02/12/2024
Die Knie knirschen, Haut schrumpelt vor sich hin, das Haar wird grau; unaufhörlich schreitet er voran, der Verfall. Es gibt kein Entkommen, wir alle werden jede Minute älter und trotzdem oder gerade deswegen sind die Verdrängungsprozesse höchst effizient am Werkeln. Alterungsprozessen wird gesellschaftlich wenig Raum eingeräumt, stattdessen Jugendwahn an jeder Ecke, vor allem Frauen scheinen gesellschaftlich ab einem gewissen Alter zur Unsichtbarkeit verdammt zu sein. Was also tun? Gesichtsyoga, Botox und Vampire-Lifting? Wir werfen lieber einen Blick in die Literatur und schauen uns an, wie über das Altern geschrieben wird.
Maren Wurster schreibt in ihrem Memoir »Papa stirbt, Mama auch« über den Abschied von den eigenen Eltern und denkt über Fürsorge, Übergriffigkeit, Krankheit und den Tod nach.
Katharina Mevissen erforscht in ihrem Roman »Mutters Stimmbruch« in poetischen Bildern, wie eine Frau alt wird.
🗓️ Freitag, 6.12.2024, 20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
📍 , Liebenwalder Str. 33, 13347 Berlin
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