

#GedenkstätteStilleHelden #GedenkstätteDeutscherWiderstand #MenschenImWiderstand #StilleHelden #GerechteUnterDenVölkern #Schriftenreihe

Gestern (am 23.8.) gab es in der Süddeutschen Zeitung eine ausführliche Besprechung des dummerweise noch immer nicht lie...
24/08/2021

Gestern (am 23.8.) gab es in der Süddeutschen Zeitung eine ausführliche Besprechung des dummerweise noch immer nicht lieferbaren, weil im Druck etwas verzögerten Buches »Der 20. Juli 1944 im ›Führerhauptquartier Wolfschanze‹« von Johannes Tuchel und Uwe Neumärker. »Das Buch wertet im zweiten Teil mit größter Sorgfalt Primärquellen wie auch differierende Augenzeugenberichte aus. Damit liegt erstmals eine mit dieser Vorgeschichte und Geschlossenheit so noch nirgends veröffentlichte Dokumentation über die Abläufe im ›Führerhauptquartier‹ vor.« (Dass die »Wolfschanze« im Artikel fälschlicherweise mit Doppel-S geschrieben wurde, ist nicht dessen Autor anzulasten, sondern den offenbar dogmatisch befolgten redaktionellen Richtlinien der SZ.)

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Podcast COSMO italiano: GIORNO DELLA MEMORIA – STORIE DI SOPRAVVISSUTI E SALVATI GEDENKTAG – GESCHICHTEN VON ÜBERLEBENDEN UND GERETTETEN Von Luciana Caglioti › https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/263/2632698/cosmoitaliano_2022-01-27_giornodellamemoriastoriedisopravvissutiesalvati_cosmo.mp3 È il Giorno della memoria, che ricorda la liberazione del lager di Auschwitz il 27 gennaio del 1945: è il lager simbolo della Shoah e della barbarie nazista, e noi non vogliamo dimenticare. Vi facciamo ascoltare la testimonianza di Edith Bruck, sopravvissuta all'Olocausto. E parliamo con la storica Sara Berger di alcune storie di solidarietà nell'Italia di quegli anni, di come molti ebrei furono aiutati a nascondersi e scappare, e furono salvati. Ab Minute 16:22 ein Interview mit Dr. Sara Berger zu ihrem Buch »Ich gebe zu, dass mir manchmal die Hände zitterten: Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943–1945« (Berlin: Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 2021, 536 S., € 25,–, ISBN 978-3-86732-398-7, www.lukasverlag.com/in-vorbereitung/titel/590-ich-gebe-zu-dass-mir-manchmal-die-haende-zitterten.html). DR. SARA BERGER ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut und zuständig für die Ausstellungen des Instituts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . COSMO italiano. 27.01.2022, 25:21 Min., verfügbar bis 27.01.2023
Online-Buchvorstellung von Dr. Sara Berger: ICH GEBE ZU, DASS MIR MANCHMAL DIE HÄNDE ZITTERTEN. HILFE FÜR VERFOLGTE JUDEN IN ITALIEN 1943–1945 Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Aufzeichnung vom 4. November 2021 (46:40 Min.): www.gdw-berlin.de/livestream | https://youtu.be/SJZiI7j-sD8 Etwa vier Fünftel der ausländischen und italienischen Jüdinnen und Juden konnten sich im besetzten Italien dem Zugriff der Faschisten und Nationalsozialisten entziehen. Tausende versuchten mit und ohne ortskundige Helferinnen und Helfer die Flucht in das durch die Alliierten befreite Süditalien oder in die sichere Schweiz. Die seit 1939 operierende Hilfsdelegation für jüdische Emigranten (Delasem) arbeitete im Untergrund mit Vertretern der Kurie verschiedener Städte zusammen, um Gelder an Hilfsbedürftige zu verteilen, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und Verstecke zu finden. Kirchliche Netzwerke ermöglichten die Aufnahme jüdischer Männer, Frauen und Kinder in Klöstern und anderen katholischen Einrichtungen. Mehrere tausend Jüdinnen und Juden konnten in den Städten untertauchen, weil ihnen städtische Angestellte und Druckereien falsche Ausweispapiere verschafften. Möglichkeiten zum Untertauchen bestanden aber auch in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten. Angehörige des politischen Widerstands, nichtjüdische Verwandte, Freunde und Bekannte boten Verfolgten Unterkunft und Hilfe und retteten ihnen so vielerorts das Leben. DR. SARA BERGER ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut und zuständig für die Ausstellungen des Instituts. In ihrem Vortrag stellt sie die Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943 bis 1945 vor. Ihre gleichnamige Studie ist als jüngster Band der Schriftenreihe der Gedenkstätte Stille Helden (Berlin: Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 2021, 536 S., € 25,–) erschienen. www.lukasverlag.com/programm/titel/590-ich-gebe-zu-dass-mir-manchmal-die-haende-zitterten.html KONTAKT Gedenkstätte Deutscher Widerstand Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin Tel.: 030.269 950 00 [email protected] www.gdw-berlin.de