GALERIE ROBERT EBERHARDT

GALERIE ROBERT EBERHARDT Galerie für zeitgenössisch-klassische Malerei und Zeichnung

Wolff Verlag
12/09/2018

Wolff Verlag

Am Sonntag eröffnete Wolfgang Tiefensee die in Kooperation mit der GALERIE ROBERT EBERHARDT organisierte Ausstellung „Vorsicht Kunst!“ in der FBF-Galerie Schmalkalden. Zur Ausstellung empfehlen wir den 2011 im Wolff Verlag erschienenen „Atelierbesuch Klaus Staeck“ von Robert Eberhardt, 48 Seiten, mit Postkarte, 8,90 Euro.

"das Anschauen und Prüfen dieser Bilder wird ein Vergnügen sein" - In der aktuellen Ausgabe von Sinn und Form ist Martin...
13/03/2018

"das Anschauen und Prüfen dieser Bilder wird ein Vergnügen sein" - In der aktuellen Ausgabe von Sinn und Form ist Martin Mosebachs im November gehaltene Laudatio auf die Wiener Künstlerin Elly Förster-Streffleur abgedruckt: "Der Aquarellblock als Tagebuch".

21/11/2017
Reiss-Engelhorn-Museen

Reiss-Engelhorn-Museen

Zum #Päpste-Finale setzen wir einen besonderen Aspekt und ergänzen die große Ausstellung im Zeughaus mit dynamischen Werken von Gloria von Thurn und Taxis. Mit dem SWR sprach die Künstlerin und überzeugte Katholikin über ihre Faszination für kirchliche Würdenträger.

#swr #landesschau #gloriavonthurnundtaxis #mannheim #papsttum #vernissage

Die vielbeachtete Ausstellung „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ...
17/11/2017

Die vielbeachtete Ausstellung „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim wird bis zum 26.11.2017 verlängert. Heute Abend eröffnet Seine Exzellenz, der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović einen Raum mit Porträtgemälden von Gloria von Thurn und Taxis. Die Bildnisse kirchlicher Würdenträger werden bis zum Ende der Ausstellung zu sehen sein.

Laudator: Martin Mosebach. 2.11.2017.
04/11/2017

Laudator: Martin Mosebach. 2.11.2017.

Laudator: Martin Mosebach. 2.11.2017.

Evolve
30/08/2017
Evolve

Evolve

„Beim normalen Schreiben wird unsere Wahrnehmungskraft und Aufmerksamkeit vollständig von dem, was wir sagen wollen, von den Gehalten unserer Gedanken absorbiert. Dreht man diese Gestimmtheit um, kommt es zu einer Rückkopplung. Plötzlich nimmt man von dem Zeichen selbst Notiz, sieht und spürt, aus welcher unglaublichen Intensität und Wucht heraus sie komplexe Gefüge, strukturelle Modelle, systematische Variationen und prozesshafte Ereignisse formulieren können.“
Axel Malik

http://www.evolve-magazin.de/blog/malik/

Axel Malik im Gespräch mit Radio LOTTE Weimar 106.6 MHz:
25/08/2017
Kunstfest: Bibliothek der unlesbaren Zeichen - Radio LOTTE Weimar

Axel Malik im Gespräch mit Radio LOTTE Weimar 106.6 MHz:

Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen ist der Titel der Ausstellung der Werke von Axel Malik in den Räumen der Bibliothek der Bauhaus-Universität und dem Goethe-Schiller-Archiv der Klassikstiftung, die noch bis 17. November zu sehen ist.

Axel Maliks Weimarer Ausstellung im Kulturkalender des MDR - Mitteldeutscher Rundfunk:
25/08/2017
Kulturkalender | MDR.DE

Axel Maliks Weimarer Ausstellung im Kulturkalender des MDR - Mitteldeutscher Rundfunk:

+++ Ausstellung "Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen" in Weimar +++ Szenische Installation "Camera Obscura" Lenz in Weimar +++ "Wir sind hier" - das neue Album der Band Von Eden +++

21/08/2017
Klassik Stiftung Weimar

Axel Malik auf dem Kunstfest Weimar:

In Kooperation mit dem Kunstfest Weimar und der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar zeigt das Goethe- und Schiller-Archiv ab heute sieben großformatige Arbeiten des Künstlers Axel Malik aus seinem Zyklus »Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen«.

Beim Aufbau in der vergangene Woche erklärte uns Axel Malik, wie es zu der Beschäftigung mit Goethes arabischen Schreibübungen kam.

Video: André Kühn, Klassik Stiftung Weimar

Zur Vernissage von Axel Maliks Ausstellung "Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen" im Rahmen des Kunstfest Weimar würdig...
21/08/2017

Zur Vernissage von Axel Maliks Ausstellung "Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen" im Rahmen des Kunstfest Weimar würdigte der Medien- und Kulturwissenschaftler Joseph Vogl (HU Berlin) in einer Laudatio die von Malik seit 1989 entwickelte "Skripturale Methode" als eine "Meta-Schriftlichkeit", eine "geistig-technische Übung", die einen in ihren Bann zöge.

Axel Malik halte durch sein mit hoher methodischer Stringenz und ästhetischer Varianz durchgeführtes Kunstschaffen die Linie an der Grenze zum Bild oder zur Schrift an, widme sich jenem kritischen Augenblick, in dem sich eine grafische Linie dem Ziel ihrer möglichen Bedeutsamkeit entzieht. So werde beim Betrachten von Maliks Arbeiten das Auge von der Bewegtheit der Schriftzüge mitgerissen, die einen in die Unendlichkeit des begriffslosen Raumes hineinziehen. Wie Walter Benjamin im Sehen von Sternzeichen eine Urszene des Lesens konstatierte, so könne man sich bei Maliks graphischen Arbeiten in die Dynamiken einer Sprache vor der Sprache begeben, eine zeitgenössische Annäherung an das Rauschen der Welt vollziehen. So sehr seine Liniensysteme Deutung verweigern, so teilen sie ihre Schriftlichkeit mit und entsprechen einem Postulat Roland Barthes: Damit die Schrift ihre Schriftlichkeit offenbart, muss sie unlesbar sein.

Die pulsierende Körperlichkeit dieses "singulären Bewegungsprogramms", das Malik'sche Schriftereignis mit seinen vielfältigen Amplituden, Vektoren, dem Aufspüren und Isolieren, Variieren der Linie, kann in der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar noch bis zum 17.11. miterlebt werden.

Außerdem sind im Goethe- und Schillerarchiv der Klassik Stiftung Weimar Arbeiten zu sehen, in denen sich Axel Malik auf Goethes arabische Schreibübungen aus den Jahren 1813/1814 bezieht.

http://www.tlz.de/web/zgt/kultur/detail/-/specific/Faszinierende-Kunstschrift-in-der-Zeitung-1023418085

Vernissage am 20.8.2017, 11 Uhr:
19/08/2017

Vernissage am 20.8.2017, 11 Uhr:

Vernissage mit Performance - Am Sonntag eröffnet die Ausstellung »Axel Malik. Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen« in der Universitätsbibliothek zum Kunstfest Weimar! Der Künstler wird in einer Schreibperformance erlebbar machen, mit welcher Intensität sich die Zeichen aus dem Nichts heraus artikulieren.http://bit.ly/2fI5gty

Axel Malik beim Kunstfest Weimar, sogleich an zwei Orten: in der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar und im Goethe...
01/08/2017
Ausstellung »Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen« wird erweitert

Axel Malik beim Kunstfest Weimar, sogleich an zwei Orten: in der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar und im Goethe- und Schillerarchiv der Klassik Stiftung Weimar. Inspiration für Maliks Weimarer Arbeiten sind Goethes Schreibübungen, mit denen sich der Dichter in Vorbereitung der Gedichtsammlung »West-östlicher Divan« an arabische und persische Schriftzeichen angenähert hat.
Vernissage am 20.8., 11 Uhr, im Audimax der Uni.

Nur noch 18 Tage sind es bis zur Eröffnung der 28. Ausgabe des Kunstfests Weimar. Am Eröffnungswochenende, am 20. August wird auch die Ausstellung des Berliner Künstlers Axel Malik »Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen« in der Universitätsbibliothek Weimar eröffnet.

Besprechung der Verkaufsausstellung "Fundstücke der Natur" mit Zeichnungen von Ulrich Moritz bei Felix Jud - Buchhandlun...
12/07/2017
Ein Zeichner, den die Schriftsteller lieben

Besprechung der Verkaufsausstellung "Fundstücke der Natur" mit Zeichnungen von Ulrich Moritz bei Felix Jud - Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandel im Hamburger Abendblatt. Die Ausstellung ist noch bis Sonnabend, 15.7., zu sehen!

Ulrich Moritz'

Bei Hagel, Blitz und Donner eröffnete am Donnerstag die Ausstellung "Fundstücke der Natur" von Ulrich Moritz bei Felix J...
25/06/2017

Bei Hagel, Blitz und Donner eröffnete am Donnerstag die Ausstellung "Fundstücke der Natur" von Ulrich Moritz bei Felix Jud - Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandel in Hamburg. Wer von den hanseatischen Naturgewalten aufgehalten wurde, kann die Objekt-, Landschafts- und Wolkenzeichnungen des Berliner Künstlers noch bis zum 15. Juli am Neuen Wall betrachten. Die Werkliste senden wir bei Wunsch gerne auch per Mail.

Unsere Ausstellung "Porträts" von Gloria von Thurn und Taxis Schloss St. Emmeram, das Original wandert teilweise weiter:...
02/05/2017

Unsere Ausstellung "Porträts" von Gloria von Thurn und Taxis Schloss St. Emmeram, das Original wandert teilweise weiter: Eröffnung "Kopflastig" am 11. Mai in der Galerie am Kopfbahnhof in Pörtschach am Wörthersee.

Rückschau auf unsere Berliner Schau (Fotos, Anita Back):

Am 18.8. eröffnet das Kunstfest Weimar - Axel Malik wird eine Schreib- und Schriftinstallation als bildnerische Interven...
25/04/2017
Weimarer Kunstfest für alle | MDR.DE

Am 18.8. eröffnet das Kunstfest Weimar - Axel Malik wird eine Schreib- und Schriftinstallation als bildnerische Intervention beisteuern. MDR Thüringen berichtet über die Vorbereitungen in der Stadt der Klassik und des Bauhauses:

Beim Kunstfest treffen internationale Künstler auf die junge, kreative Szene der Stadt. Reine Klassik ist dabei nichts für jeden. Wir haben Geheimtipps für alle Geschmäcker.

Fundstück eines Kunden: unsere Ausstellung mit Gloria von Thurn und Taxis Schloss St. Emmeram, das Original im "Brief an...
25/04/2017

Fundstück eines Kunden: unsere Ausstellung mit Gloria von Thurn und Taxis Schloss St. Emmeram, das Original im "Brief an die Tante", Deutsches Adelsblatt.

Anlässlich unserer Ausstellung mit Gloria von Thurn und Taxis Schloss St. Emmeram, das Original und ihres Buches über di...
19/04/2017
MyStylery's Interview mit Gloria von Thurn und Taxis

Anlässlich unserer Ausstellung mit Gloria von Thurn und Taxis Schloss St. Emmeram, das Original und ihres Buches über die Sieben Todsünden (Wolff Verlag, 122 Seiten, 18 Euro) traf sich Birgit von Heintze im Hotel de Rome mit der Fürstin zum Tee-Gespräch: über Porträt-Malerei, das Sündhafte im Leben und den Wert des Alleinseins.

Meet me 4 Tea: Auf einen Tee mit Gloria von Thurn und Taxis. Ein MyStylery-Interview mit der Fürstin über Portraitkunst, Hochmut, Castingshows & Einsamkeit

Sabine Brauer Photos
31/03/2017

Sabine Brauer Photos

Vernissage von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis "Porträts" in der Galerie Robert Eberhardt in Berlin am 30.03.2017
mehr Bilder auf: goo.gl/8pe5Ov

Der Band des Insel Verlags mit Zeichnungen unseres Künstlers Ulrich Moritz in der Berliner Friedrichstraße - die nächste...
13/03/2017

Der Band des Insel Verlags mit Zeichnungen unseres Künstlers Ulrich Moritz in der Berliner Friedrichstraße - die nächste Ausstellung seiner Natur- und Landschaftszeichnungen ist im Juni bei Felix Jud - Buchhandlung, Antiquariat, Kunsthandel in Hamburg zu sehen.

Ulrich Moritz: Silberweide gesprenkelt, Fächerahornblätter, Rehlederhandschuhe limitierter und signierter Editionsdruck ...
15/12/2016

Ulrich Moritz: Silberweide gesprenkelt, Fächerahornblätter, Rehlederhandschuhe

limitierter und signierter Editionsdruck auf Hahnemühle PhotoRag Satin-Papier inkl. Insel-Buch "Muschel mit Landschaft" und Versand für 250 Euro.

Bestellungen bis zum 19.12. werden bis Heilgabend ausgeliefert

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz Nr. 2"Reynier van der LaeckHirtin und Satyrum 1640Öl auf Leinwand40 x 60 cmEin wollüs...
12/12/2016

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz Nr. 2"

Reynier van der Laeck
Hirtin und Satyr
um 1640
Öl auf Leinwand
40 x 60 cm

Ein wollüstiges Bild: ein von Kraft und Erregung berstender Satyr pirscht sich über den kleinen Hügel an die friedlich schlummernde Hirtin heran, den Finger hat er vor Spannung bereits in den Mund gesteckt, sein Kopf hochrot. Kurz vor dem erotischen Überfall des unschuldigen Wesens ist er zu allem entschlossen. Zwei Rinder stehen unter aufgewühltem Wolkenhimmel in der Ebene und werden vom lüsternen Geschehen nichts mitbekommen - delikat und keck kleidet van der Laeck die erotische Szene in mythologisch, bukolisches Gewand.

Der in Den Haag geborene Künstler war auf Landschaften und mythologische Szenerien spezialisiert, doch ein derart an Spannung reiches, aufgeladenes Bild nimmt sich in seinem Oeuvre aus: ein Meisterwerk, das Lust mit Unschuld verbindet.

In der rechten Partie des Vordergrunds präsentiert der Maler detailreich und beinahe überreal wirkende Pflanzen - eine Vorliebe für Florales, die in einigen seiner Bilder zu erkennen ist. Die Gewächse stellen geradezu ein eigenes Motiv im Bild dar - eine Besonderheit seiner Bilder, die sie kompositorisch aus den Schemen seiner Zeit heraushebt.

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz Nr. 2":Paulus MoreelseFrau mit Kindum 1610Öl auf Leinwand 113 x 88 cmPaulus Moreelse ...
11/12/2016

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz Nr. 2":

Paulus Moreelse
Frau mit Kind
um 1610
Öl auf Leinwand
113 x 88 cm

Paulus Moreelse (1571-1638) ist als Maler des Goldenen Zeitalters der Niederlande bekannt - seine Werke sind in den großen Museen vertreten und beeindrucken stets durch die hohe malerische Qualität und das einfühlsame Wesen seines Personals. An Caravaggio geschult, inszeniert er die Porträtierten durch Lichteffekte vor dunklem Hintergrund.

Nach einer Lehre in Delft und einer Italienreise lebte Moreelse in seiner Heimatstadt Utrecht, wo er 1596 in die Gilde aufgenommen und zum Rat, Schöffen und auch Bürgermeister gewählt wurde. Seine Zeitgenossen schätzten ihn vor allem als Bildnis- und Historienmaler und erteilten ihn wichtige Porträtaufträge wie der Herzog Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel oder die Utrechter Familie van Voorst. Auch war er als Baumeister in Utrecht tätig und 1636 an der Gründung der dortigen Universität beteiligt.

Moreelses Porträtverständnis war der Einfachheit verpflichtet, um die dargestellten Personen in ihrem charakterlichen, eigenen, nicht von Symbolik umlagerten Kontexten hervortreten zu lassen. Die Dame unseres mit den Künstlerinitialien signierten Bildes blickt zurückhaltend und gefasst, gerahmt durch ihre zeittypisch strenge Kleidung, unaufgeregt und würdig. Ihre Hand erscheint vor dem dunklen Stoff beinahe eigenständig, schützend, schließt die Figur vom Bildraum und von uns aufdringlichen Betachtern ab.

Der trefflich in die Ecke platzierte Junge lenkt jeden Blick auf sich. Seine zur Mutter hinreichenden Hände, die Suche nach Halt und Berührung, die dem schweren Stoff der Trachten trotzende sanfte Kinderliebe, erwecken unsere Empathie. Anmutig und innerlich blickt er uns an, seines Lebensschicksals unbegrifflich gewiss. Welches mag es gewesen sein?

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz" Nr. 1:Schwebender Merkur 19. JahrhundertBronzegussnach Jean de Boulogne, 15851,80 Me...
28/10/2016

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz" Nr. 1:

Schwebender Merkur
19. Jahrhundert
Bronzeguss
nach Jean de Boulogne, 1585
1,80 Meter hoch
Preis: auf Anfrage

Ein Hauptwerk des flandrischen, aber in Italien tätigen Bildhauers Jean de Boulogne (1529-1608) grüßt uns mit Schwung und Schönheit - ein Wiedersehen, wenn wir ihm bereits im Louvre, im Kunsthistorischen Museum Wien oder andernorts begegnet sind. In Berlin stand der Schwebende Merkur bereits 1657 im Lustgarten, wie der Beschreibung des kurfürstlichen Gartendirektors Johan Sigismund Elsholtz zu entnehmen ist. Die große Ausführung des „Mercure volant“ wurde um 1580 im Auftrag des Kardinals Ferdinando de’ Medici erschaffen. Die Skulptur zierte einen Brunnen der Medici-Villa auf dem Pincio in Rom, wo sie bis 1780 blieb. Anschließend wurde sie nach Florenz gebracht, wo sie heute im Bargello ausgestellt ist.

Merkur (griechisch Hermes) schwebt auf einem Jünglingskopf - als Symbol des Windes - mit Äskulapstab und hochgestrecktem Arm. Die ursprüngliche Bedeutung Merkurs ist die des wohlordnenden Zusammenfügens und bindenden Wissens der Gottheit; jener Gott, der betriebsam ausrichtet, fügt und die Weltordnung Jupiters im Menschengemenge durchsetzt. Er spendet den irrenden Erdenbewohnern so auch den Segen und wendet Unheil ab. Seine Umtriebigkeit lässt ihn im Laufe der „Göttergeschichte“ zu einem der vielseitigsten, mit Bedeutung und mythologischer Erzählung reich verwobenen Gott werden. Er entstammt dem mythologischen Inventarium des Hirtenvolkes der Pelasger - so ist er in Arkadien geboren und grüßt aus dieser sorgenfreien fernen Welt auch uns beim Anblick seines göttlichen Auftritts, wie ihn uns Jean de Boulogne schenkte. Welches Haus sollte dieser umtriebige, flinke und arkadien-feine Gott nicht mit Glück und Ordnung beschenken?

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz" Nr. 1:NiederländischHochzeit des Alexander und der Roxane17. Jahrhundertnach dem Fre...
26/10/2016

Aus unserer Ausstellung "Überkreuz" Nr. 1:

Niederländisch
Hochzeit des Alexander und der Roxane
17. Jahrhundert
nach dem Fresko von Sodoma in der Villa Farnesina, Rom, um 1517
111 x 210 cm
Öl auf Leinwand
Preis: auf Anfrage

Unser Bild wurde bis 1887 im Vorrat des Alten Museums vorgehalten. Als Los 784 im Katalog des Auktionshauses Rudolph Lepke scheidet es bei der „Oeffentlichen Versteigerung von Oelgemälden alter Meister aus den Magazinen der Königlichen Museen zu Berlin“ aus (Etikett auf Rückseite mit Datierung 1888). Das Bild gehörte zum Vorrat der Bilder, die fast vollständig aus den Beständen der ehemaligen Sammlung des englischen und in Berlin ansässigen Kaufmanns Edward Solly (1776-1848) herrührten, dessen Sammlung 1821 an den preußischen Staat verkauft wurde. Leider ist ein von Aloys Hirt 1832 erstelltes Verzeichnis nicht erhalten, so dass nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ob das Bild daher stammt. Es ist aber sehr wahrscheinlich.

Die Vorlage in der Villa Farnesina befindet sich im Schlafgemach des Erbauers Agostino Chigi (1466-1520) und zeigt die Hochzeit von Alexander mit Roxane. Nach einer Idee Rafaels wurde der Raum mit Szenen aus dem Leben Alexander des Großen ausgestattet. Der Maler Sodoma orientierte sich in seiner Darstellung des anstehenden Hochzeitslagers mit der persischen Königstochter an einem einst in Olympia aufbewahrten Gemälde des zeitgenössischen griechischen Malers Aetion nach einer Beschreibung des Lukian von Samosata. Wir sehen die von Putten entkleidete Roxane, Alexander mit seinem Gefährten Hephaistos und den griechischen Gott der Hochzeit, Hymenaios.

Sodoma bemühte sich, mit seiner Darstellung bestmöglich den antiken Bildvorlagen zu entsprechen und keine völlig imaginierte, eigenständige Komposition der Szene zu schaffen. Auch der Maler unseres Bildes empfand nach und übersetzte mit einigen Reduktionen und Änderungen eine uralte motivische Komposition in niederländisch, nordischer Manier. Der Vergleich bereitet Freude: zum Beispiel schießen die am oberen Bildrand fliegenden Amoretten keine flinken Liebespfeile auf das Paar, sondern sind innig vergnügt beim gegenseitigen Küssen. Insofern kann unser Bild auch als Vertreter eines Bild- und Kulturtransfers gesehen werden, der über Regionen und Schulen hinausreicht und im bewussten Nachempfinden Antikes im Bild lebendig halten möchte - in diesem Fall eine der bedeutendsten Hochzeiten der Weltgeschichte, ein Bild, in dem Macht und Liebe zusammenkommen.

Adresse

Kulmbacher Straße 15
Berlin
10777

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