LAG Tierschutzpolitik Berlin

LAG Tierschutzpolitik Berlin Wir sind die Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitk von Bündnis 90/ Die Grünen Berlin - denn Tiere brauchen Rechte! Als Landesarbeitsgemeinschaft sind wir die grüne Denkfabrik für das Fachgebiet "Tierschutzpolitik" in Berlin.

Wir bringen tierschutzpolitische Themen voran und beraten die Landespartei, die Mitglieder des Abgeordnetenhauses und die der Bezirksversammlungen in tierschutzpolitischen Fragestellungen. Wir treffen uns jeden letzten Mittwoch des Monats und laden auch neue Interessierte herzlich ein, vorbeizuschauen. Termine und Infos unter: https://gruenlink.de/1d1z

Mission: Politik im den Bereichen Tierschutz und Tierrechte

Wie gewohnt öffnen

Anlässlich der Vorstellung des gesetzentwurfs zum Kükentöten durch die bundeslandwirtschaftsministerin ist auch ein SWR-...
09/09/2020
Renate Künast: Ausstieg aus dem Kükentöten macht Hoffnung

Anlässlich der Vorstellung des gesetzentwurfs zum Kükentöten durch die bundeslandwirtschaftsministerin ist auch ein SWR-Radiobeitrag mit Renate Künast empfohlen:

Die grüne Bundestagsabgeordnete Renate Künast hat den bevorstehenden Ausstieg aus dem Kükentöten in Deutschland grundsätzlich begrüßt. Anlässlich der heutigen Präsentation eines Gesetzentwurfs durch Bundeslandwirtschaftsministerin Juli Klöckner (CDU) sagte Künast im SWR-Tagesgespräch, si...

09/09/2020

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat heute einen Gesetzentwurf zum Ausstieg aus dem Kükentöten vorgelegt. Dazu
erklären Renate Künast, Sprecherin für Tierschutzpolitik und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Renate Künast:

„Der Ausstieg aus dem Kükentöten ist überfällig und nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts von 2019 besteht höchster Zeitdruck, das Elend zu beenden. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass auch ungeschlüpfte Küken ab dem 7. Tag Schmerzen fühlen können, weshalb die Erlaubnis noch bis Ende 2023 bis zum 9. Tag eine Geschlechtsfeststellung machen zu dürfen, schon wieder nur wirtschaftlichen Interessen folgt.

Es fehlt auch eine Kampagne und die Unterstützung des Ministeriums zur der Zucht des so genannten Zweitnutzungshuhns. Denn die ganze Misere mit den millionenfachen Küken töten oder späterer Verwendung der angebrüteten Eier zu anderen Zwecken, ist nur entstanden, weil man als Legehennen eine bestimmte Zuchtlinie will. Ethisch vertretbar ist das auf die Dauer nicht.

Wenn der Ausstieg aus dem Kükentöten und der Einstieg in neue Zuchtlinien, bei denen Henne und Hahn genutzt werden, gelingen soll, dann müssen Verbraucherinnen und Verbraucher klar erkennen, wie produziert wurde. Eine Kennzeichnung von tierischen Erzeugnissen muss also immer Klarheit schaffen, auch bei Pasta und Kuchen.“

Friedrich Ostendorff:

„Den richtigen Zeitpunkt für einen Ausstieg aus dem massenhaften Kükentöten hat Bundesministerin Julia Klöckner völlig verschlafen. Im Koalitionsvertrag war ein Ende des Kükentötens schon für 2019 vereinbart worden. Zum wiederholten Mal haben sich ihre Hoffnungen, dass es die Geflügelindustrie schon selber Regeln wird, nicht bewahrheitet.

Ihr Gesetzentwurf sieht ein Ende des Kükenschredderns nun erst für Ende 2021 vor. In dem Gesetz sollte klargestellt sein, dass die Geschlechtsbestimmung im Ei vor dem 7. Tag nötig ist. Denn vor dem siebten Bebrütungstag liegt keine Empfindungsfähigkeit der Embryonen vor. Wir erwarten außerdem, dass Alternativen, wie das Zweinutzungshuhn und Bruderhahnaufzucht zusätzlich gefördert werden. Denn das System der spezialisierten Hochleistungszucht geht auf Kosten der Tiere und ist moralisch zweifelhaft.“

Quelle: Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

GEDENKTAFEL FÜR TIERVERSUCHE IM MÄUSEBUNKERLiebe Leser*innen und Interessent*innen, in Berlin engagieren sich Menschen f...
03/09/2020
"Mäusebunker"

GEDENKTAFEL FÜR TIERVERSUCHE IM MÄUSEBUNKER

Liebe Leser*innen und Interessent*innen, in Berlin engagieren sich Menschen für den Erhalt des Mäusebunkers (https://www.xn--brger-fr-denkmale-22bg.de/-maeusebunker-.html). Unabhängig von der Hässlichkeit des gebäudes (es sieht aus wie ein überdimensionaler Panzer) sollte an DIE gedacht werden, die von dem Gebäude jahrzehntelang in Tierversuchen leiden und ihr Leben lassen mussten. Es waren Hunde, Schweine, Pferde, Kleinsttiere wie Ratten, Mäuse etc. Deshalb meinen wir, es sollte an dieser Stelle eine Gedenktafel angebracht werden.

Hamburg plant zusammen mit anderen Bundesländern eine gemeinsame Initiative im Bundesrat für mehr Tierschutz. Anlass für...
03/09/2020
Hamburg startet Initiative für mehr Tierschutz in Laboren

Hamburg plant zusammen mit anderen Bundesländern eine gemeinsame Initiative im Bundesrat für mehr Tierschutz. Anlass für den Antrag des Senats, der NDR 90,3 vorliegt, ist der Skandal um das Versuchslabor LPT im Kreis Harburg. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-startet-Initiative-fuer-mehr-Tierschutz-in-Laboren,tierversuche238.html

Es soll mehr getan werden, um auf Tierversuche zu verzichten: Hamburg plant mit anderen Bundesländern eine gemeinsame Initiative für mehr Tierschutz. Der Antrag für den Bundesrat ist fertig.

morgen gibt es eine für den Tierschutz und die Zukunft der Landwirtschaft entscheidende Abstimmung im Bundesrat - und si...
04/06/2020
Stoppt die Schweinequal!

morgen gibt es eine für den Tierschutz und die Zukunft der Landwirtschaft entscheidende Abstimmung im Bundesrat - und sie steht auf Messers Schneide.

Bitte unterschreibt mit, und zeigt auch dem schwarzgrün-regierten Bundesland Schleswig-Holstein, wieso das Bundesland Berlin diesen vergifteten "Kompromiss" nicht mittragen wird.

Siehe auch den Spiegel-Artikel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/tierschutz-laender-entscheiden-ueber-schweinehaltung-a-21733512-9b1d-482f-b05d-7d0ece4a2f53?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph

Der Kastenstand für Schweine soll verlängert werden – und stellt die Interessen der Agrarindustrie über Tierrechte. Campact startet einen Appell gegen diese Tierquälerei.

Danke an die Kolleg*innen von Linkspartei und 'Sozis für Tiere' für den produktiven gemeinsamen Austausch.Jetzt geht es ...
28/03/2020

Danke an die Kolleg*innen von Linkspartei und 'Sozis für Tiere' für den produktiven gemeinsamen Austausch.

Jetzt geht es darum, die besprochen Punkte bzgl. Tierversuche/Tierversuchskommission, Stadtnatur (Gebäudebrüter, Insektenschutz), Hunde-Rasseliste/Freilauf und Jagd in unsere jeweiligen Wahlprogramme zu bingen - dann bekommen diese Themen Mehrheiten und landen hoffentlich auch im Koalitionsvertrag.

Und es sollte auch noch in dieser Legislatur etwas in der 'großen' Politik des Abgeordnetenhauses und der Senatsverwaltung passieren - wir bleiben dran.

Unser erstes gemeinsames Treffen - Corona zum Trotze.

Danke an alle Beteiligten für die tolle Sitzung und den hochwertigen Input. Das gibt Hoffnung für die Zukunft.

Zum Weltspatzentag hat die LAG eine Info-Präsentation zu Gebäudebrütern erstellt, u.a. mit Mindmaps um das komplexe Them...
20/03/2020

Zum Weltspatzentag hat die LAG eine Info-Präsentation zu Gebäudebrütern erstellt, u.a. mit Mindmaps um das komplexe Thema des Artenschutzes am Bau zu strukturieren:

https://gruene.berlin/sites/gruene.berlin/files/antrag-ldk-200328_gebaeudebrueter_lag-tierschutzpolitik-200313_0.pdf

Der grüne Lanesparteitag und damit auch der LAG-Antrag zu den Gebäudebrütern findet nicht statt, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben:

https://gruene.berlin/sites/gruene.berlin/files/info-gebaeudebrueter_lag-tierschutzpolitik-berlin_200320.pdf

Wir bleiben dran - denn die Stadt von Morgen soll keine Arten-Wüste sein, so wie es der ländliche Raum rund um Berlin bereits teilweise ist. Updates auf unserer homepage unter http://gruenlink.de/1d1z

Hiermit rufen wir gemeinsam mit der DIE LINKE. LAG Tierschutz und Tierrechte Berlin unseres Berliner Koalitionspartners ...
11/12/2019

Hiermit rufen wir gemeinsam mit der DIE LINKE. LAG Tierschutz und Tierrechte Berlin unseres Berliner Koalitionspartners alle Tierfreund*innen auf mit für Zirkusse ohne Wildtiere und ohne Tierleid zu demonstrieren.

Wir LAGen sind am 20.12.2019 ab 18:30 Uhr an der U Paulsternstraße, das ist der ÖPNV-Weg zum "Weihnachts"zirkus Voyage, der dieses Jahr leider eine private Fläche gefunden hat. Die Bundesgesetze erlauben weiterhin Tierleid im Zirkus, der Berliner Koalitionsvertag kann dies nur für öffentliche Flächen verhindern.

https://www.facebook.com/events/554749655300542/

Da Parteiflaggen von den Anmeldenden der Kundgebung direkt beim Zirkus nicht erwünscht sind, nicht wundern, sondern einfach das große grüne Banner suchen :-)

Danke an alle, die mit bei der Kundgebung vor dem Bundestag waren: das Bündnis Endlichrausjetzt mit den Haupt-Organisato...
14/10/2019

Danke an alle, die mit bei der Kundgebung vor dem Bundestag waren: das Bündnis Endlichrausjetzt mit den Haupt-Organisator*innen von VIER PFOTEN und die Kolleg*innen unseres Berliner Koalitionspartners DIE LINKE. LAG Tierschutz und Tierrechte Berlin.

Der Anlass war die von Renate Künast und der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion initiierten Anhörung vor dem Ausschuss Ernährung und Landwirtschaft zum grünen Antrag "Wildtierhaltung im Zirkus jetzt verbieten“.

Die Stellungnahme der Expert*innen gibt es hier zum nachlesen: https://www.bundestag.de/services/suche?suchbegriff=Wildtiere+Zirkus

Danke an alle die, mit dabei waren... und den Fotografen von Vier Pfoten, der sich auch vom Gegenlicht nicht hat abschre...
14/10/2019

Danke an alle die, mit dabei waren... und den Fotografen von Vier Pfoten, der sich auch vom Gegenlicht nicht hat abschrecken lassen :-)

Heute war es so weit:
Die Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft über ein #Wildtierverbot in Zirkussen fand statt!
Während im Paul-Löbe Haus neun Experten zu dem Thema Stellung bezogen, demonstrierte Endlichrausjetzt (mit PETA Deutschland, VIER PFOTEN und Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Geschäftsstelle Berlin) gemeinsam mit LAG Tierschutzpolitik Berlin und DIE LINKE. LAG Tierschutz und Tierrechte Berlin draußen für ein Wildtierverbot.

Danke an alle, die dort waren und die Demo in irgendeiner Weise ermöglicht und unterstützt haben🦁❗️

Copyright: VIER PFOTEN | Christopher Koch

26/06/2019

Auch wenn es heute mehr als heiß ist, treffen wir uns, wie immer am letzten Mittwoch des Monats, wieder in Lichtenberg!

Kommt vorbei!

Wir gratulieren herzlich! Damit ist die Hälfte der notwendigen Unterschriften erreicht, sodass sich die EU-Kommission de...
17/02/2019

Wir gratulieren herzlich! Damit ist die Hälfte der notwendigen Unterschriften erreicht, sodass sich die EU-Kommission dem Thema "Ende der Käfighaltung" annehmen muss. Bitte macht weiter fleißig Werbung und unterschreibt gleich jetzt, falls noch nicht geschehen: https://ciwf-int.endthecageage.eu/de-DE/live

Berlin war heute rundum grün! Für die Tiere, für die Natur, für ökologische Landwirtschaft und für ein gesundes miteinan...
19/01/2019

Berlin war heute rundum grün! Für die Tiere, für die Natur, für ökologische Landwirtschaft und für ein gesundes miteinander :)
Die Wir haben es satt Demo beweist jedes Jahr aufs Neue, dass dieses Konzept möglich ist! Auf ein erfolgreiches Jahr 2019!

Morgen wird in den Berliner Messehallen wieder die Internationale Grüne Woche eröffnet. Neben vielen kulinarischen Angeb...
16/01/2019
Image: Schlemmerspaziergang auf der Grünen Woche | Berliner-Kurier.de

Morgen wird in den Berliner Messehallen wieder die Internationale Grüne Woche eröffnet. Neben vielen kulinarischen Angeboten und Aktionsständen, werden dort leider auch wieder viele Tiere unter nicht artgerechten Bedingungen ausgestellt: Kühe in warmen Hallen, einsame Kaninchen in kleinen Buchten und Schweine teilweise auf Spaltenböden.

Diese Missstände könnten mit verhältnismäßig wenig Aufwand behoben werden - für die Tiere, aber auch für die Menschen, denen diese Art der Tierhaltung als akzeptabel präsentiert wird.

Found on Google from berliner-kurier.de

28/12/2018
Unterstützung für die EU-Bürgerinitiative zur Beendigung der Käfighaltung

Nach den Feiertagen erfüllen wir uns selbst den ersten Weihnachswunsch und unterstützen die europäische Bürgerinitiative #EndTheCageAge

Bis zum 11. September 2019 müssen 1 Million EU-Bürger die Initiative unterzeichnet haben, damit sich die EU-Kommission mit dem Anliegen beschäftigen muss.
Hier könnt ihr mit wenigen Klicks auch der Kampagne beitreten und die Petition unterschreiben: https://ciwf-int.endthecageage.eu/de-DE/live

Aus einem "Weihnachtszirkus" in Dresden brechen Wildtiere aus und rennen am Landtag vorbei, ein Tier stirbt am Stress be...
17/12/2018
Zirkus-Tiere ausgebüxt: Dresden auf Zebra-Streife

Aus einem "Weihnachtszirkus" in Dresden brechen Wildtiere aus und rennen am Landtag vorbei, ein Tier stirbt am Stress beim Einfangen - der Zirkus erklärt: "Sie sind ihrem natürlichen Trieb gefolgt". Und das, wenn in Berlin gerade zwei "Weihnachtszirkusse" mit gefährlichen Tieren sind...

Wann schafft die Bundesregierung endlich die gesetzliche Grundlage gegen Wildtiere im Zirkus? Erst, wenn ein Zirkus mit Löwen und Tigern neben dem Bundestag gastiert und die Tiere die Kanzlerin besuchen? Nicht nur wegen Tierschutz, sondern auch Gefahrenabwehr dürfen Berliner Flächen nicht mehr vergeben werden.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/zebras-in-dresden-wieder-eingefangen-100.html

Seltene Spezies am Elbufer: In Dresden entlaufen vier Zebras aus einem Zirkus. Sieben Streifenwagen und eine Reiterstaffel setzen dem Ausflug ein Ende.

Sowohl gestern als auch heute war die LAG Tierschutzpolitik gemeinsam mit diversen NGOs aktiv und hat vor den Zirkussen ...
15/12/2018

Sowohl gestern als auch heute war die LAG Tierschutzpolitik gemeinsam mit diversen NGOs aktiv und hat vor den Zirkussen Voyage (Olympiastadion) und William (Landsberger Allee) für Zirkusse ohne Tierleid informiert.

Da das Licht gestern Abend für gute Fotos leider nicht mehr gereicht hat, gibt es heute umso schönere.

Nachtrag: Aber andere Tierschützer*innen haben am Vortag auch bei Dunkelheit Fotos machen können, z.B. hier (Danke!): https://fb.com/photo.php?fbid=2603680496323826&set=pcb.2603685212990021

Unser Flyer zur Kundgebung vor dem Wildtier-Zirkus:Liebe Besucher*innen, mit Ihrer Eintrittskarte finanzieren Sie Tierle...
15/12/2018

Unser Flyer zur Kundgebung vor dem Wildtier-Zirkus:

Liebe Besucher*innen, mit Ihrer Eintrittskarte finanzieren Sie Tierleid!

Nicht nur domestizierte Tiere, wie Pferde oder Esel leiden unter den langen Transporten, der Enge in den kleinen Boxen und den lauten Auftritten, sondern besonders auch Tiere wildlebender Arten.

Als kleines Baby bereits der Mutter entrissen und anschließend mit der Peitsche dressiert – so verläuft das Leben eines jeden Zirkuslöwen. Die freiheitsliebenden Raubtiere spulen immer wieder dieselben Bewegungen ab und verbringen ihr gesamtes Leben in kleinen Gehegen. Dies führt zu Verhaltensstörungen und Apathie. Viele Zirkusse, wie z.B. Roncalli verzichten daher inzwischen auf Tierdressuren.

In fast allen wichtigen EU-Staaten sind Wildtiere im Zirkus bereits unzulässig Nur in Deutschland gilt noch die völlig veraltete minimale „Zirkusleitlinie“, die tiergerechte Haltung durch Dressur-Auftritte ersetzt. Das aktuelle Säugetiergutachten stellt eigentlich deutlich höhere Anforderungen.

Für Kinder ist es wichtig, Tiere kennen und schätzen zu lernen. Nur werden sie diese Erfahrung nicht im Zirkus machen können. Auch heutige Demonstranten waren als Kind wohl begeisterte Zirkus-Gäste. Erst später haben wir verstanden, dass es für die Tiere kein Spaß ist. Bitte ersparen Sie sich und Ihren Kindern diese Erfahrung. Bitte kaufen Sie keine Eintrittskarte.

Wenn sich ein Zirkus als "Weihnachtszirkus" verkleidet, ist offenbar auch die Zeit für eine Märchenstunde. Wir informier...
14/12/2018

Wenn sich ein Zirkus als "Weihnachtszirkus" verkleidet, ist offenbar auch die Zeit für eine Märchenstunde. Wir informieren mit unserem Flyer bei der Premiere, was auf den Plakaten nicht steht:

Märchen: "Sie können den Zirkus mit gutem Gewissen besuchen" => Besonders bei Zirkussen mit Tieren wildlebender Arten finanzieren Sie Tierleid. Und das nur, um uns Menschen zu unterhalten. Das ist in vieln Staaten der EU inzwischen eingeschränkt oder unzulässig.

Märchen: “Die Tierhaltung wird nahezu jede Woche geprüft” => Die Veterinärämter haben nicht die Kapazität für solche Prüfungen. Der Wechsel der Spielorte erschwert Kontrollen besonders beim Transport. Die Basis ist die völlig veraltete minimale „Zirkusleitlinie“, die tiergerechte Haltung mit Dressur-Auftritten ersetzt. Das aktuelle Säugetiergutachten stellt deutlich höhere Anforderungen.

Märchen: “Die Tiere zeigen natürliche Verhaltensweisen” => Auf Kommando immer dieselben Bewegungen abzuspulen ist nicht natürlich. Bildung ist nur das Beobachten mit natürlichem Sozialverhalten und selbst gewählten Partnern.

Märchen: “Zirkustiere fahren gerne Auto” => Viele Zirkustiere haben sich mit ihrem Schicksal abgefunden und resigniert. Die Transportzeiten von Auf- bis Abladen sind in der Praxis sehr lang und nicht tiergerecht.

Märchen: “Die Tiere haben ein behütetes Leben und werden nicht geschlachtet” => Die Tiere werden so lange kommerziell benutzt, bis sie ausgemustert werden. Es sind bereits Tiere direkt beim Transport ins Alterslager verendet.

Märchen: “Die Tiere sind seit Jahrzehnten in Menschlicher Obhut” => Es handelt sich um Gefangenschaft. Viele Tiere sind Wildfänge, es ist kein Artenschutz.

Kundgebung gegen die die  betäubungslose Kastration von Ferkeln, vom Brandenburger Tor bis zum Ministerium. Auf Einzel-I...
25/11/2018

Kundgebung gegen die die betäubungslose Kastration von Ferkeln, vom Brandenburger Tor bis zum Ministerium. Auf Einzel-Initiative von Christin Jahn kommen viele Vereine und Parteien zusammen, um *gemeinsam* für weniger Tierleid zu stehen. 🐖

Danke an die Redner*innen Renate Künast, Michael Efler und Jasmin von PROVIEH! Denn Tierschutzpolitik braucht überzeugende Argumente und Mehrheiten, sonst bleibt die Groko als Albtraum aller Tiere an der Macht. Danke an alle aus der LAG, die dabei waren! 🐖 [Fotos: Axel Lüssow]

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24/11/2018

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18/11/2018
Facebook-Seite online

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Besser spät als nie :-) - als seit Kurzem satzungsgemäße "LAG" von Bündnis 90/ Die Grünen Berlin kommen wir wohl auch nicht mehr ganz um Facebook herum.

Nach der Gründung 2011 als AG "Mensch und Tier" gibt es seit knapp zwei Jahren monatliche thematischer Sitzungen als "Tierschutzpolitik".

Zusätzlich zu http://gruenlink.de/1d1z erscheinen ab jetzt auch hier Infos zu Treffen, Kundgebungen und Anträgen. Zudem ab und zu Aktuelles zu Tierschutz und Tierrechten in Berlin.

Aber ohne euch geht nix - bitte helft mit, wir sehen uns i.d.R. "jeder letzte Mittwoch im Monat"!

Adresse

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Öffnungszeiten

Mittwoch 19:00 - 21:00

Telefon

0151-68172624

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Bemerkungen

und warum wird jetzt nicht beim Bürgermeister, Senat politisch Druck gemacht....Protestaktionen, usw...um die Genehmigungen (auch für Zirkus Voyage) noch zu kippen...
Im letzten Jahr hatte ich einen vollkommen verwirrten Fischreiher bei mir um die Ecke in Berlin Mitte gesehen, der in der kanalisierten Panke stand und sich dann unter eine Autobrücke geflüchtet hatte. Das unkoordinierte und tagelange Böllern ist aus verschiedenen Gründen nicht mehr zeitgemäß - Umweltbelastung wie auch Tierschutz. Werden wir als Thema in die LAG Tierschutzpolitik Berlin nehmen.