Neue Auftraggeber

Neue Auftraggeber Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen Künstlerinnen und Künstler damit, Kunstwerke zu entwickeln.
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Passt! Die Neuen Auftraggeber von Züsedom haben mit Jakub Szczesny den richtigen Künstler für ihr Projekt gefunden, das ...
08/08/2020

Passt! Die Neuen Auftraggeber von Züsedom haben mit Jakub Szczesny den richtigen Künstler für ihr Projekt gefunden, das Dorfleben mit einem Pavillon und innovativem Dorfmobiliar aus den Häusern in den Ort hineinzutragen.

Jakub Szczesny entwirft und realisiert weltweit Projekte an der Schnittstelle von Design, Architektur und Kunst. Er ist ein begeisterter Geschichtenerzähler und interessiert sich für die Situationen und Umstände von Menschen – sowohl als Individuen, als auch in sozialen Gruppen. Seine Installationen, temporären Objekte und Interventionen im öffentlichen Raum sollen immer auch die sie umgebenden Zustände verbessern. Er ist Mitbegründer des Warschauer Design-Kollektivs Centrala und des Architekturfestival Synchronicity und betreibt sein eigenes interdisziplinäres Studio SZCZ.

"Beispiele in Frankreich und anderen Ländern deuten an, was in Greifswald und Mönchengladbach möglich sein könnte. In be...
04/08/2020

"Beispiele in Frankreich und anderen Ländern deuten an, was in Greifswald und Mönchengladbach möglich sein könnte. In beiden Städten wird sich in der Zukunft zeigen, ob alle Akteure die fertigen Werke annehmen. Wenn das der Fall ist, könnte das nicht nur den Kunstbetrieb und das Verständnis von Kunst im öffentlichen Raum verändern. Vielleicht definiert es auch Miteinander in den Städten und Gemeinden neu."

Großer Beitrag über das Modell Neue Auftraggeber von Kevin Hanschke in der FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag.

"Begehbare Skulpturen bilden Brücken in den Garten und setzten sich farbig ab vom Grün der Vegetation. Freie Grünfläche ...
15/07/2020
Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach: So sieht der Entwurf für den Garten des ALZ aus

"Begehbare Skulpturen bilden Brücken in den Garten und setzten sich farbig ab vom Grün der Vegetation. Freie Grünfläche lässt Raum für unterschiedliche Nutzung, ein offener Pavillon ist Zentrum sozialer Aktivitäten und markiert über Stufen einen weiteren Zugang. (...) Der (Garten) soll ein Geschenk an die Stadt werden."

„Dieser Entwurf würde auf keinen anderen Ort passen. Buchanan hat ihre Sprache auf die spezifische Situation in Mönchengladbach angewandt“

– Artikel in der Rheinische Post über Ruth Buchanans skulpturalen Entwurf für eine Öffnung des Gartens zwischen dem Stiftisches Humanistisches Gymnasium und dem Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach für die Neuen Auftraggeber von Mönchengladbach

Die Fläche zwischen dem „Huma“-Gymnasium und dem Arbeitslosenzentrum soll neu gestaltet werden. Künstlerin Ruth Buchanan hat Vorstellungen von Schülern und Lehrern sowie Nutzern des ALZ einfließen lassen – und historische Zitate.

Aufträge lassen sich nicht immer mit einem Fingerschnipp umsetzen. Oft braucht es Zeit – nicht nur für Gespräche und Ide...
03/07/2020

Aufträge lassen sich nicht immer mit einem Fingerschnipp umsetzen. Oft braucht es Zeit – nicht nur für Gespräche und Ideen, sondern auch, um die Realisierung der Projekte mit Hilfe der Mediator*innen möglich zu machen. Die Neuen Auftraggeber von Tempelhof sind auf der Zielgerade und zeigen: Am Ball bleiben lohnt sich!

Im Herbst 2015 wurde auf dem stillgelegten Flughafen Berlin Tempelhof eine temporäre Unterkunft für Geflüchtete errichtet. Zwischen Einwohner*innen der Unterkunft und Mediator*innen der Neuen Auftraggeber begann 2016 ein Austausch über die Bedürfnisse der Neu-Berliner*innen, die auf Anerkennung hofften.

In den Gesprächen entwickelt der junge irakische Kurde Sartep Namiq die Idee für ein Comicbuch ohne Worte. Es soll auf populäre und allgemeinverständliche Weise die kreativen und progressiven Einflüsse geflüchteter Menschen auf ihren neuen Lebensort zeigen. Er beauftragt den amerikanischen Autor Bruce Sterling, einen Pionier der Cyberpunk-Literatur, zusammen mit dem deutschen Künstler Felix Mertikat mit einem Comic-Buch, das die positive Wahrnehmung einer vielfältigen, sich gemeinsam entwickelnden Gesellschaft stärkt.

Kommendes Jahr erscheint das Buch nun – mehr dazu bald hier ✨

#HowTogether: Werkeln vom Entwurf bis zur UmsetzungConstructlab ist eine Plattform für experimentelle Projekte an der Sc...
20/06/2020

#HowTogether: Werkeln vom Entwurf bis zur Umsetzung

Constructlab ist eine Plattform für experimentelle Projekte an der Schnittstelle zum öffentlichen Raum. Das europaweite Netzwerk von Gestaltenden kommt unter anderem aus den Disziplinen Architektur, Design, Grafik, Film, Foto, Landschaftsplanung, Soziologie und Kochkunst zusammen.

ConstructLab entwickelt nachhaltige Konstruktionsmethoden, die auch ohne spezifisches Können oder Fachwissen realisiert und später wiederholt werden könnten. Für #NeueAuftraggeber arbeiten sie in der Gemeinde #Steinhöfel zusammen mit dem Autorenkollektiv Rimini Protokoll an einem Projekt über das gemeinsame Älterwerden auf dem Land.

Daniel Knorr zu Besuch bei seinen Auftraggeberinnen: Die acht Lehrerinnen der Greifswalder Fischerschule zeigen dem Küns...
13/06/2020

Daniel Knorr zu Besuch bei seinen Auftraggeberinnen: Die acht Lehrerinnen der Greifswalder Fischerschule zeigen dem Künstler ihre Schule und besprechen, begleitet von Mediatorin Susanne Burmester, Ideen für den Auftrag – eine künstlerische Arbeit, die das Selbstbild und die öffentliche Wahrnehmung der Schule nachhaltig verändert und das Engagement ihrer Mitarbeiter*innen sichtbar macht.

Auftraggeber*innen, Künstler*innen und Mediator*innen arbeiten im gesamten Prozess auf Augenhöhe miteinander - so sieht es das Protokoll der Neuen Auftraggeber vor.

Das Protokoll schlägt Künstler*innen vor, Formen zu finden und zu gestalten, die ohne Einschränkungen auf die verschiedenste Art und Weise auf die Bedürfnisse der Gesellschaft antworten können. Damit akzeptieren sie eine Rollenverteilung, die das künstlerische Schaffen zu einer kollektiven und nicht allein zu einer privaten Verantwortung macht.

📷: Philipp Köstermenke

In Le Monde antwortet Thomas Schlesser auf Emanuel Macrons Rede vom 6. Mai, in der er ein großes Programm neuer staatlic...
10/06/2020
« Si l’on veut que la commande soit l’avenir de l’art, il faut la rendre vraiment démocratique »

In Le Monde antwortet Thomas Schlesser auf Emanuel Macrons Rede vom 6. Mai, in der er ein großes Programm neuer staatlicher Auftragskunst ankündigte (Vergl. zur Diskussion auch Hans Ulrich Obrists Ruf nach einem New Deal für die Kunst)

Thomas Schlesser: „Wenn Aufträge die Zukunft der Kunst sein sollen, müssen sie jetzt wirklich demokratisch gestaltet werden. (...) Anstatt kostbare Zeit mit Spekulationen über "Neuerfindungen" zu vergeuden, die oftmals enttäuschen, sollten wir uns auf ein Modell konzentrieren, das es seit Jahrzehnten gibt, das sich bewährt, aber nie viel Lärm um sich gemacht hat. (...) Die Rede ist von dem Modell der Neuen Auftraggeber. Es hat seit 1992 Hunderte und Aberhunderte von Projekten in ganz Europa hervorgebracht. Die gegenwärtige Krise muss nun die Verbreitung und Umsetzung dieses Modells bewirken. (...) Wagen wir tausend Aufträge in zehn Jahren, aber tausend Aufträge, die aus besonderen und konkreten Situationen hervorgehen, in denen alle Teile der Zivilgesellschaft ihr Bedürfnis nach Kunst formulieren und begründen.“

TRIBUNE. En réponse aux commandes publiques préconisées par Emmanuel Macron pour soutenir le secteur culturel, l’historien d’art Thomas Schlesser propose, dans une tribune au « Monde », de s’appuyer sur l’expérience des Nouveaux Commanditaires, qui « préconisent un partage de respons...

Team work makes the dream work: Stefan Kaegi, Helgard Haug und Daniel Wetzel haben das Autorenkollektiv Rimini Protokoll...
30/05/2020

Team work makes the dream work: Stefan Kaegi, Helgard Haug und Daniel Wetzel haben das Autorenkollektiv Rimini Protokoll​ im Jahr 2000 gegründet und arbeiten seitdem in verschiedenen Konstellationen an internationalen Produktionen. Zusammen mit dem Design- und Architekturnetzwerk Constructlab​ arbeiten sie mit den Neuen Auftraggebern von Steinhöfel am Konzept für ein künstlerisches Projekt über das gemeinsame Älterwerden auf dem Land.

Rimini Protokoll erarbeiten ihre Bühnenstücke, Interventionen, szenischen Installationen und Hörspiele oft mit Expert*innen, die ihr Wissen und Können jenseits des Theaters erprobt haben. In Steinhöfel sind die Menschen aus den zwölf Dörfern der Gemeinde diese Expert*innen: Sie kennen die Herausforderungen des Älterwerdens auf dem Land am Besten.

In der Recherchephase werden jetzt Geschichten, Themen, Tricks und Kniffe aus dem Steinhöfler Alltag gesammelt, die die Grundlage für das künstlerische Konzept über selbstbestimmtes Älterwerden in Gemeinschaft auf dem Land bilden.

📷: Stefan Kaegi, Helgard Haug, Daniel Wetzel
© David von Becker

"Das höchste Gut einer Gesellschaft ist ihre Vorstellungskraft. Denn was sie sich nicht vorstellen kann zu sein, das wir...
15/05/2020
Jedem Auftrag wohnt mindestens ein Bürger inne - Magazin 34 | Kulturstiftung des Bundes

"Das höchste Gut einer Gesellschaft ist ihre Vorstellungskraft. Denn was sie sich nicht vorstellen kann zu sein, das wird sie auch nicht werden. Was sie nicht für möglich hält, wird nicht geschehen – zumindest solange nicht, bis sich das, was vorstellbar ist, verschiebt. Gesellschaftlicher Wandel ist wesentlich eine Entwicklung der kollektiven Einbildungskraft, eine Aus- und Umgestaltung des sozialen Imaginären.

Dieses Imaginäre ist ohne die Formen und Stimmen der Kunst und Kultur nicht denkbar, mehr noch: Was ist die kollektive Einbildungskraft einer Gemeinschaft von Menschen anderes als ihre Kultur?"

– Alexander Koch im aktuellen Magazin der Kulturstiftung des Bundes

Kulturstiftung des Bundes auf Instagram (externer Link, öffnet in neuem Fenster) Kulturstiftung des Bundes auf Facebook (externer Link, öffnet in neuem Fenster) Kulturstiftung des Bundes auf Twitter (externer Link, öffnet in neuem Fenster) Kulturstiftung des Bundes auf YouTube (externer Link, öf...

Architekturfans, Kunstinteressierte, Brutalismus-Blogs: sie alle lieben Marl. Denn als die Stadt sich nach dem Krieg mit...
08/05/2020

Architekturfans, Kunstinteressierte, Brutalismus-Blogs: sie alle lieben Marl. Denn als die Stadt sich nach dem Krieg mit neuem Wohlstand neu erfand, drückte sich ihr neues Selbstbild in großen Bauaufträgen an internationale Architekten aus. Nicht eine Kathedrale oder ein Opernhaus wurde geschaffen. Marl investierte in Schulgebäude, das RathausMarl als bauliches Sinnbild einer offenen Gesellschaft und andere Musterbauten demokratischer Kultur und Teilhabe.

Dabei waren große Persönlichkeiten der Architekturgeschichte wie Hans Scharoun ständige Berater der sich neu entwickelnden Stadt. Arbeiten namhafter Künstlerinnen und Künstler, unter anderem Emilia und Ilya Kabakov, Richard Serra, Hede Bühl und Thomas Schütte, durchdringen das gesamte Stadtbild.

Wo anderswo Biennalen punktuell Glanz verbreiten, haben in Marl Kunst und Kultur eine dauerhafte Präsenz im Stadtbild. Während Gäste wegen dieses soziale Gesamtkunstwerks nach Marl kommen, ist vielen Marlerinnen und Marlern die Einzigartigkeit ihres kulturellen Erbes nicht mehr bewusst.

Die Neuen Auftraggeber von Marl wünschen sich deshalb künstlerische Impulse, durch die die in Marl lebenden Menschen ihren besonderen Schatz wieder erkennen, dessen Angebote neu für sich entdecken und aktiv in Besitz nehmen. Sie wollen das kulturelle Erbe Marls, seine einzigartigen Bauwerke der 1960er und 1970er Jahre, wieder ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft rücken und für eine neue Generation erschließen.

Bürgermeister Werner Arndt ist von dem Projekt begeistert und dankt der Auftraggebergruppe für ihr bürgerschaftliches Engagement. „Man muss sich als Stadt Offenheit und Neugierde bewahren. Dabei ist schon der Weg ein Ziel. Wir wollen gemeinsam mit den Neuen Auftraggebern einen solchen Weg für unsere Stadt gehen. Man darf über Kultur immer auch streiten, man muss nicht immer einer Meinung sein. Aber vor allem muss man den gemeinsamen Weg respektieren. Dafür ist die Gruppe der Neuen Auftraggeber ein stückweit unser Lehrmeister. Das wird eine große Bereicherung für Marl sein. Noch wissen wir nicht, die das Kunstwerk aussehen wird. Aber wir werden es freudig begrüßen, wenn es soweit ist. Tolle Sache, dieses Projekt!“

"Das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt „Neue Auftraggeber“ stellt das Mäzenatentum vom Kopf auf die F...
03/05/2020
Kulturpolitik nach Corona: Wie könnte ein New Deal für die Kunst aussehen?

"Das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt „Neue Auftraggeber“ stellt das Mäzenatentum vom Kopf auf die Füße: Es hilft Bürgern, ihre Anliegen zu formulieren, und findet Künstler, die sie umsetzen: sei es ein Park, ein Gebetsraum oder ein Wasserspielplatz. Bürger fühlen sich gefragt, entwickeln Gemeinsinn, und Künstler müssen neu auf Bürger zugehen. Der Ansatz ist beliebig skalierbar."

– Kolja Reichert, FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Kunst steckte schon vor Corona in der Krise. Was der Staat jetzt tun kann, um ihr eine Zukunft zu sichern – und sich selbst auch.

"Manche sagen auch: „Wo Worte nicht mehr funktionieren, kommt die Kunst.“ Es mag kitschig klingen, aber da ist etwas Wah...
01/05/2020
»When words no longer function, art sets in.«

"Manche sagen auch: „Wo Worte nicht mehr funktionieren, kommt die Kunst.“ Es mag kitschig klingen, aber da ist etwas Wahres dran. Denn Kunst ist wirklich eine andere Sprache. Kunst verrät uns sozusagen den Ort und die Zeit, in der wir uns befinden.“ (Daniel Knorr, www.collectorsagenda.com/de/in-the-studio/daniel-knorr)

Die Neuen Auftraggeberinnen von Greifswald – acht Lehrerinnen der Gesamtschule Erwin Fischer – haben mit Daniel Knorr den Künstler ihrer Wahl gefunden, um ein Kunstprojekt auf die Beine zu stellen, das dem Selbstbild der Fischerschule und ihrer öffentlichen Wahrnehmung eine neue Wendung geben soll. Denn die Integrationsarbeit der Schule ist beispielhaft, trotzdem gilt sie in den Augen der Stadtgesellschaft als "sozialer Brennpunkt".

Damit sich das ändert, und auch über Greifswald hinaus ein Zeichen für die Leistung engagierter Lehrer*innen gesetzt wird, geben die acht Auftraggeberinnen bei Daniel Knorr ein Kunstwerk in Auftrag, das die integrative Kraft der Lehre und die oft unsichtbaren Qualitäten des Schulalltags ins rechte Licht setzt.

Knorr reagiert in seinen Arbeiten auf bestehende Orte und Situationen, verändert mit einfachen Ideen die Perspektiven von Menschen und zeigt ihnen dadurch Raum für neues Handeln. Der in Bukarest geborene Künstler, der u.a. an der documenta 13 teilnahm, setzt sich seit langem mit sozialen und politischen Räumen auseinander, und umschifft dabei die Fallen erwartbarer Klischees. Stereotypen begegnet er mit Witz und subversivem Humor und schafft zugleich auf einfallsreiche Art große Aufmerksamkeit.

In Greifswald setzt Knorr stark auf den direkten Dialog mit seinen Auftraggeberinnen und der Schule, um Ideen aus der unmittelbaren Situation vor Ort zu entwickeln.

In the Studio: Daniel Knorr, Berlin

Neue Auftraggeber von Steinhöfel, Rimini Protokoll, Constructlab – wie schön, euch alle zu sehen 🥰
27/04/2020

Neue Auftraggeber von Steinhöfel, Rimini Protokoll, Constructlab – wie schön, euch alle zu sehen 🥰

Neue Auftraggeber in Steinhöfel

In Zeiten von Corona darf die Projektarbeit nicht still stehen, deshalb trafen sich heute Aktive aus den Orten der Gemeinde Steinhöfel im digitalen Raum mit den Künstler*innen von Rimini Protokoll und Constructlab, um die weiteren Schritte auf dem Weg zu einem künstlerischen Projekt zu besprechen.

Die Idee ist es, Menschen aus den zwölf Dörfern der Gemeinde zu einem Dialog über die Gestaltungsspielräume ihres Älterwerdens zusammenzubringen.

Derzeit ist man weiterhin auf der Suche nach dem "Dorfwissens-Schatz". Das können alte und neue Kenntnisse aus dem Arbeitsalltag sein, aber genauso werden auch Kuchen-Rezepte oder Lebensweisheiten gesammelt.

Monatlich werden je drei "Dorfrezepte" im "Falschen Waldemar" veröffentlicht.

Infos: www.dorfrezepte.de

Die Neuen Auftraggeber von Mönchengladbach – das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach und das Stiftisches Humanistisches ...
25/04/2020

Die Neuen Auftraggeber von Mönchengladbach – das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach und das Stiftisches Humanistisches Gymnasium Mönchengladbach – haben vergangenen Sommer die Schaufeln in die Hand genommen, um gemeinsam den Garten des Arbeitslosenzentrums in einen Treff- und Anziehungspunkt für die ganze Stadt zu verwandeln. Erste Beete wurden angelegt und ein Gartenhaus gebaut.

In diesem Frühjahr muss die gemeinsame Gartenarbeit bisher leider ruhen. Aber dafür legen die Mönchengladbacher jetzt hinter den Kulissen eine Schippe drauf: Sie arbeiten derzeit zusammen mit der neuseeländischen Künstlerin Ruth Buchanan am Entwurf einer skulpturalen Gestaltung für die Öffnung des Gartens in die Stadt.

Gemeinsam diskutieren sie Ideen und Wünsche und die Künstlerin arbeitet die Details bis zum fertigen Entwurf aus. Sobald die Kontaktbeschränkungen es erlauben, geht es auch vor Ort im Garten wieder weiter.

Laaaange Distanzen? Mit Abstand kennt sich Züsedom aus. Die Neuen Auftraggeber von Züsedom wollen nun mit einem Kunstpro...
17/04/2020

Laaaange Distanzen? Mit Abstand kennt sich Züsedom aus. Die Neuen Auftraggeber von Züsedom wollen nun mit einem Kunstprojekt zeigen, dass ihr Dorf trotz weiter Wege mehr sein kann als die Summe der Eigenheime.

Gesucht wird die Gestaltung für ein integratives Dorfmobiliar, das in Zukunft neue Begegnungen im öffentlichen Raum schafft und die Wege im Dorf verkürzt. So wie die Küche im Bauernhaus schon immer der Mittelpunkt des Lebens war, soll außerdem ein Pavillon zur Küche Züsedoms werden – zu dem Ort, an dem man sich trifft, Feste feiert oder gemeinsam isst.

Die Auftraggebergruppe stellt dafür Fragen, die für die meisten Dörfer wichtig sind: Wie wollen wir unseren gemeinsamen Raum gestalten? Welche Wünsche und Bedürfnisse gibt es für das Zusammenleben im Dorf? Welche Aktivitäten verbinden uns? Es geht um nichts geringeres als darum, zusammen mit einer Künstlerin oder einem Künstler die Dorfmitte neu zu (er-)finden.

https://neueauftraggeber.de/de/projekte/die-neuen-auftraggeber-von-zuesedom

Auftrag für Wietstock vergeben! Die Auftraggebergruppe hat sich für die Künstlerin Antje Majewski entschieden, um gemein...
10/04/2020

Auftrag für Wietstock vergeben! Die Auftraggebergruppe hat sich für die Künstlerin Antje Majewski entschieden, um gemeinsam im Zentrum ihres Dorfes einen sozialen Ort zu schaffen. Er soll die Aufgeschlossenheit und Vielstimmigkeit von Wietstock zeigen und erhalten.

Antje Majewski arbeitet gern und oft mit anderen Menschen zusammen. In ihrer Arbeit beobachtet sie und hört zu und macht Entdeckungen auf neuen Gebieten. So sammelt sie Geschichten und entwickelt sie gemeinsam mit den Leuten vor Ort im erfinderischen Miteinander künstlerisch weiter. Oft geht es in ihren Arbeiten um ökologische und soziale Themen und deren teils offensichtliche, teils unsichtbare Verbindungen.

Kurze Osterpause – und dann geht es an die Ideenfindung. Erstmal per Telefon, Internet und Brieftaube, bis wieder gemeinsame Treffen wie dieses erste Kennenlernen vor einigen Wochen möglich sind.

Adresse

Lindenstr. 35
Berlin
10969

Allgemeine Information

Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen Künstlerinnen und Künstler damit, Kunstwerke zu entwickeln, die in ihrer Stadt oder ihrem Dorf Antworten auf drängende Fragen geben. Unterstützt durch Mediatoren formulieren sie einen Auftrag und stoßen Projekte an, die zum Ausdruck bringen, was ihnen wichtig ist. Tausende Bürgerinnen und Bürger haben so bereits unübersehbare Zeichen gesetzt und sich und ihrer Gemeinschaft eine Stimme gegeben. Meist stehen am Anfang offene Fragen: Was ist mir wichtig? Was soll sich vor meiner Haustür verändern? Wo werden meine Wünsche nicht gehört? Was fehlt in unserem Lebensumfeld? Wovor verschließen wir die Augen? Und wie finden wir als Gemeinschaft zusammen? Das alles muss zunächst nichts mit Kunst zu tun haben. Ob sich drei Krankenschwestern einen Andachtsraum für Gläubige aller Religionen wünschen oder Physiker die Schönheit der Mathematik darstellen wollen, ob Obdachlose sich die ideale Unterkunft erträumen oder hundert Schüler vor ihrer Schule einen Strand anlegen möchten – aus jedem Wunsch und jeder Phantasie kann ein Auftrag werden. Und auch für den ungewöhnlichsten Auftrag lässt sich eine künstlerische Antwort finden.

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Wer sind die Neuen Auftraggeber?

Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen Künstlerinnen und Künstler damit, Kunstwerke zu entwickeln, die in ihrer Stadt oder ihrem Dorf Antworten auf drängende Fragen geben.

Unterstützt durch Mediatoren formulieren sie einen Auftrag und stoßen Projekte an, die zum Ausdruck bringen, was ihnen wichtig ist. Tausende Bürgerinnen und Bürger haben so bereits unübersehbare Zeichen gesetzt und sich und ihrer Gemeinschaft eine Stimme gegeben. Meist stehen am Anfang offene Fragen: Was ist mir wichtig? Was soll sich vor meiner Haustür verändern? Wo werden meine Wünsche nicht gehört? Was fehlt in unserem Lebensumfeld? Wovor verschließen wir die Augen? Und wie finden wir als Gemeinschaft zusammen? Das alles muss zunächst nichts mit Kunst zu tun haben. Ob sich drei Krankenschwestern einen Andachtsraum für Gläubige aller Religionen wünschen oder Physiker die Schönheit der Mathematik darstellen wollen, ob Obdachlose sich die ideale Unterkunft erträumen oder hundert Schüler vor ihrer Schule einen Strand anlegen möchten – aus jedem Wunsch und jeder Phantasie kann ein Auftrag werden. Und auch für den ungewöhnlichsten Auftrag lässt sich eine künstlerische Antwort finden.

Der Weg dahin beginnt mit Ihnen. Denn die Neuen Auftraggeber, das sind Sie Unsere Mediatorinnen und Mediatoren sind als Vermittler für Sie da, um Ihr Anliegen aufzugreifen und zu verstehen, und um Sie durch Ihr Projekt zu begleiten. Sie hören Ihnen zu und suchen für Ihren Auftrag eine passende Künstlerin oder einen Künstler, mit denen Sie unmittelbar zusammenarbeiten. So wird im direkten Dialog aus Ihrer Idee ein Kunstwerk, das oft auch für viele andere Menschen Bedeutung hat.

Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber schafft den Rahmen dafür und unterstützt Bürgerinnen, Künstler und Kooperationspartner bei der Beauftragung, Finanzierung und Ausführung der Projekte. Was dabei entsteht, sind gemeinnützige, öffentliche und nicht kommerzielle Kulturgüter.

Manchmal steht ein Kunstwerk der Neuen Auftraggeber tatsächlich als Skulptur auf dem Marktplatz. Oft aber nimmt die Kunst ganz ungewöhnliche Formen an. Vom Spielplatz bis zur Opernkomposition, von der Schulgestaltung bis zum Theaterstück kann ein Werk der Neuen Auftraggeber fast jede Gestalt annehmen. Es kann ein Lied sein oder eine Website, ein Film oder ein botanischer Garten. Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Auf dem Weg zum fertigen Werk kann viel Unvorhergesehenes geschehen. Menschen kommen zusammen, die sich vorher nicht kannten. Sie tauschen Meinungen aus, die zuvor nicht zu hören waren. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Künstlern bringt neuen Wind in Initiativen, Vereine oder Gemeinden. Ein Projekt der Neuen Auftraggeber bringt viele Überraschungen mit sich und ist immer auch eine Reise ins Unbekannte.

Neue Auftraggeber engagieren sich auf dem Dorfplatz und im Rathaus, in der Unimensa, im Jugendzentrum und beim Arbeitslosentreffpunkt. Sie wohnen in ländlichen Regionen oder in urbanen Zentren, im Einfamilienhaus oder im Plattenbau.

Dabei arbeiten die Neuen Auftraggeber stets politisch unabhängig. Im Mittelpunkt ihrer Projektarbeit stehen immer die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Niemand gibt Themen oder Ziele von oben vor. Denn wer, wenn nicht Sie, weiß was vor Ort wichtig ist? Wünsche und Visionen entstehen deshalb immer lokal und gemeinschaftlich ­­– nur so kommt es zu einem wertvollen Beitrag zum demokratischen Zusammenhalt sowie auch zur zeitgenössischen Kunstproduktion.

Weitere Projekte: https://neueauftraggeber.de/de/projekte

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