Deutscher Künstlerbund e.V.

Deutscher Künstlerbund e.V. Der Deutsche Künstlerbund versteht sich als Zusammenschluss von bildenden Künstler*innen, die sich Vielen Dank!

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Als Forum der Avantgarde wurde der Deutsche Künstlerbund, eine der ältesten europäischen Künstlervereinigungen,
1903 in Weimar ins Leben gerufen. Nach seiner Auflösung im Jahr 1936 durch die Nationalsozialisten wurde er 1950 in Berlin neu begründet. Rund 750 namhaften bildendenden Künstler*innen engagieren sich derzeit als Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes. Mit seinen Ausstellungen, Symposien, Kolloquien, Screenings, Salons u.a. versteht sich der Deutsche Künstlerbund als lebendiger Ort der künstlerischen Auseinandersetzung und des kritischen Diskurses. Öffentlich zugängliche Archive sind das Videoarchiv, die Datenbank Kunst am Bau und die Präsenzbibliothek. Der Deutsche Künstlerbund übernimmt kompetent kulturpolitische Aufgaben in unserer Gesellschaft. Mitglieder des Künstlerbundes wirken in nationalen und internationalen Gremien, Kuratorien und Ausschüssen mit, die auch beratend an der Erarbeitung gesetzgebender Regelungen beteiligt sind. Der Deutsche Künstlerbund setzt sich ein für den Bestand der künstlerischen Freiheit als unverzichtbare Basis einer kulturellen Fortentwicklung und für die Stärkung der Position von Kunst und Künstler*innen in der Gesellschaft.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

EINTRITT
frei

VERKEHRSVERBINDUNGEN
U-Bahn
Kochstraße | U 6

Bus
Charlottenstraße | M29
Lindenstraße / Oranienstraße | 248

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! SASKIA...
07/08/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

SASKIA WENDLAND ()

»Meine künstlerische Praxis besteht primär aus Zeichnen, bezieht aber auch performative Mittel und Installation ein. Dabei stehen einfache und ritualisierte Bewegungsabläufe und Gesten im Vordergrund. Ich setze Punkte und ziehe Linien. In den neuen Zeichnungen mit Tusche interessiert mich jedoch zugleich die Auflösung von Punkt und Linie. Ein ruhiger Atem ist essenziell. Das Element der Zeit ist wesentlich für meine Arbeiten und bestimmt deren Entstehungsdauer. Über Stunden und Monate hinweg entstehen daraus verschiedene verdichtete Formen. Wiederholung als Methode ist für mich elementar. Sie stiftet Dauer und Intensität.«

Abb.1: Saskia Wendland, Porträt, 2025, © Saskia Wendland, Foto: Saskia Wendland
Abb.2: Saskia Wendland, »Ohne Titel«, 2025, © Saskia Wendland, VG Bild-Kunst, 2026, Foto: Jens Ziehe

Weitere Informationen unter www.kuenstlerbund.de

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Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! CHRIST...
05/08/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

CHRISTOPHER JOHN SMITH (.john.smith)

Geboren im industriellen Norden Englands, Sohn eines Infrastrukturingenieurs und einer Mathematiklehrerin, hatte Smith schon früh mit den Grenzen der 2D Kunst zu kämpfen. Trost fand er in Fächern wie Design und Mathematik. Das Leeds College of Art & Design bot ihm eine neue Richtung: zeitgenössische Bildhauerei. Danach setzte er sein Studium mit einem BA Hons in Bildender Kunst an der Staffordshire University fort. Die Liebe und ein Stipendium führten ihn 2009 nach Deutschland.

Alltägliche Dinge bilden den Ausgangspunkt für Smiths Arbeit. Ihre individuelle und sich wiederholende Form ist ein wichtiger Bestandteil des Schaffensprozesses. Musik lebt vom Rhythmus und von den flüchtigen Augenblicken, in denen die Trommel nicht geschlagen wird. Visuell lässt sich dies als Wiederholung von Form und Negativraum verstehen. Visuelle Rhythmen schaffen. Die Kurve beschreiben. Das Objekt ist eine kooperative Beziehung, die die Art und Weise widerspiegelt, in der es entstanden ist. Präsenz und Form leiten den Dialog mit dem Betrachter ein, der durch die Tradition der Juxtaposition von Materialien erweitert wird. Auf dem schmalen Grat zwischen Organischem und Künstlichem.

»Ich schreibe Objekten oft eine sentimentale Bedeutung zu, die auf ihrer Nähe und der Zeit basiert, die sie mit ihrem Besitzer oder Nutzer verbracht haben – eine gemeinsame Geschichte, die auf Berührung basiert. Das sind die Objekte, die mich interessieren.«

Abb.1: Christopher John Smith, Porträt, 2024, © Christopher John Smith, Foto: Christopher John Smith
Abb.2: Christopher John Smith, »Jenseits der Leere«, 2018, © Christopher John Smith, Foto: Christopher John Smith

Weitere Informationen unter www.kuenstlerbund.de

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! ANNA S...
03/08/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

ANNA SCHWEHR (.schwehr)

In ihrer Arbeit befasst sich Anna Schwehr mit gesellschaftlichen Phänomenen und den Raumzeitlichen Gefügen bzw. der systemischen Logik sozialer Gebilde. Dabei untersucht sie insbesondere psychogeographische bzw. psychopathologische Mechanismen gesellschaftlicher Komplexe, entwicklungsgeschichtlichen Bildkulturen und der Latenz bzw. dem Versatz von Wahrnehmung, Wissen und Erinnerung im Bild- und Sprachraum.

Mit der Decodierung genre- und milieuspezifischer Begriffe macht sie sich deren Mechanismen zu Eigen. Indem Sie diese als Methode auf Ihre künstlerische Praxis überträgt, begreift Sie den Diskurs als ein Readymade und Hypothesen werden zu Objekten herausgearbeitet.

Abb.1: Anna Schwehr, Porträt, 2026, © Anna Schwehr
Abb.2: Anna Schwehr, »Supervision, 1/1-6 «, 2024, © Anna Schwehr, Foto: Anna Schwehr

Weitere Informationen unter www.kuenstlerbund.de

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! YVONNE...
31/07/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

YVONNE LEE SCHULTZ

»In den ONE SKY FLAGS Projekten suche ich nach Antworten auf die Frage, wie Frieden und Freiheit von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hintergründe erlebt, erhalten, bedroht und erhofft werden. Dazu lade ich in Deutschland, Europa oder weltweit zur Teilnahme ein.

Aus den Beiträgen entstehen ONE SKY FLAGS, die ich im öffentlichen Raum statt Nationalfahnen hisse. Sie zeichnen das Bild des Himmels aus aller Welt nach und verweisen auf die Gemeinschaft mit einer Vielfalt an individuellen Perspektiven. Sie hinterfragen klare Zuordnungen und regen dazu an, über Identität und Verantwortung nachzudenken.
Die Fahnen und die vielen Stimmen der Teilnehmer, die sie begleiten, machen der allen gemeinsamen Sehnsucht nach Frieden und Freiheit sichtbar und hörbar.

»ONE SKY FLAGS. Es hebt die Freiheit siegend ihre Fahne« 2026 im UNESCO Weltkulturerbe Bern ist mit ca. 90 Fahnen die umfangreichste Umsetzung. Der Verein Bühnen der Hauptstadt begleitet ist Kooperationspartner die Installation im Stadtraum mit einem speziellen Begleitprogramm.

Mit FLYING COLORS führe ich das Projekt ONE SKY FLAGS, das z.B. am EU-Parlament, am Jungfernstieg in Hamburg und am Mahnmal der Deutschen Einheit in Koblenz stattfand, im virtuellen Raum fort. Die resultierenden Bilder sind Drucke auf Metall. Diese Arbeiten verbinden Bewegung zwischen Schwerkraft und Leichtigkeit.
Transparent, geschichtet, überlagernd und verspielt bieten sich Kompositionen aus Licht, Zeit und Geschwindigkeit vor einem weitem Horizont.«

Abb.1: YLS Yvonne Lee Schultz, Porträt, 2021, © YLS Yvonne Lee Schultz, Foto: Bernd Borchard
Abb.2: YLS Yvonne Lee Schultz, »Guardian Angel«, 2024, © YLS Yvonne Lee Schultz, VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: YLS Yvonne Lee Schultz

Weitere Informationen unter www.kuenstlerbund.de

»FRAGIL« – TEAM TAU  Tina Born & Enrico NiemannMit der Schaufensterausstellung »FRAGIL« setzt der Deutsche Künstlerbund ...
30/07/2026

»FRAGIL« – TEAM TAU Tina Born & Enrico Niemann

Mit der Schaufensterausstellung »FRAGIL« setzt der Deutsche Künstlerbund einen ersten Impuls zum Jahresthema »Freiheit der Kunst«.

Für die Glasfronten des Deutschen Künstlerbundes entwickelte TEAM TAU Tina Born & Enrico Niemann eine ortsspezifische Intervention aus feinen Linien, die den Eindruck beschädigter Glasscheiben erzeugen. Die Arbeit thematisiert die Fragilität künstlerischer Freiheit und zugleich ihre Widerstandskraft.

Die Schaufenster werden temporär zu einem frei zugänglichen Ausstellungsraum im Stadtraum – ein Ort des Dialogs zwischen Institution, Öffentlichkeit und Kunst.

TEAM TAU Tina Born & Enrico Niemann arbeiten seit 2023 gemeinsam im Bereich Kunst am Bau, an Interventionen und Konzepten für den Stadtraum. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch ortsspezifische Ansätze, Reduktion und ein subtiles Spiel mit Wahrnehmung aus.

📍 Deutscher Künstlerbund
»FRAGIL«
TEAM TAU Tina Born & Enrico Niemann, 2026





Ausstellungsdauer: 30. Juli – 30. August 2026
Die Ausstellung ist rund um die Uhr zu sehen

Grafik: TEAM TAU Tina Born & Enrico Niemann
Foto: Eric Tschernow

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! ANNA S...
29/07/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

ANNA SCHIMKAT ()

Anna Schimkat ist eine in Leipzig und Mainz lebende Künstlerin. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Skulptur und Klang. In Performances und ortsbezogenen Installationen, häufig im öffentlichen Raum, untersucht sie die Abläufe, Ursachen und Gesetzmäßigkeiten natürlicher, gesellschaftlicher und kulturell geprägter Wirklichkeiten. Ihre Arbeiten sind kontext- und ortsbezogen und setzen sich oft mit historischen Begebenheiten des jeweiligen Ortes auseinander.

Zentral für ihre Praxis ist die Frage, wie Erfahrungen entstehen und wie das Bewusstsein für deren Zustandekommen geschärft werden kann. Die Auseinandersetzung mit historischen Zusammenhängen versteht sie als Grundlage, um gegenwärtige Phänomene zu reflektieren und daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu gewinnen.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der bewussten Wahrnehmung von Klangräumen, die sie in einem multidisziplinären Ansatz erforscht. Der Klang von Dingen und Umgebungen dient dabei sowohl als Inspiration als auch als Material. Sie arbeitet mit selbstgebauten Instrumenten sowie mit Field Recordings und begreift die umgebende Welt als ihr zentrales Instrument.

In einem spielerisch-forschenden Prozess filtert sie – dem jeweiligen Konzept folgend – das spezifische Klingen, Surren, Lärmen, Klacken, Stecken, Krachen und Brummen einer Umgebung heraus und überführt diese akustischen und formalen Qualitäten in ihre Arbeiten.

Abb.1: Anna Schimkat, Porträt, 2026, © Anna Schimkat, Foto: Daniel Stier
Abb.2: Anna Schimkat, »Macht euch auf die Socken - Aktivierung der Installation -Rheinlandpfalz Triennale«, 2026, © Anna Schimkat, VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Sebastian Heck

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Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! MAGDAL...
27/07/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

MAGDALENA KALLENBERGER () ()

Magdalena Kallenberger is an artist, writer, and researcher whose work investigates feminist practices, radical care, and the in/visibility of care labor and motherhood(s) within the arts. Working across video, performance, installation, photography, and text, she combines feminist theory, historiography, and autobiography, with performative elements and collaborative methodologies.

Kallenberger studied at the University of the Arts Berlin and the Willem de Kooning Academy / Piet Zwart Institute in Rotterdam. She is a Ph.D. Candidate at Bauhaus University Weimar. Her practice-based Ph.D. explores autotheory and collective art production as knowledge-building practices within the context of artistic research.

Kallenberger received awards and scholarships from the Deutscher Künstlerbund, the Gwärtler Foundation, the Senate of Berlin, Forum Transregionale Studien, the M1 Arthur Boskamp Stiftung, the Bundeszentrale für Politische Bildung, and a doctoral fellowship at the Friedrich-Ebert Foundation.

Between 2010 and 2017, she taught full-time as a lecturer and Professor of Practice Time-Based Media at the American University in Cairo and the German University in Cairo, Egypt. Residencies include several long-term stays in Tehran, Iran.

Kallenberger has presented her artistic works nationally and internationally in numerous exhibitions and festivals, most recently at the Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen (2025), the Kunsthalle Bremen (2025), the Künstlerhaus Bethanien (2025), and the Múzeum Ludwig in Budapest, Hungary (2023).
Magdalena Kallenberger is an initiator, co-founder, and active member of the MATERNAL FANTASIES collective.

Abb.1: Magdalena Kallenberger, Porträt, 2025, © Magdalena Kallenberger, Foto: Cihan Çakmak
Abb.2: Magdalena Kallenberger, »Fliegen«, aus der Serie« Temporal Gestures«, 2022, © Magdalena Kallenberger, VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Magdalena Kallenberger

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Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! ANETA ...
27/07/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

ANETA KAJZER ()

»Am Anfang meines Malprozesses stehen die Auswahl der Farbe und die schnelle Geste. Es gibt vorab keine Skizzen oder konkrete Bildideen, die Leinwand liegt stets auf dem Boden. Aus der Bewegung des Materials (stark verdünnte Ölfarbe) mit Pinsel oder mit Hilfe der Schwerkraft, entstehen flüchtige, zufällige Formen. In diese zunächst abstrakten Formen lese ich nach und nach Gesichter und Figuren hinein, denen ich dann mit bewussten Setzungen helfe, zum Vorschein zu kommen. Ähnlich wie beim Beobachten von Wolkenformationen, in die wir Wesen hineinsehen, die sich aber im Laufe von Sekunden durch den Wind verändern können.«

Abb.1: Aneta Kajzer, Porträt, 2025, © Aneta Kajzer, Foto: Arshia Maljaei
Abb.2: Aneta Kajzer, »How many do you see?«,2026, © Aneta Kajzer, Foto: Matthias Kolb

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Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! ANETA ...
24/07/2026

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ANETA KAJZER ()

»Am Anfang meines Malprozesses stehen die Auswahl der Farbe und die schnelle Geste. Es gibt vorab keine Skizzen oder konkrete Bildideen, die Leinwand liegt stets auf dem Boden. Aus der Bewegung des Materials (stark verdünnte Ölfarbe) mit Pinsel oder mit Hilfe der Schwerkraft, entstehen flüchtige, zufällige Formen. In diese zunächst abstrakten Formen lese ich nach und nach Gesichter und Figuren hinein, denen ich dann mit bewussten Setzungen helfe, zum Vorschein zu kommen. Ähnlich wie beim Beobachten von Wolkenformationen, in die wir Wesen hineinsehen, die sich aber im Laufe von Sekunden durch den Wind verändern können.«

Abb.1: Aneta Kajzer, Porträt, 2025, © Aneta Kajzer, Foto: Arshia Maljaei
Abb.2: Aneta Kajzer, »How many do you see?«, 2026, © Aneta Kajzer, Foto: Matthias Kolb

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Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN! KAREN ...
22/07/2026

Wir freuen uns sehr, die neuen Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes vorstellen zu dürfen. HERZLICH WILLKOMMEN!

KAREN IRMER ()

»In meiner künstlerischen Arbeit geht es darum, gewohnte Wahrnehmungsmuster zu durchbrechen und den Routinen des Wiedererkennens eine Offenheit für Unschärfen, Übergänge und Mehrdeutigkeiten entgegenzusetzen.

Ausgehend von der Tradition der Natur- und Landschaftsfotografie interessiert mich nicht die Darstellung konkreter Landschaften, sondern das Prozesshafte der sichtbaren Wirklichkeit. Im Zentrum stehen Situationen des Übergangs: atmosphärische Veränderungen, fließende Aggregatzustände, das Auftauchen und Verschwinden von Strukturen sowie Momente, in denen die Grenzen zwischen den Dingen durchlässig werden.

Durch das Auflösen der Trennlinie zwischen Fotografie und Film entstehen Arbeiten, die Wahrnehmung nicht als Abbild der Wirklichkeit verstehen, sondern als einen offenen, sich ständig verändernden Prozess. Die daraus entstehenden Irritationen laden dazu ein, das Verhältnis von Wahrnehmung und Wirklichkeit neu zu betrachten.«

Abb.1: Karen Irmer, Porträt, 2025, © Karen Irmer, Foto: Ursula Dünser
Abb.2: Karen Irmer, »Zwischenraum«,2025, © Karen Irmer, Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Ursula Dünser

Weitere Informationen unter www.kuenstlerbund.de

Adresse

Markgrafenstraße 67
Berlin
10969

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Dienstag 14:00 - 18:00
Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00

Telefon

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