Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts Galerie für internationale zeitgenössische Kunst
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Die Galerie wurde 1998 von Michael W. Schmalfuß in Marburg gegründet und expandierte 2011 nach Berlin. Schmalfuß vertritt sowohl etablierte als auch junge zeitgenössische Künstler aus Deutschland und dem internationalen Raum. Das Ausstellungsprogramm der Galerie ist undogmatisch und reicht von der figurativen bis zur konkreten Kunst. Bei den etablierten deutschen Künstlern aus den Kunstzentren Leipzig, Dresden, Düsseldorf und Berlin, auf die sich die Galerie besonders konzentriert, werden verschiedene Positionen mit individueller künstlerischer Prägung gezeigt und vertreten. Die Galerie arbeitet mit Künstlern zusammen, die auf exemplarische und eigenständige Art, durch Beharrlichkeit, Sprengkraft und individuellen Ausdruck die Zeitachse und Schnittstelle vom 20. ins 21. Jahrhundert kennzeichnen und Akzente für die Zukunft setzen. Die Galerie vetritt u.a. ELVIRA BACH, MAX NEUMANN, PETER HAFF, PETER SENGEL, HANS-HENDRIK GRIMMLING, CLEMENS GRÖSZER, THOMAS JESSEN, ROLAND DELEAU, ANDREA MALÄR, CHRISTOPHER KOCHS, HANS SCHEIB, BERND SCHWARTING Um die Position ihrer national und auch international erfolgreichen Künstler zu stärken, präsentiert die GALERIE MICHAEL W. SCHMALFUSS ihre Arbeiten auf internationalen Kunstmessen: International: SCOPE BASEL 2016, 2017 CONTEXT ART NEW YORK 2016 CONTEXT ART MIAMI 2013 ART MADRID 2007, 2008, 2009, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 ART TAIPEI 2012 National: POSITIONS 2014, 2015, 2016 PREVIEW BERLIN ART FAIR, 2012, 2013 ART FRANKFURT 2004, 2005 ART BODENSEE 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 LISTE BERLIN 2007, 2008, 2009, 2010 BERLIN: Knesebeckstrasse 96 3. Etage (Fahrstuhl) 10623 Berlin +49 (0) 30 437 271 72 [email protected] MARBURG: Steinweg 33 35037 Marburg +49 (0) 6421 590 950 [email protected]

Beim Gala Dinner und zur Auktion ‚Seltener Gelegenheiten‘ zugunsten der ACHSE e. V. erzielte die Arbeit unseres Künstler...
03/08/2019

Beim Gala Dinner und zur Auktion ‚Seltener Gelegenheiten‘ zugunsten der ACHSE e. V. erzielte die Arbeit unseres Künstlers OLIVER CZARNETTA ‚Spektrum‘ von 2018 ein phantastisches Ergebnis. Wir freuen uns über den Erfolg der Veranstaltung!

Timeline Photos
30/07/2019

Timeline Photos

08/06/2019
Artist Dialog BODO KORSIG und Dr. Susanne Rockweiler

FREUNDLICHE EINLADUNG ZUM ARTIST DIALOG MIT BODO KORSIG

am Freitag, dem 07. Juni 2019 von 18 - 21 Uhr in unserer aktuellen Ausstellung

„escape from memory“

Malerei, Objekte, Skulpturen

BODO KORSIG I WILLI SIBER

07/06/2019
Artist Dialog mit Bodo Korsig

ARTIST DIALOG MIT BODO KORSIG

am Freitag, dem 07. Juni 2019 von 18 - 21 Uhr in unserer aktuellen Ausstellung

„escape from memory“

Malerei, Objekte, Skulpturen

BODO KORSIG I WILLI SIBER

07/06/2019

ARTIST DIALOG MIT BODO KORSIG

am Freitag, dem 07. Juni 2019 von 18 - 21 Uhr in unserer aktuellen Ausstellung

„escape from memory“

Malerei, Objekte, Skulpturen

BODO KORSIG I WILLI SIBER

Malerei, Objekte, SkulpturenBODO KORSIG I WILLI SIBER
07/06/2019

Malerei, Objekte, Skulpturen

BODO KORSIG I WILLI SIBER

Malerei, Objekte, Skulpturen

BODO KORSIG I WILLI SIBER

07/06/2019
Artist Dialog BODO KORSIG und Dr. Susann Rockweiler

FREUNDLICHE EINLADUNG ZUM ARTIST DIALOG MIT BODO KORSIG

am Freitag, dem 07. Juni 2019 von 18 - 21 Uhr in unserer aktuellen Ausstellung

„escape from memory“

Malerei, Objekte, Skulpturen

BODO KORSIG I WILLI SIBER

Mit BODO KORSIG präsentiert die GALERIE SCHMALFUSS einen wahren Meister der dezenten Gesten, der sich sowohl dem Wunderbaren als auch dem Alltäglichen zuwendet. Die von uns gezeigten Filzreliefs sind wahre Objekte der Begierde und fordern eine spannende Auseinandersetzung geradezu heraus.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts
07/06/2019

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts

29/05/2019
Wir sind gerade bei der Vorbereitung zum Artist Talk von BODO KORSIG.Save the Date 7. Juni 2019 um 18 Uhr!
29/05/2019

Wir sind gerade bei der Vorbereitung zum Artist Talk von BODO KORSIG.
Save the Date 7. Juni 2019 um 18 Uhr!

Frisch aufgehangen und bereit für unsere neue Ausstellung, die die Pioneerarbeit einer der inspirierendsten, weiblichen ...
16/03/2019

Frisch aufgehangen und bereit für unsere neue Ausstellung, die die Pioneerarbeit einer der inspirierendsten, weiblichen Künstlerin Deutschlands zeigt: Elvira Bach. Treffen Sie sie heute auf unsere Vernissage ab 16 Uhr.

Freshly hanged and ready to showcase the pioneering work of one of Germany`s most inspiring paintress, Elvira Bach. Come and meet her at our Vernissage today starting at 4pm.

06/12/2018
Film zur Themen- Gruppenausstellung Architektur

Hier unser Film zur derzeitigen umfangreichen Themen- Gruppenausstellung Architektur, die wir bis zum 05. Januar 2019 zeigen.

CONSTANTIN JAXY I CAROLA SCHAPALS I FRIEDEMANN GRIESHABER I JENS HAUSMANN I KLAUS HACK I HERMANN WEBER I VERENA GUTHER I STEFAN HOENERLOH I MAXIMILIAN VERHAS I WERNER POKORNY I WOLFGANG ELLENRIEDER I JÜRGEN DURNER I WOLFRAM SCHEFFEL I ANNETTE BESGEN

Bitte gerne teilen

https://www.galerie-schmalfuss.de/index.php/2018/exhibitions/themen-gruppenausstellung-architektur/

Beratung unter der Nummer 030/43 72 71 72

Verwendete Musik: Surreal Forest by Meydän is licensed under a Attribution License

Videoproduktion: Dr. Christina Lissmann

Erste Eindrücke unserer neuen Themen-, Gruppenausstellung Architektur. Heute Vernissage von 16 bis 20 Uhr #Kunst #Vernis...
24/11/2018

Erste Eindrücke unserer neuen Themen-, Gruppenausstellung Architektur.
Heute Vernissage von 16 bis 20 Uhr #Kunst #Vernissage #Architektur #Event #schmalfussberlin

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
24/11/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Besucht uns auf der Kunst Zürich 2018 an unserem Stand A2Öffnugnszeiten:Donnerstag 25.10.: 16 bis 22 UhrFreitag 26.10.: ...
25/10/2018

Besucht uns auf der Kunst Zürich 2018 an unserem Stand A2

Öffnugnszeiten:
Donnerstag 25.10.: 16 bis 22 Uhr
Freitag 26.10.: 12 bis 20 Uhr
Samstag 27.10.: 11 bis 19 Uhr
Sonntag 28.10.: 11 bis 19 Uhr

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
19/10/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Impressionen unserer neuen Ausstellung “Die Innenwelt der Außenwelt” mit Werke von JÜRGEN DURNER und FREDDER WANOTH.
19/10/2018

Impressionen unserer neuen Ausstellung “Die Innenwelt der Außenwelt” mit Werke von JÜRGEN DURNER und FREDDER WANOTH.

G A L E R I E     S C H M A L F U S S      B E R L I N                          meet us at             CHARLOTTENWALK 20...
14/09/2018
Home | Charlottenwalk - Galerienrundgang Charlottenburg-Wilmersdorf

G A L E R I E S C H M A L F U S S B E R L I N
meet us at
CHARLOTTENWALK 2018
// HEUTE 18-21 h //

COLDPLAY

ft. JÜRGEN PAAS + OTTMAR HÖRL

Find more Information on
http://www.charlottenwalk.de

Vom 27.04.2018 - 29.04.2018 findet zum fünften Mal der Galerienrundgang Charlottenburg-Wilmersdorf statt, bei dem mehr als 30 Galerien Kunstinteressierte Besucher mit Sonderöffnungszeiten in Ihre Galerieräume einladen.

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
01/09/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
01/09/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
01/09/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Heute Vernissage unserer neuen Ausstellung COLDPLAY mit OTTMAR HÖRL und JÜRGEN PAAS von 16 bis 20 Uhr #contemporaryart #...
01/09/2018

Heute Vernissage unserer neuen Ausstellung COLDPLAY mit OTTMAR HÖRL und JÜRGEN PAAS von 16 bis 20 Uhr #contemporaryart #kunstincharlottenburg #vernissage #neueausstellung #intensivefarbe #JÜRGENPAAS #OTTMARHÖRL

30/08/2018

Die neue Ausstellung ist fast aufgebaut! Nur noch 2 Tage bis zur Vernissage!

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
21/07/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Erste Impressionen unserer neuen Ausstellung "Silentium" mit HELGE HOMMES
21/07/2018

Erste Impressionen unserer neuen Ausstellung "Silentium" mit HELGE HOMMES

Heute Vernissage von 16 bis 20 Uhr in der Knesebeckstraße 96 mit HELGE HOMMES
21/07/2018

Heute Vernissage von 16 bis 20 Uhr in der Knesebeckstraße 96 mit HELGE HOMMES

MAZonline / Märkische Allgemeine
19/07/2018
MAZonline / Märkische Allgemeine

MAZonline / Märkische Allgemeine

Die Löwenvilla in Potsdam ist ein außergewöhnliches Bauwerk und hat eine sehr außergewöhnliche Geschichte. Hier war die Bombe versteckt, mit der Claus Graf Schenk von Stauffenberg töten wollte. Sie wurde erst am Tag des Attentats hier abgeholt.

Die Eröffnung der LÖWENVILLA POTSDAM war ein voller Erfolg!Auch dieses Wochenende, am 14. und 15. Juli, ist die Villa wi...
13/07/2018

Die Eröffnung der LÖWENVILLA POTSDAM war ein voller Erfolg!

Auch dieses Wochenende, am 14. und 15. Juli, ist die Villa wieder geöffnet!
Am Samstag von 14 bis 19 Uhr, am Sonntag von 14 bis 18 Uhr!

Kommt vorbei in die Gregor-Mendel-Straße 26 in 14469 Potsdam!

Nachzulesen:
http://www.pnn.de/potsdam-kultur/1300194/

AUSSTELLUNG IN DER LÖWENVILLA POTSDAM
Der Mond führt ins Nichts
von Helena Davenport

Die Skulpturen der Galerie Schmalfuß verwandeln den Garten der Löwenvilla in eine Welt der Sonderlinge. Morgen ist sie offen.

Zu Besuch im Garten der Sonderlinge. Eine nackte Frau, bleich und dürr, empfängt ihre Gäste mit einem Tanz. Ihre langen Arme wollen alles umschließen. Sie ist flink! So flink nämlich, dass man fürchten muss, sie könnte entwischen. Obwohl die „Muse“ des Potsdamer Künstlers Hans Scheib eigentlich aus Bronze gemacht ist und zurzeit ihren festen Platz hinter der Löwenvilla hat. Hier treibt sie ihren Schabernack, ist lustig und traurig zugleich. Zu ihrer Linken, im Schatten der Mauer, wartet das Ungetüm. Der Minotaurus stützt sich auf dem Boden ab, hat sein gehörntes Haupt gesenkt. Auch am Boden liegend strotzt er nur so vor lauter Kraft. Ob er sich ausruht oder gleich einen Menschen verschlingen will? Vor ihm kann man nicht sicher sein, denn seine Augen liegen im Verborgenen – so hat ihn der Londoner Künstler Stuart Nigel Reid Wolfe erschaffen.

Über 40 Skulpturen von elf Künstlern beleben derzeit die Löwenvilla und ihren Garten in der Gregor-Mendel-Straße. Michael W. Schmalfuß, der seit 20 Jahren eine Galerie in Marburg und seit sieben Jahren eine zweite in Berlin-Charlottenburg betreibt, hat sie hierhergebracht. Vor einer Woche wurde seine erste Potsdamer Schau eröffnet und am morgigen Sonntag ist sie zum ersten Mal von 14 bis 19 Uhr auch für unangemeldete Besucher zu sehen. Weitere Besichtigungen sind nur nach einer Terminvereinbarung möglich oder erst wieder in einem Monat: am 18. und 19. August. „Es wäre toll, wenn künftige Ausstellungen öffentlicher werden könnten“, sagt Schmalfuß. Er plant, alle zwei bis drei Monate neue Ausstellungen in der Jägervorstadt zu zeigen – und zwar nur Skulpturen, was sein Vorhaben zu einem besonderen macht. Der Auftakt ist ihm gelungen. Wäre die aktuelle Schau noch vielseitiger in Form und Ausdruck, es bliebe kein Platz mehr für ihre Gäste.

Die Stufen der gewundenen Terrassentreppe führen zu einem Faun. Sein schmaler Körper scheint auch im Stillstand zu tänzeln. Dabei ist das zweifelhafte Wesen in Naturstudien vertieft. Nur eine Bewegung und der Moment könnte vorüber sein, doch noch sitzt er still auf seiner Hand: ein kleiner Frosch. Der britische Künstler Wolfe, der auch den Faun entworfen hat, begeistere sich insbesondere für die Anatomie des Körpers und seine Bewegungen, erklärt Schmalfuß. Dazu passt es, dass der Künstler eine Zeit lang als Akrobat im Zirkus gearbeitet hat.

Weiter oben glitzert und funkelt es. Der Schatz – etwa eineinhalb Meter hoch, tief und breit – ist kaum zu übersehen. Einer fließenden Masse gleich, scheint er in ständiger Bewegung zu verharren. Hier gibt es kein Rückwärts oder Vorwärts, Richtungen haben längst ihre Bedeutung verloren. In die Skulptur mit dem Titel „Reflektor“ von Jörg Bach fließt alles ein, sie vereint ihre ganze Umwelt und verknotet sie zu einem Ganzen. Der polierte Edelstahl spiegelt und reflektiert immerzu, sodass sicht mehr auszumachen ist, was die Quelle für die Reflexion ist. Formen schwinden, lösen sich auf, werden nichtig. Wie in jedem Märchen ist der Schatz auch hier Magnet und Fluch zugleich: Wir sind gefangen in einem formlosen Labyrinth. Ohne Boden, ohne Türen. Ein Entkommen ist unmöglich. „Der Künstler arbeitet nicht perfekt“, so Schmalfuß. Durch die Schweißnähte, die wie Dellen an der Oberfläche des Stahlblechs sichtbar werden, reflektiert die Skulptur umso mehr. „Und genau das macht seine Werke so lebendig“, sagt der Galerist.

Fast archaisch, auf eine fantastische Art zurückhaltend weise wirken die Skulpturen von Thomas Röthel. Sie scheinen den sich in den Vordergrund drängenden „Reflektor“ zu beobachten, sind dabei aber nicht weniger energiegeladen. Im Gegenteil. Sie sind todernst und gleichzeitig komisch. Sie tragen den Galgenhumor in sich. Ihr Macher hat sich nämlich einen Scherz erlaubt. Röthel bearbeitet Stahlblöcke bei enormer Hitze. Er schneidet in sie hinein und dreht anschließend Ober- und Unterteil um sich selbst. So entstehen zwei massive Blöcke, die nur durch dünne Streifen in ihrer Mitte zusammengehalten werden. Die Skulpturen wirken filigran, fragil und leicht, wenngleich das Material, aus dem sie gemacht sind, so schwer ist. Ihre rostigen Oberflächen veranschaulichen einmal mehr diesen einen Moment kurz vor knapp: kurz vor dem Einknicken, kurz vor dem Vergehen.

Der Künstler Trak Wendisch ist in Potsdam bekannt. Sein „Seiltänzer“ begab sich anlässlich der Barberini-Schau „Hinter der Maske“ stadtgebietweit in schwindelerregende Höhen. In der Löwenvilla ist Wendisch mit mehreren Arbeiten vertreten. Eine seiner Figuren, eine Frau, hält den Mond in ihren Händen. Der beste Freund der Erde ist eine schwarze Platte, aus der Ferne betrachtet sogar ein dunkles Loch, das ins Nichts führt. Betrachtet man die Frau unter ihm, scheint der Mond nicht schwer zu sein, aber dennoch ist er eine Last. Die Frau hat die Schultern hochgezogen und steht verkrampft da. Ebenso apokalyptisch, aber gleichzeitig humorvoll wirkt auch der „Fußhalter“. Er hockt gegenüber der fahrigen Dame am Eingang des Gartens, hält mit den Händen sein linkes Bein, das zu einer Keule geworden ist.

Im Inneren der Villa werden währenddessen „Shakespeares Sonette“ aufgeführt. Zwölf Holzskulpturen nehmen den Raum ein. Der junge Dichter, der „Young Poet“, zeigt gen Himmel und der Junge, der „Boy“, hat ambitioniert die Hände in die Hüften gestemmt. Die Bildhauerin Christiane Erdmann hat damit Robert Wilsons Inszenierung der Sonette am Berliner Ensemble nachempfunden. „Als die Schauspieler sich wiederfanden, waren sie sehr überrascht“, erzählt Schmalfuß. Denn sogar Theaterschminke und Beleuchtung sind originalgetreu. Die Künstlerin beschäftigt sich mit der Präsenz auf Bühnen. Hier, in der Löwenvilla, führen ihre Charaktere ein Eigenleben, sind weit entfernt von herkömmlichen Theaterbühnen, und haben sich längst mit den anderen Protagonisten zu einer wundersamen Welt der Skulpturen zusammengetan.

+++

Die Skulpturenausstellung der Galerie Schmalfuß in der Löwenvilla, Gregor-Mendel-Straße 26, ist am morgigen Samstag und Sonntag geöffnet

Ausstellung Löwenvilla Potsdam Jörg Bach, "Reflektor", 2011
13/07/2018

Ausstellung Löwenvilla Potsdam
Jörg Bach, "Reflektor", 2011

Vielen Dank an Sabine Dehnel für das tolle Künstlergespräch gestern! #contemporary fine art#schmalfussberlin#Sabinedehne...
07/07/2018

Vielen Dank an Sabine Dehnel für das tolle Künstlergespräch gestern! #contemporary fine art#schmalfussberlin#Sabinedehnel☺️

In einer Stunde beginnt die Vernissage unserer neuen Ausstellung! #Vernissage#contemporaryfinearts#Schmalfussberlin#Sabi...
02/06/2018

In einer Stunde beginnt die Vernissage unserer neuen Ausstellung! #Vernissage#contemporaryfinearts#Schmalfussberlin#Sabinedehnel#Ulrikebuhl

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
02/06/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Der Schein trügt. 02. Juni (16.00 - 20.00 Uhr) bis 07. Juli 2018. Sabine Dehnel, Ulrike Buhl. Malerei und Skulptur. Wir ...
01/06/2018

Der Schein trügt. 02. Juni (16.00 - 20.00 Uhr) bis 07. Juli 2018. Sabine Dehnel, Ulrike Buhl. Malerei und Skulptur.

Wir freuen uns über Ihren Besuch! Knesebeckstraße 96, Berlin.

#galerieschmalfuß#artberlin#comtemporaryfinearts#modernart#sculptures#sabinedehnel#ulrikebuhl#visualart#painting#fridakahlo

31/05/2018

Im Aufstellungsaufbau #aufgeregt #erfreut

Heute sind wir auf dem Bvbg Praxistag #SchmalfußBerlin #Köln
28/05/2018

Heute sind wir auf dem Bvbg Praxistag #SchmalfußBerlin #Köln

#begeistert😊 Besuch von Marin á Cholie, zusammen mit der Bronze für die Sie u.a. Modell stand, am letzten Tag unserer Au...
26/05/2018

#begeistert😊 Besuch von Marin á Cholie, zusammen mit der Bronze für die Sie u.a. Modell stand, am letzten Tag unserer Ausstellung!

WOW....ein toller Beitrag zu unserem Künstler Bodo Korsig!
19/05/2018

WOW....ein toller Beitrag zu unserem Künstler Bodo Korsig!

I'm thrilled to be in the new issue of Art in Print thank you Victor M. Cassidy.

Neue Ausstellung unseres Künstlers SHINGO FRANCIS im Sezon Museum in Japan
25/04/2018

Neue Ausstellung unseres Künstlers SHINGO FRANCIS im Sezon Museum in Japan

Impressionen unserer laufenden Ausstellung "Bis auf die nackte Haut" - HANS SCHEIB I CLEMENS GRÖSZER - 14.04.-26.05.218
18/04/2018

Impressionen unserer laufenden Ausstellung "Bis auf die nackte Haut" - HANS SCHEIB I CLEMENS GRÖSZER - 14.04.-26.05.218

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo
18/04/2018

Galerie Schmalfuss Berlin - contemporary fine arts's cover photo

Wir freuen uns über die erfolgreiche Ausstellungseröffnung unserer Künstlerin Antoinette in Prag.Mitteldeutsche ZeitungM...
22/03/2018
ANTOINETTE-Kunst

Wir freuen uns über die erfolgreiche Ausstellungseröffnung unserer Künstlerin Antoinette in Prag.

Mitteldeutsche Zeitung
MZ | Kultur

Knirschende Zeit: Künstlerin Antoinette zeigt Werke aus „Mythos Europa“ in Prag
Von Andreas Montag 21.03.18, 06:00 Uhr

Die in Leipzig lebende und arbeitende Künstlerin Antoinette vor dem Prager Museum Montanelli in der berühmten Nerudova, März 2018
Foto: Lars Wiedemann

Prag - Manchmal fallen verschiedene Dinge und Ereignisse in frappierender Weise zusammen und schärfen den Blick auf ein Ganzes. Dass einer deutschen Künstlerin in einem renommierten, privaten Museum der tschechischen Hauptstadt eine Werkschau gewidmet wird, ist ohnehin keine Alltäglichkeit. Wenn die Eröffnung wie jetzt geschehen an einem 15. März stattfindet, ist aber auch das Datum von Belang.

An diesem Tag des Jahres 1939 rückte die Wehrmacht in Prag ein. Deutschland besetzte nach der bereits 1938 erfolgten Eingliederung des Sudetenlandes und der am Vortag vollzogenen Abspaltung der ersten Slowakischen Republik das verbliebene tschechische Staatsgebiet.

Das Jahr 68 der Osteuropäer

Ein Drittes und Viertes kommen hinzu: Die Malerin, Grafikerin und Bildhauerin Antoinette beschäftigt sich seit den Tagen der wiedergewonnenen deutschen Einheit gedanklich und gestalterisch mit dem Mythos Europa. Dies nun in Prag vorzustellen, jener Stadt, in dem die sanfte 68er Revolte der Osteuropäer hoffnungsvoll gefeiert und vom Militär des Warschauer Pakts blutig zerschlagen wurde, hat noch einen besonderen Geschmack. Und schließlich spielte die deutsche Botschaft in Prag eine Schlüsselrolle auf dem Weg zum Mauerfall.

Dort, im Palais Lobkowitz, hörten am 30. September 1989 die zu Tausenden aus der DDR Geflohenen vom damaligen Außenminister der Bundesrepublik, Hans-Dietrich Genscher, dass ihrer Ausreise in den Westen nun nichts mehr im Wege stünde.

So viel Zeitgeschichte, in deren buchstäblicher Mitte, an der zur Prager Burg führenden, berühmten Touristenstraße Nerudova gelegen, Antoinette ihren aufregenden künstlerischen Diskurs über Europa in knirschender Zeit zur Diskussion stellen kann. Kein Wunder, dass der deutsche Botschafter in der Tschechischen Republik persönlich die Schirmherrschaft über das Ausstellungsprojekt übernommen hat, das als europäische Tournee angelegt ist.

Seine erste größere Präsentation erlebte der Europa-Zyklus im Herbst 2016 in Eberswalde, in diesem Jahr soll es noch nach Görlitz gehen. In Eberswalde hat Antoinette, geboren 1956, von 2012 an gelebt, bis sie vor einem halben Jahr nach Leipzig übersiedelte. Nach Hause. So empfindet und sagt sie es auch selbst. In Leipzig hat

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Antoinette Malerei studiert, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig, dessen Meisterschülerin sie war, sind ihre Lehrer gewesen.

Betrachtet man die teils großformatigen, farbkräftigen und stark expressiven Bilder, stellt sich der Bezug wie von selbst her: Natürlich, das gehört eindeutig zur Leipziger Schule und ist eindeutig näher am Original als an den neuen, bisweilen neoromantischen Prägungen, die mit Neo Rauch und seinen zahlreichen Nachahmern in Mode sind.

Was hinzukommt: Hier malt eine selbstbewusste Frau, was man den Bildern ansieht. Diese klar weibliche Handschrift tut den Bildern wie der Kunstwelt gut - Letztere sollte das schleunigst stärker zur Kenntnis nehmen. Mit Prag, der zweiten Station auf dem gerade erst begonnenen Europa-Weg der Antoinette, ist schon mal ein starkes Zeichen gesetzt. Und das mag auch den anderen, oft unterschätzten und zu Unrecht als randständige Exotinnen angesehenen Malerinnen in Deutschland einen Aufmerksamkeitsschub bescheren. Dabei brauchte man nur an so bedeutende Künstlerinnen wie Gudrun Brühne oder Nuria Quevedo zu denken, um sich der möglichen eigenen Ignoranz zu schämen.

Für die Prager Schau hat sich Antoinette einen überaus wirksamen Werbe-Gag ausgedacht: Am Fenster der Galerie galoppiert in einem Endlosvideo ein weißer Stier. In dieser Gestalt ist der griechischen Mythologie zufolge der ewig lüsterne Gottvater Zeus der schönen Europa erschienen und hat die Königstochter von Phönizien nach Kreta entführt, um dort, zurückverwandelt, drei Kinder mit ihr zu zeugen. Woraus man lernen kann, dass nicht nur unsere viel beschworene abendländische Kultur, sondern auch die Me-Too-Debatte ihre Wurzeln in der Antike hat.

Der Stier ist überall

Dem Stier begegnet man auch drinnen, im größten der Ausstellungsräume. Und auf den Bildern natürlich. Antoinette fasst das Thema Europa vielseitig an, die weibliche Sicht auf den Mythos gibt dem faszinierenden Werk die Klammer. Oft, fast immer sind Frauen die zentralen Gestalten der Gemälde und auch der erst jüngst entstandenen, großen Zeichnungen, immer wieder schreibt sich Antoinette selbst in ihre Bilder hinein. Die erzählen von Geburt und Kindheit, von Liebe und Sehnsucht, von Gewalt, Entsetzen und Krieg.

Dabei sind es vielfach die Details, Szenen in der großen Szene, die man plötzlich entdeckt - und die einen förmlich umwerfen. In einem der apokalyptischen Bilder über das große Völkerschlachten sieht man einen Sterbenden, der seinen aufragenden Pen*s umklammert: Was für ein Symbol!

Museum Montanelli, Prag, Nerudova 13, bis zum 30. Juni, Di-Fr 14-18, Sa/So 13-18 Uhr, Eintritt 50 CZK; zu erreichen über Karlsbrücke Richtung Burg, mit der Tram bis zur Station Malostranské náměstí (fünf Minuten Fußweg)

Mehr über ANTOINETTE und ihre Kunst:

https://www.facebook.com/ANTOINETTE-Kunst-1038870822790105/?ref=hl

Die offizielle Projektseite der Malerin ANTOINETTE.

Adresse

Knesebeckstraße 96
Berlin
10623

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 16:00

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Unser Künstler THOMAS RÖTHEL stellt seine Werke bei der Ansbacher Skulpturenmeile aus. Skulpturenmeile 2017 - „Stahlwelten“ mit Herbert Mehler und Thomas Röthel vom 8. Juli bis 8. Oktober https://www.ansbach.de/Freizeit-Gäste/Kunst-Kultur/Museum-Galerien/Skulpturenmeile