Bund Deutscher Architekten BDA Berlin

Bund Deutscher Architekten BDA Berlin Der BDA Landesverband Berlin ist als Berufsverband freiberuflich tätiger Architekten und Stadtplaner der baukünstlerischen Tradition und Innovation verpflichtet.
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Planen und Bauen sind prägende gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Kräfte und stehen in enger Beziehung zu allen sich ständig wandelnden Lebensbereichen, so muss sich Stadtplanung und Architektur immer wieder neu definieren: zum Ort, zur Umwelt, zur Gesellschaft. Architektur vermittelt durch die unterschiedlichsten Ausdrucksformen Vielfalt und Lebendigkeit, sensibilisiert, lädt ein zum Nachdenken, stellt Fragen und ist Erzählung und Poesie zugleich. Durch die Gestaltung der gebauten Umwelt berühren und beeinflussen Architektur und Stadtplanung das Leben jedes einzelnen Menschen. Architekten und Stadtplaner haben eine besondere Verantwortung, die Identität der Stadt zu berücksichtigen und zu entwickeln. Das bedeutet, insbesondere für Berlin, die Polarisierung zwischen Denkmalschutz und Moderne zu überwinden, Widersprüche zu verbinden, die Stadt in ihren Brüchen wahrzunehmen und damit Zukunft zu gestalten. Der BDA LV Berlin versteht Architektur als einen sich wandelnden Prozess sozialer Kunst, die wie keine andere den Lebensraum der Menschen in der Stadt für Generationen prägt. Die Qualität der gebauten Umwelt bedarf intensiver Vermittlung und engagierter Umsetzung. Er versteht sich als ein Ort des Vor-, Nach- und Querdenkens über die Fragen der Stadt von Gestern, Heute und Morgen. Der BDA LV Berlin setzt sich in der Öffentlichkeit ein für die kulturellen, fachlichen und berufsständischen Ziele, um das Bewusstsein für die Fragen der Erhaltung, Planung und Gestaltung unserer Umwelt zu schärfen. In diesem Sinne bekennt sich der BDA LV Berlin in seiner Zielsetzung zur "Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten, alle Bereiche umfassenden Planung für eine lebenswerte gebaute Umwelt" und kämpft entsprechend seiner Satzung für eine qualitätvolle Baukultur. Der BDA LV Berlin setzt sich im Rahmen dieser Ziele ein: - für die Freiberuflichkeit der Architekten und Stadtplaner als eine wesentliche Voraussetzung für unabhängige, verantwortungsvolle und fachlich hervorragende Leistungen - für eine verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit historischer Bausubstanz, um gedankenloser Zerstörung gebauter Umwelt entgegenzuwirken -für eine funktionale Architektur mit höchsten ästhetischen Ansprüchen zu tragbaren Kosten - für ein Planen und Bauen, das die Ressourcen unserer Umwelt schont Der BDA LV Berlin fordert: - die objektive Ermittlung stadtplanerischer und architektonischer Lösungen durch offene Wettbewerbedie - Erhaltung des Wettbewerbswesens zur Sicherung der Qualität und Kreativität, zur Förderung der Baukultur und Vielfalt in der Architektur und als Beitrag zur Entwicklung kostengünstiger Lösungsansätze - eine Bildungs- und Hochschulpolitik, die sowohl den traditionellen wie den sich wandelnden Anforderungen an Architekten und Stadtplanern gleichermaßen gerecht wird

Wie gewohnt öffnen

Bund Deutscher Architekten BDA Berlin
19/06/2020

Bund Deutscher Architekten BDA Berlin

Abrissplanungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sofort stoppen!

„Die Abrissplanungen zum Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind sofort zu stoppen“, fordern der Bund Deutscher Architekten (BDA), Landesverband Berlin, und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Landesgruppe Berlin-Brandenburg, in einer gemeinsamen Erklärung.

Eike Richter, Landesvorsitzender des bdla, erklärte: „Berlin besitzt mit dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und dem angrenzenden Mauerpark eine Deutschland-, wenn nicht weltweit einmalige Sport- und Freizeitlandschaft, die Spitzen- und Breitensport vereint und mit der Grünen Infrastruktur Berlins verbindet. Der wertvolle Baumbestand und die historisch einmalige Anlage von Stadion, denkmalgeschützter Hinterland-Mauer und Tribüne für Karaoke-Events im Mauerpark, dies alles muss behutsam saniert und nicht brachial umgestaltet werden!“

Insbesondere der vom Senat ernsthaft erwogene Abriss des Stadions mit der 1987 errichteten und 2015 sanierten Haupttribüne wurde nicht stichhaltig begründet. Allein die nicht optimale Orientierung der Haupttribüne nach Westen kann den Eingriff nicht rechtfertigten.

Dieser Umgang mit dem identitätsstiftenden Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion ist nicht angemessen. Die städtebaulichen, funktionalen, räumlichen, baukulturellen und ökologischen Aspekte wie auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung müssen besser berücksichtigt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund von Klimaschutz, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung ist der Abriss zu hinterfragen. Die Möglichkeiten eines Umbaus des Stadions sind vertieft planerisch zu prüfen, fordern die Berufsverbände.

Julia Dahlhaus, Landesvorsitzende des BDA, fordert: „Der Senat ist gut beraten, eine ernsthafte, vorgezogene Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung der Stadion-Thematik durchzuführen und in einem ergebnisoffenen Wettbewerbsverfahren Konzepte für diesen einmaligen Ort entwerfen zu lassen. Berlin hat Besseres verdient!“

Dazu sollte im Rahmen eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten ein Masterplan für das Gesamtgelände und einen Entwurf für das Stadion entwickelt werden. Hierbei ist das Bedarfsprogramm zu hinterfragen und auf ein stadt- und geländeverträgliches Maß zu reduzieren. Bis die Ergebnisse vorliegen, ist der Geltungsbereich des vorgesehenen Bebauungsplans mit einer Veränderungssperre zu belegen!

In gemeinsamen Schreiben haben sich die beiden Berufsverbände bereits an den Bezirk, sowie die beteiligten Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen, Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Inneres und Sport gewandt, ihre starken Bedenken geäußert und fachliche Unterstützung angeboten.

Weitere Informationen:

Petra Vellinga
im Auftrag von BDA und bdla

BDA Berlin
Bund Deutscher Architekten
Landesverband Berlin e.V.
T 030 886 83 206
[email protected]
www.bda-berlin.de

Abrissplanungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sofort stoppen!„Die Abrissplanungen zum Stadion im Friedrich-Ludwig-J...
19/06/2020

Abrissplanungen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sofort stoppen!

„Die Abrissplanungen zum Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind sofort zu stoppen“, fordern der Bund Deutscher Architekten (BDA), Landesverband Berlin, und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Landesgruppe Berlin-Brandenburg, in einer gemeinsamen Erklärung.

Eike Richter, Landesvorsitzender des bdla, erklärte: „Berlin besitzt mit dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und dem angrenzenden Mauerpark eine Deutschland-, wenn nicht weltweit einmalige Sport- und Freizeitlandschaft, die Spitzen- und Breitensport vereint und mit der Grünen Infrastruktur Berlins verbindet. Der wertvolle Baumbestand und die historisch einmalige Anlage von Stadion, denkmalgeschützter Hinterland-Mauer und Tribüne für Karaoke-Events im Mauerpark, dies alles muss behutsam saniert und nicht brachial umgestaltet werden!“

Insbesondere der vom Senat ernsthaft erwogene Abriss des Stadions mit der 1987 errichteten und 2015 sanierten Haupttribüne wurde nicht stichhaltig begründet. Allein die nicht optimale Orientierung der Haupttribüne nach Westen kann den Eingriff nicht rechtfertigten.

Dieser Umgang mit dem identitätsstiftenden Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion ist nicht angemessen. Die städtebaulichen, funktionalen, räumlichen, baukulturellen und ökologischen Aspekte wie auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung müssen besser berücksichtigt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund von Klimaschutz, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung ist der Abriss zu hinterfragen. Die Möglichkeiten eines Umbaus des Stadions sind vertieft planerisch zu prüfen, fordern die Berufsverbände.

Julia Dahlhaus, Landesvorsitzende des BDA, fordert: „Der Senat ist gut beraten, eine ernsthafte, vorgezogene Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung der Stadion-Thematik durchzuführen und in einem ergebnisoffenen Wettbewerbsverfahren Konzepte für diesen einmaligen Ort entwerfen zu lassen. Berlin hat Besseres verdient!“

Dazu sollte im Rahmen eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten ein Masterplan für das Gesamtgelände und einen Entwurf für das Stadion entwickelt werden. Hierbei ist das Bedarfsprogramm zu hinterfragen und auf ein stadt- und geländeverträgliches Maß zu reduzieren. Bis die Ergebnisse vorliegen, ist der Geltungsbereich des vorgesehenen Bebauungsplans mit einer Veränderungssperre zu belegen!

In gemeinsamen Schreiben haben sich die beiden Berufsverbände bereits an den Bezirk, sowie die beteiligten Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen, Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Inneres und Sport gewandt, ihre starken Bedenken geäußert und fachliche Unterstützung angeboten.

Weitere Informationen:

Petra Vellinga
im Auftrag von BDA und bdla

BDA Berlin
Bund Deutscher Architekten
Landesverband Berlin e.V.
T 030 886 83 206
[email protected]
www.bda-berlin.de

Bund Deutscher Architekten BDA
18/09/2019

Bund Deutscher Architekten BDA

Susanne Wartzeck neue BDA-Präsidentin

Der #BDA-Bundesvorstand hat bei seiner heutigen Sitzung in Dortmund ein neues Präsidium gewählt.
Susanne Wartzeck (sturm + wartzeck architekten bda und innenarchitekten, Dipperz) ist nun die Präsidentin des BDA.
Als Vizepräsident wurde Thomas Kaup (Kaup + Wiegand Architekten BDA, Berlin) gewählt. Neu im Präsidium sind Annemarie Bosch, Katja Knaus, Jan O. Schulz und Falk Zeitler. Christian Schmitz wurde Im Amt bestätigt.

BDA-Präsidium (v.l.n.r).: Annemarie Bosch, Christian Schmitz, Falk Zeitler, Susanne Wartzeck, Thomas Kaup, Jan O. Schulz und Katja Knaus.

#BDAPräsidium #Baukultur #Architektur

Mehr Holzbau für den Klimaschutz!Positionspapier des BDA BerlinBDA-Fachgespräch am 18. Juni 2019Der Bund Deutscher Archi...
06/06/2019

Mehr Holzbau für den Klimaschutz!
Positionspapier des BDA Berlin
BDA-Fachgespräch am 18. Juni 2019
Der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berlin fordert ein fundamentales Umdenken beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden für den Klimaschutz. Das Bauen und das Wohnen, so der Verband in seinem jüngst veröffentlichten Positionspapier „Mehr Holzbau für den Klimaschutz!“, seien in erschreckend hohem Maße für den Verbrauch von Ressourcen und Energie verantwortlich. Der BDA Berlin fordert ein mutiges und klares Engagement aller Akteure und vor allem der Politik für den Klimaschutz – notfalls auch in regionalem oder lokalem Alleingang. Dabei sei eine Hinwendung zur ganzheitlichen Betrachtung aller baulichen Maßnahmen erforderlich. Nach Einschätzung des Verbandes kann das Bauen mit Holz als „der“ klimaschonende Baustoff der Zukunft einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel leisten und sollte umfassend etabliert und gefördert werden. Von der Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und den Behörden erwartet der BDA Berlin ein klares Bekenntnis und ein deutlich schnelleres Entscheiden und Handeln für mehr Holzbau. Auch müsse der im Koalitionsvertrag vereinbarte „Holzbaucluster“ dringend mit der Arbeit beginnen.
Mit den vorliegenden Positionen möchte der BDA Berlin eine differenzierte öffentliche Debatte über drängende Fragen zum klimaschonenden, qualitätvollen Bauen anstoßen: Wie ernst nehmen es Planer, Bauherren, Politik und Verwaltung mit dem Klimaschutz? Welchen Beitrag kann Holzbau hier leisten und wie lässt sich mehr Holzbau umsetzen? Was kann die Politik leisten, um das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Umgang mit regenerativen Baustoffen zu schärfen?
Gelegenheit zum weiterführenden Austausch und zur Diskussion bietet ein öffentliches BDA-Fachgespräch am 18. Juni 2019, in dem Experten u.a. aus Politik, Verwaltung und Immobilienbranche zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen werden.
BDA Fachgespräch Mehr Holzbau für den Klimaschutz! Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr ExRotaprint /Projektraum "Glaskiste", Gottschedstraße 4, 13357 Berlin

Impulsvorträge und Podiumsdiskussion mit:
Dr. Denny Ohnesorge (Forstwissenschaftler, Vorsitzender Landesbeirat Holz)
Andreas Otto (MdA, Die Grünen, Sprecher für Baupolitik)
Hermann-Josef Pohlmann (Abteilungsleiter Hochbau, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)
Prof. Eike Roswag-Klinge (Architekt BDA, Leiter Natural Building Lab der TU Berlin)
Stefan Schautes (HOWOGE, Prokurist, Bereichsleiter Neubau)
Moderation: Dr. Thomas Welter, Geschäftsführer BDA Bundesverband
Anmeldung erbeten unter www.bda-berlin.de/events

AusstellungseröffnungTHOMAS FLORSCHUETZ – DOPPELTER BODENDie Reihe #2LABORE ist ein Beitrag zur Frage der Komplexität de...
23/05/2019

Ausstellungseröffnung
THOMAS FLORSCHUETZ – DOPPELTER BODEN

Die Reihe #2LABORE ist ein Beitrag zur Frage der Komplexität des architektonischen Raums in seiner kulturellen, philosophischen, filmischen oder künstlerischen Ausprägung. Angeregt durch die räumlichen Gegebenheiten der BDA Galerie, zwei Räume unterschiedlicher Proportion und Qualitäten, soll ein Thema aus zwei Perspektiven eines oder maximal zweier Verfasser diskursiv und räumlich in Szene gesetzt werden.

Die Ausstellung DOPPELTER BODEN untersucht diese Frage aus der Perspektive des Bildraums. Die großformatigen Arbeiten von THOMAS FLORSCHUETZ zeigen Alltagsobjekte, Architektur- und Stadtfragmente, deren Gemeinsamkeiten im Ausdruck einer veränderten Wahrnehmung liegen. Der Titel doppelter Boden spielt dabei auf die Vielschichtigkeit der Fotografien als Kompositionen aus Farben, Linien und Flächen einerseits und die Repräsentation von Themen wie Materialität und Zeitlichkeit andererseits an. So ist der Betrachter eingeladen, die Überlagerung von realem und Bildraum im Spannungsfeld des durch die einjährige Installation von FAKT – Office for Architecture dauerhaft veränderten perspektivischen Raums der Galerie, neu zu erleben.

Thomas Florschuetz ist einer der Hauptvertreter der zeitgenössischen deutschen Fotografie und Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Sektion Bildende Künste. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich seit den späten 1990er Jahren verstärkt mit Themen aus dem Bereich der Architektur. Dabei interessieren ihn zuerst ästhetische Fragen und die formale Gestaltung; beide Aspekte tragen entscheidend zur Wirkung vieler seiner Architekturbilder bei. In der Präsentation seiner Arbeiten legt er Wert darauf, in thematisch zusammenhängende Gruppen Abweichungen oder Störungen einzubauen. Diese sind nicht nur Ausdruck eines persönlichen Interesses an der gebauten Gestalt, sondern zu allererst an den Bedingungen, die das Medium Fotografie stellt.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus der Zeit zwischen 2007 und 2019; einige dieser Arbeiten sind neu entstanden und werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Die Einführung zur Eröffnung am 4. Juni 2019 hält der Architekt Jens Brinkmann, Mitglied des Kuratoriums der BDA Galerie und verantwortlich für die Ausstellung. Zeitgleich zur Ausstellung erscheint am 14. Juni 2019 ein Artikel in der 3. Ausgabe von der architekt – Zeitschrift des BDA. Brinkmann betrachtet darin das zentrale Thema der Mehrdeutigkeit im Werk von Thomas Florschuetz, das sich auch im Titel der Ausstellung DOPPELTER BODEN exemplarisch zeigt.

Zur Finissage am 16. August, findet ein Künstlergespräch mit Thomas Florschuetz und dem Kunsthistoriker und Kurator Hubertus von Amelunxen in der BDA Galerie statt.

THOMAS FLORSCHUETZ – DOPPELTER BODEN

Eröffnung: Dienstag, 04. Juni 2019, 19.00 Uhr, BDA Galerie
Dauer der Ausstellung: 04. Juni – 16. August 2019
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 - 15 Uhr und nach Vereinbarung

Architecture Exhibitions Weekend: Im Rahmen des Architecture Exhibitions Weekend vom 22. bis 23.6.2019 ist die Ausstellung zu Sonderöffnungszeiten zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet.

Künstlergespräch:
Thomas Florschuetz und Hubertus von Amelunxen 
Freitag, 16. August, 19:00 Uhr, BDA Galerie

BDA Galerie, Mommsenstraße 64, 10629 Berlin, Tel 030 886 83 206,
[email protected], www.bda-berlin.de

Vorbildliche Werke junger Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Theoretiker*innen gesucht!BDA Nachwuchsförderpreise 201...
20/05/2019

Vorbildliche Werke junger Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Theoretiker*innen gesucht!
BDA Nachwuchsförderpreise 2019 ausgelobt

Hans Schaefers Preis für realisierte planerische Leistungen
Daniel Gössler Belobigung für Architekturtheorie

Der BDA Berlin fördert mit zwei dotierten Preisen den Nachwuchs von Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Theoretiker*innen. Zum zehnten Mal wird der mit 5.000,00 Euro dotierte Hans Schaefers Preis für vorbildliche planerische Leistungen junger Architekt*innen, Stadtplaner*innen aus Berlin ausgelobt. Schirmherrin des Hans Schaefers Preises ist die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher.

Die mit 1.250,00 Euro dotierte Daniel Gössler Belobigung für eine herausragende architekturtheoretische Arbeit steht einem internationalen Kreis von Theoretiker*innen unter 40 Jahre offen und wird zum vierten Mal vergeben.

Die Auslobungsunterlagen der BDA Nachwuchsförderpreise stehen ab sofort unter www.bda-berlin.de zur Verfügung. Bewerbungsfrist ist der 17. Juni 2019.

Der Hans Schaefers Preis wird realisierten Entwürfen zuerkannt, die einen besonderen Beitrag zur Planungs- und Baukultur darstellen. Neben architektonischen Projekten können auch städtebauliche Interventionen und Strategien eingereicht werden, die sich mit Fragen der aktuellen Architekturdebatte auseinandersetzen. Die Arbeiten müssen seit 2014 entstanden sein und dürfen nicht schon einmal zum Hans Schaefers Preis eingereicht worden sein. Der Standort der Projekte ist dabei unerheblich.
Teilnahmeberechtigt sind alle Architekt*innen und Stadtplaner*innen, auch Absolvent*innen beider Fachrichtungen unabhängig von ihrer Nationalität, die einen Wohnsitz und/oder Geschäftssitz in Berlin haben bzw. innerhalb der letzten drei Jahre hatten und im Jahr der Auslobung unter 40 Jahre alt sind. Dies gilt auch für alle Mitglieder von Gruppen von Architekt*innen und Stadtplaner*innen.

Für die Daniel Gössler Belobigung können seit 2014 veröffentlichte theoretische Arbeiten zu relevanten Fragestellungen der aktuellen Architektur- und Städtebaudebatte eingereicht werden. Bewerbungen sollen einen fundierten Beitrag zur aktuellen Debatte darstellen und auch den gesellschaftspolitischen Kontext in ihre Betrachtungen einbeziehen. Nicht-deutschsprachige Einreichungen müssen in deutscher oder in englischer Übersetzung vorliegen. Teilnahmeberechtigt für die Daniel Gössler Belobigung sind Architekt*innen und Stadtplaner*innen, auch Absolvent*innen dieser sowie anderer Fachrichtungen, die im Jahr der Auslobung unter 40 Jahre alt sind. Dies gilt ebenfalls für alle Mitglieder von Gruppen von Bewerber*innen.

Beide Auszeichnungen sind Bewerberpreise, über deren Vergabe eine Jury aus renommierten Architekt*innen und Theoretiker*innen entscheidet, darunter Laura Fogarasi-Ludloff (Architektin BDA/Ludloff Ludloff, Berlin), Hans-Joachim Paap (Architekt BDA/gmp, Vorsitzender Hans Schaefers Stiftung, Vorstand BDA Berlin), Prof. Enrique Sobejano (Architekt BDA/Nieto Sobejano Arquitectos, Berlin/Madrid), der Preisträger des Hans Schaefers Preises 2016 Fabian Wichers (Architekt/Nord Studio, Berlin) und die Architekturhistorikerin/-kritikerin Prof. Dr. Annette Menting (Leipzig).


Die BDA Nachwuchsförderpreise werden alle drei Jahre vergeben. Die Preisgelder stellt die Hans Schaefers Stiftung zur Verfügung. Die Durchführung obliegt dem BDA Berlin.
Als einzige „junge“ Preise in Berlin gehören die Nachwuchsförderpreise des BDA Berlin zu den prominenten Auszeichnungen der Stadt. Viele der Preisträger*innen früherer Jahre führen heute sehr anerkannte Büros, darunter Armand Grüntuch und Almut Ernst mit Grüntuch Ernst Architekten, Jan und Tim Edler mit realities:united, Prof. Eike Roswag-Klinge mit ZRS Architekten, Katharina Löser mit Löser Lott Architekten, Fabian Wichers mit NORD STUDIO oder Thi Thu Huong Vu und Tuan Dung Nguyen mit ihrem Büro vn-a. 
Gleichermaßen erfolgreich sind die Preisträger der Daniel Gössler Belobigung: Friedrich von Borries, (2007), Sonja Hnilica (2013), Karoline Fahl (2016) und Anne Schlebbe/Sebastian Wattenberg (2016). 

Hans Schaefers, Jahrgang 1907, war mit seinem 1937 gegründeten Büro über lange Jahre erfolgreich als Architekt in seiner Heimatstadt Berlin tätig. Der Durchbruch gelang ihm 1957 mit einem Neubau für die Volkshilfe Lebensversicherung in Berlin. Weitere wichtige Projekte waren das BfA-Bürohaus am Hohenzollerndamm sowie Bauten für den Berliner Zoo. Für den BDA Berlin war Hans Schaefers 1956-57 im Vorstand aktiv und blieb dem Verband bis zu seinem Tod 1991 verbunden.
Hans Schaefers stiftete den nach ihm benannten Preis zur Förderung junger Architekt*innen, der durch den BDA 1992 erstmalig vergeben wurde. 2005 gründete der BDA Berlin die Hans-Schaefers-Stiftung. Im selben Jahr übernahm die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, die Schirmherrschaft.

Daniel Gössler, Jahrgang 1959, führte zusammen mit seinem Bruder Bernhard Gössler sowie Martin Kreienbaum seit 1987 das Büro „Architekten Gössler“ mit Niederlassungen in seiner Geburtsstadt Hamburg sowie in Berlin und Erfurt. Zu seinem Werk zählen unter anderem der Expo-Bahnhof in Hannover, das Erwin-Schrödinger-Zentrum in Berlin-Adlershof sowie der ZOB in Erfurt. 1998 wurde Daniel Gössler in den BDA Berlin berufen. Als Sprecher des „Arbeitskreises junger Architekten und Architektinnen im BDA“ engagierte er sich über viele Jahre für die Belange junger Architekt*innen.
2002 erschien das von ihm mit herausgegebene Buch „Positionen junger Architekten in Deutschland“. Um sein großes Engagement insbesondere für junge Kolleg*innen weiterzuführen, stifteten die Familie und Freunde Daniel Gösslers nach seinem Tod im Jahr 2003 die Daniel Gössler Belobigung, die 2007 erstmalig vergeben wurde.

BDA Nachwuchsförderpreise 2019

Auslober
Bund Deutscher Architekten BDA Landesverband Berlin e.V. 
Mommsenstraße 64, 10629 Berlin
Tel: 030 886 83 206, [email protected], www.bda-berlin.de

Hans Schaefers Preis 2019
• Preisgeld: 5.000,00 Euro
• Einreichungen: Seit 2014 realisierte architektonische Projekte, auch städtebauliche Interventionen und Strategien
• Teilnehmer*innen: Architekt*innen und Stadtplaner*innen, auch Absolvent*innen unter 40 Jahre aus Berlin


Daniel Gössler Belobigung 2019
• Preisgeld: 1.250,00 Euro
• Einreichungen: seit 2014 veröffentlichte theoretische Arbeiten zu Fragestellungen der aktuellen Architektur- und Städtebaudebatte
• Teilnehmer*innen: Architekt*innen und Stadtplaner*innen, auch Absolvent*innen dieser sowie anderer Fachrichtungen aus dem in- und Ausland

Jury
• Dipl.-Ing Laura Fogarasi-Ludloff, (Architektin BDA, Berlin)
• Dipl.-Ing Hans-Joachim Paap, (Architekt BDA, Vorsitzender Hans Schaefers Stiftung, Vorstand BDA Berlin)
• Prof. Dipl.-Ing. Enrique Sobejano (Architekt BDA, Berlin/Madrid)
• Dipl.-Ing. Fabian Wichers, Architekt, Berlin
• Prof. Dr. Annette Menting (Architekturhistorikerin und -kritikerin, Leipzig)
• N.N.

Auslobung: 16. April 2019
Abgabe der Unterlagen: bis 17. Juni 2019, 12.00 Uhr 
(Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 10 – 15 Uhr)
Preisgericht: 30. August 2019
Preisverleihung/Bekanntgabe des Ergebnisses: September/Oktober 2019

Auslobungsunterlagen/Bewerbungsformulare unter:
www.bda-berlin.de

Adresse

Mommsenstr. 64
Berlin
10629

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 15:00
Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00
Donnerstag 10:00 - 15:00

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Für Kurzentschlossene: Einladung zum DBZ Fachforum Hotel am 18.09.18 im Waldorf Astoria, Berlin Es gibt vielfältige Kriterien, die ein gutes Hotel erfüllen muss. Für den Businesskunden zählen Effizienz und Funktionalität mit preisorientierten Angeboten. Dabei spielen technische Innovationen und Einrichtungen im gesamten Hotelbetrieb eine wichtige Rolle. Über die neuesten Trends und Entwicklungen beim Bauen und Betreiben von Hotels, über Ansprüche und Atmosphären wollen wir auf unserem DBZ Fachforum Hotel informieren und diskutieren. Diese Tagesveranstaltung richtet sich an die wichtigsten Player im Planungsprozess eines Hotels: Architekten, Innenarchitekten, TGA-Fachplaner, Ingenieure, Facility Manager und Betreiber. Anmeldungen unter www.dbz.de/hotel-berlin Mitglieder des BDA nehmen kostenlos teil. Einfach Aktionscode "bauverlag" bei der Anmeldung eingeben. Das DBZ Fachforum Hotel ist von der Architektenkammer Berlin mit 3 Unterrichtseinheiten und von der Architektenkammer Sachsen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Wir sehen uns in Berlin! Ihr Rainer Homeyer-Wenner
Wir haben in unserer TV-Wissensendung Quarks im Westdeutschen Rundfunk über den Dämmstoff Styropor als potentieller Brandbeschleuniger berichtet. Wir finden das Thema wichtig und vielleicht interessiert es auch die Mitglieder des BDA? Hier unser Video-Clip:
Negativ-Schlagzeilen über Wärmedämmung verunsichern. Unsere Gastautorin nimmt den vermeintlichen Dämmzwang, die Einsetzbarkeit von Dämmstoffen und den Brandschutz einmal genauer unter die Lupe. http://umweltbewusst-bauen.de/negativ-schlagzeilen-ueber-waermedaemmung-verunsichern/
Gründachkataster zeigen ungeahnte Potenzialeauf. Frankfurt am Main und viele weitere Städte nehmen zurzeit ihre Dächer genauer unter die Lupe. http://umweltbewusst-bauen.de/gruendachkataster-zeigen-ungeahnte-potenziale/