Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte

Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte Der Lukas Verlag ist ein kunst-, kultur- und zeitgeschichtlich ausgerichteter, unabhängiger Wissenschafts- und Sachbuchverlag aus Berlin.
Wissenschafts- und Sachbuchverlag aus Berlin. Schwerpunkte Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte, Architektur, vom Mittelalter bis zur Moderne.
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Der Lukas Verlag ist ein kunst-, kultur- und zeitgeschichtlich ausgerichteter, unabhängiger, eigentümergeführter Wissenschafts- und Sachbuchverlag. Er wurde im Dezember 1995 von Frank Böttcher gegründet. Ungeachtet seines guten Rufs in Fachkreisen sowie beim allgemeinen Publikum und eines inzwischen fast 500 Titel umfassenden, vergleichsweise breiten Programms handelt es sich nach wie vor um ein recht kleines Unternehmen. Sein Renommee verdankt der Lukas Verlag vor allem zahlreichen Büchern über den Widerstand gegen das NS-Regime oder zum Alltag in der DDR sowie zur Kunst- und Architekturgeschichte des Mittelalters und des 19. Jahrhunderts. Mit Blick auf unser regionalgeschichtliches Engagement kann sogar behauptet werden, dass wir eines der weithin ambitioniertesten Programme zur Kulturgeschichte der historischen Mark Brandenburg vertreten. Gelegentlich widmen wir uns aber auch philosophischen und musikwissenschaftlichen Fragestellungen, der Fotografie oder der zeitgenössischen bildenden Kunst.

Wenn wir es schon nicht in Leipzig am Messestand herausposaunen können, dann wenigstens hier im Netz!www.lukasverlag.com
05/03/2020

Wenn wir es schon nicht in Leipzig am Messestand herausposaunen können, dann wenigstens hier im Netz!

www.lukasverlag.com

Eigentlich wollten wir in Leipzig diese und etliche weitere Bücher vorstellen:
04/03/2020

Eigentlich wollten wir in Leipzig diese und etliche weitere Bücher vorstellen:

Zweifellos eine vernünftige, unvermeidbare Entscheidung. Aber wir sind doch auch ziemlich traurig. Denn der Lukas Verlag...
03/03/2020
Coronavirus: Leipziger Buchmesse wird abgesagt

Zweifellos eine vernünftige, unvermeidbare Entscheidung. Aber wir sind doch auch ziemlich traurig. Denn der Lukas Verlag hatte sich just in diesem Jahr wegen seines Jubiläums etwas mehr als sonst spreizen, der Verleger sein "Belegexemplar" vorzeigen wollen. Ach, schade!

https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Coronavirus-Leipziger-Buchmesse-wird-abgesagt

Die Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das wurde nach LVZ-Informationen am Dienstag bei einer Risikobewertung im Neuen Rathaus entschieden.

Die neue Vorschau. Für uns soll's das ganze Jubiläumsjahr lang Rosen regnen!
24/02/2020

Die neue Vorschau. Für uns soll's das ganze Jubiläumsjahr lang Rosen regnen!

Einer unserer frühesten Titel war Rahel Jaeggis Magisterarbeit »Welt und Person. Zum anthropologischen Hintergrund der G...
17/02/2020

Einer unserer frühesten Titel war Rahel Jaeggis Magisterarbeit »Welt und Person. Zum anthropologischen Hintergrund der Gesellschaftskritik Hannah Arendts« (1997). Wir haben noch genau vier allerletzte Exemplare für den Verkauf. Heute nun ereilte uns eine seriöse Anfrage aus Peking »to find out the availability of Simplified Chinese right of the book«. Sag ich doch immer, wir machen Bücher ohne Verfallsdatum!

https://www.lukasverlag.com/programm/titel/244-welt-und-person.html

Betroffen. Der große deutsche Kunsthistoriker Robert Suckale ist nach langem, heroischem Ankämpfen gegen eine hundsgemei...
15/02/2020
Vom Mittelalter bis in die Moderne- der Kunsthistoriker Robert Suckale ist tot - Fazit - Kultur vom Tage | ARD Audiothek

Betroffen. Der große deutsche Kunsthistoriker Robert Suckale ist nach langem, heroischem Ankämpfen gegen eine hundsgemeine Krankheit verstorben. Ich bin stolz, dass der Lukas Verlag vor Jahren zwei Bücher von ihm veröffentlichen durfte. Hier ein Nachruf von Nikolaus Bernau in Deutschlandfunk Kultur.

Autor: Bernau, Nikolaus Sendung: Fazit https://www.deutschlandfunkkultur.de/fazit.1012.de.html Hören bis: 19.01.2038 04:14

"Ein Bildband im Lukas Verlag gibt nun Gelegenheit, die Werke der letzten Jahre noch einmal zu betrachten, als ein Bilde...
11/02/2020
Kunstpreis: Mann und Frau im Gestrüpp

"Ein Bildband im Lukas Verlag gibt nun Gelegenheit, die Werke der letzten Jahre noch einmal zu betrachten, als ein Bilderbuch, das seine eigenen Geschichten erzählt und die Fantasie anregt. Denn Teutschs Bilder sind Rätselbilder: gegenständlich, humorvoll, aber auch ruhig und gelassen, die Figuren darin wie festgefroren, die Zeit wie angehalten."

Hannelore Teutsch malt Rätselbilder, in denen die Zeit stillsteht. Ein Bildband zeigt ihre Werke der letzten Jahre.

Der Aufreger der Woche: Lukas Verlag übernimmt F.A.Z. –  auf einer ganzen Seite!
06/02/2020

Der Aufreger der Woche: Lukas Verlag übernimmt F.A.Z. – auf einer ganzen Seite!

Heute im Tagesspiegel: "Es gehört zu den Stärken des Buches, dass es das Bild dieses Mannes nicht zuletzt auch aus dem K...
05/02/2020
Ein Fabrikant, der gegen Hitler aufstand

Heute im Tagesspiegel: "Es gehört zu den Stärken des Buches, dass es das Bild dieses Mannes nicht zuletzt auch aus dem Kontext von Zeitgenossenschaft und regionaler Geschichte gewinnt."
Freilich erwischt uns diese schöne Rezension leider etwas zur Unzeit: Die erste Auflage ist quasi vergriffen, die zweite wird wohl erst zur Leipziger Messe lieferbar sein. (Vormerkungen sind willkommen!)

Andreas von Mettenheim zeichnet das Bild des zu Unrecht vergessenen Widerständlers Carl Wentzel-Teutschenthal.

“Sicherlich gibt es mittlerweile auch andere Bücher, die Mosaik und andere Kunstarten des öffentlichen Raums in der Sowj...
03/02/2020
Mosaik-Kunst einer gescheiterten Utopie

“Sicherlich gibt es mittlerweile auch andere Bücher, die Mosaik und andere Kunstarten des öffentlichen Raums in der Sowjetunion und einzelnen ehemaligen Teilrepubliken zeigen. Koch & Galstyan ist es aber gelungen, eine Sammlung zu erschaffen, die abseits der Hipster-Glorifizierung des post-sowjetischen Raums liegt und zeigt, wie gezielt und systematisch Menschen in ihrem Alltag darauf getrimmt wurden, optimistisch in die Zukunft zu schauen und an die Erlösung durch den kommenden Kommunismus zu glauben.“

Mosaik im öffentlichen Raum ist eine seltene Kunstart…zumindest außerhalb von europäischen Ländern, deren Blütezeit in der Antike liegt. Mit Ausnahmen, wie der christlichen Kirchenkunst, kam …

Auch auf MDR Kultur gab es nun eine richtig gute, adäquate Besprechung unseres Mosaiki-Buches. Wer sie hier nachhören mö...
02/02/2020
Unter Büchern: Brexit und Sowjetunion – Bruchstücke einer Utopie | MDR.DE

Auch auf MDR Kultur gab es nun eine richtig gute, adäquate Besprechung unseres Mosaiki-Buches. Wer sie hier nachhören möchte, findet sie ab 22:20 min.

https://www.mdr.de/kultur/podcast/unter-buechern/audio-unter-buechern-100.html

Nach dem Brexit versucht die Literatur zu ordnen. Romane und Sachbücher laufen unter dem Titel "Brexlit". Außerdem stellen wir das Buch "Bruchstücke einer Utopie: Mosaiken im postsowjetischen Raum" vor.

Die Berliner Morgenpost ist also die erste Zeitung in der Stadt, die den jüngst erschienenen Band »Mitte auf Augenhöhe« ...
28/01/2020
Berlins Mitte: Vorher-Nachher-Vergleich zeigt Veränderungen

Die Berliner Morgenpost ist also die erste Zeitung in der Stadt, die den jüngst erschienenen Band »Mitte auf Augenhöhe« von Benedikt Goebel und Lutz Mauersberger groß aufs Tapet gebracht hat (eine komplette Seite!) und natürlich lobt, was sonst.

Ein Bildband unternimmt spannende Ausflüge ins historische Zentrum Berlins. Sehen Sie hier den Vorher-Nachher-Vergleich.

In ein paar Tagen startet einer dieser üblichen, ziemlich berechenbaren französischen Filme »Die Kunst der Nächstenliebe...
28/01/2020
Die Kunst der Nächstenliebe - Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte

In ein paar Tagen startet einer dieser üblichen, ziemlich berechenbaren französischen Filme »Die Kunst der Nächstenliebe«. Ein Buch mit demselben Titel kam bei uns bereits im November 2013 heraus. Es soll ja Leute geben, die wegen sowas vor den Kadi ziehen. 😅

https://www.lukasverlag.com/programm/titel/274-die-kunst-der-naechstenliebe.html

Der Berliner Lukas Verlag ist ein kultur- und zeitgeschichtlich ausgerichteter Wissenschafts- und Sachbuchverlag.

Unser Mosaiki-Buch hat es nun auch auf die Seiten eines (sehr zu empfehlenden!) georgischen Reisebüros geschafft.
25/01/2020
Sowjetische Mosaike in Georgien | GEORGIA INSIGHT Reisen

Unser Mosaiki-Buch hat es nun auch auf die Seiten eines (sehr zu empfehlenden!) georgischen Reisebüros geschafft.

Ein besonderes Kapitel innerhalb der sowjetischen Kunst nehmen die sowjetischen Mosaike ein, die ab den 1930ern zur Verbreitung der kommunistischen Propaganda geschaffen wurden.

Buchvorstellung zum Arbeiterwiderstand in Brandenburg 1933-1945: am 29. Januar um 18 Uhr in Potsdam, Heinrich-Mann-Allee...
23/01/2020
Mehr als eine Provinz! | Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

Buchvorstellung zum Arbeiterwiderstand in Brandenburg 1933-1945: am 29. Januar um 18 Uhr in Potsdam, Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, Eingang: Friedhofsgasse

„265 Funktionäre der KPD und SPD in Schutzhaft“, meldet die Potsdamer Tageszeitung vom 26. Juni 1933 über frühe Gewaltmaßnahmen des NS-Regimes im Raum Senftenberg und Umgebung.

So isses leider, ich kann den Kollegen gut verstehen und bestätige jeden der von ihm angeführten Gründe fürs Hinwerfen. ...
21/01/2020
Buchreport

So isses leider, ich kann den Kollegen gut verstehen und bestätige jeden der von ihm angeführten Gründe fürs Hinwerfen. Dass ich mit seinen Büchern vermutlich wenig anfangen kann, ändert daran nichts. – Der Lukas Verlag macht trotz alledem weiter, muss sein.

Verleger Andreas Köglowitz stellt nach 20 Jahren seine verlegerische Tätigkeit für den vom ihm gegründeten Unsichtbar Verlag ein. In einer Erklärung äußert er sich zu den Gründen.

Keine Ahnung, wie es den geschätzten Kollegen geht. Ich kann nur konstatieren: Die fetten Jahre sind vorbei. Und wünsche...
31/12/2019

Keine Ahnung, wie es den geschätzten Kollegen geht. Ich kann nur konstatieren: Die fetten Jahre sind vorbei.
Und wünsche uns allen ein gutes (besseres) Jahr 2020! ↗️

Rückblick und AusblickFrank Böttcher: Belegexemplar. Fünfundzwanzig Jahre Lukas Verlag (erscheint im Februar 2020)Was wä...
20/12/2019

Rückblick und Ausblick

Frank Böttcher: Belegexemplar. Fünfundzwanzig Jahre Lukas Verlag (erscheint im Februar 2020)

Was wäre die deutsche Buchlandschaft ohne die kleinen Verlage? Gerade heute, wo die Branche mit dem Rücken zur Wand steht, sind sie die Wage­mutigen, die Experimentierfreudigen, die Entdecker. Die vermeintlich Rand­ständigen bilden damit ein heimliches Zentrum der Bücherwelt. Ohne ihren Eigen­sinn könnten die großen kalten Sonnen um sie herum schnell verglühen, denn es mangelte ihnen an Nachschub an Autoren, Themen oder gestalterischen Trends.

Der Berliner Lukas Verlag für Kunst- und Geistes­geschichte ist seit zweieinhalb Jahrzehnten Teil dieser zwar disparaten und krisengeplagten, aber quicklebendigen Szene. Er ist in einem Maße unabhängig, dass es an Narrenfreiheit grenzt. Man schätzt ihn seit je wegen seines originellen Programms aus kulturgeschichtlichen Sach- und Fachbüchern. Und doch gehört er zu den wenig bekannten Außenseitern.

Nun blickt sein Verleger zurück. Frank Böttcher verweist stolz auf Geleistetes und beschreibt launig die Erfolge seines Unternehmens, dessen größter es ist, nach fünfundzwanzig Jahren noch immer am Start zu sein. Zugleich benennt er ungewöhnlich offen Niederlagen, Nöte und Zweifel. Professio­nel­­les vermischt sich mit scheinbar Privatem. Das ist nie kokett gemeint, sondern weist bei aller Spezifik seines eigenen Hauses weit darüber hinaus. Denn der Lukas Verlag verkörpert geradezu idealtypisch den Geist, von dem die meisten Unabhängigen geprägt sind.

https://www.lukasverlag.com/programm/titel/540-belegexemplar.html

Wahre Helden, Nr. 60 (Schluss)Cornelia Klauß und Frank Böttcher (Hg.): Unerkannt durch Freundesland. Illegale Reisen dur...
20/12/2019

Wahre Helden, Nr. 60 (Schluss)

Cornelia Klauß und Frank Böttcher (Hg.): Unerkannt durch Freundesland. Illegale Reisen durch das Sowjetreich (2011; 3., erweiterte Auflage 2012)

All die Abenteuerlustigen, die sich vor allem in den 1980er Jahren mit einem absichtsvoll fehlinterpretierten Transitvisum illegal und wochenlang kreuz und quer durch die Sowjetunion bewegt hatten, kehrten von dort mit einem breiteren, stolzeren Rücken heim, als er in der engen DDR üblich war. Denn sie hatten sich einen enormen Teil der Welt unbefangen anschauen können und sich eine Freiheit genommen, die für sie eigentlich nicht vorgesehen war. Dass es nicht bloß ein paar hundert, sondern offenbar einige tausend Leute waren, die auf solche Art unterwegs gewesen sind, erfuhren wir freilich erst, als in sehr freundschaftlicher Konkurrenz nahezu zeitgleich zwei Bücher im Radebeuler Notschriften-Verlag und im Berliner Lukas Verlag herausgekommen waren: Unsere rauschhaften, fröhlichen Lesungen zwischen Dresden und Greifswald waren regelmäßig überfüllt und gerieten zu exzessiven Wiedersehensfesten. Sie dienten dem Wiederfinden und der Selbstvergewisserung einer ganzen Szene aus vielleicht nicht zwingend dissidentischen, doch durchgängig staatsfernen, freiheitlich gesinnten Ost­deutschen. (Es heißt, auch Angela Merkel sei – fast zur selben Zeit wie ich, im Sommer 1983 – unerlaubt am Elbrus gewesen.)

Mit der Idee, ein Buch über die »Transit«-Szene herauszubringen, war ich jahrelang schwanger gegangen. Doch erst als ich Cornelia Klauß’ Dokumentarfilm »Unerkannt durch Freundesland« sah, den sie beim RBB gemacht hatte, konkretisierten sich die Pläne. Was folgte, war eine intensive, ganz wundervolle Zusammenarbeit am gemeinsamen Projekt, bei dem ich neben Conny als zweiter Herausgeber fungierte. Der seit 2012 in einer erweiterten dritten Ausgabe vorliegende Band dokumentiert auf nicht weniger als fünfhundert Seiten neben den eigenen einschlägigen Erlebnissen solche von vielen Freunden und Bekannten und Freunden von Freunden. Er berichtet vieldimensional sowohl aus einem sehr kleinen als auch aus dem seinerzeit weltgrößten Land, die beide seit dreißig Jahren vom Globus verschwunden sind.

Der Slogan »Unerkannt durch Freundesland« kursierte damals in Teilen der Szene. (Und seine Abkürzung »UdF« persiflierte frech das frühere »KdF«.) Aber erst indem wir ihm zum Buchtitel wählten, wuchs er sich zum breit etablierten Begriff mit eigenem Wikipedia-Artikel aus. Und überhaupt haben Conny und ich mit unserem Buch in aller Bescheidenheit eine Aktie daran, dass der West-Blick auf DDR-Leben heute generell etwas differenzierter und weniger vorurteilsbeladen ist als jahrzehntelang üblich: Auch im Osten gab es fröhliche echte Helden, wer hätte das gedacht.
Ich habe »Unerkannt durch Freundesland« mit guten Gründen an den Schluss meiner kleinen Werkschau gesetzt. Denn bei ihm stimmt einfach alles: Sein Inhalt ist originell und bedeutend, die Arbeit daran war inspirierend und freudvoll, das Buch berichtet von persönlichen Erfahrungen und solchen von guten Freunden, zudem darf es bei knapp neuntausend verkauften Exemplaren als wirtschaftlich erfolgreich gelten (sogar eine italienische Lizenzausgabe gibt es!), und ich weiß um die Dankbarkeit vieler begeisterter Leser. Von allen Lukas-Werken, man möge mir das nachsehen, bleibt es auf ewig mein allerliebstes Kind.

https://www.lukasverlag.com/programm/titel/269-unerkannt-durch-freundesland.html

»Ohne Übertreibung ist zu konstatieren, dass Sandvoß’ Brandenburg-Buch – wie schon sein Berlin-Buch – alle bisherigen Da...
19/12/2019
Man hätte sie gern kennengelernt (neues deutschland)

»Ohne Übertreibung ist zu konstatieren, dass Sandvoß’ Brandenburg-Buch – wie schon sein Berlin-Buch – alle bisherigen Darstellungen zu ähnlicher Thematik übertrifft.«
(Aus einer heute erschienenen ganzseitigen Besprechung im N.D.)

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1130335.man-haette-sie-gern-kennengelernt.html

Hans-Rainer Sandvoß über die mutigen Frauen und Männer des Arbeiterwiderstands in Brandenburg gegen die Nazidiktatur

Großtat, Nr. 59Folkwart Wendland und Folkwin Wendland: Gärten und Parke in Brandenburg. Die ländlichen Anlagen in der Ma...
19/12/2019

Großtat, Nr. 59

Folkwart Wendland und Folkwin Wendland: Gärten und Parke in Brandenburg. Die ländlichen Anlagen in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz (Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg, Neue Folge, Band 6) (2015)

Das Buch der Superlative. Wenn jemals irgendein Werk aus dem Lukas Verlag für die Ewigkeit gemacht worden ist, dann dieses – vergleichbar vielleicht mit den vor hundert Jahren erschienenen Einzelbänden der »Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg«, die noch heute eine unverzichtbare Arbeitsgrundlage jeden Regionalhistorikers sind.

Die Autoren, Vater Folkwin (1910–2006) und Sohn Folkwart Wendland (Jahrgang 1937), haben fast vier Jahrzehnte lang an ihrem Opus magnum gearbeitet. Am Ende bearbeiteten zwei Lektoren nicht weniger als 2666 Druckseiten und der Graphiker Dieter Wendland (ein Cousin Folkwart Wendlands) außerdem rund 3000 Abbildungen. Allein die diversen Verzeichnisse und Register umfassen über zweihundert Seiten. Das Material war nur in fünf großformatigen, leinengebundenen Bänden zu bewältigen. Wenn sie versendet werden, wiegen die Pakete über fünfzehn Kilo. Die Druckkosten betrugen selbst nach hartem Verhandeln nicht weniger als 70 000 Euro. Nicht zu vergessen die Kosten fürs Lektorat, für die Gestaltung sowie für die Lagerung (mit jährlich rund tausend Euro auch kein geringer Posten). Und das alles in einem Verlag, dessen Jahresumsatz normalerweise kaum mehr als 300 000 Euro beträgt. Natürlich, die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg, in deren Schriftenreihe es aufgenommen wurde, hat das Werk unterstützt und auch ein paar Spender aufgetan. Trotzdem blieb das Risiko des Verlages beträchtlich. Fünf Jahre nach dem Erscheinen ist die Lage die, dass wir immerhin keinen Verlust damit gemacht haben. Einen Gewinn aber auch nicht.

Ein solches Buch ist in ganz Deutschland einmalig. In keiner anderen historischen Region, in keinem heutigen Bundesland sind die ländlichen Garten- und Parkanlagen (mehr als eintausend!) derart vollständig, derart akribisch untersucht und dokumentiert worden. Die Autoren haben das Mammutwerk aus eigenem Antrieb und auf eigene Kosten geschaffen. Wäre es zum Beispiel ein universitäres Projekt gewesen oder eines der staatlichen Denkmalpflege, hätten die Personal- und Sachmittel wohl gut und gerne eine Million Euro verschlungen. So aber kamen das Bundesland Brandenburg und der deutsche Staat, kam die Gesellschaft vollkommen gratis dazu. Gedankt wurde ihr großzügiges Geschenk den Urhebern nie. Nicht einmal der Rote Adlerorden ist Folkwart Wendland verliehen worden. Und als ich die fünf Bände einreichte, um mich um den 2018 erstmals vergebenen Berliner Verlagspreis zu bewerben, vermochte auch deren Jury nichts damit anzufangen. Nicht einmal auf die Shortlist hatte sie uns gesetzt – anders als zum Beispiel ein paar junge Kollegen aus dem belletristischen Bereich, die damals gerade erst drei Jahre am Start waren und keine zehn schmale Titel im Programm hatten.

https://www.lukasverlag.com/programm/titel/399-gaerten-und-parke-in-brandenburg.html

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