Bund Deutscher Architekten BDA Berlin

Bund Deutscher Architekten BDA Berlin Der BDA Landesverband Berlin ist als Berufsverband freiberuflich tätiger Architekten und Stadtplaner der baukünstlerischen Tradition und Innovation verpflichtet.
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Planen und Bauen sind prägende gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Kräfte und stehen in enger Beziehung zu allen sich ständig wandelnden Lebensbereichen, so muss sich Stadtplanung und Architektur immer wieder neu definieren: zum Ort, zur Umwelt, zur Gesellschaft. Architektur vermittelt durch die unterschiedlichsten Ausdrucksformen Vielfalt und Lebendigkeit, sensibilisiert, lädt ein zum Nachdenken, stellt Fragen und ist Erzählung und Poesie zugleich. Durch die Gestaltung der gebauten Umwelt berühren und beeinflussen Architektur und Stadtplanung das Leben jedes einzelnen Menschen. Architektinnen/Architekten und Stadtplanerinnen/Stadtplaner haben eine besondere Verantwortung, die Identität der Stadt zu berücksichtigen und zu entwickeln. Das bedeutet, insbesondere für Berlin, die Polarisierung zwischen Denkmalschutz und Moderne zu überwinden, Widersprüche zu verbinden, die Stadt in ihren Brüchen wahrzunehmen und damit Zukunft zu gestalten. Der BDA LV Berlin versteht Architektur als einen sich wandelnden Prozess sozialer Kunst, die wie keine andere den Lebensraum der Menschen in der Stadt für Generationen prägt. Die Qualität der gebauten Umwelt bedarf intensiver Vermittlung und engagierter Umsetzung. Er versteht sich als ein Ort des Vor-, Nach- und Querdenkens über die Fragen der Stadt von Gestern, Heute und Morgen. Der BDA LV Berlin setzt sich in der Öffentlichkeit ein für die kulturellen, fachlichen und berufsständischen Ziele, um das Bewusstsein für die Fragen der Erhaltung, Planung und Gestaltung unserer Umwelt zu schärfen. In diesem Sinne bekennt sich der BDA LV Berlin in seiner Zielsetzung zur "Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten, alle Bereiche umfassenden Planung für eine lebenswerte gebaute Umwelt" und kämpft entsprechend seiner Satzung für eine qualitätvolle Baukultur. Der BDA LV Berlin setzt sich im Rahmen dieser Ziele ein:

- für die Freiberuflichkeit der Architektinnen/Architekten und Stadtplanerinnen/Stadtplaner als eine wesentliche Voraussetzung für unabhängige, verantwortungsvolle und fachlich hervorragende Leistungen

- für eine verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit historischer Bausubstanz, um gedankenloser Zerstörung gebauter Umwelt entgegenzuwirken

-für eine funktionale Architektur mit höchsten ästhetischen Ansprüchen zu tragbaren Kosten

- für ein Planen und Bauen, das die Ressourcen unserer Umwelt schont

Der BDA LV Berlin fordert:

- die objektive Ermittlung stadtplanerischer und architektonischer Lösungen durch offene Wettbewerbee

- Erhaltung des Wettbewerbswesens zur Sicherung der Qualität und Kreativität, zur Förderung der Baukultur und Vielfalt in der Architektur und als Beitrag zur Entwicklung kostengünstiger Lösungsansätze

- eine Bildungs- und Hochschulpolitik, die sowohl den traditionellen wie den sich wandelnden Anforderungen an Architektinnen/Architekten und Stadtplanerinnen/Stadtplanern gleichermaßen gerecht wird.

Wie gewohnt öffnen

15/03/2021
ZUSAMMEN STATT EINZELN! BDA BERLIN

Kammerwahlen 2021: Noch bis zum Freitag, den 19. März 2021 besteht Gelegenheit, an der Wahl zur Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin teilzunehmen. Nutzt diese Chance für eine stabile geeinte Vertretung Eurer Berufsinteressen in der Kammer! Nehmt Euch 4 Minuten Zeit, um unsere Themen und einige der Personen dahinter etwas näher kennenzulernen. Wählt Liste 5 oder Liste 20 des BDA Berlin!

ZUSAMMEN STATT EINZELN! - https://mailchi.mp/bda-berlin.de/zusammen_statt_einzeln_bda-waehlen_kammerwahlen-2021 Wollt Ih...
04/03/2021

ZUSAMMEN STATT EINZELN! - https://mailchi.mp/bda-berlin.de/zusammen_statt_einzeln_bda-waehlen_kammerwahlen-2021

Wollt Ihr Klimaschutz?
Wollt Ihr eine starke Baukultur?
Wollt Ihr faire Honorare und Gehälter?
Wollt Ihr Einfluss behalten?

Dann wählt BDA für eine stabile geeinte Vertretung Eurer Berufsinteressen in der Kammer!

Liste 5 für die Angestellten/Beamteten oder
Liste 20 für die freischaffenden Kandidat*innen

Also: Wählen nicht vergessen! Letzter Tag 19. März!

Wahlplattform der Architektenkammer Berlin:
www.ak-berlin.de

Infos zum BDA unter: www.bda-berlin.de

TIBES STIPENDIUM 2021/22 ausgelobtI - https://mailchi.mp/2d226dbcf176/fragmentarische-positionen-zur-digitalen-hybriden-...
24/02/2021

TIBES STIPENDIUM 2021/22 ausgelobtI - https://mailchi.mp/2d226dbcf176/fragmentarische-positionen-zur-digitalen-hybriden-und-analogen-lehre-in-der-architektur-10025008 Aufruf zur Bewerbung für die Projektförderung im Bereich Architektur
Der BDA Berlin sucht Bewerberinnen und Bewerber für das TIBES STIPENDIUM 2021/22. Studierende, Absolvent/innen und Doktorand/innen der Berliner Hochschulen können sich ab sofort mit ihren praktischen oder theoretischen Projekten aus dem Bereich der Architektur für die mit 5.000 Euro dotierte Förderung bewerben. Bewerbungen bis 22. April 2021 möglich. Auslobung: www.bda-berlin.de

Fragmentarische Positionen zur digitalen, hybriden und analogen Lehre in der Architektur - https://mailchi.mp/393b3449b3...
17/02/2021

Fragmentarische Positionen zur digitalen, hybriden und analogen Lehre in der Architektur - https://mailchi.mp/393b3449b322/fragmentarische-positionen-zur-digitalen-hybriden-und-analogen-lehre-in-der-architektur Ausstellung in der BDA Galerie und Podcasts: Digitale Eröffnung am 20.2.21 um 16 Uhr mit Kuratorin Astrid Bornheim und Jan R. Krause, Prof. für Architektur Media Management: https://www.instagram.com/d.fragmentation/.
Podcasts unter https://open.spotify.com
/show/0Kdq8Fvy0HJ5W4gQ0uOQuv.
Kooperation des BDA Berlin mit dem Masterstudiengang Architektur Media Management AMM der Hochschule Bochum

Radikal Modern_04: Co-Ownership of Action - Online Vortrag und Gespräch am 19. November 17 Uhr (auf Englisch)Die Kurator...
09/11/2020

Radikal Modern_04: Co-Ownership of Action - Online Vortrag und Gespräch am 19. November 17 Uhr (auf Englisch)

Die Kuratoren des japanischen Pavillons der Architekturbiennale in Venedig 2020 Kozo Kadowaki, Jo Nagasaki und Ryoko Iwase sind in der nächsten, online durchgeführten Veranstaltung der Reihe Radikal Modern zu Gast. Prof. Heike Hanada und Prof. Dr. Jörg Gleiter sprechen mit den Architekten über "Co-Ownership of Action: Trajectories of Elements". Informationen zur Teilnahme unter https://mailchi.mp/4675c050c194/radikal_modern_04

Verschiebung Vernissage "Im Weiß"– Ausstellung mit René Kersting in der BDA Galerie Berlin/Virtueller Walkthrough im Nov...
02/11/2020

Verschiebung Vernissage "Im Weiß"– Ausstellung mit René Kersting in der BDA Galerie Berlin/Virtueller Walkthrough im November:
Corona-bedingt muss die BDA Galerie bis 30. November 2020 leider geschlossen bleiben. Wir laden Sie zu einem virtuellen Rundgang durch die Rauminstallation ein: ab 3. November, 18.30 Uhr unter https://blog.bda-berlin.de/2020/10/22/im-weis/ und über den beistehenden QR-Code. Der Dialog mit René Kersting und Tillmann Wagner findet am 8. Dezember um 18 Uhr statt. https://mailchi.mp/0de8adf568cb/im_weiss_bda-galerie-9432248

Im Weiß: René Kersting in der BDA Galerie – https://mailchi.mp/b1c39d3b3826/im_weiss_bda-galerie Mit "Im Weiß" präsentie...
26/10/2020

Im Weiß: René Kersting in der BDA Galerie – https://mailchi.mp/b1c39d3b3826/im_weiss_bda-galerie Mit "Im Weiß" präsentiert der Künstler und Architekt René Kersting eine Arbeit aus seinem Zyklus "Weißes Rauschen" in der Galerie des BDA Berlin. Die Installation setzt das Format "Labore" zur Interaktion mit dem Galerieraum fort: Geschichtete Schleier definieren den Raum neu und fungieren als Wahrnehmungsfilter. Zur Eröffnung am 3.11. 2020 ab 18 Uhr laden wir zu Gesprächen mit René Kersting in die Mommsenstraße 64 in Berlin-Charlottenburg ein.

Mäusebunker & Hygieneinstitut: Versuchsanordnung Berlin in der BDA Galerie bis 22. Oktober verlängert .Das eigens einger...
17/09/2020

Mäusebunker & Hygieneinstitut: Versuchsanordnung Berlin in der BDA Galerie bis 22. Oktober verlängert .

Das eigens eingerichtete "Studierzimmer" in den Ausstellungsräumen des BDA Berlin in Berlin-Charlottenburg bietet Einblicke in zahlreiche erstmals öffentlich gezeigte Originalmaterialien über die Zentralen Tierlaboratorien der FU Berlin (1967-1981) von Gerd und Magdalena Hänska – der sog. „Mäusebunker“– und das gegenüber liegende „Hygieneinstitut“ von Fehling+Gogel - https://mailchi.mp/db43caad3350/maeusebunker-hygieneinstitut-versuchsanordnung-berlin-9397524

Bund Deutscher Architekten BDA Berlin
19/06/2020

Bund Deutscher Architekten BDA Berlin

Abrissplanungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sofort stoppen!

„Die Abrissplanungen zum Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind sofort zu stoppen“, fordern der Bund Deutscher Architekten (BDA), Landesverband Berlin, und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Landesgruppe Berlin-Brandenburg, in einer gemeinsamen Erklärung.

Eike Richter, Landesvorsitzender des bdla, erklärte: „Berlin besitzt mit dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und dem angrenzenden Mauerpark eine Deutschland-, wenn nicht weltweit einmalige Sport- und Freizeitlandschaft, die Spitzen- und Breitensport vereint und mit der Grünen Infrastruktur Berlins verbindet. Der wertvolle Baumbestand und die historisch einmalige Anlage von Stadion, denkmalgeschützter Hinterland-Mauer und Tribüne für Karaoke-Events im Mauerpark, dies alles muss behutsam saniert und nicht brachial umgestaltet werden!“

Insbesondere der vom Senat ernsthaft erwogene Abriss des Stadions mit der 1987 errichteten und 2015 sanierten Haupttribüne wurde nicht stichhaltig begründet. Allein die nicht optimale Orientierung der Haupttribüne nach Westen kann den Eingriff nicht rechtfertigten.

Dieser Umgang mit dem identitätsstiftenden Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion ist nicht angemessen. Die städtebaulichen, funktionalen, räumlichen, baukulturellen und ökologischen Aspekte wie auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung müssen besser berücksichtigt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund von Klimaschutz, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung ist der Abriss zu hinterfragen. Die Möglichkeiten eines Umbaus des Stadions sind vertieft planerisch zu prüfen, fordern die Berufsverbände.

Julia Dahlhaus, Landesvorsitzende des BDA, fordert: „Der Senat ist gut beraten, eine ernsthafte, vorgezogene Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung der Stadion-Thematik durchzuführen und in einem ergebnisoffenen Wettbewerbsverfahren Konzepte für diesen einmaligen Ort entwerfen zu lassen. Berlin hat Besseres verdient!“

Dazu sollte im Rahmen eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten ein Masterplan für das Gesamtgelände und einen Entwurf für das Stadion entwickelt werden. Hierbei ist das Bedarfsprogramm zu hinterfragen und auf ein stadt- und geländeverträgliches Maß zu reduzieren. Bis die Ergebnisse vorliegen, ist der Geltungsbereich des vorgesehenen Bebauungsplans mit einer Veränderungssperre zu belegen!

In gemeinsamen Schreiben haben sich die beiden Berufsverbände bereits an den Bezirk, sowie die beteiligten Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen, Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Inneres und Sport gewandt, ihre starken Bedenken geäußert und fachliche Unterstützung angeboten.

Weitere Informationen:

Petra Vellinga
im Auftrag von BDA und bdla

BDA Berlin
Bund Deutscher Architekten
Landesverband Berlin e.V.
T 030 886 83 206
[email protected]
www.bda-berlin.de

Abrissplanungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sofort stoppen!„Die Abrissplanungen zum Stadion im Friedrich-Ludwig-J...
19/06/2020

Abrissplanungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sofort stoppen!

„Die Abrissplanungen zum Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind sofort zu stoppen“, fordern der Bund Deutscher Architekten (BDA), Landesverband Berlin, und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Landesgruppe Berlin-Brandenburg, in einer gemeinsamen Erklärung.

Eike Richter, Landesvorsitzender des bdla, erklärte: „Berlin besitzt mit dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und dem angrenzenden Mauerpark eine Deutschland-, wenn nicht weltweit einmalige Sport- und Freizeitlandschaft, die Spitzen- und Breitensport vereint und mit der Grünen Infrastruktur Berlins verbindet. Der wertvolle Baumbestand und die historisch einmalige Anlage von Stadion, denkmalgeschützter Hinterland-Mauer und Tribüne für Karaoke-Events im Mauerpark, dies alles muss behutsam saniert und nicht brachial umgestaltet werden!“

Insbesondere der vom Senat ernsthaft erwogene Abriss des Stadions mit der 1987 errichteten und 2015 sanierten Haupttribüne wurde nicht stichhaltig begründet. Allein die nicht optimale Orientierung der Haupttribüne nach Westen kann den Eingriff nicht rechtfertigten.

Dieser Umgang mit dem identitätsstiftenden Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion ist nicht angemessen. Die städtebaulichen, funktionalen, räumlichen, baukulturellen und ökologischen Aspekte wie auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung müssen besser berücksichtigt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund von Klimaschutz, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung ist der Abriss zu hinterfragen. Die Möglichkeiten eines Umbaus des Stadions sind vertieft planerisch zu prüfen, fordern die Berufsverbände.

Julia Dahlhaus, Landesvorsitzende des BDA, fordert: „Der Senat ist gut beraten, eine ernsthafte, vorgezogene Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung der Stadion-Thematik durchzuführen und in einem ergebnisoffenen Wettbewerbsverfahren Konzepte für diesen einmaligen Ort entwerfen zu lassen. Berlin hat Besseres verdient!“

Dazu sollte im Rahmen eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten ein Masterplan für das Gesamtgelände und einen Entwurf für das Stadion entwickelt werden. Hierbei ist das Bedarfsprogramm zu hinterfragen und auf ein stadt- und geländeverträgliches Maß zu reduzieren. Bis die Ergebnisse vorliegen, ist der Geltungsbereich des vorgesehenen Bebauungsplans mit einer Veränderungssperre zu belegen!

In gemeinsamen Schreiben haben sich die beiden Berufsverbände bereits an den Bezirk, sowie die beteiligten Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen, Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Inneres und Sport gewandt, ihre starken Bedenken geäußert und fachliche Unterstützung angeboten.

Weitere Informationen:

Petra Vellinga
im Auftrag von BDA und bdla

BDA Berlin
Bund Deutscher Architekten
Landesverband Berlin e.V.
T 030 886 83 206
[email protected]
www.bda-berlin.de

Bund Deutscher Architekten BDA
18/09/2019

Bund Deutscher Architekten BDA

Susanne Wartzeck neue BDA-Präsidentin

Der #BDA-Bundesvorstand hat bei seiner heutigen Sitzung in Dortmund ein neues Präsidium gewählt.
Susanne Wartzeck (sturm + wartzeck architekten bda und innenarchitekten, Dipperz) ist nun die Präsidentin des BDA.
Als Vizepräsident wurde Thomas Kaup (Kaup + Wiegand Architekten BDA, Berlin) gewählt. Neu im Präsidium sind Annemarie Bosch, Katja Knaus, Jan O. Schulz und Falk Zeitler. Christian Schmitz wurde Im Amt bestätigt.

BDA-Präsidium (v.l.n.r).: Annemarie Bosch, Christian Schmitz, Falk Zeitler, Susanne Wartzeck, Thomas Kaup, Jan O. Schulz und Katja Knaus.

#BDAPräsidium #Baukultur #Architektur

Mehr Holzbau für den Klimaschutz!Positionspapier des BDA BerlinBDA-Fachgespräch am 18. Juni 2019Der Bund Deutscher Archi...
06/06/2019

Mehr Holzbau für den Klimaschutz!
Positionspapier des BDA Berlin
BDA-Fachgespräch am 18. Juni 2019
Der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berlin fordert ein fundamentales Umdenken beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden für den Klimaschutz. Das Bauen und das Wohnen, so der Verband in seinem jüngst veröffentlichten Positionspapier „Mehr Holzbau für den Klimaschutz!“, seien in erschreckend hohem Maße für den Verbrauch von Ressourcen und Energie verantwortlich. Der BDA Berlin fordert ein mutiges und klares Engagement aller Akteure und vor allem der Politik für den Klimaschutz – notfalls auch in regionalem oder lokalem Alleingang. Dabei sei eine Hinwendung zur ganzheitlichen Betrachtung aller baulichen Maßnahmen erforderlich. Nach Einschätzung des Verbandes kann das Bauen mit Holz als „der“ klimaschonende Baustoff der Zukunft einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel leisten und sollte umfassend etabliert und gefördert werden. Von der Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und den Behörden erwartet der BDA Berlin ein klares Bekenntnis und ein deutlich schnelleres Entscheiden und Handeln für mehr Holzbau. Auch müsse der im Koalitionsvertrag vereinbarte „Holzbaucluster“ dringend mit der Arbeit beginnen.
Mit den vorliegenden Positionen möchte der BDA Berlin eine differenzierte öffentliche Debatte über drängende Fragen zum klimaschonenden, qualitätvollen Bauen anstoßen: Wie ernst nehmen es Planer, Bauherren, Politik und Verwaltung mit dem Klimaschutz? Welchen Beitrag kann Holzbau hier leisten und wie lässt sich mehr Holzbau umsetzen? Was kann die Politik leisten, um das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Umgang mit regenerativen Baustoffen zu schärfen?
Gelegenheit zum weiterführenden Austausch und zur Diskussion bietet ein öffentliches BDA-Fachgespräch am 18. Juni 2019, in dem Experten u.a. aus Politik, Verwaltung und Immobilienbranche zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen werden.
BDA Fachgespräch Mehr Holzbau für den Klimaschutz! Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr ExRotaprint /Projektraum "Glaskiste", Gottschedstraße 4, 13357 Berlin

Impulsvorträge und Podiumsdiskussion mit:
Dr. Denny Ohnesorge (Forstwissenschaftler, Vorsitzender Landesbeirat Holz)
Andreas Otto (MdA, Die Grünen, Sprecher für Baupolitik)
Hermann-Josef Pohlmann (Abteilungsleiter Hochbau, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)
Prof. Eike Roswag-Klinge (Architekt BDA, Leiter Natural Building Lab der TU Berlin)
Stefan Schautes (HOWOGE, Prokurist, Bereichsleiter Neubau)
Moderation: Dr. Thomas Welter, Geschäftsführer BDA Bundesverband
Anmeldung erbeten unter www.bda-berlin.de/events

AusstellungseröffnungTHOMAS FLORSCHUETZ – DOPPELTER BODENDie Reihe #2LABORE ist ein Beitrag zur Frage der Komplexität de...
23/05/2019

Ausstellungseröffnung
THOMAS FLORSCHUETZ – DOPPELTER BODEN

Die Reihe #2LABORE ist ein Beitrag zur Frage der Komplexität des architektonischen Raums in seiner kulturellen, philosophischen, filmischen oder künstlerischen Ausprägung. Angeregt durch die räumlichen Gegebenheiten der BDA Galerie, zwei Räume unterschiedlicher Proportion und Qualitäten, soll ein Thema aus zwei Perspektiven eines oder maximal zweier Verfasser diskursiv und räumlich in Szene gesetzt werden.

Die Ausstellung DOPPELTER BODEN untersucht diese Frage aus der Perspektive des Bildraums. Die großformatigen Arbeiten von THOMAS FLORSCHUETZ zeigen Alltagsobjekte, Architektur- und Stadtfragmente, deren Gemeinsamkeiten im Ausdruck einer veränderten Wahrnehmung liegen. Der Titel doppelter Boden spielt dabei auf die Vielschichtigkeit der Fotografien als Kompositionen aus Farben, Linien und Flächen einerseits und die Repräsentation von Themen wie Materialität und Zeitlichkeit andererseits an. So ist der Betrachter eingeladen, die Überlagerung von realem und Bildraum im Spannungsfeld des durch die einjährige Installation von FAKT – Office for Architecture dauerhaft veränderten perspektivischen Raums der Galerie, neu zu erleben.

Thomas Florschuetz ist einer der Hauptvertreter der zeitgenössischen deutschen Fotografie und Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Sektion Bildende Künste. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich seit den späten 1990er Jahren verstärkt mit Themen aus dem Bereich der Architektur. Dabei interessieren ihn zuerst ästhetische Fragen und die formale Gestaltung; beide Aspekte tragen entscheidend zur Wirkung vieler seiner Architekturbilder bei. In der Präsentation seiner Arbeiten legt er Wert darauf, in thematisch zusammenhängende Gruppen Abweichungen oder Störungen einzubauen. Diese sind nicht nur Ausdruck eines persönlichen Interesses an der gebauten Gestalt, sondern zu allererst an den Bedingungen, die das Medium Fotografie stellt.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus der Zeit zwischen 2007 und 2019; einige dieser Arbeiten sind neu entstanden und werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Die Einführung zur Eröffnung am 4. Juni 2019 hält der Architekt Jens Brinkmann, Mitglied des Kuratoriums der BDA Galerie und verantwortlich für die Ausstellung. Zeitgleich zur Ausstellung erscheint am 14. Juni 2019 ein Artikel in der 3. Ausgabe von der architekt – Zeitschrift des BDA. Brinkmann betrachtet darin das zentrale Thema der Mehrdeutigkeit im Werk von Thomas Florschuetz, das sich auch im Titel der Ausstellung DOPPELTER BODEN exemplarisch zeigt.

Zur Finissage am 16. August, findet ein Künstlergespräch mit Thomas Florschuetz und dem Kunsthistoriker und Kurator Hubertus von Amelunxen in der BDA Galerie statt.

THOMAS FLORSCHUETZ – DOPPELTER BODEN

Eröffnung: Dienstag, 04. Juni 2019, 19.00 Uhr, BDA Galerie
Dauer der Ausstellung: 04. Juni – 16. August 2019
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 - 15 Uhr und nach Vereinbarung

Architecture Exhibitions Weekend: Im Rahmen des Architecture Exhibitions Weekend vom 22. bis 23.6.2019 ist die Ausstellung zu Sonderöffnungszeiten zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet.

Künstlergespräch:
Thomas Florschuetz und Hubertus von Amelunxen 
Freitag, 16. August, 19:00 Uhr, BDA Galerie

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
[email protected], www.bda-berlin.de

Adresse

Mommsenstr. 64
Berlin
10629

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 15:00
Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00
Donnerstag 10:00 - 15:00

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Bemerkungen

Für Kurzentschlossene: Einladung zum DBZ Fachforum Hotel am 18.09.18 im Waldorf Astoria, Berlin Es gibt vielfältige Kriterien, die ein gutes Hotel erfüllen muss. Für den Businesskunden zählen Effizienz und Funktionalität mit preisorientierten Angeboten. Dabei spielen technische Innovationen und Einrichtungen im gesamten Hotelbetrieb eine wichtige Rolle. Über die neuesten Trends und Entwicklungen beim Bauen und Betreiben von Hotels, über Ansprüche und Atmosphären wollen wir auf unserem DBZ Fachforum Hotel informieren und diskutieren. Diese Tagesveranstaltung richtet sich an die wichtigsten Player im Planungsprozess eines Hotels: Architekten, Innenarchitekten, TGA-Fachplaner, Ingenieure, Facility Manager und Betreiber. Anmeldungen unter www.dbz.de/hotel-berlin Mitglieder des BDA nehmen kostenlos teil. Einfach Aktionscode "bauverlag" bei der Anmeldung eingeben. Das DBZ Fachforum Hotel ist von der Architektenkammer Berlin mit 3 Unterrichtseinheiten und von der Architektenkammer Sachsen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Wir sehen uns in Berlin! Ihr Rainer Homeyer-Wenner
Wir haben in unserer TV-Wissensendung Quarks im Westdeutschen Rundfunk über den Dämmstoff Styropor als potentieller Brandbeschleuniger berichtet. Wir finden das Thema wichtig und vielleicht interessiert es auch die Mitglieder des BDA? Hier unser Video-Clip:
Negativ-Schlagzeilen über Wärmedämmung verunsichern. Unsere Gastautorin nimmt den vermeintlichen Dämmzwang, die Einsetzbarkeit von Dämmstoffen und den Brandschutz einmal genauer unter die Lupe. http://umweltbewusst-bauen.de/negativ-schlagzeilen-ueber-waermedaemmung-verunsichern/
Gründachkataster zeigen ungeahnte Potenzialeauf. Frankfurt am Main und viele weitere Städte nehmen zurzeit ihre Dächer genauer unter die Lupe. http://umweltbewusst-bauen.de/gruendachkataster-zeigen-ungeahnte-potenziale/