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Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte

Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte Der Lukas Verlag ist ein kunst-, kultur- und zeitgeschichtlich ausgerichteter, unabhängiger Wissens Der Lukas Verlag ist ein kunst-, kultur- und zeitgeschichtlich ausgerichteter, unabhängiger, eigentümergeführter Wissenschafts- und Sachbuchverlag.

Er wurde im Dezember 1995 von Frank Böttcher gegründet. Ungeachtet seines guten Rufs in Fachkreisen sowie beim allgemeinen Publikum und eines inzwischen fast 500 Titel umfassenden, vergleichsweise breiten Programms handelt es sich nach wie vor um ein recht kleines Unternehmen. Sein Renommee verdankt der Lukas Verlag vor allem zahlreichen Büchern über den Widerstand gegen das NS-Regime oder zum All

Er wurde im Dezember 1995 von Frank Böttcher gegründet. Ungeachtet seines guten Rufs in Fachkreisen sowie beim allgemeinen Publikum und eines inzwischen fast 500 Titel umfassenden, vergleichsweise breiten Programms handelt es sich nach wie vor um ein recht kleines Unternehmen. Sein Renommee verdankt der Lukas Verlag vor allem zahlreichen Büchern über den Widerstand gegen das NS-Regime oder zum All

Wie gewohnt öffnen

Die allererste Besprechung dieses Bandes. Ziemlich positiv!
18/09/2022
Weil ich ein Inuk bin

Die allererste Besprechung dieses Bandes. Ziemlich positiv!

Johann August Miertsching, ein Lebensbild LeserInnen, die sich wie ich recht intensiv mit dem Kolonialismus beschäftigen, verarbeiten das Buch sicherlich unter einer speziellen Perspektive. Und so …

Am 8. September machte an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt die Ausstellung über den Lebensweg des Architekten Richard ...
13/09/2022

Am 8. September machte an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt die Ausstellung über den Lebensweg des Architekten Richard Paulick Station. Paulick prägte als Chefarchitekt das Bild der Stadt wesentlich mit. (Foto: Dieter Feseke)
Der große Begleitband erschien vor zwei Jahren im Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte.

Kaum sind die Autoren aus Kanada zurück, schon stellen sie ihr Buch vor!
13/09/2022
Buchvorstellung: “Weil ich ein Inuk bin”, Autoren: Mechtild und Wolfgang Opel

Kaum sind die Autoren aus Kanada zurück, schon stellen sie ihr Buch vor!

Thu Sep 29 2022 at 05:00 pm, Druckfrisch und schon bei uns! Mechthild und Wolfgang Opel berichten über ihre Forschungen zu JOHANN AUGUST MIERTSCHING (1817-1875). Ihr Buch bietet einen Einblick in das Leben des sorbisch stämmigen Missionars der Herrnhuter Brüdergemeine, der in Kleinw

Werkstattgespräch und Buchvorstellung mit PD Dr. Astrit Schmidt-BurkhardtModeration: Dr. Jens Prellwitz
05/09/2022
Die Chronologiemaschine. Werkstattgespräch am 27.9. - SBB aktuell

Werkstattgespräch und Buchvorstellung mit PD Dr. Astrit Schmidt-Burkhardt
Moderation: Dr. Jens Prellwitz

Event Details Date: 27.09.2022 18:15 – 19:45 Venue: Staatsbibliothek zu Berlin, Dietrich-Bonhoeffer-Saal Categories: Wissenswerkstatt-Werkstattgespräch Tags: Werkstattgespräch, Wissenswerkstatt Wissenswerkstatt Anrede* Herr Frau Divers First Name Last Name E-Mail* Telefonnummer Bemerkung Ticket ...

Es ist absolut faszinierend, wie aktiv die sechsundneunzigjährige ungarische Auschwitz-Überlebende (und Lukas-Autorin) É...
28/07/2022
Gesprächskonzert: »Ich weiß bestimmt, ich werd’ dich wiederseh’n« mit der Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi | Hamburger Kunsthalle

Es ist absolut faszinierend, wie aktiv die sechsundneunzigjährige ungarische Auschwitz-Überlebende (und Lukas-Autorin) Éva Fahidi nach wie vor ist! Am 18. September wird sie in Hamburg auftreten.

https://www.hamburger-kunsthalle.de/gesprachskonzert-ich-weiss-bestimmt-ich-werd-dich-wiedersehn-mit-der-holocaust-uberlebenden-eva

Als Éva Fahidi 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: Das Musikstudium, Klavier. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wu...

An diesem Dutzend Bücher sind wir entweder gerade intensiv dran, oder sie sind schon in den Druckereien, oder sie sind d...
27/07/2022

An diesem Dutzend Bücher sind wir entweder gerade intensiv dran, oder sie sind schon in den Druckereien, oder sie sind dieser Tage erschienen.

Erscheint in ein paar Tagen!In der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 1942 tauchen in mehreren Berliner Stadtbezirken Klebeze...
18/07/2022

Erscheint in ein paar Tagen!

In der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 1942 tauchen in mehreren Berliner Stadtbezirken Klebezettel auf, die gegen die große national­sozialistische Propaganda-Ausstellung »Das Sowjetparadies« protes­tieren. Die Gestapo sucht, findet aber die Urheber der Aktion zunächst nicht.

Tatsächlich ist hier ein Freundeskreis junger Menschen aktiv, die zum Berliner Widerstandsnetzwerk der Roten Kapelle gehören. Unter ihnen sind auch die achtzehnjährige Schülerin Liane Berkowitz und ihr Freund, der einundzwanzigjährige Schlosser Friedrich Rehmer. Liane wird Ende September 1942, Friedrich im November 1942 festgenommen. Beide werden wegen der Zettelaktion vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Im Berliner Frauenstrafgefängnis Barnimstraße bringt Liane Berkowitz am 12. April 1943 ihre Tochter Irene zur Welt. Ihr Freund wird am 13. Mai, sie selbst am 5. August 1943 – zwei Tage vor ihrem zwanzigsten Geburtstag – im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee durch das Fallbeil ermordet. Irene wird von der Großmutter betreut und stirbt im Oktober 1943 im Krankenhaus Eberswalde vermutlich als Opfer der nationalsozialistischen Krankenmordaktionen.

Der Band zeichnet anhand einer Vielzahl neuer Quellen die Lebensgeschichten von Liane Berkowitz und Friedrich Rehmer und die Widerstandsaktionen der Berliner Roten Kapelle in den Jahren 1941 und 1942 nach. Erstmals werden sämtliche überlieferten Haftbriefe und Kassiber der beiden sowie andere zentrale Quellen abgedruckt. So entsteht eine intensive Annäherung an die historische Realität des Widerstands, aber auch an die Verzweiflung zweier sich liebender Menschen im Angesicht des nahenden Todes.

https://www.lukasverlag.com/in-vorbereitung/titel/492-wenn-man-bedenkt-wie-jung-wir-sind-so-kann-man-nicht-an-den-tod-glauben.html

Die Arbeit mit Ursulina Schüler-Witte an ihrer »werkorientierten Biographie« (2015) war sehr anregend und angenehm. Wie ...
12/07/2022

Die Arbeit mit Ursulina Schüler-Witte an ihrer »werkorientierten Biographie« (2015) war sehr anregend und angenehm. Wie erst jetzt bekannt geworden ist, verstarb die 1933 geborene Co-Architektin unter anderem des ICC bereits im Mai. Wir sind stolz, das von ihr und ihrem Mann Ralf Schüler gemeinsam geschaffene bedeutende, in Berlin aber wenig geschätzte, ja oft verunglimpfte Lebenswerk aufgearbeitet und so vor dem drohenden Vergessen bewahrt zu haben.
https://www.lukasverlag.com/programm/titel/405-ralf-schueler-und-ursulina-schueler-witte.html

Die Kartons aus der Druckerei trafen heute ein.Siehe auch https://www.lukasverlag.com/neuerscheinungen/titel/599-meine-l...
30/06/2022

Die Kartons aus der Druckerei trafen heute ein.
Siehe auch https://www.lukasverlag.com/neuerscheinungen/titel/599-meine-lieben-daheim.html

»Meine Lieben daheim« – mit diesen Worten beginnen viele der Briefe von Gertrud Woltmann an ihre Eltern. Als Zwanzigjährige war die Pfarrerstochter aus dem norddeutschen Twistringen 1940 nach Paris gelangt. Bis 1944 blieb sie dort ohne Unterbrechung als Nachrichtenhelferin stationiert.

Sie schrieb wöchentlich und manchmal noch häufiger an ihre Eltern. Anders als viele der nachträglich redigierten Veröffentlichungen berühmter Männer aus dieser Zeit – wie etwa Ernst Jünger – sind ihre Briefe authentisch. Sie haben ausschließlich privaten Charakter und ermöglichen so einen seltenen Einblick in die Gefühle, Erlebnisse, Freuden und Sehnsüchte einer jungen Frau während Besatzung und Krieg.

Gertrud Woltmann berichtete über ihren Alltag, ihr Engagement in der deutschen evangelischen Gemeinde und deren Chor. Zudem suchte sie den Kontakt zu Französinnen und Franzosen. Um auch die lokalen Theater besuchen zu können, erweiterte sie ihr Schulfranzösisch durch regelmäßige Sprachkurse. Und sie hatte Humor, war aufnahmebereit für alles Schöne und fest verwurzelt im christ­lichen Glauben, der ihr auch in schweren Situationen Kraft verlieh, sei es angesichts des immer grausamer werdenden Kriegsgeschehens, sei es im privaten Bereich.

Aus dem einzigartigen Briefkonvolut, den persönlichen Fotos und einem Interview, das die Herausgeberinnen 2017 mit Gertrud Woltmann führen konnten, entsteht das faszinierende und vielschichtige Bild einer jungen Frau in einer außergewöhnlichen Zeit.

Endlich mal wieder eine Neuerscheinung – sie wird wahrscheinlich mein 2022er Lieblingsbuch. Ich habe es gestern der Bewe...
24/06/2022

Endlich mal wieder eine Neuerscheinung – sie wird wahrscheinlich mein 2022er Lieblingsbuch. Ich habe es gestern der Bewerbung um den Berliner Verlagspreis beigefügt. Bin gespannt (und skeptisch), ob die Juroren damit was anfangen können.
https://www.lukasverlag.com/programm/titel/579-die-chronologiemaschine.html

Paris, 1753: Das Jahr verlief wenig denkwürdig in Frankreich – kein Regierungswechsel, kein Krieg, keine Naturkatastrophe. Doch was wird zu Geschichte? Wer sind ihre Protagonisten, was wird überliefert – und das vom Anbeginn der Zeiten? Nichts weniger als das wollte der Arzt und Universalgelehrte Jacques Barbeu-Dubourg (1709–1779) verzeichnen, grafisch visualisieren und so verfügbar machen. Dazu erfand er eine Maschine aus Papier und Leim: die Chronologiemaschine.
Mittels dieses sensationellen Apparats gelang es, die in ein horizontales Bildpanorama aus drei Dutzend Kupferdrucken mit weit über sechzehn Metern Länge übersetzte Universalhistorie schauend-lernend abzurollen. Mehr noch: Im Vorfeld der Französischen Revolution blickte Barbeu-Dubourg offenen Auges sogar in die Zukunft. Zwei Medienepochen und gut eineinhalb Jahrhunderte später flimmert schließlich das, was im Zeichen der Aufklärung und im Umfeld Denis Diderots als chronografische Dramaturgie entworfen worden war, in Filmtheatern als Geschichtsthriller über Großleinwände. Die Chronologiemaschine nahm in vordigitalen Zeiten sogar das Scrollen durchs Internet vorweg. Heute ist sie beinahe vergessen, von ihr existiert nur mehr ein einziges Exemplar. Doch Papier ist geduldig, und nun kann dieses famose Kuriosum durch den langen Forscheratem und das detektivische Gespür der Autorin in Buchform wiederentdeckt werden.

Unlängst verstarb Dieter Pötschke (1946–2022). Er zählte zu den allerersten Autoren meines damals noch ganz jungen Verla...
17/06/2022

Unlängst verstarb Dieter Pötschke (1946–2022). Er zählte zu den allerersten Autoren meines damals noch ganz jungen Verlages: Bereits 1996 veröffentlichte er einen Beitrag in der dann prosperierenden gelben Reihe unserer Zisterzienserstudien. Vor allem aber verdanke ich ihm die kontinuierliche Kooperation mit dem Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde, in dessen Forschungsreihe er zahlreiche Einzelbände initiierte und herausgab; darüber hinaus publizierte er im Lukas Verlag viele weitere Aufsätze. Ich erlebte ihn stets als einen ausgesprochen freundlichen, optimistischen und unermüdlich zupackenden, ja begeisternden Menschen. Sogar noch, als er zuletzt schwer krank war, ließ er es sich nicht nehmen, künftige Bücher in Angriff zu nehmen. Nun aber wird die von ihm mitgeplante Festschrift des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Doberan im Herbst posthum erscheinen und seine letzte Veröffentlichung sein.

Hier die Liste seiner Bücher im Lukas Verlag: https://www.lukasverlag.com/autoren/autor/41-dieter-poetschke.html

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_P%C3%B6tschke

Kopf des Tages: Hermann Flade. Karin Königs Buch über ihn erschien vor zwei Jahren bei uns.https://www.welt.de/geschicht...
22/05/2022
Hermann Flade: Todesurteil für Flugblätter - WELT

Kopf des Tages: Hermann Flade. Karin Königs Buch über ihn erschien vor zwei Jahren bei uns.

https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article238882589/Hermann-Flade-Todesurteil-fuer-Flugblaetter.html

Die erste „Wahl“ zur Volkskammer am 15. Oktober 1950 in der DDR war eine reine Inszenierung. Der 18-jährige Gymnasiast Hermann Flade protestierte dagegen, wurde zur Höchststrafe verurteilt – und musste schließlich zehn Jahre im Zuchthaus absitzen.

»Jetzt hat Ekkehard Maaß die zahlreichen, staunenswerten Etappen der Arbeit der Gesellschaft in einen Band gefasst, der ...
10/05/2022
Putins Kritiker seit Jahrzehnten

»Jetzt hat Ekkehard Maaß die zahlreichen, staunenswerten Etappen der Arbeit der Gesellschaft in einen Band gefasst, der aktueller kaum unterrichten könnte.«

Er sang die Lieder des russischen Regimekritikers Bulat Okudshawa: Über Ekkehard Maaß und die osteuropäische Kulturszene in der DDR-Subkultur.

Ein ausführliches Gespräch mit Marina Dmitrieva, die bei uns 2012 den (in der SZ auch erwähnten) Band »Zwischen Stadt un...
02/05/2022
Kunst in Kriegszeiten

Ein ausführliches Gespräch mit Marina Dmitrieva, die bei uns 2012 den (in der SZ auch erwähnten) Band »Zwischen Stadt und Steppe: Künstlerische Texte der ukrainischen Moderne aus den 1910er bis 1930er Jahren" herausgegeben hat. Dank an Stefan Weidle für den Hinweis!

Sind auf einem Degas-Gemälde russische oder ukrainische Tänzerinnen zu sehen? Und ist das wichtig?

20/04/2022
SEHEPUNKTE - Rezension von: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht - Ausgabe 22 (2022), Nr. 4

»Der Publikation ist eine große Leserschaft zu wünschen, um das außerordentliche und mitunter lebensgefährliche Engagement Einzelner für das Leben der verfolgten und mit dem Tode bedrohten Juden bekannt zu machen und zu würdigen.«

Rezension über Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht. Hilfe für verfolgte Juden in Rumänien, Transnistrien und Nordsiebenbürgen 1941-1944, Berlin: Lukas Verlag 2020, 296 S., ISBN 978-3-86732-348-2, EUR 25,00

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Bemerkungen

Von 1861 bis 1869 lebte #Miertsching in Genadendal, Südafrika. Heute ist Internationaler Nelson-Mandela-Tag. Was ausgerechnet #Mandela mit Genadendal verbindet, kann man in Kürze in unserem Miertsching-Buch (im Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte) lesen.
Volles Haus auch bei unserer heutigen Veranstaltung: Ekke Maaß stellt seine neue Publikation vor: „fluchtzeiten“ (Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte) vor. Moderiert wird der Abend von Wolfgang Thierse. Im Rahmen des Abends kann auch die Ausstellung zu 25 Jahre Deutsch-Kaukasische Gesellschaft angesehen werden.
Podcast COSMO italiano: GIORNO DELLA MEMORIA – STORIE DI SOPRAVVISSUTI E SALVATI GEDENKTAG – GESCHICHTEN VON ÜBERLEBENDEN UND GERETTETEN Von Luciana Caglioti › https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/263/2632698/cosmoitaliano_2022-01-27_giornodellamemoriastoriedisopravvissutiesalvati_cosmo.mp3 È il Giorno della memoria, che ricorda la liberazione del lager di Auschwitz il 27 gennaio del 1945: è il lager simbolo della Shoah e della barbarie nazista, e noi non vogliamo dimenticare. Vi facciamo ascoltare la testimonianza di Edith Bruck, sopravvissuta all'Olocausto. E parliamo con la storica Sara Berger di alcune storie di solidarietà nell'Italia di quegli anni, di come molti ebrei furono aiutati a nascondersi e scappare, e furono salvati. Ab Minute 16:22 ein Interview mit Dr. Sara Berger zu ihrem Buch »Ich gebe zu, dass mir manchmal die Hände zitterten: Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943–1945« (Berlin: Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 2021, 536 S., € 25,–, ISBN 978-3-86732-398-7, www.lukasverlag.com/in-vorbereitung/titel/590-ich-gebe-zu-dass-mir-manchmal-die-haende-zitterten.html). DR. SARA BERGER ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut und zuständig für die Ausstellungen des Instituts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . COSMO italiano. 27.01.2022, 25:21 Min., verfügbar bis 27.01.2023
Online-Buchvorstellung von Dr. Sara Berger: ICH GEBE ZU, DASS MIR MANCHMAL DIE HÄNDE ZITTERTEN. HILFE FÜR VERFOLGTE JUDEN IN ITALIEN 1943–1945 Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Aufzeichnung vom 4. November 2021 (46:40 Min.): www.gdw-berlin.de/livestream | https://youtu.be/SJZiI7j-sD8 Etwa vier Fünftel der ausländischen und italienischen Jüdinnen und Juden konnten sich im besetzten Italien dem Zugriff der Faschisten und Nationalsozialisten entziehen. Tausende versuchten mit und ohne ortskundige Helferinnen und Helfer die Flucht in das durch die Alliierten befreite Süditalien oder in die sichere Schweiz. Die seit 1939 operierende Hilfsdelegation für jüdische Emigranten (Delasem) arbeitete im Untergrund mit Vertretern der Kurie verschiedener Städte zusammen, um Gelder an Hilfsbedürftige zu verteilen, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und Verstecke zu finden. Kirchliche Netzwerke ermöglichten die Aufnahme jüdischer Männer, Frauen und Kinder in Klöstern und anderen katholischen Einrichtungen. Mehrere tausend Jüdinnen und Juden konnten in den Städten untertauchen, weil ihnen städtische Angestellte und Druckereien falsche Ausweispapiere verschafften. Möglichkeiten zum Untertauchen bestanden aber auch in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten. Angehörige des politischen Widerstands, nichtjüdische Verwandte, Freunde und Bekannte boten Verfolgten Unterkunft und Hilfe und retteten ihnen so vielerorts das Leben. DR. SARA BERGER ist seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut und zuständig für die Ausstellungen des Instituts. In ihrem Vortrag stellt sie die Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943 bis 1945 vor. Ihre gleichnamige Studie ist als jüngster Band der Schriftenreihe der Gedenkstätte Stille Helden (Berlin: Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 2021, 536 S., € 25,–) erschienen. www.lukasverlag.com/programm/titel/590-ich-gebe-zu-dass-mir-manchmal-die-haende-zitterten.html KONTAKT Gedenkstätte Deutscher Widerstand Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin Tel.: 030.269 950 00 [email protected] www.gdw-berlin.de